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3B Scientific - Anatomiespecial bei MEDI-LEARN
Erfahrungsberichte, Interviews und Artikel rund um die Anatomie
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Inhalt
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1. Editorial |
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Hallo,
herzlich willkommen zur heutigen Ausgabe der Onlinezeitung. Zunächst möchten wir
seitens MEDI-LEARN der bvmd ganz herzlich zu ihrem 5. Geburtstag gratulieren. Am
16. Mai 2004 wurde die bvmd offiziell gegründet und ist seitdem zu einem
wichtigen Begleiter und Vertreter der Interessen von Medizinstudierenden
Deutschlands geworden. Im heutigen Artikel haben wir viele wissenswerte Fakten
über die bvmd zusammengetragen.
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Vom 20. bis 22. Mail findet an der Medizinischen Fakultät Heidelberg erstmals
ein internationaler Kongress in Deutschland statt, der sich mit der
medizinischen Lehre auf wissenschaftlicher Ebene auseinandersetzt. Anne
berichtet uns von ihren lehrreichen Erfahrungen während ihrer Famulatur im
Neurologischen Krankenhaus in München. Josephine ist Assistenzärztin für
Gynäkologie und Geburtshilfe und schildert uns ihre spannenden Erlebnisse aus
dem Kreißsaal. Ein neues Interview zum Präp-Kurs erwartet dich ebenso wie eine
neue Folge Medizin im TV, in der es um die Gefahren von Osteoporose geht.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Kjell, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du
am 26.05.2009:
o Famulatur in der
Plastischen- und Handchirurgie
o Witz der Woche: Heavy
Metal
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MEDI-LEARN im Frühjahr 2009
auf Deutschlandtour
MC-Techniken |
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Frankfurt |
19.05.2009 |
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Mannheim |
25.05.2009 |
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Rostock |
27.05.2009 |
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Hamburg |
28.05.2009 |
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Marburg |
03.06.2009 |
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Bochum |
04.06.2009 |
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Halle |
08.06.2009 |
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Leipzig |
09.06.2009 |
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Warum immer so weit Reisen, wenn
man die schönsten Städte in Deutschland noch nicht einmal gesehen hat?
Famulaturen sind eine gute Gelegenheit, bis dato für einen selbst unbekannte
Städte genauer unter die Lupe zunehmen. Während meiner Neurologie-Vorlesung im
8.Semester war mir schnell klar, dass ich in diesem Fach einen näheren Einblick
bekommen möchte und meine nächste Famulatur in der Neurologie machen werde.
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Da ich für die kommenden Semesterferien noch nicht viel geplant hatte, dachte
ich mir ich könnte diese Famulatur auch nutzen, um eine interessante Großstadt
kennen zu lernen. Viel Geld sollte es nicht kosten, daher kamen nur Städte in
'näherer Umgebung' in Frage. Von München hatte ich viel Positives gehört, war
aber noch nie selbst da gewesen. Spontan googelte ich: 'Neurologie München' und
erkundigte mich bei dem ersten Krankenhaus aus der Liste (Das Neurologische
Krankenhaus München; NKM) telefonisch nach der Möglichkeit einer Famulatur.
Völlig unproblematisch bekam ich die Zusage, dass mein vorgeschlagener Zeitpunkt
noch frei ist und mir alle benötigten Unterlagen zugeschickt werden.
Das Neurologische Krankenhaus München (NKM)
Das Neurologische Krankenhaus München (NKM) ist ein Kompetenzzentrum zur
Akutbehandlung und Rehabilitation neurologisch erkrankter Patienten. Als
einziges Krankenhaus in München bietet die Klinik die gesamte Behandlungskette
der Neurologie unter einem Dach, von der akutstationären Therapie über die
Anschlussheilbehandlung bis zur Möglichkeit einer Behandlung in der Tagklinik.
Die Klinik verfügt über 130 Betten, beschäftigt 270 Mitarbeiter und wird von den
Schön Kliniken im Management-Auftrag geführt. Das NKM ist eine Einrichtung für
alle Phasen der neurologischen Rehabilitation und behandelt das gesamte Spektrum
neurologischer Erkrankungen.
Kontaktdaten der Klinik:
Neurologisches Krankenhaus München
Parzivalplatz 4
80804 München
Tel.: 089 36087-122
http://www.nk-m.de/
Der Klinikalltag
In der Klinik bekommt man als Famulus eine weiße Hose sowie ein weißes T-Shirt
gestellt. Außerdem erhält man für jeden Tag eine Essensmarke, mit der man
umsonst Mittag essen (inkl. Suppe und Dessert) kann. Ich war auf einer der
Frührehastationen untergebracht. Mein Tag begann um 8:00 Uhr mit Blutabnahmen.
Um 8:30 Uhr gab es jeden Tag eine Besprechung mit allen Ärzten und danach
dienstags und freitags Ober- bzw. Chefarztvisite. An den anderen Tag waren es
Aufnahmen und Eingriffe wie Lumbalpunktionen und ZVK legen, die den Tag
ausfüllten. Alle Ärzte im NKM sind sehr nett und erklären viel.
