01.09.2009

Ausgabe 463

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591681 Business as usual
Sebastian lässt uns an einem "ganz gewöhnlichen" Tag im OP teilhaben, an dem er u.a. bei einer Hüft-TEP assistieren durfte und viel eigenverant-
wortliches Arbeiten leisten konnte....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Best Exchange Programme worldwide
3.Der Ärzte-Blog: Not my day
  
4.Auf ins Ausland! - Kostenloser Länderinfo-Service
5.Witz der Woche: Opa in Alaska
6.Neues Angriffsziel für maßgeschneiderte Antibiotika entdeckt
  
7.Infos zu Studium und Freizeitmöglichkeiten
8.Der PJ-Blog: Business as usual
9.Anatomie-Special: Interviews zum Präpkurs
  
10.Medizin im TV: Wenn Hände und Füße schmerzen
11.In den Foren gelauscht
12.Impressum
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, kurz bvmd, wurde kürzlich von der internationalen Austauschorganisation IFMSA mit den Auszeichnungen "bester Famulanten-Austausch" und "bester Forschungs-Austausch" weltweit geehrt. Herzlichen Glückwunsch bvmd zu dieser bemerkenswerten Leistung. Im heutigen Artikel erfährst du mehr.

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Ärztin Annette berichtet uns von ihrem abwechslungsreichen und fordernden Dienst auf Station, bei dem es einige "Problemfälle" zu versorgen galt. Auch Sebastian kann sich über zu wenig Arbeit wahrlich nicht beklagen und lässt uns an einem OP-Tag in seinem PJ teilhaben, an dem er u.a. bei einer Hüft-TEP assistierte. Im heutigen Artikel zum neuen großen Lokalbereich auf MEDI-LEARN stellen wir euch diesmal die Bereiche Freizeit und Party sowie Ausbildung und Lehre vor. Daneben findest du u.a. ein neues Interview zum Präpkurs, den Witz der Woche, Forenlinks, Meldungen aus der Wissenschaft u.v.m.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 08.09.2009:
o In den Foren gelauscht: Die Assistenzärzte
o Der Bewerber-Blog: Von Lehrproben und "Notfallbetroffenen"  

  

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 2. Best Exchange Programme worldwide
Deutscher Forschungs- und Famulantenaustausch ausgezeichnet

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Jubel bei der bvmd. Die „Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland“ hatte dieses Jahr schon einmal Grund zum feiern: Im Mai wurde sie fünf Jahre alt. Überraschend hat die internationale Austauschorganisation IFMSA ihr jetzt die Hauptpreise in den Kategorien „bester Famulanten-Austausch“ und „bester Forschungs-Austausch“ zugesprochen. Alle teilnehmenden Länder durften wählen und entschieden sich für die deutsche bvmd.

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Internationale Versammlung in Mazedonien
Anlass war die „General Assembly“, also die Hauptversammlung der IFMSA. Zweimal im Jahr hält die „International Federation of Medical Students' Associations“ eine solche Versammlung ab. Das letzte Treffen fand gerade erst in Mazedonien statt. Vom 1. bis 12. August trafen sich rund 800 Teilnehmer aus allen Ländern, tauschten sich aus, lösten Probleme und schlossen neue Verträge. Auf der großen "Closing Ceremony" am letzten Tag dann die Überraschung: Die Delegation der bvmd kann sowohl für den Famulanten-Austausch als auch für den Forschungs-Austausch den Hauptpreis entgegen nehmen. „Dieses Ergebnis hat uns alle natürlich sehr gefreut“, heißt es auf der Webseite der bvmd.

10.000 Austausche pro Jahr
Die IFMSA verbindet Medizinstudenten der ganzen Welt und organisiert Austausche untereinander. 10.000 sind es pro Jahr. In über 85 Ländern gibt es mittlerweile nationale Organisationen. Mit rund 350 Austauschen pro Jahr gehört Deutschland zu den aktivsten Ländern der IFMSA. Neben Studentenaustausch arbeiten die Organisationen in den Bereichen Aufklärung, Menschenrechte, Ausbildung und Public Health.

