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1. Editorial |
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Hallo, die heutige Ausgabe steht ganz im Zeichen von Buchrezensionen. Für die Freizeitgestaltung stellt uns Tehrani den Titel "Kerners Krankheiten großer Musiker" vor. Es beinhaltet Biografien großer Komponisten unter Betrachtung damaliger gesundheitlicher Aspekte und Symptomdeutungen und eignet sich zum selber lesen oder als Geschenk für alle Freunde der klassischen Musik.
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Für alle Neurologie-Interessierten wartet Elisabeth mit einem Leseurteil des Delank auf und Katharina widmet sich der "Dualen Reihe Neurologie" von Masuhr und Neumann. Beide Lehrbücher sind bestens geeignet für das klinische Studium, aber selbst PJler oder Ärzte nutzen sie als wichtige Nachschlagewerke. Weiterhin möchten wir dich auf eine Umfrage zum Thema Infektionsrisiko bei Nadelstichverletzungen aufmerksam machen, die Bestandteil einer internationalen Studie ist und zum Ziel hat, das Thema für die Öffentlichkeit bekannter zu machen. Du brauchst lediglich einen anonymen Online-Fragebogen auszufüllen und nimmst gleichzeitig an der Verlosung einer Reise nach Barcelona teil. Ein neuer Cartoon der Woche stehen ebenso auf dem Programm wie neue lesenswerte Beiträge unserer Weblogschreiber und interessante Meldungen aus der Wissenschaft zu den Themen UV-Strahlung und Gen-Silencing.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 04.08.2009:
o Vienna calling! Famulatur im AKH
o Famulatur-Blog: War das Wetter zu schön?
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Die gute Nachricht vorweg: Das Buch hat ganz und gar nichts mit dem Fernsehmoderator und Fußballkommentator Johannes B. Kerner zu tun.
„Kerners Krankheiten großer Musiker“ ist eine Sammlung von Biografien großer Komponisten wie Mozart, Chopin, Bach, Beethoven und Schubert. Jedoch legen die Autoren einen Schwerpunkt auf gesundheitliche Aspekte und widerlegen damalige Symptomdeutungen und decken falsche Behandlungen auf.
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Zudem erlauben sie sich an manchen Stellen die Spekulation, inwiefern die Krankheiten das musikalische Schaffen beeinflusst haben dürften. Jede Biografie stellt ein eigenes Kapitel dar. Diese sind zwar chronologisch geordnet, hängen jedoch nicht zwangsweise miteinander zusammen. Somit kann man beim Lesen einfach nach Interesse und verfügbarer Zeit vorgehen. Anhand vieler Details und der genannten Quellenangaben kann man erahnen, wie viel Recherchearbeit hinter jeder einzelnen Biografie steckt. Neben Briefzitaten und Überlieferungen von Zeugenberichten beziehen die Autoren sogar Indizien aus Originalpartituren in ihre differentialdiagnostischen Überlegungen mit ein. Bisweilen tragen die Kapitel spannende Züge. So entstand beispielsweise beim Versuch, Mozarts Ableben aufzuklären, ein kleiner abwechslungsreicher Krimi.
„Kerners Krankheiten großer Musiker“ ist eine interessante Freizeitlektüre für alle Freunde klassischer Musik. Der wohl dosierte Einbau heutigen medizinischen Wissens liefert eine neue Perspektive auf das Schaffen und Leben der beschriebenen Künstler. Die Themenkombination macht es nicht nur zu einem Muss für musikbegeisterte Mediziner, sondern auch noch zu einer raffinierten Geschenkidee.
Titel: Kerners Krankheiten großer Musiker: Die Neubearbeitung
Seiten: 451
Verlag: Schattauer; Auflage: 6., erweiterte Auflage. (Oktober 2007)
ISBN:978-3794526017
Preis: 29,95
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| Autor(in): Tehrani Nawied ([email protected]) |
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3. Infektionsrisiko durch Nadelstichverletzungen Mach mit bei Umfrage
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Nadelstichverletzungen können zu folgeschweren Infektionen führen.