Unterkunft
Das NKM verfügt selber über ein Wohnheimbereich gegenüber der Klinik. Hier wohnt
man mit anderen Mitarbeitern der Klinik in einer WG mit Gemeinschaftsküche. Die
Zimmer kosten je nach Größe zwischen 280 und 380 Euro pro Monat. Eine Freundin
von mir brauchte noch eine Praxisfamulatur und entschied sich, diese ebenfalls
zur gleichen Zeit in München zu absolvieren. Unsere Idee war es ein Doppelzimmer
in einem Studentenwohnheim zu belegen. Das Studentenwohnheim Ludwigskolleg (http://www.ludwigskolleg.mhn.de/)
lag am nächsten zum NKM. Hier bekamen wir auf telefonische Anfrage schnell eine
Zusage für ein Doppelzimmer. Das Heim verfügt über 114 Einzelzimmer und 7
Doppelzimmer. Die 3 Stockwerke haben jeweils einen Frauen- und Männerflügel,
ausgestattet mit Küche, Duschen und sanitären Anlagen. Die beiden Flügel
verbindet ein gemeinsamer, großer Aufenthaltsraum. Außerdem stehen den
Studierenden Aula, Garten, ein Fernseh-, Tischtennis- und Billardraum, Wasch-
und Getränkeautomaten zur Verfügung.
Unser Zimmer war ca. 20 qm groß und verfügte über 2 Waschbecken mit Spiegel,
einen Kühlschrank, 2 Betten, 2 Schränke, 2 Schreibtische und 2 Stühle. Insgesamt
war es leider etwas dreckig im gesamten Haus, aber wenn man sich gut versteht,
ist es eine tolle Möglichkeit, in einer teueren Stadt wie München einigermaßen
günstig unterzukommen. Für die 4 Wochen zahlten wir jeweils 195 Euro, wobei es
kein Problem war, dass sich der Zeitraum über 2 Monate streckte. Die
Schlüsselkaution über 100 Euro gibt es am Ende des Monats zurück. Bettwäsche
wurde gratis gestellt. Die Heimleitung, Frau Zechbauer, ist sehr nett und auch
die An- und Abreise am Wochenende wurde uns ermöglicht. Die Bewohner des
Wohnheims sind insbesondere Studierende aus aller Welt, die alle offen sind und
gerne neue Leute kennen lernen. Mit dem Fahrrad waren es von dem Heim ca. 3
Minuten bis zur Klinik, ca. 2 Minuten bis in den Englischen Garten und ca. 15
Minuten bis in die Innenstadt.
München
Zur Stadt München selbst brauche ich sicher nicht viel zu schreiben. Sowohl das
Kultur- als auch das Ausgehangebot inklusiver Biergärten in München ist riesig.
Wir haben unsere Fahrräder mitgenommen, wodurch wir sehr flexibel waren und das
Geld für die U-Bahn gespart haben. Unser Zeitraum war insofern denke ich gut
gewählt, dass wir einerseits super Wetter hatten und andererseits auch die
Eröffnung des Oktoberfestes noch miterleben durften. Unser Besuch in München
wurde somit sittengetreu abgerundet.
Fazit
Eine Famulatur in Deutschland ist sehr einfach zu organisieren und
vergleichsweise auch finanziell noch in einem gewissen Rahmen zu halten. Es ist
eine sehr schöne Gelegenheit, sich eine Stadt genauer anzusehen und rundet eine
gute Famulatur sehr positiv ab.
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| Autor(in):
Anne ([email protected]) |
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Seminare für junge Mediziner |
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Berufspolitische Seminare
Friedrich-Thieding-Stiftung
Berufspolitische Ausbildung kommt im Medizinstudium zu kurz. Daher
widmet sich die Berufspolitische Seminarreihe dieser Thematik und bietet
jungen Medi-zinern eine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
sowie Infos über wichtige aktuelle Entwicklungen.Wo? Berlin
Wann? 20./21. Juni |
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Ein weißes Kreuz auf rotem Grund
ziert die Schweizer Flagge. Umgedreht erinnern diese Farben an ein bekanntes
Erste-Hilfe-Symbol. Für viele junge Mediziner aus Deutschland ist das Programm:
Sie gehen in die Schweiz, weil sie dort Rettung vor heimischen Verhältnissen
erhoff en. Doch ist die Schweiz wirklich das „gelobte Medizinerland“?
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Einmal Facharzt und zurück
Ein PJ-Tertial oder eine Famulatur eignen sich prima, um herauszufinden, ob das
Land den eigenen Erwartungen entspricht. Dabei kann man bereits erste Kontakte
knüpfen, und nicht selten bekommt man als Unterassistent auch gleich eine Stelle
angeboten. Wer in der Schweiz eine Weiterbildung machen möchte, muss mindestens
drei Jahre einrechnen. So lange braucht es zum Minimaltitel „Praktischer Arzt“.
Für einen Facharzttitel muss man fünf bis sechs Jahre einplanen. Junge
Assistenten beginnen ihre Weiterbildung in der Regel in einem peripheren
Krankenhaus und wechseln nach ein bis zwei Jahren an ein Uniklinikum. Im Ausland
absolvierte Weiterbildungsperioden werden für den Erwerb eines eidgenössischen
Weiterbildungstitels nur anerkannt, sofern sie der Weiterbildungsordnung der FHM
entsprechen. Denn die Weiterbildungsprogramme sowie OP-Kataloge unterscheiden
sich von Land zu Land. In manchen Fachrichtungen wird ein „Fremdjahr“ in einem
nicht fachspezifischen Gebiet verlangt. Christine Lang wurde für den
Eidgenössischen Weiterbildungstitel Radiologie ihr Jahr in einem deutschen
Institut für Pathologie angerechnet. Welche Weiterbildungszeiten für welchen
Facharzt in welchen Spitälern abgeleistet werden müssen, erfährt man in den
Weiterbildungsprogrammen auf den Internetseiten der FMH (Linktipps). Nicht zu
unterschätzen ist die Schweizer Facharztprüfung: Nach etwa zwei Jahren gibt es
ein schriftliches Basisexamen. Am Ende der Weiterbildungszeit folgt dann die
eigentliche Facharztprüfung mit einem mündlichen (praktischen) und einem
schriftlichen Teil.