Dank an alle Verantwortlichen
Den Preis nahmen nur vier Personen entgegen. In ihrer Rede wiesen sie aber unmittelbar darauf hin, dass der Preis jedem Verantwortlichen gilt. Sie dankten den engagierten Studenten in den Lokalgruppen der bvmd. Diese sorgen mit ihrer Kraft und Kreativität dafür, dass Mediziner anderer Länder einen schönen Austausch in Deutschland erleben. Sie organisieren Unterkünfte, gestalten Freizeit, kümmern sich um die Betreuung. Dass sie das gut machen, zeigt die Auszeichnung als „Best Exchange Programme worldwide“. Herzlichen Glückwunsch!

Quelle: bvmd.de


   
Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 3. Der Ärzte-Blog: Not my day

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Heute war irgendwie nicht mein Tag. Ich fand es schonmal ein wenig schade, dass meine Kollegin für gleich 3 OPs auf dem Plan stand, von denen sie eine selbst gemacht hat, obwohl sie heute Dienst hat und erst um 9 Uhr kam. Ich wurde dann auch noch in die Poliklinik beordert, weil dort nur ein Kollege allein war und es viel zu tun gab.

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Prinzipiell finde ich das in Ordnung, das führt aber auch zu dem Problem, dass meine Kollegin, die ja nicht mit bei der Visite war, gar keinen Plan hat, was auf Station zu tun ist. Die PJlerin hat sich meine Notizen kopiert, damit sie wenigstens wissen, bei wem Verbände gewechselt werden müssen, wer entlassen wird und wer geröngt werden muss.

In der Poliklinik gab es heute irgendwie nur Mist. Ich war zwar den ganzen Tag dort, habe aber nicht mehr als 5 oder 6 Patienten behandelt. Darunter ein zweijähriges Kind mit einer heftigen Schnittwunde. Ich habe mich nicht getraut, das zu nähen, dass musste dann mein Kollege mit aller Gewalt tun. Wir mussten das Kind zu zweit festhalten und trotzdem hat es so geschrien und gezappelt, dass es kaum möglich war, die zwei kleinen Stiche zu machen. Ich mag Kinder nicht, ich weiß nicht, wie jemand Kinderarzt werden kann… allerdings nähen die wahrscheinlich auch keine Schnittwunden am Finger. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Kind jetzt eine heftige Nadel- und Arztphobie entwickelt *g*

Der zweite Problemfall war ein Patient auf Station. Den haben wir am Samstag operiert und heute ging es ihm plötzlich sehr schlecht. Dyspnoe, Schmerzen, Blutdruckabfall, kaum noch ansprechbar. Mein erster Gedanke war: Lungenembolie. Der Oberarzt wollte ein kardiologisches Konsil, weil der Patient wohl schon vor der Operation einen Blutdruckabfall hatte. Ich ließ neben dem Routinelabor auch Hernzenzyme und D-Dimere bestimmen. Mittags ging es dem Patienten dann so schlecht, dass mir Angst und bange wurde. Die Schwestern legten ihn in das Zimmer mit den Schränken und Medikamenten, weil wir nur dort einen Sauerstoffanschluss haben. Dann untersuchte ich nochmal. Ich hörte ein Herzgeräusch, dass ich nicht einordnen konnte, weil die Herztöne sehr leise waren. Dann schaute ich mir noch den Bauch an: gebläht und schmerzempfindlich. Ich drückte darauf herum und sofort kam eine Abwehrspannung. Akutes Abdomen! Ich rief einen Oberarzt aus der Allgemeinchirurgie an, der auch relativ schnell kam. Die Laborergebnisse waren inzwischen auch da: weder Herzenzyme noch D-Dimere positiv. Das schloss meine Lungenemboliehypothese praktisch aus, einen Herzinfarkt ebenfalls und auch eine Mesenterialischämie ist bei negativen D-Dimeren nicht sehr wahrscheinlich. Interessanterweise ging es dem Patienten langsam wieder besser. Mich wurmte es aber, so sehr daneben gelegen zu haben mit meiner Verdachtsdiagnose. Glücklicherweise waren sowohl der Kardiologe als auch der Allgemeinchirurg bereit, den Patienten zu übernehmen. Wohin er letztendlich verlegt wurde, weiß ich nicht, weil ich heute fast pünktlich um halb 5 nachhause gegangen bin.