Veschiedenste infektiöse Erreger wie beispielsweise Hepatitisviren B und C und natürlich HIV können hierbei übertragen werden.
Daher stellen Nadelstichverletzungen eine ernstzunehmende Gefahr gerade für medizinisches Personal dar, wobei Ärzte das höchste Verletzungsrisiko unter den medizinischen Berufsgruppen tragen.
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Die Verletzungsrate innerhalb der verschiedenen Fachrichtungen weist hierbei erhebliche Unterschiede auf: die Disziplinen mit dem höchsten Risiko sind die Chirurgie, Hals- Nasen- Ohrenhheilkunde, Innere Medizin und Dermatologie, weniger beispielsweise in der Radiologie oder Pädiatrie.
Weitaus bedenklicher als der Stich selbst ist natürlich die Gefahr der folgenschweren Infektion, die so eine Nadelstichverletzung mit sich bringen kann. Weltweit werden so pro Jahr ca. 66.000 Infektionen mit HBV, 16.000 mit HCV und 1000 mit HIV verursacht.
Trotz dieser bekannten Zahlen ist die Dunkelziffer der tatsächlich durch einen Nadelstich übertragenen Infektionen hoch. Als Gründe für das Nichtmelden einer Nadelstichverletzung werden u.a. Angst vor Stigmatisierung oder berufliche Konsequenzen sowie die Annahme eines geringen Infektionsrisikos genannt.
Aufgrund dieser Gegebenheiten und der Tatsache, dass dieses Thema zu diesem Zeitpunkt noch wenig in der Öffentlichkeit behandelt worden ist, führt die IFMSA (International Federation of Medical Students`Associations) jetzt eine Studie unter allen MedizinstudentInnen in Deutschlad, Österreich und dem Vereinigten Königreich durch. Hierbei handelt es sich um einen anonymen Online-Fragebogen, der in ein paar Minuten ausgefüllt werden kann.
Der nachfolgende Link führt direkt auf die Homepage, auf der die Fragen nach Eingabe des Passwords "nsid" abgerufen werden können.
Unter allen Teilnehmern wird als kleines Dankeschön eine Reise nach Barcelona verlost!
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Ich lebe mich also ein. Bin mitterweile schon ein Frühaufsteher, fast wie meine Oma. Die Arbeit ist toll. Genau das, was ich immer machen wollte. Eben was sinnvolles. Mittlerweile kenne ich mich auf der Station richtig gut aus. Habe sogar schon ein lieblings Windowcolour am Fenster. Oft habe ich mich gefragt, ob der Traum vom Medizinstudium das alles wert ist und nun weiß ich ja, er ist es auf jeden Fall.
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Nur eins finde ich traurig. Das mangelnde Interesse. Ok, ich bin im Vorteil, mir ist alles neu - neu ist das Gegenteil von langweilig. Auf unserer Station stirbt immer jemand. Es waren seit Beginn meines Praktikums schon 5 Leute. Die Schwestern bekämpfen ihre Ohnmacht und Überlastung mit Sudoku. Kann man auch verstehen, statt DOKU eben lieber Sudoku. Ich bekämpfe es mit gar nichts. Mich trifft es jedesmal wie ein Schneeball mitten ins Gesicht. Ich finde es jedesmal schrecklich. Niemand sollte im Krankenhaus sterben müssen, schon gar nicht auf unserer Station, wo es mit Abstand den ekligsten Tee und die hässlichsten Vorhänge gibt. Sterben ändert alles. Schwester Sofia sagt: “Manche brauchen den Tod”. Seit ich Herrn K. gesehen habe, glaub ich das auch. Aber diese Geschichte erzähle ich euch nächstes Mal, jetzt kauf ich mir erstmal ein Sudokuheft.
