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1. Editorial |
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Hallo,
die heutige Ausgabe des Newsletters befasst sich mit dem Digitalen Nachschlag (DNS) zur aktuellen MLZ-Ausgabe 04/08. Hier findest du in kurz angerissener Form interessante Artikel, die es nicht mehr in die Printausgabe der MLZ geschafft haben oder nicht in voller Länge enthalten sind. Auf Beiträge zu den folgenden Themen darfst du dich freuen:
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Ein Studentenbericht über den 1. überstandenen Physikumstag, geschrieben in kurzweiligem, humorvollem Stil, ein studenticher Artikel über die vorbereitenden Aufgaben und Schritte, die es für ein PJ in New York mit viel Geduld und Ausdauer zu tun gilt und schließlich ein redaktioneller Beitrag über Studienfinanzierung mit detaillierten Informationen zu Bildungskrediten, Darlehen und Fonds. Zusätzlich zum speziellen DNS-Inhalt bieten wir dir heute zwei aktuelle Meldungen aus der Forschung zu den Themen "Behandlung mit künstlicher Lunge" und Myomtherapie, der Embolisation von Uterusmyomen. Eine weitere Folge Medizin im TV und ein neuer Rippenspreizer-Cartoon sind auch wieder für dich mit dabei.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Jens, Thomas und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 06.10.2008:
o Große Internisten als Vorbilder
o Cartoon der Woche: Magenhochzug
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Ich bin die Strecke wohl schon
hunderte Male gefahren. Wer
schon einmal mit der Bahn nach
Frankfurt am Main gefahren ist,
kennt die letzten Meter bis zum
Kopfbahnhof in Frankfurt: Kleingartenanlage,
Tennisplatz, Uniklinikum,
Mainbrücke und dann
rechter Hand das Gutleutviertel
mit den von weitem sichtbaren
bunten „Zipfelmützen“-Dächern
des Behördenzentrums. Normalerweise
ist auf dem Weg gedanklich
beim Uniklinikum Endstation.
Würde der Zug hier auf freier Strecke
halten, könnte ich mir den Weg
in der Straßenbahn vom Bahnhof
aus sparen.
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Kurz zu mir: Ich heiße Martin, bin
21 und studiere mittlerweile im 4.
Semester Medizin. Viertes Semester
bedeutet für Mediziner das
Ende des vorklinischen Studiums.
Mit anderen Studiengängen verglichen,
könnte man sagen, dass
damit das Vorstudium abgeschlossen
ist und der erste wirkliche
Meilenstein ansteht. Früher hieß er
Physikum, inzwischen schimpft es
sich offiziell „Erster Abschnitt der
Ärztlichen Prüfung“ und hat den
Rang eines Staatsexamens.
Das interessiert aber keinen so
wirklich, denn im allgemeinen
Sprachgebrauch bin ich heute unterwegs
zum schriftlichen Physikum.
Genauer gesagt zum ersten
von zwei Tagen, an denen jeweils
vier Stunden lang geprüft wird,
ob jeder das auch wirklich kann,
was zu beherrschen er eigentlich
schon in diversen Klausuren und
Testaten in den letzten zwei Jahren
bewiesen hat.
Ab in die Kaserne
Wegen des Physikums ist das Ziel
am heutigen Tag auch nicht das
Klinikum, sondern das Gutleutviertel.
Genauer, die alte Gutleutkaserne
direkt neben dem Behördenzentrum.
Ich kann also das
Ziel vom Zug aus schon erahnen.
Warum in einer Kaserne? Nun, die
bisherigen Klausuren konnten wir
verteilt auf verschiedene Hörsäle
der Institute im Klinikum schreiben.
Aber in so einem Hörsaal ist
die Packungsdichte der Prüflinge
doch ziemlich hoch und zusätzlich
erhöht der stufige Aufbau der
Sitzreihen den Täuschungskoeffizienten
doch erheblich. Es müssen
also Einzeltische her und davon
über 200. In Frankfurt wird man
deshalb auf Finanzamt, Arbeitsgericht,
Gewerkschaftshäuser,
Dominikanerkloster und eben die
Kaserne verteilt.
