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1. Editorial |
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Hallo, in der nächsten Woche steht für viele von euch der schriftliche Teil des Physikums auf dem Programm. Und MEDI-LEARN wird dich an den zwei Prüfungstagen mit einem umfangreichen und exklusiven Serviceprogramm begleiten. Alles weitere hierzu erfährst du in der heutigen Ausgabe.
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Der Hauptteil der Onlinezeitung aber widmet sich dem Digitalen Nachschlag zur aktuellen MLZ 3/2009, in der wir dir Fortsetzungsartikel und Artikel die es nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben jeweils in kurz angerissener Form präsentieren. So berichtet Mona von ihrem unterhaltsamen und erlebnisreichen Studienaufenthalt in Kopenhagen, wo "die Ärzte die Studenten auch mal selbst werkeln lassen". Katharina erzählt von ihrem neuen Uni-Sport, dem Wellness-Trend Yoga, durch den sie Ausgleich und Entspannung für ihr Studium finden kann und gleichzeitig an körperlicher Flexibilität gewinnt.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 18.08.2009:
o Der Der Ärzte-Blog: Surfer und Chirurgen
o La Experiencia Andaluza - Mein Chirurgie-Tertial in Granada
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In Prüfungszeiten ist er bei jungen Medizinern extrem angesagt – der Examensservice von MEDI-LEARN. Das Lernen kann er ihnen zwar nicht abnehmen, aber das Leben in Zeiten des Physikums wird durch die Services trotzdem spürbar leichter. Mitglieder des MEDI-LEARN Clubs haben es dabei besonders gut: Sie können vor dem Examen in einem Schnelltest ihr Wissen überprüfen und sich eine individuelle Prognose ihrer Examensnote stellen lassen. Und anschließend gibt’s die Ergebnisse per SMS, zeitgleich mit der Veröffentlichung im Internet.
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Am Prüfungstag selbst kannst du als Club-Mitglied nämlich direkt nach der Abgabe des Lösungsbogens deine eigenen Antworten online an uns übermitteln. Die Mühe lohnt sich, denn zeitgleich werden die Aufgaben von einem MEDI-LEARN Expertenteam bearbeitet, das überwiegend aus den Dozenten der hauseigenen Vorbereitungskurse besteht. Ein bewährtes Verfahren, dessen Trefferquote seit Jahren konstant bei mehr als 99 Prozent liegt. Schon nach rund zwei Stunden erhältst du so die ersten individuellen Ergebnisse direkt auf dein Mobiltelefon.
Die Ergebnisse werden schrittweise veröffentlicht. In jeder SMS steht deshalb zunächst, bis wann bei MEDI-LEARN wie viele Aufgaben gelöst worden sind und wie viele davon du richtig hattest. Außerdem erfährst du, wie viele Prüfungsteilnehmer dieselben Antworten gegeben haben wie du. Bei knappen Ergebnissen ist das wichtig, denn es hat Einfluss auf den Schnitt, der im jeweiligen Jahr für das Bestehen genau dieser Prüfung gefordert wird.
Das alles in 160 Zeichen unterzubringen, ist nicht ganz einfach. In der Praxis erinnern die Mitteilungen an dich deshalb auf den ersten Blick ein bisschen an alte Spionagefilme:
Stand 15:31 Uhr--MEDI-LEARN:ausgewertet:39 davon richtig:31->79,0%--statistisch:richtig:159 richtig->74%--Erläuterung:www.medi-learn.de/sms
Keine Sorge: Bis etwa zur Tagesschau-Zeit dann das „Endergebnis nach der Version von MEDI-LEARN“ eintrifft, entzifferst du solche Botschaften längst mühelos.
Wie alle Leistungen des MEDI-LEARN Clubs ist auch der Examensservice inklusive aller SMS für Mitglieder absolut kostenlos, angefangen beim Seminar „Effektive Vorbereitung“ einschließlich gedrucktem Sonderskript bis hin zum Schnelltest kurz vor der Prüfung. Und das sind längst nicht alle Vorteile einer Club-Mitgliedschaft, denn glücklicherweise besteht dein Studium ja nicht ausschließlich aus Prüfungen. Wichtiger Tipp zum Schluss: Am Tag des Examens ist die Server-Belastung besonders hoch. Deshalb lieber ein bisschen früher anmelden – am besten gleich heute.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der
Examensservice von MEDI-LEARN |
- Statistische Auswertung der
Examensergebnisse
Trag deine Ergebnisse ein und lass sie in Sekundenschnelle mit den
Lösungen anderer Studenten vergleichen.
