30.09.2008

Ausgabe 418

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591681 Mehr Geld fürs Studium
Wenn du Fragen zur Studien-
finanzierung, zu Bildungs-
krediten, Darlehen oder Fonds hast, dann solltest du dir diesen Artikel nicht entgehen lassen. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Ab in die Kaserne - Der erste Tag des Physikums
3.Durch den Behördendschungel
  
4.Behandlung mit künstlicher Lunge
5.Mehr Geld fürs Studium: Bildungskredite, Darlehen und Fonds
6.MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Schneller
8.Viel Erfahrung in Myomtherapie
9.Dr. House: Auf Biegen und Brechen
  
10.Impressum
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
die heutige Ausgabe des Newsletters befasst sich mit dem Digitalen Nachschlag (DNS) zur aktuellen MLZ-Ausgabe 04/08. Hier findest du in kurz angerissener Form interessante Artikel, die es nicht mehr in die Printausgabe der MLZ geschafft haben oder nicht in voller Länge enthalten sind. Auf Beiträge zu den folgenden Themen darfst du dich freuen:

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Ein Studentenbericht über den 1. überstandenen Physikumstag, geschrieben in kurzweiligem, humorvollem Stil, ein studenticher Artikel über die vorbereitenden Aufgaben und Schritte, die es für ein PJ in New York mit viel Geduld und Ausdauer zu tun gilt und schließlich ein redaktioneller Beitrag über Studienfinanzierung mit detaillierten Informationen zu Bildungskrediten, Darlehen und Fonds. Zusätzlich zum speziellen DNS-Inhalt bieten wir dir heute zwei aktuelle Meldungen aus der Forschung zu den Themen "Behandlung mit künstlicher Lunge" und Myomtherapie, der Embolisation von Uterusmyomen. Eine weitere Folge Medizin im TV und ein neuer Rippenspreizer-Cartoon sind auch wieder für dich mit dabei.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Jens, Thomas und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 06.10.2008:
o Große Internisten als Vorbilder
o Cartoon der Woche: Magenhochzug

  

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 2. Ab in die Kaserne
Der erste Tag des Physikums

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Ich bin die Strecke wohl schon hunderte Male gefahren. Wer schon einmal mit der Bahn nach Frankfurt am Main gefahren ist, kennt die letzten Meter bis zum Kopfbahnhof in Frankfurt: Kleingartenanlage, Tennisplatz, Uniklinikum, Mainbrücke und dann rechter Hand das Gutleutviertel mit den von weitem sichtbaren bunten „Zipfelmützen“-Dächern des Behördenzentrums. Normalerweise ist auf dem Weg gedanklich beim Uniklinikum Endstation. Würde der Zug hier auf freier Strecke halten, könnte ich mir den Weg in der Straßenbahn vom Bahnhof aus sparen.

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Kurz zu mir: Ich heiße Martin, bin 21 und studiere mittlerweile im 4. Semester Medizin. Viertes Semester bedeutet für Mediziner das Ende des vorklinischen Studiums. Mit anderen Studiengängen verglichen, könnte man sagen, dass damit das Vorstudium abgeschlossen ist und der erste wirkliche Meilenstein ansteht. Früher hieß er Physikum, inzwischen schimpft es sich offiziell „Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung“ und hat den Rang eines Staatsexamens. Das interessiert aber keinen so wirklich, denn im allgemeinen Sprachgebrauch bin ich heute unterwegs zum schriftlichen Physikum. Genauer gesagt zum ersten von zwei Tagen, an denen jeweils vier Stunden lang geprüft wird, ob jeder das auch wirklich kann, was zu beherrschen er eigentlich schon in diversen Klausuren und Testaten in den letzten zwei Jahren bewiesen hat.

Ab in die Kaserne
Wegen des Physikums ist das Ziel am heutigen Tag auch nicht das Klinikum, sondern das Gutleutviertel. Genauer, die alte Gutleutkaserne direkt neben dem Behördenzentrum. Ich kann also das Ziel vom Zug aus schon erahnen. Warum in einer Kaserne? Nun, die bisherigen Klausuren konnten wir verteilt auf verschiedene Hörsäle der Institute im Klinikum schreiben. Aber in so einem Hörsaal ist die Packungsdichte der Prüflinge doch ziemlich hoch und zusätzlich erhöht der stufige Aufbau der Sitzreihen den Täuschungskoeffizienten doch erheblich. Es müssen also Einzeltische her und davon über 200. In Frankfurt wird man deshalb auf Finanzamt, Arbeitsgericht, Gewerkschaftshäuser, Dominikanerkloster und eben die Kaserne verteilt. Dort schreibe ich im „Alten Betsaal“. Für Beistand von Oben ist also gesorgt.

