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1. Editorial |
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Hallo, beginnend mit der heutigen Ausgabe stellen wir dir eine fünfteilige Artikelreihe zum Thema Präpkurs in der Anatomie vor. Für alle Vorkliniker, und die, die es noch werden wollen;-), heißt es also aufgepasst: In den kommenden Wochen lest ihr hier jeweils Interviews mit Studenten, die über ihre Erfahrungen rund um das Präparieren berichten und mit zahlreichen Tipps für das erfolgreiche Absolvieren des Kurses aufwarten.
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Der heutige Artikel führt in die Thematik ein und setzt sich mit Themen wie "Letzter Wille", Leichenkonservierung und der Körperspende als solche auseinander. In unserem abschließenden Teil zum neuen Lokalbereich auf medi-learn.de geht es diesmal um die Kategorien Auswahl & Bewerbung und Lehrkrankenhäuser und PJ. Weiterhin findest du ein informatives Interview mit einem Mediziner, der den Weg als Unternehmer eingeschlagen und das Projekt "Klinikfinder" ins Leben gerufen hat. Was sich dahinter verbirgt, erfährst du in dieser Ausgabe.
Frische Weblogs, ein neuer Cartoon der Woche und weitere aktuelle Kolumnen aus der Welt der Medizin erwarten dich im heutigen Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 15.09.2009:
o How to: Pflegepraktikum versauen
o Bewerber-Blog: Ich muss auf’s Klo. Sonographieren, jetzt!
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„Sie ermöglichen die praxisnahe Ausbildung im Fach Anatomie für zukünftige Ärztinnen und Ärzte. Ebenso helfen Sie operativ tätigen Kolleginnen und Kollegen bei der Weiterbildung und Entwicklung neuer Operationstechniken.“ So heißt es auf der Webseite einer Universität zum Thema Körperspender. An jeder medizinischen Fakultät gibt es ein anatomisches Institut. Und an fast jedem anatomischen Institut kann man sich über Körperspenden informieren.
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Der letzte Wille
Wer Körperspender ist, hat sich zu Lebzeiten ganz bewusst dafür entschieden, seinen Körper der Lehre zur Verfügung zu stellen. Er hat ein Testament oder einen speziellen Vordruck ausgefüllt und dem nächstgelegenen anatomischen Institut zukommen lassen. Dieses hat ihm einen Spenderausweis geschickt, den er zusammen mit dem Personalausweis im Portmonee aufbewahrt. Seinen Wunsch zur Körperspende kann er jederzeit ohne Angabe von Gründen wiederrufen. Hierzu genügt die kurze schriftliche Mitteilung an das Anatomische Institut: "Hiermit trete ich von meiner mit dem Anatomischen Institut der Universität XY getroffenen Körperspende-Vereinbarung zurück."
Anatomisches Institut veranlasst Überführung
Im Todesfall wählen Verwandte, Bekannte oder das Krankenhaus die auf dem Spenderausweis vermerkte Nummer und benachrichtigen das anatomische Institut, welches die Überführung veranlasst und alle weiteren Formalitäten übernimmt. Nicht jeder Körper ist geeignet. Sektionen oder Organtransplantationen gehen vor, gefährliche ansteckende Krankheiten wie AIDS oder Tuberkulose machen eine weitere Konservierung und Nutzung unmöglich. Nach Annahme des verstorbenen Körperspenders führt ein Arzt des anatomischen Institutes eine zweite Leichenschau durch, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Leichenkonservierung
Um den Leichnam vor der natürlichen Verwesung zu schützen, muss er so schnell wie möglich konserviert werden. Dieses Verfahren dauert ein halbes bis ein Jahr. In mehreren Arbeitsschritten wird der Körper komplett mit einer Formalin-Mischung durchtränkt. Das führt zur Eiweißdenaturierung und -vernetzung und verhindert die Autolyse. Alle Organe und Strukturen werden so in möglichst natürlichem Zustand konserviert. Erst danach können die Körper präpariert werden.