- Der erste Stand der Dinge geht
online
Der erste „Stand der Dinge“ der Auswertung durch MEDI-LEARN Dozenten
wird noch am Prüfungstag veröffentlicht und im Laufe des Tages zu
den „Endgültigen Ergebnissen“ vervollständigt.
- Examensergebnisse per E-Mail oder
SMS
Lass dir kostenlos über den Emailverteiler „Examensergebnisse per
Email“ schicken. Als Clubmitglied sogar per SMS.
- Diskussionen in den Examensforen
Im Forum wird auch in den Tagen nach der Prüfung eifrig über die
Lösungen diskutiert
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Zeit für den Kaffee zwischendurch,
Ärzte, die viel erklären
und die Studenten selbst „werkeln“
lassen – und das in einer facettenreichen,
spannenden Stadt: Mona
Mähler wählte Kopenhagen für ihren
Auslandsaufenthalt. Ihr Bericht
aus der dänischen Hauptstadt.
Die Universität Kopenhagen ist
sehr gut organisiert was ihre internationalen
Studenten angeht und
man tritt schon früh in Kontakt
mit seinen Ansprechpartnern.
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Das
International Office kümmert sich
auch darum, für Gaststudenten
eine Unterkunft zu organisieren.
Man muss lediglich mitteilen,
wie lange man bleibt und welche
Preisvorstellungen man hat. Ich
habe rund einen Monat vor meiner Anreise ein
Wohnungsangebot des International
Office bekommen, das sowohl
in Preis als auch in Wohnlage
meinen Vorstellungen entsprach.
Nicht angenommen habe ich
dieses nur deshalb, weil ich vorher
schon privat eine Unterkunft
gefunden hatte.
MRSA-Test nötig
Angereist bin ich ein paar Tage vor
Beginn meines ersten Kurses mit
der Bahn, es gibt aber auch günstige
Flüge, z.B. von Cimber, Norwegian
oder SAS. Wichtig zu wissen ist,
dass man als ausländischer Student
im Vorfeld einen MRSA-Test
braucht, um in Dänemark klinische
Kurse belegen zu dürfen. Diese Info habe ich leider erst einen
Tag vor meiner Abreise vom
International Office bekommen
und dementsprechend dementsprechend
stressig war es, den Test
noch schnell machen zu lassen.
Nach der Ankunft ist eine Aufenthaltsgenehmigung
beim Volksregister
und eine CPR-Nummer (Eintrag
ins Zentrale Personenregister)
beim Bürgerservice zu beantragen;
den Studentenausweis gibt es im
International Office.
Kurse in Englisch
Ich belegte Kurse in Gynäkologie
und Pädiatrie belegt. Obwohl alle
Lehrveranstaltungen in englischer
Sprache sind, ist es doch ziemlich
hilfreich, zumindest Grundkenntnisse
in Dänisch zu haben, da man
sehr viel Patientenkontakt hat. Gerade
in der Pädiatrie ist es nur mit
Englisch manchmal etwas schwierig.
Die englischen Kurse finden
immer im Hvidovre-Hospital statt,
das etwas außerhalb liegt. Falls
möglich, ist es sinnvoll, sich eine
Unterkunft in der Nähe zu suchen.
Beide Kurse finden komplett im
Krankenhaus statt. Ich musste jeden
Tag von 8 bis 15 Uhr (freitags nur bis
14 Uhr) dort sein. Der Tag begann mit der Morgenkonferenz;
anschließend wurde jedem Arzt
ein Student zugeteilt. Von 14 bis 15
Uhr fand täglich eine Vorlesung statt.
Sieben Stunden im Krankenhaus
habe ich manchmal als etwas zuviel
empfunden, besonders wenn es mal
nicht so viel zu tun und zu sehen gab
und ich zusätzlich noch abends für
die Prüfung lernen musste.
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| Autor(in): Mona Mähler ([email protected]) |
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Bis zum 9. August beschäftigt
sich eine Sonderausstellung
im Deutsche Hygiene-Museum in
Dresden mit dem schwierigen Verhältnis
zwischen Krieg und Medizin,
zwischen Töten und Schmerzlinderung. Krieg und Medizin – ein widersprüchlicheres
Verhältnis ist kaum
denkbar. Menschen verlieren im
Krieg ihr Leben und erleiden entsetzliche
Verletzungen. Der Zerstörungsgewalt
des Krieges steht
das Ziel der ärztlichen Heilkunst
gegenüber, Leiden zu lindern und
Menschenleben zu retten.
