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yoann
04.01.2019, 20:23
entwedee empfehlungsschreiben oder namen und kontakt der früheren arbeitgeber zb die infos über einen haben und auf nachfrage empfehlen.
aber ja. schwierig wenn man sich aus nem angestelltenverhältnis raus bewirbt.
oder halt noch vorherige arbeitgeber falls man nicht nur einen hatte.
muss man den referenzen dann vorher bescheid sagen eigentlicj dass man sie angibt?

WackenDoc
04.01.2019, 20:27
Ist bis auf Ausnahmefälle völlig unüblich und würde ich nicht machen.
Du gibst ja im Lebenslauf an, wo du gearbeitet hast und hast dafür Arbeitszeugnisse bekommen.

Feuerblick
04.01.2019, 20:28
Ich verstehe nicht ganz, wofür du Referenzen (also ehemalige Arbeitgeber) angeben willst. Wann du wo gearbeitet hast, sollte im Lebenslauf drinstehen. Das reicht doch als Information. Chefärzte rufen dann schon mal die vorherigen Chefs an und fragen nach. Dazu musst du sie nicht explizit irgendwo aufführen. Kontaktdaten finden die potentiellen Chefs entweder selbst raus oder man kennt sich sowieso...
Ich habe meine Bewerbungen und Lebensläufe immer ganz klassisch und ohne irgendwelchen modernen Firlefanz gehalten und möchte sowieso meinen, dass du als Arzt (und schon gar als fortgeschrittener Assi oder FA) selbst dann zum Gespräch eingeladen würdest, wenn du formlos eine Mail ohne alles schreibst. Durchaus schon so erlebt. Solange du nicht das Butterbrotpapier von gestern für das Bewerbungsschreiben benutzt, sollte das kein Problem sein :-nix

EDIT: Bei Empfehlungsschreiben wäre ich als Chefarzt seeeeeeeehr skeptisch. Habe bisher zwei Kollegen (einmal Assi und einmal OA) erlebt, die mit Empfehlungsschreiben kamen. Richtig genialen Empfehlungsschreiben vorheriger Chefs. Bei genauerem Hinsehen waren die Typen untragbar und die Empfehlungsschreiben schlichtes „Wegloben“. Kann also auch böse nach hinten losgehen, wenn der potentielle Chef genau so eine Erfahrung schon gemacht hat :-))

Eilika
04.01.2019, 20:29
Also in der Schweiz sind Referenzen üblich. Dafür bekommt man meist keine Zeugnisse...

yoann
04.01.2019, 21:36
ah ok war mir gar nicht klar dass empfehlungsschreiben so unüblich sind.
arbeitszeugnisse schickt man aber auch nicht in der bewerbung mit oder? hier in frankreich ist das alles echt formlos mit mail und cv aber irgendwie dachte ich dass das in deutschland konservativer ist

Lava
05.01.2019, 10:51
Apropos Arbeitszeugnisse: schicke ich da ALLE mit? Ich hab ja inzwischen 4.... das von meinem jetzigen Arbeitgeber nicht mitgerechnet. Den kann ich ja nochmal um eins bitten eigentlich. Dem wird ja klar sein, dass ich mich bewerben muss.

WackenDoc
05.01.2019, 11:08
Hast du auch unqualifizierte also reine Arbeitszeitbescheinigungen? Oder nur qualifizierte echte Arbeitszeugnisse?

Lava
05.01.2019, 12:00
Nö, alles richtige Arbeitszeugnisse. Ach, plus noch eins von meiner Zeit auf der Wachstation.

WackenDoc
05.01.2019, 12:35
Ich glaub, dann würde ich es mit schicken. aber ich glaube, es reicht auch das letzte.

Lava
05.01.2019, 15:16
Wenn man sich um eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, muss das nicht explizit erwähnen, oder? Zumal ich für die Bewerbung das Onlineportal der Klinik nutzen würde.

Lava
05.01.2019, 15:29
Mag jemand mal mein Anschreiben lesen?

davo
05.01.2019, 15:55
Wenn man sich um eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, muss das nicht explizit erwähnen, oder? Zumal ich für die Bewerbung das Onlineportal der Klinik nutzen würde.

Ich würde das immer erwähnen. Gehört in ein Anschreiben einfach rein, so wie Absender und Empfänger. Ganz egal wie man sie einreicht.

yoann
05.01.2019, 17:16
ja gerne. bin grad im bewerbungsfieber und am verfassen. per pn?

ninakatharina
05.01.2019, 17:54
@lava: kann ich gern machen, sofern dir ein internistisches Urteil genügt ;)

Lava
07.01.2019, 20:08
Danke, Bille hat mir schon ganz gut geholfen, denke ich :-)

LasseReinböng
07.01.2019, 23:19
Ich hätte da auch mal Frage: ist es eigentlich in Ordnung, bei einer Bewerbung die (Arbeits-)Zeugnisse zu verwenden, die man auch bei der Ärztekammer zur Anmeldung für die FA-Prüfung vorgelegt hat oder ist das unpassend ?

Bille11
08.01.2019, 11:37
Och, ich habe das 1x gemacht. Es passte aber auch zeitlich gut.

Eilika
08.01.2019, 12:00
Ich bin ja immer noch total erstaunt, dass ich auf meine Bewerbung von letztem Freitag jetzt nächsten Montag schon ein Vorstellungsgespräch habe. Ich bin ja überhaupt kein Verhandler und noch weniger ein Pokerer... aber kann irgendjemand einschätzen, wie man an so Geld-Dinge rangeht. Angenommen ich verdiene jetzt pro Jahr einen Betrag x und ich meine, ich habe ja nen Job, der mich zwar nicht total happy macht, der aber ok ist. Wenn ich also jetzt wechsele, dann sollte es sich finanziell zumindest ein bisschen verbessern. Wo seht Ihr sowas?

anignu
08.01.2019, 12:27
Dann scheinst du ja vom Papier her schonmal interessant zu sein.
Die Fragen die man sich stellen muss sind meiner Meinung nach eher: was kann ich, was kann ich besser als andere und was davon kann der neue Arbeitgeber brauchen. Wenn man alle drei mit "nichts" beantworten muss, dann liegt die Geldforderung auch 0,0% über dem Standard-Gehalt. Gibts denn irgendwelche Sachen in denen du gut bist und die der Arbeitgeber gut brauchen kann? In der Gefäßchirurgie wäre es, dass man z.B. viele Aorten und dabei auch fenestrierte gemacht hat oder dass man sehr viele Shunts gemacht hat oder Spezialist ist in allem was mit Venen zu tun hat. Oder was auch immer. Wo man einfach sagt: da bin ich was Besonderes. Und daher will ich auch mehr Geld als so ein 08/15-Arzt.

Eilika
08.01.2019, 12:36
Naja. Es geht um eine Stelle in eine Praxis. Sie suchen einen Internist. Ich bin Internist. Habe den FA-Titel jetzt auch schon seit 4 Jahren und damit auch schon eine gewissen Berufserfahrung. Was ich besser kann als andere... ich bin effizient und ich bin gut organisiert. Fachlich bin ich sicher nicht besser als viele andere. Aber das geht wohl noch vielen Internisten so. Und in der Praxis geht es um einen Teilbereich, der noch relativ überschaubar ist. Von daher kann man sich da ins Fachliche recht gut einarbeiten...
Und dass ich bei einem Wechsel mehr Geld will, als ich jetzt habe, das ist ja irgendwie klar. Den Wechsel-Stress bräuchte ich mir ja sonst nicht antun.