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Autor(in): Annette ([email protected])
  
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 4. Auf ins Ausland! - Kostenloser Länderinfo-Service

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Ob Famulatur, PJ oder gar das Krankenpflegepraktikum – viele Medizinstudenten planen mindestens eines ihrer Praktika im Ausland zu absolvieren. Und dies aus gutem Grund, denn viele Arbeitgeber legen Wert auf Flexibilität, die man durch den Sprung ins Ausland schon zu Studienzeiten unter Beweis gestellt hat. Mancher Student plant sogar die gesamte Zeit der Praktika im Ausland zu verbringen. Wie du dir mit den kostenlosen Länderinformationen die Planung für die Zeit im Ausland merklich erleichtern kannst, möchten wir dir mit diesem Artikel aufzeigen.

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Der Plan
Die möglichen Orte der Wahl für einen Auslandsaufenthalt sind über den ganzen Globus verteilt. Ganz vorne in der Hitliste der jungen Mediziner stehen Länder wie die Kanada, Großbritanien, Neuseeland,USA und Schweiz. Doch vor die spannenden Erfahrungen, die ganz sicher jeder Aufenthalt im Ausland für dich bereit hält, steht die Planungsphase. In welches Land soll es gehen? Welche klimatischen Bedingungen erwarten mich dort? Welche Einreise- und Zollbestimmungen gibt es? Brauche ich ein spezielles Visum? Wie ist der Alltag im Krankenhaus geregelt? Solcherart Fragen und die damit verbundene Ungewissheit können die Vorfreude auf den Auslandsaufenthalt trüben. Diese und viele weitere Unklarheiten, die sich bei jedem Auslandsaufenthalt stellen werden, beantworten dir die kostenlosen und umfangreichen Länderinformationen, die unser Partner Deutsche Ärzteversicherung als Service für junge Mediziner wie dich zur Verfügung hält.

Die Erfahrungen
Neben den praktisch notwendigen Informationen möchtest du sicherlich auch gerne wissen, was dich als Medizinstudent vor Ort erwartet? Wie wirst du in der Klinik oder der Praxis im Ausland aufgenommen? Welche Utensilien solltest du in jedem Fall mitnehmen? Und was ist medizinisch betrachtet anders als in Deutschland? Auch zu diesen wichtigen Themen findest du interessante Tipps und Tricks aus erster Hand in den Länderinformationen, noch dazu aus erster Hand: Medizinstudenten, die das jeweilige Land schon einmal besucht haben, stehen Rede und Antwort – sowohl mit Erfahrungsberichten als auch im direkten Interview.

Die Lösung
Die Länderinformationen der Deutschen Ärzteversicherung werden dir nach der Onlinebestellung kostenlos per Post nach Hause gesendet. Du kannst dir bis zu fünf verschiedene Länder aussuchen. Die Länderinformationsmappen enthalten als Abrundung und absolut notwendiges Utensil für die Reise Notfallinfos im Checkkartenformat. Diese passen perfekt in deine Geldbörse und enthalten alle wichtigen Kontaktdaten für das jeweilige Land (z.B. Telefonnummer der deutschen Botschaft oder den Notfallkontakt zum Auswärtigen Amt in Berlin).

Auf geht’s
Bestelle deine Länderinformationsmappen am besten sofort bei unserem Partner Deutsche Ärzteversicherung – das unten genannte Formular überträgt deine Daten verschlüsselt an unsere Redaktion und wir leiten deine Bestellung direkt an die Deutsche Ärzteversicherung weiter, die dir die Länderinformationsmappen gerne wenige Tage später nach Hause sendet, natürlich kostenlos! So steht der Planung deines Traums und deinem perfekten Aufenthalt im Ausland kaum noch etwas im Wege. Wir wünschen dir viel Spaß und spannende Wochen fernab der Heimat.

