Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion der Bestehensgrenze
Milky Way
13.04.2019, 23:12
...und wenn ich nicht bei neuro nochmal reingehauen hätte sondern lieber derma vertieft wär ich doppelt am arsch gewesen (mit knapp 40 neurofragen) ganz einfache rechnung
Milky Way
13.04.2019, 23:14
aber im endeffekt hast du recht: den fehler muss man bei sich selbst suchen! bessere vorbereitung: weniger wanken
anelanna
13.04.2019, 23:23
waren generell keine typischen IMPP Themen, mit Tendenzen (seien es Inhalte oder Fächer) hat/ hätte man dieses mal nicht viel erreicht.
Es ändert jetzt nichts, aber ich frage aus Interesse (kein Vorwurf): Warum habt ihr denn Derma nicht gelernt bzw. vernachlässigt? Bei uns im F18 gabs ziemlich viele Fragen dazu, soweit ich gehört habe, im H18 auch. Also die Tendenz hat vermuten lassen, dass es gerne geprüft wird.
Milky Way
13.04.2019, 23:31
seh ich auch so und bleib bei außerdem bei meiner meinung: die rel vielen key feature Fragen waren das problem-ohne die haben die themengewichtungen nicht ganz so ne starke auswirkung
Milky Way
13.04.2019, 23:32
hätte mich aber grün geärgert wenn ich die top 100 hätte schleifen lassen und hätte dadurch punkte verloren
pineapple
14.04.2019, 08:40
hallo, darf ich dich fragen, ob du den medi learn kurs besucht hast, da du von tendenzen und vermutungen sprichst? ich selbst hab mich das nämlich nicht getraut, einzuschätzen, was gern gefragt wird. ich hätte eher sogar erwartet, dass jetzt ein anderes fach im vordergrund steht, eben weil es zu derma in manchen examina mehr fragen gab.
Mibi, Infektio, Patho, Radio und Psychatrie waren quasi nicht Bestand der Prüfung, stattdessen hab ich das Gefühl ich muss Experte in der Epidemiologie sein. Überhaupt scheint Lehrplan meiner Uni nicht mit den Zielsetzungen, was das IMPP vom Medizinstudium erwartet, übereinzustimmen.
@Milkyway: Dass die prüfung bis auf außnahmen ausschließlich aus folgefragen besteht, war leider auch für mich eine nicht so schöne überraschung. Fair ist anders. hab die letzten tage auch nur die top 100, neuro, innere und ortho kräftig wiederholt, hätte ich mich sparen können.
Es ändert jetzt nichts, aber ich frage aus Interesse (kein Vorwurf): Warum habt ihr denn Derma nicht gelernt bzw. vernachlässigt? Bei uns im F18 gabs ziemlich viele Fragen dazu, soweit ich gehört habe, im H18 auch. Also die Tendenz hat vermuten lassen, dass es gerne geprüft wird.
anelanna
14.04.2019, 11:31
stimme dir zu!
werde mich jetzt informieren, was gerichtlich möglich ist. das ist es mir wert. hoffe sehen noch andere so...
seh ich auch so und bleib bei außerdem bei meiner meinung: die rel vielen key feature Fragen waren das problem-ohne die haben die themengewichtungen nicht ganz so ne starke auswirkung
Milky Way
14.04.2019, 12:08
hallo, darf ich dich fragen, ob du den medi learn kurs besucht hast, da du von tendenzen und vermutungen sprichst? ich selbst hab mich das nämlich nicht getraut, einzuschätzen, was gern gefragt wird. ich hätte eher sogar erwartet, dass jetzt ein anderes fach im vordergrund steht, eben weil es zu derma in manchen examina mehr fragen gab.
Mibi, Infektio, Patho, Radio und Psychatrie waren quasi nicht Bestand der Prüfung, stattdessen hab ich das Gefühl ich muss Experte in der Epidemiologie sein. Überhaupt scheint Lehrplan meiner Uni nicht mit den Zielsetzungen, was das IMPP vom Medizinstudium erwartet, übereinzustimmen.
@Milkyway: Dass die prüfung bis auf außnahmen ausschließlich aus folgefragen besteht, war leider auch für mich eine nicht so schöne überraschung. Fair ist anders. hab die letzten tage auch nur die top 100, neuro, innere und ortho kräftig wiederholt, hätte ich mich sparen können.