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Diese Janusköpfigkeit
des Menschen steht
im Mittelpunkt der Ausstellung.
Rolle der
Medizin im Wandel
Die Ausstellung spannt einen zeitlichen
Bogen von den aktuellen
Konflikten in Afghanistan oder im
Irak bis zurück zur humanitären
Katastrophe des Krimkrieges.
Noch Mitte des 19. Jahrhunderts
starben mehr Soldaten an den
Folgen einer unzureichenden medizinischen
Versorgung als auf
den Schlachtfeldern. Sowohl die
Kriegsführung als auch die Rolle
der Medizin haben sich seitdem
stark gewandelt: Angesichts der
fortschreitenden Technisierung
des Krieges gewann die Militärmedizin
auch strategisch an Bedeutung. Während die neuartigen
Waffensysteme den Soldaten die
furchtbarsten Verletzungen zufügten,
versuchte die Medizin parallel
dazu mit wirkungsvolleren
Behandlungsmethoden Schritt zu
halten. Zugleich musste sie ihr
Handlungsfeld immer stärker auf
die Zivilbevölkerung ausweiten,
die heute zunehmend direkt oder
indirekt von den Kampfhandlungen
betroffen ist.
Schritt halten mit
der Kriegsmaschinerie
Anhand von 450 historischen und
zeitgenössischen Exponaten und
Dokumenten, von Foto- und Filmmaterial,
aber auch anhand von Arbeiten
bekannter Künstler wie Max
Beckmann, Georg Grosz oder Conrad
Felixmüller wird veranschaulicht,
wie der Wunsch des Menschen,
zu heilen und wiederherzustellen,
Schritt zu halten versucht mit seiner
Fähigkeit, zu verstümmeln und
zu töten. Eindringlich bezeugen
persönliche Erzählungen die Erfahrungen
von körperlicher und seelischer
Verwundung im Krieg.
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| Autor(in): Jan-Peter Wulf ([email protected]) |
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Auf der Jahrestagung der European
Association for the
Study of the Liver (Europäische
Gesellschaft zum Studium
der Leber/EASL) stellte
das Kompetenznetz Hepatitis,
ein Projekt der
Deutschen Leberstiftung,
Ende April in Kopenhagen
neue Ergebnisse
zweier Studien vor, die
wichtige Erkenntnisse für
die Therapie von akuter
und chronischer Hepatitis
C erbracht haben.
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Die EASL-Jahrestagung
ist der weltweit größte
Kongress im Bereich der
Leberheilkunde. Mehr als
7000 Hepatologen aus
aller Welt nahmen in diesem
Jahr vom 22. bis 26.
April daran teil.
„Wir haben uns sehr gefreut, mit
der „Akuten HCV III-Studie“
und der „REDD 2/3-Studie“ zwei
„Hep-Net“-Studien auf der Tagung
präsentieren zu können, die eine
große Bedeutung für die Therapie
von Hepatitis C- Patienten haben“,
sagt Prof. Dr. Michael P. Manns,
Direktor der Klinik für Gastroenterologie,
Hepatologie und Endokrinologie
an der Medizinischen
Hochschule Hannover und Vorstandsvorsitzender
der Deutschen
Leberstiftung. Die Auswahl der
beiden Studien aus mehr als 2000
eingereichten Beiträgen zeige ihre
große Relevanz für die Hepatologie.
Die beiden Studien wurden im
Study House des „Kompetenznetz
Hepatitis“ koordiniert.
Akute HCV III-Studie
Die „Akute HCV III-Studie“, die
Dr. Katja Deterding, Assistenzärztin
an der Medizinischen Hochschule
Hannover, für die HepNet-Studiengruppe
auf der EASL-Jahrestagung
präsentierte, hatte zum Ziel, zwei
Therapieansätze zu vergleichen.
Die Studie sollte die Frage klären,
ob es sinnvoller ist, Hepatitis C Patienten sofort 24 Wochen lang
mit Interferon alpha zu behandeln
oder die Patienten zunächst 12 Wochen lang zu beobachten und sie
erst dann, wenn es zwischenzeitlich
nicht zu einer spontanen Ausheilung
der Infektion gekommen ist,
mit einer Kombinationstherapie aus
pegyliertem Interferon und Ribavirin
zu behandeln.
