30.06.2009

Ausgabe 454

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591681 Praktikum in der Kinderpflege
Polina gewährt uns einen umfassenden Einblick in ihr Praktikum im Kölner Kinderkrankenhaus, von der Bewerbung bis hin zum Arbeitsklima. Hier erfahrt ihr mehr...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Krankenpflegepraktikum im Kinderkrankenhaus
3.Pleine lune à Lyon - Vor dem PJ nach Frankreich
  
4.Neue Behandlungsmethode für ADHS
5.Cartoon der Woche: Einsatzleiter
6.Forschung und Lehre im Wandel der Zeiten - Folge 10
  
7.Kinder- und Jugendpsychiatrie – Eine praktische Einführung
8.Mikrobiologie-Praktikum und andere lustige Sachen
9.Kupfer gegen Keime: Erwartungen wurden übertroffen
  
10.Anatomie-Special: Interviews zum Präpkurs
11.Hammerexamen-Blog: Himmlische Ruhe
12.In den Foren gelauscht
  
13.Impressum
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters für alle Mediziner. Polina gewährt uns einen Einblick in ihr Pflegepraktikum am Kölner Kinderkrankenhaus. Hier erfährst du Wissenswertes über die Bewerbung, das Arbeitsklima und dem Aufgabenbereich von Praktikanten.

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Beata hatte sich für ein Auslandssemester in Frankreich entschieden. Was sie an der Claude Bernard I Universität erlebte, erfährst du in der heutigen Ausgabe. Forscher an der Uni Tübingen haben eine Studie zur Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit ADHS durchgeführt. Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten erfahrt ihr hier. Mirjam stellt uns ein "leicht verständliches und umfassendes" Lehrbuch zur praktischen Einführung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie vor, Professor Steinhausen berichtet von seiner Zeit als Mitglied der Berufungskommission der Heidelberger Medizinischen Fakultät und unsere Blogschreiber befassen sich zur Zeit mit dem Mikrobiologie-Praktikum "und anderen lustigen Sachen".

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Kjell, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 07.07.2009:
o Der Der Ärzte-Blog: Willkommen im Verein!
o Witz der Woche: Eine wilde Verfolgungsjagd  

  

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[Inhalt] [Vorwort]
[Affektive Störungen]
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

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 2. Krankenpflegepraktikum im Kinderkrankenhaus

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Das dreimonatige Krankenpflegepraktikum im vorklinischen Abschnitt scheint meiner Erfahrung nach den meisten Studenten immer noch ein Greuel zu sein. Diejenigen, die es versäumt haben ihr Praktikum irgendwo zwischen Abi und Studiumsbeginn einzubauen, werden von den "glücklicheren" Kommilitonen, welche schon alles hinter sich haben, mit nicht gerade erfreulichen Geschichten über Arbeitsklima, Patienten, ekelerregende Krankheiten und den sklavenähnlichen Status des Praktikanten verschreckt, bis ihnen auch die allerletzte Vorfreude auf die ersten Arbeitstage im Krankenhaus verfliegt.

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Folglich sieht der Praktikant in spe seine Arbeit als lästige Pflicht an, die ihm nur auferlegt wurde, um den überforderten und unterbezahlten Krankenschwestern (und -brüdern) jemanden zu geben, der ihnen die Drecksarbeit abnimmt. Entsprechend sind dann auch meistens Arbeitsmoral und Einstellung zu Patienten und Kollegen, die den Dienst langwierig und langweilig machen. Dabei könnte es eigentlich auch ganz anders sein. Wenn die Studenten nicht schon von Anfang an davon überzeugt wären, dass man das Praktikum einfach nur absitzen muss, wäre sowohl für die Patienten, als auch die Kollegen und Studenten selber viel gewonnen. Ich habe mein Krankenpflegepraktikum im Kinderkrankenhaus in Köln ehrlich gesagt genossen und freue mich schon auf die Famulaturen, bei denen man dann auch endlich mal selbst was am Patienten machen kann. Aber, let's start at the beginning:

Für mich war schon vor Anfang des Studiums klar, dass ich Kinderärztin werden will, deswegen habe ich mich dafür entschieden, mein Krankenpflegepraktikum im Kölner Kinderkrankenhaus zu absolvieren, was auch nebenbei drei gewichtige Vorteile gegenüber den "Erwachsenenkrankenhäusern" hatte, nämlich: 1. man muss keine Patienten heben, die mehr als 100 kg wiegen (oder nur äußerst selten), 2. man kann austesten, wie gut man mit Kindern umgehen kann (oder ob man sich nicht doch eher für Geriatrie und Palliativmedizin interessiert) und 3. es liegt nah an meinem Wohnort und ist gut mit der Bahn zu erreichen.

Die Bewerbung
Nachdem ich mir also das Krankenhaus ausgesucht hatte, blieb nur noch eins übrig - sich für einen bestimmten Zeitpunkt zu bewerben. Dies stellte sich jedoch als nicht gerade einfach heraus, weil das Kölner Kinderkrankenhaus von Praktikanten, Famulanten etc. förmlich überlaufen wird und man sich für ein Praktikum ein halbes Jahr, für eine Famulatur sogar ein Jahr (!) im Voraus bewerben muss, während es bei manchen anderen Häusern reicht, wenn man eine Woche vor Praktikumsbeginn hereinspaziert und nach einem Platz fragt. Wenn man sich aber ausreichend früh gemeldet hat, reicht also für die Bewerbung ein formloses Anschreiben aus und man hat den Platz sicher. Wenn man ausreichend früh da war, kann man sich sogar die Station aussuchen und dabei zwischen chirurgischen Stationen und Infektionsstationen wählen. Ich fand eigentlich beides interessant und ließ den Zufall entscheiden, der mich in die Chirurgie schickte. Ungefähr eine Woche vor Beginn des Praktikums, muss man dann der Pflegedienstleitung eine Bescheinigung vom Hausarzt darüber vorlegen, dass man frei von ansteckenden Krankheiten ist und in der Lage ist, das Praktikum durchzuführen. Neuerdings verlangt man auch eine Kopie des Impfausweises, wobei dann die obligatorischen HAV/HBV-Impfungen und diejenigen gegen die typischen Kinderkrankheiten nachgeprüft werden (also rechtzeitig drum kümmern!).

