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Der Mukoviszidose e.V. stellt Fördergelder in Höhe von 138.750 Euro für ein Projekt des Frankfurter Universitätsklinikums bereit. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Antibiotika-Wirkstoffkombination zur Behandlung von Infektionskrankheiten. Mukoviszidose, auch Cystische Fibrose (CF) genannt, ist die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung in Europa. Eins von 2000 Neugeborenen ist von der Krankheit betroffen. Statistisch gesehen ist etwa jeder 25. Bundesbürger, also ca. 4 Millionen Deutsche, Merkmalsträger der tückischen Erbkrankheit (Quelle: www.mukoviszidose.de) und kann den Gendefekt an seine Kinder weitergeben, auch wenn er selbst gesund ist. Die Mukoviszidose betrifft vor allem die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt. Ein gestörter Salz- und Wasserhaushalt erzeugt zähflüssigen Schleim in allen Körperdrüsen, der die Ausführungsgänge der Drüsen verstopft, zu Infektionen und schließlich zum Funktionsverlust der Organe führt. Der Schleim bietet in dieser Lage einen idealen Nährboden für die bakteriellen Infektionserreger, welche Entzündungen herbeiführen und langfristig das Gewebe schädigen und zerstören. Bis heute ist Mukoviszidose unheilbar und endet tödlich. Dank verbesserter Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten stieg die Lebenserwartung von Patienten in den letzten Jahren jedoch stark an. Infektionskrankheiten, insbesondere bakterielle Infektionen der Lunge, beeinträchtigen jedoch weiterhin maßgeblich die Lebensqualität von CF-Patienten. [mehr - klick hier]

Autor: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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Vormerken: ESC (1.6.2008 - 19:20)
Frauen besser als Männer (31.05.2008 - 13:29)
Den gesamten Menschen im Blick (23.04.2008 - 11:55)

Elemente der Anthroposophischen Medizin sind für viele Menschen eine Alternative zu anderen natürlichen Heilverfahren. Die Therapie ist individuell angelegt und stellt den Patient und seine Gesundheit in den Mittelpunkt. Der neue Ratgeber "Anthroposophische Medizin besser verstehen" (Haug Sachbuch, Stuttgart. 2007) vermittelt Grundlagen, erläutert kreative Therapien, Anwendungen und Arzneimittel. Außerdem stellt er vor, wie diese Heilkunst die Schulmedizin ergänzt und was sich für Patient und Arzt verändert.

Malen und Tanzen, um gesund zu werden? "Nicht nur, aber als Ergänzung zur Schulmedizin, sprechen Anthroposophische Therapien Lebensbereiche an, die sonst vernachlässigt werden", erklären Iris Hammelmann und Petra Heinze. Der große Vorteil der Anthroposophie ist, so die Autorinnen weiter, dass der gesamte Mensch berücksichtigt wird, sein Körper, seine Seele, seine Vergangenheit und sein aktuelles Lebensumfeld. Alles, was ihn ausmacht, kommt zum Einsatz, um Beschwerden auf den Grund zu gehen. Künstlerische Therapien beispielsweise können als Ventil für versteckte Gefühle und Stimmungen dienen, die gemeinsam mit dem Therapeuten aufgedeckt und ergründet werden.

Das Anthroposophische Heilsystem bietet vor allem aber eins: Hilfe zur Selbsthilfe. Das Immunsystem des Patienten wird gestärkt, Körper und Seele werden angeregt, ihren Beitrag zu leisten, um die Gesundheit zurückzuerlangen. Ein wohltuendes Bad beispielsweise, ein Wickel bei einer Verstauchung oder eine Massage bei Verspannungen. Aber auch die Anthroposophischen Arzneimittel unterstützen die Selbstheilungskräfte: Mineralien für das Selbstbewusstsein, Pflanzen für die Seele und auch Arzneien aus dem Reich der Tiere und Metalle gehören dazu.

Autor: MEDI-LEARN
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Letzte Aktualisierung: 13.03.2010 Der Webcode dieser Seite lautet:

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