27.10.2009

Ausgabe 471

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Der Sanitätsdienst der Bundeswehr sucht engagierte und teamfähige Assistenzärzte!
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591681 Vorkliniker aufgepasst:
MEDI-LEARN möchte seinen redaktionellen Bereich der vorklinischen Fächer mit original Beiträgen von Studenten ausbauen und verlost an alle Teilnehmer Bücher im Wert von 1000 €...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Große Interviewserie zu allen vorklinischen Lehrfächern
3.Aussteiger-Blog: Die Kluft zwischen Medizin und Pflege
  
4.Witz der Woche: Fritzchens Strafarbeit
5.Calamitates Medicorum - Die Wahrheiten im Leben eines Assistenzarztes
6.Tage im Labor - Jeder Medizinstudent muss durchs Biochemie-Praktikum
  
7.Bewerber-Blog: Back in town
8.Studentische Sommervertretung
9.In den Foren gelauscht
  
10.Impressum
    
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MEDI-LEARN im Herbst 2009 auf Deutschlandtour
Effektive Examensvorbereitung



Gießen 02.11.2009
Mainz 03.11.2009
München 11.11.2009
Münster 17.11.2009
Hamburg 19.11.2009
Leipzig 25.11.2009
Berlin 26.11.2009
Bonn 01.12.2009
Marburg 02.12.2009
Düsseldorf 03.12.2009


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 1. Editorial
  

Hallo,
für alle Vorkliniker unter euch haben wie diesmal etwas ganz Besonderes vorbereitet. Wie bereits in den letzten Ausgaben angekündigt, suchen wir für den Ausbau unseres redaktionellen Bereichs Verstärkung und bieten dir in Form eines Fragebogens, die Möglichkeit uns tatkräftig dabei zu unterstützen. Übrigens, unter allen Teilnehmern verlosen wir Lehrbücher im Wert von 1000 €, alle weiteren Details und die Interview-Fragen zu den Vorklinik-Fächern findest du im heutigen Artikel.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Weblog-Autorin Denüse hat sich dazu entschlossen, das Medizinstudium an den Nagel zu hängen und eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin zu beginnen. Was sie dazu bewogen hat und wie sie sich nun fühlt erfährst du im "Aussteiger-Blog". Nina berichtet von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um das mit sehr viel Lernaufwand verbundene Biochemie-Praktikum, das ihr "am Ende sogar Spaß gemacht hat" und Anja erzählt von ihrem Chirurgie-Tertial in Finnland, für das sie sich sogar mit einem Finnisch-Kurs an der Uni vorbereitet hatte und schnell merkte, dass es "vieles zu sehen" gibt, wenn man sich darum "kümmert und nachfragt". Ebenso erwarten dich im Newsletter ein Schwung voll neuer Forenlinks, der Witz der Woche und weitere interessante Artikel und Kolumnen.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 03.11.2009:
o Bewerber-Blog: Normalität im Chaos gefunden
o Tools und Gadgets für den Medizineralltag  

  

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Studententag zum Thema
Naturheilverfahren auf der 43. Medizinischen Woche
in Baden-Baden

Schnell sein, lohnt sich! Im neuen Gewinnspiel  in Kooperation mit dem Haug Verlag verlosen wir unter allen Teilnehmern 25 Eintrittskarten für den Studententag auf der 43. Medizinischen Woche in der illustren und sehenswerten Stadt Baden-Baden.

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 2. Große Interviewserie zu allen vorklinischen Lehrfächern

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Vorklinische Studenten aufgepasst: ihr könnt die Webseiten zu den Vorklinik-Fächern von MEDI-LEARN mit neuem Leben füllen und habt die Chance auf wertvolle Lehrbücher im Wert von 1.000 €. Um was geht es? Wir möchten gerne unseren redaktionellen Bereich zu allen vorklinischen Lehrfächern mit Originalstatements und „Live-und-in-Farbe“-Äusserungen aus Studentensicht ergänzen.