Dort schreibe ich im „Alten Betsaal“.
Für Beistand von Oben ist
also gesorgt.
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| Autor(in): Martin Grexa ([email protected]) |
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Studententag zum Thema
Naturheilverfahren
auf der 42. Medizinischen Woche Baden-Baden |
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3. Durch den Behördendschungel Vorbereitung auf das PJ-Tertial in New York
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Fortsetzung aus der
MEDI-LEARN Zeitung
Mein Tag im Mt. Sinai
Raus aus dem Papierdschungel, rein
in den Alltag: Es gibt wie bei uns
Assistenzärzte, die „Residents“,
die je nach Erfahrung eine gewisse
Rangfolge einnehmen, so gibt es
beispielsweise den „Chief Resident“.
Daneben gibt es eine Reihe
von „Attending Surgeons“ (Fachärzte)
und den Chefarzt.
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Um halb acht fing auf der Thoraxchirurgie
die Visite an. Meistens ging es
danach sofort in den OP. Oder man
wird schon vorher dahin geschickt,
um kurze Patientenanamnesen an
die Tafel im OP anzuschreiben – das
war immer Aufgabe der Studenten.
Mittwochs finden die „Grand
Rounds“ statt. Hier ist ein schickes
Outfit erbeten – die Frauen meistens
in Bluse und Rock mit schicken
Schuhen und Männer in Anzughose,
Hemd und Krawatte.
Es wird jeden Tag operiert, wobei
der OP-Plan für Studenten oft recht
eintönig sein kann. Es werden insbesondere
Bronchoskopien, Pneumektomien,
VATS, Lungentransplantationen
(ich hatte in zwei Monaten
viermal die Chance, eine zu sehen
– sehr langwierig, aber auch spannend)
und Tumoren aller Art operiert.
Entweder offen oder mit Mikroskop,
wobei man dann immer die
Kamera halten darf. Wenn man sich
gut anstellt, darf man auch sehr bald
eigenständig nähen!
Insgesamt sind alle sehr freundlich
und den Studenten werden schon
einige Aufgaben anvertraut. Ich
denke, man kann sich den Aufenthalt
relativ selbstständig gestalten.
Man darf auch an den „Clinics“ (der
Stationsarbeit) teilnehmen, wenn
man dazu Lust hat und nachfragt.
Mir hat der OP um einiges besser
gefallen, und sobald ich keine Lust
mehr hatte, habe ich mich davon
gestohlen, um Sightseeing zu betreiben.
Das ist absolut legitim und man
stößt dabei eigentlich immer auf
Verständnis. Ein kleiner Tipp noch:
Es macht sich immer gut, wenn man
bei den Vorbereitung der OP den
Pflegern zur Hand geht (z.B. bei der
Lagerung etc.). Das wird absolut positiv
bewertet und man macht sich
schon anfangs viele Freunde seitens
der Pfleger und Ärzte.
Lasche
Hygienevorschriften
Wenn man die deutschen OPs und
die akkurate Sterilität gewohnt ist,
kann man sich in Amerika wirklich
wundern. Das fängt bei der Krankenhauskleidung
an, den schon erwähnten
„scrubs“ bzw. der OP-Wäsche:
Schon in der U-Bahn und auf
der Strasse sieht man Schwestern
und Ärzte aller Art darin rumlaufen.
Dieselbe Kleidung wird auch im OP
dann getragen und über den Tag nicht
mehr gewechselt.
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| Autor(in): Flavia Deutscher ([email protected]) |
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Bei der Aufnahme eines Studiums
stellt sich immer auch die Frage
nach der Finanzierung. Im Gegensatz
zu einem Azubi verdienst
du als Student mit deiner Hochschulausbildung
kein Geld, muss
aber trotzdem zahlreiche Kosten
tragen: Lebenserhaltung, Semestergebühren,
Lehrmittel und in
zahlreichen Bundesländern auch
Studiengebühren von rund 500
Euro pro Semester.
