11.08.2009

Ausgabe 460

Anzeige: Das SEIRIN ® - Akupunkturspecial bei MEDI-LEARN
[Erfahrungsberichte, Interviews und Artikel rund um die Akupunktur - klick hier]


 

591681 Examensergebnis per SMS
Mit dem Examensservice von MEDI-LEARN kannst die die zwei Prüfungstage bestens überstehen. Erhalte dein Prüfungsergebnis als SMS bereits nach wenigen Stunden...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Ergebnisse schon nach wenigen Stunden per SMS
3.Entspannter Klinikalltag: Ein Erasmus-Bericht aus Kopenhagen
  
4.Krieg und Medizin – ein Spannungsfeld
5.Sicherheit in der Behandlung von Hepatitis C
6.Mehr als nur ein Wellness-Trend - Yoga wird immer beliebter
  
7.Die Weltgesundheit im Modell: Model United Nations in Den Haag
8.Meilenstein bei Magnetresonanz-Diagnostik
9.Anatomie kommt zu kurz - Defizite in der Ausbildung gefährden Patientenversorgung
  
10.Impressum
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
in der nächsten Woche steht für viele von euch der schriftliche Teil des Physikums auf dem Programm. Und MEDI-LEARN wird dich an den zwei Prüfungstagen mit einem umfangreichen und exklusiven Serviceprogramm begleiten. Alles weitere hierzu erfährst du in der heutigen Ausgabe.

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Der Hauptteil der Onlinezeitung aber widmet sich dem Digitalen Nachschlag zur aktuellen MLZ 3/2009, in der wir dir Fortsetzungsartikel und Artikel die es nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben jeweils in kurz angerissener Form präsentieren. So berichtet Mona von ihrem unterhaltsamen und erlebnisreichen Studienaufenthalt in Kopenhagen, wo "die Ärzte die Studenten auch mal selbst werkeln lassen". Katharina erzählt von ihrem neuen Uni-Sport, dem Wellness-Trend Yoga, durch den sie Ausgleich und Entspannung für ihr Studium finden kann und gleichzeitig an körperlicher Flexibilität gewinnt.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 18.08.2009:
o Der Der Ärzte-Blog: Surfer und Chirurgen
o La Experiencia Andaluza - Mein Chirurgie-Tertial in Granada  

  

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 2. Ergebnisse schon nach wenigen Stunden per SMS

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In Prüfungszeiten ist er bei jungen Medizinern extrem angesagt – der Examensservice von MEDI-LEARN. Das Lernen kann er ihnen zwar nicht abnehmen, aber das Leben in Zeiten des Physikums wird durch die Services trotzdem spürbar leichter. Mitglieder des MEDI-LEARN Clubs haben es dabei besonders gut: Sie können vor dem Examen in einem Schnelltest ihr Wissen überprüfen und sich eine individuelle Prognose ihrer Examensnote stellen lassen. Und anschließend gibt’s die Ergebnisse per SMS, zeitgleich mit der Veröffentlichung im Internet.

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Am Prüfungstag selbst kannst du als Club-Mitglied nämlich direkt nach der Abgabe des Lösungsbogens deine eigenen Antworten online an uns übermitteln. Die Mühe lohnt sich, denn zeitgleich werden die Aufgaben von einem MEDI-LEARN Expertenteam bearbeitet, das überwiegend aus den Dozenten der hauseigenen Vorbereitungskurse besteht. Ein bewährtes Verfahren, dessen Trefferquote seit Jahren konstant bei mehr als 99 Prozent liegt. Schon nach rund zwei Stunden erhältst du so die ersten individuellen Ergebnisse direkt auf dein Mobiltelefon.

Die Ergebnisse werden schrittweise veröffentlicht. In jeder SMS steht deshalb zunächst, bis wann bei MEDI-LEARN wie viele Aufgaben gelöst worden sind und wie viele davon du richtig hattest. Außerdem erfährst du, wie viele Prüfungsteilnehmer dieselben Antworten gegeben haben wie du. Bei knappen Ergebnissen ist das wichtig, denn es hat Einfluss auf den Schnitt, der im jeweiligen Jahr für das Bestehen genau dieser Prüfung gefordert wird.

Das alles in 160 Zeichen unterzubringen, ist nicht ganz einfach. In der Praxis erinnern die Mitteilungen an dich deshalb auf den ersten Blick ein bisschen an alte Spionagefilme: Stand 15:31 Uhr--MEDI-LEARN:ausgewertet:39 davon richtig:31->79,0%--statistisch:richtig:159 richtig->74%--Erläuterung:www.medi-learn.de/sms Keine Sorge: Bis etwa zur Tagesschau-Zeit dann das „Endergebnis nach der Version von MEDI-LEARN“ eintrifft, entzifferst du solche Botschaften längst mühelos.