Eines der größten Kinderkrankenhäuser Deutschlands
Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass ein Platz im Kinderkrankenhaus in Köln so begehrt ist, schließlich ist es eines der größten Kinderkrankenhäuser Deutschlands. Es hat jedes Jahr um die 10.000 Patienten, die stationär betreut werden. Dabei werden jährlich ca. 4.600 operative Eingriffe durchgeführt. Zusätzlich werden nochmal doppelt so viele Kinder in der Notfallambulanz behandelt. Davon merkt man jedoch als Praktikant in der Regel nicht viel. Das Spektrum der stationären Patienten reicht von wenige Tage alten Frühchen, die natürlich eigene Stationen haben (wieder nichts für uns Praktikanten (leider;-)) bis zu 20jährigen, die schon als Kinder zur Behandlung hier waren und jetzt Folgebehandlungen brauchen. Die Patienten sind größtenteils sehr nett, die andere Sorte kann man aber mit Ohropax und guten Reflexen (um z.B. geworfenen, scharfkantigen Gegenständen wie Bauklötzen und Bilderbüchern auszuweichen) auch gut überleben.

Der Aufgabenbereich
Die Aufgaben, die man als Praktikant erledigen muss, sind gar nicht mal so monoton, wie es immer erzählt wird. Natürlich gibt es Beschränkungen. Man darf als Praktikant z.B. nichts machen was mit Blut zu tun hat, also keine Blutzuckermessungen, keine Clexane-Spritzen, keine Tröpfe legen etc. Wobei Tröpfe ziehen wiederum erlaubt ist. Das fand ich ziemlich interessant, wobei man sich nur angewöhnen muss ununterbrochen zu quasseln, um die Kinder vom unangenehmen Ziepen des abgehenden Pflasters abzulenken. Reden ist bei allen Kindern, besonders bei Babys, immer gut, Quasselstrippen können sich also endlich mal so richtig austoben. Aber auch diejenigen denen das Laber-Gen nicht vererbt wurde, können beruhigt sein, wenn man immer freundlich und aufmerksam ist, kriegt man zu fast jedem Kind eine gute Beziehung aufgebaut, man muss sich nur immer gut die Namen der Kinder merken und sie auch damit anreden (bitte nicht: „Ja was hast du denn Kleiner?“, damit kommt man erfahrungsgemäß nicht weit). Dann kommt es natürlich auf das Temperament des Kindes an, wie schnell es sich mit Fremden anfreundet, aber wenn man Glück hat wird man schon binnen weniger Tage zur „Lieblingsschwester“ (bzw. zum „Lieblingsbruder“) und kriegt als besonderen Höhepunkt der Praktikantenkarriere ein Bild gemalt, dass man dann versprochenerweise später in seine Praxis hängen wird (Nochmals danke, Alex, ich denk auch an dich!).

Unangenehme Aufgaben gibt es natürlich auch, wobei „Müll raustragen im Krankenhaus“ nicht schlimmer ist als „Müll raustragen zu Hause“, außerdem hat man hier den Vorteil, dass man bei allen unangenehmen Tätigkeiten hier Handschuhe anziehen und sich später fünf mal die Hände desinfizieren kann. Das sollte dann auch den letzten imaginären Krankheitserreger beseitigen. Wer also quietschend durch die Gänge läuft und alles was die Patienten berührt haben mit spitzen Fingern anfasst, soll sich später nicht darüber wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Die tägliche Routine besteht dann meistens aus Temperatur- und Blutdruckmessen, neuen Patienten und ihren Eltern die Station zeigen, Kurven schreiben, Medikamentenschränke auffüllen und Müll- und Wäschesäcke wegbringen. Außerdem erledigt man kleinere Dienstbotenaufgaben, wie z.B. Sachen fürs Labor runterbringen, Befunde hochbringen, Patienten aus dem Aufwachraum abholen oder zu verschiedenen Prozeduren wie MRT, Röntgen, Sono oder EEG bringen. Dabei kann man sich noch ein paar zusätzliche Highlights selber schaffen, indem man Eltern, Patienten und Ärzte fragt, ob man z. B. beim Ultraschall dabeibleiben kann. Wenn man Glück hat, ist der ultraschallende Arzt sogar sehr nett und erklärt, was man da auf dem Bildschirm sieht. Und selbst wenn er oder sie nicht nett ist, darf man trotzdem immer dabeibleiben, muss dann aber selber erraten, was das schwarz-weiß-grau-schwabbelnde Ding auf dem Bildschirm darstellen soll (Leute, die schon Anatomie hatten, sind natürlich im Vorteil). Außerdem kann man die Stationsleitung fragen, ob man auch mal bei einer Operation zuschauen darf, was für einen Vorkliniker natürlich zum Ereignis des Jahres avanciert, besonders wenn die Operation groß und eindrucksvoll ist, wie z.B. die Entfernung eines gesamten Darmes.

Das Arbeitsklima
Das Arbeitsklima auf der Station hängt natürlich stark von den Kollegen ab, aber meiner Erfahrung nach sind alle nett, besonders, wenn man bedenkt: „Wie man in den Wald hineinruft…“. Tja, wenn man sich also nicht gleich als Gott aufführt und dem Chefarzt Anweisungen gibt, kann man sich getrost darauf verlassen, dass auch die Kollegen sich viel Mühe geben werden, dem Neuzugang freundlich zu begegnen.

