|
Anzeige: Wir sind für Sie da - Der Hartmannbund!
Speziell auf junge und angehende Mediziner zugeschnittene Angebote!
[Jetzt näher informieren - klick hier]
|
|
|
|
|
|
In Kooperation mit:
Georg Thieme Verlag *
Deutsche Ärzte Finanz |
| |
|
Inhalt (jetzt auch
anklickbar) |
|
|
|
|
| |
491_05_002_5913_99X |
|
1. Editorial |
|
|
|
Hallo,
heute geht es bei uns von der grauen Theorie der Medizin in die kunterbunte Praxis. Das Studienhospital der Uni Münster ermöglicht Medizinern am kommenden Wochenende in Form eines „Skills Lab“-Symposiums berufspraktische Fähigkeiten zu lernen und zu üben, um somit die Effizienz der Ausbildung zu steigern.
|
|
 |
|
Weiterhin begeben wir uns heute auf eine Reise in die Vergangenheit des Medizinstudiums. Das Archiv Deutsche Medizinerschaft – eine Initiative der Fachschaft Medizin Aachen - dokumentiert Medizingeschichte von den Studentenbewegungen der Sechziger bis hin zu gegenwärtigen Ärztestreiks, unter anderem in Form von Zeitschriften, Protokollen und Briefen.
Außerdem berichtet Raphael von seinen Erfahrungen in der Vorfamulatur im zweiten Semester seines Studiums und wie es sich angefühlt hat das erste Mal den weißen Kittel zu tragen, während wir in unserem Anatomie-Special Olaf zu seinen Erfahrungen im Präpkurs interviewt haben.
Ein weiteres Schmankerl ist ein Artikel aus der MMW – Fortschritte der Medizin, welcher sich mit den Symptomen nach der Depression auseinandersetzt. Wie gewohnt bieten wir dir natürlich auch wieder interessante und lesenwerte Forenbeiträge.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 30.03.2010:
o Die Sendung mit der Maus - Das PJ
o Klinik-Blogs von Sandra: ASK und ME mal zwei
|
|
| |
491_05_003_6005_99X |
|
- Werbung - |
|
Pädiatrie in 5 Tagen
|
|
 | d |
- Inhalte sind nach Häufigkeit in den IMPP-Fragen gewichtet - lernen was wirklich geprüft wird
- Experten schreiben für Studenten
- Übersichtlich, kurz und knackig werden alle Fakten lückenlos dargestellt
- Orientiert an den aktuellsten Leitlinien für Diagnostik und Therapie
- Perfekt gegliedert für die optimale Vorbereitung auf das "Hammerexamen"!
- Wertschätzung auf Aktualität und inhaltliche Qualität
|
|
[Ausführliche Infos - klick hier] |
|
| |
491_05_01x_6700_99X |
|
|
| |
|
Von der Studentenbewegung der
Sechziger bis zu den gegenwärtigen
Ärztestreiks und darüber hinaus
– das Archiv Deutsche Medizinerschaft
(ADM) dokumentiert die Anliegen von
Medizinstudenten von gestern und heute
in Postern, Flyern, Zeitschriften, Protokollen
und Briefen. Entstanden ist das
Archiv Ende 2008 aus einer Initiative
der Fachschaft Medizin Aachen in Kooperation
mit der bvmd und dem Institut
für Geschichte, Theorie und Ethik der
Medizin der RWTH Aachen.
|
|
|
|
|
Fachschaftsmitglied Katharina Kulike berichtet bei
MEDI-LEARN exklusiv von Entstehung, Aufbau und Zielen der spannenden Datensammlung.
Welchen Nutzen haben historische
Fachschaftsunterlagen eurer Meinung
nach für heutige Studierende?
Zum einen ist
es spannend, zu erfahren, in welcher Form sich die
Studierenden früher und heute neben
dem Studium engagiert haben und engagieren.
In vielen Punkten schärft es
das Bewusstsein für Dinge, die neben
dem Fachwissen des Studiums wichtig
sein könnten. Es gibt eine ganze Reihe
sozialer und gesellschaftlicher Fragestellungen,
die heute nicht mehr in der Form
diskutiert werden, wie es früher einmal
der Fall war.
Wir gehen davon aus, dass die Haltung
der früheren Studierendenschaft auch
Einfl uss auf die gegenwärtige Situation
der Profession hat, denn viele Studenten
von früher sind nun Vertreter in den Fakultäten,
Ärztekammern, Fachgesellschaften
und so weiter.
Außerdem stellen die Unterlagen eine
große Bereicherung für Medizinstudierendenvertreter
in den Fachschaften oder
in der bvmd dar. Studentenorganisationen
haben in den meisten Fällen mit einem
sehr hohen personellen „turn-over“ zu
kämpfen, was eine längerfristige und
nachhaltige Gestaltung ihrer Aktivitäten
sehr schwierig macht. Oft beginnt man
mit einem Projekt bei Null, ohne zu wissen,
dass etwas Ähnliches schon mal
existiert hat, oder dass über aktuelle Probleme
schon vor Jahren diskutiert wurde.