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Zu diesem Zweck startet MEDI-LEARN eine große Interviewoffensive, die sich ganz dem universitären Unterricht auf dem Weg zum Physikum widmet. Wie liefen die Vorlesungen ab? Was fand im Kurs/Praktikum statt? Wie waren Klausur und Testat? Und was gibt es über das Seminar zu erzählen? Die Antworten aus den Interviews werden wir in den redaktionellen Bereich und auch in die neue Auflage des Studienführers integrieren. Zu jedem vorklinischen Fach kann ein Interview ausgefüllt werden.

Natürlich soll sich die Mühe lohnen und dieses Mal sogar ganz besonders: Als Dank für die Mühen verlosen wir unter allen Mitmachern vorklinische Lehrbücher im Gesamtwert von 1.000 € - wir freuen uns darauf, wenn du durch deine Antworten mithilfst, den redaktionellen Bereich bei MEDI-LEARN mitzugestalten, so dass es nachfolgende Generationen leichter haben, sich etwas unter den Fächern, die noch bevor stehen, vorzustellen.

Wie läuft das Ganze?

Weiter unten im Beitrag findest du einen Fragenkatalog. Such dir einfach ein Fach deiner Wahl aus, zu dem du aus dem Bauch heraus berichten kannst, wie es war. Du kannst die Fragen (s.u.) in die Zwischenablage kopieren und dann samt deiner Antworten einfach als Antwort auf diesen Eingangsbeitrag hier im Forum posten! Wir sind wirklich gespannt auf eure Angaben!

Wähle das Fach deiner Wahl, zu dem du berichten möchtest!

1. Zu welchem Fach möchtest du etwas berichten? Bitte wähle aus folgenden Fächern eines aus, zu dem du dann in den weiteren Fragen des Interviews Stellung nimmst: Anatomie, Physiologie, Biochemie, Psychologie, Biologie, Physik, Chemie, Histologie. Worum dreht es sich bei dir und an welcher Uni studierst du?

Abschnitt A: Die Vorlesungen

2. Wie waren die Vorlesungen in diesem Fach gestaltet? Lohnte sich der Besuch oder hattest du eher den Eindruck, dass du auch ohne Professor mit dem Lehrbuch alleine besser klar gekommen wärest?

3. Was fandest du an den Vorlesungen besonders gut? Was war deiner Meinung nach eher verbesserungsfähig? Wurden moderne Medien genutzt?

4. Wurden die Studenten in die Vorlesung aktiv miteinbezogen? Gab es Patientenvorstellungen?

5. An welches Erlebnis aus der Vorlesung denkst auch jetzt noch besonders gerne zurück? Und umgekehrt: was war eher unschön, so dass du es lieber vergessen würdest?

6. Gab es eine Vorlesungspflicht, die auch kontrolliert wurde?

7. Hat dir die Vorlesung insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?

Abschnitt B: Kurs bzw. Praktikum

8. Widmen wir uns dem zweiten Teil Unterrichtstyp: dem Kurs bzw. Praktikum. Wie war der Kurs in diesem Fach aufgebaut und wie lief es ab? Wie viele Stunden? Über wie viele Semester und wie oft in der Woche? Wie groß waren die Kursgruppen?

9. Und wie lief das ganze praktisch ab? Was habt ihr im Kurs gemacht?

10. Was hat dir am Kurs besonders gefallen, so dass du des loben möchtest? Welche Szene ist dir auch heute noch lebhaft vor Augen?

11. Hat der Kurs/das Praktikum dir insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?

12. In welcher Form wurden während des Kurses die „lästigen“ Testate und Klausuren abgehalten? Waren dir Prüfungen in der Regel machbar oder schon „dicke“ Brocken? Wie lange dauerten die Prüfungen und wie oft wurde geprüft. Wie lange musstest du für die Prüfung/Testat im Kurs lernen?

