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Parodontalbehandlung kann Diabeteswerte verbessern

Ein Bekannter Risikofaktor der Parodontitis ist bekannter Maßen der Diabetes. Doch wie eng beiden Krankheiten wirklich zusammen hängen, haben japanische Forscher nun eindrucksvoll belegt.

Im Rahmen der Studie wurden Daten von 14.551 Frauen und Männern ausgewertet, die im Alter von 75 oder 80 Jahren waren. Zum ausgewerteten Datensatz gehörten sowohl Daten zur Diabeteserkrankung als auch Daten über die Häufigkeit der Zahnarztbesuche.  Zudem wurden die Art der Behandlung, also Parodontal- oder andere zahnärztliche Behandlungen und der Umfang der Parodontalbehandlung, also deren Anzahl von Behandlungstsgen, genau analysiert.

Das Ergebnis war eindeutig, denn das multivariante Odds Ratio (OR) war für den Marker T2DM deutlich niedriger für Patienten, die in parodontaler Behandlung waren gegenüber den Patienten, die keine Therapie erhielten. Diese Erkenntnis gilt unabhängig von der Anzahl der Behandlungstage bei Patienten mit Parodontalbehandlung. Zudem war im multivarianten linearen Regressionsmodell eine Parodontalbehandlung deutlich mit einer Verringerung des HbA1c-Wertes (Dieser Wert gibt Aufschluss über die Höhe des durchschnittlichen Blutzuckerwertes der vergangenen Wochen. Er gilt als Hedächtnis des Blutzuckers und ist daher ein wichtiger Kontrollwert zur Diabetesbehandlung) assoziiert.

Die Studie kann hier nachgelesen werden.

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