Wie alle Leistungen des MEDI-LEARN Clubs ist auch der Examensservice inklusive aller SMS für Mitglieder absolut kostenlos, angefangen beim Seminar „Effektive Vorbereitung“ einschließlich gedrucktem Sonderskript bis hin zum Schnelltest kurz vor der Prüfung. Und das sind längst nicht alle Vorteile einer Club-Mitgliedschaft, denn glücklicherweise besteht dein Studium ja nicht ausschließlich aus Prüfungen. Wichtiger Tipp zum Schluss: Am Tag des Examens ist die Server-Belastung besonders hoch. Deshalb lieber ein bisschen früher anmelden – am besten gleich heute.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Der Examensservice von MEDI-LEARN

  • Statistische Auswertung der Examensergebnisse
    Trag deine Ergebnisse ein und lass sie in Sekundenschnelle mit den Lösungen anderer Studenten vergleichen.
  • Der erste Stand der Dinge geht online
    Der erste „Stand der Dinge“ der Auswertung durch MEDI-LEARN Dozenten wird noch am Prüfungstag veröffentlicht und im Laufe des Tages zu den „Endgültigen Ergebnissen“ vervollständigt.
  • Examensergebnisse per E-Mail oder SMS
    Lass dir kostenlos über den Emailverteiler „Examensergebnisse per Email“ schicken. Als Clubmitglied sogar per SMS.
  • Diskussionen in den Examensforen
    Im Forum wird auch in den Tagen nach der Prüfung eifrig über die Lösungen diskutiert

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 3. Entspannter Klinikalltag
Ein Erasmus-Bericht aus Kopenhagen

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Zeit für den Kaffee zwischendurch, Ärzte, die viel erklären und die Studenten selbst „werkeln“ lassen – und das in einer facettenreichen, spannenden Stadt: Mona Mähler wählte Kopenhagen für ihren Auslandsaufenthalt. Ihr Bericht aus der dänischen Hauptstadt. Die Universität Kopenhagen ist sehr gut organisiert was ihre internationalen Studenten angeht und man tritt schon früh in Kontakt mit seinen Ansprechpartnern.

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Das International Office kümmert sich auch darum, für Gaststudenten eine Unterkunft zu organisieren. Man muss lediglich mitteilen, wie lange man bleibt und welche Preisvorstellungen man hat. Ich habe rund einen Monat vor meiner Anreise ein Wohnungsangebot des International Office bekommen, das sowohl in Preis als auch in Wohnlage meinen Vorstellungen entsprach. Nicht angenommen habe ich dieses nur deshalb, weil ich vorher schon privat eine Unterkunft gefunden hatte.

MRSA-Test nötig
Angereist bin ich ein paar Tage vor Beginn meines ersten Kurses mit der Bahn, es gibt aber auch günstige Flüge, z.B. von Cimber, Norwegian oder SAS. Wichtig zu wissen ist, dass man als ausländischer Student im Vorfeld einen MRSA-Test braucht, um in Dänemark klinische Kurse belegen zu dürfen. Diese Info habe ich leider erst einen Tag vor meiner Abreise vom International Office bekommen und dementsprechend dementsprechend stressig war es, den Test noch schnell machen zu lassen. Nach der Ankunft ist eine Aufenthaltsgenehmigung beim Volksregister und eine CPR-Nummer (Eintrag ins Zentrale Personenregister) beim Bürgerservice zu beantragen; den Studentenausweis gibt es im International Office.

Kurse in Englisch
Ich belegte Kurse in Gynäkologie und Pädiatrie belegt. Obwohl alle Lehrveranstaltungen in englischer Sprache sind, ist es doch ziemlich hilfreich, zumindest Grundkenntnisse in Dänisch zu haben, da man sehr viel Patientenkontakt hat. Gerade in der Pädiatrie ist es nur mit Englisch manchmal etwas schwierig. Die englischen Kurse finden immer im Hvidovre-Hospital statt, das etwas außerhalb liegt. Falls möglich, ist es sinnvoll, sich eine Unterkunft in der Nähe zu suchen. Beide Kurse finden komplett im Krankenhaus statt. Ich musste jeden Tag von 8 bis 15 Uhr (freitags nur bis 14 Uhr) dort sein. Der Tag begann mit der Morgenkonferenz; anschließend wurde jedem Arzt ein Student zugeteilt. Von 14 bis 15 Uhr fand täglich eine Vorlesung statt. Sieben Stunden im Krankenhaus habe ich manchmal als etwas zuviel empfunden, besonders wenn es mal nicht so viel zu tun und zu sehen gab und ich zusätzlich noch abends für die Prüfung lernen musste.