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Dies ist ein gesponsorter Artikel der Deutschen Ärzteversicherung, einem renommierten Partner von MEDI-LEARN mit über 125 Jahren Erfahrung in Sachen Vorsorge und Absicherung für akademische Heilberufe.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 5. Witz der Woche: Opa in Alaska

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"Als ich in Alaska war, wurde ich von acht Wölfen angefallen.", erzählt der Opa stolz seinem kleinen Enkel. "Aber Opa, letztes Jahr hast du noch gesagt, es seien nur vier gewesen.", antwortet der Enkel gewitzt. Da kontert Opa:"Mein Junge, da warst du noch zu jung, um die ganze Wahrheit zu erfahren."

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 6. Neues Angriffsziel für maßgeschneiderte Antibiotika entdeckt

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Immer mehr Bakterienstämme entwickeln Mehrfachresistenzen gegen die bisher lebensrettenden Antibiotika. Mediziner warnen, dass die Todesraten aufgrund von Infektionen schon in naher Zukunft dramatisch ansteigen könnten. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen Stoffwechselschritt aufgeklärt, der bei vielen aggressiven Mikroorganismen, wie dem Turberkulose- oder Malariaerreger vorkommt und deshalb ein lohnendes Ziel für eine neue Klasse von Antibiotika werden könnte.

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Antibiotika behindern die Produktion lebenswichtiger Stoffe in Mikroorganismen und halten die gefährlichen Eindringlinge so in Schach. Immer mehr Bakterienstämme entwickeln jedoch inzwischen Mehrfach-Resistenzen, sodass die bisher lebensrettenden Medikamente versagen. Daher suchen Wissenschaftler auf der ganzen Welt fieberhaft nach Reaktionsschritten, die für die zu bekämpfenden Mikroorganismen lebenswichtig sind, beim Menschen aber keine oder keine relevante Funktion haben. Ein Team um Professor Michael Groll, Dr. Jörg Eppinger und Dr. Tobias Gräwert, Biochemiker an der TU München, haben nun die strukturellen Grundlagen für einen solchen Reaktionsschritt detailliert beschrieben.

Die lebenswichtigen Naturstoffe aus der Terpen- und Steroidklasse stellen die Zellen fast aller Organismen aus den kleinen Isoprenbausteinen Dimethylallylpyrophosphat (DMAPP) und Isopentenylpyrophosphat (IPP) her. Säugetiere und eine große Zahl weiterer Organismen bauen diese über den so genannten Mevalonat-Weg auf. Fast alle krankmachenden Bakterien, so auch der Malariaerreger Plasmodium falciparum, haben dagegen eine andere Möglichkeit gefunden, diese wichtigen Substanzen herzustellen. Ihr Sonderweg könnte den Bakterien nun zum Verhängnis werden: Die TUM-Wissenschaftler haben die strukturellen Grundlagen des letzten Schritts der bakteriellen Isopren-Synthese aufgeklärt. Das entscheidende Enzym verfügt über eine äußerst ungewöhnliche Struktur, ähnlich der eines dreiblättrigen Kleeblatts. Es könnte sich als entscheidender Angriffspunkt für neue, maßgeschneiderter Antibiotika erweisen.

Die Arbeiten zur Aufklärung der bakteriellen Isoprenbaustein-Produktion wurden bereits vor zwölf Jahren am Lehrstuhl für Organische Chemie und Biochemie durch Professor Adelbert Bacher in Zusammenarbeit mit den Privatdozenten Wolfgang Eisenreich und Felix Rohdich begonnen. Im Laufe der Jahre entdeckte das Team die meisten Reaktionsschritte des neuen Stoffwechselwegs. Der letzte vom Enzym IspH katalysierte Schritt entzog sich jedoch hartnäckig der strukturellen Aufklärung. Die früheren Messungen legten nahe, dass das aktive Zentrum ein Eisen-Schwefel-Cluster mit drei Eisen und vier Schwefelatomen sein müsste. Andere Wissenschaftler zweifelten die Ergebnisse an, und jahrelang gelang es nicht, eine Kristallstruktur des Enzyms zu bestimmen, die den Beweis hätte liefern können.