Präparieren ist eine ärztliche Tätigkeit
Das Präparieren ist Ärzten, speziellen Mitarbeitern der Institute und Medizinstudenten vorbehalten. Die Human- und Zahnmediziner lernen im Rahmen des Präparierkurses die menschliche Anatomie in allen Details kennen. So haben sie später eine genaue Vorstellung vom Körper des Patienten und können ihre Behandlung optimal ausrichten. An den Körperspendern finden auch die Testate und ein Teil der 1. Ärztlichen Prüfung („Physikum“) statt. Zum Teil dürfen auch approbierte Ärzte in den Präpariersaal, um wichtige Techniken auf ihrem Spezialgebiet zu trainieren, zum Beispiel eine Hand-Operation. Die Mediziner hingegen erfahren Nichts über den Körperspender; weder Name, noch Alter, Herkunft oder Krankheiten. Bei der abschließenden Trauerfeier werden die Namen der Spender verlesen, aber nicht den Personen zugeordnet.
Zwei Jahre nach dem Tod
Etwa zwei Jahre nach dem Tod wird der Leichnam in ein Krematorium überführt. Die Urne wird anschließend auf einem für Körperspender reservierten Gräberfeld des örtlichen Friedhofs beigesetzt. Auf Wunsch kann die Beisetzung auf einem anderen Friedhof stattfinden. Wichtig zu wissen ist, dass die Körperspender keinesfalls Geld für ihren Dienst erhalten. Sie übernehmen sogar die Kosten für die Bestattung in Höhe von 1.000 bis 1.200 Euro, da den anatomischen Instituten kein Sterbegeld mehr zusteht. Das wurde bis vor wenigen Jahren von den Krankenkassen bezahlt. Das anatomische Institut übernimmt alle mit der Beisetzung verbundenen Aufgaben und Formalitäten wie Überführung, Einäscherung, Bestattung und Organisation der Trauerfeier.
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Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller
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| Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Vielleicht ist ja der eine oder andere Fan von Christian Ulmen unter euch. Wenn ja, kennt ihr bestimmt seine geniale Sendung „Mein neuer bester Freund.“. Darin müssen Kandidaten ein Wochenende lang einen schrecklich ätzenden Typen als ihren neuen besten Freund ausgeben.
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Wenn sie Freunde und Familie davon überzeugen können, dass die Freundschaft echt ist, erhalten sie 10.000 Euro. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir eine Folge, in der eine junge Frau einen wirklich schmierigen Südländer alias Christian Ulmen als ihren neuen Lebenspartner ausgeben musste. Dieser wich, egal was sie unternahm, das gesamte Wochenende nicht von ihrer Seite. Der vorläufige Höhepunkt war ein gemeinsames Essen mit ihren Eltern, den potentiellen Schwiegereltern, das desaströs endete.
Seit meiner Anmeldung fürs Hammerexamen habe auch ich einen neuen besten Freund. Dieser ist zwar nicht tageslichttauglich, genauso genommen ist er gänzlich unsichtbar, trotzdem weicht er NIE von meiner Seite. Sein Name ist „Das schlechte Gewissen.“ Kommt euch bekannt vor? Egal ob man bereits 8 Stunden gelernt hat und sich bei einem wohlverdienten Gläschen Wein entspannen will oder ob man an seinem fest eingeplanten lernfreien Tag versucht den Kopf frei zu kriegen- im Hintergrund ist immer mein neuer bester Freund. Man hat nie wirklich Ruhe vor ihm. Wenn ich ehrlich bin muss ich jedoch zugeben, so neu ist mein neuer bester Freund gar nicht. Vor vier Jahren klebte er bereits einen Sommer lang an meiner Backe- bis zum Physikum. Daraufhin verschwand er spurlos.
Und jetzt ist er wieder da. Radikal und rücksichtslos meldet er sich immer dann zu Wort wenn man gerade Spaß hat. Die einzigen Momente in denen er ruhig und teilnahmslos in der Ecke sitzt ist, wenn man seinen Fokus voll und ganz auf die Prüfungsvorbereitungen lenkt.
Genau deswegen kreuze ich jetzt auch noch ein paar Fragen- damit ich meine Ruhe habe. Die Frau schaffte es übrigens schließlich ihre Eltern zu überzeugen. 10.000 Euro ist mein Einsatz zwar leider nicht wert, aber mir reicht eigentlich schon ein Hammerexamen. Euch auch?
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[Zum Hammerexamens-Blog von Ina - klick hier]
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| Autor(in): Ina ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Wie ist noch mal die Telefonnummer des Sekretariats? Hat die Bib bis 20 oder 21 Uhr geöffnet? Wo ist die nächste Bar? Und wo zahlt man eigentlich den niedrigsten Semesterbeitrag? Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie mühsam es sein kann, solche Fragen zu beantworten. Deshalb gibt es den Lokalbereich, wo die wichtigsten Informationen gebündelt sind. Du erreichst ihn direkt von der Startseite www.medi-learn.de aus.