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Neben den herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten
wie Jobben,
BAföG, Stipendium und familiärer
Unterstützung besteht die Möglichkeit
eines Bildungskredites,
wie sie seit drei Jahren vermehrt in
Deutschland angeboten werden.
Bildungskredit ist nicht
gleich Bildungskredit
Es bestehen zahlreiche staatliche
und private Angebote an Bildungskrediten,
Bildungsdarlehen und
Bildungsfonds, die sich in ihrem
Verwendungszweck und – zum Teil
erheblich – in ihrer konkreten Ausgestaltung
unterscheiden.
So verbinden die einzelnen Anbieter
ihre Kredite mit unterschiedlichen
Forderungen wie etwa finanziellen
Sicherheiten oder bestimmten Versicherungstypen.
Von Kreditinstitut zu
Kreditinstitut variieren die Gesamtkosten,
die bei der Rückzahlung auf
dich zukommen. Sie hängen unter
anderem von der Höhe der monatlichen
Auszahlungssumme und den
anfallenden Zinsen ab. Auch die Art der Rückzahlung ist
nicht bei allen Anbietern gleich.
Bei den meisten Anbietern musst
du den Kredit in festen Raten abstottern.
Bei anderen richten sich
die von dir zu leistenden Zahlungen
nach der Höhe deines zukünftigen
Einkommens.
Wie viel Geld
bekomme ich denn?
Die Bildungskredite der einzelnen
Anbieter sind in der Regel auf vergleichsweise
niedrige Auszahlungssummen
begrenzt. Die meisten
bundesweit agierenden, staatlichen
wie privaten Kreditinstitute bieten
monatliche Auszahlungen von etwa
300 bis zu 480 Euro an. Hiervon
weichen lediglich der Kredit der
Deutschen Bank und der Bildungsfond
von CareerConcept stark ab,
bei denen Auszahlungen in Höhe
von 670 Euro bzw. 800 Euro im
Monat möglich sind. Die Auszahlungssummen
lokaler Anbieter,
z.B. örtlicher Sparkassen, liegen
zwischen 170 und 450 Euro.
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| Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected]) |
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Das Universitätsklinikum Mannheim ist eines der wenigen Krankenhäuser in Europa, die Patienten bei schwerem Lungenversagen mit der so genannten extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) behandeln. Dabei wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, das vorübergehend die Funktion der menschlichen Lunge übernimmt. Seit August steht in der Mannheimer Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin nun auch wieder ein ECMO-Gerät für Erwachsene zur Verfügung. Zum Einsatz kommt es vor allem bei schweren Lungenentzündungen und Lungenversagen aufgrund von Blutvergiftungen - wenn also die Lunge selbst nicht mehr in der Lage ist, ihrer Aufgabe nachzukommen. Das ECMO-Gerät entlastet das Organ und gibt ihm Gelegenheit, sich zu regenerieren - ein Vorgang, der sich als lebensrettend erweisen kann.