Was ist die Idee hinter dem ADM?
Die Idee besteht darin, die Zeugnisse des
politischen, gesellschaftlichen und sozialen
Engagements von Medizinstudenten
aus ganz Deutschland zu bewahren und
allen Interessierten zugänglich zu machen.
Das Archiv soll helfen, über den eigenen
Tellerrand hinauszuschauen, Informationen
verfügbar zu machen, Erfahrungen
zu teilen. So kann es zum Beispiel sein,
dass eine Idee in Aachen
noch unbekannt, in Freiburg
aber schon seit Jahren
etabliert ist. Oder dass die
bvmd sich mit einem bestimmten
Thema noch nie
befasst hat, dafür aber eine
ihrer Lokalvertretungen – es
geht um Austausch
und darum, voneinander
zu lernen.
Außerdem ist es
unser Wunsch,
einen zeitlichen
und räumlichen
Querschnitt
durch
die Aktivitäten
der Medizinstudierendenschaft
darzustellen.
Flyer, Poster,
Protokolle
– welche
Art von
Unterlagen
sammelt ihr?
Prinzipiell
archivieren
wir alles: von
Protokollen
über Berichte und
Publikationen bis
hin zu Postern und
Filmen. Wenn es
um die historische
Aufarbeitung der
Aktivitäten der nationalen
Medizinstudierendenvertre-
Eine Reise in die Vergangenheit
des Medizinstudiums
Interview über das neue Archiv Deutsche Medizinstudierendenschaft
Dominika Sobecki (MEDI-LEARN) im Gespräch mit Katharina Kulike
tung geht, sind natürlich Protokolle oder
die früher regelmäßig erscheinenden
Rundbriefe der Fachtagung Medizin eine
wichtige Quelle. Um das kreative Potential
einer Fachschaft kennenzulernen, ist
es aber auch spannend, sich Flyer, Poster,
Filme oder T-Shirts anzuschauen. Daher
haben wir keine Begrenzungen, was die
Archivalien betrifft.
Von wann sind die frühesten, von wann
die aktuellsten Unterlagen des ADM?
Wir haben bereits einzelne Dokumente
aus den Fünfzigern. In größerer Zahl
verfügen wir, nach heutigem Stand der
Dinge, über Unterlagen ab den späten
Sechzigern und frühen Siebzigern. Die
aktuellsten Dokumente sind von letzter
Woche.
Welches sind eure interessantesten
Archivalien?
Wir finden immer wieder sehr interessante
Unterlagen: Resolutionen gegen
den Repressionsstaat BRD; Appelle zur
Solidarisierung mit Freiheitskämpfern
in Guatemala und Nicaragua oder den
Bergarbeitern in England; Aufrufe zum
Steineklopfen für ein neues Studiengebäude
(aus den Neunzigern in Deutschland!);
Berichte über die Entstehung
der AO; mutige Briefe an das Bundesgesundheitsministerium;
die Forderung
nach Frauenplena auf den nationalen
Tagungen in den achtziger Jahren... Das
alles begleitet von vielen Fotos.
Viele Unterlagen gewinnen an Wert,
wenn man sie mit der momentanen Situation
vergleicht und sieht, dass sich
manche Dinge einfach nie ändern. Auf
der anderen Seite gibt es Dokumente,
die man heutzutage in dieser Form nicht
mehr verfassen würde, da sich die politische
Einstellung und die Engagementbereitschaft
der Studierenden sehr gewandelt
haben.
Welchen Umfang hat das ADM zurzeit?
Das Archiv besteht bisher aus ca. 650
Dokumenten, die bereits gescannt, verschlagwortet
und in eine Datenbank eingetragen
wurden. Diese Dokumente sind
jedoch nur ein kleiner Teil dessen, was
uns an Unterlagen zur Verfügung steht.
Zurzeit warten ca. 80 Ordner darauf, bearbeitet
zu werden, und es kommen auch
noch die Unterlagen aus aktuellen Aktivitäten
hinzu. Es findet also ein kontinuierlicher
Ausbau statt.
Wie viele Leute arbeiten an dem Projekt?
Aktuell sind wir vier. Mithilfe ist aber jederzeit
willkommen!
Worin genau besteht eure Arbeit?
Der strukturelle Aufbau der Datenbank
ist weitestgehend abgeschlossen. Somit
besteht unsere Arbeit nun darin, die Dokumente
anzuschauen, in Kontext und
Zeit einzuordnen, sie zu digitalisieren,
in die Datenbank einzugeben und zu verschlagworten.