Abschnitt C: Seminar

13. Schließlich kommen wir zum dritten Baustein der universitären Lehre: dem ergänzenden Unterricht in Form eines Seminars. Kannst du einem aussen stehenden beschreiben, was er sich unter einem Seminar vorstellen kann?

14. Was habt ihr gemacht? Wie lief es ab?

15. Und auch hier wieder die Frage, was dir besonders am Seminar gefallen hat und auf was man – andersherum betrachtet – getrost verzichten kann?

16. Hat dir das Seminar insgesamt eher gefallen oder eher missfallen? Warum?

17. Musstest du Referate halten? Wie bist du mit dem Lampenfieber umgegangen?

18. Gab es eine Klausur oder Prüfung? Wenn ja, wie schwer war sie?

Abschnitt D: Haben wir was vergessen?

19. Abschließend hast du die Gelegenheit auf diejenigen Punkte einzugehen, die du noch für erwähnenswert hältst, die wir aber in den Fragen nicht angeschnitten haben. Was gäbe es aus deiner Sicht noch zum Fach zu berichten?

Wir danken euch schon an dieser Stelle für das Ausfüllen dieses Interviews in den Fächern der Vorklinik, mit der ihr mithelft, den Erfahrungsschatz und das Informationsangebot in der MEDI-LEARN Community weiter zu vergrößern: Herzlichen Dank für deine Mühen und das Mitwirken an den redaktionellen Inhalten von MEDI-LEARN!


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 3. Aussteiger-Blog: Die Kluft zwischen Medizin und Pflege…

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Mal was ganz anderes zwischendurch, das mich gerade sehr beschäftigt… Als ich vor einigen Monaten meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begann, war ich wirklich guter Dinge. Ein Neuanfang. Weiter in der Klinik sein ohne dem Druck eines Studiums ausgesetzt zu sein. Ohne den Druck, jemand sein zu müssen, der man eben grad nicht sein kann. Klingt erstmal gut, oder?

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Das dachte ich auch. Nur mit den Wochen wird mir immer klarer, dass die Kluft zwischen den Professionen fast unüberwindbar scheint. Ärzte lästern über das Pflegepersonal, die Pflegenden schimpfen auf die Ärzte, die Studenten stellen sich immer auf die Seite, die gerade besser für sie ist und keiner scheint auch nur einen Hauch von Empathie für den anderen aufbringen zu wollen.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Gute gibt´s überall… Aber leider auch sehr viele schlechte Menschen… Jedenfalls was das Einfühlungsvermögen, Toleranz oder Kommunikationsbereitschaft angeht.

Irgendwie stehe ich immer dazwischen. Gehöre zwar nirgends wirklich dazu, weil ich ja mal Medizin studiert habe (Zitat: “Aus nem Fast-Doc wird nie eine gute Schwester…”), weil ich das Medizinstudium erstmal auf Eis gelegt habe (Zitat: “Naja, du wirst das wohl nie zu Ende bringen. Jetzt stehst du auf der anderen Seite.”)… Und trotzdem versuche ich Verständnis für beide Seiten zu haben.

Oft fühle ich mich unterfordert, mein Pflegekurs ist von ehemals 30 Mitgliedern auf nun noch 19 geschrumpft. Der Rest hat gekündigt, weil es keinen Spaß machte, die Lehre einfach unterirdisch ist und sich niemand Mühe geben möchte, uns etwas beizubringen.

[Zum Aussteiger-Blog von Denüse - klick hier]


   
Autor(in): Denüse ([email protected])
  
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 4. Witz der Woche: Fritzchens Strafarbeit

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Fritzchen war im Unterricht unanständig und muss als Strafarbeit einen Aufsatz schreiben, mit der Bedingung, dass das Wort "wahrscheinlich" dreimal vorkommt. Völlig planlos sitzt er in seinem Zimmer und überlegt. Gelangweilt blickt er durchs Fenster auf den benachbarten Bauernhof uns sieht dort die Magd über den Hof gehen. Darauf hin schreibt Fritzchen in sein Heft: "Die Magd geht über den Hof. Sie hat einen Korb in der Hand und geht damit in die Scheune, wahrscheinlich will sie dort die Eier einsammeln."