Fazit
Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich mein Krankenpflegepraktikum wirklich genossen habe, vor allem war es eine gute Entspannung nach einem anstrengenden Histologie-Psychologie-Soziologie-Semester, wo man endlich mal was anderes machen konnte, als stundenlang über Büchern, Atlanten und Powerpoint-Folien zu hocken und zu versuchen sich jeden Tag 40 Seiten Stoff reinzuprügeln. Deswegen noch mal der Aufruf an alle diejenigen, die ihr Krankenpflegepraktikum schon hinter sich haben (und das ist auch der Grund, wieso ich diesen Artikel schreibe): Macht den armen Erstis nicht zu viel Angst, wenn ihr nach euren Erlebnissen gefragt werdet. Erinnert euch an die schönen und interessanten Seiten eures Pflegepraktikums. Ihr müsst eure Erzählungen nicht gleich damit anfangen, wie euch ein 130kg schwerer, verschwitzter Obdachloser nach seiner Blinddarmentfernung vollgekotzt hat, oder wie ihr bei eurem Praktikum in der Urologie gelandet seid und die ganze Zeit über nur Kloake-Patienten pflegen musstet, oder wie ihr drei Monate lang nur gelangweilt auf der Fensterbank gesessen habt und nichts zu tun hattet. Nachher sind die armen Leute, die ihr Praktikum noch machen müssen, dermaßen verschreckt, dass sie beginnen sich nach illegalen Schwarzmarktfälschern umzusehen, die ihnen einen Nachweis über ein bereits absolviertes Praktikum besorgen können, wenn man ihnen seine Niere verkauft. Also, Leute, so schlimm ist es nicht und kann es auch gar nicht sein. Und denjenigen, die es immer noch nicht glauben wollen, dass ein Pflegepraktikum auch Spaß machen kann, würde ich ein Pflegepraktikum im Ausland empfehlen, selbst wenn man da nichts medizinisches lernt, lernt man wenigstens das Land kennen und kann seine Sprachkenntnisse vervollständigen, dann hat man die Zeit garantiert sinnvoll verbracht.


   
Autor(in): Polina Isaeva ([email protected])
  
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 3. Pleine lune à Lyon
Vor dem PJ nach Frankreich

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Von September 2006 bis Februar 2007 verbrachte ich das sechste klinische Semester an der Universität Claude Bernard I in Lyon. Der späte Zeitpunkt, nämlich im letzten Semester vor dem PJ ins Ausland zu gehen, stand für mich schon länger fest. In diesem Semester hat man die wichtigsten theoretischen Scheine zusammen und nur noch wenige Praktika zu absolvieren.

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Es gibt mehrere Möglichkeiten um nach Lyon zu kommen. Einer der günstigsten ist wohl die Anfahrt mit dem Bus. Die Busgesellschaft Euroliners bietet eine preiswerte Option. Für knapp 50 Euro habt ihr die Möglichkeit mit viel Gepäck aus vielen Städten Deutschlands ans Ziel zu kommen. Wenn ihr mit etwas weniger Gepäck unterwegs seid, gibt es bei Lufthansa sehr oft Angebote für 99 Euro Hin- und Rückflug für die Strecke Lyon- Frankfurt. Es ist ratsam, schon bis zu zwei Monate vorher zu buchen.

Mit dem Vollmond heim
Eine WG von Deutschland aus zu finden, gestaltet sich ziemlich schwer. Ich habe daher ein Zimmer im Studentenwohnheim Mermoz gemietet. Das Wohnheim liegt im achten Arrondissement, nicht gerade zentral. Die Anbindung ist aber relativ gut, mit der Métro ist man in einer Viertelstunde in der Stadt. Sie fährt bis kurz nach Mitternacht, danach bringt einen die Buslinie „pleine lune“ (Vollmond) sicher direkt vor die Wohnheimtore von Mermoz. Zieht man das Wohngeld ab, bezahlt man 98 Euro. Angesichts dieses Mietpreises, liegt es auf der Hand, dass man manchmal beide Augen zudrücken muss. Mit neun Quadratmetern kann man sich für einen überschaubaren Zeitraum noch anfreunden, weniger mit der Küche, einem spartanisch eingerichteten Raum mit zwei Herdplatten und zwei Mikrowellen für 60 Leute! Ein weiteres Manko ist der fehlende Kühlschrank! Es gibt aber oft die Möglichkeit einen second hand Kühlschrank vom ausziehenden Nachbarn günstig zu ergattern. Wer auf die Dauer von den eher campingähnlichen Wohnverhältnissen in Mermoz Abstand gewinnen möchte, dem empfehle ich die Seite www.colocation.fr. Auf diesem Wege kann man mit etwas Glück nette WGs finden, die dank des Wohngeldes auch bezahlbar sind.

Gute und schlechte Praktika
Das Studium besteht aus dem „Stage“ (Praktikum am Vormittag im Krankenhaus) und Modulen (thematische Vorlesung am Nachmittag). Die Praktika dauern meist drei Monate und sind oft sehr überlaufen. Was das medizinische Französisch angeht, ist es zu Anfang etwas schwer, da es viele Abkürzungen gibt, die nicht der internationalen Nomenklatur entsprechen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gewöhnt man sich allerdings ziemlich schnell daran, da im Allgemeinen die lateinischen Fachbegriffe verwendet werden. Wie in Deutschland, gibt es auch in Lyon Praktika, die sehr empfehlenswert sind und solche, für die die Zeit zu kostbar ist. Hier gebe ich euch eine kleine Liste der empfehlenswerten „Stages“. Praktika, die sich aus meiner Sicht wirklich lohnen: Dermatologie bei Prof. Thomas – hier lernt und seht ihr viel von der Dermatologie, sehr nettes Ambiente! Ophtalmologie bei Prof. Burillon – eines der besten Praktika. Ihr bekommt die ganze Bandbreite der Augenheilkunde gezeigt, könnt im OP dabei sein und nehmt teil an der Konsultation. Abgesehen davon ist Frau Burillon unglaublich herzlich! Neurologie bei Prof. Broussolle – das war wohl eins der besten Praktika in meinem gesamten Studium. Ihr lernt unheimlich viel, werdet einbezogen und bekommt sehr viel erklärt! Spätestens nach dem Praktikum habt ihr ihn bestimmt ins Herz geschlossen. Die weniger guten Praktika: Pädiatrie bei Prof. Cochat – hier heißt es nur Akten sortieren und einräumen. Mit Medizin hatte dieses Praktikum nur wenig zu tun. Pure Zeitverschwendung! Ich hoffe sehr, dass die Studenten auf anderen pädiatrischen Stationen etwas mehr lernen konnten! Chirurgie viscérale bei Prof. Tissot – überfüllt! Daher war der Lerneffekt nicht sehr groß und die Möglichkeiten gering, aktiv einbezogen zu werden. Trotz allem hat man sich bemüht, uns etwas zu zeigen, was bei der Anzahl der Studenten sicher nicht leicht war.

