06.10.2009

Ausgabe 468

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Erfahrungsberichte, Interviews und Artikel rund um die Anatomie
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591681 MEDI-LEARN vor Ort Herbst 2009
Auch in diesem Herbst wird wieder durch viele deutsche Unistädte getourt. Alle Termine, Infos und wo du dich für die kostenlose Vortragsreihe Effektive Examensvorbereitung anmelden kannst, erfährst du hier...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.MEDI-LEARN vor Ort im Herbst 2009
3.Die Alpen in Sicht - Neuropädiatrie-Famulatur in Vogtareuth
  
4.Heidelberger Chirurgen implantieren neues Kunstherz
5.Numerus Clausus abschaffen?
6.Weg mit dem Prüfungsdruck!
  
7.Kinder kriegen im Medizinstudium
8.Forscherteam identifiziert Auslöser der Arthrose
9.Impressum
    
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Verstehen - Anwenden - Erkennen !
  • Einmalige Darstellung der pathophysiologischen Grundlagen
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  • Inklusive CD mit zahlreichen Auskultationsbeispielen
Kostenlose Leseproben als PDF
[Inhalt] [Vorwort]
[Untersuchung des Thorax und der Lunge]
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

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 1. Editorial
  

Hallo,
gerne möchten wir dich zunächst auf eine neue MEDI-LEARN-vor-Ort-Tour hinweisen, die auch diesen Herbst wieder in vielen Unistädten stattfindet. Für die kostenlose Vortragsreihe mit dem Thema Effektive Examensvorbereitung kannst du dich ab sofort anmelden. Alle Termine und welche Städte angefahren werden, erfährst du im Newsletter.

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Der Hauptteil der Onlinezeitung widmet sich dem Digitalen Nachschlag zur aktuellen MLZ 4/2009, in der wir dir Fortsetzungsartikel und Artikel die es nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben jeweils in kurz angerissener Form präsentieren. Julia berichtet uns von ihrer Neuropädiatrie-Famulatur, die sie in Oberbayern in einem kleinen Dorf in der Nähe des Chiemsees absolvierte. Was sie als "Nordlicht" im Alpenland alles erlebte, liest du in der heutigen Ausgabe. Der Artikel zum medizinischen Fakultätentag setzt sich mit der geplanten Reformation der medizinischen Approbationsordnung auseinander und versorgt dich mit wertvollem Hintergrundwissen.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 13.10.2009:
o Physikums-Blog: Ab in die Klinik
o Hammerexamen-Blog: Ab morgen Stationsärztin  

  

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 2. MEDI-LEARN vor Ort im Herbst 2009
Effektive Examensvorbereitung

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MEDI-LEARN-Referenten sind in Kooperation mit der Deutschen Ärzte Finanz und dem Georg Thieme Verlag im Herbst 2009 wieder unterwegs an Deutschlands Universitäten und geben im Rahmen kostenloser Infoveranstaltungen hilfreiche Ratschläge zur effektiven Examensvorbereitung. Für die Vorträge in den verschiedenen Uni-Städten ist hier die kostenlose Anmeldung möglich.

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MEDI-LEARN informiert
In der Veranstaltung werden Tipps zur effektiven Examensvorbereitung vermittelt, die eine Orientierung während des Lernens ermöglichen.

Diese Hinweise sind für die Prüfungen hilfreich, denn sie verbessern die Leistungen in den Staatsexamina (Physikum und Hammerexamen) und in den universitären Klausuren.

Damit richtet sich die Veranstaltung an alle Studierenden der Medizin

Auch auf dieser Tour gibt es wieder attraktive Buchpreise aus dem Georg-Thieme-Verlag zu gewinnen.

Die Vorträge werden an folgenden Orten und Terminen stattfinden:
Ort Datum Uhrzeit Raum
Gießen 02.11. 18:00 c.t. folgt
Mainz 03.11. 18:00 c.t. folgt
München 11.11 18:00 c.t. folgt
Münster 17.11. 18:00 c.t. folgt
Hamburg 19.11. 18:00 c.t. folgt
Leipzig 25.11. 18:00 c.t. folgt
Berlin 26.11. 18:00 c.t. folgt
Bonn 01.12. 18:00 c.t. folgt
Marburg 02.12. 18:00 c.t. folgt
Düsseldorf 03.12 18:00 c.t. folgt