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"Die Expertise für ECMO-Behandlungen ist an unserer Klinik seit Jahren vorhanden", erläutert Dr. Armin Kalenka, Oberarzt und Geschäftsfeldleiter Intensivmedizin am Universitätsklinikum. "Allerdings waren die herkömmlichen Systeme technisch nicht so ausgereift, so dass bei erwachsenen Patienten die Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkungen sehr hoch war." Deshalb seien in den letzten Jahren weltweit immer weniger Erwachsene mit dieser Methode behandelt worden. Entwicklungen im Bereich der Beatmungsstrategien, der Blutpumpen sowie den so genannten Oxygenatoren (den eigentlichen "künstlichen Lungen") haben dazu geführt, dass sich die Beatmung und der Bluttransport über das ECMO-System heute wesentlich schonender durchführen lassen als noch vor einem Jahrzehnt. Da ECMO-Patienten rund um die Uhr beatmet und intensiv betreut werden müssen,
sollte die Therapie ausschließlich in großen Krankenhäusern mit so genannter Maximalversorgung stattfinden. Um erwachsenen Patienten mit schwerem Lungenversagen (ARDS) eine optimale Therapie zukommen zu lassen, ist die Behandlung in einem darauf spezialisierten Zentrum eine Voraussetzung. In diesem Jahr wurde deshalb das ARDS-Netzwerk Deutschland gegründet, in dem die Mannheimer Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin Mitglied ist. Damit wurde dem Mannheimer Universitätsklinikum der Weg geebnet, als eine der ersten Kliniken Deutschlands die ECMO-Behandlung mit der neuen Technologie auch Erwachsenen wieder zugänglich zu machen.
Das Mannheimer ECMO-System kann sowohl im Hubschrauber als auch im Rettungswagen transportiert werden, so dass Patienten mit Lungenversagen bereits in dem Krankenhaus angeschlossen werden können, in dem sie ursprünglich in Behandlung gewesen sind. Betreut werden sie auf dem Transport jeweils von zwei Mannheimer Fachärzten mit entsprechender Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit ARDS. Der erste ECMO-Fall, den Dr. Kalenka und seine Kollegen mit dem neuen System behandelt haben, war ein 48-jähriger Mann, der aus einem hessischen Krankenhaus nach Mannheim verlegt wurde. Er litt an einer bakteriellen Lungenentzündung und war in lebensbedrohlichem Zustand. Nach zweieinhalb Wochen am ECMO-Gerät hatte sich seine Lunge so weit erholt, dass er wieder in sein Heimat-Krankenhaus zurück verlegt werden konnte. "Seiner völligen Genesung steht aus unserer Sicht nun nichts mehr im Weg", versichert Dr. Kalenka.
Die Mannheimer ECMO-Spezialisten präsentieren ihr Know-how am kommenden Samstag, 27. September, in einem Symposium am Universitätsklinikum zum Thema "Was tun, wenn die Lunge versagt". Gemeinsam mit weiteren Intensivmedizinern aus Deutschland werden sie Fachkollegen unter anderem über aktuelle Fragen zur Beatmung, zum Intensivtransport und zum akuten Lungenversagen bei Erwachsenen informieren. Neben Dr. Kalenka werden seine Mannheimer Kollegen Dr. Tim Viergutz (Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin) und Kinder-ECMO-Experte Dr. Thomas Schaible (Universitäts-Kinderklinik) zu Wort kommen.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Klaus Wingen ([email protected]) |
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Ein besonderes Jubiläum am Bethesda-Krankenhaus
in Duisburg: Seit 2002 arbeitet Dr. Gernot Rott, Facharzt für Diagnostische Radiologie und Oberarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Bethesda-Johanniter-Klinikum GmbH, Standort Bethesda, mit der schonenden minimalinvasiven Myomembolisation. Zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Werner Neuhaus,Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Hauses, etablierte er diese Methode und führte jetzt im August 2008 die 101. Myomembolisation durch.
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Diese Methode, die im Gegensatz zu einer Operation ohne längere Krankenhausaufenthalte auskommt, zählt zu den nicht-operativen und gebärmuttererhaltenden Behandlungsmethoden - ohne belastende Narkoseverfahren. "Ich führe seit über sechs Jahren jede Myomembolisation persönlich durch und kann durch die gute Zusammenarbeit mit der gynäkologischen Abteilung den meisten Patientinnen eine auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtete Therapiemöglichkeit anbieten. Dank unserer großen Erfahrung kommen Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie dem gesamten Bundesgebiet zu uns", erklärt Dr. Gernot Rott.