Die Ergebnisse der Studie zeigen,
dass eine sofortige Behandlung mit
pegyliertem Interferon alfa 2b für
24 Wochen die sicherste Therapie
für Hepatitis C-Patienten ist. Bei
einzelnen Patienten, die aus Sorge
vor den Nebenwirkungen der Interferon-
Therapie erst die Möglichkeit
einer spontanen Ausheilung abwarten
wollen, führt eine verzögerte
Therapie aber auch fast immer zu
einer Ausheilung. Die Voraussetzung
dafür ist jedoch, dass die Patienten
dann noch zur Behandlung
erscheinen.
Die „Akute HCV III-Studie“,
an der HepNet-Zentren aus dem
ganzen Bundesgebiet beteiligt
waren, ist die bislang größte prospektive,
randomisierte Studie zur
akuten Hepatitis C in Europa. 107
Patienten in 72 HepNet-Zentren
waren daran beteiligt. „Ohne das
HepNet-Netzwerk mit dem Study
House wären solche Studien nicht
möglich“, sagt Prof. Dr. Manns. „Die akute HCV III-Studie ist in
dieser Art weltweit einmalig und
wird eine große Bedeutung für das Management von Patienten mit
frischer Hepatitis C-Virusinfektion
(zum Beispiel nach einer Nadelstich-
Verletzung) haben.“
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|
| Autor(in): Stefan Zorn ([email protected]) |
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Yoga wird immer mehr zum
festen Bestandteil unserer
westlichen Lebenskultur. Galt Yoga
noch vor einigen Jahren als etwas,
bei dem esoterisch angehauchte
Menschen die unmöglichsten Verrenkungen
machen, wird der Kreis
der Yoga-Übenden heutzutage immer
größer. Yoga ist ein Übungsweg, der Körper,
Geist und Seele anspricht. Er
hat eine ganzheitliche Wirkung
und wird in vielen Bereichen eingesetzt.
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Zum einen ist er ein wichtiger
Bestandteil in Prävention und
Therapie von Erkrankungen, zum
anderen hat er einen hohen Stellenwert
als Entspannungsmethode und
beim Stressabbau, da Yoga über
den Körper auch die Gefühle stark
beeinflusst.
Durch die Übungen kommt es
zur vermehrten Ausschüttung von
Glückshormonen und gleichzeitig
zur Reduktion von Stresshormonen.
Außerdem wird das vegetative
Nervensystem und das Gehirn
positiv beeinflusst. Zahlreiche Studien
belegen die enge Verknüpfung
zwischen Körper, Geist und Seele
und dadurch die gegenseitige Beeinflussung.
Immer mehr Menschen
erkennen, dass ihnen eine rein symptomatische Therapie auf
Dauer nicht hilft, sie suchen nach
ganzheitlichen alternativen Heilmethoden. Hier bietet sich Yoga an: Der Bereich des therapeutischen Yogas
wächst ständig weiter. In den
USA nimmt inzwischen jeder
vierte Patient komplementäre
Methoden der Naturheilkunde,
des Yoga und der Yogatherapie
parallel zur ärztlichen Behandlung
in Anspruch. In Deutschland
praktizieren schätzungsweise
zwei bis drei Millionen Menschen
Yoga, um die Gesundheit und Fitness
zu fördern.
Flexibilität
und Gleichgewicht
Bei der Yogatherapie werden
klassische Yoga-Techniken auf
die aktuelle Befindlichkeit und
Lebenssituation angepasst, mit
dem Ziel, die Selbstheilungskräfte
des Körpers anzuregen,Heilung
von innen heraus zu fördern und
zukünftigen Erkrankungen vorzubeugen.
Sie ist ein gesundheitsorientiertes
Lebensstilkonzept und
richtet sich an alle Menschen, die
bereit sind, etwas für sich zu tun
und Verantwortung für ihre Gesundheit
zu übernehmen. Es geht zum einen darum, körperliche
Beweglichkeit und Flexibilität zu
erzielen, zum anderen geht es um
die Wiederherstellung des seelischen
Gleichgewichts durch den
Zugang zu tieferen Schichten und
damit zur Erzielung von Entspannung
und Gelassenheit, indem
Heilkunde, Erkenntnistheorie und
philosophische Aspekte integriert
werden.
Für jeden geeignet
Alle Altersstufen können einen positiven Effekt durch die richtige
und kontinuierliche Anwendung
des Yogas spüren. Es spielt keine
Rolle, ob man sportlich oder untrainiert,
jung oder alt, Mann oder
Frau ist: Yoga ist für jeden etwas.