Größtes Problem dabei war die Sauerstoffempfindlichkeit des Enzyms, das an der Luft schon in kürzester Zeit degeneriert und dabei Struktur und Funktion einbüßt. Erst kürzlich gelang es einer Arbeitsgruppe von der Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Röntgenkristallstruktur der offenen Form des Enzyms zu entschlüsseln. Doch diese Struktur lieferte kaum Informationen zum Ablauf der vom Enzym katalysierten Umsetzung. Das Forscherteam um Professor Groll, Dr. Eppinger und Dr. Gräwert gelang es nun, auch die Röntgenkristallstruktur der geschlossenen Form zu lösen, die die genaue Faltung der Proteinkette und die chemische Umgebung des aktiven Zentrums zeigt.

Nun konnten sie durch Computersimulationen und Mutagenese-Experimente, bei denen Escherichia coli-Bakterien dazu gebracht wurden fehlerhafte IspH-Enzyme zu synthetisieren, den Mechanismus der Reaktion detailliert untersuchen. Röntgenkristallstruktur, kinetische Messungen und Mutagenesestudien bestätigten schließlich die schon vor Jahren vorgeschlagene, ungewöhnliche Anordnung von drei Eisen und vier Schwefelatomen im aktiven Zentrum des Enzyms.

"Nachdem nun Ort, chemischer Ablauf und beteiligte Partner der IspH-Reaktion bekannt sind," erläutert Groll, "besteht ein neuer Ansatzpunkt gezielt Substanzen zu entwickeln, die den letzten Schritt der bakteriellen Synthese von Isoprenbausteinen blockieren und Erreger gezielt abtöten könnten. Da Enzym und Reaktion in Säugetieren nicht vorkommen, sollten diese Verbindungen für Menschen keine oder nur geringe Nebenwirkungen besitzen."

Quelle: idw-online.de


   
Autor(in): Dr. Ulrich Marsch ([email protected])
  
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cerebellum direkt, der kostenlose Newsletter für alle Medizinstudenten!

Damit angehende Ärzte immer gut informiert sind, gibt der Hartmannbund ab sofort einen neuen Newsletter für Medizinstudenten heraus. Mit „cerebellum direkt“ können Sie künftig nicht nur aktuelle gesundheitspolitische Meldungen mit studienspezifischem Belang nachlesen, sondern auch Informationen zu Projekten und Veranstaltungen vor Ort.

Jetzt kostenlos und unverbindlich für den Newsletter registrieren. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected] (Stichwort "cerebellum direkt").

  

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 7. Infos zu Studium und Freizeitmöglichkeiten

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Wie ist noch mal die Telefonnummer des Sekretariats? Hat die Bib bis 20 oder 21 Uhr geöffnet? Wo ist die nächste Bar? Und wo zahlt man eigentlich den niedrigsten Semesterbeitrag? Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie mühsam es sein kann, solche Fragen zu beantworten. Deshalb gibt es den Lokalbereich, wo die wichtigsten Informationen gebündelt sind. Du erreichst ihn direkt von der Startseite www.medi-learn.de aus. Rechts unter „Lokalbereich“ gelangst du zu deiner Uni-Stadt oder du nutzt die Übersichtskarte auf
www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Lokal/.