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Danach will ihm wieder nichts einfallen. Er schaut wieder aus dem Fenster und erblickt den Knecht, der über den Nachbarhof läuft. Fritzchen schreibt in sein Heft: "Der Knecht geht über den Hof zur Scheune mit der Mistgabel in der Hand, wahrscheinlich wird er das Heu holen." Als ihm daraufhin nichts einfallen will, legt er seine Hausaufgaben erstmal zur Seite und geht auf den Hof des Nachbarn, in der Hoffnung er könne dort Fußball spielen. Als der Ball in Richtung Scheunentor rollt, bleibt Fitzchen stehen und schaut neugierig durch den Türspalt. So schnell er kann rennt er zurück und schreibt in sein Heft: "Die Magd schläft am Boden, der Knecht liegt drauf, er schwankt und zuckt ein wenig, wahrscheinlich schläft er auch!"


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 5. Calamitates Medicorum - Die Wahrheiten im Leben eines Assistenzarztes

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Calamitates Medicorum - wer im Internet unter YouTube diesen Begriff oder "Assistenzarzt" (www.youtube.de/assistenzarzt) aufruft, kann die Höhen und Tiefen des Arztlebens genau studieren. Video-Spots zeigen dort, wie das Leben als Arzt wirklich ist. Die Episoden schildern in kurzer und witziger Art - garniert nicht ohne einen Schuss schwarzen Humors - die tägliche Arbeitsbelastung des jungen Arztes, seinen Stress zwischen Familien- und Berufsalltag und seine Träume von der eigenen Niederlassung.

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"Sehr schön und so wahr, man findet sich echt wieder", so der Tenor der Kommentare, die bislang im Internet kursieren. Bislang anonym im Hintergrund der Initiator: die Deutsche Ärzteversicherung. Doch damit ist jetzt Schluss. Mit dem neuen Spot "Das Praktische Jahr" geht die Deutsche Ärzteversicherung in die Öffentlichkeit - bei YouTube und auf der eigenen Webseite www.aerzteversicherung.de. Denn der Test, auf neuen Wegen mit der Zielgruppe der Jungmediziner zu kommunizieren, war laut Marketingchef Werner Becker ein voller Erfolg. "Wir wissen, dass Jungmediziner sehr online-affin und deshalb auch bei YouTube präsent sind. Mit diesen kurzen Video-Spots treffen wir den Nerv der jungen Mediziner."

Die positive Resonanz der Online-Nutzer ist auch eine Bestätigung der intensiven Auseinandersetzung der Deutschen Ärzteversicherung mit den privaten wie beruflichen Wünschen und Vorstellungen der jungen Mediziner. Das Ergebnis ist die Ansprache über einen ungewöhnlichen Weg in einer erfrischend humorvollen Art. Natürlich haben die Spots auch den Sinn, die Deutsche Ärzteversicherung bei Jungmedizinern noch besser bekanntzumachen und Sympathie bei denen zu wecken, denen das Unternehmen noch nicht so vertraut ist. Das neue Thema "Das Praktische Jahr" zeigt eine weitere Facette des Arztlebens. Und man darf schon heute gespannt sein auf weitere Folgen von "Calamitates Medicorum - Leitfaden für Jungmediziner".

Quelle: aerzteversicherung.de

[Jetzt gleich den Clip bei YouTube schauen - klick hier]


   
Autor(in): Deutsche Ärzteversicherung ([email protected])
  
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cerebellum direkt, der kostenlose Newsletter für alle Medizinstudenten!