Wer nach ein paar Jahren Weiterbildung südlich
des Hochrheins in die deutsche Heimat zurückkehren will, sollte sich mit der
Landesärztekammer seines Bundeslandes in Verbindung setzen. Tätigkeiten im
Ausland müssen gemäß den Grundsätzen der deutschen Weiterbildungsordnung
absolviert werden, damit sie angerechnet werden können. Gefordert werden unter
anderem die Supervision durch einen zur Weiterbildung befugten leitenden Arzt,
Tätigkeitsabschnitte von mindestens sechs Monaten sowie die Vorlage von
Leistungsverzeichnissen. Das wäre in der Chirurgie zum Beispiel ein OP-Katalog.
Ärzte dringend gesucht!
Trotz solcher Maßnahmen wird die Schweiz auf absehbare Zeit weitere
ausländische Mediziner benötigen. Wer sich als Assistenzarzt in der Schweiz
bewerben will, kann sich im Internet (Linktipps) einen Überblick über die
Stellenanzeigen in den verschiedenen Spitälern je nach Kanton und
Fachrichtung verschaffen. Auch die Schweizerische Ärztezeitung ist dafür gut
geeignet. Seit dem 1. Juni 2002 gibt es ein bilaterales Abkommen zwischen
der Schweiz und den Staaten der Europäischen Union, das EU-Bürgern freien
Zugang zum schweizerischen Arbeitsmarkt ermöglicht. Es beinhaltet auch, dass
Abschlussdiplome der medizinischen Ausbildung gegenseitig anerkannt werden.
Allerdings muss die Schweizer Medizinalberufekommission (MEBEKO)
ausländische Arztdiplome formal anerkennen. Zudem ist eine
Aufenthaltsgenehmigung erforderlich. Man unterscheidet dabei zwischen
verschiedenen Kategorien mit Gültigkeiten zwischen ein bis fünf Jahren.
Ansprechpartner hierfür sind die kantonalen Fremdenpolizeibehörden.
Autorin: Lucia Hagmann - Via medici Volontärin
Teil 4 des Artikels "Berge, stutz und tolles Teaching" findest du in der
kommenden Ausgabe der Onlinezeitung.
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| Autor(in):
Lucia Hagmann - Via medici Volontärin ([email protected]) |
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Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Wie lief die Forschung und Lehre
eigentlich in den 60er-Jahren ab? Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Steinhausen
ist pensionierter Professor für Physiologie. Er ist zudem Leiter des
Heidelberger Ärzteorchesters und Buchautor. In „Forschung und Lehre im Wandel
der Zeiten: die 60er Jahre“ berichtet er in 12 anschaulichen Episoden aus seiner
Forschungszeit. Die einzelnen Episoden werden als Auszug kurz angerissen, der
komplette Text der Einzelfolgen ist als Download im PDF-Format kostenlos
verfügbar.
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Prof. Dr. Dr. Michael
Steinhausen:
Forschung und Lehre im Wandel der Zeiten Die sechziger Jahre: Heidelberg -
New York - Heidelberg
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Falls beim Aufruf der
Links zu den PDF-Dateien Probleme auftreten sollten, ist die kostenlose
Installation des Adobe-Readers zu empfehlen, der unter folgendem Link
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Folge 5: Zurück
zur Physiologie,
oder die Rückkehr des verlorenen Sohnes
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d |
Hin- und hergerissen
zwischen Theorie und Klinik wurde mir der Rückweg in die Physiologie
dadurch erleichtert, dass mich eine Einladung aus New York von der
Cornel Medical School zu Gerhard Giebisch und Erich Windhager erreichte.
Beide galten als die Koryphäen der Nephrologie schlechthin. Sie hatten
meine Lissamingrün-Arbeit gelesen, meine Bilder von der Nierenoberfläche
gesehen und wollten meine Technik auch in ihr Labor holen. Für mich war
der Rückweg nach 9 Monaten Augenklinik leicht: Mein physiologischer
Lehrer Schaefer war von der Rückkehr des verlorenen Sohnes begeistert.
Bei der DFG-wurde für Amerika ein Habilitationsstipendium beantragt und
sofort genehmigt. Innerhalb von 6 Wochen schrieb ich meine Habil.-Arbeit
und reichte sie bei der Fakultät ein. Trotz positiver Gutachten ließ
aber Schaefer die Habilitation vor unserer Amerika-Reise ruhen. Mit dem
Argument, die Habilitation sei kein Titel sondern ein Amt erklärte er,
erst nach meiner Rückkehr könne eine Habilitation erfolgen. Vielleicht
hatte er sogar Angst, ich würde in Amerika bleiben... |
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[Komplette Folge 5 - klick hier]
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Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
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Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die
Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
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| Autor(in):
Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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6. Studenten-Fahrschein in die Private Krankenversicherung Optionstarife für
junge Mediziner
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Inhalt - |
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Eine ganz pfiffige Möglichkeit
bieten so genannte Optionstarife, mit denen du dir als Student aus der
gesetzlichen oder studentischen Krankenversicherung heraus den späteren Wechsel
in die private Krankenversicherung leichter machst. Es ist sozusagen ein
Reservierungsfahrschein für den sicher zugesagten späteren Wechsel in die
Private.