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Für jede Uni einzeln
Egal, an welcher der 36 Unis du studierst oder ob das Studium noch vor dir liegt, hier findest du Adressen, Statistiken und Geheimtipps. Studienbewerber finden Details zum Auswahlverfahren und PJler eine Übersicht der Lehrkrankenhäuser. Direkte Links führen zu den Uni-internen Foren und zahlreiche Zitate einheimischer Studenten verschaffen dir einen Eindruck von der Stadt und ihren Möglichkeiten. Damit du dich gut zurecht findest, sind die Informationen in sechs Kategorien unterteilt. Hier sind ein paar Details zu den Kategorien Freizeit und Ausbildung:

Freizeit und Party
Selbst im Medizinstudium gibt es freie Zeit. In der Kategorie Freizeit und Party hast du die große Auswahl, denn in jeder Stadt, ob Berlin oder Witten, ist irgend etwas los. Einheimische Studenten geben ihre Freizeittipps preis. Adressen der Kinos, Bars und Restaurants sind zusammengetragen. Für weitere Recherchen findest du lokale Websites. Wer sich austoben möchte, kann die Kontaktdaten des Hochschulsports nutzen. Statistiken zeigen dir, wie Handy und Internet in deiner Stadt genutzt werden. Auf einer weiteren Grafik ist zu sehen, wie Studenten die Freizeitmöglichkeiten allgemein einschätzen. Das ermöglicht dir einen Vergleich zwischen den verschiedenen Uni-Städten.

Ausbildung und Lehre
Die Kategorie „Ausbildung und Lehre“ ist gefüllt mit Grafiken aus dem großen Ranking von MEDI LEARN. Mehr als 3000 Mediziner haben daran teilgenommen und die Lehre ihrer Universität bewertet. Sie verteilten Noten für die Qualität Studienabschnitte Vorklinik und Klinik und gaben an, wie sie schwer welches Fach in ihrer Stadt ist. So kannst du einschätzen, was auf dich zukommt. Oder du siehst, dass die Vier in Chirurgie gar nicht schlimm ist, weil das Fach an deiner Uni besonders schwer ist.


   
Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 8. Der PJ-Blog: Business as usual

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Der gestrige Montag war mein OP-Tag. Zu sehen gab es neben einer Hüft-TEP die Anlage eines Fixateur externe sowie eine Materialentfernung. Letzteres ist bei uns Studenten immer sehr beliebt, da wir dann sehr viel selber bzw. oft die ganez OP komplett selber durchführen dürfen. Zunächst musste ich jedoch die doch kraftraubende Hüft-TEP assistieren.

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Die OP lief gut: Kein Beteiligter hatte Knochenmehl oder Blut in die Augen bekommen, im Hintergrund lief leiche Radiomusik, alles hat gepasst. Der anschließende Fixatuer externe ging auch locker-leicht über die Bühne, so das wir zeitnah mit der Metallentfernung beginnen konnten. Diese gestaltete sich jedoch mehr als schwierig: Schrauben lassen sich wesentlich unproblematischer in Knochen einbrigen als umgekehrt. Von daher gleicht eine Metallentfernung oftmals der Arbeit im Bergwerk. Mit leichten Schürfbewegungen versucht der Operateur mit einem Schraubenzieher Knochen und Metall voneinander zu unterscheiden, damit er dann blind die Schrauben entfernen kann (”Wo Kucken nicht möglich ist, ist Tasten keine Schande”). Da das Metall diesmal mehr als gut versteckt war, dauerte der Eingriff wesentlich länger als geplant und sprengte den ursprünglich festgelegten Zeitrahmen.
Aber: ich drufte schrauben und nähen. Das macht Laune!

Den heutigen Tag verbrachte ich komplett auf Station und im Arztzimmer. Nachdem gestern die Notaufnahme komplett überrannt wurde, hatten wir heute mehr als genug Patienten auf den Stationen, die visitiert und versorgt werden mussten. Anschließend diktierte ich noch ein paar Briefe, um meinen Stationsarzt ein wenig Arbeit abzunehmen und kümmerte mich um verschiendene “Problemkinder”. Im Laufe des Tages merkte ich, wie mir immer mehr zugetraut wird und mir meine Kollegen immer mehr Freiraum für eigenverantwortliches Arbeiten geben. Das baut auf.

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Autor(in): Sebastian ([email protected])
  
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 9. Anatomie-Special: Interviews zum Präpkurs

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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.

1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?