Bei manchen Dokumenten
ist es eindeutig, wer sie wann verfasst
hat, aber es gibt auch zahlreiche Unterlagen,
bei denen man froh ist, wenn man
zumindest den Zeitraum und den Kontext
ungefähr zuordnen kann.
Handelt es sich beim ADM um ein rein
studentisches Projekt?
Im Wesentlichen wird die Arbeit von
Studenten durchgeführt. Das ganze Projekt
ist aber nur dank der Unterstützung
von Prof. Dr. Dr. Groß möglich, in dessen
Institut für Geschichte, Theorie und
Ethik der Medizin das Archiv räumlich
angesiedelt ist und der uns sowohl mit
Infrastruktur als auch mit seiner Expertise
tatkräftig unterstützt.
Wann hat die Arbeit am ADM begonnen?
Die konkrete Planungs- und Vorbereitungsphase
des ADM begann im Mai
2008. Bereits im Mai und Juni hatte sich
auch die bvmd mit der Etablierung eines
Archivs befasst und die Unterstützung
eines solchen Projektes beschlossen.
Ist das ADM bereits „fertig“ und offen
für Benutzer?
Es steht noch viel Arbeit an und ein Abschließen
des Projektes ist natürlich nicht
möglich, denn bei Archivarbeit handelt
es sich um einen fortlaufenden Prozess.
Aber auch jetzt schon ist jeder Interessierte
eingeladen, unsere Unterlagen zu
nutzen. Ungefähr 600 Dokumente sind
schon digitalisiert und für eine Schlagwortsuche
zugänglich.
Ist das ADM für alle Medizinstudenten
zugänglich?
Das Archiv ist allen Medizinstudierenden
und Mitgliedern von Ehemaligenoder
Fördervereinen der Medizinstudierenden
zugänglich; unter Auflagen auch
Nicht-Medizinstudenten. Es ist allerdings
möglich, dass einige Unterlagen
nicht allgemein einsehbar sein werden.
Wenn der Spender es wünscht, können
Unterlagen vom freien Zugang ausgenommen
werden.
Aus welchen Quellen wird das AMD
gespeist?
Zunächst versuchen wir, die Unterlagen,
die in der Fachschaft Aachen lagerten,
aufzuarbeiten. Dazu kommen Dokumente
von ehemaligen Amtsinhabern aus
bvmd, Fachtagung Medizin (FTM) oder
dem Deutschen Famulantenaustausch
(DFA). Auch einige Fachschaften haben
uns schon Dokumente geschickt. Wir
würden uns sehr freuen, wenn uns auch
Nicht-bvmd-Lokalgruppen etwas zukommen
lassen würden.
Seid ihr mit der eingehenden Materialmenge
zufrieden? Natürlich würden wir uns freuen, wenn
wir noch mehr Materialien zugesandt
bekämen. Gerade von anderen Fachschaften,
aber auch, wie bereits erwähnt,
von Medizinstudierendengruppen oder
Projekten, die nicht in der bvmd oder in
Fachschaften organisiert sind. Jeder, der
Dokumente durch die Archivierung retten
möchte, ist herzlich eingeladen, mit
uns Kontakt aufzunehmen.
Weitere Infos zum Archiv Deutsche Medizinstudierendenschaft
findest du unter:
www.bvmd.de/verein/geschichte/archiv/
Wenn du Fragen, Ideen oder Anregungen
hast oder über Materialien
verfügst, die du dem Archiv zur Verfügung
stellen möchtest,
schreib einfach an:
[email protected]
|
|
|
| Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_02_6451_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
491_05_02x_6701_99X |
| 3. Praxis-Ausbildung für Jungmediziner: Internationaler Austausch
|
- zurück zum Inhalt - |
|
| |
|
Grau ist alle Theorie: Goethes bekannter Satz gilt auch im Studium, zumal in einem Fach wie Medizin. Das Studienhospital der Universität Münster lädt daher Ärzte, Mitarbeiter medizinischer Fakultäten und Medizinstudenten zu einem „Skills Lab“-Symposium ein. Am 26. und 27. März (Freitag und Samstag) werden Vorträge, Workshops und Führungen zum praktischen Teil der Medizinerausbildung geboten.
|
|
|
|
|
Skills Labs sind Trainingseinrichtungen, in den Medizinstudenten berufspraktische Fähigkeiten lernen und üben können – das trägt zu einer effizienten Ausbildung bei. Viele der 35 deutschen Medizinfakultäten leisten sich deshalb eigene Skills Labs. „Das Symposium soll die schon vorhandenen Einrichtungen entwickeln und vernetzen, aber auch zur Gründung neuer beitragen“, sagt Dr. Hendrik Friederichs, der das Studienhospital Münster (SHM) leitet: „Alle Fakultäten sind sich einig darüber, dass eine paxisnahe Medizinerausbildung immens wichtig ist. Umgesetzt wird das ganz unterschiedlich, deshalb fördern wir den Austausch“.
