| Prüfer | : Dr. Seifert |
| Uni | : Würzburg |
| Fach | : Klinische Chemie |
Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:VorstellungWie in den Altprotokollen beschrieben, ist eine Vorstellung erwünscht und man erhält das Skript \'Klinische Chemie\', aus dem sich alle prüfungsrelevanten Inhalte ergeben. Professor Walter ist ein sympathischer und wohlwollender Prüfer, der sehr um einen guten Ablauf der Prüfung bemüht ist. Zusammen mit seiner auch sehr netten Sekretärin organisiert er beispielsweise Taxis, um sich schnell und bequem zwischen ZOM und Medizinischer Klinik hin- und herbewegen zu können. Auch stellt er Kekse und Getränke zur Verfügung.Tag 1Bei den beiden Bettenprüfungen stellte Professor Walter nur vereinzelt Fragen. Mich fragte er beim internistischen Patienten gar nichts und chirurgisch lediglich danach, wie das Hormon der Nebenschilddrüse heißt: Parathormon.Tag 2Wir waren vier Prüflinge und es gab drei Durchgänge (Chirurgie, Innere, KJP). Professor Walter fragte jeden Prüfling nach jedem Durchgang noch ein, zwei Fragen zur klinischen Chemie. Mich fragte er nach Entzündungsmarkern: BSG (als einfachste Nachweismethode), CRP, Leukozyten und PCT (Procalcitonin!!). Ein weiterer Themenbereich waren Herzenzyme. Dazu gab er mir einen Laborausdruck (einschließlich Referenzbereiche und Markierung, welcher Wert erhöht war). Myoglobin (nicht spezifisch, aber am schnellsten nach Infarkt ansteigender Wert), GOT (nicht spezifisch), Troponin T (sehr spezifisch), CK gesamt (unspezifisch), CK-MB (spezifisch, wenn mehr als 6% des CK gesamt). Also am besten noch mal die zeitlichen Verläufe und Spezifitäten und Sensitivitäten der einzelnen Herzinfarktenzyme anschauen. Wenn ich mich recht erinnere, hat er auch noch was zu Laborwerten bei Thrombose/Lungenembolie gefragt (negative D-Dimere schließen thrombotisches geschehen aus). Die Prüfung dauerte über viereinhalb Stunden, was schon echt hart war.VorbereitungAlles in Allem ein sehr netter, angenehmer, studentenfreundlicher und ruhiger Prüfer. Also nicht verrückt machen wegen klinischer Chemie. Das Skript durchlesen reicht aus. Schwerpunkte Herzenzyme, Entzündungsparameter, Tumormarker, Spezifität und Sensitivität, Drug-Monitoring (welche Medikamente: Digitalis, Lithium) und Altprotokolle beachten. Keine Nachweismethoden!!NotengebungSehr wohlwollende Notengebung. Er kündigte schon vor der Prüfung an, die Note 1 nur zu vergeben, wenn jede Frage korrekt beantwortet werden kann und auch das eine oder andere Spezialwissen vorhanden ist. Gruppen-2Viel Glück! Ihr habt´s bald geschafft!