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1. Editorial |
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Hallo,
zunächst möchten wir dich auf die redigierte und inhaltlich erweiterte Fassung unseres Artikels über das Deutsche Ärzteblatt aus der letzten Woche aufmerksam machen. In dem Artikel war uns ein inhaltlicher Fehler in Bezug auf die Versandfrequenz des Blattes unterlaufen. Einen herzlichen Dank auch an dieser Stelle an die aufmerksame Leserschaft, die uns durch ihre vielen Zuschriften, nicht nur auf den Fehler hinwies, sondern auch zahlreiche positive Feedbacks zum Artikel gegeben hat.
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Was haben wir heute außerdem an Meldungen, Berichten und Kolumnen aus der Medizinerwelt für dich mit dabei?
Prof. Steinhausen berichtet über seine ereignisreiche Zeit als Medizinalassistent, eine Studentin teilt uns ihre Erfahrungen mit dem Präppen in Österreich mit, wo der Kurs in den Semestern 4 bis 7 vorgesehen ist und zusammen mit dem DMW stellen wir dir heute eine neue Podcastfolge zur Verfügung, die sich mit der Neuorganisierung der Notfallambulanzen an deutschen Kliniken beschäftigt. Eine neue Folge Dr. House und der obligatorische Witz und Cartoon der Woche sind natürlich ebenfalls enthalten.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 23.09.2008:
o Große Internisten als Vorbilder
o Frisch frei gegebener Cartoon der Woche: Aufklärung
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
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1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Ich studiere in Österreich und dort ist im Studienplan der Präp-Kurs vom 4. - 7. Semester. Das erste Mal Kontakt mit dem Seziersaal hatte ich im 1. Semester, als der Prof uns fragte, ob wir mal mit zu den höheren Semestern gehen wollen. Als ich dort die ziemlich unvollständigen Leichen sah, ich war im 5. Semester gelandet und an den Leichen war schon ein ganzes Jahr gearbeitet worden, war ich erst ziemlich geschockt, jedoch bald darauf schon total fasziniert von dem menschlichen Körper.
Schon ein bisschen "präperfahren", falls man mich nach dem kurzen Ausflug schon so bezeichnen konnte, kam ich dann ins 4. Semester und damit auch der Tag an dem ich selbst mit dem Präp-Kurs anfing. Diesen Tag, habe ich ehrlich gesagt, auch viel krasser in Erinnerung. Wir kamen in einen kleinen Raum, mit 20 Leichen, eingehüllt in schwarze Tücher und der Prof erzählte uns erstmal etwas davon, wo die Leichen nun herkommen, dass die Leute freiwillig ihren Körper gespendet haben, damit wir davon etwas lernen können, wir ihren Körper mit Respekt behandeln müssen, u.s.w. Schließlich kam dann auch der Moment als wir die Tücher abnehmen durften und unsere vollständige, unversehrte Leiche sahen. Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn man den ersten Schnitt setzt. Es kommt einem so surreal vor, also, wer kann schon von sich behaupten mal eine Leiche aufgeschnitten zu haben?
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Nein, wir haben das Thema nie in der Vorlesung behandelt, höchstens ansatzweise. Ich war persönlich gut darauf vorbereitet, da ich schon im Jahr vorher an der Gedenkfeier der Anatomie auf dem Friedhof teilgenommen hatte.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Der Präp-Kurs ist wirklich sehr interessant und man lernt unglaublich viel. Ich persönlich bin jedoch ziemlich enttäuscht davon gewesen, da so viel Druck auf einem lastet. Man muss so viel lernen, immer so viel wissen. Wenn der Prof die Türe betritt, fängt das Herz an zu pochen, die Knie zu zittern, ich hatte wirklich jede Woche aufs neue Angst dort hinzugehen.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Ein echtes Herz in der Hand zu halten, unbeschreiblich!
