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1. Editorial |
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Hallo,
in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters findest du wieder viel Informatives und Unterhaltsames aus der Welt der Medizin. Was du mit den vielen Ausgaben des Ärzteblatts tun kannst, die sich (vielleicht) im Laufe der Zeit auch bei dir zu Hause angesammelt haben, bzw. was du dagegen tun kannst, dass erst gar nicht ein solch großer Haufen ensteht, liest du im heutigen Newsletter.
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Neben einer kurzweiligen Episode von Prof. Steinhausen, in der er über sein Staatsexamen und der Überführung von Hochzeitsgut aus der DDR in den späten fünfziger Jahren berichtet, erwartet dich ein neuer studentischer Erfahrungsbericht über die Zeit des "Präppens". Weiter gehts mit wertvollen Tipps zu deiner Arzt-Haftpflichtversicherung für den Schadensfall. Den Abschluss bildet ein Beitrag der DMW über nicht-invasive Beatmungstechniken beim Lungenödem, den du hier in einer kurz angerissenen Form findest.
Mit unserem Witz der Woche über "Stinkefüße" und dem neuen Rippenspreizer-Cartoon, der dir einen "Einblick" in die Schmerzambulanz gewährt, werden schließlich auch deine Lachmuskeln wieder bestens bedient.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 16.09.2008:
o Medizinalassistent in den Fünfzigern
o Frisch frei gegebener Cartoon der Woche: PET-CT
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
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1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Ich war aufgeregt, der Saal war "kalt", alles gefliest, irgendwie unheimlich. Man hatte uns vorher gezeigt, dass vor der Tür draußen eine "Liege" steht, falls jemand mit dem Kreislauf Schwierigkeiten bekommen sollte, aber diese Blöße wollte sich keiner und ich mir auch nicht geben.
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Klar habe ich darüber nachgedacht, aber ich habe mich nicht drauf gefreut, sondern es als "notwendiges Übel" betrachtet. In der Vorlesung wurde immer wieder erzählt, wie normal und in Ordnung und notwendig das Präppen sei, aber wir sollten den Verstorbenen auch mit Ehrfurcht und Dankbarkeit begegnen.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Erwartet habe ich, dass die Anatomie etwas einleuchtender wird wenn man alles mal "in der Hand" gehabt hat, und das hat sich auch erfüllt. Was sich nicht erfüllt hat war der Wunsch, "operieren" zu lernen, Schnittführung etc. Durch 14 Leute gleichzeitig an einem Tisch und dann noch 2 parallele Gruppen, da ist es einfach nicht möglich oder die andere Gruppe hat die Schnitte schon gemacht.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Die Todesursache unseres Patienten zu entdecken: eine massive Herzbeuteltamponade. Das hat auch alle Dozenten im Saal beeindruckt, das war nicht alltäglich.
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Die vielen Gefäßabgänge und die komplette Muskulatur mit Ansatz, Ursprung, usw., es gibt soooo viele kleine Muskeln irgendwo.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Die Beurteilung der entnommenen Organe, mal eine Lunge in der Hand zu haben, das Herz hin und her zu drehen und den Verlauf des Blutes darzustellen.
7. Und im Gegenzug: Was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Die vorsichtige Präparation der Haut und die Unmenge von Fettgewebe, die irgendwo hin tropfte.
Und die Prüfung am Ende des Kurses, wenn die Organe irgendwie nicht mehr ganz so frisch sind und die Farbe einheitlich ist.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
nur über 1 Semester leider, 3 mal die Woche 3 Stunden
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
alle gleichzeitig
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Drei einzelne Prüfungen mit Zeigen und Erklären: Bewegungsapparat, Situs und Kopf / Hals. Allerdings hatten wir das Gehirn nicht seziert sondern nur Schnitte im Kurs betrachtet.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Ich habe mich im Lauf der Zeit daran gewöhnt. Wir hatten unserem Patienten auch einen Namen gegeben und so über ihn gesprochen. Irgendwann denkt an nicht mehr daran, dass "der Körper" ein normaler Mensch war und eine Geschichte hatte und Familie, er ist einfach Objekt, das bearbeitet und untersucht werden soll und muss.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Klar, das hat uns Studenten ja interessiert. Auch dass die Anzahl der Körperspenden zurückgegangen ist, weil jetzt nicht mehr die Beerdigungskosten übernommen werden.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja, gab es, und die Mediziner haben sogar einen Chor gebildet, und an mehreren Terminen Lieder eingeübt. Es war ganz schön, betont wurde die Dankbarkeit und Wichtigkeit der Spenden, und den Nutzen und Gewinn, den wir Studenten dadurch haben. ich habe mich gefühlt wie bei einer Trauerfeier für einen Verstorbenen Bekannten, der mir aber nicht sehr nahe stand und auch nicht besonders fehlen wird.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Einmal genügt mir völlig! Aber ich würde es ein bisschen anders angehen, wenn ich noch mal dürfte / müsste. Später im Studium merkt man halt, worauf man hätte achten sollen oder was man wie hätte lernen sollen.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Irgendwie versuchen raus zu finden, warum man dies oder jenes für später brauchen könnte, und sich nicht von der Fülle des Stoffes erschlagen lassen. Man hat eine ganze Menge sowieso schnell wieder vergessen.