DNS Ausgabe 03/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2009 auf Seite 1. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Mona Mähler ([email protected])
  
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 4. Krieg und Medizin – ein Spannungsfeld

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Bis zum 9. August beschäftigt sich eine Sonderausstellung im Deutsche Hygiene-Museum in Dresden mit dem schwierigen Verhältnis zwischen Krieg und Medizin, zwischen Töten und Schmerzlinderung. Krieg und Medizin – ein widersprüchlicheres Verhältnis ist kaum denkbar. Menschen verlieren im Krieg ihr Leben und erleiden entsetzliche Verletzungen. Der Zerstörungsgewalt des Krieges steht das Ziel der ärztlichen Heilkunst gegenüber, Leiden zu lindern und Menschenleben zu retten.

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Diese Janusköpfigkeit des Menschen steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Rolle der Medizin im Wandel
Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen von den aktuellen Konflikten in Afghanistan oder im Irak bis zurück zur humanitären Katastrophe des Krimkrieges. Noch Mitte des 19. Jahrhunderts starben mehr Soldaten an den Folgen einer unzureichenden medizinischen Versorgung als auf den Schlachtfeldern. Sowohl die Kriegsführung als auch die Rolle der Medizin haben sich seitdem stark gewandelt: Angesichts der fortschreitenden Technisierung des Krieges gewann die Militärmedizin auch strategisch an Bedeutung. Während die neuartigen Waffensysteme den Soldaten die furchtbarsten Verletzungen zufügten, versuchte die Medizin parallel dazu mit wirkungsvolleren Behandlungsmethoden Schritt zu halten. Zugleich musste sie ihr Handlungsfeld immer stärker auf die Zivilbevölkerung ausweiten, die heute zunehmend direkt oder indirekt von den Kampfhandlungen betroffen ist.

Schritt halten mit der Kriegsmaschinerie
Anhand von 450 historischen und zeitgenössischen Exponaten und Dokumenten, von Foto- und Filmmaterial, aber auch anhand von Arbeiten bekannter Künstler wie Max Beckmann, Georg Grosz oder Conrad Felixmüller wird veranschaulicht, wie der Wunsch des Menschen, zu heilen und wiederherzustellen, Schritt zu halten versucht mit seiner Fähigkeit, zu verstümmeln und zu töten. Eindringlich bezeugen persönliche Erzählungen die Erfahrungen von körperlicher und seelischer Verwundung im Krieg.

DNS Ausgabe 03/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2009 auf Seite 2. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Jan-Peter Wulf ([email protected])
  
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 5. Sicherheit in der Behandlung von Hepatitis C

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Auf der Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (Europäische Gesellschaft zum Studium der Leber/EASL) stellte das Kompetenznetz Hepatitis, ein Projekt der Deutschen Leberstiftung, Ende April in Kopenhagen neue Ergebnisse zweier Studien vor, die wichtige Erkenntnisse für die Therapie von akuter und chronischer Hepatitis C erbracht haben.

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Die EASL-Jahrestagung ist der weltweit größte Kongress im Bereich der Leberheilkunde. Mehr als 7000 Hepatologen aus aller Welt nahmen in diesem Jahr vom 22. bis 26. April daran teil. „Wir haben uns sehr gefreut, mit der „Akuten HCV III-Studie“ und der „REDD 2/3-Studie“ zwei „Hep-Net“-Studien auf der Tagung präsentieren zu können, die eine große Bedeutung für die Therapie von Hepatitis C- Patienten haben“, sagt Prof. Dr. Michael P. Manns, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung. Die Auswahl der beiden Studien aus mehr als 2000 eingereichten Beiträgen zeige ihre große Relevanz für die Hepatologie. Die beiden Studien wurden im Study House des „Kompetenznetz Hepatitis“ koordiniert.