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Keine Bahnfahrt ohne Reservierung
Was man von Oma Müller lernen kann
Ein Beispiel: Oma Müller (Enkelin studiert an der Charité) möchte gerne zu
Ostern Ihre Kinder und Enkelkinder in Berlin besuchen. Da sie häufiger Bahn
fährt, weiss sie, dass gerade zu den Feiertagen die Fahrkarten und gerade die
bequemen Sitzplätze knapp sind. Sie geht auf Nummer sicher, und reserviert sich
schon mit gutem Abstand vorher Ihre Fahrkarte. Wer Bahn fährt, ahnt wovon hier
die Rede ist. Doch auch zum Thema Krankenversicherung bestehen hier Parallelen:
denn mit den Optionstarifen verschiedener Anbieter kannst du dir bereits zu
Studentenzeiten deinen Platz in der privaten Krankenversicherung reservieren und
ihn dann Jahre später OHNE zusätzliche erneute Gesundheitsprüfung in Anspruch
nehmen und in der leistungsstärkeren Privaten „Platz nehmen“.
Auslandsreiseschutz für Studenten inklusive
Auch Christian aus Magdeburg ist vom Angebot überzeugt, denn er kann keine
Nachteile entdecken: „Nette Sache, das Ganze – man kann schon heute dafür
sorgen, morgen privat versichert zu sein, ohne sich erneut untersuchen zu
lassen. Hat mich überzeugt, noch dazu, weil es billig ist und ich einen
Auslandsreiseschutz für mein PJ-Tertial in Kapstadt gleich mit inklusive habe.
Dass der Beitrag später sogar noch anteilig rückerstattet wird, finde ich mehr
als fair.“
Wo kann ich als Student den Optionsschein erhalten?
Einen Optionstarif bieten die gängigen Krankenversicherer in ihrem
Produktspektrum. So bietet die AXA z.B. mit dem VIAmed Optionstarif einen
solchen Fahrschein, mit dem du schon als Student in Richtung Private
Krankenversicherung fährst. Für 5 Jahre gilt das Reservierungsrecht, dass du
danach sogar noch einmal verlängern kannst. Und mit einem Monatsbeitrag von 5 €
(VIAmed von AXA, wobei später die Hälfte der Beiträge sogar noch rückerstattet
werden) ist auch diese Wahlmöglichkeit sehr erschwinglich. Du musst deinen
Gesundheitsstatus nur einmal zu Beginn feststellen lassen. Wenn du Jahre später
in die Private wechselst, wird keine erneute Gesundheitsprüfung fällig. Zudem
gibt es vollen Auslandsreiseschutz (für 4 Monate PJ-Tertial).
Ich hab da mal 'ne Frage...
Solltest du zu diesen Punkten Fragen haben und dir von einem Experten deine
Möglichkeiten erläutern lassen möchtest, so kannst du über das u.a.
Gewinnspiel-Formular nicht nur dein Los in die Trommel der wertvollen Preise
(u.a. Disneyland in Paris oder iPod shuffle) werfen, sondern auch Informationen
über das Thema Krankenversicherung anfordern.
[Lass dir
deine Fragen beantworten und dich vom Fachmann beraten – klick hier]

Pitstopp gefällig? Lust auf eine Reise zu Disneyland?
Das waren ja schon eine ganze Menge an Informationen, nun wird es Zeit für eine
kleine Pause. Wir hoffen, mit diesem ersten Part für mehr Klarheit im Dickicht
der Krankenversicherungswelt gesorgt zu haben. Die Pause sinnvoll nutzen kannst
du z.B. mit einer Teilnahme am VIAmed-Gewinnspiel, in dem es u.a. eine Reise zu
Disneyland nach Paris oder iPod shuffle zu gewinnen gilt.
[Klick hier zum Gewinnspiel mit Reise zu Disneyland nach Paris]
Wie geht es weiter?
Im nächsten Teil der Artikelserie gibt Herr Nitsche von der AXA
Krankenversicherung als ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet im
Experten-Interview noch einmal Antworten auf die wichtigsten Fragen. Also:
Dranbleiben!
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den Fahrschein in die
Private Krankenversicherung lösen. Für nur 5 € monatlich den
Gesundheitszustand sichern und beim späteren Wechsel in die Private 50% der
Beiträge zurückerstattet bekommen. Mit Auslandsreise-Schutz!
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Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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7. Medizin im TV - Hauptsache Gesund: Schmerzhafter Knochenschwund
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Jeden Donnerstag um 21 Uhr eine
neue Folge von "Hauptsache Gesund", dem Ratgebermagazin im TV mit vielen Tipps
und guten Ratschlägen zur menschlichen Gesundheit.
Name der Sendung:
Hauptsache Gesund
Thema der Folge:
Gut zu Fuß
Sendezeit:
28.05.2009 - 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr auf MDR
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Acht Millionen Deutsche leiden an Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose.