Unter fachlich qualifizierter Anleitung
besteht praktisch keine
Verletzungsgefahr. Nur bei vorher
bestehenden gravierenden
gesundheitlichen Beschwerden
sollte man vor Beginn einen Arzt
konsultieren.
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|
| Autor(in): Katharina Rösmann ([email protected]) |
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7. Die Weltgesundheit im Modell Model United Nations in Den Haag
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Seit einigen Jahren finden weltweit
die Model United Nations
(MUN) statt. Hier werden Gremien
der Vereinten Nationen simuliert,
um Möglichkeiten und Einschränkungen
dieser Riesen-Organisation
kennen zu lernen. Auch die Weltgesundheitsorganisation
WHO wird
„nachgespielt“.
Ein Nachbericht
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Die Harvard World Model United
Nations (WorldMUN) ist die
größte Simulation der Vereinten
Nationen außerhalb Nordamerikas,
an der jedes Jahr Delegationen
zahlreicher Universitäten aus über
40 Nationen teilnehmen. Die Liste
der teilnehmenden Hochschulen ist
entsprechend: London School of
Economics, Massachusetts Institute
of Technology, die Oxford University
und weitere prestigeträchtige
Universitäten nehmen teil. Im März
2009 fand WorldMUN mit fast
2500 Teilnehmern im
World Forum, Den
Haag, statt.
Viele Gremien
simuliert
Aufgrund der Größe
dieser MUN war
es möglich, weitaus
mehr Gremien zu simulieren,
als es bei
normalen MUNs der
Fall wäre. So wurden
dieses Jahr unter anderem
eine historische Generalversammlung
mit dem Thema „Namibian
Independence 1981“, das United
Nations Environmental Programme
und die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) nachgebildet. Die Das bot
den Teilnehmern die Möglichkeit, die
Gremien noch besser entsprechend
ihrer Interessen zu wählen.
Als Medizinstudent gehört man bei
den meisten MUNs eher zu den
Exoten unter den vielen Politik-,
Wirtschafts- und Jurastudenten. Das
liegt nicht zuletzt vielleicht auch an
den Themen, die in den Gremien
debattiert werden: Bei einer anderen
MUN fand ich mich im „Disarmament
and International Security
Committee ( DISEC)“ wieder, wo
Abrüstung und private Militärfirmen die Agenda bestimmten. Doch
dieses Mal waren im WHO unter
den 133 anwesenden Personen auch
einige Studenten dabei, die wie ich
den Arztberuf anstreben.
Wichtige Themen
Die zu debattierenden Themen,
die von der „Chairperson“ ausgesucht
worden waren, gehören zu
wichtigsten Themen unserer Zeit:
„Child and Adolescent Health and
Development“ und „Water Scarcity
and Health“. Neben der Themenauswahl
ist die „Chairperson“ bei
den MUNs auch zuständig für die
Moderation der Debatten, die einem
bestimmten parlamentarischen Prozedere
folgen müssen.
Zur Vorbereitungen der Teilnehmer
gehört neben dem Einlesen in die
schon vorhandenen Resolutionen
früherer Konferenzen auch, sich
mit den jeweiligen Besonderheiten
des Landes, das man vertritt, vertraut zu machen. So können die
Interessen des jeweiligen Landes
bzw. NGO bei den Debatten sowie
beim Verfassen und Abstimmen
über Resolutionen so realistisch
wie möglich vertreten werden.
Alle anwesend?
Zu Tagesbeginn fand zunächst immer
ein alphabetischer „roll-call“
statt, aus dem hervorging, wie viele
Delegierte anwesend waren. Die
Anzahl zu ermitteln ist insofern
wichtig, als dass bei Abstimmungen
eine einfache Mehrheit manchmal
nicht ganz ersichtlich sein kann.
In der ersten „committee session“
kamen zudem zwei Gastredner zu
Wort, die bei der WHO und der
UNESCO gearbeitet haben. Dann mussten sich die Teilnehmer für ein
Thema entscheiden, da es aufgrund
der beschränkten Zeit nicht möglich
gewesen wäre, beide Themen
abzuhandeln.
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| Autor(in): Van Dai Vo Chieu ([email protected]) |
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Seit über einem halbem Jahr
testet die Radiologische Klinik
des Universitätsklinikum
Bonn eine neue, weltweit einmalige
Technologie in der Magnetresonanz-
Tomographie (MRT)
bei extrem hohen Feldstärken.
