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MEDI-LEARN im Herbst 2009
auf Deutschlandtour
Effektive
Examensvorbereitung |
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Gießen |
02.11.2009 |
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Mainz |
03.11.2009 |
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München |
11.11.2009 |
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Münster |
17.11.2009 |
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Hamburg |
19.11.2009 |
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Leipzig |
25.11.2009 |
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Berlin |
26.11.2009 |
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Bonn |
01.12.2009 |
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Marburg |
02.12.2009 |
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Düsseldorf |
03.12.2009 |
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1. Editorial |
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Hallo, für alle Vorkliniker unter euch haben wie diesmal etwas ganz Besonderes vorbereitet. Wie bereits in den letzten Ausgaben angekündigt, suchen wir für den Ausbau unseres redaktionellen Bereichs Verstärkung und bieten dir in Form eines Fragebogens, die Möglichkeit uns tatkräftig dabei zu unterstützen. Übrigens, unter allen Teilnehmern verlosen wir Lehrbücher im Wert von 1000 €, alle weiteren Details und die Interview-Fragen zu den Vorklinik-Fächern findest du im heutigen Artikel.
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Weblog-Autorin Denüse hat sich dazu entschlossen, das Medizinstudium an den Nagel zu hängen und eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zu beginnen. Was sie dazu bewogen hat und wie sie sich nun fühlt erfährst du im "Aussteiger-Blog". Nina berichtet von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um das mit sehr viel Lernaufwand verbundene Biochemie-Praktikum, das ihr "am Ende sogar Spaß gemacht hat" und Anja erzählt von ihrem Chirurgie-Tertial in Finnland, für das sie sich sogar mit einem Finnisch-Kurs an der Uni vorbereitet hatte und schnell merkte, dass es "vieles zu sehen" gibt, wenn man sich darum "kümmert und nachfragt". Ebenso erwarten dich im Newsletter ein Schwung voll neuer Forenlinks, der Witz der Woche und weitere interessante Artikel und Kolumnen.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 03.11.2009:
o Bewerber-Blog: Normalität im Chaos gefunden
o Tools und Gadgets für den Medizineralltag
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Studententag zum Thema
Naturheilverfahren
auf der 43. Medizinischen Woche in Baden-Baden |
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Im neuen
Gewinnspiel
in Kooperation mit dem Haug Verlag
verlosen wir unter allen
Teilnehmern
25 Eintrittskarten für den
Studententag auf der 43. Medizinischen Woche
in der illustren und sehenswerten Stadt Baden-Baden. |
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Vorklinische Studenten aufgepasst: ihr könnt die Webseiten zu den Vorklinik-Fächern von MEDI-LEARN mit neuem Leben füllen und habt die Chance auf wertvolle Lehrbücher im Wert von 1.000 €. Um was geht es? Wir möchten gerne unseren redaktionellen Bereich zu allen vorklinischen Lehrfächern mit Originalstatements und „Live-und-in-Farbe“-Äusserungen aus Studentensicht ergänzen.
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Zu diesem Zweck startet MEDI-LEARN eine große Interviewoffensive, die sich ganz dem universitären Unterricht auf dem Weg zum Physikum widmet. Wie liefen die Vorlesungen ab? Was fand im Kurs/Praktikum statt? Wie waren Klausur und Testat? Und was gibt es über das Seminar zu erzählen? Die Antworten aus den Interviews werden wir in den redaktionellen Bereich und auch in die neue Auflage des Studienführers integrieren. Zu jedem vorklinischen Fach kann ein Interview ausgefüllt werden.
Natürlich soll sich die Mühe lohnen und dieses Mal sogar ganz besonders: Als Dank für die Mühen verlosen wir unter allen Mitmachern vorklinische Lehrbücher im Gesamtwert von 1.000 € - wir freuen uns darauf, wenn du durch deine Antworten mithilfst, den redaktionellen Bereich bei MEDI-LEARN mitzugestalten, so dass es nachfolgende Generationen leichter haben, sich etwas unter den Fächern, die noch bevor stehen, vorzustellen.
Wie läuft das Ganze?