Die Substanz des Skeletts wird spröde, dadurch wird jeder kleine Sturz zur
Lebensgefahr: Rund 350.000-mal im Jahr brechen Knochen oder Wirbel durch
Knochenschwund. Und der gefürchtete Oberschenkelhalsbruch im Alter bringt oft
den Tod. Außerdem plagen sich Osteoporose-Kranke mit Schmerzen, Schwindel oder
dem lästigen "Witwenbuckel".
"Hauptsache gesund" geht dem Leiden auf den Grund und gibt praktische
Ratschläge. Das MDR-Gesundheitsmagazin zeigt auch, wie hilfreich neueste
Behandlungsmethoden wirklich sind, zum Beispiel ob sich Schrauben und Platten in
der Wirbelsäule tatsächlich ganz einfach durch Zement ersetzen lassen.
[Diese und weitere Sendungen jetzt
in Medizin im TV - klick hier]
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| Autor(in):
Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Via medici-PJ-Umfrage 2009
Bewerten Sie Ihr Praktisches Jahr! |
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Auch noch anderes im PJ gesehen
als Spritzen?
Das Praktische Jahr ist Ziel
und Höhepunkt des Studiums: Endlich eigene Patienten untersuchen und
behandeln, Diagnosen stellen und Therapieschemata ausarbeiten. Ist es so,
oder sind Sie immer noch Blutsklave, Hakenhalter oder Laufbursche? In der
Via medici-PJ-Umfrage 2009 können Sie Ihr PJ bewerten. |
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[PJ-Umfrage online ausfüllen - klick hier] |
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Was ist eigentlich die bvmd, was
macht sie und warum ist es so toll, dass es sie gibt? Bvmd heißt:
Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland. Wie der Name verrät,
vertritt sie die Medizinstudenten Deutschlands. Damit nicht Jeder einzeln für
seine Rechte kämpfen muss. Damit du nicht alleine da stehst, wenn du eine gute
Idee verwirklichen möchtest oder eine Auslandsfamulatur planst.
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Weil wir keine Juristen sind, die prüfungsrelevante Seiten aus den Büchern in
der Bibliothek reißen – alles schon vorgekommen – sollte jeder Mediziner dem
anderen helfen, wo er kann. Das fängt damit an, dass man dem Nebensitzer im
Hörsaal noch einmal die letzte Formel in Biochemie erklärt. Im größeren Stil
engagieren kannst du dich in der Fachschaft, wo die Hilfe allen Studierenden
deiner Fakultät gilt. Einander helfen ist wichtig! Schließlich haben wir – so
verschieden wir sind – alle das gemeinsame Ziel, später als Arzt anderen
Menschen zu helfen.
Die bvmd kann ein Katalysator für deine
Hilfsbereitschaft und die Umsetzung deiner Ideen sein.
Fachschaften sind die lokale Vertretung der bvmd Die bvmd ist die
gemeinsame Stimme aller Medizinstudierenden in der Bundesrepublik. In jeder der
36 deutschen Mediziner-Städte finden sich motivierte Studenten als Fachschaft
zusammen. Die Fachschaften sind nichts weiter als die lokale Vertretung der Bvmd,
die vor Ort viele interessante Projekte organisiert – etwa mit über die
Verwendung deiner Studiengebühren entscheidet, mit dem Dekanat über Studien- und
Prüfungsordnung berät und auch mal große Parties veranstaltet. Wenn du nicht nur
deinem Nachbarn in der Prüfung, sondern deinem ganzen Semester helfen willst,
dann ist die Fachschaftsvertretung deine Gelegenheit.
Die bvmd
selber ist Mitglied der „International Federation of Medical Students`s
Associations“, kurz IFMSA, der 90 weitere Länder angehören. Sie alle treffen
sich jedes Semester auf der Generalversammlung, wo über 800 Studierende
zusammenkommen, um Informationen auszutauschen und Meinungen zu diskutieren.
Gründung 2004 Am 16. Mai 2004 wurde die bvmd offiziell gegründet.
Schon Jahre vorher hatten die beiden Vereine FTM (Fachtagung Medizin) und DFA
(Deutscher Familienunterhaltes) informell zusammengearbeitet. 2004 beschlossen
sie, die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bmvd) zu
gründen, um ihre lose Kooperation auf ein neues Level zu bringen. Auf ihrer
Website schreibt die bvmd: „Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenführung der
Vereine so problemlos funktioniert hat.“
Die Fachtagung Medizin war
ein Zusammenschluss nahezu aller deutscher Fachschaften. Sie wirkte an der
Gestaltung der Approbations- und Studienordnungen mit und betätigte sie sich in
der Prävention von HIV/AIDS. Das andere große Gründungsmitglied, der DFA,
organisierte Austauschprojekte für Famulaturen und Forschung sowie Public Health
Projekte in Afrika und Lateinamerika.
Der Zusammenschluss im Jahr
2004 brachte viele Vorteile: Reibungsverluste durch zahlreiche Treffen
abzuschaffen, weniger schwer besetzbare Vorstandsposten und die Bildung eines
einzigen Vereines, der international die Interessen der Medizinstudierenden in
Deutschland besser vertreten kann.
In Arbeitsgemeinschaften ziehen Alle an einem Strang Innerhalb der
bvmd finden sich Interessierte zu Arbeitsgemeinschaften zusammen. Die sind
national organisiert, so dass die vielen Projekte zusammen an einem Strang
ziehen. Derzeit gibt es acht AGs in der bvmd:
Die AG
Medizinische Ausbildung arbeitet für eine bessere Lehre in der Medizin.