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| Autor(in): Jasmin ([email protected]) |
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Wissenschaftler der University of Queensland haben eine Möglichkeit zur Verabreichung von Medikamenten entwickelt, die gezielt krebsauslösende Gene in Tumorzellen abschalten und gleichzeitig das gesunde Gewebe verschonen können. Das Team um Sheery Wu und Dr. Lisa Putral hofft, dass die neue Methode, bei der fetthaltige Kapseln zum Einsatz kommen, den Einsatz der RNA-Interferenz in der Krebstherapie beschleunigt. Bisher beruht die Behandlung von Krebs auf operativen Eingriffen, Bestrahlungen und Chemotherapie. Auch wenn oft erfolgreich, ziehen diese Methoden auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft. Die RNA-Interferenz oder auch Gen-Silencing (Gen-Stilllegung) könnte hier Abhilfe schaffen und schwere Nebenwirkungen vermeiden.
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Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Methode wurde in den 1990er Jahren entwickelt. Der Einsatz von Gen-Silencing Medikamenten scheiterte jedoch bisher an deren Instabilität und fehlenden Möglichkeiten, Sie effizient in die betroffenen Zellen einzubringen.
Durch einen lipidreichen Trägerstoff können die Gen-Silencing Medikamente nun besser verpackt und effizienter in das Krebsgewebe eingebracht werden. Dieses Verfahren birgt die Chance, dass die RNA-Interferenztechnologie bald Kliniken an die Hand gegeben werden kann.
Bisher wurde die neue Medikamentenform gegen Gebärmutterhalskrebs in einem Mausmodell gestestet. Dabei konnte ein Rückgang der Tumorgröße um siebzig Prozent beobachtet werden. Die Wissenschaftler untersuchen gegenwärtig auch den möglichen Einsatz gegen andere Krebsarten. Darüber hinaus wird eine mögliche Kombination der Gen-Silencing Medikamente mit einer leichten Chemotherapie erörtert.
Quelle: idw-online.de
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| Autor(in): Sabine Ranke-Heinemann ([email protected]) |
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Die Duale Reihe Neurologie behandelt
ausführlich alle Aspekte des Fachgebiets
und beinhaltet ebenfalls viele Informationen
zu Anamnese, Neurologischer Untersuchung und technischen Hilfsmethoden
wie Lumbalpunktion, EEG, EMG usw.
Zielgruppe
Sowohl Medizinstudenten, PJler, als
auch Ärzte, die ein Nachschlagewerk im
Bereich Neurologie suchen, kommen bei
der Dualen Reihe auf ihre Kosten.
Inhalt
Der Masuhr ist ein sehr ausführliches
Lehrbuch, das auf alle Aspekte der Neurologie
eingeht. Der Haupttext vermittelt
Detailwissen, das integrierte Kurzlehrbuch
solide Basiskenntnisse. Vielfältige
Abbildungen in lobenswerter Qualität
finden sich im überwiegenden Teil des
Buches.
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Aufbau
Das Buch von Masuhr und Neumann
gliedert sich in die Teile A und B. Im ersten
Abschnitt werden Anamnese, Neurologische
Untersuchung und Technische
Hilfsmittel behandelt. Der zweite Teil des
Buches betrachtet Krankheitsbilder und
unterteilt sich in die Kapitel Hirn- und
Rückenmarkserkrankungen, Schädigung
des peripheren Nervensystems, Muskelerkrankungen
und Anfallserkrankungen.
Als neues Kapitel wurde in der 5. Auflage
die Psychosomatik eingeführt.
Didaktik
Auch in diesem Buch überzeugt das Duale
Reihe-Konzept mit ausführlichem
Haupttext und integriertem Kurzlehrbuch.
Zusammenfassende Tabellen geben
einen guten Überblick und helfen
beim schnellen Wiederholen des Stoffs.
Bilder und Schemata veranschaulichen
das Geschriebene.
Allgemein ist der Text flüssig und gut zu
lesen. In manchen Kapiteln ist er allerdings
zu ausführlich und wird über einige
Seiten nicht von Bildern, Tabellen oder
Schemata unterbrochen. Dies ergibt dann
zu viele Fakten, die auf den Leser einprasseln
und ihn ermüden.