Weiter unten im Beitrag findest du einen Fragenkatalog. Such dir einfach ein Fach deiner Wahl aus, zu dem du aus dem Bauch heraus berichten kannst, wie es war. Du kannst die Fragen (s.u.) in die Zwischenablage kopieren und dann samt deiner Antworten einfach als Antwort auf diesen Eingangsbeitrag hier im Forum posten! Wir sind wirklich gespannt auf eure Angaben!
Wähle das Fach deiner Wahl, zu dem du berichten möchtest!
1. Zu welchem Fach möchtest du etwas berichten? Bitte wähle aus folgenden Fächern eines aus, zu dem du dann in den weiteren Fragen des Interviews Stellung nimmst: Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie, Biologie, Physik, Chemie, Histologie. Worum dreht es sich bei dir und an welcher Uni studierst du?
Abschnitt A: Die Vorlesungen
2. Wie waren die Vorlesungen in diesem Fach gestaltet? Lohnte sich der Besuch oder hattest du eher den Eindruck, dass du auch ohne Professor mit dem Lehrbuch alleine besser klar gekommen wärest?
3. Was fandest du an den Vorlesungen besonders gut? Was war deiner Meinung nach eher verbesserungsfähig? Wurden moderne Medien genutzt?
4. Wurden die Studenten in die Vorlesung aktiv miteinbezogen? Gab es Patientenvorstellungen?
5. An welches Erlebnis aus der Vorlesung denkst auch jetzt noch besonders gerne zurück? Und umgekehrt: was war eher unschön, so dass du es lieber vergessen würdest?
6. Gab es eine Vorlesungspflicht, die auch kontrolliert wurde?
7. Hat dir die Vorlesung insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?
Abschnitt B: Kurs bzw. Praktikum
8. Widmen wir uns dem zweiten Teil Unterrichtstyp: dem Kurs bzw. Praktikum. Wie war der Kurs in diesem Fach aufgebaut und wie lief es ab? Wie viele Stunden? Über wie viele Semester und wie oft in der Woche? Wie groß waren die Kursgruppen?
9. Und wie lief das ganze praktisch ab? Was habt ihr im Kurs gemacht?
10. Was hat dir am Kurs besonders gefallen, so dass du des loben möchtest? Welche Szene ist dir auch heute noch lebhaft vor Augen?
11. Hat der Kurs/das Praktikum dir insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?
12. In welcher Form wurden während des Kurses die „lästigen“ Testate und Klausuren abgehalten? Waren dir Prüfungen in der Regel machbar oder schon „dicke“ Brocken? Wie lange dauerten die Prüfungen und wie oft wurde geprüft. Wie lange musstest du für die Prüfung/Testat im Kurs lernen?
Abschnitt C: Seminar
13. Schließlich kommen wir zum dritten Baustein der universitären Lehre: dem ergänzenden Unterricht in Form eines Seminars. Kannst du einem aussen stehenden beschreiben, was er sich unter einem Seminar vorstellen kann?
14. Was habt ihr gemacht? Wie lief es ab?
15. Und auch hier wieder die Frage, was dir besonders am Seminar gefallen hat und auf was man – andersherum betrachtet – getrost verzichten kann?
16. Hat dir das Seminar insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?
17. Musstest du Referate halten? Wie bist du mit dem Lampenfieber umgegangen?
18. Gab es eine Klausur oder Prüfung? Wenn ja, wie schwer war sie?
Abschnitt D: Haben wir was vergessen?
19. Abschließend hast du die Gelegenheit auf diejenigen Punkte einzugehen, die du noch für erwähnenswert hältst, die wir aber in den Fragen nicht angeschnitten haben. Was gäbe es aus deiner Sicht noch zum Fach zu berichten?
Wir danken euch schon an dieser Stelle für das Ausfüllen dieses Interviews in den Fächern der Vorklinik, mit der ihr mithelft, den Erfahrungsschatz und das Informationsangebot in der MEDI-LEARN Community weiter zu vergrößern: Herzlichen Dank für deine Mühen und das Mitwirken an den redaktionellen Inhalten von MEDI-LEARN!
