10.02.2009

Ausgabe 435

Anzeige: Tolle Reise für 2 Personen nach Venedig zu gewinnen!
Jetzt am Quiz teilnehmen und Traumreise genießen
[Mehr Infos - klick hier]


 

591681 Reisetagebuch Indien: Lies hier alles über die Erfahrungen und Eindrücke von Sabine Nickisch, die sie während ihrer Famulatur im Entwicklungsland Indien gesammelt hat.....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Das Leben an der Uni - Erlebnisbericht einer Vorlesung
3.Zum Hausbesuch ins „Holo-Deck“
  
4.Reisetagebuch Indien - Famulatur in einem Entwicklungsland
5.Famulus im Krankenhaus Baslerische Stiftung
6.Sauerstoff gegen Tumorzellen
  
7.Glutamat verbessert Gedächtnis
8.Impressum
    
MEDI-LEARN RSS

NEU: MEDI-LEARN bietet nun auch RSS-Feeds in Schlagzeilenform.
Zum Lesen benötigt ihr einen kostenlosen RSS-Reader.
Ihr findet die RSS-Feeds unter http://www.medi-learn.de/rss.

PDF

Die Onlinezeitung gibt es nun auch als Druckversion im PDF Format. Zum Öffnen der Datei benötigt ihr die kostenlose Software Acrobat Reader.

Onlineversion - klick hier!

Für den Fall, dass die Onlinezeitung in eurer Email nicht richtig angezeigt wird, findet ihr noch einmal komplett Online unter
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/onlinezeitung/archiv/435/index.shtml

  

435_05_002_5250_99X

 1. Editorial
  

Hallo,
und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Onlinezeitung. Die heutige Ausgabe befasst sich mit dem Digitalen Nachschlag zur MEDI-LEARN Zeitung 01/09 und bietet dir interessante Artikel, die es nicht mehr in die Printausgabe der MLZ geschafft haben, in kurz angerissener Form. Die vollständigen Artikel findest du natürlich wie immer online im Bereich "Digitaler Nachschlag zur MLZ" auf unseren Seiten.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Ein ausführlicher, mit vielen Hintergrundinformationen gespickter Bericht über eine Famulatur in Indien gewährt dir fachliche Einblicke in die medizinischen Tätigkeiten im Entwicklungsland. Auch Bianca Rauch berichtet über ihre Erfahrungen und Erlebnisse während ihrer Famulatur, die sie im Krankenhaus der Baslerischen Stiftung in Gießen absolvierte. Spannende Meldungen über die Rolle von Glutamat für die Vermittlung von Gedächtnisfunktionen und über Versuche mit Tumorzellen samt ihrer Sauerstoffverbindungen sind neben weiteren Artikeln im heutigen Newsletter für dich dabei.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 17.02.2009:
o Cartoon der Woche: Zucker
o Auf den Spuren der Königin - Ein PJ-Bericht

  

435_05_003_4832_99X

 - Werbung -


DocD'or:
Reise nach Venedig zu gewinnen

Ob Rialto-Brücke oder romantische Gondelfahrt - Venedig ist immer eine Reise wert. In unserem Special Vorsorge und Sicherheit kannst du eine Traumreise für zwei Personen nach Venedig gewinnen.

Lass dir diese Chance nicht entgehen und schau dir das DocD´or-Angebot näher an!

Gleich teilnehmen & Gewinnchance wahren!


[Jetzt mitmachen - klick hier]

  

435_05_01x_5394_99X

 2. Das Leben an der Uni - Erlebnisbericht einer Vorlesung

- zurück zum Inhalt -

  

6:45 Uhr Montag morgens, der Wecker klingelt!!! Nein, eigentlich will ich doch gar nicht aufstehen! Welcher Student kennt das nicht? Man selbst ist noch müde vom Wochenende und da reißt einen das schrille Weckerklingeln aus den schönsten Träumen. Gut, dass man da einfach mal sagen kann: „Nein, heute nicht! Ich bleibe noch etwas liegen!“.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Schließlich sind viele Vorlesungen, die im Gegensatz zu den Kursen, Seminaren oder Praktika, die immer nachmittags stattfinden, keinen Pflichtveranstaltungen. Doch trotzdem sollte man sich nicht alle entgehen lassen, denn Vorlesungen sind schließlich auch ein wichtiger Teil des Studentenlebens. Doch was genau ist eigentlich eine Vorlesung? Hier ein paar Antwortmöglichkeiten:

a) Der Professor steht vor den Studieren und liest aus einem Buch vor wie ein Märchener zähler.
b) Alle schlafen, einer spricht, das nennt man Hochschulun terricht.
c) Die ökonomische Form, um Struktur und Inhalte mög lichst vielen durch persön lichen Vortrag darzulegen.