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 3. Die Alpen in Sicht - Neuropädiatrie-Famulatur in Vogtareuth

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Alpenvorland, endlose Straßen zum Gasgeben auf dem Fahrrad, Kuhglockengeläut, Berge mit grünen Wiesen und zum Wandern einladende Wege – für ein Nordlicht wie mich eine durchaus attraktive Vorstellung für die Semesterferien! Die Gegend für die kommende Famulatur stand fest:

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Oberbayern sollte es werden. Und die Fachrichtung? Neurologie oder Pädiatrie? Nach einer kurzen Internetrecherche stieß ich auf die Neuropädiatrie in Vogtareuth. Beide Fächer kombinieren – auch keine schlechte Idee! Eine formlose Bewerbung via E-Mail ins Chefarztsekretariat brachte mir alsbald eine Zusage. Auch eine Unterkunft direkt im Haus war kein Problem. Ein Gehalt für die Wochen gab es zwar nicht, das Zimmer (14 qm, eigenes Bad, TV, Telefon, Gemeinschaftsküche) war jedoch umsonst und auch das Mittagessen ist inklusive, nebst einem kostenlosen Parkplatz. Außerdem durfte ich nach Ende der Therapiezeiten die sehr gut eingerichtete MTT nutzen.

Radeln und Segeln
Vogtareuth liegt im Inntal in Oberbayern. Die nächst größere Stadt ist Rosenheim. Gut erreichbar ist die Gemeinde eigentlich nur mit dem Auto. Ich habe mich im Alltag eigentlich nur mit dem Rennrad auf herrlich ausgebauten Radwegen bewegt. Vogtareuth ist ein kleines 3000-Seelen- Dorf und hat an sich nicht viel zu bieten. Aber das Drumherum ist überaus beeindruckend: Alpen in Sicht- und Radweite, Bade- und Segelseen in Hülle und Fülle und in direkter Nachbarschaft, da trifft sich das Klinikpersonal oft spontan nach Dienstschluss zum Grillen, und auch der Chiemsee nur ca. 30 km entfernt, und Rosenheim und Wasserburg am Inn sind durchaus sehenswerte Städte. Vogtareuth hat zwei kleine Restaurants, eine hübsche Kirche und einen kleinen Tante Emma-Laden.

DNS Ausgabe 04/2009 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 1. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Julia Wolff ([email protected])
  
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 4. Heidelberger Chirurgen implantieren neues Kunstherz

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Heidelberger Herzchirurgen haben Ende Juli 2009 weltweit erstmals ein innovatives „Kunstherz“ implantiert, das besonders effektiv, schonend und leise die Pumpfunktion der linken Herzkammer ersetzt. Bei dem 92 Gramm schweren Gerät handelt es sich um eine Herzpumpe aus Kunststoff und Titan, die das Blut aus der geschwächten linken Herzkammer in die Hauptschlagader pumpt. „Die Patientin hat den 3,5-stündigen Eingriff gut überstanden“, berichtet Professor Dr. Matthias Karck, Ärztlicher Direktor der Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg.

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Die 50-jährige Frau litt an einer Herzschwäche, die nicht mit Medikamenten behandelt werden konnte. Da aus medizinischen Gründen eine Herztransplantation nicht in Frage kam, wird die implantierte Herzpumpe nun dauerhaft ihr Herz unterstützen.

Auch zur Überbrückung der Wartezeit
„Die Herzpumpe kann prinzipiell auch als Überbrückung für eine Herztransplantation eingesetzt werden“, berichtet Privatdozent Dr. Arjang Ruhparwar, Oberarzt in der Heidelberger Herzchirurgie Herzchirurgie. Dann wird die Pumpe gemeinsam mit dem erkrankten Herz entfernt und durch ein Spenderherz ersetzt. Bei dem Gerät handelt es sich um die 5. Generation des so genannten DeBakey-Herzen. Es war in den 90er Jahren in Zusammenarbeit mit der NASA von dem renommierten Herzchirurgen Professor Michael DeBakey am Baylor College of Medicine in Houston entwickelt worden und wird jetzt von der US-Firma Micromed vertrieben. Aus der zunächst mehr als ein Kilogramm schweren Pumpe, die nicht in den Brustkorb passte, ist mittlerweile ein handliches, leichtes Miniatur- Gerät geworden, das unmittelbar am Herzen getragen und extern überwacht und gesteuert werden kann.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 2. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected])
  
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 5. Numerus Clausus abschaffen?

