| Prüfer | : Haas |
| Uni | : Homburg |
| Fach | : Neurologie |
Das folgende Prüfungsprotokoll wurde von einem Studenten
bei uns in die Datenbank eingetragen:Dass Prof. Haas unser Prüfer ist, erfuhren wir 5 Minuten vor der Prüfung!!!!Die Panik war dementsprechend groß, aber eigentlich nicht nötig.Zunächst stellte Prof. Haas jedem eine Frage am Krankenbett (wir hatten einen Chirurgie-Patienten), die keiner richtig gut beantworten konnte. Das Problem war, dass man oft nicht wußte, worauf er hinauswollte bzw. was er gerne hören würde. Dabei hätte man eigentlich die Antwort gewußt. Prinzipiell ist zu ihm als Prüfer zu sagen, dass er gerne nachhakt, bsd. wenn man eine Antwort etwas unsicher gibt oder sich schwammig ausdrückt. Er besteht auch oft auf bestimmten Formulierungen und hakt auch hier gerne mal nach (Beispiel: das Lasegue-Zeichen ist kein Nervendehnungszeichen, sondern ein WURZELdehnungszeichen. Er fragte mind. 5 Minuten nach, um diese Bezeichnung zu hören...)Man darf sich einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn man die Grundlagen beherrscht.Die anschließenden Fragerunden waren thematisch schon angenehmer. Er nennt ein Krankheitsbild und man darf erzählen, was man dazu weiß. Dann beginnt das üblichen Nachbohren und Fragen nach Details.Unsere Themen:LasegueReithosenanästhesieParkinsonMultiple SklerosePolyneuropathie spez. Vit b12-MangelEpilepsieMyasthenieCurschmann-SteinertDuchenneNicht verzagen! Einfach alles sagen, was man weiß! Am besten recht selbstsicher vortragen. Besser nicht sagen: ich glaube, das war soundso (\"das sollten Sie nicht glauben, sondern wissen!\"). Ist aber gut zu schaffen!!Noten: 1-2-2-5 ( die fünf war voll gerechtfertigt, denn der Kandidat konnte wirklich gar nichts, absolut nichts!!!!)