Relevanz für die örtliche Uni
Das Buch wird an der Uni Halle nicht
empfohlen, weil hier generell keine Bücher
empfohlen werden. Da die Vorlesung
etwas konfus ist, lohnt es sich mit
einem guten Buch zu bewaffnen, um
doch noch einen Einblick in die Neurologie
zu bekommen.
Preis
Das Buch kostet im Laden 44,95 €. Der
Preis ist für fast 600 großformatige Seiten
geballter Information angemessen.
Fazit
Mit der Dualen Reihe Neurologie von
Masuhr und Neumann kauft man sich
ein sehr ausführliches Lehrbuch, welches
die gesamte Neurologie abdeckt. Um mit
diesem Buch zu lernen, benötigt man allerdings
einige Zeit und muss sich darauf
einlassen. Meiner Meinung nach eignet
es sich, um im laufenden Semester parallel
zu Vorlesung oder Praktikum zu lernen
und vor allem zu verstehen. Leider
fehlt im Semester häufig die Zeit, um es
wirklich durchzuarbeiten.
Punktewertung
5 Punkte von 5 Punkten
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| Autor(in): Katharina Kübler ([email protected]) |
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Wie sich die Tage rausgestellt hat, haben weder meine Mitbewohnerin noch ich das Pfeiffrische Drüsenfieber. Unser Blut ist ja noch mal ins Mikrobiologie-Labor gegangen und wurde noch mal von Leuten getestet, die das auch wirklich können. Also ist unsere Wohnung höchstwahrscheinlich doch eine EBV-freie Zone.
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Was mich aber trotzdem noch wundert, denn es war ja eine Probe negativ und eine positiv. Und wir haben ja mit beiden das gleiche gemacht. Wie jemand in nur eine der beiden Proben hätte rein niesen können, ist mir schleierhaft. Das ist nämlich noch die einzige Möglichkeit, wie so was schief gehen kann, laut unserem Mikobriologie-Prof. Weil, es müssen ja Antikörper in der falsch-positiven Probe gewesen sein. Na, ist ja auch egal, dann können wir uns wenigstens nicht gegenseitig anstecken. Hat ja auch einen gewissen Vorteil, oder?
Während dem Lernen für die Mikrobiologie-Klausur hatte ich echt essenstechnisch eine harte Zeit. Es ist wirklich toll, wenn man ganz nichts ahnend in die Küche geht, um sich was zu Essen zu machen. Mein erster Blick galt dem Küchenschrank: Was haben wir denn da? Wie wär´s denn mit Honig? Und dann kommen plötzlich diese extrem heimtückischen Gedanken. „Honig, da war doch irgendwas. Ja, genau, von Honig bekommen vor allem Säuglinge eine Botulinum-Toxin-Vergiftung.“ Das ist das Zeug, was sich so manche ältere Damen unter die Haut spritzen lassen um ihre Falten zu bekämpfen. Botulinum-Toxin macht eine schlaffe Lähmung der Muskulatur. Wahrscheinlich wissen diese Damen nicht, was bei einer Überdosierung passieren kann. Das Toxin macht eine aufsteigende Lähmung, also erst die Finger und Zehen, dann Arme und Beine usw. Das ganze führt dann irgendwann bei vollem Bewusstsein zur Lähmung der Atemmuskulatur. Das heißt, man erstickt und bekommt das Ganze auch noch live mit. Wie nett, also ich könnte mir da durchaus angenehmere Sachen vorstellen.
Ok, lassen wir das mit dem Honig. Wie wär´s denn mit geräuchertem Schinken. Nee, das kann auch Botulismus machen. Hmmm, aufgewärmte Lasagne von vor ein paar Tagen? Auch schlecht, kann auch eine Lebensmittelvergiftung machen. Der Kommentar von unserem Betreuer dazu war: Wenn man dann in die Notaufnahme kommt, kann man ja schon Entwarnung geben. „Leute, macht euch keinen Stress, das war ein S. aureus. Die Blutkultur könnt ihr euch sparen.“ Diese netten Bakterien überleben nämlich hohe Temperaturen für einige Zeit. Irgendwann gingen mir dann die Ideen aus: Hühnchen – böse, Rindfleisch – böse, Salat – böse, Tiramisu – böse, Rohmilchkäse – sehr böse, Reis (na, ratet mal) – BÖSE! Hallo, was soll ich denn noch essen? Da bekommt man echt irgendwann Verfolgungswahn. Bisher hab ich allerdings dem Drang standgehalten, mal unseren Kühlschrank zu desinfizieren.