Jeder Studierende kann sich bei der AG Famulantenaustausch bewerben. Sie schickt
jährlich rund 300 Teilnehmer in 60 Länder auf der ganzen Welt. Für jeden
Teilnehmer aus Deutschland kommt ein Studierender aus anderen Ländern zu uns.
Mit der AG Forschungsaustausch können jährlich über 60 Studierende in
internationalen Laboratorien arbeiten. Die Medizin wirft
naturgemäß ständig ethische Fragen auf. Die AG Medizin & Menschenrecht befasst
sich damit. Die AG Öffentliche Gesundheit & Entwicklungshilfe
sorgt sich um die Gesundheit der Bevölkerung, sowohl in Deutschland als
auch in Entwicklungshilfeprojekten in der Dritten Welt. Sie organisiert zum
Beispiel das Teddybär-Krankenhaus, in dem Vorschulkinder mit ihren Kuscheltieren
spielerisch lernen, wie ein Arztbesuch und eine körperliche Untersuchung
ablaufen. Die AG Sexualität & Prävention engagiert sich gegen
sexuell übertragbare Krankheiten. In dem Projekt „Mit Sicherheit verliebt“
bildet sie Studierende dazu aus, in Schulklassen sexual-pädagogische Prävention
zu leisten. Die AG Palliativmedizin fordert eine stärkere
Einbindung dieses Faches in unser Studium. Und die AG
Gesundheitspolitik bringt sich in die aktuellen Entwicklungen im
Gesundheitswesen und im ärztlichen Arbeitsalltag ein.
Jede AG bietet auf den Mitgliederversammlungen einen Workshop an. Dort können
sich die Teilnehmer weiterbilden und neue Projekte ausarbeiten.
Mach mitBei der bvmd bzw. der Fachschaft vor Ort hat jeder
Medizinstudent die Möglichkeit, sich entsprechend seiner Interessen in den
Arbeitsgruppen zu engagieren. Egal, was dich genauer interessiert, wo deine
Fähigkeiten liegen und was du gerne lernen würdest! Und dabei lernt man
mehr über Kommunikation, Teamarbeit, Projektmanagement, Finanzen und noch viel
mehr, als man jemals aus Büchern lernen könnte. Es ist richtig, dass das
Medizinstudium jeden von uns viel Zeit und Nerven kostet. Trotzdem kann man mehr
daraus machen als über Büchern zu grübeln und Nervenfasern auswendig zu lernen!
Mach mehr aus deinem Studium – mach mit! Mehr Informationen zur bvmd, ihrer
Arbeit und den Menschen die dahinter stecken gibt es unter
www.bvmd.deBleibt noch seitens MEDI-LEARN zu sagen:
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe bvmd. Auf dass dir nie die
engagierten Leute ausgehen!
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| Autor(in):
Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der erste Internationale Kongress
zur Lehrforschung in der Medizin findet vom 20. bis 22. Mai 2009 in Heidelberg
statt. Das Medizinstudium in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren
grundlegend reformiert worden. Heute gehören praxisnahe Kurse wie
Kommunikationstrainings, Übungen an Schauspielerpatienten oder zur Aneignung
manueller Fähigkeiten im "Skills Lab" zum Lehrangebot zahlreicher medizinischer
Fakultäten. Doch wie effektiv sind die neuen Lehrmethoden? Wie gut bereiten sie
Ärzte von morgen auf ihre Tätigkeit in Klinik und Praxis vor? Erstmals findet in
Deutschland ein internationaler Kongress statt, der sich wissenschaftlich mit
der medizinischen Lehre befasst. Die Medizinische Fakultät Heidelberg lädt vom
20. bis 22. Mai 2009 zum 1. Internationalen Kongress "Research in Medical
Education - Chances and Challenges" ein.
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In mehr als 60 Vorträgen und Postern setzen sich internationale Experten mit der
Bildungsforschung und der Lehre in Deutschland auseinander. Als "Key Speakers"
sind Gäste aus dem Ausland geladen, die über ihre weitreichenden Erfahrungen in
der Lehrforschung berichten.
10 Jahre Heidelberger Curriculum Medicinale und 5 Jahre Master of Medical
Education
Die Medizinische Fakultät Heidelberg begeht in diesem Jahr zwei Jubiläen: Vor 10
Jahren wurde HeiCuMed (Heidelberger Curriculum Medicinale, Heidelberger
Curriculum Dentale) ins Leben gerufen, seit 5 Jahren gibt es den
Postgraduierten-Studiengang "Master of Medical Education (MME)", der bundesweit
Ärzte auf die Lehrtätigkeit und Lehrforschung an medizinischen Fakultäten
vorbereitet.
Quelle: idw-online.de
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| Autor(in):
Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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Ich habe meine erste Famulatur in
der Inneren Medizin (Kardiologie) absolviert, weil mich das Fach sehr
interessiert. Für die Anmeldung zur Famulatur hatte ich ca. 2 Monate vor Beginn
eine Email an das Studentensekretariat der Medizinischen Klinik in Tübingen
geschrieben und gefragt, in welchen Abteilungen es noch Famulaturstellen gab.