 Auch Nähen will gelernt sein – erst recht, wenn es auf die Arbeit im Operationssaal vorbereiten soll. Foto: MFM/Albiker
Der Tagungsort ist selbst ein Skills Lab – eines mit einem außergewöhnlichen Konzept. Mit seinen sechs Betten ist das Ende 2007 eröffnete Studienhospital Münster das kleinste Krankenhaus Deutschlands, geschaffen als Ausbildungsstätte für Medizinstudenten, in Ausstattung und Ambiente eine exakte Kopie echter Kliniken. „Wir legen großen Wert auf das Lernen im situativen Kontext“, so Friederichs. „Im Studienhospital können wir die Lehrinhalte des Medizinstudiums direkt in die spätere Arbeitsumgebung integrieren“. Mit ihrem detailgetreuen Konzept gilt die münstersche Fakultät als Vorreiter; die Realitätsnähe reicht bis zum Einsatz von Schauspielern, die im Krankenbett professionell simulieren. Mittlerweile ist zum Studienhospital eine Studienpraxis hinzugekommen, in der die falschen Patienten auch ambulant behandelt werden können.
Studentische Tutoren stellen den voraussichtlich rund 150 Tagungsgästen das Studienhospital vor, mehrere Workshops geben Anregungen zur Vermittlung medizinischer Kompetenzen. Auch die Konzepte anderer Standorte sind Thema: Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Projekte und Praxis-Schwerpunkte ihrer Fakultäten bei einer Posterpräsentation am Samstag vorzustellen. Fakultätsdekan Prof. Dr. Wilhelm Schmitz eröffnet die Veranstaltung, die unter dem Titel „Die Zukunft Praktischer Fertigkeiten: Einsichten, Absichten und Aussichten“ steht, am Freitag um 14 Uhr.
Wie kommt der Zucker in die Tasse? Keine einfache Übung, wenn ein Alterssimulationsset die Bewegungsfreiheit einschränkt. Dieses soll - wie hier im Studienhospital Münster - Medizinstudenten das Lebensgefühl älterer Patienten vermitteln. Bild: MFM/Albiker
Das „Skills Lab“-Symposium in Münster ist die fünfte Veranstaltung dieser Art, die vorherigen Ausrichter waren Berlin, Wien, Köln und Aachen. Zunehmend zieht die Veranstaltung auch Gäste aus dem Ausland an, wie Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan der münsterschen Medizinischen Fakultät bestätigt: „Wir haben unerwartet viele Anmeldungen aus Österreich und der Schweiz bekommen“. Einige Anmeldungen kann er noch annehmen. Für Professoren, wissenschaftliche Angestellte und Ärzte kostet die Teilnahme inklusive Verpflegung 45 Euro; für Studierende gilt ein ermäßigter Tarif von 15 Euro.
Quelle: Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
|
|
|
| Autor(in): Dr. Thomas Bauer ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_03_6750_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
491_05_03x_6721_99x |
|
|
| |
|
Nach etlichen Missverständnissen war ich nach dem Ende meines zweiten Semesters am Ziel. Ich bekam die Zusage für meine erste (und einzige) „Vorfamulatur“. Das größte Problem war, zu erklären, was ich eigentlich genau vorhatte. Daher beginne ich auch hier noch einmal mit einem kurzen biographischen Vorspann.
|
|
|
|
|
Ich studiere Humanmedizin und war nach dem Ende meiner ersten Semesterferien mit dem Pflegepraktikum fertig.Dies lag vor allem daran, dass ich vor dem Studium etwas zu viel Zeit hatte, meine Rettungssanitäterausbildung stark in die Länge zog und länger als nötig im Krankenhaus blieb.
Der Weg zur Vorfamulatur
Nachdem ich also auch das zweite Semester hinter mich gebracht hatte, musste ich in den Ferien irgendwie um die Vorbereitung auf das Histologie-Eingangstestat zum dritten Semester herumkommen. Als effektivste Arbeitsvermeidungsstrategie schien es mir, mich kopfüber in die medizinische Praxis zu stürzen. Leider war mein Wissen über Chirurgie und Innere zu diesem Zeitpunkt noch sehr sehr überschaubar. Dafür hatte ich aber während meines RS-Praktikums eine Woche in der Anästhesie verbringen dürfen. An diese Erfahrung wollte ich anknüpfen. Dort kam es nämlich erstens mehr auf handwerkliches Geschick als große klinische Kenntnisse an und zweitens entsprach es meinem privaten Interesse für Notfall- und Intensivmedizin.
Anfangs wusste ich nicht, ob eine „Vorfamulatur“ rechtlich überhaupt möglich ist. Und wenn ja, ob so etwas erwünscht wäre.
