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1. Editorial |
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Hallo,
in unserer heutigen Ausgabe der Onlinezeitung möchten wir dich auf die neue Lehrpraxis an der Uni Mainz aufmerksam machen. Ab 2011 bildet der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen die Studierenden aus, in dem sie Teile ihres Wahlfachs Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr dort absolvieren.
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Zudem haben wir zwei Famulanten für dich, die es in Länder fernab ihrer Heimat gezogen hat. Während Anna sich für Tansania entschieden hat und dort ihre medizinischen Erfahrungen sammelte, hat Franziska in Südafrika den medizinischen Alltag kennengelernt.
Unser zweiter Teil in der Reihe der MMW-Gastartikel widmet sich wie in der vorhergigen Ausgabe der Onlinezeitung erneut der Konfrontation mit aggressiven Patienten und dem Umgang mit solch einer Situation - wie verhält man sich als Arzt richtig.
Außerdem haben wir Auswahlgespräche der Hochschulen, einen Cartoon der Woche und natürlich auch wieder einen Blog für dich.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 07.12.2010:
o Praxis-Boost vor dem Studium
o Wirkstoffe erforschen – gemeinsam in Europa
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| 2. BASF bildet ab 2011 Mainzer Medizinstudierende aus - Neue Lehrpraxis der Universitätsmedizin Mainz
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Künftig können Studierende der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Teile ihres Wahlfachs Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen absolvieren: Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF wird mit Beginn des Jahres 2011 neue Akademische Lehrpraxis der Universitätsmedizin.
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"Das Praktische Jahr ist für unsere Studierenden immer auch die Chance, den individuellen Schwerpunkt herauszubilden. Bei der BASF bieten sich spannende Einblicke beispielsweise in den Bereich betriebliche Gesundheitsvorsorge. Zudem werden die PJ-Studierenden auch in die Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen, die im medizinischen Alltag seltener auftreten, mit eingebunden. Die BASF als Lehrpraxis zu gewinnen, ist daher ein großer Zugewinn für die Universitätsmedizin", unterstreicht der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban.
"Die Kooperation mit der Mainzer Universitätsmedizin ist für uns eine besondere Auszeichnung, denn um künftige Ärzte ausbilden zu dürfen, müssen die Einrichtungen sehr hohe Anforderungen und Qualitätsstandards erfüllen. Dazu gehört neben einer Ambulanz zur akutmedizinischen Behandlung auch eine breite Ausstattung an moderner Funktionsdiagnostik", erklärt der Leiter der Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF, Dr. Stefan Lang.
Insgesamt stellt die BASF ab 2011 jährlich 4 PJ-Plätze im Wahlfach Allgemeinmedizin zur Verfügung. Die Verweildauer der PJ-Studierenden in der Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz beläuft sich auf 2 Monate. Die restliche Zeit ihres PJ absolvieren die Nachwuchsmediziner im Klinikum der Stadt Ludwigshafen und einer Allgemeinmedizinischen Praxis in der Rhein-Neckar-Region. Dass die PJ-Studierenden bei der BASF jede Menge Praxiserfahrung sammeln können, davon sind Prof. Urban und Dr. Lang gleichermaßen überzeugt, denn jedes Jahr verzeichnet die Werksambulanz mehr als 30.000 Patientenbesuche. Hinzu kommen jährlich noch über 50.000 arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen und Sprechstunden mit dem primären Ziel, arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden. "Die Studierenden erhalten damit aus einem besonderen Blickwinkel Einblick in allgemeinmedizinische Krankheitsbilder und Möglichkeiten zu präventiven Maßnahmen. Unter Aufsicht und Anleitung erfahrener Ärzte werden sie in viele zentrale Bereiche der medizinischen Betreuung eingebunden sein", macht Dr. Lang deutlich. Das Spektrum reiche von der klinischen Untersuchung, dem Erheben der medizinischen Vorgeschichte, der Beurteilung von Röntgenbildern über das Erstellen von Befundanalysen im klinischen Labor bis hin zur Behandlung akuter Erkrankungen oder der Begleitung bei Notarzteinsätzen. Im Speziellen biete sich am Standort Ludwigshafen die Gelegenheit, Kenntnisse im Umgang mit chemischen Substanzen zu erlangen und Einblicke in das Verfahren der humantoxikologischen Bewertung zu erhalten. Außerdem erwarte den Medizinernachwuchs ein vielseitiges Kurs- und Vortragsangebot bei der BASF.
"Von der Zusammenarbeit profitieren sowohl Universitätsmedizin als auch die BASF: Die Studierenden erhalten eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Ausbildung, und wir bauen damit unser langjähriges Engagement in der akademischen Lehre aus. Damit zeigen wir den künftigen Ärzten auch, dass die BASF ein attraktiver Arbeitgeber ist", so Dr. Lang. Die Kooperation zwischen BASF und der Universitätsmedizin hat nach Meinung von Univ.-Prof. Stephan Letzel, Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin, aber auch großes Potential auf wissenschaftlicher Ebene, insbesondere in den Fächern Arbeitsmedizin, Arbeitstoxikologie, Public Health und Epidemiologie. Hier ergeben sich eine Vielzahl wissenschaftlicher Fragestellungen, die gemeinsam erforscht werden können. In diesem Zusammenhang erklärt Prof. Urban: "Aktuell ist gerade eine gemeinsame umfangreiche Studie zur Krebshäufigkeit bei Schichtarbeitern in Vorbereitung. Im Fokus ist die Anzahl der Neuerkrankungen in diesem Personalsegment."
Quelle: Universität Mainz
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| Autor(in): Universität Mainz ([email protected]) |
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Seit Beginn meines Medizinstudiums wollte ich gerne eine Famulatur in Afrika machen. Nicht zuletzt, weil ich später in der Entwicklungshilfe tätig sein möchte und vorher gerne schon einen Einblick in die Gegebenheiten erhalten wollte. Ein Jahr vor dem gewünschten Termin erkundigte ich mich über die Sicherheitslage in diversen afrikanischen Ländern, suchte im Internet Adressen von Krankenhäusern in den sichersten Ländern heraus und schrieb viele Bewerbungen.