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Weg mit dem Numerus Clausus als Zulassungsbeschränkung für das Medizinstudium und eine höhere Zahl von Studienplätzen in diesem Fach: diese Forderungen stellen die beiden nordrheinwestfälischen Ärztekammern und die Krankenhausgesellschaft NRW in einer gemeinsamen Stellungnahme. Hintergrund ist die hohe Zahl unbesetzter Stellen in den Krankenhäusern zwischen Rhein und Weser. „So ist einfach ist das nicht – leider“, bewertet Prof. Dr. Wilhelm Schmitz diese Vorschläge, Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Münster (WWU). Diese wird derzeit von Interessenten für einen Medizin- Studienplatz regelrecht überlaufen.

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Abi entscheidet
Bei der Zulassung setzen die Münsteraner allein auf die Abitur-Durchschnittsnote - und stehen damit unter den deutschen Medizin-Fakultäten nicht alleine da. Rund 130 angehende Mediziner können in Münster pro Semester ihr Studium aufnehmen – eine Zahl, die durch eine landesweit geltende „Kapazitätsverordnung“ festgelegt und nach oben gedeckelt ist. Auf die Vergabe eines Großteils davon hat die Universität selbst gar keinen Einfluss: Durch verschiedene Quoten, so für die Abiturbesten eines Jahrgangs, Interessenten mit anzurechnenden Wartezeiten, solche aus dem Ausland und für Härtefälle, ist knapp die Hälfte der Studienplätze bereits vorbestimmt. Übrig bleiben knapp 70 Medizin-Studienplätze, bei denen die Fakultät eigene Kriterien anlegen könnte.

Zu viele Bewerber
Ergänzend habe die Hochschule allenfalls die Möglichkeit, die Einzelnoten des Abiturs zu gewichten oder den - Mitte der 1990er Jahre wegen Bedeutungslosigkeit abgeschafften – „Medizinertest“ anzuwenden. Darüber hinaus blieben nur Auswahlgespräche. Das Problem dabei: Auf die knapp 70 Studienplätze der so genannten Hochschulquote bewarben sich in Münster im letzten Wintersemester 1.638 Kandidaten mit erster Ortswahl für diesen Standort. Tendenz: steigend. Selbst wenn dort dreimal so viele Auswahlgespräche durchführt würden, wie Studienplätze zur Verfügung stehen, senkte das Numerus clausus in Münster – derzeit zwischen Note 1,2 und 1,4 – höchstens um ein oder zwei Zehntel.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 3 Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Norbert Frie ([email protected])
  
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 6. Weg mit dem Prüfungsdruck!

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Der Medizinische Fakultätentag – die Interessenvertretung der 36 medizinischen Fakultäten Deutschlands, die sich für unabhängige Lehre und Forschung in der Medizin einsetzen – will die medizinische Approbationsordnung reformieren. In Abstimmung mit Experten soll ein neuer Lernzielkatalog entstehen, der klare Vorgaben schafft und eine weitere Verwirrung von Studenten und Lehrenden vermeidet. Als nächster Schritt wird eine Reform der Approbationsordnung angepeilt. Aus Sicht des Medizinischen Fakultätentags (MFT) sind diese Änderungen nötig, da durch die letzte Reform der Approbationsordnung 2002/03 ein enormer Prüfungsdruck mit zu vielen Prüfungsfächern entstanden ist.

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Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog
Als Basis für die Reformen ist ein neuer Lernzielkatalog gedacht, ein „nationaler, kompetenzbasierter Lernzielkatalog“. National, da er die einheitliche Grundlage für die Mediziner-Ausbildung in ganz Deutschland sein soll. Und kompetenzbasiert, da es für angehende Ärzte wichtiger ist, Kompetenzen zu erlernen und ihre Persönlichkeit zu entwickeln, als reine Fakten zu pauken. Gemeinsam mit der Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA) und im Gespräch mit zahlreichen Professoren und Fachgesellschaften diskutiert der MFT, welche Fächer überhaupt in den Prüfungen abgefragt werden. Fächer, die verstärkt in der Prüfung abgefragt werden, müssen auch während des Studiums eine entsprechende Rolle spielen.

