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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auswirkungen psychiatrischer/psychoth. Behandlung auf Karriere



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Evil
13.08.2019, 10:46
Vielleicht hat er nur die Personendaten zum Anlegen der Karteikarte genutzt, dann muß er es nicht händisch eintragen.

tarumo
13.08.2019, 12:39
Offensichtlich wird zwischen einer beruflich indizierten Impfempfehlung mit Kostenübernahme durch KK und einer verpflichtenden Kostenübernahme durch den AG unterschieden, und zwar je nach konkreter Tätigkeit.
Siehe z.B.
https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/praevention-und-frueherkennung/impfungen-medizinische-hintergruende/impfung-hepatitis-b-2010090
Bei z.B. Laborärzten und Personal, was nicht im unmittelbarem Patientenkontakt steht, wie auch Praktikanten und Studenten, wäre die KK zuständig (und die Karte einzulesen), sofern man nicht der Einfachheithalber den Impfstoff für alle gleich verimpft (und das Controlling nichts dagegen hat).
Da wissen die Arbeitsmediziner aber sicher mehr.
Um wieder on-tpic zurückzukommen: wenn der/die TE zunächst im PJ an einer entsprechenden Einrichtung tätig wird, kann es dann schon passieren, daß gemäß der o.g. Richtlinien eine Karte eingelesen wird. Und wenn es dann so weit ist, wären z.B. "leberrelevante" Diagnosen und Werte durch den BA berechtigt und legal abzurufen...

nie
13.08.2019, 12:48
Meine Karte wurde auch nicht eingelesen als ich im PJ (in zwei verschiedenen Häusern) beim Betriebsarzt war. Auch nicht als ich geimpft wurde.
In meiner PJ-Akte (die ich gestern noch eingesehen habe) stehen ausschließlich die Dinge drin, die ich dort angegeben habe plus eben die Laboruntersuchungen, denen ich zugestimmt habe und deren Ergebnisse ich ebenfalls ausgehändigt bekommen habe.

WackenDoc
13.08.2019, 15:42
Das wird irgendwann vielleicht in ferner Zukunft passieren, dass der Betriebsarzt Zugriff auf die Chipkartendaten bekommt-
Mal davon abgesehen führen weder psychische Krankheiten noch eine psychotherapeutische Therapie zur generellen Nichteignung. Das mag bei bestimmten Krankheiten (Psychosen z.B., schwere! Suchterkrankungen, schwere persönlichkeitsstörungen etc.) zutreffen und auch bei bestimmten Fragestellungen (Verbeamtung, Einstellung bei der Bundeswehr...).

Der Betriebsarzt muss bei der Einstellungsuntersuchung nur feststellen, ob der Proband seiner Arbeit nachkommen kann und nicht absehbar krankheitsbedingt ausfällt (die aktuelle Rechtsprechung geht wohl von einem Zeithorizont von 6 Monaten aus.).

Was Impfungen angeht:
Das ist schön, dass die TK das so sieht- ist aber ziemlicher Unsinn:
Am Anfang steht die Gefährdungsbeurteilung und wenn da tätigkeitsbedingtes und gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöhtes Infektionsrisiko festgestellt wird, so löst das bei den Erregern des Angangs zur ArbMedVV eine arbeitsmedizinische Vorsorge aus (bei Hepatitis A und B z.B. Pflichtvorsorgen bei vielen Tätigkeiten). Im Rahmen der Vorsorge klärt der Betriebsarzt die Impfindikation und bietet bei Bedarf die Impfung an. Die Impfung erfolgt im Rahmen der arbeitsmedizinsichen Vorsorge. Die Kosten trägt der Arbeitgeber! Nachzulesen in der AMR 6.5.
In der Liste der AMR stehen sogar Errger, die in den Standardimpfungen der STIKO enthalten sind. Da die KK aber die Kosten für die STIKO-Empfehlung übernimmt, ist es in der Praxis so, dass die STIKO-Impfungen über die KK abgerechnet werden, die berufsbedingten im engeren Sinne über den AG.