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Nachdem ich Wochen später mehrere positive Antworten erhalten hatte, stand schnell fest, dass ich meine Famulatur nach dem siebten Semester am Haydom Lutheran Hospital in Tansania absolvieren würde.
Das Hospital Das Haydom Lutheran Hospital wurde in der 1950er Jahren von einem norwegischen Arzt und seiner Frau gegründet. Heute ist es eines der besten Krankenhäuser des Landes. Seit der Gründer vor einigen Jahren verstorben ist, wird das Krankenhaus von einem seiner Söhne, Dr. Øystein Olson, geleitet, der mit seiner Familie dort lebt. Um das Krankenhaus herum hat sich seit der Gründung nach und nach eine Stadt mit mittlerweile rund 20.000 Einwohnern entwickelt. Haydom liegt im Mbulu District, südlich des Lake Manyara. Das Besondere an diesem Ort ist, dass hier vier Stämme friedlich zusammen leben und auch untereinander heiraten. Dadurch treffen hier die vier großen Sprachgruppen Afrikas zusammen. In sprachlichem Zusammenhang gesehen, ist Haydom also die Mitte Afrikas. Die Verständigungssprache Nummer eins ist Kiswaheli, Englisch ist bestenfalls die dritte Sprache der Tansanier und nicht sehr verbreitet.
Der Stationsalltag Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit dem „Morning Meeting“, bei dem die Neuaufnahmen der vergangenen Nacht besprochen werden. Um acht Uhr schließt sich eine Morgenmesse („Salaa“) an, und um halb neun die Röntgenbesprechung, in der alle bildgebenden Verfahren des Vortags angesehen und besprochen werden. Von den Studenten wird erwartet, an diesen Veranstaltungspunkten in der Regel teilzunehmen. Mir hat es sehr viel gebracht, weil man mit Röntgenbildern und CTs recht vertraut wird und lernt, sie zu befunden. Um neun geht es weiter mit der Visite. Dabei kann man sich als Famulant aussuchen, welchem Arzt man folgen und welche Station man sich ansehen will. Prinzipiell kann man also jeden Tag etwas anderes machen. Es lohnt sich allerdings, mehrere Tage auf derselben Station zu bleiben, um die Abläufe kennen zu lernen und aktiver daran teilnehmen zu können. Ich habe die meiste Zeit auf der „Maternity Ward“ und auf der „Pediatric Ward“ verbracht.
Lehre ist nicht vergleichbar Es gibt zurzeit zehn nicht-tansanische Ärzte im Krankenhaus, sie kommen aus Holland, Norwegen, England und den USA. Von den tansanischen Mitarbeitern sind nur zwei Ärzte, den Rest machen rund 20 „Clinical Officers“ aus, Fachkräfte mit einer dreijährigen Ausbildung an tansanischen Krankenhäusern. Diese Ausbildung ist mit dem deutschen Medizinstudium nicht vergleichbar. Physiologische oder biochemische Grundkenntnisse fehlen fast ganz, die Lehre beschränkt sich vielmehr auf die Anameseerhebung und die Behandlung der häufigen lokalen Erkrankungen. Auch körperliche Untersuchung wird von ihnen nicht oder nur unzureichend durchgeführt. Die meisten Krankenschwestern des Hauses werden in der angegliederten Schwesternschule ausgebildet. Im Folgenden stelle ich die einzelnen Stationen vor.
Old (Internal) Ward Diese Station ist in einen männlichen und einen weiblichen Abschnitt aufgeteilt, wobei circa 35 Patienten jedes Geschlechts aufgenommen werden können. Bis zu 25 Patienten liegen in einem Raum, hinzu kommen diverse Angehörige jedes Patienten, sodass auf die Dauer ziemlich starker Geruch entsteht. Zudem bleibt den Patienten so bei Untersuchungen bzw. Anamnese im Patientenzimmer meist nicht viel Privatsphäre. Häufige Erkrankungen auf dieser Station sind Malaria, Abszesse, Pneumonien, Amoebiasis, Diabetes mellitus, Rückfallfieber, HIV und AIDS, Hepatitis, Geschlechtskrankheiten, Malignome, Tuberkulose und Epilepsie. Krebspatienten, die Erfolgsaussichten durch eine Strahlenbehandlung haben, können auf eigenen Wunsch in Dar es Salaam kostenlos behandelt werden, wenn sie die Fahrt dorthin und ihre Unterkunft selbst finanzieren. Da dies oft nicht möglich ist, ergeben sich die meisten Krebspatienten jedoch ihrem Schicksal.
TB (Tuberculose) Ward Hier liegen vor allem Patienten mit offener Lungentuberkulose. Solch akute Verläufe sind meist mit HIV-Infektionen assoziiert. Wer hier mitarbeiten möchte, sollte eigene Schutzmasken mitbringen, die vor Mykobakterien schützen, da diese hier nicht vorhanden sind.
General (Surgical) Ward Auf der allgemeinchirurgischen Station sind Patienten mit bauch-, unfall-, neurochirurgischen sowie orthopädischen Problemen untergebracht. Es finden sich Frakturen, SHT, Hydrocephalus, Entzündungen im Bauchraum, abdominale Traumata und Bisswunden. Momentan sind hier ein Orthopäde, ein Neurochirurg und ein Bauchchirurg tätig, sodass viele Krankheitsbilder gut versorgt werden können. Wenn die Behandlung in Haydom gar nicht möglich ist, werden manchmal auch Patienten ins KCMC (Kilimanjaro Christian Medical Centre) in Moshi überwiesen und bei akutem Bedarf mit dem Kleinflugzeug dort hin gebracht.