Akute HCV III-Studie
Die „Akute HCV III-Studie“, die Dr. Katja Deterding, Assistenzärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover, für die HepNet-Studiengruppe auf der EASL-Jahrestagung präsentierte, hatte zum Ziel, zwei Therapieansätze zu vergleichen. Die Studie sollte die Frage klären, ob es sinnvoller ist, Hepatitis C Patienten sofort 24 Wochen lang mit Interferon alpha zu behandeln oder die Patienten zunächst 12 Wochen lang zu beobachten und sie erst dann, wenn es zwischenzeitlich nicht zu einer spontanen Ausheilung der Infektion gekommen ist, mit einer Kombinationstherapie aus pegyliertem Interferon und Ribavirin zu behandeln.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine sofortige Behandlung mit pegyliertem Interferon alfa 2b für 24 Wochen die sicherste Therapie für Hepatitis C-Patienten ist. Bei einzelnen Patienten, die aus Sorge vor den Nebenwirkungen der Interferon- Therapie erst die Möglichkeit einer spontanen Ausheilung abwarten wollen, führt eine verzögerte Therapie aber auch fast immer zu einer Ausheilung. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Patienten dann noch zur Behandlung erscheinen.

Die „Akute HCV III-Studie“, an der HepNet-Zentren aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligt waren, ist die bislang größte prospektive, randomisierte Studie zur akuten Hepatitis C in Europa. 107 Patienten in 72 HepNet-Zentren waren daran beteiligt. „Ohne das HepNet-Netzwerk mit dem Study House wären solche Studien nicht möglich“, sagt Prof. Dr. Manns. „Die akute HCV III-Studie ist in dieser Art weltweit einmalig und wird eine große Bedeutung für das Management von Patienten mit frischer Hepatitis C-Virusinfektion (zum Beispiel nach einer Nadelstich- Verletzung) haben.“

DNS Ausgabe 03/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2009 auf Seite 3. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Stefan Zorn ([email protected])
  
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 6. Mehr als nur ein Wellness-Trend - Yoga wird immer beliebter

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Yoga wird immer mehr zum festen Bestandteil unserer westlichen Lebenskultur. Galt Yoga noch vor einigen Jahren als etwas, bei dem esoterisch angehauchte Menschen die unmöglichsten Verrenkungen machen, wird der Kreis der Yoga-Übenden heutzutage immer größer. Yoga ist ein Übungsweg, der Körper, Geist und Seele anspricht. Er hat eine ganzheitliche Wirkung und wird in vielen Bereichen eingesetzt.

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Zum einen ist er ein wichtiger Bestandteil in Prävention und Therapie von Erkrankungen, zum anderen hat er einen hohen Stellenwert als Entspannungsmethode und beim Stressabbau, da Yoga über den Körper auch die Gefühle stark beeinflusst. Durch die Übungen kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen und gleichzeitig zur Reduktion von Stresshormonen. Außerdem wird das vegetative Nervensystem und das Gehirn positiv beeinflusst. Zahlreiche Studien belegen die enge Verknüpfung zwischen Körper, Geist und Seele und dadurch die gegenseitige Beeinflussung. Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen eine rein symptomatische Therapie auf Dauer nicht hilft, sie suchen nach ganzheitlichen alternativen Heilmethoden. Hier bietet sich Yoga an: Der Bereich des therapeutischen Yogas wächst ständig weiter. In den USA nimmt inzwischen jeder vierte Patient komplementäre Methoden der Naturheilkunde, des Yoga und der Yogatherapie parallel zur ärztlichen Behandlung in Anspruch. In Deutschland praktizieren schätzungsweise zwei bis drei Millionen Menschen Yoga, um die Gesundheit und Fitness zu fördern.

Flexibilität und Gleichgewicht
Bei der Yogatherapie werden klassische Yoga-Techniken auf die aktuelle Befindlichkeit und Lebenssituation angepasst, mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen,Heilung von innen heraus zu fördern und zukünftigen Erkrankungen vorzubeugen. Sie ist ein gesundheitsorientiertes Lebensstilkonzept und richtet sich an alle Menschen, die bereit sind, etwas für sich zu tun und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Es geht zum einen darum, körperliche Beweglichkeit und Flexibilität zu erzielen, zum anderen geht es um die Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts durch den Zugang zu tieferen Schichten und damit zur Erzielung von Entspannung und Gelassenheit, indem Heilkunde, Erkenntnistheorie und philosophische Aspekte integriert werden.

Für jeden geeignet
Alle Altersstufen können einen positiven Effekt durch die richtige und kontinuierliche Anwendung des Yogas spüren. Es spielt keine Rolle, ob man sportlich oder untrainiert, jung oder alt, Mann oder Frau ist: Yoga ist für jeden etwas. Unter fachlich qualifizierter Anleitung besteht praktisch keine Verletzungsgefahr. Nur bei vorher bestehenden gravierenden gesundheitlichen Beschwerden sollte man vor Beginn einen Arzt konsultieren.