Viel zu bieten
Was die Freizeitgestaltung angeht, hat die Stadt wirklich viel zu bieten. Obwohl Lyon eine Großstadt ist, findet man sich recht schnell zurecht. Besonders schön ist die Presqu’ile, hier ist der typische französische Flair allgegenwärtig. Vieux Lyon ist ein Stadtteil aus der Renaissance und gehört wohl zu den etwas touristischeren Orten der Stadt. Hier gibt es die besten Crêpes! Der Stadtteil Croix Rousse, auf einem Hügel gelegen, ist mit seinen Kneipen und Cafés ein Treffpunkt für junge Leute. Ein kleiner Geheimtipp für Jazzliebhaber und Freunde von Live-Musik ist der Hot-Club: Hier treten fast jeden Abend, im urigen Ambiente eines Weinkellers, Musiker aus aller Welt auf. Hat man Lust auf etwas Natur, so ist der Parc de la Tête d’Or genau das richtige Ausflugsziel: Hier gibt es einen Botanischen Garten, einen Zoo und einen See, auf dem man im Sommer Tretboot fahren kann. Nach Aussagen der Lyonnaiser ist er der größte Stadtpark Europas. Aber überzeugt euch selbst!

L´étudiant sportif
Wer sich etwas sportlicher betätigen will, dem bietet der Uni-Sport eine breite Auswahl. Denkt dran euch rechtzeitig anzumelden, beliebte Kurse sind schnell überfüllt! Die Nähe Lyons zu den Bergen birgt im Winter die Möglichkeit, in die umliegenden Skigebiete zu fahren. Schon ab 35 Euro könnt ihr einen Tag im Schnee verbringen, inklusive Skipass, Busfahrt und einer kleinen Stärkung. Wer mit dem Gedanken spielt nach Lyon zu gehen, dem sei gesagt, dass es bestimmt eine gute Wahl ist – in jeder Hinsicht. Denn ihr wisst jetzt ja auch, welches Praktikum sich lohnt und was weniger gut ist!


   
Autor(in): Beata Hajduk ([email protected])
  
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 4. Neue Behandlungsmethode für ADHS

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Am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen wird eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte Studie durchgeführt, die die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) überprüft. Diese Studie wird von der DFG mit 1,2 Mio. Euro gefördert und parallel an den Universitäten Mannheim/Heidelberg, Frankfurt, Göttingen und Tübingen durchgeführt.

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ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung des Kindes- und Jugendalters und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter erhalten. Diese Störung wird im allgemeinen mit Medikamenten behandelt. Als ergänzende oder als alternative Therapie hat sich in den letzten Jahren Biofeedback als zunehmend vielversprechende Methode erwiesen. Hierbei lernen Kinder Körperfunktionen, die aufgrund der ADHS beeinträchtigt sind, selbst zu regulieren. Ein Computerprogramm meldet ihnen die kritischen Parameter wie z. B. die Muskelspannung oder die Aktivität ihres Gehirns zurück, so dass die Patienten schrittweise lernen, die gewünschte Veränderung selbst vorzunehmen. Gegenstand der Studie ist, inwiefern diese Selbststeuerung zu einer Verringerung der Symptome von Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit führt.

An der Studie können Kinder, die mindestens sieben und noch nicht zehn Jahre alt sind, teilnehmen. Die Behandlung ist kostenlos. Interessenten, die an der Behandlung in Tübingen teilnehmen möchten, können sich anmelden unter: (07071) 29-73236.

Quelle: idw-online.de


   
Autor(in): Michael Seifert ([email protected])
  
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 5. Cartoon der Woche: Einsatzleiter

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 6. Forschung und Lehre im Wandel der Zeiten - Folge 10

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Wie lief die Forschung und Lehre eigentlich in den 60er-Jahren ab? Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Steinhausen ist pensionierter Professor für Physiologie. Er ist zudem Leiter des Heidelberger Ärzteorchesters und Buchautor. In „Forschung und Lehre im Wandel der Zeiten: die 60er Jahre“ berichtet er in 12 anschaulichen Episoden aus seiner Forschungszeit. Die einzelnen Episoden werden als Auszug kurz angerissen, der komplette Text der Einzelfolgen ist als Download im PDF-Format kostenlos verfügbar.

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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Forschung und Lehre im Wandel der Zeiten
Die sechziger Jahre: Heidelberg - New York - Heidelberg

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Folge 10: Mitglied der Berufungskommission –
als Nichtordinarius hat man's nicht leicht

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Die Heidelberger Medizinische Fakultät selbst tagte in einem kleineren Saal in der Vosstraße neben der Hautklinik. Hier versammelten sich etwa alle Monate während des Semesters alle Ordinarien der Fakultät (ca. 40 - 50 Herren), die in einen großen Hufeisen an Tischen saßen, während wir 4 Nichtordinarienvertreter an einem kleinen Extratisch am Eingang, dem Hufeisen gegenüber und damit auch gegenüber dem Dekan, der in der Mitte des Hufeisens residierte, Platz zu nehmen hatten. Selbstverständlich hatten weder Assistenten, Studenten oder gar Nichtakademisches Personal Vertreter in der Fakultät. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Fakultät, ihren akademischen Nachwuchs (z.B. Berufungen, Habilitationen etc.) selbst zu regeln.