Maternity Ward Rund 70 Patienten liegen auf der Station für Geburtshilfe. Problemlose Spontangeburten werden hier ausschließlich von Hebammen begleitet. Diese sind zum großen Teil sehr fit in ihrem Job und reagieren schnell und adäquat in schwierigen Situationen, etwa wenn einem Kind die Nabelschnur um den Hals liegt und schnell entwickelt werden muss, damit die Blut- und Sauerstoffzufuhr nicht zu lange unterbunden ist. Nach einer Spontangeburt bleiben die Frauen nur wenige Tage auf der Station. Was mich auf dieser Station sehr bestürzte: rund acht von zehn Frauen sind beschnitten. Diese Frauen bekommen bei der Geburt große Probleme, weil die Geburtsöffnung durch das Narbengewebe stark eingeengt ist. Eine ebenfalls sehr traurige, aber unnötige Tatsache ist, dass viele Schwangere mit Fieber und Erbrechen oft pauschal gegen Malaria behandelt werden, ohne dass irgendwelche anderen diagnostischen Tests durchgeführt werden. Dabei ist es in der Schwangerschaft oft wahrscheinlicher, dass es sich um Harnwegsinfekte oder aufsteigende Infektionen handelt, die dann dem Kind gefährlich werden können und daher schnellst möglich behandelt werden sollten. Diese Fehlbehandlung ist vermutlich ein Grund, warum auch die Frühgeburtenrate in diesem Land leider sehr hoch ist.
Lena (Pediatric) Ward Hier liegen vor allem Kinder mit Malaria, Pneumonie, Meningitis und anderen Infektionskrankheiten sowie Frakturen, neurologischen Problemen, Schlangenbissen und mit bislang unversorgter Spina bifida. Man muss sich darauf einstellen, dass viele Kinder hier nicht überleben, denen in Deutschland hätte geholfen werden können. Diese Tatsache zu akzeptieren, stellt sich anfangs als sehr schwierig dar und wird auch mit der Zeit nicht viel leichter. Dennoch wird hier alles Mögliche mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, und viele Kinder können ja auch gerettet werden.
Outreach-Versorgung Neben der Tätigkeit im Krankenhaus fahren einige Krankenschwestern und Ärzte täglich an verschiedene Orte zu „Outreach“-Kliniken, wobei man sie als Student manchmal begleiten kann. Diese Kliniken finden ca. einmal im Monat an den einzelnen Orten in lokalen Gebäuden wie Kirchen und Gemeindehäusern statt. Hierbei geht es hauptsächlich um die Mutter-Kind-Versorgung. Es findet Gesundheitslehre statt, die Kinder werden gewogen, körperlich untersucht, gegebenenfalls geimpft und alle Ergebnisse werden in einen Gesundheitspass eingetragen. In den gleichen Sprechstunden werden Schwangere untersucht und Risikoschwangerschaften festgestellt. Dadurch können diese Frauen sich rechtzeitig zur Geburt in ein Krankenhaus begeben, die Schwangeren- und die neonatale Sterberate wurde so in den letzten Jahren deutlich gesenkt. Zu diesen Terminen reisen Hunderte von Frauen und Kindern viele Kilometer an, um ihre regelmäßige Gesundheitsvorsorge zu erhalten.
Zeit fürs Reisen Tansania ist ein wunderschönes Land. Man sollte sich, wenn möglich etwas Zeit vor oder nach der Famulatur nehmen, um es zu erkunden. Am besten bucht man nichts von Deutschland aus, denn man erhält meist bessere und gleichzeitig preiswertere Angebote vor Ort. Zudem lernt man meist Leute kennen, mit denen man sich zum Reisen zusammenschließen kann. Neben faszinierenden Safaris in die verschiedenen Nationalparks (besonders zu empfehlen sind Ngoro Ngoro und Serengeti) bietet sich vor allem auch eine Besteigung des Mt. Kilimanjaro an. Auch Sansibar ist einen Besuch wert und hat mit dem historischem Stone Town, seinen Mangrovenwäldern und seltenen Affenarten noch viel mehr zu bieten als nur die weltweit bekannten, bezaubernden Strände. So kommt man hin Einen Flug bekommt man günstig bei Ethiopian Airlines, KLM oder Emirates Airline mit mindestens einem Zwischenstopp nach wahlweise Kilimanjaro Airport (Arusha), Dar es Salaam oder Nairobi. Von Nairobi und Dar muss man mindestens zwei Tage Fahrt nach Haydom einplanen, von Arusha einen Tag. Von Dar nach Arusha empfehle ich den Scandinavian Express-Bus für 15 bis 25 US-Dollar. Von Arusha nach Haydom ist die schnellste und zuverlässigste Möglichkeit der Land Cruiser für 15 Dollar. Ein Touristen Visum kann man für 50 Euro bei der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Man bekommt es aber auch problemlos am Tansanischen Flughafen für 50 Dollar. Im Krankenhaus muss man dann noch allerhand Unterlagen ausfüllen, 100 Dollar und sechs Passfotos mitbringen, womit das Personal einem dann ein Short Term-Visum organisiert. Da kommt man nicht drum herum.
Impfungen & Prophylaxen Ich empfehle Impfungen gegen: Masern, Mumps, Röteln, Pertussis, Diphtherie, Tetanus, Gelbfieber, Meningokokken, Hepatitis A & B, Typhus (zusätzlich) und wahlweise Tollwut (im Umgang mit Tieren unbedingt nötig). Als Malariaprophylaxe kann ich Malarone wegen den geringsten Nebenwirkungen empfehlen, sie ist jedoch teuer. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten, also Rechnungen aufheben und bei Krankenkasse nachfragen – es lohnt sich!
Nicht leichtfertig sein Von einer Famulatur an diesem Krankenhaus kann man sehr viel mitnehmen. Wie viel man selbständig machen kann, das hängt sehr von den eigenen Fähigkeiten ab. Keinesfalls sollte man leichtfertig die Mitarbeiterknappheit ausnutzen und Prozeduren durchführen, bei denen man sich nicht sicher ist. Besser ist, sich Sachen zeigen und beibringen zu lassen und erst dann selbst zu agieren, wenn man sich bei der Durchführung sicher ist. Wer sich an diese Richtlinien hält, wird sicher interessante Erfahrungen machen und wird von der Freundlichkeit und Wärme der Einheimischen belohnt!
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| Autor(in): Anna Wings ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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| 6. Patientenstudie der Hochschule Augsburg - Kommunikationsprojekt mit Informationsanalyse in der Bevölkerung rund um Medizintechnik
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Eigenverantwortung und Mitentscheidung von Patienten im Gesundheitswesen sind erwünscht und nehmen ständig zu. Eine entscheidende Voraussetzung für mündige und überzeugte Patienten ist die nötige Transparenz und der Zugang zu verlässlichen guten patientenverständlichen Informationen im Gesundheitssektor.