DNS Ausgabe 03/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2009 auf Seite 4. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Katharina Rösmann ([email protected])
  
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Das SEIRIN®-Akupunktur-Special
Gemeinsam mit 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle und Exklusivimporteur für SEIRIN® Akupunkturnadeln, stehen uns zwei kompetente Partner zur Verfügung, die das Spezial freundlicherweise unterstützen. Auf den Seiten findet ihr Beiträge rund um das Thema Akupunktur.

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 7. Die Weltgesundheit im Modell
Model United Nations in Den Haag

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Seit einigen Jahren finden weltweit die Model United Nations (MUN) statt. Hier werden Gremien der Vereinten Nationen simuliert, um Möglichkeiten und Einschränkungen dieser Riesen-Organisation kennen zu lernen. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO wird „nachgespielt“.

Ein Nachbericht

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Die Harvard World Model United Nations (WorldMUN) ist die größte Simulation der Vereinten Nationen außerhalb Nordamerikas, an der jedes Jahr Delegationen zahlreicher Universitäten aus über 40 Nationen teilnehmen. Die Liste der teilnehmenden Hochschulen ist entsprechend: London School of Economics, Massachusetts Institute of Technology, die Oxford University und weitere prestigeträchtige Universitäten nehmen teil. Im März 2009 fand WorldMUN mit fast 2500 Teilnehmern im World Forum, Den Haag, statt.

Viele Gremien simuliert
Aufgrund der Größe dieser MUN war es möglich, weitaus mehr Gremien zu simulieren, als es bei normalen MUNs der Fall wäre. So wurden dieses Jahr unter anderem eine historische Generalversammlung mit dem Thema „Namibian Independence 1981“, das United Nations Environmental Programme und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nachgebildet. Die Das bot den Teilnehmern die Möglichkeit, die Gremien noch besser entsprechend ihrer Interessen zu wählen. Als Medizinstudent gehört man bei den meisten MUNs eher zu den Exoten unter den vielen Politik-, Wirtschafts- und Jurastudenten. Das liegt nicht zuletzt vielleicht auch an den Themen, die in den Gremien debattiert werden: Bei einer anderen MUN fand ich mich im „Disarmament and International Security Committee ( DISEC)“ wieder, wo Abrüstung und private Militärfirmen die Agenda bestimmten. Doch dieses Mal waren im WHO unter den 133 anwesenden Personen auch einige Studenten dabei, die wie ich den Arztberuf anstreben.

Wichtige Themen
Die zu debattierenden Themen, die von der „Chairperson“ ausgesucht worden waren, gehören zu wichtigsten Themen unserer Zeit: „Child and Adolescent Health and Development“ und „Water Scarcity and Health“. Neben der Themenauswahl ist die „Chairperson“ bei den MUNs auch zuständig für die Moderation der Debatten, die einem bestimmten parlamentarischen Prozedere folgen müssen. Zur Vorbereitungen der Teilnehmer gehört neben dem Einlesen in die schon vorhandenen Resolutionen früherer Konferenzen auch, sich mit den jeweiligen Besonderheiten des Landes, das man vertritt, vertraut zu machen. So können die Interessen des jeweiligen Landes bzw. NGO bei den Debatten sowie beim Verfassen und Abstimmen über Resolutionen so realistisch wie möglich vertreten werden.

Alle anwesend?
Zu Tagesbeginn fand zunächst immer ein alphabetischer „roll-call“ statt, aus dem hervorging, wie viele Delegierte anwesend waren. Die Anzahl zu ermitteln ist insofern wichtig, als dass bei Abstimmungen eine einfache Mehrheit manchmal nicht ganz ersichtlich sein kann. In der ersten „committee session“ kamen zudem zwei Gastredner zu Wort, die bei der WHO und der UNESCO gearbeitet haben. Dann mussten sich die Teilnehmer für ein Thema entscheiden, da es aufgrund der beschränkten Zeit nicht möglich gewesen wäre, beide Themen abzuhandeln.