Sicherlich kann jeder seinen eigene Meinung dazu haben, doch ich denke jetzt nach einem Jahr Studium, dass es sicherlich einige Vorlesungen gibt, die wirklich nichts anderes als Zeit verschwenden, die man sinnvoller zum selbstständigen Lernen nutzen könnte (denn darum kommt man leider wohl oder übel nicht herum). Viele der Vorlesungen sollte man nicht verpassen, denn sie vermitteln wirklich wichtige Inhalte, helfen für das Verständnis und machen richtig Spaß.

Dadurch, dass sie viele Lehrveranstaltungen vorbereiten oder begleiten, erscheinen einem die Zusammenhänge klarer. Natürlich kann die Vorlesung nicht das Eigenstudium ersetzen oder als einzige Vorbereitung auf eine Klausur dienen, denn das stumpfe Auswendiglernen aus einem Stapel von Büchern muss häufig doch sein. Beim Durchblättern der in der Vorlesung gemachten Mitschriften fällt doch häufig auf, worauf die einzelnen Professoren ihren Schwerpunkt legen, so dass man nicht ein komplettes 800-Seiten-Buch für jede Prüfung auswendig können muss.

DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 1. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Miriam Wollny ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_02_5693_99X

 - Werbung -


Neu und druckfrisch erschienen:
Kostenlose Länderinformationen der
Deutschen Ärzteversicherung

Jetzt gratis für 5 Länder bestellen - Länderinformationen der Deutschen Ärzteversicherung
  • Perfekte Vorbereitung für das Ausland
  • Für Famulatur, PJ und Praktikum
  • Infos über Land & Leute, Klima
  • Sicherheitshinweise, Erfahrungsberichte
  • Einreisebestimmungen, Impfungen
  • Kostenlos für 25 Länder erhältlich
  • Brandaktuell, weil täglich aktualisiert
  • Jetzt für 5 Länder gratis bestellen
  • Bequem nach Hause liefern lassen

Einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt wünscht Ihnen Ihre Deutsche Ärzteversicherung!

[Jetzt gratis Länderinfos bestellen - klick hier]

  

435_05_02x_5343_99X

 3. Zum Hausbesuch ins „Holo-Deck“
Eröffnung des ambulanten Bereichs im Studienhospital Münster

- zurück zum Inhalt -

  

Fortsetzung aus der MEDI-LEARN Zeitung 01/09

Der technische Clou im Erweiterungsteil ist das Projekt „SimuScape“, ein Umgebungssimulator, den das Fraunhofer- Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST) aus Berlin eigens für die Einrichtung entwickelt hat und der in dieser Form weltweit einmalig ist.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Der zylinderförmige, rund 25 qm Grundfläche umfassende Anbau erinnert an ein Planetarium. Im Innern projizieren sieben Beamer bewegte Bilder an die Wand, die zu einem 360-Grad-Panorama mit Tiefenwirkung verschmelzen und den Eindruck einer realen Umgebung erzeugen. Wegen der kurzen Entwicklungsphase musste sich Bundesministerin Schmidt bei ihrer SimuScape-Visite mit statischen Bildern begnügen,an mehrminütigen Filmen arbeiten das FIRST-Team aber bereits mit Hochdruck. Also ein 3-D-Kino zur Bespaßung von Medizinstudenten? „Keineswegs“, stellt Marschall klar. Sowohl im stationären als auch im ambulanten Teil des Studienhospitals bleibe die Ausbildung immer an Räume gebunden. „Ärzte arbeiten aber nicht nur dort“. Als erste Simulation hat er daher einen Fahrradunfall auf dem münsterschen Promenadenring programmieren lassen. Die Dachwohnung einer alten Dame, in der ein Hausbesuch stattfindet, steht ebenso auf der Arbeitsliste der FIRSTWissenschaftler wie eine Bahnhofstoilette, in der ein Drogenabhängiger zu versorgen ist.

Mit den Filmen wird die Realitätsnähe nochmals wachsen - und damit auch der Stressfaktor für die Studierenden. Denn zum simulierten Verkehrsunfall kommt dann noch das Hupen der genervt im Stau stehenden Autofahrer. Die benötigten Szenarien wird das Team des Instituts für Ausbildung und Studienangelegenheiten (IfAS), das das Studienhospital betreut, künftig auch selbst drehen können.