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Hals, vor allem Trigonum Caroticum
Neuroanatomie kommt bei uns zum Glück erst im 6.Semester.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Die kleinen Erfolgserlebnisse, wenn man etwas lange gesucht und dann doch noch gefunden und schön präpariert hat.
7. Und im Gegenzug: Was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Die Angst vor dem Prof und davor etwas kaputt zu machen, was man später noch braucht. Wir hatten eine sehr dicke Leiche und es dauerte auch ewig bis wir das ganze Fett abgetragen hatten.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
4. - 7. Semester, jede Woche 4h
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Unsere Leiche wurde in 6 Teile, Hals und Kopf, Brust und Arme, Bauch und Beine, jeweils links und rechts aufgeteilt, so dass alle 6 Studenten gleichzeitig sezieren konnten. Alle 4 Wochen wurde durchgetauscht.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Mündliche Prüfungen bei jedem Termin. Besonders wurde man geprüft bei der Übergabe, also wenn die Bereiche an der Leiche getauscht wurden. Da musste man wirklich alles wissen, Horror!
Dazu alle 3 Woche ein Bilddiagnostiktest, passend zum Thema.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Nein, man gewöhnt sich unglaublich schnell daran und nimmt die Leiche schon bald nicht mehr als Menschen war, sondern als ein Objekt, an dem man gerade arbeitet. Das ist zwar einerseits ziemlich erschreckend, andererseits meiner Meinung nach die einzige Methode damit arbeiten zu können.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Ja, im Anatomiekurs selbst. Dazu konnte man noch freiwillig auf eine Gedenkfeier auf den Friedhof gehen, dort wurde noch mal ausführlich alles erklärt und die Toten dafür geehrt.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja, wie gesagt, diese Gedenkfeier auf dem Friedhof. Es war ziemlich ergreifend. Es waren nicht nur Studenten, sondern vor allem Angehörige anwesend. Die meisten Leute haben geweint, wie auf einer richtigen Beerdigung. Ich war selbst kurz vor dem weinen, als ich alle sah.
Danach waren wir noch am Grab, es war eine unglaublich große Wiese und als ich hörte, das darunter bereits 20.000 Menschen liegen, war ich zuerst geschockt und schließlich doch erstaunt und dankbar, dass sich tatsächlich so viele Leute zur Verfügung stellen.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Einmal genügt!!!
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Lernen, lernen, lernen...
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller
anatomischer Modelle, präsentieren können.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Seminare für junge Mediziner |
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Berufspolitische Seminare
Friedrich-Thieding-Stiftung
Berufspolitische Ausbildung kommt im Medizinstudium zu kurz. Daher
widmet sich die Berufspolitische Seminarreihe dieser Thematik und bietet
jungen Medi-zinern eine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
sowie
Infos über wichtige aktuelle Entwicklungen.
Wo? Berlin
Wann? 20./21.09., 8./9.11., 6./7.12. |
Symposium
Neue wirtschaftliche
Herausforderungen für Ärzte
Mediziner von heute sehen sich neuen finanziellen und strukturellen
Heraus-forderungen gegenübergestellt, auf die das Seminar kompetente
Antworten liefert, um im Berufsalltag optimal vorbereitet zu sein und
die Doppel-Rolle als Unternehmer und Arzt zu erfüllen.