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Ein paar Tage danach erhielt ich auch schon die Antwort von Frau Maul
(Studentensekretariat) und konnte mir eine Abteilung aussuchen. Ich entschied
mich für die Kardiologie. Zu meinem Glück teilte sie mich in eine Station ein
die gemischt war, d.h. es war eine kardiologische und gastroenterologische
Station. Etwa 2/3 der Patienten waren Kardio-Patienten und der Rest waren
Gastro-Patienten. So hatte ich die Möglichkeit, in beide Gebiete hinein zu
schnuppern, um einen Eindruck davon zu bekommen. Insgesamt war es eine nette
Atmosphäre auf Station und das Verhältnis zu den Stationsärzten, den Oberärzten
und den Krankenpflegern war gut.
Um 7:00 Uhr begann jeder Tag mit anstehenden Blutentnahmen (BE‘s). Am Anfang
meiner Famulatur waren wir insgesamt noch 3 Studenten (ein PJ‘ler und 2
Famulanten), so dass es recht schnell ging und wir konnten dann auch rechtzeitig
um 7:30 Uhr zur Kardiologen-Besprechung mitgehen. Dort erfuhren wir etwas von
den einzelnen Stationen und was die verschiedensten Untersuchungen bei den
Patienten für Befunde ergaben. Aber mit der Zeit wurden wir immer weniger
Personen, so dass ich letztendlich dann gegen Ende meiner Famulatur der einzige
Student auf Station war und somit alle BE’s alleine machen musste. Um ca. 9:00
Uhr begann die Visite. Im Anschluss daran kamen die ersten Patienten, die neu
aufgenommen werden sollten und wir (die Studenten) nahmen diese dann auf – das
dauerte ca. 1 Stunde pro Patient. Danach war es auch schon Mittagszeit und wir
konnten alle gemeinsam zum Mittagessen in die Mensa gehen. Für die Famulanten
ist das Essen kostenpflichtig und für die PJ’ler frei.
Nach dem Mittagessen war es auch dann bereits nach 14:00 Uhr und auf der Station
gab es oft wenig zu tun. Meistens konnten wir dann gegen 15:00 Uhr oder 16:00
Uhr gehen. Meistens konnten wir – wenn nicht gerade sehr viel zu tun war – auch
mit den Ärzten mitgehen und die Untersuchungen der Kardio- und Gastro-Patienten
anschauen. Dort gab es dann beispielsweise EPU, Herzkatheter,
Vorhofflimmerablationen, Herzechos, STENT-Iimplantationen an Herzkranzgefäßen,
RFA, Lebersekundenpunktion oder Coloskopien zu sehen. Zurückblickend hat es mir
auf dieser Station sehr viel Spaß gemacht, da ich viel gelernt habe und das
Personal auf sehr nett war. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dort ein
Teil meines PJ’s zu absolvieren.
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| Autor(in):
Theofanis Ngamsri ([email protected]) |
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Ich bin Assistenzärztin für
Gynäkologie und Geburtshilfe, mittlerweile tatsächlich im dritten Jahr der
Facharztausbildung angelangt, vor einiger Zeit von der Uniklinik an ein kleines
Haus inmitten der Provinz gewechselt, und hier darf ich nun all das, was ich
früher wenig bis gar nicht durfte:
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- selbstständig operieren - einigermassen pünktlich heim gehen (vor allem nach
dem Dienst!!!) - den OP betreten ohne direkt angebrüllt, schikaniert oder
malträtiert zu werden (so eine Pinzette kann schon höllisch weh tun, wenn man
sie mal volle Lotte auf den Fingerknöchel geklopft bekommt). - im Dienst auch
mal essen (oder gar lesen, fernsehen, SCHLAFEN!!!…) - weniger als 2 Tonnen
Briefe pro Tag schreiben, weniger als 5 Dutzend Patienten visitieren Kurzum: ich
fühl mich ein wenig wie im gelobten Land. Mein Chef ist jung, dynamisch und
AUSGESPROCHEN nett, bestellt nach einem langen Tag im OP schon mal Pizza oder
Kebap für alle, und hat uns fürs Dienstzimmer einen neuen Fernseher gesponsert *ggg*.