[Komplette Folge 10 - klick hier]

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Weiterhin erhältlich:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958

[Die komplette fünfzehnteilige Folge - klick hier]

Buchanzeige:
Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern. Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden. Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen Fachkollegen aktualisiert.

[Mehr Info zum Buch - klick hier]


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Die 50er Jahre

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Interview mit Prof. Steinhausen
  
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 7. Buchbesprechung:
Kinder- und Jugendpsychiatrie – Eine praktische Einführung

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Das Lehrbuch „Kinder- und Jugendpsychiatrie – Eine praktische Einführung“ erschien in der ersten Auflage 1979. Mittlerweile ist es in der 5. aktualisierten Auflage beim Georg Thieme Verlag erhältlich. Mit etwa 17 Autoren ist es ein sogenanntes „Viel-Herren-Werk“.

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Auf knapp 480 Seiten umfasst es, von der normalen kindlichen Entwicklung über die Diagnostik, Ursachen und Therapie der wichtigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen bis hin zu rechtlichen und organisatorischen Fragen, alle wichtigen Themen der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Zielgruppe
Das Buch richtet sich sowohl an Medizinstudenten und Ärzte, die mehr über die Kinder- und Jugendpsychiatrie erfahren und in diesem Bereich tätig werden wollen, als auch an die Vielzahl anderer Berufsgruppen, wie z. B. Psychologen, Sozialwissenschaftler oder Pädagogen, die mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Inhalt
Die Autoren gehen auf alle relevanten Themen der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein. Begonnen von der normalen kindlichen Entwicklung wird auf die Entwicklungspsychopathologie übergegangen und Ätiologie und Genese diskutiert. Die weiteren Kapitel beschreiben die diagnostischen Schritte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Den Hauptteil des Buches macht das Thema „Psychische Störungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen“ aus. Auf über 200 Seiten werden hier die wichtigsten Krankheitsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie beschrieben und mit Fallbeispielen untermauert. Im Anschluss werden die unterschiedlichen therapeutischen Möglichkeiten besprochen und auf das Thema „Rehabilitation“ eingegangen. Das Buch endet schließlich mit der Beschreibung gerichtlicher Aufgaben und Organisations- und Strukturfragen in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung.

Didaktik
Das Lesen des Buches macht Spaß. Der Text ist flüssig und leicht verständlich geschrieben. Neben zahlreichen Tabellen und Abbildungen findet man auch viele praktische Fallbeispiele aus der kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass die Autoren den Titel des Buches ernst nehmen. Es soll eine praktische Einführung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie gegeben und nicht möglichst viel Fachwissen auf möglichst kleinem Raum gepresst werden.

Aufbau
Der Text ist in fünf große Abschnitte gegliedert, die logisch auf einander aufbauen. Durch ein ausführliches und übersichtliches Inhaltsverzeichnis, zahlreiche Überschriften und ein gutes Sachverzeichnis findet man sich in dem Buch gut und schnell zurecht. Fallbeispiele, Tabellen und Abbildungen werden in blau-grau gehalten. Insgesamt ist das Buch sehr ansprechend und übersichtlich aufgebaut.

Preis
Das Buch kostet 49,95 €.

Fazit
Ich würde das Buch „Kinder- und Jugendpsychiatrie – Eine praktische Einführung“ jedem empfehlen, der auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig werden oder sich einfach nur mit dem Thema beschäftigen möchte. Für mich hält es genau, was es verspricht. Es bietet auf leicht verständliche Art eine umfassende und spannende praktische Einführung in das Thema.


   
Autor(in): Mirjam Seidler ([email protected])
  
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 8. Der Klinik-Blog:
Mikrobiologie-Praktikum und andere lustige Sachen

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So, zum Anfang und zu später Stunde ein Überblick über die vergangene Woche: Ach wie schön kann doch das Mikrobilogie Praktikum sein? Waschpuffer (bei manchen auch lieber Waschpulver genannt) absaugen, 2 ml neuen Waschpuffer drauf, das Ganze bei 6 Schälchen, 5 Minuten schwänken und warten.

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Und das dann auch noch 6 Mal wiederholen! Nach Adam Riese macht das ja ohne das ganze Absaugen und Pipettieren schon 25 Mintuen. Ich glaub jetzt kann sich jeder vorstellen, wie viel Spaß so was macht, gell? Aber das Faszinierendste war dann doch: Entweder meine Mitbewohnerin oder ich haben eine akute EBV-Infektion. Also ein Pfeiffrisches Drüsenfieber durch Epstein-Barr-Virus. Und der andere hat´s noch gar nicht gehabt. Wie war das gleich wieder mit der Ansteckung? Tröpfcheninfektion? Na toll, genau das kann ich jetzt gebrauchen. Ich hab da doch gestern die Syptome gelernt: Fieber, Lymphknotenschwellung, Tonsillits / Pharyngitis. Klingt nach sehr viel Spaß. Jetzt bleibt dann nur noch abzuwarten, wer die Glückliche ist, die die EBV-Infektion per Tröpfchen frei Haus geliefert bekommt.

Naja, wenigstens hat noch keiner eine Borreliose gehabt und zumindest mein Hepatitis-B-Titer ist super. Das zweite Spannende war unser Forum Lehre. Das gibt´s bei uns an der Uniklinik jedes Semester am Schluss. Da kommen Studenten und Dozenten zusammen und diskutieren über die Lehre bzw. die ganzen Lehrveranstaltungen im “vergangenen” Semester. Wie gut, dass einem auch mal jemand sagt, dass man da als Semestersprecher was erzählen MUSS. Für mich hatte sich das so angehört, dass jeder FREIWILLIG was erzählen kann. Naja, zumindest haben mich dann doch ein paar nette Leute auf diesen kleinen Umstand hingewiesen.