Wo? Stuttgart
Wann? 27. September 2008 |
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: Folge 12: Zeit als Medizinalassistent
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seiner Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 12:
Zeit als Medizinalassistent
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Nach dem Staatsexamen war
damals eine 2-jährige Medizinalassistentenzeit vorge-schrieben, in
welcher man den überwiegenden Teil in der Inneren Medizin, Chirurgie und
in der Gynäkologie zu arbeiten hatte, der Rest war frei. Ich arbeitete
zuerst in der Klinik von Prof. Bartelheimer - Innere Medizin II des
Westend-Krankenhauses (damaliges Klinikum der Freien Universität),
vermutlich weil sonst nichts frei war. Die Medizinalassistenten mussten
in der Barthelheimerschen Klinik bereits viele Entscheidungen alleine
treffen. Nachts war keine technische Assistentin bereit, sodass der
Medizinalassistent nicht nur während des Nachtdienstes die EKGs selbst
schreiben musste, er hatte auch die Leukozyten selbst zu zählen und ein
Blutbild anzufertigen. Also war man die ganze Nacht auf den Beinen,
durfte dann aber im Laufe des anschließenden Vormittags nach Hause
gehen, wurde spärlich bezahlt (500,00 DM) und kam sich höchst
bedauernswert vor. |
Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette zwölfte Folge wie auch alle anderen
bisher erschienenen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
[Gratis-Download Folge 12]
[Memoiren Prof. Steinhausen - klick
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Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die
Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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4. Hilfe Papierflut! Oder: Wie bewältige ich das Deutsche Ärzteblatt?
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Wie einige von euch bemerkt haben, ist uns in der letzten Ausgabe der Onlinezeitung mit dem Artikel zum Ärzteblatt eine kleine Panne unterlaufen: Leider ist eine Vor-Version des eigentlich schon durch die Redaktion endgültig geprüften Artikels in den Newsletter geraten, in der z.B. die wöchentliche Versandfrequenz des Ärzteblattes nicht berücksichtigt wurde. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen und bieten dir in diesem Newsletter nochmals die korrekte Version.
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Herzlichen Glückwunsch, nach den vielen Strapazen des Medizinstudiums bist du endlich Assistenzarzt. Damit bist du Teil der deutschen Ärzteschaft und bekommst auch deren Zeitschrift, das Deutsche Ärzteblatt, wöchentlich nach Hause geschickt.
Zuerst mag es dich stolz machen, dem exklusiven Medizinerkreis anzugehören und dich der Gazette „würdig“ erwiesen zu haben, doch nach einer Weile kann sich das aufgezwungene Dauer-Abo zu einem echten Problem entwickeln.
Rechnet man 0,75 cm pro Zeitung, dann ergibt sich innerhalb von einem Jahr schon ein Stapel von rund 40 cm. Natürlich gibt es kreative Ideen: Du kannst dir eine extra große Regalwand besorgen und beobachten wie die fortlaufenden Nummern im Laufe der Jahre immer höher werden. Du kannst die Hefte bis zum nächsten Umzug lagern und mit dem Altpapier den Boden auslegen und deine Kartons polstern. Du kannst auch originelle Tische und Hocker aus Zeitschriftenstapeln basteln oder deine Wände mit Artikeln über das Marfan-Syndrom oder Osteoporoseprophylaxe tapezieren und, und, und...
Never-Ending-Story
Für das eigentlich Wichtigste haben jedoch die meisten jungen Ärzte leider keine Zeit: Die Lektüre selbst - und meist wird das schlechte Gewissen noch größer als die Ärzteblatt-Stapel. Gleich vorab zur Beruhigung: Der überwiegende Inhalt des Ärzteblattes betrifft dich als jungen Assistenzarzt in der Regel nicht, auch wenn man dies beim Eintreffen des Ärzteblattes immer wieder denkt. Und kaum versieht man sich, ist eine Woche ins Land gegangen und die nächste Ausgabe liegt im Briefkasten.
Am Ende deines ersten Jahres als Assi hast du so bereits 52 Exemplare zu Hause liegen, am Ende der Assistenzarztzeit sind es bereits 318. Noch passen die Bände ins Billy-Regal, aber spätestens jetzt sollte dir klar werden, dass du etwas ändern solltest, damit dir die Ärzteblatt-Stapel nicht mit der Zeit den Weg zu Küche und Bad versperren (besonders arge Ausmaße kann das Problem in Ärzte-WGs und Medizinerhaushalten annehmen).