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Rechts unter „Lokalbereich“ gelangst du zu deiner Uni-Stadt oder du nutzt die Übersichtskarte auf
www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Lokal/.
Für jede Uni einzeln
Egal, an welcher der 36 Unis du studierst oder ob das Studium noch vor dir liegt, hier findest du Adressen, Statistiken und Geheimtipps. Studienbewerber finden Details zum Auswahlverfahren und PJler eine Übersicht der Lehrkrankenhäuser. Direkte Links führen zu den Uni-internen Foren und zahlreiche Zitate einheimischer Studenten verschaffen dir einen Eindruck von der Stadt und ihren Möglichkeiten. Damit du dich gut zurecht findest, sind die Informationen in sechs Kategorien unterteilt.
Für Studienbewerber
Die Kategorie Auswahl & Bewerbung ist besonders für Studienbewerber interessant. Zweimal im Jahr verzweifeln tausende junge Leute beim Anblick der ZVS-Seiten. An welcher Uni habe ich die größten Chancen? Wie muss ich pokern, damit ich in meiner Traumstadt studieren kann? Neben Wartezeit- und Abiturbestenquote wählen die 36 deutschen Unis 60 Prozent ihrer Bewerber selbst aus. Damit du dich schnell zurechtfindest ist im Lokalbereich das Verfahren für jede Stadt mit einer medizinischen Hochschule beschrieben. Und zwar Schritt für Schritt.
Für PJler
Am Ende des Studiums ist die Kategorie Lehrkrankenhäuser & PJ relevant. Nach fünf Jahren Studium muss sich jeder Mediziner im Praktischen Jahr beweisen. Je ein Tertial Chirurgie, Innere Medizin und ein Wahlfach verbringen sie in einem Krankenhaus. Die Frage ist, in welchem. Ganz so frei wie in Pflegepraktikum und Famulatur ist die Wahl nicht. Jede Uni hat nur bestimmte Lehrkrankenhäuser für ihre Sudenten zugelassen. Auf der jeweiligen Lokalseite findest du eine Übersichtskarte mit allen Krankenhäusern und den Kontaktadressen.
[Zum neuen Lokalbereich - klick hier]
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| Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Vom Chirurg zum Unternehmer: Dr. Nils Kneißel hat diesen Weg eingeschlagen. Zunächst
absolvierte der heute 33-jährige sein Medizinstudium an der WWU Münster. Dann schloss er
seinen Facharzt für Chirurgie in einem Krankenhaus der Grundversorgung Nähe Düsseldorf
ab. Heute widmet er sich ganz seinem Projekt www.klinikfinder.de. Wie er dazu kam und
was es mit der Webseite auf sich hat, verrät das nachfolgende Interview:
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Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Webseite www.klinikfinder.de ins Leben zu
rufen?
Die Idee kam mir auf dem Chirurgenkongress 2008. Während dieser Zeit versuchte ich eine
Klinik zu finden, in der ich nach meiner Facharztprüfung arbeiten könnte. Das war sehr
mühsam, insbesondere deshalb, weil ich mittlerweile sowohl gute als auch schlechte
Berufserfahrungen gesammelt hatte und meine Kollegen ebenfalls über ähnliche Probleme
berichteten. Mir war es daher wichtig, eine Klinik finden, die mich in meiner weiteren
Entwicklung unterstützt. Doch ich wusste nicht, wo und wie ich so eine Klinik finden sollte.
Auf dem Chirurgenkongress hörte ich einige Vorträge von Chefärzten, die wiederum
Schwierigkeiten hatten, Nachwuchs zu finden. Ihren Schilderungen nach zu urteilen, gaben
sie sich ziemlich viel Mühe bei der Nachwuchsförderung in ihrer Abteilung. Das Problem
war nur, dass keiner außerhalb der Klinik davon wusste. Da dachte ich mir: Es müsste eine
Suchmaschine im Internet geben, die Kliniken in deiner Region oder in der Nähe einer
bekannten Stadt findet, die sich noch Mühe mit ihren angestellten Ärzten geben! Als ich dies
aber nicht finden konnte und meine Kollegen ebenfalls der Meinung waren, dass wir einen
"Klinikfinder" unbedingt brauchen, habe ich mich entschlossen, genau das auf die Beine zu
stellen.