Damit angehende Ärzte immer gut informiert sind, gibt der Hartmannbund ab sofort einen neuen Newsletter für Medizinstudenten heraus. Mit „cerebellum direkt“ können Sie künftig nicht nur aktuelle gesundheitspolitische Meldungen mit studienspezifischem Belang nachlesen, sondern auch Informationen zu Projekten und Veranstaltungen vor Ort.

Jetzt kostenlos und unverbindlich für den Newsletter registrieren. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected] (Stichwort "cerebellum direkt").

  

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 6. Tage im Labor
Jeder Medizinstudent muss durchs Biochemie-Praktikum

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Liebe Sportwissenschaftler, ich möchte auch mal einen Schein fürs Snowboarden bekommen. Stattdessen hatte ich mir den Biochemie-Schein als Ziel gesetzt und musste Vorlesungen, Seminare und Praktika mit vielen Testaten und Prüfungen über drei Semester bestehen. Aber ich brauchte diesen Schein, um zum „1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung“, dem Physikum, zugelassen zu werden. Nur, um dort noch ein letztes Mal in Biochemie geprüft zu werden.

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Praktische Fähigkeiten bleiben hängen
Die Biochemie-Praktika sind eine der ersten Chancen im Studium, praktisch tätig zu werden. Gerade dadurch bleiben eine Menge Wissen und zahlreiche Labor-Fähigkeiten hängen. Blutfette bestimmen, Aspirin herstellen, die Ernährung analysieren und viele andere Dinge wären noch schöner, wenn da nicht der permanente Leistungsdruck wäre. Viele Studenten machen die Erfahrung, dass „die Praktika mit der Vorlesung nun wirklich überhaupt nichts zu tun haben“ und es dadurch schwer ist, sich auf die Testate vorzubereiten. Eine Studentin schreibt sogar „Mir geht halt nur immer die Panik - gerade in BioChemie - inzwischen fühl ich mich zwar auch dort sehr, sehr fit - aber zu welchen Preis - ich hab auch schon insgesamt 3 Monate dafür gelernt...“

Intensiv mit dem Skript beschäftigen
Immerhin, vor dem ersten Praktikumstag gibt es ein Skript, wo wichtige Informationen und eine Anleitung zu jedem Versuchen zu finden sind. Der meistgenannte Tipp fürs Praktikum ist nämlich „wissen was passiert und wie.“ Ab und zu die Vorlesung verfolgen oder im Buch nachschlagen kann nicht schaden, gerade im Hinblick auf die abschließende Praktikums-Klausur oder das Physikum. Es heißt: „Lernt das Ganze Stück für Stück. Irgendwann schließt sich der Kreis und es macht Sinn. Mir hat es am Ende sogar Spaß gemacht.“ Häufig werden über das Praktikum Gruselgeschichten erzählt und die Durchfallquoten der Klausuren sprechen für sich. Doch ein Student bringt es auf den Punkt: „Jetzt macht mal nicht wieder das dritte Semester verrückt! Wenn man nicht gerade beim xxx hat, ist es doch wirklich nicht so schlimm. Die Praktikumsanleitung durchlesen ja - lernen aber definitiv nein.“

Fiese Testate
Allein die Zulassung zum Biochemie-Praktikum ist ein Beweis, dass der Student eine gewisse Ahnung von der Materie hat. Der Chemie-Schein aus dem ersten oder zweiten Semester ist nämlich Voraussetzung, um am Praktikum teilzunehmen. Der Ablauf ist dann so, dass über ein oder zwei Semester um die zehn Praktikumstage stattfinden, an denen viele Stunden Anwesenheit im Labor gefordert sind. Die Vorbereitung auf das Praktikum wird durch Antestate oder zufällige mündliche Prüfungen erzwungen. Nach ein paar einführenden Worten geht es an die Versuche. Jeder Student muss sie protokollieren. Der Praktikumstag endet mit einer Besprechung der Ergebnisse. Die Protokolle müssen noch am selben Tag oder ein paar Tage später abgegeben werden. Eine Klausur am Ende des Semesters ist die letzte Hürde zum Praktikums-Schein.