Mit unmittelbarem Patientenkontakt hat das nichts zu tun (die Art der Exposition wird natürlich bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt). Z.B. Rohrleitungsbauer und Müllwerker haben eine Gefährdung für Hepatitis A und werden über ihren AG geimpft (ist bei mir Tagesgeschäft). Reinigungskräfte im Krankenhaus- Hepatitis A, meist auch Hep B. Polizisten- Hepatitis B. Dazu die Empfehlung, die STIKO-Empfehlungen auf Stand zu halten z.B. über den Hausarzt.

WackenDoc
13.08.2019, 15:43
Was hast du eigentlich immer mit deinen Suchterkrankungen?

tarumo
13.08.2019, 16:27
Was hast du eigentlich immer mit deinen Suchterkrankungen?

Nicht ganz unwesentlich in der Arbeitsmedizin, oder? In meiner Zeit in der Arbeitsmedizin war das Top- Nr. 2 nach Bewegungsapparat. Kann natürlich auch am AG liegen. Und wenn jetzt um eine Behandlung einer einschränkenden Erkrankung aus dem psychiatrisch/psychosomatischen Formenkreis nachgesucht wird, von der aber keiner was mitbekommen soll, dann sollte zumindest diese Möglichkeit mit diskutiert werden. Der/die TE hat sich ja auch nicht weiter eingelassen. Eine Bulimie oder Depression z.B. wird man eher vor einem BA verheimlichen können.

Im übrigen muß sowohl bei der Approbation als auch bei der Beantragung einer Kassenzulassung (egal ob Praxis oder KH-MVZ) schriftlich versichert werden, daß keine Suchterkrankung vorliegt. Und ich meine auch, bei der Anmeldung zur FA-Prüfung wäre das der Fall gewesen...
Wenn der/die TE noch studiert, ist das vielleicht nicht ganz unwichtig zu wissen...die Konsequenz, wenn es rauskommt, ist dann nämlich eine andere als beim Betriebsarzt zu schummeln.
Insofern bin es auch nicht ich, der darauf rumreitet, sondern die jeweiligen Behörden. Was das Arbeitsumfeld angeht, hast Du natürlich recht.

WackenDoc
13.08.2019, 16:36
Wann willst DU denn Arbeitsmedizin gemacht haben?
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, deinen Unsinn zu erwidern.

Ähm nein, der Betriebsarzt ist nicht DER Experte im Erkennen von Suchterkrankungen. Bevor der Betriebsarzt es erfährt, wissen es die Kollegen und Vorgesetzten.
Die häufige und mit einem höheren Leidensdruck verbundene Erkrankung ist die Depression.
Bulimie hätte so erstmal überhaupt keine Auswirkungen auf die Eignung.
Das Problem bei solchen Anfagen ist eher das Stigma, was mit psychiatrischen Krankheiten verbunden ist.

WackenDoc
13.08.2019, 16:36
Dem TE geht es übrigens eher um die Auswirkungen der THERAPIE, nicht wirklich der Erkrankung. Und er schreibt, dass es ja nicht soo akut ist.

Federgt
13.08.2019, 17:04
Auf die gefahr hin wieder ein faß aufzumachen, so paar sachen stimmen in den vorherigen kommentare nicht und die überlegungen sind sehr einseitig.



Die Chance berufsunfähig zu werden ist als Arzt nicht niedriger als in anderen Berufen ohne körperliche Schwerstarbeit. [...]


Wie bereits mehrmals hingewiesen stimmt das nicht, dachte aber vllt mag sich einer die statistik dazu anschauen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/201748/umfrage/ungefaehrlichste-berufe-nach-der-erwerbsunfaehigkeitsrente/

https://www.helberg.info/berufsunfaehigkeitsversicherung/information/definition-ursachen-statistik/berufsunfaehigkeit-statistik/#berufsunfaehigkeit-statistik-2

Mich würde die zugrundeliegende erhebung aus dem map-report sehr interessieren, leider nicht ohne geldeinsatz zu finden. vllt hat jemand besseres google-fu, dann würde ich mich freuen.