Die Klausur am Donnerstag war dann ganz ok. Die Fragen von unserem Studiendekan in Virologie waren super, Bakteriologie war echt mies. Da kamen dann so Sachen dran, die NIE in der Vorlesung gesagt wurden. Ich konnte leider mal wieder nicht meine Klappe halten und musste dann unseren Professor mal fragen, was in aller Welt bitte Hakenwürmer sind und ob er das jemals in der Vorlesung gesagt hat. Ja, er habe das mal erwähnt. Hallo, ich kann doch net jedes Wort mitschreiben, geschweige denn mir das dann auch noch merken! Soll ich in Zukunft ein Diktiergerät mitlaufen lassen oder wie? Naja, bestanden werd´ ich schon haben. Hoffe ich zumindest mal. Aber das stellt sich leider erst in ca. 2 Wochen raus.
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[Zum Klinik-Blog von Sandra- klick hier]
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| Autor(in): Sandra ([email protected]) |
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verzichtet auf unnötigen Ballast bei der Prüfungsvorbereitung und
ist studien- und prüfungsbegleitend, pragmatisch und übersichtlich, klar
und straff gegliedert und vollständig nach dem Gegenstandskatalog. |
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Zielgruppe:
Der Delank richtet sich an das klinische
Studium, ist aber auch als neurologischer
Begleiter geeignet, z.B. in der späteren
allgemeinmedizinischen Praxis.
Inhalt
Der Delank versteht sich als Kurzlehrbuch.
Im ersten Teil wird der Leser neben
den klassischen Untersuchungen in die
technischen Verfahren und ihre Indikation
eingewiesen. Die neurologische Syndromenlehre
im zweiten Teil beinhaltet
neben den peripheren Nervenläsionen
und zerebralen Syndromen Themen wie
Kopfschmerz, Neuralgien oder Hirndrucksyndrome.
Besondere thematische
Schwerpunkte der Neurologie wie zerebrale
Durchblutungsstörungen erhalten im
dritten Teil Platz.
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Viele Visualisierungen
bringen die komplexen Themen nahe.
Diagnostische Verfahren, Therapie und
Differentialdiagnosen sind Schwerpunkt
und tragen zur klinischen Relevanz des
Buches bei.
Didaktik
Merksätze, Hervorhebungen, Kästen mit
Tipps und Fakten für die Klinik erleichtern
das Lesen und Lernen. In meinen
Augen ist das Buch weniger geeignet zur
ganz pressanten Prüfungsvorbereitung
mit dem Ziel, Fakten „einzuscannen“.
Aufbau
Der Delank ist übersichtlich aufgebaut:
Das Inhaltsverzeichnis verschafft einen
guten Überblick über das Spektrum der
neurologischen Untersuchungsmethoden,
Erkrankungen und Syndrome. Farbliche
Unterlegung und Daumenregister
ermöglichen es, das Gesuchte schnell zu
finden. Die vielen Abbildungen, Tabellen,
Schemata der Kapitel machen die
Ätiologie pathologischer Prozesse verständlich.
Das Buch gleicht in einigen
Stücken beinahe einem Taschenatlas.
Nicht zuletzt dadurch wird es zu einem
absoluten Lieblingsbuch.
Eine Checkliste zu fachübergreifenden
Ursachemöglichkeiten häufiger Beschwerdekomplexe
rundet das Buch ab.
Relevanz für die örtliche Uni
Das Buch wird von studentischer Seite
an der Uni als Tipp empfohlen. Prüfungen,
auf die man sich speziell mit diesem
Buch vorbereiten sollte, gibt es in dem
Sinne nicht.