   
Autor(in): Nina Dalitz (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 7. Bewerber-Blog: Back in town

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So.Da sind wir wieder. Seit letzten Samstag sind wir wieder im Lande und das Geld von unserem Konto. Naja zumindest von meinem. Satte Siebzig Euro lungern dort noch rum. Gut, dass der Monat erst angefangen hat… Aber ich falle schon wieder in deutsche Gewohnheiten. Nörgeln und sich beklagen. Deswegen kommen wir mal ganz schnell zum Positiven:

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Der Trip war saumäßighammerkrass, megasupergigantomanischfett, awesomenice, phantastischwunderschön, einfach geil und auch ungefähr so lang wie das Adjektiv. Aber in den 4 Wochen sind wir echt durch ganz Westeuropa getourt. Ich glaube an ca. 5 Tagen davon, haben wir dann auch mal eine Wolke gesehen! Der Rest war meist purer Sonnenschein.

Aber immer der Reihe nach. Werde ich zu jedem Tourstop die besten Anekdoten und Bilder posten. Leider nur aus dem Gedächtnis, denn in mein Wendytagebuch habe ich so oft reingeschrieben, wie ich in den Lüllman-Rauch (Für alle nicht Mediziner: Das beste Buch für das langweiligste Fach der Vorklinik) geschaut habe: gar nicht! Naja immerhin, der Wille zählt! Da ich noch die Fotos sortieren muss, geht es erst in ein paar Tagen los!

Also stay tuned...

[Zum Bewerber-Blog von Maxwell - klick hier]


   
Autor(in): Maxwell ([email protected])
  
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 8. Studentische Sommervertretung

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Mein Ziel: Oulu, Finnland. Viele Wege führen in das skandinavische Land. Die meisten Studenten aus Deutschland nutzen den Luftweg; Flüge nach Helsinki sind preiswert, wenn man rechtzeitig bucht (ab ca. 29 Euro).
Direktflüge nach Oulu gibt es leider nicht, je nach Fluggesellschaft muss man in Riga oder Helsinki umsteigen. Das ist entsprechend teurer (ab ca. 250 Euro).

Eine weitere Möglichkeit, nach Oulu zu gelangen, ist nach Helsinki zu fliegen, um danach mit dem Zug nach Oulu weiterzureisen. Gemeinsam mit einer Kommilitonin nutzte ich einen dritten Weg und reiste mit Auto und Fähre (Rostock- Trelleborg, dann mit dem Auto nach Stockholm und von dort mit dem Schiff nach Turku) nach Oulu, um vor Ort möglichst flexibel zu sein.

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Family appartment
Das Universitätsklinikum (Oulun yliopistollinen sairaala, kurz: OYS) befindet sich im Stadtteil Oulunsuu, das ist relativ nahe am Zentrum. Die Universität (Linnanmaa) liegt etwas außerhalb, rund sieben Kilometer vom Klinikum entfernt. Da auch das „international housing“ universitätsnah und damit klinikfern ist, mieteten wir ein „family appartment“ im Stadtteil Hyöthyä.
Dort hatten wir eine Zwei-Zimmerwohnung mit Einbauküche, Bad, Balkon und Internet für 426 Euro. Der Wohnungskomplex ist sehr schön gelegen, hier wohnten allerdings nur finnische und keine ausländischen Studenten. Wer daran interessiert ist, Kontakte zu knüpfen und Studentenpartys zu besuchen, sollte sich lieber beim „international housing“ einquartieren und den weiteren Weg in Anspruch nehmen.