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Mal was ganz anderes zwischendurch, das mich gerade sehr beschäftigt…
Als ich vor einigen Monaten meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begann, war ich wirklich guter Dinge. Ein Neuanfang. Weiter in der Klinik sein ohne dem Druck eines Studiums ausgesetzt zu sein. Ohne den Druck, jemand sein zu müssen, der man eben grad nicht sein kann. Klingt erstmal gut, oder?
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Das dachte ich auch. Nur mit den Wochen wird mir immer klarer, dass die Kluft zwischen den Professionen fast unüberwindbar scheint. Ärzte lästern über das Pflegepersonal, die Pflegenden schimpfen auf die Ärzte, die Studenten stellen sich immer auf die Seite, die gerade besser für sie ist und keiner scheint auch nur einen Hauch von Empathie für den anderen aufbringen zu wollen.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Gute gibt´s überall… Aber leider auch sehr viele schlechte Menschen… Jedenfalls was das Einfühlungsvermögen, Toleranz oder Kommunikationsbereitschaft angeht.
Irgendwie stehe ich immer dazwischen. Gehöre zwar nirgends wirklich dazu, weil ich ja mal Medizin studiert habe (Zitat: “Aus nem Fast-Doc wird nie eine gute Schwester…”), weil ich das Medizinstudium erstmal auf Eis gelegt habe (Zitat: “Naja, du wirst das wohl nie zu Ende bringen. Jetzt stehst du auf der anderen Seite.”)… Und trotzdem versuche ich Verständnis für beide Seiten zu haben.
Oft fühle ich mich unterfordert, mein Pflegekurs ist von ehemals 30 Mitgliedern auf nun noch 19 geschrumpft. Der Rest hat gekündigt, weil es keinen Spaß machte, die Lehre einfach unterirdisch ist und sich niemand Mühe geben möchte, uns etwas beizubringen.
[Zum Aussteiger-Blog von Denüse - klick
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| Autor(in): Denüse ([email protected]) |
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Fritzchen war im Unterricht unanständig und muss als Strafarbeit einen Aufsatz schreiben, mit der Bedingung, dass das Wort "wahrscheinlich" dreimal vorkommt.
Völlig planlos sitzt er in seinem Zimmer und überlegt. Gelangweilt blickt er durchs Fenster auf den benachbarten Bauernhof uns sieht dort die Magd über den Hof gehen.
Darauf hin schreibt Fritzchen in sein Heft: "Die Magd geht über den Hof. Sie hat einen Korb in der Hand und geht damit in die Scheune, wahrscheinlich will sie dort die Eier einsammeln."
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Danach will ihm wieder nichts einfallen. Er schaut wieder aus dem Fenster und erblickt den Knecht, der über den Nachbarhof läuft.
Fritzchen schreibt in sein Heft: "Der Knecht geht über den Hof zur Scheune mit der Mistgabel in der Hand, wahrscheinlich wird er das Heu holen."
Als ihm daraufhin nichts einfallen will, legt er seine Hausaufgaben erstmal zur Seite und geht auf den Hof des Nachbarn, in der Hoffnung er könne dort Fußball spielen. Als der Ball in Richtung Scheunentor rollt, bleibt Fitzchen stehen und schaut neugierig durch den Türspalt.
So schnell er kann rennt er zurück und schreibt in sein Heft: "Die Magd schläft am Boden, der Knecht liegt drauf, er schwankt und zuckt ein wenig, wahrscheinlich schläft er auch!"
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| 5. Calamitates Medicorum - Die Wahrheiten im Leben eines Assistenzarztes
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Calamitates Medicorum - wer im Internet unter YouTube diesen Begriff oder "Assistenzarzt" (www.youtube.de/assistenzarzt) aufruft, kann die Höhen und Tiefen des Arztlebens genau studieren. Video-Spots zeigen dort, wie das Leben als Arzt wirklich ist. Die Episoden schildern in kurzer und witziger Art - garniert nicht ohne einen Schuss schwarzen Humors - die tägliche Arbeitsbelastung des jungen Arztes, seinen Stress zwischen Familien- und Berufsalltag und seine Träume von der eigenen Niederlassung.