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller
anatomischer Modelle, präsentieren können.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Seminare für junge Mediziner |
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Berufspolitische Seminare
Friedrich-Thieding-Stiftung
Berufspolitische Ausbildung kommt im Medizinstudium zu kurz. Daher
widmet sich die Berufspolitische Seminarreihe dieser Thematik und bietet
jungen Medi-zinern eine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
sowie
Infos über wichtige aktuelle Entwicklungen.
Wo? Berlin
Wann? 20./21.09., 8./9.11., 6./7.12. |
Symposium
Neue wirtschaftliche
Herausforderungen für Ärzte
Mediziner von heute sehen sich neuen finanziellen und strukturellen
Heraus-forderungen gegenübergestellt, auf die das Seminar kompetente
Antworten liefert, um im Berufsalltag optimal vorbereitet zu sein und
die Doppel-Rolle als Unternehmer und Arzt zu erfüllen.
Wo? Stuttgart
Wann? 27. September 2008 |
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[Flyer downloaden - klick hier] |
[Seminarprospekt - klick hier] |
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: Folge 11: Heirat und Staatsexamen
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seiner Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 11:
Heirat und Staatsexamen
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Als wir 1957 heirateten,
hatte die evangelische Kirche ein Einsehen und erlaubte meiner Frau nach
ihrem zweiten theologischen Examen in Greifswald eine Arbeit als
Religionslehrerin in Westberlin aufzunehmen, weil ihr Mann in Westberlin
studierte. Als meine Frau deshalb eine offizielle Zuzugsgenehmigung nach
Westberlin erhielt, durfte auch ich Westberliner werden, weil ich nun
mit einer Westberlinerin verheiratet war. Wir durften sogar einen ganzen
Möbelwagen mit Hochzeitsgut aus der DDR nach Westberlin ausführen.
Allerdings musste alles in 10-fachen Listen aufgeführt werden, jedes
Buch mit Titel, Autor, Verlag und Jahreszahl (Kopiergeräte kannte man
damals noch nicht). Aber sogar unser alter Bechstein-Flügel kam als
Heiratsgut in den Westen. Ich konnte durch die Heirat einer
“Westberlinerin” den Status eines politischen Flüchtlings vermeiden,
sodass ich auch später noch meine Mutter in Greifswald besuchen konnte,
ohne als politischer Flüchtling Repressalien
fürchten zu müssen... |
Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette elfte Folge wie auch alle anderen
bisher erschienenen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
[Gratis-Download Folge 11]
[Memoiren Prof. Steinhausen - klick
hier]
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Buchanzeige:
Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die
Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
[Mehr Info zum Buch - klick hier] |
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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4. Hilfe Papierflut! Oder: Wie bewältige ich das Deutsche Ärzteblatt?
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Herzlichen Glückwunsch, nach den vielen Strapazen des Medizinstudiums bist du endlich Assistenzarzt. Damit bist du Teil der deutschen Ärzteschaft und bekommst auch deren Zeitschrift, das Deutsche Ärzteblatt, wöchentlich nach Hause geschickt.
Zuerst mag es dich stolz machen, dem exklusiven Medizinerkreis anzugehören und dich der Gazette „würdig“ erwiesen zu haben, doch nach einer Weile kann sich das aufgezwungene Dauer-Abo zu einem echten Problem entwickeln.
Rechnet man 0,75 cm pro Zeitung, dann ergibt sich innerhalb von einem Jahr schon ein Stapel von rund 40 cm. Natürlich gibt es kreative Ideen: Du kannst dir eine extra große Regalwand besorgen und beobachten wie die fortlaufenden Nummern im Laufe der Jahre immer höher werden. Du kannst die Hefte bis zum nächsten Umzug lagern und mit dem Altpapier den Boden auslegen und deine Kartons polstern. Du kannst auch originelle Tische und Hocker aus Zeitschriftenstapeln basteln oder deine Wände mit Artikeln über das Marfan-Syndrom oder Osteoporoseprophylaxe tapezieren und, und, und...
