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Kompakter Überblick über gesamtes prüfungsrelevantes Wissen mit
klinischem Schwerpunkt
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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters für Medizinstudenten und junge Ärzte. Zunächst möchten wir dich auf eine neue Medi-Learn-vor-Ort-Tour hinweisen, die diesen Herbst in vielen Unistädten stattfindet. Für die kostenlose Vortragsreihe mit dem Thema Effektive Examensvorbereitung kannst du dich ab sofort anmelden. Alle Termine und welche Städte angefahren werden, erfährst du im heutigen Newsletter.
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Mit dieser Ausgabe beginnen wir eine neue Artikelreihe über die Erfahrungen von Erstsemestern mit ihrem Studium. Die beiden Medizinstudenten Sonja und Peter lassen uns in den folgenden Wochen an ihren Ersti-Eindrücken in Form eines Tagebuchs teilhaben. Wir berichten weiterhin über ein neu entwickeltes Lebermodell für Medikamententests des Fraunhofer-Instituts und mit dem Witz und Cartoon der Woche und der Vorstellung einer neuen Medizinsendung im TV ist auch für die Unterhaltung wieder bestens gesorgt.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 28.10.2008:
o Ersti-Tagebuch Folge 2: Stressiger Umbruch
o Cartoon der Woche: Pferd
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2. MEDI-LEARN vor Ort im Herbst 2008 Effektive Examensvorbereitung
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Auch im Herbst 2008 wird MEDI-LEARN wieder in vielen Universitätsstädten vor Ort sein. All denen, die in Sachen Prüfung kein Risiko eingehen wollen, bieten die MEDI-LEARN-Examensexperten einen Workshop zu effektiven Lernstrategien für Physikum und Hammerexamen an. Auch im Herbst 2008 wird MEDI-LEARN wieder in
vielen Universitätsstädten vor Ort sein. All denen, die in Sachen Prüfung kein
Risiko eingehen wollen, bieten die MEDI-LEARN-Examensexperten einen Workshop zu
effektiven Lernstrategien für Physikum und Hammerexamen an.
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Dieser greift alle wesentlichen Aspekte einer erfolgreichen
Examensvorbereitung auf:
- Lernplanung und Stoffauswahl
- richtiger Umgang mit Altfragen
- Mnemotechniken für medizinische Inhalte
- Auswahl sinnvoller Literatur
- Tipps für die mündliche Prüfung
Auch auf dieser Tour gibt es wieder attraktive Buchpreise aus dem
Georg-Thieme-Verlag zu gewinnen.
- PROMETHEUS - Kopf und Neuroanatomie
- Herdegen, Kurzlehrbuch Pharmakologie und
Toxikologie
- Hellmich, Fallbuch Innere Medizin
- Königshoff, Kurzlehrbuch Biochemie
Die Vorträge werden an folgenden Orten und Terminen stattfinden:
| Ort |
Datum |
Uhrzeit |
Raum |
| Dresden |
30.10. |
18:00 |
MTZ Hörsaal 1 |
| Würzburg |
04.11. |
18:00 |
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| Erlangen |
05.11. |
18:00 |
Pfarrsaal der Pfarrgemeinde Herz Jesu,
Kath. Kirchplatz 12 |
| München |
06.11. |
18:00 |
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| Bonn |
10.11. |
18:00 |
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| Hamburg |
20.11. |
18:00 |
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| Gießen |
24.11. |
18:00 |
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| Frankfurt |
27.11. |
18:00 |
JWG-Uniklinik, Hörsaal 23.4 |
| Berlin |
04.12. |
18:00 |
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| Marburg |
11.12. |
18:00 |
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Hier geht es zur
kostenlosen Anmeldung |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: Folge 14: Erhalt der Ärztlichen Approbation in Heidelberg
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seiner Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 14:
Erhalt der Ärztlichen Approbation in Heidelberg
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Meine hilfreichen
Stationsärzte meinten, ich solle für eine 2-jährige wissenschaftliche
Grundlagen-Ausbildung zu dem Kreislauf-physiologen Karl Wezler nach
Frankfurt/Main gehen. Ich hatte aber weder Zeit noch Gelegenheit, mich
wirklich über das Frankfurter Institut kundig zu machen, selbst samstags
vormittags war regulärer Dienst. So war auch für eine Vorstellung in
Frankfurt an einem Samstagvormittag eine Genehmigung durch den leitenden
Oberarzt erforderlich. Ich ließ mir zu diesem Zweck einen Termin beim
Oberarzt Paul Schölmerich geben und musste bei ihm meinen freien
Samstagswunsch begründen. Kaum hatte ich meinen Grund dargestellt,
erklärte Schölmerich, die Reise nach Frankfurt sei doch Quatsch, der
einzige Physiologe, zu dem ich mit Gewinn gehen könne, sei Hans Schaefer