Seit wann gibt es die Webseite?
www.klinikfinder.de ist seit Mitte April diesen Jahres online. Doch diesem Termin geht fast
ein ganzes Jahr an Vorbereitungen voraus.
An wen richtet sich die Webseite?
Mir wurde schnell klar, dass nicht nur Ärzte Schwierigkeiten damit haben, eine gute Klinik
zu finden, sondern dass dieses Problem auch schon während des Studiums auftritt. Es stellt
sich für viele häufig die Frage: "Wo finde ich die Klinik, die mich auch in meiner Famulatur
oder dem PJ unterstützt?" Also haben wir bei der Gestaltung unseres Angebotes darauf
geachtet, dass wir auch den Studenten und Berufsanfängern helfen können. Die Webseite
richtet sich daher sowohl an Medizinstudenten, als auch an Assistenz-, Fach- und Oberärzte.
Welches Ziel hat die Webseite, bzw. was soll erreicht werden?
Im Grunde wollen wir nur dafür sorgen, dass gute Ärzte bzw. Medizinstudenten und gute
Kliniken zusammen finden. Dafür schaffen wir diese Oberfläche, auf der man sich über die
Karrieremöglichkeiten in den einzelnen Kliniken informieren kann. Mir ist es ein großes
Anliegen, insbesondere den Berufsanfängern dadurch zu zeigen, dass sich die
Arbeitsbedingungen in den deutschen Kliniken mittlerweile so stark verbessert haben, dass es
wieder Spaß macht, dort zu arbeiten. Ich finde es sehr schade, dass so viele von den gut
ausgebildeten Studenten ins Ausland flüchten, weil ihnen die Arbeit hier vermiest wurde. Aus
eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es immer mehr Kliniken gibt, die hier einiges verbessert
haben und ich hoffe, dass sie durch www.klinikfinder.de die Chance erhalten, dies zu erfahren.
Welche Möglichkeiten bietet die Webseite den Nutzern?
Inzwischen haben wir alle Weiterbildungsbefugten Deutschlands in unsere Datenbank
eingetragen, so dass man schon jetzt die Möglichkeit hat, nach den für einen in Frage
kommenden Weiterbildungsstätten, in einer bestimmten Region zu suchen. Diese Adressen
werden durch uns nach und nach mit ausführlichen Profilen dieser Kliniken ergänzt, in denen
Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeitsbedingungen und beispielsweise auch das Freizeit- und
Kulturangebot in der Region beschrieben wird. Außerdem kann der Nutzer sehen, ob diese
Kliniken Stellen frei haben und sich somit gut informiert dort bewerben.
Zusätzlich werden Informationen über das Dienstmodell in der Klinik und die Anzahl der
abzuleistenden Dienste im Monat präsentiert. Das sind Insider-Infos, die nur bei uns
erhältlich sind. Leider dauert das aber noch eine Weile, denn die Eingabe dieser Infos wird
noch etwas dauern und hängt von der Mitarbeit der Kliniken ab.
Gibt es noch weitere Inhalte auf www.klinikfinder.de?
Um die Wartezeit auf die Klinikprofile zu versüßen und weil besonders den
Medizinstudenten und Berufsanfängern bei ihrem Start in die Klinik geholfen werden soll,
haben wir zusätzlich einen "E-Learning-Bereich" eingerichtet. Hier gibt "Dr. Findig", ein
erfahrener Chirurg, seine Erfahrungen aus dem klinischen Alltag weiter. Diese "Tipps von Dr.
Findig" sollen dabei die Fragen klären, die auch ich als Anfänger hatte: "Wie bereite ich mich
auf meinen ersten Nachtdienst vor? Wie komme ich mit den Kollegen am besten klar? Wie
verhalte ich mich gegenüber den Patienten?" Außerdem gibt es hier einen "Video-Nahtkurs"
bei dem man das chirurgische Nähen und Knoten lernt und vieles mehr. Auch dieser Bereich
wächst und bietet den Nutzern die Möglichkeit, mit "Dr. Findig" selbst in Kontakt zu treten
und Fragen beantwortet zu bekommen.
Wie finanziert sich die Webseite und welche Kosten entstehen für die Nutzer?
Für Ärzte und Studenten ist die Nutzung unserer Seiten vollkommen kostenlos und anmelden
braucht man sich auch nicht. Alles in allem "barrierefrei", wie es heute so schön heißt.
Lediglich die Kliniken, die Mitglied sind, zahlen einen geringen Monatsbeitrag.