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"Sehr schön und so wahr, man findet sich echt wieder", so der Tenor der Kommentare, die bislang im Internet kursieren. Bislang anonym im Hintergrund der Initiator: die Deutsche Ärzteversicherung. Doch damit ist jetzt Schluss. Mit dem neuen Spot "Das Praktische Jahr" geht die Deutsche Ärzteversicherung in die Öffentlichkeit - bei YouTube und auf der eigenen Webseite www.aerzteversicherung.de. Denn der Test, auf neuen Wegen mit der Zielgruppe der Jungmediziner zu kommunizieren, war laut Marketingchef Werner Becker ein voller Erfolg. "Wir wissen, dass Jungmediziner sehr online-affin und deshalb auch bei YouTube präsent sind. Mit diesen kurzen Video-Spots treffen wir den Nerv der jungen Mediziner."
Die positive Resonanz der Online-Nutzer ist auch eine Bestätigung der intensiven Auseinandersetzung der Deutschen Ärzteversicherung mit den privaten wie beruflichen Wünschen und Vorstellungen der jungen Mediziner. Das Ergebnis ist die Ansprache über einen ungewöhnlichen Weg in einer erfrischend humorvollen Art. Natürlich haben die Spots auch den Sinn, die Deutsche Ärzteversicherung bei Jungmedizinern noch besser bekanntzumachen und Sympathie bei denen zu wecken, denen das Unternehmen noch nicht so vertraut ist.
Das neue Thema "Das Praktische Jahr" zeigt eine weitere Facette des Arztlebens. Und man darf schon heute gespannt sein auf weitere Folgen von "Calamitates Medicorum - Leitfaden für Jungmediziner".
Quelle: aerzteversicherung.de
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| Autor(in): Deutsche Ärzteversicherung ([email protected]) |
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6. Tage im Labor Jeder Medizinstudent muss durchs Biochemie-Praktikum
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Liebe Sportwissenschaftler, ich möchte auch mal einen Schein fürs Snowboarden bekommen. Stattdessen hatte ich mir den Biochemie-Schein als Ziel gesetzt und musste Vorlesungen, Seminare und Praktika mit vielen Testaten und Prüfungen über drei Semester bestehen. Aber ich brauchte diesen Schein, um zum „1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung“, dem Physikum, zugelassen zu werden. Nur, um dort noch ein letztes Mal in Biochemie geprüft zu werden.
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Praktische Fähigkeiten bleiben hängen
Die Biochemie-Praktika sind eine der ersten Chancen im Studium, praktisch tätig zu werden. Gerade dadurch bleiben eine Menge Wissen und zahlreiche Labor-Fähigkeiten hängen. Blutfette bestimmen, Aspirin herstellen, die Ernährung analysieren und viele andere Dinge wären noch schöner, wenn da nicht der permanente Leistungsdruck wäre. Viele Studenten machen die Erfahrung, dass „die Praktika mit der Vorlesung nun wirklich überhaupt nichts zu tun haben“ und es dadurch schwer ist, sich auf die Testate vorzubereiten. Eine Studentin schreibt sogar „Mir geht halt nur immer die Panik - gerade in BioChemie - inzwischen fühl ich mich zwar auch dort sehr, sehr fit - aber zu welchen Preis - ich hab auch schon insgesamt 3 Monate dafür gelernt...“
Intensiv mit dem Skript beschäftigen
Immerhin, vor dem ersten Praktikumstag gibt es ein Skript, wo wichtige Informationen und eine Anleitung zu jedem Versuchen zu finden sind. Der meistgenannte Tipp fürs Praktikum ist nämlich „wissen was passiert und wie.“ Ab und zu die Vorlesung verfolgen oder im Buch nachschlagen kann nicht schaden, gerade im Hinblick auf die abschließende Praktikums-Klausur oder das Physikum. Es heißt: „Lernt das Ganze Stück für Stück. Irgendwann schließt sich der Kreis und es macht Sinn. Mir hat es am Ende sogar Spaß gemacht.“ Häufig werden über das Praktikum Gruselgeschichten erzählt und die Durchfallquoten der Klausuren sprechen für sich. Doch ein Student bringt es auf den Punkt: „Jetzt macht mal nicht wieder das dritte Semester verrückt! Wenn man nicht gerade beim xxx hat, ist es doch wirklich nicht so schlimm. Die Praktikumsanleitung durchlesen ja - lernen aber definitiv nein.“
Fiese Testate
Allein die Zulassung zum Biochemie-Praktikum ist ein Beweis, dass der Student eine gewisse Ahnung von der Materie hat. Der Chemie-Schein aus dem ersten oder zweiten Semester ist nämlich Voraussetzung, um am Praktikum teilzunehmen. Der Ablauf ist dann so, dass über ein oder zwei Semester um die zehn Praktikumstage stattfinden, an denen viele Stunden Anwesenheit im Labor gefordert sind. Die Vorbereitung auf das Praktikum wird durch Antestate oder zufällige mündliche Prüfungen erzwungen. Nach ein paar einführenden Worten geht es an die Versuche. Jeder Student muss sie protokollieren. Der Praktikumstag endet mit einer Besprechung der Ergebnisse. Die Protokolle müssen noch am selben Tag oder ein paar Tage später abgegeben werden. Eine Klausur am Ende des Semesters ist die letzte Hürde zum Praktikums-Schein.