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Bei Untersuchungen mit Apparaten oder Röntgengeräten, vor Gesundheits-Check-Ups oder bei regelmäßigen Vorsorgemaßnahmen bestehen häufig – unabhängig von den ärztlichen Beratungen – latentes Unbehagen oder Ängste und ein Aufklärungsbedarf der Betroffenen sowie deren Angehörigen.
Was kommt bei dem Procedere auf den Patienten zu? Wie ist das Vorgehen? Welche wichtigen apparativen Unterschiede gibt es? Welche Erkenntnisse können die Untersuchungen bringen? Was sollte man als Laie unbedingt vor oder bei Untersuchungen wissen und beachten? Welche Erfahrungen haben andere schon gemacht? Wo gibt es verlässliche Informationen über Medizintechnik und Funktionsweisen? Gegenüber den USA gibt es bei uns noch Nachholbedarf beim Angebot entscheidungswichtiger Informationen über Apparatemedizin und medizintechnische Untersuchungen für Laien von Seiten der Hersteller.
Diesem aktuellen Kommunikationsthema widmet sich eine jetzt beginnende bundesweite Patientenstudie der Hochschule Augsburg mit 22 Wirtschaftsstudierenden unter der Leitung ihres Marketingprofessors Prof. Dr. Gerhard F. Riegl. Realisiert wird dieses unabhängige wissenschaftliche Hochschul-Forschungsprojekt in Kooperation mit Siemens Deutschland Sector Healthcare. Die Studenten wollen auf der Grundlage der Forschungsergebnisse Vorschläge zur bedarfsgerechten patienten-idealen Kommunikationsarbeit von Seiten eines Herstellers rund um Medizintechnik vorlegen. Einen Mehrwert sollen diese Forschungser-kenntnisse und Kommunikationsverbesserungen für alle Patienten, Informationsinteressenten in der Bevölkerung auf dem Gebiet der Medizintechnik sowie die Anwender von Medizintechnik in Praxen und Kliniken bieten.
Bereits 2009 legte Prof. Riegl von der Hochschule Augsburg eine viel zitierte Apparate-Imagestudie bei Patienten vor mit dem Ergebnis ebenbürtiger Attraktivität von Medizintechnik neben guter ärztlicher Betreuung. Diesmal geht es um konkrete Informationswünsche, bevorzugte Auskunftsquellen und Medien oder ideale Aufklärungsmittel zur Apparatur bei technisch betonter Medizin im Vorfeld oder im Anschluss an entsprechende Untersuchungen sowie bei Behandlungen. Nicht untersucht werden ärztliche Diagnosen oder Indikationen. Gefragt werden Patienten in Praxen und Kliniken, die unmittelbar mit der Medizintechnik in Berührung stehen.
Sie können am besten beurteilen, wo es Lücken oder Verbesserungsbedarf in der rechtzeitigen, verständlichen Information über apparative Medizin und beim Auffinden in bisherigen oder neuen Medien gibt. Alle Befragungen finden im November 2010 in Kooperation mit Ärzten aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Auf Anfrage wird der Fragebogen an interessierte Bürger sowie an beteiligte Praxen und Kliniken verschickt oder ab 9.11.2010 hier als Download auf der Hochschulseite angeboten.
Quelle:idw-online.de
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| Autor(in): Dr. Tobias Weismantel ([email protected]) |
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All das beschäftigt mich gerade.Wir stehen wieder an einer Wegbiegung und viele fragen sich,wo soll es mal hingehen?Was will ich?Wo werde ich mal sein?
Was hochtrabend klingt,hat ganz pragmatische Gründe ;) Die Berwerbungsfristen fürs Praktische Jahr laufen ab,wenn man überhaupt noch was bekommst;-)
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Dann gibts da so böse Wörter am Horizont wie “Toefl”Test,Bewerbungsschreiben und Anzahlung.
Bisher konnte man sich vor wichtigen Entscheidungen noch drum herum vorbeischleichen und alles abwägen,doch nun läuft die “Entscheidungsfrist” ab
Nach dem Freisemester bin ich jedenfalls voller Tatendrang,aber so was von! Endlich bald wieder Uni!Endich wieder morgens um 8 Vorlesungen,Kurse freitags bis 16 uhr,Freunde,Käffchen und schlaflose Nächte,weil man doch wieder zu spät mit dem Lernen anfängt *fg*
[Zum Klinikblog von Nadine - klick hier]
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| Autor(in): Nadine ([email protected]) |
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Wöchentlich präsentieren wir dir an dieser Stelle ein Interview oder Erfahrungsbericht aus einem von insgesamt 31 Ländern, zu denen kostenlose Länderinformationshefte bei der Deutschen Ärzteversicherung erhältlich sind. Du kannst dir zu zahlreichen Ländern gratis Länderinformationshefte bestellen, um deinen Auslandsaufenthalt perfekt vorzubereiten. Das heutige Land, das wir dir vorstellen möchten, ist Südafrika.
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Vom 19.02.2002 bis 26.03.2002 befand ich mich zu einem Famulaturaufenthalt am Bethesda Hospital in Ubombo, Südafrika. Von diesem Krankenhaus erfuhr ich über eine Kommilitonin, die dort auch einige Wochen gearbeitet hat. Die Bewerbung um eine Famulaturstelle richtete ich etwa neun Monate vorher direkt an den Superintendent des Hospitals. Die Zusage ließ zwei Monate auf sich warten, aber immerhin kam sie, und so konnte ich dann im Februar meine Reise antreten.
Vom student coordinator erhielt ich eine kurze „Gebrauchsanleitung“ für das Krankenhaus, so dass ich nicht ganz unvorbereitet ankam. Meine Anreise erfolgte über Johannesburg, von wo aus ich weiter nach Durban geflogen bin. Von hier aus ging es dann per Baz Bus (fährt nur an bestimmten Tagen) in nördlicher Richtung nach Mkuze, (20 km von Ubombo entfernt). In Mkuze muss man sich um einen Weitertransport kümmern, was entweder Bus, Minibustaxi oder Taxi bedeutet. Wenn einem das zu unsicher erscheint, kann man auch einen der Ärzte um den Transport bitten.