@pineapple: nein das mit ortho,innere,neuro usw hätten wir uns nicht sparen können (oder dürfen!) es hätte keine bessere taktik gegeben und würde es auch jedem empfehlen erstmal fit in diesen themen zu werden bevor er weiter plant..aber die hätten mal mehr folgefragen bei top 100 bringen sollen
Milky Way
14.04.2019, 12:20
stimme dir zu!
werde mich jetzt informieren, was gerichtlich möglich ist. das ist es mir wert. hoffe sehen noch andere so...
@anelanna: das sehen zum glück sogar ganz viele so-schau mal in den anderen beiträgen--wo genau weiß ich net :D...aber echt schön das man mit seinem eindruck von der prüfung nicht allein ist!! :) obwohl auch die möglichkeit besteht, das "wir hier" nur wenige unzufriedene sin-denn die gibt es immer..nach dem motto "boaaah war voll kacke-was fragen die sowas-voll unfair"...aber ALLE meine kollegen sind der gleichen meinung-ich denke das die einstellung von den meisten vertreten wird...
@:escitalopram-bin etwas verwundert über dein engagement/interesse für uns vom F19 wenn Du doch schon das F18 bestanden hast?? also ich wär froh wenn ich da nicht wieder mitdiskutieren müsste oder biste Medilearn Dozent? dann hätt ich gleich n paar fragen :)
stimme dir zu!
werde mich jetzt informieren, was gerichtlich möglich ist. das ist es mir wert. hoffe sehen noch andere so...
ich werde mich auch schlau machen und ggf zu einem anwalt gehen, je mehr da was machen, desto besser, vielleicht hilft es uns und wenn nicht dann vielleicht denen die bald schreiben...
MOLOKO1982
15.04.2019, 17:20
Ich brauche Eure Hilfe....
wie ist das jetzt genau, wenn Fragen rausgenommen werden?
ein Beispiel:
1. 12 Fragen raus - regulär also jetzt 308
Ich habe zB. 216 - von den rausgenommenen habe ich 8 richtig
also 216+8 → 224 von 316 (reg.308+meine 8) → Bestehungsgrenze 189
- von den rausgenommenen habe ich 12 falsch
also 216 von 308 → Bestehungsgrenze 185
2. 12 Fragen und jeweils mehrere Antwortmöglichkeiten.
zB. frage 1 - jetzt Antwort A+B möglich
wie wird es jetzt gehandhabt?
denn wenn Fragen rausgenommen werden, die ich richtig habe - steigt meine Bestehungsgrenze
, die ich falsch habe - sinkt meine Bestehungsgrenze
bei mir geht es um das Bestehen ! und ich weiß jetzt nicht, ob es mir was etwas bringt, Fragen anzufechten?
Danke vorab und Grüssle
pineapple
15.04.2019, 18:10
besteht mit knapp 60% überhaupt noch chance durchzukommen ?:/
pashtunwali
15.04.2019, 18:14
Na klar? Es wird Dir ja nichts weggestrichen, soweit ich weiß, kann man nur was dazu bekommen, aber nicht weniger bekommen, nachdem fragen rausgenommen wurden. Aber korrigiert mich wenn nicht.
Milky Way
15.04.2019, 18:16
nee hab ich auch so gehört!
Feuerblick
15.04.2019, 18:16
Ich brauche Eure Hilfe....
wie ist das jetzt genau, wenn Fragen rausgenommen werden?
ein Beispiel:
1. 12 Fragen raus - regulär also jetzt 308
Ich habe zB. 216 - von den rausgenommenen habe ich 8 richtig
also 216+8 → 224 von 316 (reg.308+meine 8) → Bestehungsgrenze 189
- von den rausgenommenen habe ich 12 falsch
also 216 von 308 → Bestehungsgrenze 185
2. 12 Fragen und jeweils mehrere Antwortmöglichkeiten.
zB. frage 1 - jetzt Antwort A+B möglich
wie wird es jetzt gehandhabt?
denn wenn Fragen rausgenommen werden, die ich richtig habe - steigt meine Bestehungsgrenze
, die ich falsch habe - sinkt meine Bestehungsgrenze
bei mir geht es um das Bestehen ! und ich weiß jetzt nicht, ob es mir was etwas bringt, Fragen anzufechten?
Danke vorab und Grüssle
Reicht es nicht, die Frage in einem einzigen Thread zu stellen? Ich habe dir dort geantwortet.