in Heidelberg |
Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette vierzehnte Folge wie auch alle anderen
bisher erschienenen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
[Gratis-Download Folge 14]
[Memoiren Prof. Steinhausen - klick
hier]
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Buchanzeige:
Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die
Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
[Mehr Info zum Buch - klick hier] |
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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MEDI-LEARN im Herbst 2008
auf Deutschlandtour
Effektive
Examensvorbereitung |
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Dresden |
30.10. |
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Würzburg |
04.11. |
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Erlangen |
05.11. |
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München |
06.11. |
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Bonn |
10.11. |
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Hamburg |
20.11 |
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Gießen |
24.11 |
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Frankfurt |
27.11 |
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Berlin |
04.12. |
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Marburg |
11.12. |
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4. Neues Lebermodell für Medikamententest Untersuchungen neuer Wirksstoffe
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Wie Medikamente wirken und ob sie Nebenwirkungen haben, wird in der frühen Entwicklungsphase in Tierversuchen getestet. Fraunhofer-Forschern ist es gelungen, ein dreidimensionales Lebermodell mit einem funktionierenden Blutkreislauf zu entwickeln. Dies ermöglicht erstmals aussagekräftige Untersuchungen neuer Wirkstoffe an menschlichem Lebergewebe. Das Lebermodell wurde auf der Biotechnica im Oktober den Besuchern vorgestellt.
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Pharmaunternehmen investieren viel Geld in die Entwicklung neuer Medikamente. Um zu untersuchen, wie die neuen Substanzen wirken, setzen die Forscher meist auf Tierversuche. Doch der Körper einer Maus oder eines Schweins reagiert anders als der menschliche Körper. Auch Tests an künstlichen oder unsterblichen (immortalisierten) Zellkulturen aus menschlichen Zellen liefern nur bedingt aussagekräftige Ergebnisse. Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, unterschiedliches menschliches Gewebe wie Haut, Leber und Darm herzustellen. Für Medikamententests ist das Lebermodell besonders interessant. Die Besonderheit des Systems: Das „künstliche“ Gewebe besitzt ein funktionelles Netzwerk von Blutgefäßen. Fachleute bezeichnen das als 3-D vaskularisiertes Lebermodell.
Doch wie lassen sich dreidimensionale Gewebemodelle mit Blutversorgung herstellen? Die Wissenschaftler nutzen dafür ein Stück eines Schweine-Dünndarms, das über eine Arterie für die Blutzufuhr und eine Vene für die Ableitung verfügt. Dann entfernen sie die tierischen Zellen, so dass neben neben den Proteinen der Bindegewebsschicht nur die Röhren des Gefäßsystems bleiben, das sich wie ein Fächer bis in feinste Kapillare verästelt. Dieses Geflecht kleiden die Wissenschaftler, ähnlich wie beim lebendigen Vorbild, von innen mit menschlichen Endothelzellen aus. So bald im Gefäßsystem künstliches Blut zirkuliert, können auf der Matrix Zellen der unterschiedlichsten Organe heranwachsen. Da das Gewebe über ein eigenes Blutkreislaufsystem verfügt, kann man es im Bioreaktor wochenlang am Leben erhalten. Ein Computer steuert den arteriellen Druck, die Temperatur und Fließgeschwindigkeit.
An dem Lebermodell lässt sich untersuchen, ob beim Abbau der neuen Wirkstoffe etwa giftige Substanzen entstehen, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Das Testsystem arbeitet ähnlich wie die menschliche Leber. Über die Arterie gelangen Nährstoffe, Sauerstoff und die zu untersuchenden Wirkstoffe in die künstliche Leber. Dort bauen Leberzellen die Substanzen ab. Über die entsprechende Vene werden die Stoffwechselprodukte schließlich abtransportiert. „Das Modell ermöglicht erstmals, Medikamente wie im menschlichen Körper, physiologisch mit den Zellen in Kontakt zu bringen und die entstehenden Abbauprodukte nach der Umwandlung durch die Zellen zu analysieren“, erläutert Prof. Dr. Heike Mertsching vom IGB. Mit dem Gewebemodell lässt sich sogar untersuchen, ob Langzeiteffekte auftreten und welche Auswirkungen die mehrfache Gabe eines Wirkstoffs hat.