Das Krankenhaus liegt in einer sehr ländlichen Umgebung, eingebettet in die Lebombo Mountains, hat 230 Betten und versorgt ca. 90.000 Menschen in seinem Einzugsbereich. Man findet sechs Stationen (Male, Female, Paediatrics, Maternity, Isolation, TB) und ein Outpatient Department, welches am ehesten mit der Ambulanz in deutschen Krankenhäusern vergleichbar ist. Daneben werden vom Bethesda Hospital noch sieben entlegene Kliniken versorgt, die durch speziell trainierte Schwestern betreut werden.
Einmal wöchentlich werden diese Clinics per Flugzeug oder Auto von einem Arzt besucht. Ihm werden die schweren Fälle, die von der Schwester nicht mehr beherrscht werden, vorgestellt. Das medizinische Personal umfasst acht Vollzeitärzte, von denen einer der Superintendent ist. Daneben gibt es über 200 Schwestern, einen Zahnarzt, einen Zahntechniker, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und eine Ernährungsberaterin.
Tagesablauf
Zum Tagesablauf ist zu sagen, dass alles relativ gut durchstrukturiert war. In der Montagmorgenbesprechung wurde ein Wochenplan erstellt und die Ärzte den Aufgabenbereichen zugeteilt, z.B.: Klinikbesuche, Outpatient Department, Augensprechstunde, Sektionsfälle. Am Dienstag begann der Tag mit einer akademischen Visite, in der interessante Fälle vorgestellt und Behandlungsstrategien ausgetauscht wurden.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Operierens - Theatre day. Auf diesen Tag wurden alle planmäßigen Operationen der einzelnen Stationen gelegt, so dass sich meist ein bunt gemixtes OP-Programm ergab. Der Donnerstagmorgen begann immer mit einer Fortbildung und einzig der Freitagmorgen hatte kein gemeinsames Pflichtprogramm. Nach den Besprechungen schloss sich die normale Stationsroutine an: Visiten, Untersuchungen, Anforderungsscheine ausfüllen, Befunde beurteilen, Behandlungspläne erstellen usw.
War die Stationsarbeit getan, gab es Tea Time und danach fand sich der größte Teil der Ärzte im OPD ein. Die Versorgung der täglich durchschnittlich 100 Ambulanzpatienten sollte dann auch den Rest des Tages ausfüllen, wenn nicht gravierende Schwierigkeiten auf den Stationen auftraten. Was gab es nun für eine deutsche Famulantin zu sehen oder zu tun? Da während meines Aufenthaltes keine anderen Studenten am Krankenhaus waren, hatte ich die volle Entscheidungsgewalt darüber, was ich gerne machen wollte. Ich konnte mich auf den einzelnen Stationen den dort zugeteilten Ärzte anschließen und so einen Einblick in die Stationsarbeit bekommen. In wöchentlichem Rhythmus wechselte ich die Stationen, um alles einmal gesehen zu haben.
Montags nutzte ich immer die Gelegenheit und ging mit auf Klinikbesuche. Neben den interessanten Einblicken in die Lebensweisen der Einheimischen, dem Sichtbarwerden der weit verbreiteten Probleme (HIV, Tuberkulose) und den Versuchen, dieser Probleme Herr zu werden, kam ich auch in den Genuss des Fliegens.
In der Klinik
Diese Klinikbesuche gehörten zu den wirklich eindrucksvollen Erlebnissen während meines Aufenthaltes. Weitere Betätigungsfelder waren der Kreißsaal, wo man unter Anleitung der Hebammen einigen Kindern auf die Welt verhelfen kann, der Operationssaal, der viele Sectios bietet und wo man auch kleinere Eingriffe selber machen darf (Nähte, Spinalanästhesien, Debridements) und das OPD, das einen mit vielen chronisch Kranken (HIV, Tuberkulose) konfrontiert. Hier konnte man seine „eigenen“ Patienten untersuchen und Behandlungsvorschläge machen. Zur Ausstattung des Krankenhauses ist zu sagen, dass es sich nach Angaben der Ärzte um ein eher höher ausgestattetes ländliches Hospital handelte. Röntgen und Ultraschall gehörten ebenso zur Ausrüstung wie ein eigenes Labor, in dem die meisten Routineblutuntersuchungen gemacht wurden. Die Unterbringung von Studenten erfolgt im Schwesternschülerinnenwohnheim, in welchem auch zwei Mehrbettzimmer für die Gaststudenten eingerichtet sind.
Die Ausstattung ist sehr einfach (Bett, Tisch, einiges an Geschirr, Wasserkocher, Kühlschrank), aber für eine begrenzte Zeit annehmbar. Für die Unterkunft ist ein Betrag von 200 Rand pro Monat (ca. 18 €) zu entrichten. Verpflegung kann man im Krankenhaus erhalten (Breakfast, Lunch je 7,50 Rand), wobei man aber keine großen Ansprüche haben sollte (täglich Reis mit Huhn und Gemüse). Einkaufsmöglichkeiten sind in Form eines kleinen Supermarktes vorhanden. Auch gibt es die Möglichkeit, Obst und Gemüse bei direkt vor dem Krankenhaus sitzenden Frauen zu erwerben. Zur Deckung des Grundbedarfs sollte dieses ausreichend sein. Ebenfalls vorhanden sind eine Poststelle, viele öffentliche Telefonzellen und ein krankenhauseigener Internetzugang, so dass auch die Kommunikation mit der Außenwelt möglich wird.
Nun vielleicht noch ein paar Sätze zur Wochenendgestaltung. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an den diensthabenden Arzt zu wenden und ihn bei der Versorgung von Notfällen zu unterstützen (kleinere Nähte, OP-Assistenz). Andererseits gibt es aber auch in der Umgebung einiges zu sehen, zum Beispiel die wunderschönen Strände an der Küste des Indischen Ozeans oder die zahlreichen Game Reserves im Umland. Auch hier einfach die Doktoren fragen, denn die sind an jedem Wochenende unterwegs und kennen sich auch in der Umgebung aus. Eine andere Alternative ist, sich ein Auto zu leihen und so das Land zu erkunden. Hier sei angemerkt, dass bei der Planung eines Südafrikaaufenthaltes auch genug Zeit für das Entdecken des Landes einkalkuliert werden sollte - Kapstadt, die Drakensberge oder der Krüger Nationalpark sind Beispiele für lohnende Ziele.