Im Folgenden wollen wir ein paar einfache Tipps geben, wie du in drei einfachen Schritten mit dem nie versiegenden Zeitschriftenstrom fertig wirst.
1. Anzeigenteil
Den Löwenanteil des Ärzteblatts machen die Stellenangebote aus. Diese sind nur dann für dich interessant, wenn du vorhast, in den nächsten sechs bis neun Monaten den Arbeitsplatz zu wechseln. Wenn dem nicht so ist, ignorierst du den Stellenteil einfach und hast damit zwei Drittel des Magazins bereits abgehakt!
Lesenswert, weil lustig, sind höchstens die Rubriken „Heirat/Bekanntschaft“ und „Verschiedenes“, ganz hinten im Heft. Hier suchen „nicht alltägliche, erfolgsverwöhnte“ Juristen sowie „hinreißende, blonde“ Bankerinnen nach dem „niveauvollen“ Traumpartner und „seriöse“ Promotionsagenturen bieten „Hilfe“ beim Erstellen der Doktorarbeit.
2. Artikel
Das verbliebene Drittel der Zeitung kannst du nun auf Artikel durchblättern, die für dich interessant sind, die also etwas mit deinem Fachgebiet zu tun haben oder die in sonst irgendeiner Weise im Zusammenhang mit deiner ärztlichen Laufbahn relevant sein könnten.
Alles was dich interessiert, trennst du am besten aus dem Ärzteblatt und heftest es in einem für diesen Zweck vorbestimmten Ordner ab. Sei kritisch! Dass du derzeit auf der Kinderstation arbeitest, bedeutet nicht, dass du jeden Artikel aufbewahren solltest, in dem das Wort „Pädiatrie“ vorkommt.
Übrigens musst du dir nicht einmal notieren, wo du die Artikel her hast, denn auf jeder redaktionellen Seite im Ärzteblatt sind Heftnummer und Jahreszahl vermerkt.
3. Restmüll
Das auf diese Weise sukzessiv „entleerte“ Ärzteblatt kannst du getrost entsorgen. Du solltest es dir zur Gewohnheit machen, die beschriebene Prozedur SOFORT nach dem Eintrudeln eines neuen Ärzteblattes zu erledigen, alles andere führt zu Altpapierstapeln, die wertvollen Wohnraum einnehmen und garantiert nicht gut fürs „Feng-Shui“ sind.
Kleiner Tipp zum Schluss: Am besten du beginnst direkt nächste Woche mit der 3-Schritt-Methode, wenn das Ärzteblatt eintrudelt. Wenn du dich selbst „zwingst“, das Verfahren fünf Wochen durchzuhalten, ist es automatisiert und du machst es quasi von alleine. Wenn du Routine hast, brauchst du dafür nicht mehr als 5 Minuten.
Für alle anderen gilt: Weiter Sammeln und kreative Ideen finden, was man alles mit dem Ärzteblatt machen kann, denn eines ist sicher: Der Postbote bringt dir Woche für Woche ein neues Ärzteblatt - wahrscheinlich mindestens für die nächsten 30 bis 40 Jahre!
Wenn dir weitere Verwendungszwecke einfallen, für die man das Ärzteblatt UNBEDINGT aufbewahren sollte, kannst du uns gerne schreiben: 
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Zwei Ostfriesen treffen sich. Der eine kommt mit dem Fahrrad, der andere mit einem Porsche. Der Fahrradfahrer fragt den Porschefahrer: "Woher hast Du denn dieses tolle Gefährt?"
Antwortet der andere: "Mir ist da gestern was tolles passiert. Ich stehe an der Strasse, mache einen auf Anhalter. Hält doch glatt ein Porsche mit einer wunderschönen, schlanken Brünetten drinnen an und nimmt mich mit. Sie fährt mit mir in einen abgelegenen Waldweg, zieht sich den Slip unter dem Rock aus und sagt:" Du kannst jetzt alles von mir haben, was Du willst!"