Ich bewarb mich beim Klinikum Landsberg am Lech, einem kleineren Krankenhaus mit etwa 250 Betten. Ich bekam erstmal eine Absage, worin ich aufgefordert wurde, mich an die Pflegedienstleitung zu wenden. Nachdem ich klar gestellt hatte, dass ich kein Pflegepraktikum mehr machen wollte, hielt man mich für einen RS-Praktikanten. Nach drei Wochen eifrigen Briefwechsels griff ich zum Telefonhörer und rief in der Klinik an. Zu meiner eigenen Überraschung wurde ich ruck-zuck mit dem Chefarzt der Anästhesie verbunden (obwohl dieser im OP war!). Ich schilderte mein Anliegen und CA Dr. Meyrl fragte mich nur, wann ich denn vorbeikommen wolle. Ich plante zwei schöne Februarwochen ein.
Der erste Arbeitstag
An meinem ersten Arbeitstag unterschrieb ich einen Famulaturvertrag, in dem einfach ein kleines „Vor“ eingefügt wurde. Anschließend bekam ich zum ersten Mal in meiner medizinischen „Karriere“ einen Kittel, Hosen und so weiter. Im Laufe des Tages stellte ich aber enttäuscht fest, dass ich das neue Outfit aber nur brauchte, um von der Kantine zum OP und zurück zu kommen. Auf diesen Wegen stellte ich mich allen vor und wurde von Pflegern und Ärzten gleichermaßen freundlichen willkommen. Im OP selbst rotierte ich in den Sälen und konnte so möglichst viele Einleitungen mitmachen. Zwischen diesen nahm sich jeder Anästhesist viel Zeit, mir die Medikamente zu erklären, die Unterschiede der Beatmungsarten und –parameter und einiges mehr. Verwirrend war, dass jeder über die Jahre einige eigene Kniffe im praktischen Vorgehen entwickelt hatte. So lernte ich an einem Tag vier verschiedene Methoden zum Legen einer Magensonde. Besonders stolz war ich darauf, in der Königsdisziplin der Notfallmedizin, der endotrachealen Intubation, einige Erfahrung sammeln zu dürfen. So hatte ich in den zwei Wochen etwa zwanzig Mal erfolgreich und einige Male ohne Erfolg intubiert. Die Ruhe, Geduld und Erfahrung der Anästhesisten ermöglichte eine hervorragende Lernatmosphäre. Sie vermittelten mir die Sicherheit, jederzeit an die Profis abgeben zu können und setzen mich nie unter Zeitdruck.
Fazit
Ich denke, dass es viele Medizinstudenten gibt, die schon vor dem Studium viel im Krankenhaus waren. Ich möchte mit diesem Artikel zeigen, dass es Kliniken gibt, die einem auch in einem sehr frühen Stadium des Studiums gründlich ärztlich ausbilden, auch wenn es nur für zwei Wochen ist.
|
|
|
| Autor(in): Raphael Bruno ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_04_6696_99X |
|
- Werbung - |
|
|
Der Federleichte! |
|
 |
|
ColourStepClogs
Federleichte Clogs nur 90g pro Stück. Das
umweltgerechte Material Multicell® bietet hohen Tragekomfort auf Grund
seiner guten Dämpfungseigenschaften,der geringen Wärmeleitfähigkeit und
minimalem Verschleiß. |
[Jetzt zum vergünstigten Preis - klick hier] |
|
| |
491_05_04x_6720_99X |
|
|
| |
|
Wir freuen uns, den Besuchern unserer Webseite an dieser Stelle in regelmäßiger Reihenfolge lesenswerte Gastartikel aus der renommierten Zeitschrift MMW Fortschritte der Medizin präsentieren zu können. Am Ende des Artikel findet sich ein Hinweis auf volle 12 Ausgaben eines unverbindlichen und kostenlosen Testabos.
Heutiger Gastbeitrag: Oft unauffällig, trotzdem therapiebedürftig! Anhaltende Verstimmung und Residualsymptome nach Depression Quelle: MMW Fortschritte der Medizin
|
|
|
|
|
Mit einer Lebenszeitprävalenz von 8 bis 12% gehören affektive Störungen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Während es Dank verbesserter pharmakologischer oder psychotherapeutischer Interventionsmöglichkeiten mittlerweile gut gelingt, akute Episoden affektiver Störungen erfolgreich zu behandeln, machen die chronischen Verläufe weiterhin Schwierigkeiten im Praxisalltag. Hierbei spielen Therapieresistenz, Residualstörungen nach Depression, aber auch Dysthymia und Zyklothymia eine wichtige Rolle. Im Vordergrund stehen bei all diesen Formen der Erkrankung die Chronizität und die schlechtere therapeutische Beeinflussbarkeit, die für Betroffene großes Leid und für das Gesundheitssystem sowie die Gesellschaft hohe Kosten verursachen. Der Fortbildungsschwerpunkt soll diesem Aspekt affektiver Störungen Rechnung tragen und fokussiert dabei insbesondere auf die Subthreshold-Störungen Dysthymia und Zyklothymia sowie die Problematik von Residualstörungen nach depressiven Episoden.