DNS Ausgabe 04/2008 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2008 auf Seite 1. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Martin Grexa ([email protected])
  
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Studententag zum Thema
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 3. Durch den Behördendschungel
Vorbereitung auf das PJ-Tertial in New York

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Fortsetzung aus der MEDI-LEARN Zeitung

Mein Tag im Mt. Sinai
Raus aus dem Papierdschungel, rein in den Alltag: Es gibt wie bei uns Assistenzärzte, die „Residents“, die je nach Erfahrung eine gewisse Rangfolge einnehmen, so gibt es beispielsweise den „Chief Resident“. Daneben gibt es eine Reihe von „Attending Surgeons“ (Fachärzte) und den Chefarzt.

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Um halb acht fing auf der Thoraxchirurgie die Visite an. Meistens ging es danach sofort in den OP. Oder man wird schon vorher dahin geschickt, um kurze Patientenanamnesen an die Tafel im OP anzuschreiben – das war immer Aufgabe der Studenten. Mittwochs finden die „Grand Rounds“ statt. Hier ist ein schickes Outfit erbeten – die Frauen meistens in Bluse und Rock mit schicken Schuhen und Männer in Anzughose, Hemd und Krawatte.

Es wird jeden Tag operiert, wobei der OP-Plan für Studenten oft recht eintönig sein kann. Es werden insbesondere Bronchoskopien, Pneumektomien, VATS, Lungentransplantationen (ich hatte in zwei Monaten viermal die Chance, eine zu sehen – sehr langwierig, aber auch spannend) und Tumoren aller Art operiert. Entweder offen oder mit Mikroskop, wobei man dann immer die Kamera halten darf. Wenn man sich gut anstellt, darf man auch sehr bald eigenständig nähen!

Insgesamt sind alle sehr freundlich und den Studenten werden schon einige Aufgaben anvertraut. Ich denke, man kann sich den Aufenthalt relativ selbstständig gestalten. Man darf auch an den „Clinics“ (der Stationsarbeit) teilnehmen, wenn man dazu Lust hat und nachfragt. Mir hat der OP um einiges besser gefallen, und sobald ich keine Lust mehr hatte, habe ich mich davon gestohlen, um Sightseeing zu betreiben. Das ist absolut legitim und man stößt dabei eigentlich immer auf Verständnis. Ein kleiner Tipp noch: Es macht sich immer gut, wenn man bei den Vorbereitung der OP den Pflegern zur Hand geht (z.B. bei der Lagerung etc.). Das wird absolut positiv bewertet und man macht sich schon anfangs viele Freunde seitens der Pfleger und Ärzte.

Lasche Hygienevorschriften
Wenn man die deutschen OPs und die akkurate Sterilität gewohnt ist, kann man sich in Amerika wirklich wundern. Das fängt bei der Krankenhauskleidung an, den schon erwähnten „scrubs“ bzw. der OP-Wäsche: Schon in der U-Bahn und auf der Strasse sieht man Schwestern und Ärzte aller Art darin rumlaufen. Dieselbe Kleidung wird auch im OP dann getragen und über den Tag nicht mehr gewechselt.

DNS Ausgabe 04/2008 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2008 auf Seite 3. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Flavia Deutscher ([email protected])
  
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 4. Mehr Geld fürs Studium
Bildungskredite, Darlehen und Fonds

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Bei der Aufnahme eines Studiums stellt sich immer auch die Frage nach der Finanzierung. Im Gegensatz zu einem Azubi verdienst du als Student mit deiner Hochschulausbildung kein Geld, muss aber trotzdem zahlreiche Kosten tragen: Lebenserhaltung, Semestergebühren, Lehrmittel und in zahlreichen Bundesländern auch Studiengebühren von rund 500 Euro pro Semester.