Ich habe mich daraufhin für den Porsche entschieden."
"Das hast Du ganz richtig gemacht", sagt der Fahrradfahrer. "Schließlich konntest Du ja nicht wissen, ob Dir der Slip gepasst hätte."
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Ohne Quiz wäre Fernsehen langweilig. Warum? Nun, meist weil es dort etwas zu gewinnen gibt. Auch bei uns soll die Glücksfee etwas zu tun bekommen und so haben wir dir in der Rubrik "Aktuelle Gewinnspiele" eine Landkarte aktuell laufender Gewinnspiele bei Medi-Learn zusammengestellt, bei denen du u.a. Sachbücher, Premium-Mitgliedschaften und von Zeit zu Zeit auch Reisen an lohnenswerte Orten gewinnen kannst.
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8. DMW Podcast: Notfallmedizin: Zentrale Notaufnahmen arbeiten effektiver
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Seit über 130 Jahren steht die Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW) für profunde Informationen. Als medizinische Fachzeitschrift ist sie auch für Jungmediziner (Studenten, Assistenzärzte) empfehlenswert. Wir stellen dir mit der DMW-Kolumne Auszüge in Form von Artikeln und Podcasts u.v.a.m. vor.
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Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir unterhaltsame Fortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in DMW Qualität bieten – wann und wo du möchtest! Für heute haben wir die Rubrik Podcast mit folgendem Thema ausgewählt:
Notfallmedizin: Zentrale Notaufnahmen arbeiten effektiver
Unter zunehmendem ökonomischem Druck beginnen die deutschen Kliniken ihre Notfallambulanzen neu zu organisieren. Hier wird zu oft unkoordiniert und zu wenig patientenorientiert gearbeitet. Schlecht organisierte Ambulanzen erweisen sich als negative Kostenfaktoren. Nach dem angelsächsischen Modell des „Emergency Rooms“ beginnen viele Kliniken jetzt ihre dezentral organisierten Ambulanzen in zentrale interdisziplinäre Notfallaufnahmen (ZNA) zusammenzufassen.

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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Jeden Dienstag neue Folgen von Dr. House auf RTL.
Die heutige Folge:
Ein Mann ohne Namen, ohne Erinnerung und ohne Herkunft - er ist ein sogenannter Spiegler. Er sieht Menschen und deren Handlungsweisen und übernimmt sie...
Name der Sendung: Dr. House
Titel der Folge: Spieglein, Spieglein
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Auf House wartet mal wieder ein komplizierter Fall - ein Mann ohne Namen, ohne Erinnerung und ohne Herkunft. Er ist ein sogenannter Spiegler. Er sieht Menschen und deren Handlungsweisen und übernimmt sie sofort für sich selbst. Houses Neugier ist geweckt, aber sein Team ist ratlos: Was hat dieser Patient? House verlangt Information über den Mann. Er schickt Kandidatin 13 und Cole dorthin, wo der Mann gefunden wurde. Die anderen des Teams werden dazu verpflichtet, sämtliche Tests zu machen, die möglich sind. Doch das Fieber des Unbekannten steigt ununterbrochen. Sein Blut verdickt, und die Situation wird lebensbedrohlich. Schließlich greift House selbst in das Geschehen ein. Durch einen Trick erfährt er, dass der Mann landwirtschaftliche Maschinen verkauft und das bringt ihn schließlich zur Lösung in diesem verzwickten Fall
23.09.2008 - 21:15 Uhr bis 22:15 Uhr auf RTL |
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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team
hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm
erfährst du alles weitere: [email protected] |
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abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.de/tec/newsletter Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter
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© by 2000-2008 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten MEDI-LEARN.de Redaktion, Bahnhofstr. 26b, 35037 Marburg, [email protected], http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-681668 Tel: 0700-00 633 4946 · Fax: 06421-961910
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