Fazit
An dieser Stelle möchte ich den einzigen mir ersichtlichen Nachteil Ubombos nicht unerwähnt lassen: die entlegene Lage. Um in die nächstgrößere Stadt zu gelangen, ist man immer auf ein Fahrzeug angewiesen. Man kann Busse benutzen, welche aber sehr unregelmäßig fahren. Eine andere Möglichkeit ist es, Krankentransporte, die größere umliegende Kliniken (Empangeni, Durban) anfahren, zu nutzen, was aber aufgrund der Unregelmäßigkeit einiges an Geduld und Nerven kosten kann. Auch hier ist ein Mietwagen die optimale Lösung. Sind noch andere Studenten vor Ort, kann man sich Kosten und Auto teilen.
Alles in allem kann ich sagen, dass sich ein Famulaturaufenthalt in Ubombo lohnt. Die Gegend ist wunderschön, das Wetter warm, aber durch die Höhenlage meist nicht zu heiß, die Ärzte und Schwestern freundlich und vor allem lehrfreudig, die Krankheitsbilder vielfältig und die Betätigungsmöglichkeiten groß.
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| Autor(in): Franziska B. ([email protected]) |
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| 9. Weltweit erstes Forschungsinstitut für Alpine Notfallmedizin
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Wenn Rettungskräfte zu Verletzten gelangen, beginnen sie sofort mit einer Reihe von Untersuchungen. Atmet der Patient noch? Ist er verletzt oder unterkühlt? Im Gebirge erschweren logistische und klimatische Verhältnisse Diagnose und Behandlung. Was auf der Straße funktioniert, kann im Gebirge unmöglich sein.
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Es ist deshalb unabdingbar, die technologischen und medizinischen Errungenschaften auf Notsituationen im Gebirge anzupassen. Forschung in diesem speziellen Gebiet ist Aufgabe des weltweit ersten Instituts für Alpine Notfallmedizin, das heute an der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Institutsleiter ist Universitätsdozent und Bergrettungsarzt Hermann Brugger. Als langjähriger Präsident der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin (ICAR) hat er die Entwicklung dieses jungen Fachgebiets von Anfang an maßgeblich mitbestimmt. Ihm zur Seite steht Institutsmitarbeiter Giacomo Strapazzon, Facharzt für Innere Medizin und ebenfalls Bergrettungsarzt.
Die Forschungsziele des neu eröffneten Instituts betreffen alle Bereiche der Alpinen Notfallmedizin mit dem Ziel, die Rettung und Behandlung von Berg-Unfallopfern kontinuierlich zu verbessern. "In erster Linie leisten wir Netzwerkarbeit. Aus Ideen entstehen Projekte, an denen Mitarbeiter aus der ganzen Welt beteiligt sind. Wir planen, koordinieren und führen gemeinsam mit diesen Experten die Projekte durch", erklärt Hermann Brugger. So analysieren die Wissenschaftler beispielsweise Daten von Lawinenunfällen. Giacomo Strapazzon erläuterte eine Fallstudie, bei der die Herzfrequenz während einer Lawinenverschüttung aufgezeichnet wurde und zog daraus konkrete Schlüsse für die Beurteilung der Überlebenswahrscheinlichkeit von Lawinenopfern. Aus diesem Fallbeispiel kann man schließen, dass in Einzelfällen Menschen auch mehrere Stunden unter einer Lawine überleben können.
- Anzeige- Diesen Artikel präsentieren wir in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten im Rahmen der Kampagne "Mein Pulsschlag"
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Neben klinischen und experimentellen Studien sollen an der EURAC auch Datenbanken erstellt werden. Erfasst werden hierbei Häufigkeit, Art der Behandlung und Prognose von spezifischen Krankheiten wie Unterkühlung, Erfrierung und schweren traumatischen Verletzungen. Mit diesen Datenbanken können Risikofaktoren festgestellt werden, die zum Unfall geführt haben, und es können die verschiedenen Rettungsmaßnahmen und Therapien verglichen werden. Die Datenbanken und deren Auswertung können die Grundlage sein für die Ausarbeitung von Behandlungsrichtlinien, die zusammen mit der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin ICAR MEDCOM erarbeitet werden.
Das EURAC-Institut für Alpine Notfallmedizin arbeitet eng mit der Medizinischen Universität Innsbruck, dem Südtiroler Sanitätsbetrieb, den Bergrettungsdiensten und verschiedenen alpinmedizinischen Gesellschaften zusammen, insbesondere mit der Internationalen Kommission für Alpine Notfallmedizin ICAR MEDCOM.
Bild: Leiter des EURAC-Instituts für Alpine Notfallmedizin Bergrettungsarzt Hermann Brugger Quelle: EURAC Quelle: idw-online.de |
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| Autor(in): Julia Reichert ([email protected]) |
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In der Printausgabe der MEDI-LEARN Zeitung, welche 5x jährlich erscheint, haben wir in Form eines Bereiches genannt "Kurz notiert" immer eine bunte Mischung an medizinischen Kurzmeldungen für dich, welche studienbezogene Themen, fachspezifische Meldungen sowie andere interessante Dinge rund um die Medizin umreißen.
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Mini-Labor für Analysen vor Ort
Forscher aus sieben Fraunhofer-
Instituten haben ein Mini-Labor bis
kurz vor die Marktreife gebracht.
„Dank ihres Baukastenprinzips ist
unsere ivD-Plattform so flexibel,
dass sie sich für alle möglichen
bioanalytischen Fragestellungen
eignet“, sagt Dr. Ehrentreich-
Förster vom Fraunhofer-Institut
für Biomedizinische Technik in
Potsdam-Golm. In einem einzigen
Analyseschritt lassen sich
bis zu 500 Nachweisreaktionen
parallel durchführen. Der Arzt
muss dazu die Testsubstanz, zum
Beispiel Blut oder Urin, und die
vorgeschriebenen Chemikalien in
kleine Plastik-Kartuschen füllen.
Die Tests laufen automatisch ab
und nach 30 Minuten liegen die
Ergebnisse vor.