Wie viel Arbeitseinsatz erfordert die „Pflege“ der Webseite“?
Das erfordert meinen "ganzen" Einsatz. Meine Arbeitswoche ist nicht kürzer, als in der
Klinik, doch es macht mir großen Spaß, wenn ich die durchweg positive Resonanz
mitbekomme. Glücklicherweise bin ich nicht alleine. Wir sind mittlerweile ein Team von
Kreativen, in dem jeder seine Aufgaben hat.
Lässt sich der klinische Alltag mit der Betreuung der Webseite vereinbaren und arbeiten Sie
noch in der Klinik?
Hauptsächlich arbeite ich für www.klinikfinder.de. Wenn man das richtig macht, geht das
gar nicht anders. Da mir der Arztberuf aber auch viel Freude bereitet, mache ich etwa einmal
pro Woche einen Bereitschaftsdienst und fahre als Notarzt durch die Gegend. So behalte ich
den Anschluss und sammele weitere Erfahrungen, die ich wiederum für
www.klinikfinder.de einsetzen kann.
Was ist für die Zukunft geplant?
Erst einmal möchten wir das Angebot von www.klinikfinder.de auf eine feste Basis stellen,
wobei uns auch das Feedback unserer Nutzer wichtig ist, um immer besser auf die
Bedürfnisse eingehen zu können. Dann gibt es von uns auch schon einige Ideen für weitere
Services, die wir auf www.klinikfinder.de anbieten wollen.
Wie ist die bisherige Resonanz?
Nur positiv! Im März diesen Jahres wurden wir mit unserer Idee zu den Top 3 des
Innovationspreis-IT gewählt, was uns natürlich schon beflügelt hat. Auch die ersten
Nutzerzahlen können sich sehen lassen.
Seit unserem Start Mitte April werden unsere Seiten monatlich über 15.000 mal aufgerufen.
Jeden Monat erhöhen sich die Zahlen im Vergleich zum Vormonat, obwohl wir mit unserer
Werbung gerade erst begonnen haben. In der Tat wird unsere Seite von den Nutzern gerne
weiter empfohlen. Wer uns empfiehlt kann übrigens auch an einer Verlosung teilnehmen.
Gibt es etwas, was Sie jungen Menschen mit auf den Weg geben möchten?
Oh man das klingt ja so, als gehöre ich schon zum alten Eisen. Aber ehrlich, da gäbe es schon
etwas: Ihr habt euch einen der schönsten Berufe, die es gibt, ausgesucht und dazu kann ich
nur gratulieren! Jetzt lasst ihn euch nicht durch das Gerede anderer mies machen! Macht eure
eigenen Erfahrungen und überzeugt euch davon, dass es Spaß macht Arzt zu sein! Und wenn
Ihr dennoch enttäuscht werdet, dann gebt einer anderen Klinik eine neue Chance!
Herr Dr. Kneißel, vielen Dank für das informative Interview.
Das Interview führte Katharina Rösmann
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Heute war ein schöner Tag. Und zugleich der vermutlich letzte Ferientag in meinem ganzen Leben. Seufz….Da kommt schon irgendwie eine leichte Melancholie auf. Zur Feier des Tages habe ich dann heute mal in unserer Hansestadt die Konjunktur und das Budget des Einzelhandels gestärkt und ein paar schöne Sachen für den Abiball und die Entlassungsfeier gekauft. Man will ja ein ordentliches Bild abgeben. Und mich nicht mit Schulsachen beschäftigt. Ich weiß, dass ich das morgen (genauer gesagt heute) schon bereuen werde, aber es hat sich gelohnt.
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Nun aber zurück zu Marens-Erzählstunde und dem Titel dieses Eintrags. Nachdem wir mehr oder weniger heil aus Brüssel wieder da waren, begannen bereits die Ferien. Und wo verbringe ich Bekloppte die erste Woche? Natürlich auf einem Lehrgang. Man lernt ja schließlich sonst auch so wenig. Im Rahmen der DLRG habe ich also an einem einwöchigen Lehrgang zur Erste Hilfe/AED-Ausbilderin beim Landesverband teilgenommen. Der war nicht nur erfolgreich, sondern auch echt nett und witzig. Man lernt jedesmal viele, oft tolle neue Leute kennen. Und obwohl wir uns von morgens um 9 bis abends um 21:00 mit Lerntypen, Lehrproben und Lernzielen herumgeschlagen haben, blieb gerade noch genug Zeit zum Cocktails zu trinken und zweimal den Strand zu sehen, der direkt vor der Haustür liegt.