Die Kollegen sind kollegial, wenn auch leider reichlich dezimiert - wie überall
in Deutschland herrscht auch bei uns akuter Mangel an MITarbeitern. Unser
5,5-Assistenzärzteschlüssel ist im Moment gerade mal zu 4,5 erfüllt. Allerdings
ist eine Kollegin schwanger, sodass wir unsere Dienste nun noch mit 3 1/2
Stellen bedienen. Nicht schön, aber so ist es halt. Irgendwie geht es ja
bekanntlich immer, und wir hoffen alle sehr auf Nachwuchs in Massen nach den
Examina im Frühjahr. Nun zum Fach - Gyn, warum ausgerechnet Gyn? Es gibt 1000
Gründe dafür (und bestimmt ebenso viele dagegen) - man hat unglaublich viele
Möglichkeiten, zu schalten und zu walten. OP-geil? Kein Problem. Es gibt immer
irgendetwas zu operieren, von A wie akutes Abdomen (z.B. stielgedrehte
Ovarialzyste oder die berühmt-berüchtigte “EUG”) bis Z wie Zervix-Ca ist für
jeden Freund steriler Räumlichkeiten etwas dabei. Wenn es mal schnell gehen soll
schiebt man eine nette kleine Sectio zwischen rein, für die Tüftler und Bastler
darf es dann schon die mehrere Stunden dauernde Wertheim-Meigs sein. Keine Lust
aufs operieren? Kein Problem - auch sonographisch bietet die Gyn ein weites Feld
der Freude - ob es nun eher Brüste oder doch lieber schwangere Bäuche sein soll,
kann jeder selbst entscheiden. Kein räumliches Vorstellungsvermögen? Keine Lust
auf stundenlanges Füße platt stehen? Da wäre dann noch die Geburtshilfe(gern
genommen auch in Kombination mit der Weiterbildung zum Fortpflanzungsmediziner -
denn auch bei sinkenden Geburtenzahlen gilt: ein Kreißsaal bleibt selten lange
leer (vor allem Nachts nicht). Und ist es nicht gerade das, was die Gyn
ausmacht? Keine Krankheiten, kein Siechtum, statt dessen glückliche Mütter,
gerührte Väter und krakeelende Babies?! Wer die großen Pathologien in
Schwangerschaft und Geburtshilfe außen vor halten möchte, dem sei ans Herz
gelegt, sich lieber an einem kleinen zu Haus bewerben, sonst ist es schnell mal
vorbei mit der Glückseligkeit. Schlußendlich keine Lust mehr auf Krankenhäuser
und Kliniken? No Problem - Niederlassung ist das Zauberwort! Bekanntlich ist ja
die Hälfte der Weltbevölkerung weiblichen Geschlechts. Die Kundschaft ist somit
quasi zeitlebens gesichert - und der Laden brummt So, das war es fürs Erste.
Aber keine Sorge: heute ist nicht alle Tage! - am Samstag nehm ich euch dann mal
mit in den Dienst.
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[Zum Kreißsaal-Blog von Josephine - klick hier]
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| Autor(in):
Josephine ([email protected]) |
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS
Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner
den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren
neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere
Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner
liefern.
1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den
Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in
dir vor?
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Wir hatten im 1. Semester
vor dem eigentlichen Präp-Kurs einen Kurs, in dem Knochen erläutert wurden. D.h.
wir waren an den Präpsaal schon gewohnt. Am ersten Tag des Präp-Kurses sah es
nicht wesentlich anders aus, nur dass auf den Metalltischen große blaue Tüten
lagen; die Leichen waren so nicht zu sehen und wurden erst vom Tischdozenten
ausgepackt.
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon
vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses
Thema ausführlicher behandelt?
An eine gezielte Vorbereitung in der Vorlesung kann ich mich nicht erinnern. Ich
war vor dem ersten Präp-Termin schon aufgeregt aber nicht lange Zeit davor.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präp-Kurs gegangen? Wurden Sie
erfüllt oder eher enttäuscht?
Erwartet habe ich die Struktur des menschlichen Körpers zu erlernen. Leider lief
mein Präp-Kurs sehr unorganisiert ab (Übergangssemester zwischen alter und neuer
AO; sehr unerfahrene Dozentin), so dass es sehr schwer war, einen Überblick zu
bewahren.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du
dich noch heute erinnerst?
Die Präparation der (Bauch-) Organe fand ich sehr spannend. Allgemein all das
plastisch zu sehen, was man im Atlas ja nur zweidimensional sieht, ist sehr
interessant.
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Den Kopf-Hals-Bereich fand ich ziemlich schwierig.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Die Präparation der Bauchorgane fand ich super spannend.
7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Das Aufräumen am Ende. Insbesondere die große Tonne, in der alle Reste landeten
und die sehr unangenehm roch.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präp-Kurs statt?
Dreimal pro Woche - jeweils 3 Stunden
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder
ging das abwechselnd?
Während der Präp-Vormittage war 1 1/2 Stunden die eine Hälfte und die anderen 1
1/2 Stunden die andere zum Präppen eingeteilt, aber gegen Ende wurde das nicht
mehr so streng gehandhabt.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert
werden?
Im 2. Semester: 1. Situs 2. Bein und Rücken 3. Kopf-Hals und Arm und im 3.
Semester die Neuroanatomie.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht.
Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach
dran gewöhnt?
Ich habe mich recht schnell dran gewöhnt und auch als Hiwi im Präp-Kurs
weitergearbeitet.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der
Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen,
gesprochen?
Ja, mehrfach.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch
die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor,
woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja, es gab eine von der Uni organisierte Trauerfeier. Sie war sehr respektvoll
und schön gestaltet. Ich hatte allerdings kein gutes Gefühl als die Angehörigen
an uns Studenten vorbei aus der Kirche gingen. Sie waren sehr in ihre Trauer
vertieft und sicherlich von der Masse von nicht persönlich trauernden Menschen
überfordert.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen
Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Ich würde den Präp-Kurs in der Form, in der ich ihn hatte (Übergangssemester
zwischen alter und neuer AO) nicht noch mal machen. Inzwischen hat meine Uni die
Struktur aber deutlich verbessert und, da ich den Kurs allgemein sehr
interessant fand, habe ich ihn als Hiwi auch weitere 3 Semester noch mal
gemacht.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich
haben?
Es einfach auf sich zu kommen lassen und sich eingestehen, dass es anfangs eine
merkwürdige Situation ist! Parallel zum Kurs (und nicht nur für die Testate)
lernen und vor allem im Team an der Leiche lernen!
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller
anatomischer Modelle, präsentieren können.
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Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und
Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone
Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin
und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin),
Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne
Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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