„Das Testsystem hilft frühzeitig in der Medikamententwicklung toxische oder nicht wirksame Substanzen zu identifizieren. Das spart Kosten“, so Prof. Mertsching. Weiterer Vorteil: Die Ergebnisse lassen sich auf dieser Art besser auf den Menschen übertragen.
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| Autor(in): Dr. Janine Drexler (Fraunhofer-Gesellschaft) ([email protected]) |
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Teilnehmer
für Onlinestudie gesucht!
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Wir suchen für eine aktuelle Umfrage
Teilnehmer (Medizinstudenten ab 10. Semester), die sich bereit erklären, einen Online-Fragebogen
auszufüllen.
Als Dankeschön erhält jeder Teilnehmer, der für das Ausfüllen des
Fragebogens ausgewählt wird, das Skript "FAKTEN.Arzneimittel 2009".
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Kommt eine ältere Dame zum Arzt: "Herr Doktor, ich habe diese Blähungen, obwohl sie mich nicht sehr stören, ist es schon lästig. Sie stinken nie, und man kann sie auch nie hören. Ich hatte bestimmt schon fünfzehn Blähungen, seit ich hier im Raum bin, und Sie haben das bestimmt nicht bemerkt, weil es ohne Geruch oder Geräusch passiert."
Sagt der Doktor: "Nehmen Sie diese Tabletten und kommen Sie in sieben Tagen wieder."
Nach einer Woche erscheint die Dame erneut und sagt: "Herr Doktor! Was in Gottes Name haben Sie mir da gegeben? Meine Blähungen sind zwar immer noch leise, dafür stinken sie aber ganz fürchterlich.
"Sehr gut. Jetzt, wo Ihre Nase wieder funktioniert, wollen wir uns nun um Ihr Gehör kümmern..."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt. | |
| | | | Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks. |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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unabhängig davon, ob Sie bei Ihrer Einschätzung richtig oder falsch
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Die Deutsche Ärzteversicherung wünscht Ihnen viel Spaß und viel
Erfolg!
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wünscht Ihnen
Ihre Deutsche Ärzteversicherung! |
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Es gibt rund 80.000 ihrer Sorte in Deutschland, Nachfrage steigend - immer mehr wollen es werden und "auch dazugehören". Die Rede ist von der ganz besonderen Spezies des Medizinstudenten. Zwei von ihnen stehen bei uns fortan etwas im Rampenlicht: Sonja Herbst ist Medizinstudentin aus Hannover, Peter Arzt ist Medizinstudent aus Düsseldorf. Beide haben zumindest zwei Dinge gemeinsam:
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Sie starten augenblicklich in das große Abenteuer ihres Medizinstudiums. Das Schöne daran: Sie lassen dich in Tagebuchform an ihren Erfahrungen teilhaben. Wöchentlich bieten wir dir abwechselnd einen Blick über Sonjas Schulter in Hannover, bevor wir in der darauf folgenden Ausgabe dann Peter in Düsseldorf ins Tagebuch schauen. Los geht es mit der ersten Folge von Sonja.
Die eigenen Vier Wände
Wenn man sein Leben halbwegs in den Griff bekommen möchte, muss man heutzutage richtig schnell sein und im Idealfall gleich mal locker 2 bis 3 Jahre im Voraus planen. So muss man sich ja auch schon im Frühling bei der ZVS einreihen, um dann vielleicht mit ganz viel Glück Ende September eine Nachricht zu erhalten und wenn man zum Wintersemester auch gern noch einen warmen Schlafplatz hätte, sollte man am besten schon im Vorjahr im Wohnheim einen Antrag stellen. Das klingt natürlich fast etwas übertrieben, ist aber ganz echt die volle Wahrheit! Ich hab mich auch gleich mal dran gehalten und ohne Studienplatz schon im Sommer einen Vertrag unterschrieben. Ohne das Wohnheim auch nur von Weitem gesehen zu haben. Naja, Internet und Telefon machens möglich! Die drei Monatsmieten, die ich auch ohne Studium laut Vertrag zahlen müsste und die meinem Kontostand wohl den endgültigen Todesstoß verpassen würden, habe ich natürlich ganz elegant a la Freud verdrängt und mich einfach darauf verlassen, dass meine Pläne ausnahmsweise aufgehen werden.