Brieger stellt in seinem Beitrag das klinische Bild und die Epidemiologie von Dysthymia und Zyklothymia dar. Dabei geht er auf Klassifikation und Ätiologie ein und hebt im Besonderen auch Aspekte neurobiologischer Entstehungsmechanismen bei diesen Formen der affektiven Störungen hervor. Darüber hinaus betont er, wie notwendig es ist, pharmakotherapeutische Maßnahmen ausreichend zu berücksichtigen. Aus dem Bereich der Psychotherapie werden neben der gut etablierten kognitiven Verhaltenstherapie auch die interpersonelle Psychotherapie sowie das Konzept der Cognitive Behavioural Analysis System of Psychotherapy (CBASP) erläutert.
Anschließend stellen Lange und Adli die klinische Symptomatik und die Entstehungsmechanismen depressiver Residualzustände vor. Hier wird insbesondere deutlich, dass unzureichende Remission bei depressiven Episoden ein häufiges und unterschätztes Phänomen ist. Pharmakologische Möglichkeiten, Psychotherapie und deren Kombination werden als mögliche Strategien diskutiert. Nicht zuletzt werden auch die sozioökonomischen Folgen chronisch affektiver Störungen beleuchtet.
Wir hoffen, mit diesen Beiträgen ein wichtiges und unserer Meinung nach zu wenig beachtetes Thema in den Fokus der haus- und allgemeinärztlichen Weiterbildung zu rücken. Wir möchten deutlich machen, dass auch bei dieser Erkrankungsgruppe spezifische Behandlungsansätze Erfolg versprechend angewendet werden können.
Hinweis:Dieser Artikel stammt aus (MMW Fortschritte der Medizin). Er wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion MMW Fortschritte der Medizin hier präsentiert.
Sichere dir dein persönliches Gratis Test-Abo über 3 Monate MMW Fortschritte der Medizin |  | Du kannst die MMW Fortschritte der Medizin jetzt im kostenlosen Test-Abo ausführlich auf Herz und Nieren prüfen - sichere dir noch heute dein Gratis-Test-Abo und lass dich Woche für Woche aus allen Bereichen der Medizin umfassend informieren. Du erhältst dann gratis für 12 Wochen alle 7 Tage die neuesten Informationen aus der Welte der Medizin in lesenswerter Form! Jetzt testen! | [Ja, Ich möchte die MMW volle 3 Monate] [Woche für Woche gratis testen - klick hier] |
|
|
|
| Autor(in): MMW Fortschritte der Medizin ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_05_6718_99X |
|
- Werbung - |
|
|
 |
|
Unser Leistungsangebot umfasst speziell auf junge und
angehende
Mediziner zugeschnittene Angebote – für nur 1 Euro im Monat! |
|
Konkret bietet der Hartmannbund Studenten
und jungen Medizinern:
- eine kostenlose
Berufshaftpflichtversicherung während des Studiums
- kostenlose individuelle Beratung zu
Fragen rund um Studium, Arztberuf sowie bei rechtlichen,
wirtschaftlichen und steuerlichen Problemen
- Tipps für die Bewerbung nach dem
Studium
- kostenlose Merkblätter und
Musterverträge
- kostenlose Rhetorik-, Informations-
und Berufspolitikseminare
- zinsgünstige Kredite für das PJ
- Sonderkonditionen bei unseren
Kooperationspartnern
- „Hartmannbund-Magazin“ und „cerebellum“
frei Haus per Post
Nutzen Sie unsere Unterstützung,
nutzen Sie Ihre Vorteile.
Sie werden sie brauchen. |
|
[Wir sind für Sie da - nur 1 € im Monat: klick hier] |
|
| |
491_05_05x_6199_99x |
|
|
| |
|
Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
|
|
|
|
|
1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Der Präpsaal war am ersten Präptag nicht mehr so neu da wir im ersten Semester bereits ein paar Termine des Anatomieseminars im Präpsaal verbracht hatten. Dabei wurde man dann quasi langsam herangeführt, da man da auch schon Präparate etc. sah.
Am ersten Präptag selbst war ich gespannt, wie es losgehen würde.
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Es gab eine Infovorlesung bei der man informiert wurde welches Präpbesteck man braucht etc. Dabei wurde auch über die Körperspender informiert.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Anatomie lernen. Ich habe trotzdem noch viele Lücken.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Herzpräparation
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Nerven, Lymphwege
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Präparieren an für mich besonders interessanten Organen wie Herz, Lunge etc.