DNS Ausgabe 03/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2009 auf Seite 6. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Van Dai Vo Chieu ([email protected])
  
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 8. Meilenstein bei Magnetresonanz-Diagnostik

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Seit über einem halbem Jahr testet die Radiologische Klinik des Universitätsklinikum Bonn eine neue, weltweit einmalige Technologie in der Magnetresonanz- Tomographie (MRT) bei extrem hohen Feldstärken. Dabei konnten die Bonner Radiologen bisher unüberwindbare Grenzen bezwingen. Im Rahmen eines Symposiums stellten sie am 15. Mai Ärzten und MRT-Interessierten das neue, so genannte MultiTransmit-Verfahren vor und berichteten über erste klinische Erfahrungen.

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Austragungsort war der Hörsaal des Institus für Pathologie der Uni Bonn. Extrem hohe Feldstärken bei der Magnetresonanz-Tomographie haben neue Möglichkeiten in der Diagnostik eröffnet. So lassen sich damit beispielsweise in der Tumordiagnostik selbst kleinste, versteckte Krebsherde schnell und mit hoher Bildqualität darstellen. Doch nicht jeder Patient konnte bisher von diesen Vorteilen profitieren. „Bei der Hochfeld-MRT gibt es Grenzen, die den Nutzen in verschiedenen Bereichen eingeschränkt haben“, sagt Professor Dr. Hans Schild, Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Bonn.

So kann bei sehr hohen Feldstärken wie 3 Tesla Wasser die eingestrahlten Wellen derart blockieren, dass Schatten auf dem Bild erscheinen. Ein solches Bild ist diagnostisch nicht ausreichend interpretierbar. Betroffen sind beispielsweise häufig Leberpatienten, die aufgrund ihrer fortgeschrittenen Erkrankung einen so genannten Aszites haben, also eine Ansammlung von Wasser in der Bauchhöhle. Als weltweit erste und bisher einzige Klinik hat die Bonner Universitäts- Radiologie im letzten Sommer eine neue Technologie des Philips-Konzerns installiert. Bei dem so genannten MultiTransmit- Verfahren werden die Radiofrequenzimpulse nicht mehr nur von einer Quelle sondern von mehreren unabhängigen Quellen gleichzeitig gesendet.

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Autor(in): Dr. Inka Väth ([email protected])
  
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 9. Anatomie kommt zu kurz - Defizite in der Ausbildung gefährden Patientenversorgung

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Die Anatomie ist in allen chirurgischen Fachgebieten Grundlage für eine optimale Diagnose und Therapie. Sie kommt in der medizinischen Ausbildung jedoch zu kurz – so sehr, dass die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) die Patientenversorgung gefährdet sieht. In Deutschland erleiden jährlich etwa 33.000 bis 38.000 Menschen ein Polytrauma aufgrund eines Unfalles. In der Notaufnahme entscheidet der Arzt dann innerhalb kürzester Zeit über die notwendigen Maßnahmen, um ihr Leben zu retten.

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Nur mit genauen Anatomie- und Physiologiekenntnissen ist es möglich, die Schwere der Verletzungen zu bewerten und eine Behandlungsreihenfolge festzulegen.

Stirbt der Makro-Anatom aus?
Zu den lebenswichtigen anatomischen Strukturen zählen unter anderem Herz, Lunge, Schädel, Gehirn, Rückenmark und größere Gefäße. Größte Priorität hat die Versorgung der Verletzungen – meist starke Blutungen – von Organen in den Körperhöhlen, um dann verletzte Strukturen der Wirbelsäule und der Extremitäten wieder herzustellen. Aber nicht alle verletzten Knochen, Sehnen oder Muskeln müssen operiert werden. Ohne die Vermittlung fundierter anatomischer Kenntnisse im Medizinstudium sowie in der Weiterbildung von Ärzten, sind solche Entscheidungen nicht möglich.

Die Vermittlung makroanatomischer Kenntnisse wird aktuell jedoch durch den fortgesetzten Sparzwang im deutschen Gesundheitssystem und die zunehmende zellbiologische Fokussierung in der deutschen Anatomie fundamental bedroht. „Der Makro-Anatom droht auszusterben“, sagte Präsident Professor Dr. Volker Schumpelick auf dem DGUKongress Ende April in München. Bereits jetzt haben über 50 Prozent der Medizinischen Fakultäten in Deutschland ihre anatomischen Lehrstühle umgewidmet oder radikal das hierfür ausgebildete Personal abgebaut. Nachfolgebesetzungen haben zudem die Ausrichtung vieler anatomischer Institute auf die Zellbiologie verlagert.

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 32189
  

Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm erfährst du alles weitere: [email protected] 

  

Abofunktion:
Wenn ihr euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf:
http://www.medi-learn.de/tec/newsletter
Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter [email protected] zur Verfügung!

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