Dabei konnten die Bonner Radiologen
bisher unüberwindbare
Grenzen bezwingen. Im Rahmen
eines Symposiums stellten sie am
15. Mai Ärzten und MRT-Interessierten
das neue, so genannte
MultiTransmit-Verfahren vor und
berichteten über erste klinische
Erfahrungen.
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Austragungsort war der Hörsaal
des Institus für Pathologie der Uni
Bonn.
Extrem hohe Feldstärken bei der
Magnetresonanz-Tomographie haben
neue Möglichkeiten in der Diagnostik
eröffnet. So lassen sich
damit beispielsweise in der Tumordiagnostik
selbst kleinste, versteckte
Krebsherde schnell und mit hoher
Bildqualität darstellen. Doch nicht jeder Patient konnte bisher von diesen
Vorteilen profitieren. „Bei der
Hochfeld-MRT gibt es Grenzen, die
den Nutzen in verschiedenen Bereichen
eingeschränkt haben“, sagt
Professor Dr. Hans Schild, Direktor
der Radiologischen Universitätsklinik
Bonn.
So kann bei sehr hohen Feldstärken
wie 3 Tesla Wasser die eingestrahlten
Wellen derart blockieren,
dass Schatten auf dem Bild erscheinen. Ein solches Bild ist diagnostisch
nicht ausreichend interpretierbar.
Betroffen sind beispielsweise häufig
Leberpatienten, die aufgrund
ihrer fortgeschrittenen Erkrankung
einen so genannten Aszites haben,
also eine Ansammlung von Wasser
in der Bauchhöhle.
Als weltweit erste und bisher einzige
Klinik hat die Bonner Universitäts-
Radiologie im letzten Sommer
eine neue Technologie des
Philips-Konzerns installiert. Bei
dem so genannten MultiTransmit-
Verfahren werden die Radiofrequenzimpulse
nicht mehr nur von
einer Quelle sondern von mehreren
unabhängigen Quellen gleichzeitig
gesendet.
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| Autor(in): Dr. Inka Väth ([email protected]) |
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| 9. Anatomie kommt zu kurz - Defizite in der Ausbildung gefährden Patientenversorgung
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Die Anatomie ist in allen chirurgischen
Fachgebieten Grundlage
für eine optimale Diagnose
und Therapie. Sie kommt in der
medizinischen Ausbildung jedoch
zu kurz – so sehr, dass die Deutsche
Gesellschaft für Unfallchirurgie
(DGU) die Patientenversorgung gefährdet
sieht. In Deutschland erleiden jährlich
etwa 33.000 bis 38.000 Menschen
ein Polytrauma aufgrund eines
Unfalles. In der Notaufnahme entscheidet
der Arzt dann innerhalb
kürzester Zeit über die notwendigen
Maßnahmen, um ihr Leben
zu retten.
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Nur mit genauen Anatomie- und
Physiologiekenntnissen ist es möglich,
die Schwere der Verletzungen
zu bewerten und eine Behandlungsreihenfolge
festzulegen.
Stirbt der
Makro-Anatom aus?
Zu den lebenswichtigen anatomischen
Strukturen zählen unter
anderem Herz, Lunge, Schädel,
Gehirn, Rückenmark und größere
Gefäße. Größte Priorität hat die
Versorgung der Verletzungen –
meist starke Blutungen – von Organen
in den Körperhöhlen, um
dann verletzte Strukturen der Wirbelsäule
und der Extremitäten wieder
herzustellen. Aber nicht alle
verletzten Knochen, Sehnen oder
Muskeln müssen operiert werden.
Ohne die Vermittlung fundierter
anatomischer Kenntnisse im Medizinstudium
sowie in der Weiterbildung
von Ärzten, sind solche
Entscheidungen nicht möglich.
Die Vermittlung makroanatomischer
Kenntnisse wird aktuell jedoch
durch den fortgesetzten Sparzwang
im deutschen Gesundheitssystem
und die zunehmende zellbiologische
Fokussierung in der deutschen Anatomie
fundamental bedroht. „Der
Makro-Anatom droht auszusterben“,
sagte Präsident Professor Dr.
Volker Schumpelick auf dem DGUKongress
Ende April in München. Bereits jetzt haben über 50 Prozent
der Medizinischen Fakultäten in
Deutschland ihre anatomischen
Lehrstühle umgewidmet oder radikal
das hierfür ausgebildete
Personal abgebaut. Nachfolgebesetzungen
haben zudem die
Ausrichtung vieler anatomischer
Institute auf die Zellbiologie verlagert.
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| Autor(in): Deutsche Gesellschaft für Chirurgie ([email protected]) |
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