7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Die Panik vor den Testaten, obwohl es dann eigentlich halb so schlimm war. Wenn man unvorbereitet war und nicht so genau wusste was man präpen sollte.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
2 Semester je 2 * 1,5h
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Es gab zwei Gruppen pro Leiche, die jedoch unterschiedliche Termine hatten. Innerhalb der Gruppe war es dann so das die Leute die gerade nicht am präpen waren ein Thema vorbereiteten und dann vorstellten.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Vier mündlich/praktische Testate.
Themengebiete waren:Bewegungsapparat, Bauchorgane, Brust/Becken,
Schädel/Hals
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Man gewöhnt sich daran. Es wird irgendwie doch zu etwas alltäglichem.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Infovorlesung über Körperspender etc.
Im Kurs selbst haben wir das Alter des Körperspenders mitgeteilt bekommen. Die Todesursache sollten wir selbst herausfinden.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Es gibt jeweils eine Trauerfeier. Für uns fand sie noch nicht statt, da der Präpkurs noch nicht zu Ende ist.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Einmal genügt. Es gab interessante Sachen, war zum Teil aber auch recht monoton.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Vorbereitet bringt das Präpen wesentlich mehr.
Wenn möglich freie Termine nutzen um Strukturen vor den Testaten an der Leiche zu lernen.
 | Das 3B Scientific-Anatomiespecial Dieser Artikel ist Teil des redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, präsentieren können. | | | | |
[zum Anatomiespecial - klick hier] |
|
|
|
| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_06_5764_99X |
|
- Werbung - |
|
|
Neu und
druckfrisch erschienen:
Kostenlose Länderinformationen der
Deutschen Ärzteversicherung |
 |
- Perfekte
Vorbereitung für das Ausland
- Für Famulatur, PJ und Praktikum
- Infos über
Land & Leute, Klima
- Sicherheitshinweise,
Erfahrungsberichte
-
Einreisebestimmungen, Impfungen
- Kostenlos für
29 Länder erhältlich
- Brandaktuell,
weil täglich aktualisiert
-
Jetzt für 5 Länder gratis bestellen
- Bequem nach Hause liefern
lassen
Einen erfolgreichen
Auslandsaufenthalt
wünscht Ihnen
Ihre Deutsche Ärzteversicherung! |
|
[Jetzt
gratis Länderinfos bestellen - klick hier] |
|
| |
491_05_06x_6119_99X |
|
|
| |
|
Heute habe ich etwas erlebt, was mir bisher in dieser Form noch nicht untergekommen ist. Irgendwann gegen Mittag, ich hatte schon wahnsinnig viel Hunger, schaute ich mir einen älteren Herrn an, den der Rettungsdienst gebracht hatte. “Vom Auto angefahren, Schmerzen in der Schulter, keine Krepitation.” Nun gut, klang nach einer schnellen Sache.
|
|
|
|
|
Der Patient lag in der Nische, wo wir drei Liegen hinstellen können, wenn alle Räume voll sind.
Zuerst fiel mir auf, dass er deutlich älter aussah als er war.
Eingefallenes Gesicht, ganz krummer Rücken. Ich fragte ihn,
was passiert sei.
Er wäre von einem Auto angefahren worden und hätte
danach nicht mehr
aufstehen können. Ich seufzte, außer dem Arm kam
also noch eine
Verletzung am Bein dazu. Zuerst sah ich mir daher die Hüfte
an. Beim
Wegziehen der Decke kam ein enormer orthopädischer Schuh zum
Vorschein
von mindestens 10cm Absatzhöhe. Da war also schonmal was am
Bein
gewesen. Besonders gut untersuchen ließ es sich nicht, aber
ich
vermutete eher eine Verletzung am Becken als an der Hüfte.
Danach
widmete ich mich der Schulter und dem Arm, der weh tat. Ganz
offensichtlich konnte der Mann vor Schmerzen den Arm nicht bewegen.
Außerdem tat das Handgelenk weh. Ich tastete nach der
Schulter, schon
rein äußerlich schien da was nicht zu stimmen.
Obendrein knirschte es
ganz eklig. Also doch Krepitation! Mein Tipp war Schulterluxation.
Toll, genau das Richtige vorm Mittagessen.
Sobald der Mann im Röntgen ist, würde die MTRA
anrufen, ich solle
kommen und reponieren. Deswegen bekam er erstmal ein Schmerzmittel von
mir als Kurzinfusion, so dass ich Zeit hatte etwas zu essen.