Preis
Der Kaufpreis liegt bei 29,95 €. Hinsichtlich
des Inhalts, Aufbaus und der
didaktischen Gestaltung halte ich das für
angemessen.
Fazit
Das kurze Neurologielehrbuch von Delank
überzeugt durch seine übersichtliche
Darstellung. Die Ästhetik des Buches ist
ein hoher Motivationsfaktor, sich mit einem
der interessantesten Fächer der Medizin
auseinanderzusetzen.
Punktewertung
4 Punkte von 5 Punkten
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| Autor(in): Elisabeth Thein ([email protected]) |
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert über den richtigen Umgang mit der UV-Strahlung und veröffentlicht hier im Internet Prognosen, wie hoch die UV-Strahlung in Deutschland sein wird. Daneben gibt das BfS Empfehlungen für die Dauer der Besonnung.
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Wer in südliche Länder reist, denkt zwar schon mal an Sonnencreme. Doch häufig ist der Lichtschutzfaktor dabei zu niedrig gewählt und auch hierzulande bekommt man im Sommer ungeschützt schnell einen gefährlichen Sonnenbrand. Zudem wiegen sich viele in falscher Sicherheit, weil sie sich im Solarium vorgebräunt haben. "Wer sich im Solarium vorbräunt, ist damit nicht automatisch gegen Sonnenbrand gefeit", erklärt ein Sprecher des BfS, "denn die UV-Strahlenzusammensetzung unter der Sonnenbank ist eine andere als die der Sonne." Wirksam vor Sonnenbrand schützen Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor sowie entsprechende Kleidung. Und dieser Schutz ist wichtig, denn Sonnenbrand ist Ursache für Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung. Jedes Jahr erkranken rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs.
Besonders unter Jugendlichen ist gebräunte Haut angesagt, was Hautärzten zunehmend Sorgen bereitet. Denn Sonnenbrände vor dem 18. Lebensjahr sind ein entscheidender Faktor für das spätere Hautkrebsrisiko. Kinder unter 2 Jahren sollten überhaupt nicht in die Sonne, danach kommt es auf den richtigen Sonnenschutz an. Hier gilt es, frühzeitig ein Problembewusstsein zu schaffen. Der Info-Flyer des BfS "Mit heiler Haut durch den Sommer" vermittelt kindge-recht die Wirkung der Sonnenstrahlen und wie man sich schützen kann.
Allerdings ist auch Eincremen kein Freifahrtschein für unbegrenztes Sonnenbaden. Mit einem Sonnenschutzmittel lässt sich die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, lediglich verlängern - in Abhängigkeit vom Sonnenschutzfaktor der Creme, dem individuellen Hauttyp und dem UV-Index (UVI). Der UVI, ein international gültiger Wert, beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der UV-Strahlung. Je höher der UVI-Wert ist, desto schneller kommt es zu Hautirritationen und Sonnenbrand. "Als Faustformel gilt: Der doppelte UVI-Wert ergibt den Lichtschutzfaktor des Sonnenschutz-mittels, mit dem sich Erwachsene schützen sollten", so der BfS-Sprecher.
Das BfS empfiehlt:
- Geeignete Kleidung und Kopfbedeckung sind ein effektiver Schutz vor Sonnenbrand!
- Beim Eincremen nicht mit der Sonnencreme sparen und auf hohen Lichtschutzfaktor achten!
- Die "Sonnenterassen" des Körpers gut eincremen: von den Ohren bis zu den Fußrücken!
- Da die UV-Strahlung in den Mittagsstunden am höchsten ist, verbringt man diese Zeit besser im Schatten - dort wird die Haut ohnehin sanfter gebräunt.
- Mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr sind nicht zu empfehlen.
- Besonders bei Kindern ist unbedingt auf guten Sonnenschutz zu achten.
- Kinder unter zwei Jahren sollten nicht der Sonne ausgesetzt werden.
Quelle: idw-online.de
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| Autor(in): Florian Emrich ([email protected]) |
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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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