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Neben den herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten wie Jobben, BAföG, Stipendium und familiärer Unterstützung besteht die Möglichkeit eines Bildungskredites, wie sie seit drei Jahren vermehrt in Deutschland angeboten werden.

Bildungskredit ist nicht gleich Bildungskredit
Es bestehen zahlreiche staatliche und private Angebote an Bildungskrediten, Bildungsdarlehen und Bildungsfonds, die sich in ihrem Verwendungszweck und – zum Teil erheblich – in ihrer konkreten Ausgestaltung unterscheiden. So verbinden die einzelnen Anbieter ihre Kredite mit unterschiedlichen Forderungen wie etwa finanziellen Sicherheiten oder bestimmten Versicherungstypen. Von Kreditinstitut zu Kreditinstitut variieren die Gesamtkosten, die bei der Rückzahlung auf dich zukommen. Sie hängen unter anderem von der Höhe der monatlichen Auszahlungssumme und den anfallenden Zinsen ab. Auch die Art der Rückzahlung ist nicht bei allen Anbietern gleich. Bei den meisten Anbietern musst du den Kredit in festen Raten abstottern. Bei anderen richten sich die von dir zu leistenden Zahlungen nach der Höhe deines zukünftigen Einkommens.

Wie viel Geld bekomme ich denn?
Die Bildungskredite der einzelnen Anbieter sind in der Regel auf vergleichsweise niedrige Auszahlungssummen begrenzt. Die meisten bundesweit agierenden, staatlichen wie privaten Kreditinstitute bieten monatliche Auszahlungen von etwa 300 bis zu 480 Euro an. Hiervon weichen lediglich der Kredit der Deutschen Bank und der Bildungsfond von CareerConcept stark ab, bei denen Auszahlungen in Höhe von 670 Euro bzw. 800 Euro im Monat möglich sind. Die Auszahlungssummen lokaler Anbieter, z.B. örtlicher Sparkassen, liegen zwischen 170 und 450 Euro.

DNS Ausgabe 04/2008 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2008 auf Seite 4. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected])
  
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 5. MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker

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In der Jobbörse von MEDI-LEARN befinden sich zahlreiche Stellenangebote und -gesuche. Du kannst jederzeit kostenlos eine Stellenanzeige aufgeben. Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserem Stellenmarkt für Mediziner mit insgesamt mehr als 1.600 Einträgen.

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 Event Promotion Diabetiker Tagen in Neumünster Anzeige aufrufen
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 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Anästhesiologie Anzeige aufrufen
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 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Urologie Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt
 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Orthopädie Anzeige aufrufen
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 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Strahlentherapie Anzeige aufrufen
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 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Pädiatrie Anzeige aufrufen
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 AiW 1. Ausbildungshälfte (m/w) Innere Medizin Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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MEDI-LEARN Jobbörse für junge Mediziner
  
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[Akute, hämatogene Osteomyelitis]
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

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 6. Behandlung mit künstlicher Lunge im Uniklinikum MA

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Das Universitätsklinikum Mannheim ist eines der wenigen Krankenhäuser in Europa, die Patienten bei schwerem Lungenversagen mit der so genannten extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) behandeln. Dabei wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, das vorübergehend die Funktion der menschlichen Lunge übernimmt. Seit August steht in der Mannheimer Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin nun auch wieder ein ECMO-Gerät für Erwachsene zur Verfügung. Zum Einsatz kommt es vor allem bei schweren Lungenentzündungen und Lungenversagen aufgrund von Blutvergiftungen - wenn also die Lunge selbst nicht mehr in der Lage ist, ihrer Aufgabe nachzukommen. Das ECMO-Gerät entlastet das Organ und gibt ihm Gelegenheit, sich zu regenerieren - ein Vorgang, der sich als lebensrettend erweisen kann.