Raffi123
16.04.2019, 07:50
Hey ich hab Interessehalber den Durchschnitt aus der statischen Auswertung ausgerechnet (als richtige Antwort wurden die Dozentenlösungen angenommen)
Tag 1 72,95%
Tag 2 73,49%
Tag 3 74,5%
Hab leider keinen Vergleich mit den vorhergehenden Examina, aber trotzdem interessiert sich vielleicht jemand dafür. Bin gespannt wie sehr der Durchschnitt nach herausgenommenen Fragen davon abweicht.
(was haben die Dozenten sich denn bei dem EKG-Fall Tag 3 gedacht :D:D da passt jetzt keine Antwort zur anderen)
escitalopram
16.04.2019, 08:19
Ich bin sehr auf die IMPP-Ergebnisse bzw. Statistik gespannt. Da höchstwahrscheinlich einige (viele?) Fragen aus der Wertung genommen werden, wird der Durchschnitt schätze ich mindestens bei einer stabilen 3 (mind. 75 %) liegen. Ist meiner Meinung nach absolut legitim und fair (diese Durchschnittsnoten-Ansichten habe ich übrigens auch in "meinem" Examen vor einem Jahr vertreten). Und damit scheint das Bestehen mit "normalen" Kenntnissen weiterhin völlig unproblematisch zu sein, was einige Kandidaten im andren Thread auch bestätigt haben. Deswegen wundern mich Kommentare wie dieser etwas:
Es wurde so viel wert auf Epidemiologie und Studiendesign/Statistik gelegt. Daneben waren ca. die Hälfte der Fragen im Key-Feature Format. Wenn man in früheren Examen 10 Fragen falsch beantwortet hat, hatte man die 1 ziemlich sicher. Wenn man in diesem neuen Format 10 Diagnose Fragen falsch hat, dann sind es gleich 30 Fehler durch Folgefehler. Damit ist das Bestehen schon u.a. gefährdet. [ ... ] Ich finde jedoch, dass das IMPP niemandem nach 5 Jahren, in einem der anspruchvollsten Studiengänge in Deutschland, die Möglichkeit nehmen darf Arzt zu werden, nur weil die Person keine Ahnung von Studiendesign und 10 Key-Format Fragen falsch beantwortet hat, obwohl differentialdiagnostisch richtig gut gedacht wurde!
Milky Way
16.04.2019, 10:13
@escitralopam: das Dich der (wirkliche gute!) Kommentar wundert ist klar-Du hast doch gar nicht mitgeschrieben
cellarius
16.04.2019, 10:25
wahrscheinlich eine dumme Frage:
Wenn andere Leute Fragen anfechten und die dann herausgenommen werden , werden die dann für alle aus der Bewertung herausgenomen oder nur diejenigen die dass auch angefechtet haben ? Muss ich tätig werden ?
Des weiteren: Wenn Fragen die man selber falsch hatte herausgenommen werden, sinkt dann für einen selbst die Bestehensgrenze?
escitalopram
16.04.2019, 10:32
@escitralopam: das Dich der (wirkliche gute!) Kommentar wundert ist klar-Du hast doch gar nicht mitgeschrieben
Ja, das stimmt. Ich habe aber vor einem Jahr Examen geschrieben und F18 war jetzt auch nicht das einfachste Examen aller Zeiten. Zumal viele Besonderheiten, über die ihr euch beschwert (Key-Feature-Fragen, Fächerverteilung etc.) dort zum ersten Mal auftauchten, abgesehen von den (!) 12 herausgenommenen Fragen.
Dass F19 ein blödes Examen gewesen ist, glaube ich, auch ohne die Fragen gesehen zu haben. Aber es ist interessant zu glauben, dass das IMPP aus welchen Gründen auch immer Medizinstudenten "die Möglichkeiten, Arzt zu werden" jetzt plötzlich nehmen wollen. Mein Punkt ist: Bestehen scheint weiterhin mit absolut "normalen" Kenntnissen problemlos zu sein (haben ja auch einige Kandidaten bereits bestätigt, zudem deuten die Ergebnisse darauf hin). Und eine Durchschnittsverteilung um 75 % (wahrscheinlich sogar mehr) scheint meiner Meinung nach absolut angemessen und fair zu sein. Und wer jetzt ums BESTEHEN zittert, sollte vielleicht überlegen, ob es am bösen IMPP liegt...
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