Zum Arbeitsprinzip der Fraunhofer- Institute gehört es, ihre Neuentwicklungen bei den Nutzern zu verstetigen. Das von FIRST entwickelte Aufnahmeverfahren ist dabei vergleichbar mit dem, das der Internetdienst Google für seine 3-D-Stadtpanoramen einsetzt. Auch das aufwändige SimuScape sieht Studiendekan Dr. Marschall als eine Investition, die sich unter dem Strich auszahlt: „Ein projiziertes Wohnzimmer ist günstiger als jedes echte oder nachgebaute“. Gekostet hat die „Studienpraxis“ rund 400.000 Euro, die die Medizinische Fakultät aus ihrer Landeszuweisung finanziert. Umgesetzt wurde das Projekt vom Geschäftsbereich Bau und Liegenschaften des Universitätsklinikums Münster sowie externen Fachplanern.

DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 2. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Westfälische Wilhelms-Universität Münster ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_03_5694_99X

 - Werbung -


Unser Leistungsangebot umfasst speziell auf junge und angehende
Mediziner zugeschnittene Angebote – für nur 1 Euro im Monat!

Konkret bietet der Hartmannbund Studenten und jungen Medizinern:

  • eine kostenlose Berufshaftpflichtversicherung während des Studiums
  • kostenlose individuelle Beratung zu Fragen rund um Studium, Arztberuf sowie bei rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Problemen
  • Tipps für die Bewerbung nach dem Studium
  • kostenlose Merkblätter und Musterverträge
  • kostenlose Rhetorik-, Informations- und Berufspolitikseminare
  • zinsgütige Kredite für das PJ
  • Sonderkonditionen bei unseren Kooperationspartnern
  • „Hartmannbund-Magazin“ und „cerebellum“ frei Haus per Post

Nutzen Sie unsere Unterstützung, nutzen Sie Ihre Vorteile.
Sie werden sie brauchen.

[Wir sind für Sie da - nur 1 € im Monat: klick hier]

  

435_05_03x_5352_99X

 4. Reisetagebuch Indien - Famulatur in einem Entwicklungsland

- zurück zum Inhalt -

  

Eine Auslandsfamulatur in einem Entwicklungsland war schon lange ein Ziel in meinem Hinterkopf. Der beste Zeitpunkt erschien mir gegen Ende des Studiums, so dass man medizinisch dem Abenteuer einigermaßen gewachsen ist. Zusammen mit einem Kommilitonen war dann Indien schnell als Ziel auserkoren, schließlich wollten wir auch Reisen und das kann man in diesem kulturell beeindruckenden Land ohne Frage.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Online stellten wir ein Arsenal an Adressen zusammen, wobei wir uns auf den Süden des Landes beschränkten. Durch Erfahrungsberichte haben wir schnell einen Favoriten gefunden: das Christian Medical College (CMC) in Vellore. Es gilt als das zweitgrößte und beste Krankenhaus Indiens. Hierher reisen Leute von weit her, um sich behandeln zu lassen. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einer amerikanischen Missionarin gegründet. Das CMC liegt im Bundesstaat Tamil Nadu (130 000 m²; 64Mio EW, Hauptstadt: Chennai). Der Standort Vellore (390 00 EW) wurde mit Bedacht gewählt, da die Dörfer um Vellore ziemlich verarmt und medizinisch unterversorgt gewesen sind. Somit ist das CMC ein Motor für die Umgebung. Täglich werden hier um die 5000 Patienten (!) abgefertigt und mittels verschiedenster Hilfsprojekte insbesondere die Landbevölkerung unterstützt.

Der große Vorteil vom CMC ist, dass das medizinischen Personal nur Englisch kommuniziert, auch die Lehre und der Schriftverkehr erfolgen nur in Englisch. Der Akzent ist zwar stark, aber man kann dennoch gut dem Krankenhausalltag folgen. Weiterhin war es sehr praktisch, dass man auf dem Campus der Uni für die Dauer des Praktikums wohnen konnte. Den Kontakt zum Haus haben wir per Email hergestellt und auch zeitnah eine Zusage bekommen. Insgesamt haben wir etwa 6 Monate für die Vorbereitungen (Impfungen, Visum, Arbeitserlaubnis, etc.) benötigt.

DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 3. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Sabine Nickisch ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_04_5695_99X

 - Werbung -



[Alle Infos - klick hier]

d

Das gesamte Prüfungswissen der Vorklinik
  • Enthält alle IMPP-relevanten Inhalte für das Physikum
  • Der Aufbau des Buches entspricht der Gliederung des Gegenstandskatalogs
  • Mit einem einzigen Kurzrepetitorium für alle Prüfungsfächer lernen
  • Zahlreiche klinische Bezüge motivieren zum Lernen
d Kostenlose Leseproben als PDF
[Vorwort] - [Inhalt]
[Leber]
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

435_05_04x_5653_99X

 5. Famulus im Krankenhaus Baslerische Stiftung

- zurück zum Inhalt -

  

Die Baslerische Stiftung liegt im Zentrum der Stadt Gießen. Das Haus umfasst 3 Stationen: 2 der Inneren Medizin mit 42 Betten und eine orthopädischen Abteilung mit 28 Betten. Zusätzlich befinden sich im Haus mehrere eigenständige Praxen. Dazu zählen die Innere Medizin mit ihren Fachbereichen Gastroenterologie, Kardiologie und Stoffwechselerkrankungen, sowie die Rheuma, Dermatologie, Urologie und die Anästhesie bzw. Schmerzambulanz.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Für die weitere Diagnostik stehen allen Ärzten die Funktionsräume für die Sonographie, das Röntgen, die Endoskopie und das EKG zur Verfügung.

Meine Famulatur
Mein Tag auf Station begann gewöhnlich um 7.20 Uhr. Als erstes konnte ich bei den Patienten Blut abnehmen zur Kontrolle der Laborwerte. Anschließend konnte ich an der täglichen Visite teilnehmen. Hierbei entstanden viele neue Fragen, die mir sofort beantwortet wurden. Die Nachbesprechung um 9.00 Uhr mit den Ärzten aus der Tages- und Nachtschicht, im Besprechungsraum der Inneren Station 2, gab einen kurzen Überblick über die Abläufe und Geschehnisse der voran gegangenen Nacht.

Der weitere Tagesablauf sah wie folgt aus: Nach Zurückkehren auf die Station 3 wurden mir folgende Aufgaben zugeteilt:

  • Untersuchung und Anamneseerhebung am Patienten
  • EKG-Auswertung
  • Braunülen legen
  • Blutentnahme
Nach der Anamneseerhebung besprach ich meine erhobenen Daten mit dem Arzt, um vorhandene Fragen zu klären. Um 12.30 Uhr mussten wir in der Röntgenabteilung sein, wo die Besprechung der Aufnahmen statt fand. Die noch verbleibenden Wochen zeichneten sich durch viele neue Erkenntnisse, Erfahrungen sowie Eindrücke aus. Ich hatte unter anderem die Möglichkeit, bei einem Patienten unter Aufsicht des Arztes eine Sonographie durchzuführen. Diese zeigte sich doch schwieriger als gedacht. Auch wurde mir die Möglichkeit gegeben, einer Herzschrittmacher- Operation beizuwohnen.


DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 6. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Bianca Rauch ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_05_5696_99X

 - Werbung -




Stan ist der Beste

Das Modell Stan ist seit über 50 Jahren der Inbegriff von bester Qualität. Gib Dich nicht mit Imitationen zufrieden, die Kompromisse bei Herstellung und Qualität eingehen und wähle die Qualität eines 3B Scientific® Skeletts, das es bei DocCheck zu Studentenpreisen gibt.

[mehr Info - klick hier ]

3B Scientific® ist der weltweit größte und erfahrenste Hersteller anatomischer Lehrmittel.
Best Quality - Best Value - Best Service: www.3bscientific.de
Tipp: Besuchen Sie auf unseren Webseiten den 3D Show Room mit interaktiven Filmen!

  

435_05_05x_5513_99X

 6. Sauerstoff gegen Tumorzellen:
Sauerstoffverbindungen sensitivieren Tumore für Zelltod

- zurück zum Inhalt -

  

Viele Tumorzellen erweisen sich als resistent gegenüber klassischen Tumortherapien, so dass der Suche nach alternativen Behandlungswegen besondere Bedeutung zukommt. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) versuchen derzeit, Tumorzellen durch oxidativen Stress für den Zelltod zu sensitivieren.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


In ersten Versuchen eines von der Wilhelm Sander Stiftung geförderten Projektes konnten die Heidelberger Forscher bereits zeigen, dass Tumorzellen durch reaktive Sauerstoffverbindungen in den Zelltod getrieben werden können. Dr. Karsten Gülow und sein Team in der Abteilung von Prof. Dr. Peter H. Krammer am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) versuchen, die oxidative Abwehr von Tumorzellen zu schwächen, um sie so anfällig für oxidativen Stress zu machen. Krebszellen weisen im Vergleich zu gesunden Zellen eine deutlich erhöhte Teilungsrate auf.