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Für mich war es, als ob ich durch die Tür zu einem Gruselkabinett getreten wäre. Die Körper auf den Tischen waren zugedeckt, man konnte nur erahnen, was sich darunter befindet. Am belastendsten waren der durchdringende Geruch und die Wärme, zudem die Unsicherheit, was nun als nächstes passieren würde.

2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?

Natürlich habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie dieses "erste Mal" sein würde. In den Vorlesungen war ich selten, da hat man immer nur sehr neutral über das Thema gesprochen, das hat mir keinen geistigen Gewinn eingebracht.

3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präp-Kurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?

Im Gespräch mit älteren Medizinstudenten habe ich mir dann im Vorfeld schon ein paar Erfahrungsberichte geben lassen. Sie waren allerdings im seltensten Fall überschwänglich... Die meisten gaben an, dass es nur sehr heiß und muffig sei, man oft gar nicht genau wusste an welchen Strukturen man gerade herumschneidet und sich diese aus Zeitgründen dann auch erst am Nachmittag im Lehrbuch durchlesen könne.

4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?

Als ich spontan das Gebiet (Penis und Hoden) einer Kommilitonin bearbeiten musste die nicht da war, kam ein Professor vor dem wir alle ziemlich zu mir und wollte dass ich ihm erkläre, wie der Penis aufgebaut ist und woher die verschieden Hüllen des Hodens stammen. Ich hatte davon noch keine Ahnung, auf dieses Gebiet hatte ich mich nicht vorbereitet. Also sagte ich in meiner Not: Ich weiß nicht, wie er aufgebaut ist, aber ich kann ihnen sagen, wie er funktioniert.

5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?

Kopf! Dafür hat die Zeit einfach nicht gereicht. Das Meiste habe ich dann erst im Seminar Neuroanatomie verstanden. Außerdem war ich kein großer Freund der Muskeln. "Superior, ähem... ich meine anterior... oder?"

6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?

Die Organe! Das war für mich das einzige was wirklich interessant war und mir Erkenntnisse gebracht hat. Wer hätte gedacht, dass sich ein so ein komplexes und schönes Kunstwerk in jedem Menschen befindet?

7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?

15 Studenten an einem Körper. Das war einfach zuviel! Wir waren aufgeteilt in die einzelnen Regionen, aber dennoch litten wir unter arger Platznot. Dazu kam, dass einige Studenten richtige "Charakterschweine" sind. Bei uns war es so, dass sich noch einige die zu anderen Tischen gehört hatten einschlichen und mitpräparierten weil unser Tischassistent die Institutsleiterin war. Ich hatte oft genug keine Möglichkeit  an meinem Gebiet zu arbeiten. Schlimm war es auch deswegen, weil wir persönlich für unser Gebiet verantwortlich waren. Ein Kommilitone hatte mich weggedrängt und schnippelte munter an der Achsellücke herum... bis die Strukturen darin durchgeschnitten waren. Am Ende der Woche wurde ich dafür verantwortlich gemacht und ziemlich fies zurecht gewiesen, der wahre Schuldige stand daneben und hat keinen Mucks gemacht. Für meinen Lernerfolg war der Zeitdruck pures Gift. Obwohl ich jedes mal gut vorbeireitet war, hatte ich eine Riesenangst vor der Prüfung. Zum Teil gab es sehr gemeine Prüfer, die sich einen Spaß daraus gemacht haben, Studenten in die Irre zu leiten, richtige Antworten als falsch zu bewerten oder sogar Themengebiete abzufragen die erst in ein paar Wochen im Lernzielkatalog stehen. Wohl gemerkt sind diese Prüflinge dann auch durchgefallen und wurden oft sogar noch verbal niedergemacht. Außerdem kann es im Sommer ziemlich heiß werden in diesem Präp-Keller. Zudem der unausstehliche Geruch. Das hat mir das Präppen zur Hölle gemacht

8. Wie häufig und wie lang fand der Präp-Kurs statt?

Der Präp-Kurs fand regulär Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr statt. Danach konnte man freiwillig weiter präppen, denn man musste ja sein Gebiet schaffen bis Ende der Woche. Am Freitag war generell Selbststudium in den Räumen.

9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?