Wenn man das vorher weiß, is das ja alles gar nicht so schlimm… Wie immer war die Resonanz aus meinem Semester grandios: Auf die Frage ” Was war im letzten Semester schlecht/gut?” haben mit per Email von 100 Leute genau 2 geantwortet. Das kann sich doch mal sehen lassen, 2%! Aber wenn sie dann was von mir wissen wollen und ich mich nicht gleich drum kümmer, ist das Geschrei wieder groß… Naja, so schlim ist es auch (meistens) nicht.

Also durfte ich als letzte von den Semestersprechern was über´s 1. klin. Semester erzählen. Das waren dann also hauptsächtlich der Untersuchungskurs, Pathologie und Mikrobiologie. Kleine Anmerkung zu Patho: Ich sag dazu immer “Patho is wie Histo, nur schlimmer!” Genau so wars dann auch. Präparate waren schlecht, von den Vorlesungen mit 120 Folien in einer Stunde ganz zu schweigen, dann noch ein anscheinend dem Alkohol zugetaner Pathologe im Kurs. Die Seminar-Referate schrecklich. Naja, ich hab ja eigendlich erwartet, dass ich da voll Kontra bekomm aus der Patho, aber sie war zumindest äußerlich sehr friedlich.

Der Rest war dann doch eher unspektakulär. Es wird eigendlich jedes Jahr das gleiche bemängelt,, wie z.B. Augenheilkunde, Chirurgie, etc. Leider kam es weder zu physischen noch zu verbalen Konflikten. Schade… Aber zumindest gab´s danach kostenlos Häppchen und Getränke. Und ich hoffe, dass wir bei den Radiologen einige Verbesserungen durchgesetzt haben. Ja, tut mir leider, aber wenn in 1 Woche der fünfte Radiologe versucht, uns zu erklären wie ein MRT funktioniert, dann könnte man die Zeit auch sinnvoller nutzen. Na ich bin ja mal gespannt auf´s neue Semester. Außerdem ist es meinem Patienten total wurscht, ob ich versteh wie ein MRT funktioniert. Hauptsache ich seh auf dem Bild was er hat.

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Autor(in): Sandra ([email protected])
  
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 9. Kupfer gegen Keime: Erwartungen wurden übertroffen

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Türgriffe und Lichtschalter aus Kupfer sind ein wirksames, zusätzliches Mittel um die Verbreitung von gefährlichen Keimen in Krankenhäusern zu stoppen. Das ist das Ergebnis eines weltweit beachteten Feldversuchs in der Asklepios Klinik Wandsbek in Hamburg. Dabei wurden jeweils über mehrere Monate hinweg im Sommer 2008 und im Winter 2008/2009 zwei Krankenhausstationen mit Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern aus speziellen Kupferlegierungen ausgestattet. Die benachbarten Bereiche behielten für den Forschungszweck ihre herkömmlichen Griffe und Schalter aus Aluminium, Edelstahl oder Plastik.

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Unabhängige Wissenschaftler der Universität Halle-Wittenberg haben regelmäßig Proben genommen und die Anzahl der Keime auf den verschiedenen Kontaktflächen verglichen. Der gewünschte Effekt trat dabei insbesondere bei den Türklinken auf. So ließ sich unter Alltagsbedingungen nachweisen, dass die Zahl der Antiobiotika-resistenten Bakterien (MRSA) um ein Drittel verringert wurde. Auch die Neubesiedlung der Kupfer-Türgriffe und Kupfer-Schalter durch Keime wurde erheblich vermindert. Dies hatte einen unmittelbaren Nutzen für die Patienten: Auf den mit Kupferkliniken ausgestatten Stationen gab es im Untersuchungszeitraum einen erfreulichen Trend zu niedrigeren Infektionsraten bei Patienten, der allerdings in größeren Studien noch genauer untersucht werden muss.

Erwartungen wurden übertroffen
"Die jetzt erzielten Ergebnisse, eine Reduzierung der Keime um mehr als ein Drittel, machen Hoffnung. Kontaktflächen wie Griffe und Schalter aus Kupfer können damit eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Hygienemaßnahmen wie der Händedesinfektion sein", sagt Professor Dr. med. Jörg Braun, Chefarzt der I. Medizinischen Abteilung der Asklepios Klinik Wandsbek. Positiv zu bewerten sei auch der Trend zum Rückgang der so genannten nosokomialen Übertragung, also der im Krankenhaus erworbenen Infektionen. "Dieser klinische Effekt hat meine Erwartung übertroffen", so Professor Braun. Auch die Bewertung durch Professor Dr. Dietrich H. Nies, Direktor des Instituts für Biologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Spezialist für Biometallstoffwechsel, fällt positiv aus: "Auf den Kupferoberflächen fanden sich im Vergleich zu den Kontrolloberflächen, also den herkömmlichen Türgriffen, Türplatten und Lichtschaltern, nur 63 Prozent der Keime. Außerdem hat sich in der Praxis gezeigt, dass Kupfer die Neubesiedlung der Oberflächen mit Keimen wesentlich reduziert."