Stellenwert der einzelnen Fächer
Der Lernzielkatalog ist Ausgangspunkt für zwei weitere Reformen: Zum einen die Änderung der Approbationsordnung. Zu viel Druck, zu viele Prüfungsfächer, zu viele blanke Fakten. Durch Erhöhung der Anzahl der Prüfungsfächer bleibt eine nachhaltige Lehre auf der Strecke. Ein intensiver Dialog mit Experten verschiedener Gebiete soll herausstellen, welche Fächer geprüft werden müssen und wie themenübergreifende Lehre ideal umgesetzt wird.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 4. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Kinder kriegen im Medizinstudium

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Studium, Praktisches Jahr, Berufseinstieg, Facharztausbildung: Wann ist für MedizinerInnen der beste Zeitpunkt für Nachwuchs? Eine Studie der Ulmer Universität zeigt, dass das Studium dafür unter allen „ungünstigen“ Zeitpunkten einer der günstigsten ist. Die Pilotstudie analysiert, mit welchen Schwierigkeiten Studierende mit Kindern im anspruchsvollen Medizinstudium zu kämpfen haben und entwickelt daraus Konzepte zur Verbesserung.

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„Wenn die Studienzeit für Medizinerinnen der günstigste Zeitpunkt für Nachwuchs ist, müssen wir dafür sorgen, dass das Medizinstudium mit Kind möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Studiendekan der Medizinischen Fakultät und Familienforscher. „Der Frauenanteil unter den Medizinstudierenden liegt bei über 60 Prozent. Ein familienfreundliches Studium ist daher ein Baustein, um sicherzustellen, dass wir in Deutschland auch in Zukunft genügend Ärzte haben“, so Fegert.

Günstig, aber problematisch
Für die aus Studiengebühren finanzierte Studie befragte Fegert mit seinem Team in 37 strukturierten Interviews etwa die Hälfte der Ulmer Medizinstudierenden mit Kindern. Obwohl die meisten von ihnen das Studium als einen relativ günstigen Zeitpunkt für die Familiengründung sehen, haben sie mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Neben fehlender zentraler Beratung und finanziellen Problemen wurde besonders häufig die familienunfreundliche Studienorganisation genannt. „Der Stundenplan ist gerade im Medizinstudium sehr verschult.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 5. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Jörg Portius ([email protected])
  
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 8. Forscherteam identifiziert Auslöser der Arthrose

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Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt: Sie betrifft mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre. Bei der Erforschung dieser Volkskrankheit ist die Medizin jetzt einen wichtigen Schritt weitergekommen: Ein Wissenschaftlerteam aus Münster und Hannover hat die Mechanismen entschlüsselt, die im Knorpel von Arthrose-Patienten zum Abbau der Knorpelsubstanz und damit zur Entstehung der Erkrankung führen.

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Bei Arthrose kommt es zum fortschreitenden Verlust des Gelenkknorpels sowie zur Bildung überschüssigen Knochens am Rand der betroffenen Gelenke und dadurch zu starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Am Ende eines mehrjährigen Leidens steht dann vielfach der künstliche Ersatz befallener Gelenke durch eine Prothese. Da die Ursachen für Arthrose weitgehend im Dunkeln lagen, war eine an den Wurzeln der Erkrankung ansetzende medikamentöse Therapie bislang nicht möglich. Schlimmer noch: Anders als bei vielen anderen Volkskrankheiten hat es in den letzten Jahrzehnten keine wirklichen Fortschritte in der Entwicklung von Medikamenten gegen Arthose gegeben. Mit den jetzt veröffentlichten Forschungsergebnissen könnte sich das ändern.

Syndecan ist verantwortlich
Wie die Arbeitsgruppe um Prof. Thomas Pap vom Institut für Experimentelle Muskuloskelletale Medizin der Universität Münster gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Hannover, Hamburg und Seoul herausfand, ist für die Entstehung von Arthrose ein spezielles Oberflächenmolekül auf den Knorpelzellen, ein so genanntes Syndecan, verantwortlich. Dr. Frank Echtermeyer, in der Experimentellen Anästhesiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover tätiger Erstautor der Studie, erläutert den zentralen Befund: „Unsere Untersuchungen zeigen, dass dieses Oberflächenmolekül entscheidend an der Bildung eines zerstörerischen Eiweißes durch Knorpelzellen beteiligt ist und es auf der Zelloberfläche verankert.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2009 auf Seite 6. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Thomas Bauer ([email protected])
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
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