Bio-Knochenschrauben
Schrauben, die Knochenbrüche
zusammenhalten oder neue Kreuzbänder
fixieren, haben bisher den
Nachteil, dass sie entweder in einer
zweiten Operation entfernt werden
müssen (Titan) oder nach der
Selbstauflösung Löcher im Knochen
hinterlassen (Polymilchsäure).
Bremer Forscher haben jetzt ein
Granulat aus Polymilchsäure und
Hydroxylapatit entwickelt: Durch
ein Spritzgussverfahren werden
daraus Knochenschrauben, die
sich zwar auflösen, aber auch das
Einwachsen des Knochens in das
Implantat fördern, so dass keine
Löcher zurückbleiben.
Krebs-Atlas online
Die Gesellschaft der epidemiologischen
Krebsregister in Deutschland
stellt unter www.gekid.de
ab sofort einen Krebs-Atlas zur
Verfügung. „Wir hoffen, dass die
Bevölkerung, Wissenschaft und
Politik rege von diesem Instrument
Gebrauch machen werden“, so der
GEKID-Vorsitzende Prof. Alexander
Katalinic von der Uni Lübeck.
Besucher der Webseite können Fallzahlen,
Krebsneuerkrankungen und
-sterblichkeiten für ganz Deutschland
einsehen und die Daten nach
Tumorart, zeitlichem Verlauf oder
nach Bundesland vergleichen.
Sorge um Antibiotika im Essen
Wissenschaftler aus Leipzig und
Marburg haben eine Umfrage zu
Gesundheitssorgen unter der Allgemeinbevölkerung
durchgeführt.
Die meisten Leute (29 %) sorgen
sich um das Ozonloch, je 24 %
um Antibiotika im Essen und genmanipulierte
Nahrungsmittel. Nur
4 % der Befragten geben bei dem
Punkt „gesundheitlichen Folgen der
Handynutzung“ an, sich Sorgen zu
machen. Insgesamt sorgen sich 14-
bis 29-Jährige am wenigsten, 30-
bis 39-Jährige am meisten. Frauen
sorgen sich mehr als Männer. Bildungsstand
und Einkommen haben
dagegen keinen Einfluss auf die
Gesundheitssorgen.
aus der MLZ 03/2010
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| Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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| 11. Medizinisches Personal in Lebensgefahr - Der aggressive Patient (2/2)
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Wir freuen uns, den Besuchern unserer Webseite an dieser Stelle in regelmäßiger Reihenfolge lesenswerte Gastartikel aus der renommierten Zeitschrift MMW Fortschritte der Medizin präsentieren zu können. Am Ende des Artikel findet sich ein Hinweis auf volle 12 Ausgaben eines unverbindlichen und kostenlosen Testabos.
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Heutiger Gastbeitrag: Medizinisches Personal in Lebensgefahr - Der aggressive Patient Quelle: MMW Fortschritte der Medizin Heft 38, 2010
Spezifische Therapie bei verschiedenen Krankheitsbildern Persönlichkeitsstörungen Hier sollte eine Psychotherapie, wie z. B. die Dialektisch Behaviorale Therapie, kognitive Verhaltenstherapie, ggf. ergänzt durch soziales Kompetenz- und Antiaggresionstraining im Vordergrund der Behandlung stehen. Pharmakologisch ist die Gabe von Carbamazepin gegen autoaggressives Verhalten bei Borderline- Patienten und von anderen Stimmungsstabilisatoren, SSRI und Olanzapin bei Impulskontrollstörungen mit Fremdaggressivität durch Studien abgesichert.
Schizophrenie Das Risiko für gewaltsam-aggressives Verhalten schizophrener Patienten korreliert mit dem Schweregrad der Positivsymptomatik, verringerter Impulskontrolle, koexistierenden Persönlichkeitsstörungen, Drogenmissbrauch und mangelnder Medikamenten- Compliance. Aggressivität bei schizophrenen oder schizoaffektiven Patienten spricht auf eine Therapie mit Clozapin an, wobei der antiaggressive Effekt unabhängig von der antipsychotischen oder sedierenden Wirkung von Clozapin sein soll. Die Datenlage bezüglich anderer atypischer Neuroleptika wie Risperidon oder Olanzapin ist dahingegen widersprüchlich.
Aggressivität bei Patienten mit erworbener ZNS-Schädigung Ein Cochrane Review konnte außer einem geringen Effekt von Betablockern keine durch Studien gesicherte Pharmakotherapie empfehlen. Möglicherweise sind auch hier atypische Neuroleptika, Phasenprophylaktika und Antidepressiva wirksam.
Demenzen Einen Sonderfall stellt die Behandlung agressiver älterer Patienten mit demenziellen Erkrankungen dar. Aggressives Verhalten ist einer der Hauptgründe für eine Heimeinweisung unter Demenzpatienten und tritt bei 20–60 % aller Patienten während des Krankheitsverlaufs auf.
- Nicht pharmakologische Intervention:
Häufig liegen aggressivem Verhalten in dieser Patientengruppe situative Verkennungen, v. a. bei der Körperpflege, Wahnvorstellungen, Depressivität und Schwierigkeiten bei der Kommunikation dereigenen Bedürfnisse (Schmerz, Einsamkeit, Langeweile) zugrunde. Hier kann die Schulung der pflegenden Angehörigen erfolgreich sein, um auslösende Faktoren zu identifizieren und durch Anpassung der Umgebung und des Verhaltens die Aggressivität der Patienten zu reduzieren. - Neuroleptika:
Nur wenn nicht pharmakologische Interventionen erfolglos bleiben und die aggressiven Verhaltensweisen zu einer erheblichen Gefährdung des Patienten oder anderer führen, ist das atypische Neuroleptikum Risperidon mit einer maximalen Dosierung von 1 mg/Tag zur Therapie in Deutschland zugelassen. Eine Metaanalyse verschiedener Atypika konnte lediglich für Aripiprazol und Risperidon eine Wirksamkeit bezüglich Aggressivität nachweisen. In der CATIE-AD Studie war die mittlere Zeitdauer bis zum Absetzen der Studienmedikation wegen mangelnder Wirksamkeit auf Aggression/Agitiertheit für Olanzapin und Risperdal höher als für Plazebo.