[Zum Ärzt-Blog von Annette
-
klick hier]
|
Alle Blogs bei MEDI-LEARN auf einen Blick
Bewerber und Studenten:
Sonstige Themengebiete:
Ärztinnen:
|
|
|
|
| Autor(in): Annette ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_07_6612_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
491_05_07x_6708_99X |
|
|
| |
|
Ist das eine Metastase? Wo befindet
sich der Primärtumor? Gibt es weitere
Auffälligkeiten? In einem innovativen
Kurs lernen Heidelberger Medizinstudenten
höherer Semester, wie sie
klinische Bilder von Patienten interpretieren
und dabei ihre anatomischen
Kenntnisse einsetzen. Ob Röntgen, Ultraschall, Computer-, Kernspin-
oder Positronenemmissionstomographie
in drei Dimensionen: An klinischen
Fällen erproben Heidelberger Studenten
unter kompetenter Anleitung erstmals ihre
diagnostischen Fähigkeiten.
|
|
|
|
|
„Der ständige
Bezug zur Anatomie erleichtert die Orientierung
auf radiologischen Bildern und
die korrekte Identifizierung pathologischer
Strukturen“, erklärt Dr. Frederik Giesel,
Wissenschaftler der Abteilung Radiologie
am Deutschen Krebsforschungszentrum
Heidelberg.
Ein Teil der Studenten kann auf Erfahrungen
aus den ersten Semestern zurückgreifen:
Seit 2007 wird in Heidelberg
- als Ergänzung zum traditionellen Präparierkurs
- ein virtueller Anatomiekurs
angeboten, denn am Bildschirm lassen
sich Organe, Blutgefäße und Knochen
zum Teil besser freilegen als an Leichen.
Dazu werden Computerprogramme benutzt,
die Radiologen ursprünglich für
die Klinik, u.a. zur Vorbereitung schwieriger
Operationen, entwickelt haben.
Teilnehmer
beurteilen selbstständig
Steht beim virtuellen Anatomiekurs
noch die Anatomie im Vordergrund, so
fokussiert der neue Kurs auf die Radiologie.
In jedem der insgesamt sieben
wöchentlichen Seminare werden zwei
häufige Krankheitsbilder präsentiert. Die
radiologischen Original-Bilddatensätze
zu diesen Fällen werden von den Teilnehmern
zunächst selbstständig mittels
einer radiologischen Software interaktiv
betrachtet und beurteilt.
Anatomische und radiologisch-pathologische
Checklisten geben Anhaltspunkte,
was der Teilnehmer erkennen oder auch
ausschließen soll. Die Software bietet außerdem
die Möglichkeit der dreidimensionalen
Bildnachverarbeitung, die in der
Klinik immer häufiger eingesetzt wird.
Erfahrene Dozenten besprechen dann
Befunde, Differentialdiagnosen sowie
Nebenbefunde. „Für die Studenten ist es
wichtig, dass sie direkt Rückmeldung zu
den selbstständig erarbeiteten Befunden
erhalten", unterstreicht Fabian Rengier.
„Ein reines E-Learning-Angebot kann
diesen Kurs nicht ersetzen.“
Äußerst positive Resonanz
Schon beim ersten Durchlauf im Sommersemester
2008 haben etwa 30 Studierende
den Kurs besucht; im laufenden
Sommersemester 2009 stehen 80 Plätze
zur Verfügung.
Das neue Angebot hat bei den Studierenden
einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.
„Die Rückmeldungen waren
überwältigend. Die Studierenden haben
immer wieder betont, wie sehr ihnen das
hohe Maß an Interaktivität und selbstständiger
Erarbeitung der Fälle gefallen
hat“, resümieren die Kursleiter.
|
|
|
| Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_08_6453_99X |
|
- Werbung - |
|
Der Einstieg in dein Medizinstudium: MEDI-LEARN Studienführer 2. Auflage
|
|
 | d |
- Pro und Contra Medizinstudium
- Studienplatzvergabe und ZVS
- Wohnungssuche und Umzugstipps
- Studienfinanzierung
- Jobs und Versicherungen
- Fächer und Lehrveranstaltungen
- Praktika und Famulaturen
- Lernen und Prüfungsvorbereitung
- Studienaufbau und Studienordnung
- Umfangreiche Infos zu allen Unis
|
|
[Jetzt erhältlich zum Studentenpreis!] |
|
| |
491_05_08x_6678_99x |
|
|
| |
|
Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:
|
|
|
|
|
Aktuell im Forum
vor dem Studium:
Aktuell im Forum
Vorklinik:
Aktuell im Forum
Klinik:
Aktuell im Forum
PJ:
Aktuell im Forum Assistenzarzt:
|
|
|
| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
491_05_09_6722_99X |
|
|
| |
|
Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Nina Dalitz (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Carina Wild (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
|
| |
| Anzahl der Abonnenten: 32.159 |
| |
|
Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team
hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm
erfährst du alles weitere: [email protected] |
| |
|
Abofunktion: Wenn ihr euch
abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.de/tec/newsletter Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter
[email protected] zur Verfügung!
|
491_05_10x_5912_99X |
|
|
|
© by 2000-2008 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten MEDI-LEARN.de Redaktion, Elisabethstr. 9, 35037 Marburg, [email protected], http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-620150 Tel: 0700-00 633 4946 · Fax: 06421-6201527
|
| | | | | | | |