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Never-Ending-Story
Für das eigentlich Wichtigste haben jedoch die meisten jungen Ärzte leider keine Zeit: Die Lektüre selbst - und meist wird das schlechte Gewissen noch größer als die Ärzteblatt-Stapel. Gleich vorab zur Beruhigung: Der überwiegende Inhalt des Ärzteblattes betrifft dich als jungen Assistenzarzt in der Regel nicht, auch wenn man dies beim Eintreffen des Ärzteblattes immer wieder denkt. Und kaum versieht man sich, ist eine Woche ins Land gegangen und die nächste Ausgabe liegt im Briefkasten.
Am Ende deines ersten Jahres als Assi hast du so bereits 52 Exemplare zu Hause liegen, am Ende der Assistenzarztzeit sind es bereits 318. Noch passen die Bände ins Billy-Regal, aber spätestens jetzt sollte dir klar werden, dass du etwas ändern solltest, damit dir die Ärzteblatt-Stapel nicht mit der Zeit den Weg zu Küche und Bad versperren (besonders arge Ausmaße kann das Problem in Ärzte-WG’s und Medizinerhaushalten annehmen).
Im Folgenden wollen wir ein paar einfache Tipps geben, wie du in drei einfachen Schritten mit dem nie versiegenden Zeitschriftenstrom fertig wirst.
1. Anzeigenteil
Den Löwenanteil des Ärzteblatts machen die Stellenangebote aus. Diese sind nur dann für dich interessant, wenn du vor hast, in den nächsten sechs bis neun Monaten den Arbeitsplatz zu wechseln. Wenn dem nicht so ist, ignorierst du den Stellenteil einfach und hast damit zwei Drittel des Magazins bereits abgehakt!
Lesenswert, weil lustig, sind höchstens die Rubriken „Heirat/Bekanntschaft“ und „Verschiedenes“, ganz hinten im Heft. Hier suchen „nicht alltägliche, erfolgsverwöhnte“ Juristen sowie „hinreißende, blonde“ Bankerinnen nach dem „niveauvollen“ Traumpartner und „seriöse“ Promotionsagenturen bieten „Hilfe“ beim Erstellen der Doktorarbeit.
2. Artikel
Das verbliebene Drittel der Zeitung kannst du nun auf Artikel durchblättern, die für dich interessant sind, die also etwas mit deinem Fachgebiet zu tun haben oder die in sonst irgendeiner Weise im Zusammenhang mit deiner ärztlichen Laufbahn relevant sein könnten.
Alles was dich interessiert, trennst du am besten aus dem Ärzteblatt und heftest es in einem für diesen Zweck vorbestimmten Ordner ab. Sei kritisch! Dass du derzeit auf der Kinderstation arbeitest, bedeutet nicht, dass du jeden Artikel aufbewahren solltest, in dem das Wort „Pädiatrie“ vorkommt.
Übrigens musst du dir nicht einmal notieren, wo du die Artikel her hast, denn auf jeder redaktionellen Seite im Ärzteblatt sind Heftnummer und Jahreszahl vermerkt.
3. Restmüll
Das auf diese Weise sukzessiv „entleerte“ Ärzteblatt kannst du getrost entsorgen. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, die beschriebene Prozedur SOFORT nach dem Eintrudeln eines neuen Ärzteblattes zu erledigen, alles andere führt zu Altpapierstapeln, die wertvollen Wohnraum einnehmen und garantiert nicht gut fürs „Feng-Shui“ sind.
Kleiner Tipp zum Schluss: Am besten du beginnst direkt nächste Woche mit der 3-Schritt-Methode, wenn das Ärzteblatt eintrudelt. Wenn du dich selbst „zwingst“, das Verfahren fünf Wochen durchzuhalten, ist es automatisiert und du machst es quasi von alleine. Wenn du Routine hast, brauchst du dafür nicht mehr als 5 Minuten.
Für alle anderen gilt: Weiter Sammeln und kreative Ideen finden, was man alles mit dem Ärzteblatt machen kann, denn eines ist sicher: Der Postbote bringt dir Woche für Woche ein neues Ärzteblatt - wahrscheinlich mindestens für die nächsten 30 bis 40 Jahre!
Wenn dir weitere Verwendungszwecke einfallen, für die man das Ärzteblatt UNBEDINGT aufbewahren sollte, kannst du uns gerne schreiben: 
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Ein Mann kommt wegen eines Fußleidens zum Arzt. Als er Schuh und Strumpf ausgezogen hat, schreckt der Arzt zurück: "Mann, das stinkt ja widerlich - und wie dreckig der Fuß ist! Ich wette, das ist der schmutzigste Fuß in der ganzen Stadt!".