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"Die Expertise für ECMO-Behandlungen ist an unserer Klinik seit Jahren vorhanden", erläutert Dr. Armin Kalenka, Oberarzt und Geschäftsfeldleiter Intensivmedizin am Universitätsklinikum. "Allerdings waren die herkömmlichen Systeme technisch nicht so ausgereift, so dass bei erwachsenen Patienten die Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkungen sehr hoch war." Deshalb seien in den letzten Jahren weltweit immer weniger Erwachsene mit dieser Methode behandelt worden. Entwicklungen im Bereich der Beatmungsstrategien, der Blutpumpen sowie den so genannten Oxygenatoren (den eigentlichen "künstlichen Lungen") haben dazu geführt, dass sich die Beatmung und der Bluttransport über das ECMO-System heute wesentlich schonender durchführen lassen als noch vor einem Jahrzehnt. Da ECMO-Patienten rund um die Uhr beatmet und intensiv betreut werden müssen,

sollte die Therapie ausschließlich in großen Krankenhäusern mit so genannter Maximalversorgung stattfinden. Um erwachsenen Patienten mit schwerem Lungenversagen (ARDS) eine optimale Therapie zukommen zu lassen, ist die Behandlung in einem darauf spezialisierten Zentrum eine Voraussetzung. In diesem Jahr wurde deshalb das ARDS-Netzwerk Deutschland gegründet, in dem die Mannheimer Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin Mitglied ist. Damit wurde dem Mannheimer Universitätsklinikum der Weg geebnet, als eine der ersten Kliniken Deutschlands die ECMO-Behandlung mit der neuen Technologie auch Erwachsenen wieder zugänglich zu machen.

Das Mannheimer ECMO-System kann sowohl im Hubschrauber als auch im Rettungswagen transportiert werden, so dass Patienten mit Lungenversagen bereits in dem Krankenhaus angeschlossen werden können, in dem sie ursprünglich in Behandlung gewesen sind. Betreut werden sie auf dem Transport jeweils von zwei Mannheimer Fachärzten mit entsprechender Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit ARDS. Der erste ECMO-Fall, den Dr. Kalenka und seine Kollegen mit dem neuen System behandelt haben, war ein 48-jähriger Mann, der aus einem hessischen Krankenhaus nach Mannheim verlegt wurde. Er litt an einer bakteriellen Lungenentzündung und war in lebensbedrohlichem Zustand. Nach zweieinhalb Wochen am ECMO-Gerät hatte sich seine Lunge so weit erholt, dass er wieder in sein Heimat-Krankenhaus zurück verlegt werden konnte. "Seiner völligen Genesung steht aus unserer Sicht nun nichts mehr im Weg", versichert Dr. Kalenka.

Die Mannheimer ECMO-Spezialisten präsentieren ihr Know-how am kommenden Samstag, 27. September, in einem Symposium am Universitätsklinikum zum Thema "Was tun, wenn die Lunge versagt". Gemeinsam mit weiteren Intensivmedizinern aus Deutschland werden sie Fachkollegen unter anderem über aktuelle Fragen zur Beatmung, zum Intensivtransport und zum akuten Lungenversagen bei Erwachsenen informieren. Neben Dr. Kalenka werden seine Mannheimer Kollegen Dr. Tim Viergutz (Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin) und Kinder-ECMO-Experte Dr. Thomas Schaible (Universitäts-Kinderklinik) zu Wort kommen.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Klaus Wingen ([email protected])
  
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Universitätsklinikum Mannheim
  
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 7. Frisch frei gegebener Cartoon der Woche: Schneller

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Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
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 8. Viel Erfahrung in Myomtherapie

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Ein besonderes Jubiläum am Bethesda-Krankenhaus in Duisburg: Seit 2002 arbeitet Dr. Gernot Rott, Facharzt für Diagnostische Radiologie und Oberarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Bethesda-Johanniter-Klinikum GmbH, Standort Bethesda, mit der schonenden minimalinvasiven Myomembolisation. Zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Werner Neuhaus,Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Hauses, etablierte er diese Methode und führte jetzt im August 2008 die 101. Myomembolisation durch.