Ich selbst habe schon seit über 2 Jahren auf diesen Lehrgang gewartet, weil ich schon seit meinem 16. Lebensjahr immer mal wieder ausgebildet habe aber bisher nicht eigenverantwortlich unterrichten durfte. Das darf ich nun endlich bald. Freude. So richtig mit eigener Prüfernummer und so. Man kann sich darüber ja freuen, wie ein kleines Kind.
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| Autor(in): Maren ([email protected]) |
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| 8. Stiftung Nordlicht vergibt Stipendien an Schüler, Schulklassen und junge Erwachsene
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Bist du für andere da – dann ist das Nordlicht Stipendium auch für dich da! Stiftung Nordlicht vergibt Stipendien an Schüler, Schulklassen und junge Erwachsene! Stiftung vergibt für 2010 Stipendien für einen Work and Travel Aufenthalt, Auslandspraktika und Schüleraustauschprogramme im Wert von über 10.000 Euro. Alle Jugendlichen, Schulklassen und junge Erwachsene, die gerne ein Auslandsprogramm absolvieren möchten, damit verbundene Kosten aber nicht aus eigener Kraft aufbringen können, haben noch bis zum 30.11.09 die Möglichkeit, sich für das Nordlicht Stipendium zu bewerben.
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Entscheidend für die Vergabe eines Stipendienplatzes der im Jahre 2004 ins Leben gerufenen Stiftung Nordlicht, ist vor allem das soziale Engagement der jungen Menschen. Dazu zählen insbesondere Aktivitäten zur Förderung der internationalen Verständigung, aber auch beispielsweise die Mitarbeit in einer Gemeinde, an einer Schülerzeitung, im Alten- oder Behindertenheim oder aktive Nachbarschaftshilfe. Als Belohnung locken verschiedene Programme, die frei zur Auswahl stehen: Voll- und Teilstipendien für diverse Schüleraustauschprogramme in viele Länder weltweit, das DKB Stipendium für einen Work and Travel Aufenthalt inklusive Flug nach Australien und ein Stipendium für das Schulprojekt „Class United“. Für dieses können sich Schulklassen bewerben, die vorhaben, ein soziales Projekt durchzuführen – als Gegenleistung dürfen mehrere Schüler an einem Schülerpraktikum in England teilnehmen - Flug, Kost und Logis werden natürlich übernommen.
Die Kieler Austauschorganisation KulturLife stellt zusammen mit der Deutschen Kreditbank diese Programme als Förderer zur Verfügung. Bewerben können sich junge Menschen im Alter von 12 - 29 Jahren. Erfahrungsberichte ehemaliger und aktueller Stipendiaten, nähere Beschreibungen zu den Voraussetzungen sowie die Bewerbungsunterlagen als Download finden sich im Internet unter www.nordlicht-stipendium.de. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2009. Um die Stipendien auch in Zukunft anbieten zu können, ist die Stiftung dringend auf die finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen angewiesen.
Quelle: nordlicht-stipendium.de
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| Autor(in): Felix Ewald, Stiftung Nordlicht Stipendium ([email protected]) |
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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest Du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten.
In dieser Ausgabe findest du diesmal 5 Beiträge zu den Assistenzarzt-Foren, vielleicht ist ein Thema dabei, das auch Dich interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Jeden Donnerstag um 21 Uhr eine neue Folge von "Hauptsache Gesund", dem Ratgebermagazin im TV mit vielen Tipps und guten Ratschlägen zur menschlichen Gesundheit.
Name der Sendung:
Hauptsache Gesund
Thema der Folge:
Der richtige Zahnersatz
Sendezeit:
10.09.2009 - 21:00 Uhr bis 21:45 Uhr auf MDR
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Ein aus Kuhknochen geschnitztes Gebiss, dass zum Kauen aus dem Mund genommen werden musste - das war Zahnheilkunde vor rund 300 Jahren. Heute ist so gut wie alles möglich: vom Keramik-Kunstzahn bis zur fest verankerten Vollprothese nach einem Kieferknochenaufbau. Doch in kaum einem Bereich der Medizin hat der Patient heute so viele Entscheidungen zu treffen, die nicht zuletzt vom eigenen Kontostand abhängen.
[Diese und weitere Sendungen jetzt in Medizin im TV - klick hier]
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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