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| Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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So.Da sind wir wieder. Seit letzten Samstag sind wir wieder im Lande und das Geld von unserem Konto. Naja zumindest von meinem. Satte Siebzig Euro lungern dort noch rum. Gut, dass der Monat erst angefangen hat… Aber ich falle schon wieder in deutsche Gewohnheiten. Nörgeln und sich beklagen. Deswegen kommen wir mal ganz schnell zum Positiven:
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Der Trip war saumäßighammerkrass, megasupergigantomanischfett, awesomenice, phantastischwunderschön, einfach geil und auch ungefähr so lang wie das Adjektiv. Aber in den 4 Wochen sind wir echt durch ganz Westeuropa getourt. Ich glaube an ca. 5 Tagen davon, haben wir dann auch mal eine Wolke gesehen! Der Rest war meist purer Sonnenschein.
Aber immer der Reihe nach.
Werde ich zu jedem Tourstop die besten Anekdoten und Bilder posten. Leider nur aus dem Gedächtnis, denn in mein Wendytagebuch habe ich so oft reingeschrieben, wie ich in den Lüllman-Rauch (Für alle nicht Mediziner: Das beste Buch für das langweiligste Fach der Vorklinik) geschaut habe: gar nicht! Naja immerhin, der Wille zählt!
Da ich noch die Fotos sortieren muss, geht es erst in ein paar Tagen los!
Also stay tuned...
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| Autor(in): Maxwell ([email protected]) |
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Mein Ziel: Oulu, Finnland. Viele
Wege führen in das skandinavische
Land. Die meisten Studenten aus
Deutschland nutzen den Luftweg; Flüge
nach Helsinki sind preiswert, wenn man
rechtzeitig bucht (ab ca. 29 Euro).
Direktflüge nach Oulu gibt es leider
nicht, je nach Fluggesellschaft muss man
in Riga oder Helsinki umsteigen. Das ist
entsprechend teurer (ab ca. 250 Euro).
Eine weitere Möglichkeit, nach Oulu
zu gelangen, ist nach Helsinki zu fliegen,
um danach mit dem Zug nach Oulu
weiterzureisen. Gemeinsam mit einer
Kommilitonin nutzte ich einen dritten
Weg und reiste mit Auto und Fähre (Rostock-
Trelleborg, dann mit dem Auto
nach Stockholm und von dort mit dem
Schiff nach Turku) nach Oulu, um vor
Ort möglichst flexibel zu sein.
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Family appartment
Das Universitätsklinikum (Oulun yliopistollinen
sairaala, kurz: OYS) befindet
sich im Stadtteil Oulunsuu, das ist
relativ nahe am
Zentrum.
Die Universität (Linnanmaa) liegt
etwas außerhalb, rund sieben Kilometer
vom Klinikum entfernt. Da auch das
„international housing“ universitätsnah
und damit klinikfern ist, mieteten wir
ein „family appartment“ im Stadtteil
Hyöthyä.