Wegen der anticholinergen und sedierenden Nebenwirkungen sollte Olanzapin aber möglichst nicht zum Einsatz kommen. Bereits während der ersten Behandlungswochen ist die Mortalität wahrscheinlich für die gesamte Substanzklasse der atypischen Neuroleptika 1,5-fach erhöht, v. a. durch kardiovaskuläre Nebenwirkungen und Infektionen des Respirationstrakts. Unter typischen Neuroleptika war bei älteren Patienten die Mortalität noch mehr als unter Atypika erhöht. Das typische Neuroleptikum Haloperidol ist vermutlich in seiner Wirksamkeit Risperidon unterlegen und zeigt häufiger extrapyramidale Nebenwirkungen.
Zum kompletten Teil - klick hier
Hinweis:Dieser Artikel stammt aus (MMW Fortschritte der Medizin, Heft 38, 2010). Er wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion MMW Fortschritte der Medizin hier präsentiert.
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| Autor(in): PD Dr. med. Anja Schneider (Gastartikel MMW) ([email protected]) |
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MEDI-LEARN im Herbst 2010
auf Deutschlandtour
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Vortrag Effektive Examensvorbereitung |
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| Ort |
Datum |
Uhrzeit |
| Marburg |
01.12.2010 |
18:00:00 s.t. |
Bitte beachten: Neuer Termin, allerdings mit dem Vortrag "MC-Techniken":
| Hamburg |
06.12.2010 |
17:45:00 s.t. |
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Der Präp-Kurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präp-Kurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
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1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Als ich zum ersten mal in den Präpsaal kam, waren die Leichen noch zugedeckt – das hat mich ungemein beruhigt im ersten Moment. Ich war aus irgend einem Grund auch überrascht, wie hell es ist. Auch der Geruch war auch nicht so schlimm, wie ich ihn mir ausgemalt hatte. Es war kalt. Nervös blieb ich jedoch nach wie vor, bis wir die Leiche zum ersten mal aufdeckten und die ersten Schnitte durchführten. Da war die Nervosität ganz schnell wie verflogen.
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Da bei uns der Präpkurs fast zeitgleich mit dem Studium anfi ng, hatten wir zwar schon eine kleine Einführung, aber viel Zeit sich großartig damit auseinanderzusetzen hatte ich nicht. Allerdings war ich schon am Tag vor meinem ersten Präpkurs so nervös, dass ich nicht schlafen konnte. Im Rahmen der Einführungswoche wurde uns der Film „Anatomie“ gezeigt. Das hat meinem Schlaf dann auch nicht sonderlich geholfen.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Ich stellte mir den Präpkurs als sehr interessant, aber auch als große Überwindung vor. Beides hat sich zu einem gewissen Grad als wahr erwiesen. Trotzdem war ich erstaunt, wie schnell mich das Präparieren keine Überwindung mehr kostete und auch, dass der Ekel fast komplett verschwand. Allerdings wurde ich ein bisschen enttäuscht, was das Aussehen der Leiche betraf. Ich hatte mir vorgestellt, alles leicht erkennen zu können, dass es mehr Farbe hat und mehr an ein Lehrbuchbild erinnert. Das war aber natürlich eine unrealistische Vorstellung und durch die Fixierung auch gar nicht zu erreichen.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Ich fand den Themenbereich Situs sehr sehr spannend. Als wir endlich die Organe mal sehen und anfassen konnten – das hat mir sehr Spaß gemacht!
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Extremitäten fand ich nicht so einfach mit den ganzen Muskeln mit Ursprung, Ansatz und Innervation. Ich glaube es hat mich auch weniger interessiert als die anderen Themengebiete.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Am meisten Spaß hat es mir gemacht, wenn man sichtbare Erfolge erziehlt hat. Also beispielsweise, wenn man Haut von einer Körperregion entfernt hat und am ende des Tages wirklich festgestellt hat, dass man einiges geschafft hat.
7. Und im Gegenzug: Was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Fett entfernen fand ich nervig. Das dauert ewig und scheint – je nach Körperbau der Leiche – nie enden zu wollen.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
Der Präpkurs fand zwei mal die Woche für jeweils 3 Stunden statt.
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Da wir elf Leute an einem Tisch waren, mussten wir meist abwechselnd präparieren. Außer bei den Extremitäten wo wir gelegentlich mal alle an den Tisch konnten. Organe haben wir teilweise in kleinen Gruppen präpariert, d.h. eine Gruppe präparierte das Herz, eine die Lungen usw.
10. In welcher Form und Häufi gkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Testate wurden mündlich gehalten. Es gab insgesamt fünf. Allerdings waren zwei davon in Parcours-Form, d.h. wir mussten schriftlich kurze Fragen an verschiedenen Stationen beantworten.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt und es machte mir später eigentlich gar nichts mehr aus. Lediglich die Augen fand ich immer etwas gewöhnungsbedürftig.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Ja, uns wurde ausführlich erklärt, welchen Ablauf die Körperspender vor dem Tod durchgehen mussten. Außerdem wurde uns auch gezeigt, wo und wie die Körper fixiert werden.
13. Gab es nach dem Ende des Präp- Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: Was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Es gibt eine Trauerfeier, die auch von uns mitgestaltet wird. Diese hat allerdings noch nicht stattgefunden. Ich werde aber auf jeden Fall daran teilnehmen, da ich fi nde, dass die Körperspender einen sehr großen Beitrag geleistet haben und ich gerne den Angehörigen durch meine Anwesenheit zeigen möchte, dass ich das zu schätzen weiß.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt"?
So interessant es auch war, ich würde den Präpkurs nicht noch einmal machen wollen.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Ich finde, der Präpkurs wird immer als viel schlimmer dargestellt, als er eigentlich ist. Man ist also vorher viel zu aufgeregt – es ist gar nicht so nötig. Ich würde den Präpkurs einfach auf mich zukommen lassen, ohne mir große Sorgen zu machen. Der Mensch kann sich erstaunlich schnell an neue Dinge gewöhnen!
 | Das 3B Scientific-Anatomiespecial Dieser Artikel ist Teil des redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher Unterstützung von 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, präsentieren können. | | [zum Anatomiespecial - klick hier] |
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