Visite mit Laptop
Viele der PJ-typischen Arbeiten aus Deutschland entfielen in Finnland: Blutabnahmen und das Legen der Zugänge ist Schwesterntätigkeit. Das Schreiben von Epikrisen und Arztbriefen wurde aufgrund unserer nicht ausreichenden Sprachkenntnisse weg von finnischen Studenten übernommen, die dafür gut bezahlt werden. Blieben die Teilnahme an der Visite und die Assistenz im OP übrig.
Die Visite findet zum größten Teil auf Finnisch statt. Beim ersten Mal wurde uns noch von einem der Ärzte oder einem finnischen Studenten auf Englisch zugeflüstert, was der Patient hat, am nächsten Tag war das allerdings schon nicht mehr der Fall.
Dann muss man sich so positionieren, dass man einen Blick auf den Bildschirm hat (in Finnland wird Visite mit Laptop gemacht), um Diagnosen, Labor und Röntgenbilder mit ansehen zu können.

Eigeninitiative gefragt
Insgesamt ist viel Eigeninitiative gefragt. Das wurde uns gleich am ersten Tag klar: Da hatten wir einen Termin bei einem der Professoren. Er zeigte uns kurz das Klinikum und die OP-Säle, führte uns auf eine Station für gastroenterologische Chirurgie, bat uns monatlich zu rotieren – und verschwand für fünf Wochen in den Urlaub. Die Rotationen organisierten wir dementsprechend selbst: zuerst gastroenterologische Chirurgie, dann Traumatologie/Orthopädie und schließlich Herz-Thorax-Chirurgie.
Stichwort Urlaub: Gerade im Sommer bietet sich die Möglichkeit, viel im OP mitzuarbeiten. Dann sind viele Ärzte verreist, Stationen werden zusammengelegt und Leute zum Assistieren werden gesucht. Gegen Ende des Sommers kehren alle aus dem Urlaub zurück und die Möglichkeit zu assistieren schwindetVielzahl englischer Literatur Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek. Unkompliziert bekommt man einen Bibliotheksausweis und kann aus einer Vielzahl medizinischer Literatur in englischer und teilweise auch deutscher Sprache auswählen, da nur wenig Fachliteratur ins Finnische übersetzt wird. Das Krankenhaus ist das größte in diesen Breitengraden und hat einen Einzugsbereich im Umkreis von mehr als 700 km. Wenn man sich immer um Kontakt bemüht, sind die finnischen Ärzte sehr nett und besonders erfreut, wenn sie erfahren, dass man aus Deutschland stammt. Viele der Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf Jahre deutsch und versuchen dann, das eine oder andere auf Deutsch zu sagen. Und: Verglichen mit Deutschland ist der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich entspannter.Vielzahl englischer Literatur Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek. Unkompliziert bekommt man einen Bibliotheksausweis und kann aus einer Vielzahl medizinischer Literatur in englischer und teilweise auch deutscher Sprache auswählen, da nur wenig Fachliteratur ins Finnische übersetzt wird. Das Krankenhaus ist das größte in diesen Breitengraden und hat einen Einzugsbereich im Umkreis von mehr als 700 km. Wenn man sich immer um Kontakt bemüht, sind die finnischen Ärzte sehr nett und besonders erfreut, wenn sie erfahren, dass man aus Deutschland stammt. Viele der Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf Jahre deutsch und versuchen dann, das eine oder andere auf Deutsch zu sagen. Und: Verglichen mit Deutschland ist der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich entspannter.