Anfangs war es sehr chaotisch und überfüllt. Dem Ende hin, leerten sich die Präp-Räume und man konnte gut gleichzeitig arbeiten.

10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?

Alle anderthalb bis 2 Wochen gab es mal Testate zu dem Gebiet was man gerade bearbeitet hat. Zur Hilfe gab es den Lernzielkatalog, auf den zig Stichworte standen, die von den Prüfern abgefragt werden konnten. ich glaube dass das die Gebiete waren:

* Rumpfwand, Retrositus * innere Organe in Brust und Bauchraum * Becken, Bein * Hals, Arm * Kopf

Bei Nichtbestehen gab es ein paar Tage (meistens 3) ein Nachtestat. Wurde dieses ebenfalls nicht bestanden musste man am Ende des Semesters in ein mdl. Rigorosum. Wurde dieses ebenfalls nicht bestanden musste man den gesamten Präp-Kurs und die mdl. Antestate wiederholen ohne durchzufallen. Nach dem Bestehen des Präp-Kurses gab es eine MC-Klausur. Zusammen mit den Scheinen Histologie, Mikroanatomie, Neuroanatomie und Embryologie gab es dann den Anatomieschein.

11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?

Ich hatte den gesamten Präp-Kurs über Probleme mit dem Umgang mit den Leichen. Erst im Rahmen der Physikumsvorbereitung als ich mir selber aussuchen konnte, wann und zu welcher Tageszeit ich mit wem in den Präp-Saal gehe, hab ich einen einigermaßen entspannten Umgang gelernt. Gerne bin ich auch heute nicht da unten.

12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?

Über die Herkunft der Menschen wussten wir nichts, sie blieben anonym. Aber über den Ablauf der Körperspende wurde am Anfang des Präp-Kurses gesprochen.

13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?

Ja, gab es. Es war an und für sich eine schöne Trauerfeier. man sah die Angehörigen der Menschen die man auf dem Tisch hatte und bekam noch einmal vor Augen gehalten, dass "unsere Leichen" tatsächlich Menschen sind, Familie hatten. Mich hat interessiert, wer wohl zu dem man gehört, der bei uns auf Tisch Nummer 3 gelegen hat.

14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".

Einmal genügt vollkommen! Ich hätte aber gerne andere Vorraussetzungen gehabt zum Lernen.

15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?

Entspannen! Für die, die Angst vor den Leichen haben: immer vor Augen halten, diese Menschen haben ihre Körper gespendet, damit die nachfolgende Ärzteschaft etwas lernen kann. dieses Geschenk sollte man nutzen.
Des Weiteren: am besten schon in den Semesterferien anfangen zu lernen, ansonsten steht man total ahnungslos vor den Strukturen und lernt beim Präppen NICHTS.

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Dieser Artikel ist Teil des redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, präsentieren können.

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 10. Medizin im TV - Hauptsache Gesund:
Wenn Hände und Füße schmerzen

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Jeden Donnerstag um 21 Uhr eine neue Folge von "Hauptsache Gesund", dem Ratgebermagazin im TV mit vielen Tipps und guten Ratschlägen zur menschlichen Gesundheit.

Name der Sendung:
Hauptsache Gesund

Thema der Folge:
Wenn Hände und Füße schmerzen

Sendezeit:
03.09.2009 - 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr auf MDR

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Schmerzen in den Händen sind besonders lästig: Jede Bewegung wird zur Qual, man kann nicht mehr richtig greifen und die Fingerfertigkeit geht verloren. Alltagstätigkeiten, die bislang leicht von der Hand gingen, werden unmöglich - Telefonieren, Schreiben, ein Hemd zuknöpfen. Ähnlich dramatisch sind ständig schmerzende Füße, wenn jeder Schritt unangenehmes Stechen oder Ziehen auslöst. Die Ursachen für Schmerzen in Händen und Füßen sind vielfältig. Die Gelenke sind abgenutzt oder entzündet, Nerven sind eingeklemmt, die Muskulatur wird nicht ausreichend durchblutet.

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 11. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:

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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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