Und ich hatte Glück! Nach langer Durststrecke im Wartemodus und einem schweißtreibenden Auswahlgespräch flatterte dann auch die offizielle Zusage ins Haus und eh ich mich versah, packte mir meine Mutter auch schon die alten Töpfe für den Umzug in die Tasche. Hmm…also wenn ich ganz ehrlich bin, kam das alles dann doch zu plötzlich! Ich?? Ausziehen?? Ins Wohnheim?? Allein?? Panik!!! Eigentlich hatte ich mich doch in den letzten 21 Jahren sooooo gut eingelebt. Und jetzt das warme Nest verlassen und Kommilitonen rund um die Uhr?? Naja…wird schon schief gehen
Da das gemietete Zimmer schon ein paar Tage eher frei war, konnte ich Ende September gleich einziehen und fuhr mit meiner Mutter zur Schlüsselübergabe im viel zu vollen Kleinwagen ängstlich ins Ungewisse. Hoffentlich ist das keine Absteige!! Und die Mitbewohnerin?? Oh Gott, wie bin ich nur auf die dumme Idee gekommen, woanders Medizin zu studieren. Naja, meine Gefühle und Gedanken fuhren also Achterbahn. Und ein bisschen hatte ich doch leider Recht: Der Flur imponierte schon durch einen strengen Geruch und im Bad machte uns der sonst sehr nette Hausmeister wie selbstverständlich auf den Schimmel aufmerksam. Na lecker!! Schnell wieder raus!! Im Zimmer, das natürlich nicht so aussah wie die schicken Fotos im Internet, trafen meine Blicke sofort auf einen giftgrünen Schrank aus den 70er Jahren und auch die dunkelbraunen Vorhänge waren wohl nicht mehr ganz aktuell. Genug der Vorstellung: Raus hier - ich brauche einen Kaffee!
Nachdem ich den ersten Schock verdaut hatte, überwältigte mich meine Mutter mit ihrem hoffnungslosen Optimismus und fing munter an, mein neues Zimmer in allen Ecken und Winkeln bunt zu dekorieren. Ich schleppte derzeit die Kisten in den siebten Stock und als ich endlich oben war, hatte sie fast wie eine Zauberin die auf den ersten Blick „miese Absteige“ in eine ganz annehmbare Bleibe verwandelt. Wow: Mütter muss frau haben! So ging es dann praktisch wieder „bergauf“ mit meinen Zukunftsszenarien und nach einem Zwischenstopp bei IKEA auf der Rückfahrt war die Welt schon fast wieder in Ordnung.
Aller Anfang ist schwer, erst Recht der Einzug in die ersten eigenen vier Wände! Aber ich werde mich schon einleben. Sicher?!! Das gehört wohl einfach dazu bei meinem Start ins Medizinerleben. Also: Augen zu und durch.
[Zum kompletten Tagebuch von Sonja - klick hier]
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|
| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Jeden Donnerstag um 21 Uhr eine neue Folge von "Hauptsache Gesund", dem Ratgebermagazin im TV mit vielen Tipps und guten Ratschlägen zur menschlichen Gesundheit.
Name der Sendung: Hauptsache Gesund
Thema der Folge: Wirkungsvolle Therapien bei chronischen Schmerzen
Sendezeit: 23.10.2008 - 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr auf MDR
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Viele Menschen können sich trotz unzähliger Arztbesuche, Therapien oder sogar Operationen nicht von ihrem Dauerschmerz befreien. Rheuma, Arthrose, Polyneuropathie, Migräne, Reizdarm gehören auf die lange Liste der chronischen Leiden. Wie lassen sie sich lindern? "Hauptsache Gesund" berichtet über hochmoderne, bewährte und ungewöhnliche Methoden im Kampf gegen chronische Schmerzen.
[Diese und weitere Sendungen jetzt in Medizin im TV - klick hier]
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
Dr. Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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