Dort hatten wir eine Zwei-Zimmerwohnung
mit Einbauküche, Bad, Balkon und
Internet für 426 Euro. Der Wohnungskomplex
ist sehr schön gelegen, hier
wohnten allerdings nur finnische und
keine ausländischen Studenten. Wer daran
interessiert ist, Kontakte zu knüpfen
und Studentenpartys zu besuchen, sollte
sich lieber beim „international housing“
einquartieren und den weiteren Weg in
Anspruch nehmen.
Visite mit Laptop
Viele der PJ-typischen Arbeiten aus
Deutschland entfielen in Finnland:
Blutabnahmen und das Legen der Zugänge
ist Schwesterntätigkeit. Das
Schreiben von Epikrisen und Arztbriefen
wurde aufgrund unserer nicht ausreichenden
Sprachkenntnisse weg von
finnischen Studenten übernommen, die
dafür gut bezahlt werden. Blieben die
Teilnahme an der Visite und die Assistenz
im OP übrig.
Die Visite findet zum größten Teil auf
Finnisch statt. Beim ersten Mal wurde
uns noch von einem der Ärzte oder
einem finnischen Studenten auf Englisch
zugeflüstert, was der Patient hat,
am nächsten Tag war das allerdings
schon nicht mehr der Fall.
Dann muss man sich so positionieren,
dass man einen Blick auf
den Bildschirm hat (in Finnland
wird Visite mit Laptop
gemacht), um Diagnosen,
Labor und Röntgenbilder
mit ansehen
zu können.
Eigeninitiative
gefragt
Insgesamt ist
viel Eigeninitiative
gefragt. Das
wurde uns gleich
am ersten Tag klar: Da
hatten wir einen Termin bei
einem der Professoren. Er
zeigte uns kurz das Klinikum
und die OP-Säle, führte uns auf
eine Station für gastroenterologische
Chirurgie, bat uns monatlich zu
rotieren – und verschwand für fünf Wochen
in den Urlaub. Die Rotationen organisierten
wir dementsprechend selbst:
zuerst gastroenterologische Chirurgie,
dann Traumatologie/Orthopädie und
schließlich Herz-Thorax-Chirurgie.
Stichwort Urlaub: Gerade im Sommer
bietet sich die Möglichkeit, viel im OP
mitzuarbeiten. Dann sind viele Ärzte verreist,
Stationen werden zusammengelegt
und Leute zum Assistieren werden gesucht.
Gegen Ende des Sommers kehren
alle aus dem Urlaub zurück und die Möglichkeit
zu assistieren schwindetVielzahl englischer Literatur
Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek.
Unkompliziert bekommt
man einen Bibliotheksausweis und
kann aus einer Vielzahl medizinischer
Literatur in englischer und teilweise
auch deutscher Sprache auswählen, da
nur wenig Fachliteratur ins Finnische
übersetzt wird. Das Krankenhaus ist
das größte in diesen Breitengraden und
hat einen Einzugsbereich im Umkreis
von mehr als 700 km. Wenn man sich
immer um Kontakt bemüht, sind die
finnischen Ärzte sehr nett und besonders
erfreut, wenn sie erfahren, dass
man aus Deutschland stammt. Viele der
Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf
Jahre deutsch und versuchen dann, das
eine oder andere auf Deutsch zu sagen.
Und: Verglichen mit Deutschland ist
der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich
entspannter.Vielzahl englischer Literatur
Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek.
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Literatur in englischer und teilweise
auch deutscher Sprache auswählen, da
nur wenig Fachliteratur ins Finnische
übersetzt wird. Das Krankenhaus ist
das größte in diesen Breitengraden und
hat einen Einzugsbereich im Umkreis
von mehr als 700 km. Wenn man sich
immer um Kontakt bemüht, sind die
finnischen Ärzte sehr nett und besonders
erfreut, wenn sie erfahren, dass
man aus Deutschland stammt. Viele der
Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf
Jahre deutsch und versuchen dann, das
eine oder andere auf Deutsch zu sagen.
Und: Verglichen mit Deutschland ist
der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich
entspannter.
Vielzahl englischer Literatur
Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek.
