Auswahlgesprächsprotokoll Detail
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| Auswahlgesprächsprotokoll: | |
| Protokoll eingefügt | 16.09.2010 |
| Ort/Uni: | Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf |
| Semester: | WS 2010/11 |
| Anzahl Prüfer: | 2-4 |
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| Atmosphäre: | eher locker |
| Dauer: | 0 Std. |
| Note: | 13 |
| Kleidung: | gehobene Freizeitkleidung |
| Gespräch: | |
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Ich hatte mein Gespräch am 23.08.2010. Die Einladung dazu bekam ich etwa 2 Wochen zuvor als Einschreiben. Mit der Einladung habe ich ein Passwort erhalten, mit dem ich Zugriff auf den Onlinefragebogen für Bewerber hatte. Diesen musste man ausfüllen (ca. 6 Seiten)und dreimal ausdrucken und zusammen mit dem Abiturzeugnis zur MHH schicken. Außerdem musste eine wurde eine Gesprächsgebühr von 15€ bezahlt werden. Eingeladen wurden ca. 420 Bewerber, zu verschiedenen Terminen, 1/3 der Bewerber erhalten einen Studienplatz. In die endgültige Bewertung fließt zu 51% die Abiturnote und zu 49% die Auswahlgesprächsnote ein. Man musste eine Stunde vor dem eigentlichen Gesprächstermin erscheinen und sich bei Studenten des AStA anmelden. Von der AStA wurden für uns Kuchen, Brötchen und Getränke bereitgestellt. Die anwesenden Studenten haben noch wichtige Tipps für das AWG gegeben und ich hatte die Gelegenheit mich noch mit anderen Bewerben auszutauschen. Nach einer Stunde wurde ich von einem Professor abgeholt und in einen Raum gebracht in dem schon ein weiterer Professor gewartet hat. Die Fragen bezogen sich bei mir überwiegend auf meinen Lebenslauf. Das Gespräch begann mit der Frage warum ich ein Fachgymnasium für Gesundheit und Pflege besucht habe und ob diese Schule einen Einfluss auf meine Berufswahl gehabt hat. Natürlich wurde ich auch gefragt, warum ich Medizin studieren möchte und wieso ausgerechnet in Hannover. Auf diese beiden Fragen solltet ihr euch auf jeden Fall gut vorbereiten und Besonderheiten der MHH und des angebotenen Modellstudiengangs kennen. Weiter ging es mit Fragen zu meinen Praktika (abgeleistetes KPP in der MHH und einige andere Praktika).Ich wurde nach meinen Erlebnissen während des KPP und zu dem Verhältnis zu Ärzten/Pflegern gefragt. Danach sollte ich über mein FSJ im Rettungsdienst berichten. Es wurden Fragen zum Umgang mit schwierigen Situationen und mit schwer kranken Patienten während meiner Tätigkeit im Rettungsdienst gestellt. Ich sollte dann noch erzählen wie ich mir den ärztlichen Arbeitsalltag vorstelle und welche Facharztausbildung ich evl. später mal machen möchte. Außerdem wurde ich nach meinen Stärken und Schwächen gefragt. Zum Schluss wollten die Professoren noch wissen über welche aktuellen politische Ereignisse ich mit Freunden gesprochen habe. Dann wurde mir noch viel Glück gewünscht und das Gespräch war nach ca. 30 Minuten beendet. Insgesamt war die Atmosphäre vor und während des Gesprächs recht angenehm. Das Gespräch verlief ruhig und relativ locker. Es wurden auch keine unfairen Fragen gestellt, die man nicht beantworten kann. Wenn ihr keine Antwort auf eine Frage habt, gebt ehrlich zu, dass ihr es nicht wisst und fangt nicht an zu raten. Niemand erwartet, dass ihr alles wisst. Das wichtigste ist, dass man immer ehrlich und selbstbewusst ist. Ihr solltet auf Fragen zu eurem Lebenslauf und zur MHH gut vorbereitet sein. Von anderen Gesprächsteilnehmern wurde auch berichtet, dass Fragen zur Gesundheitspolitik gestellt wurden. So, ich hoffe ich konnte euch helfen und wünsche euch viel Glück und Erfolg bei dem Auswahlgespräch. Ihr habt auch mit einer "schlechten" Abiturnote eine Chance auf einen Studienplatz. Ich habe bereits telefonisch von der MHH erfahren, dass ich einen Studienplatz für das WS 2010/2011 erhalten habe und das mit einer DN von 1,7. LG Tapsi |
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