Der Feldversuch "Antimikrobielle Kupfer-Oberflächen"¬ - jeweils 16 Wochen lang im Sommer und im Winter - wurde gemeinsam von Medizinern der Asklepios Klinik Wandsbek und Wissenschaftlern der Universität Halle-Wittenberg vorbereitet und durchgeführt. Unterstützt wurde das Projekt vom Deutschen Kupferinstitut (DKI). Vorausgegangen waren viel versprechende Laboruntersuchungen, die eine signifikante Wirksamkeit spezieller Kupferlegierungen im Kampf gegen Keime auch im klinischen Alltag erwarten ließen. Die aktuellen Forschungen schließen dabei eine wissenschaftliche Lücke, die schon sehr lange existiert: "Die Menschheit hat Jahrtausende lange positive Erfahrung mit der hygienischen Wirkung von Kupfer", sagt Dr.-Ing. Anton Klassert, Geschäftsführer Deutsches Kupferinstitut (DKI). Jetzt würden diese Erfahrungen wissenschaftlich belegt. "Es ist für mich faszinierend zu sehen, was nach den Vorversuchen in Japan und England seit 2008 in Hamburg an Forschung stattgefunden hat", so Dr. Klassert. Diese Dynamik halte an: "Aktuell startet das US-Verteidigungsministerium ein groß angelegtes Forschungsprojekt in den Intensivstationen von drei Kliniken in New York City und Charleston, South Carolina," sagt Dr. Klassert, der zugleich Leiter des europäischen Kupferkompetenzzentrums "Antimikrobielle Eigenschaften" ist.

Manchmal kann Altbewährtes auch innovativ sein: Kupfer galt schon in der griechischen Antike als stark antimikrobiell. Diese Fähigkeit spielt jetzt beim Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime eine zentrale Rolle. Denn die Keime werden nicht nur von Hand zu Hand, sondern in vielen Fällen auch über das Berühren von Klinken und Schaltern übertragen. Die größte Gefahr geht dabei von Antibiotika-resistenten Bakterien (MRSA) aus, an denen in Kliniken und Pflegeheimen weltweit zunehmend Patienten erkranken.

Weltweit wird mit Hochdruck geforscht
Der Feldversuch in der Asklepios Klinik Wandsbek steht im Kontext weltweit mit Hochdruck betriebener Forschung. Auch Wissenschaftler in England, Japan, Südafrika, Chile und den USA testen derzeit diverse Kupferlegierungen an den unterschiedlichsten Einsatzorten, um die am besten geeignete Legierung und Einsatzgebiete zu ermitteln. Unter Laborbedingungen ist bereits bewiesen, das Oberflächen aus Kupfer unter innerhalb kürzester Zeit bis zu 99 Prozent der Keime eliminieren können. Zwar gehört die häufige Händedesinfektion bei Medizinern und Pflegepersonal zum Alltag, doch das genügt auch trotz größter Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregelungen nicht immer. Gerade geschwächte Patienten müssen besonders vor gefährlichen Krankenhauskeimen geschützt werden. "Der Kampf gegen hochresistente Erreger ist mit den bisherigen Mitteln wie dem Einsatz immer neuer Antibiotika und intensiver Desinfektionsmaßnahmen nicht zu gewinnen. Wir müssen neue Wege gehen, um das Gefahrenpotential für unsere Patienten zu reduzieren", so Professor Braun von der Asklepios Klinik Wandsbek.

Klassische Hygienemaßnahmen reichen nicht aus, die weitere Ausbreitung von MRSA zu stoppen. Oberflächen aus Kupferlegierungen können einen wesentlichen Beitrag zur Krankenhaushygiene leisten.

Jahr für Jahr 50.000 Tote in Europa, 100.000 in den USA Nach seriösen Schätzungen treten allein in deutschen Krankenhäusern jährlich mehr als eine halbe Million so genannter nosokomialer - also in der Klinik erworbener - Infektionen auf. Europaweit sind es nach Angaben des Europäischen Zentrums für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) europaweit drei Millionen Fälle, wovon 50.000 tödlich verlaufen. In den USA verursachen Krankenhausinfektionen nach Einschätzung der Infectious Diseases Society jährlich sogar 100.000 Todesfälle - bei zwei Millionen Infektionen. Eine besonders große Gefahr geht dabei von Antibiotika-resistenten Keimen wie MRSA aus (MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus).

Neben der zum Teil lebensbedrohlichen Gefahr für die Patienten kommt noch ein enormer wirtschaftlicher Schaden hinzu, der allein in Deutschland in die Milliarden gehen dürfte. Für die USA gibt es eine Einschätzung des Centers for Disease Control (CDC), wonach nosokomiale Infektionen Kosten von mehr als 4,5 Milliarden US-Dollar anrichten. In Großbritannien schätzt der National Health Service (NHS) die zusätzlichen Kosten auf eine Milliarde Pfund jährlich. Patienten, die sich in der Klinik mit MRSA infizieren, liegen nach Schätzungen im Durchschnitt bis zu vier Tage länger im Krankenbett und verursachen Mehrkosten von 4.000 Euro, in Einzelfällen sogar bis zu 20.000 Euro. Zu den häufigsten Komplikationen geschwächter Patienten nach einer MRSA-Infektion zählen Wundinfektionen, Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und Harnwegsinfektionen.

Bild: Prof. Dr. Jörg Braun mit einer Kupfer-Türklinke in der Asklepios Klinik Wandsbek

Quelle: idw-online.de


   
Autor(in): Jens Oliver Bonnet ([email protected])
  
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 10. Anatomie-Special: Interviews zum Präpkurs

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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.

1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?

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Ich wollte zum ersten Testat einen Schädel ausleihen und wusste nicht, dass man dafür einmal quer durch den Präpsaal laufen musste. Dementsprechend unvorbereitet, war ich richtig geschockt, als ich Medizin-Studenten dabei beobachten musste, als sie eine Fettschicht abgetragen haben. Da hatte ich echt mit mir zu kämpfen. Danach ging es eigentlich und als ich dann selber präppen musste war auch alles ganz okay - der erste Schock war verdaut und ich mental vorbereitet.

2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?