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kann aus einer Vielzahl medizinischer
Literatur in englischer und teilweise
auch deutscher Sprache auswählen, da
nur wenig Fachliteratur ins Finnische
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das größte in diesen Breitengraden und
hat einen Einzugsbereich im Umkreis
von mehr als 700 km. Wenn man sich
immer um Kontakt bemüht, sind die
finnischen Ärzte sehr nett und besonders
erfreut, wenn sie erfahren, dass
man aus Deutschland stammt. Viele der
Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf
Jahre deutsch und versuchen dann, das
eine oder andere auf Deutsch zu sagen.
Und: Verglichen mit Deutschland ist
der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich
entspannter.
Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek.
Unkompliziert bekommt
man einen Bibliotheksausweis und
kann aus einer Vielzahl medizinischer
Literatur in englischer und teilweise
auch deutscher Sprache auswählen, da
nur wenig Fachliteratur ins Finnische
übersetzt wird. Das Krankenhaus ist
das größte in diesen Breitengraden und
hat einen Einzugsbereich im Umkreis
von mehr als 700 km. Wenn man sich
immer um Kontakt bemüht, sind die
finnischen Ärzte sehr nett und besonders
erfreut, wenn sie erfahren, dass
man aus Deutschland stammt. Viele der
Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf
Jahre deutsch und versuchen dann, das
eine oder andere auf Deutsch zu sagen.
Und: Verglichen mit Deutschland ist
der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich
entspannter.
Weiße Nächte
Nicht nur für die Arbeit, auch für die Freizeit
bietet sich ein Finnlandaufenthalt im
Sommer ungemein an. Bei unserer Ankunft
Mitte Juni schlummerte die kleine
Hafenstadt noch etwas, doch Anfang Juli
erwachte sie schlagartig. Die Fußgängerzone
und der kleine Hafen wurden
plötzlich bevölkert. Überall sitzen dann
Leute in der Sonne und essen Eis. In der
Fußgängerzone Oulus gibt es viele Läden,
Restaurants, Kneipen und Clubs, in
denen im Sommer eine Menge los ist. Im
Sommer gibt es viele Musik-Festivals (z.
B. das Qstock-Festival direkt in Oulu),
die man einfach besuchen muss.
Ein außergewöhnliches Naturschauspiel
sind die Sommersonnenwende und
die weißen Nächte in Finnland. Zwar
wusste ich, dass es im Sommer in diesen
Breitengraden einen Zeitraum gibt,
in dem es nicht dunkel wird. Aber so
richtig begriffen habe ich es erst, als ich
nachts um zwei Uhr erwachte, weil mir
die Sonne mitten ins Gesicht schien! Die vielen Seen und die unmittelbare
Nähe zur Ostsee laden im Sommer auch
zum Baden ein. Das Sommertertial überschneidet
sich zum Großteil mit den Semesterferien
in Finnland, daher gab es
nur wenige Angebote von der Uni. Erst
kurz vor unserer Abreise gab es Willkommensveranstaltungen
für Austausch-
Studenten und von der Uni organisierte
Aktivitäten und Ausflugsfahrten.
Da wir mit dem Auto angereist waren,
unternahmen wir selbst viele Ausflüge:
zum Oulujärvi (Oulusee), zum Inarisee,
nach Rovaniemi, natürlich nach Lappland
und sogar zum Nordkap. Die Natur
ist gerade im Norden Finnlands sehr
lohnenswert. Es gibt viele Nationalparks
und noch mehr Wanderwege. Auch ohne
Auto lohnt es sich, Ausflüge mit Bus oder
Bahn zu unternehmen.
Mit Englisch
kommt man durch Ich kann ein Chirurgie-Tertial in Finnland
nur empfehlen, auch wenn es eine
Menge Eigeninitiative erfordert. Sprachkenntnisse
sind für die Klinik von großem
Vorteil. Ich hatte zuvor einen einsemestrigen
Finnisch-Kurs an der TU
Berlin belegt, der bei dieser schwierigen
Sprache allerdings kaum ausreichte. Anderswo
kommt man aber auch mit Englisch
überall wunderbar durch. Ob mit
oder ohne Sprachkenntnisse:
Im OP ist vieles zu sehen und einiges
zu machen, wenn man sich kümmert
und nachfragt!
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| Autor(in): Anja Selig ([email protected]) |
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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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