Jede dritte Frau leidet hierzulande unter Myomen, gutartigen Muskelknoten der
Gebärmutter. Die Ursachen für ihre Entstehung sind noch nicht bekannt, Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hormone und hier insbesondere Östrogene
eine große Rolle spielen. Im Normalfall bereiten Myome keinerlei Probleme, doch bei circa einem Drittel aller Betroffenen treten Schmerzen und starke Regelblutungen auf, die den Frauen den Alltag erschweren. Darüber hinaus können Myome zu Unfruchtbarkeit führen sowie Probleme während einer Schwangerschaft verursachen. Deshalb bietet sich bei Betroffenen mit myombedingten Beschwerden eine Entfernung der Muskelknoten an. Hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl von effektiven Behandlungsverfahren. Operative Methoden wie die Gebärmutterentfernung oder chirurgische Entfernung der Myome sind seit Langem etabliert. Daneben stehen auch schonende und organerhaltende Behandlungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Myomembolisation zur Verfügung. Die interventionell-radiologische Behandlung von Myomen über die Leistenschlagader mittels Embolisation wurde im Jahr 2000 erstmalig in Deutschland angewandt und findet jetzt auch bundesweit Anwendung.
Bei der Myomembolisation hungern Experten die Knoten aus - ohne Operation. In
einem circa einstündigen Eingriff führt ein Radiologe in lokaler Betäubung über eine Gefäßpunktion in der Leistengegend einen dünnen Katheter durch die
Hauptschlagader bis an die Gebärmutterarterie heran, die das Myom versorgt. Über
diesen Schlauch spritzt der Operateur dann sandkorngroße Kunststoffkügelchen direkt in die feinen Verästelungen der Arterie. Dort setzen sich die Partikel fest, verschließen die kleinen Gefäße dauerhaft und schneiden die Myome von der Blut- und Sauerstoffzufuhr ab. In den darauffolgenden Monaten schrumpfen die Knoten, Beschwerden wie starke Regelblutungen oder Schmerzen lassen nach.
Angeregt durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR), organisieren Radiologen in Kooperation mit ihren gynäkologischen Kollegen auch jedes Jahr verschiedene Aktionen und Veranstaltungen für Patientinnen und Ärzte.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Florian Schneider ([email protected]) |
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Jeden Dienstag neue Folgen von Dr. House auf RTL.
Die heutige Folge:
Der Fall eine jungen Rennfahrerin begeistert Dragster-Fan House. Doch leider muss er zunächst einen Auftrag für die CIA erledigen...
Name der Sendung: Dr. House
Titel der Folge: Dr. House - Auf Biegen und Brechen
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Als eine junge Rennfahrerin in die Abteilung von House gebracht wird, ist der Tag für ihn gerettet. House ist ein Fan von Dragster-Rennen und macht sich sofort mit seinen sieben Bewerbern an die Arbeit. Doch bevor es richtig losgehen kann, erscheint ein CIA-Mitarbeiter und bittet House um Hilfe. Einer ihrer Agenten ist schwer krank von einem Einsatz zurückgekommen und die CIA-Ärzte wissen nicht weiter. Angeblich war der Mann in Bolivien und hat Unmengen von Kastanien gegessen. Nach der ersten Untersuchung kann House nur feststellen, dass der Mann furchtbar aussieht und an höllischen Schmerzen leidet. Ein Mediziner im Diensten der CIA vermutet eine radioaktive Vergiftung, doch irgendetwas stimmt an der ganzen Geschichte nicht: House findet heraus, dass der Mann gar nicht in Bolivien, sondern in Brasilien war. Während seiner Abwesenheit versucht Forman mit den sieben Bewerbern herauszufinden, was die junge Rennfahrerin hat. Doch das Team ist unterschiedlicher Meinung: Foreman vermutet eine Dehydration, hervorgerufen durch das Tragen eines dreilagigen Feuerschutzanzuges. Seine Crew bezweifelt das.
30.09.2008 - 21:15 Uhr bis 22:15 Uhr auf RTL |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
Dr. Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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