Vielzahl englischer Literatur
Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek. Unkompliziert bekommt man einen Bibliotheksausweis und kann aus einer Vielzahl medizinischer Literatur in englischer und teilweise auch deutscher Sprache auswählen, da nur wenig Fachliteratur ins Finnische übersetzt wird. Das Krankenhaus ist das größte in diesen Breitengraden und hat einen Einzugsbereich im Umkreis von mehr als 700 km. Wenn man sich immer um Kontakt bemüht, sind die finnischen Ärzte sehr nett und besonders erfreut, wenn sie erfahren, dass man aus Deutschland stammt. Viele der Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf Jahre deutsch und versuchen dann, das eine oder andere auf Deutsch zu sagen. Und: Verglichen mit Deutschland ist der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich entspannter. Sehr empfehlenswert ist die Universitätsbibliothek. Unkompliziert bekommt man einen Bibliotheksausweis und kann aus einer Vielzahl medizinischer Literatur in englischer und teilweise auch deutscher Sprache auswählen, da nur wenig Fachliteratur ins Finnische übersetzt wird. Das Krankenhaus ist das größte in diesen Breitengraden und hat einen Einzugsbereich im Umkreis von mehr als 700 km. Wenn man sich immer um Kontakt bemüht, sind die finnischen Ärzte sehr nett und besonders erfreut, wenn sie erfahren, dass man aus Deutschland stammt. Viele der Ärzte hatten in der Schule bis zu fünf Jahre deutsch und versuchen dann, das eine oder andere auf Deutsch zu sagen. Und: Verglichen mit Deutschland ist der Klinikalltag auch in Finnland wesentlich entspannter.

Weiße Nächte
Nicht nur für die Arbeit, auch für die Freizeit bietet sich ein Finnlandaufenthalt im Sommer ungemein an. Bei unserer Ankunft Mitte Juni schlummerte die kleine Hafenstadt noch etwas, doch Anfang Juli erwachte sie schlagartig. Die Fußgängerzone und der kleine Hafen wurden plötzlich bevölkert. Überall sitzen dann Leute in der Sonne und essen Eis. In der Fußgängerzone Oulus gibt es viele Läden, Restaurants, Kneipen und Clubs, in denen im Sommer eine Menge los ist. Im Sommer gibt es viele Musik-Festivals (z. B. das Qstock-Festival direkt in Oulu), die man einfach besuchen muss.
Ein außergewöhnliches Naturschauspiel sind die Sommersonnenwende und die weißen Nächte in Finnland. Zwar wusste ich, dass es im Sommer in diesen Breitengraden einen Zeitraum gibt, in dem es nicht dunkel wird. Aber so richtig begriffen habe ich es erst, als ich nachts um zwei Uhr erwachte, weil mir die Sonne mitten ins Gesicht schien!
Die vielen Seen und die unmittelbare Nähe zur Ostsee laden im Sommer auch zum Baden ein. Das Sommertertial überschneidet sich zum Großteil mit den Semesterferien in Finnland, daher gab es nur wenige Angebote von der Uni. Erst kurz vor unserer Abreise gab es Willkommensveranstaltungen für Austausch- Studenten und von der Uni organisierte Aktivitäten und Ausflugsfahrten.
Da wir mit dem Auto angereist waren, unternahmen wir selbst viele Ausflüge: zum Oulujärvi (Oulusee), zum Inarisee, nach Rovaniemi, natürlich nach Lappland und sogar zum Nordkap. Die Natur ist gerade im Norden Finnlands sehr lohnenswert. Es gibt viele Nationalparks und noch mehr Wanderwege. Auch ohne Auto lohnt es sich, Ausflüge mit Bus oder Bahn zu unternehmen.

Mit Englisch kommt man durch
Ich kann ein Chirurgie-Tertial in Finnland nur empfehlen, auch wenn es eine Menge Eigeninitiative erfordert. Sprachkenntnisse sind für die Klinik von großem Vorteil. Ich hatte zuvor einen einsemestrigen Finnisch-Kurs an der TU Berlin belegt, der bei dieser schwierigen Sprache allerdings kaum ausreichte. Anderswo kommt man aber auch mit Englisch überall wunderbar durch. Ob mit oder ohne Sprachkenntnisse: Im OP ist vieles zu sehen und einiges zu machen, wenn man sich kümmert und nachfragt!


   
Autor(in): Anja Selig ([email protected])
  
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 9. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki (Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
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