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Diese Methode, die im Gegensatz zu einer Operation ohne längere Krankenhausaufenthalte auskommt, zählt zu den nicht-operativen und gebärmuttererhaltenden Behandlungsmethoden - ohne belastende Narkoseverfahren. "Ich führe seit über sechs Jahren jede Myomembolisation persönlich durch und kann durch die gute Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung den meisten Patientinnen eine auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtete Therapiemöglichkeit anbieten. Dank unserer großen Erfahrung kommen Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem gesamten Bundesgebiet zu uns", erklärt Dr. Gernot Rott. Jede dritte Frau leidet hierzulande unter Myomen, gutartigen Muskelknoten der Gebärmutter. Die Ursachen für ihre Entstehung sind noch nicht bekannt, Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hormone und hier insbesondere Östrogene eine große Rolle spielen. Im Normalfall bereiten Myome keinerlei Probleme, doch bei circa einem Drittel aller Betroffenen treten Schmerzen und starke Regelblutungen auf, die den Frauen den Alltag erschweren. Darüber hinaus können Myome zu Unfruchtbarkeit führen sowie Probleme während einer Schwangerschaft verursachen. Deshalb bietet sich bei Betroffenen mit myombedingten Beschwerden eine Entfernung der Muskelknoten an. Hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl von effektiven Behandlungsverfahren. Operative Methoden wie die Gebärmutterentfernung oder chirurgische Entfernung der Myome sind seit Langem etabliert. Daneben stehen auch schonende und organerhaltende Behandlungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Myomembolisation zur Verfügung. Die interventionell-radiologische Behandlung von Myomen über die Leistenschlagader mittels Embolisation wurde im Jahr 2000 erstmalig in Deutschland angewandt und findet jetzt auch bundesweit Anwendung.

Bei der Myomembolisation hungern Experten die Knoten aus - ohne Operation. In einem circa einstündigen Eingriff führt ein Radiologe in lokaler Betäubung über eine Gefäßpunktion in der Leistengegend einen dünnen Katheter durch die Hauptschlagader bis an die Gebärmutterarterie heran, die das Myom versorgt. Über diesen Schlauch spritzt der Operateur dann sandkorngroße Kunststoffkügelchen direkt in die feinen Verästelungen der Arterie. Dort setzen sich die Partikel fest, verschließen die kleinen Gefäße dauerhaft und schneiden die Myome von der Blut- und Sauerstoffzufuhr ab. In den darauffolgenden Monaten schrumpfen die Knoten, Beschwerden wie starke Regelblutungen oder Schmerzen lassen nach. Angeregt durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR), organisieren Radiologen in Kooperation mit ihren gynäkologischen Kollegen auch jedes Jahr verschiedene Aktionen und Veranstaltungen für Patientinnen und Ärzte.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Florian Schneider ([email protected])
  
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idw - Informationsdienst Wissenschaft

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Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

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Website der Myomembolisation.org!
  
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 9. Medizin im TV - Dr. House: Auf Biegen und Brechen

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Jeden Dienstag neue Folgen von Dr. House auf RTL.

Die heutige Folge:
Der Fall eine jungen Rennfahrerin begeistert Dragster-Fan House. Doch leider muss er zunächst einen Auftrag für die CIA erledigen...

Name der Sendung: Dr. House

Titel der Folge: Dr. House - Auf Biegen und Brechen

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Als eine junge Rennfahrerin in die Abteilung von House gebracht wird, ist der Tag für ihn gerettet. House ist ein Fan von Dragster-Rennen und macht sich sofort mit seinen sieben Bewerbern an die Arbeit. Doch bevor es richtig losgehen kann, erscheint ein CIA-Mitarbeiter und bittet House um Hilfe. Einer ihrer Agenten ist schwer krank von einem Einsatz zurückgekommen und die CIA-Ärzte wissen nicht weiter. Angeblich war der Mann in Bolivien und hat Unmengen von Kastanien gegessen. Nach der ersten Untersuchung kann House nur feststellen, dass der Mann furchtbar aussieht und an höllischen Schmerzen leidet. Ein Mediziner im Diensten der CIA vermutet eine radioaktive Vergiftung, doch irgendetwas stimmt an der ganzen Geschichte nicht: House findet heraus, dass der Mann gar nicht in Bolivien, sondern in Brasilien war. Während seiner Abwesenheit versucht Forman mit den sieben Bewerbern herauszufinden, was die junge Rennfahrerin hat. Doch das Team ist unterschiedlicher Meinung: Foreman vermutet eine Dehydration, hervorgerufen durch das Tragen eines dreilagigen Feuerschutzanzuges. Seine Crew bezweifelt das.

30.09.2008 - 21:15 Uhr bis 22:15 Uhr auf RTL


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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RTL Seite zur Serie
  
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[zum Akupunkturspecial - klick hier]

  

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 36442
  

Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm erfährst du alles weitere: [email protected] 

  

Abofunktion:
Wenn ihr euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf:
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Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter [email protected] zur Verfügung!

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