"Die Wette haben Sie verloren!", sagt der Patient, "ich zeig' Ihnen jetzt mal den anderen Fuß..."
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| 6. Haftpflicht - Tipps für das richtige Verhalten im Schadensfall
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Wenn der Patient mit Forderungen droht - Aus einem medizinischen Fall wird oft ein juristischer
Fast jeder zweite Mediziner befürchtet künftig gerichtliche Klagen von Patienten wegen Komplikationen, die nach einer Behandlung aufgetreten sind. Jeder dritte Befragte sieht für sich in den kommenden drei Jahren das Risiko grober Behandlungsfehler. Das geht aus der Studie „Dossier Ärzte“ des F.A.Z.-Institut, Frankfurt, hervor, in der die aktuellen Trends im Arztberuf untersucht wurden.
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Immer anspruchsvollere Patienten erwarten auch in schwierigsten Situationen einen Behandlungserfolg. Wird diese Erwartungshaltung enttäuscht, so kann aus einem medizinischen Fall oft und schneller als erwartet ein juristischer werden. Als Konsequenz daraus und als Wegweiser für den Arzt bzw. Zahnarzt hat die Deutsche Ärzteversicherung auf der Basis der jahrzehntelangen Erfahrungen ihrer Arzt-Haftpflicht-Schadenexperten, Tipps für das richtige Verhalten bei einem Haftpflicht-Schadensfall in einer Broschüre zusammengestellt. Knapp und verständlich wird erklärt, wie von Seiten der Patienten Schadensansprüche erhoben werden können, welche Schritte bei Klage oder Mahnbescheid zu tun sind und wie man sich im Falle eines Strafverfahrens verhalten sollte.
Ein großes Kapitel wird außerdem dem Thema Schadenprophylaxe gewidmet. Die Juristen und Mediziner der Deutschen Ärzteversicherung haben über 100.000 Schadenfälle analysiert und hieraus einige grundlegende Regeln für den Arzt und Zahnarzt erarbeitet, um die Schadenwahrscheinlichkeit zu minimieren.
Die Broschüre „Tipps für das richtige Verhalten bei einem Haftpflicht-Schadensfall“ ist kostenlos bestellbar unter:
https://www.aerzteversicherung.de/servlet/PB/menu/1129642/index.html
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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Dose auf, Mikrowelle auf und 3 Minuten später ist das "leckere" Essen fertig. Die gute, aber auch günstige Studentenküche kann auch anders aussehen. An dieser Stelle veröffentlichen wir eure besten Rezepte.
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Apfel-Lasagne
2 EL Butter, 3 EL Mehl, 500 ml Milch, 2 Pk. Vanillezucker, Prise Salz, 3 EL Zucker 250 g Vanillejoghurt, 50 g Rosinen, 500g Tafeläpfel, 100 g Lasagneblätter
Für die Sauce 2 EL Butter schmelzen, 3 EL Mehl darin anschwitzen und die 500 ml Milch nach und nach einrühren. Danach 2 Pk. Vanillezucker, Prise Salz und 3 EL Zucker zugeben, aufkochen und abkühlen lassen. Später den Vanillejoghurt und die Rosinen unterheben. 500 g Tafeläpfel schälen und zerkleinern. Den Backofen auf 200° vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Nun schichtweise mit der Sauce beginnend, abwechselnd Äpfel und Lasagneblätter übereinander legen. Reichlich Sauce sollte den Abschluss bilden. Dann wird die Apfel-Lasagne ca. 40 min bei 180° gebacken. Dazu schmeckt eine Kugel Vanilleeis.
Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit! |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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9. DMW - Aktuelles kurz berichtet: Nicht-invasive Beatmung bei Lungenödem?
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Seit über 130 Jahren steht die Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW) für profunde Informationen. Als medizinische Fachzeitschrift ist sie auch für Jungmediziner (Studenten, Assistenzärzte) empfehlenswert. Wir stellen dir im DMW-Special regelmäßig Auszüge in Form von Artikeln, Podcasts u.v.a.m. vor.
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Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir unterhaltsame Fortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in DMW Qualität bieten – wann und wo du möchtest! Für heute haben wir die Rubrik "Aktuelles kurz berichtet" ausgewählt mit folgendem Artikel:
Nicht-invasive Beatmung bei Lungenödem?
Der Einsatz nicht-invasiver Beatmungstechniken beim kardialen Lungenödem verkürzt die Phase der akuten klinischen Symptomatik, bleibt allerdings ohne Einfluss auf die Mortalität. Das zeigt eine prospektive, randomisierte Studie die A. Gray et al. in 26 englischen Notfallambulanzen durchgeführt hatten...
[Zum vollständigen Artikel - klick hier]
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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