Gedacht ans Präppen - seitdem ich meine Bewerbung bei der ZVS losschickte, wohl dauernd. Natürlich setzt man sich mit dem Studium schon im Vorfeld auseinander und stellt sich auch ständig die Frage, ob man das mit dem Präppen schafft. In der Vorlesung selbst, kamen wir eigentlich nie drauf zu sprechen. Nur während der Seminare wurde mal hier und da ein Sätzchen darüber verloren. So nach dem Motto: "Ach, in meinem 30 Jahren Berufserfahrung ist bisher nur Eine umgekippt - aber auch die hat es geschafft..." Mein erster Gedanke darauf:" Na ja, dann bin ich ja die nächste..." Aber ausführlich besprochen? Nein, haben wir nicht. Es gab auch keine Anweisung, was zu tun sei. Es hieß nur: "Im Internet steht die Präp-Anleitung zu eurem Gebiet - DAS müsst ihr SO machen..."

3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?

Zu Beginn war es eher Furcht und ein bisschen Ekel. Mit der Zeit wurde es immer interessanter und man hatte richtig Spaß, den Körper mal ganz anders zu entdecken. Also: Ohne Erwartungen rein und mit ganz neuen Erkenntnissen raus - das was man nur theoretisch in den VL's hörte fügte sich nun, wie ein Puzzle zusammen und man hat jetzt erst Dinge verstanden, die man so theoretisch nicht begriffen hätte.

4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präpkurses, an das du dich noch heute erinnerst?

Mein persönliches Highlight war ganz klar das Herz - zu sehen, wie groß das Organ überhaupt ist.

5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?

Ich fand die Extremitäten sehr schwer - hier gibt es extrem viel zu lernen.

6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?

Das, was man theoretisch in Büchern und VL's vermittelt bekommt, nun in "Echt" zu sehen. Man sieht danach den Körper mit anderen Augen!

7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?

Der Formalingeruch, aber auch teilweise die Respektlosigkeit von Kommilitonen vor dem Präparat.

8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?

Ca. 5 - 6 Wochen im 1. und 2. Semester, fast täglich innerhalb dieser Zeit ( nur ein Tag war Präp-frei; man konnte aber auch freiwillig präppen).

9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?

Je nachdem, wie die Gebiete aufgeteilt waren, kam man sich manchmal in die Quere und musste dann absprechen, wer wann präppt - ansonsten auch in der Gruppe.

10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?

Am Ende der Präp-Einheit legte man ein Arbeitstestat ab. Ein Prof. sah sich das gepräppte Gebiet an und man Einiges dazu erzählen. Was man gemacht hat, wie, was man sieht, evtl. was der Nerv, der Muskel etc. für Aufgaben hat. Aber auch während "normaler" Testate", in denen das Wissen aus den Seminaren abgefragt wurde, wurden stets ein gepräppter Arm etc. vorgelegt und man musste daran die Nerven, Muskeln etc. zeigen und benennen können (solche Testate fanden ca. alle 4 Wochen statt).

11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?

Man gewöhnt sich dran. Nach dem ersten, zweiten Mal präppen, war dieses Gefühl dann weg, aber Respekt blieb trotz alle dem!

12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?

In den ersten Tagen der ersten Semesters erklärte man uns, wie viele Präparate es im Schnitt gibt und was nach dem Präppen mit den geschieht. Sonst gab es, bezüglich des Präparates, an dem man selbst arbeitete, einen Zettel, auf dem das Geschlecht und die Todesursache stand.

13. Gab es nach dem Ende des Präpkurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präpkurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?

Nein, gab es nicht. Einige gute Präparate wurden als Dauerpräparate weiterverwendet. Andere nochmals als Einzelpräparat weitergenutzt. Erst nach 2 Jahren, in denen Studenten daran gepräppt hatten, wurden die beigesetzt.

14. Würdest du gerne den Präpkurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".

Ach, einmal reicht ;)

15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präpkurs noch vor sich haben?

Gar nicht so sehr darüber nachdenken, bringt nur Angst. Offen drauf zu gehen, und vielleicht nicht immer daran denken, was da im Grunde vor einem liegt. Letztendlich sieht man es dann nur noch als Präparat. Und: Es haben schon so viele den Präpkurs überlebt. Letztendlich hilft er wirklich - dein Präp-Gebiet vergisst du nicht so schnell.

Das 3B Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, präsentieren können.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 11. Hammerexamen-Blog: Himmlische Ruhe

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Hallo, ich bin Sofie und habe mich zum bloggen gemeldet. Ich lerne gerade für das Hammerexamen, prinzipiell mit dem 100 Tage Lernplan, nur die Reihenfolge der Lerntage habe ich umgestellt. Und etwas mehr Zeit als 100 Tage habe ich, wobei einige der Reservetage schon für Verschiedenes wie Familienfeiern draufgegangen sind.

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Die Kleine hat herausgefunden wie man ganz alleine einen Purzelbaum macht und übt fleißig. Es klappt echt super, ganz gerade. Kurz zu meiner Person, ich bin ein älteres Semester, habe vorher Chemie studiert und in der Forschung gearbeitet. Ich habe mich direkt nach dem Abi an Medizin nicht ran getraut (und hatte auch “nur” ein 2er Abi). Na gut, dann halt medizinische Forschung. Als ich allerdings die Zellkulturen längst verstorbener onkologischer pädiatrischer Patienten in den Händen hielt, bereute ich noch mehr, nicht klinisch tätig zu sein. Ich war zu der Zeit in den USA und dort ist es ja viel üblicher als hier nochmal von vorne anzufangen und etwas ganz anderes zu machen. Und auch der inzwischen deutlich vorhandende Kinderwunsch erfüllte sich nicht. So begann ich im Oktober 2002 zurück in Deutschland das Medizinstudium.

13 Semester und zwei Kinder später sitze ich jetzt hier und lerne für DAS Examen. Studium und PJ haben überwiegend Spaß gemacht, aber ich freue mich doch darauf, endlich mal wieder für Geld zu arbeiten.

So jetzt aber weiter mit Psychiatrie, mein Mann ist mit Kindern und Hunden unterwegs und ich muss diese himmlische Ruhe ausnutzen.

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 12. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest Du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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