Durch diese extreme Vermehrung entsteht ein höherer Energiebedarf, der im Allgemeinen mit einer erhöhten Produktion reaktiver Sauerstoffverbindungen einhergeht. Tumorzellen brauchen daher eine effektive oxidative Abwehr, die die Zellen vor diesen reaktiven Verbindungen schützt. Wird nun die Expression eines oder mehrerer Proteine der oxidativen Abwehr gestört, sammeln sich reaktive Sauerstoffverbindungen an. In Krebszellen beobachtet man dies besonders, da diese wesentlich abhängiger von der oxidativen Abwehr sind als normale Zellen. Die Tumorzellen können diesen oxidativen Stress jedoch nicht bewältigen und sterben ab.

DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 7. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Bernhard Knappe (idw) ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_06_5697_99X

 - Werbung -


Das 3B Scientific-Anatomiespecial
Gemeinsam mit 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, steht uns ein kompetenter Partner zur Verfügung, der das Spezial freundlicherweise unterstützt. Auf den Seiten findet ihr in den kommenden Monaten Beiträge rund um das Thema Anatomie.

[zum  Anatomiespecial - klick hier]

  

435_05_06x_5526_99X

 7. Glutamat verbessert Gedächtnis
Neurowissenschaftler rütteln an einem alten Dogma

- zurück zum Inhalt -

  

Der Nervenzellen-Botenstoff Glutamat spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Gedächtnisfunktionen, führt in zu hohen Konzentrationen aber auch zum Untergang von Nervenzellen. Beim Morbus Huntington, einer neurologischen Erbkrankheit, die mit motorischen und kognitiven Beeinträchtigungen einhergeht, kommt es wahrscheinlich dadurch zum Zelltod.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität und des Leibniz Research Centers in Dortmund konnten nun zeigen, dass sich bei Patienten aufgrund der erhöhten Ausschüttung von Glutamat die kognitiven Leistungen teilweise deutlich verbessern - ein scharfer Gegensatz zur allgemeinen Meinung über die Veränderung kognitiver Funktionen bei neurodegenerativen Erkrankungen. Die Forscher berichten im Journal of Neuroscience.

Glutamat ist ein Botenstoff, durch den Nervenzellen untereinander kommunizieren. Das Glutamat ist insbesondere für das sensorische Gedächtnis relevant und scheint es spezifisch zu beeinflussen. Das sensorische Gedächtnis kann man als eine Art Zwischenspeicher verstehen, der zwischen die allgemeine sensorische Analyse einkommender Informationen und das Kurzzeitgedächtnis geschaltet ist.

Aufgrund des spezifischen Einflusses von Glutamat auf sensorische Gedächtnisleistungen, könnten speziell diese Funktionen bei einer erhöhten Aktivität des Glutamatsystems verbessert sein. Die erhöhte Freisetzung von Glutamat wird als ein möglicher krankheitsauslösender Mechanismus bei Morbus Huntington diskutiert. Die Krankheit ist eine vererbte, neurologische Erkrankung, die durch unkontrollierte Überbewegungen und einen Verfall kognitiver Funktionen bis hin zur Demenz gekennzeichnet ist. Erste Symptome treten meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf. Insbesondere Lang- und Kurzzeitgedächtnis, sowie auch die Aufmerksamkeit sind betroffen.

DNS Ausgabe 01/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 1/2009 auf Seite 7. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

[zum PDF Download der MLZ]
[zur Abobestellung der Via medici / MLZ]


   
Autor(in): Dr. Josef König (idw) ([email protected])
  
Links zum Artikel:

·   

Zum DNS der MEDI-LEARN Zeitung 01/2009
  
Diskussionen im Internet:
  

·   

Foren zum Medizinstudium

Tausche Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur Mitarbeit in unserem Team
 - Mehr Info - klick hier -

  

435_05_07_5698_99X

 - Werbung -


Georg Thieme Verlag


Teste jetzt kostenlos zahlreiche Fachzeitschriften!

[Jetzt deine kostenlosen Exemplare anfordern - ]
[klick hier]

  

435_05_07x_5488_99x

 8. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

- zurück zum Inhalt -

  

Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 32619
  

Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm erfährst du alles weitere: [email protected] 

  

Abofunktion:
Wenn ihr euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf:
http://www.medi-learn.de/tec/newsletter
Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter [email protected] zur Verfügung!

435_05_08_4831_99X

© by 2000-2008 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten
MEDI-LEARN.de Redaktion, Elisabethstr. 9, 35037 Marburg, [email protected],
http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-620150 Tel: 0700-00 633 4946 · Fax: 06421-6201527