Wofür ist eine BU da? Imho dafür, den finanziellen aufprall bei einer berufsunfähigkeit auf einem vergleichbaren einkommen abzubremsen. nicht wenig, aber eben auch nicht mehr.

Es gab 2011 342.100 ärzte, davon wurden laut map report 4,1%, also 14026 Ärzte berufsunfähig. Hört sich erstmal viel an, verglichen mit den fast 50% bei manchen Berufsgruppen (siehe oben) eher nicht.

Doch was genau ist bei den 14.000 passiert? dazu findet man kaum zahlen, die einzige auffindbare statistik beruht auf einer einzigen versicherung, der deutschen ärzteversicherung der AXA-gruppe. wir gehen mal davon aus, das diese eher für ärzte repräsentativ ist: https://www.aerzteversicherung.de/Produkte/Berufsunfaehigkeit
Da sehen wir die top 3: Psych/nerv: 33%, krebs 28%, 13% bewegungsapparat.

Zum vergleich für alle berufsgruppen: http://www.helberg.info/versicherungen/versicherungssparten/berufsunfahigkeitsversicherung/berufsunfaehigkeit-ursachen/

Wir sehen: deutlich mehr krebs und weniger beweegungsapparat. auch deutlich weniger unfälle, aber das ist eher nebensächlich.

d.h., wir sollten vor allem uns vor unsere psyche und krebs in acht nehmen.

Jetzt geht es vor allem um den monetären aspekt, den genau dafür ist die BU da. Einer der entscheiden fragen für mich dabei: Wie lange muss ich im schnitt nach der BU noch weiter beziehen, damit ich mein geld raus habe?
Hier gibt es keine quelle, hab verschiedene finanzdienstleister gefragt was ihre kalkulationen sagen: Wollten keine zahlen rausgeben, meinten aber im schnitt zwischen 18-22Monate.

Wenn wir jetzt im kopf die meisten medianen überlebenszeiten von krebs betrachten, sind die deutlich drunter. mag makaber klingen, aber ich mache ein verlust, die versicherung gewinnt.

was ist den die alternative zur BU? Ich nehme das geld, und lege es an.
Das Risiko, bu zu werden, steigt mit dem alter an, besonders ab 50 Jahren wird es interessant.
(Leider keine wirklich guten statistiken dazu, das beste: https://www.berufsunfähigkeit-kompakt.de/gruende-fuer-berufsunfaehigkeit/)

Wenn ich ab meinem 25. lj 200€ in nem fond einzahle, erhalte ich mit 50 Jahren ca. 100.000 € nach steuern. davon kann ich einige jahre leben und habe irgendwann ja auch wieder meine rente. aber ich hoffe, ihr zahlt mehr 200€ ein, das war jetzt nur wegen der vergleichbaren rate für die BU. Bei 700€ hätte man schon 370.000, davon leben andere jahrzehnte. und wer, wenn nicht ärzte können was ansparen?

D.h., wenn ich mein geld anstatt der BU zu geben selbst anlege, schaffe ich mir auch ein polster für den fall der fälle. natürlich ist das problem, dass man vllt just dann das geld braucht, wenn die aktienmärkte am boden sind. deswegen schichtet man aber auch um, aber das ist ne andere diskussion. Damit macht man genau das was, was die BU auch macht: man sichert sich ab. wenn aber nichts passiert, kann man das geld für andere sachen verprassen.

Wiederum: ich brauche meine BU vor allem, bis ich ein kapitalstock angelegt habe, sprich in den jahren bis 50. Genau da ist die wahrscheinlichkeit, bu zu werden, deutlich kleiner. zwar lehne ich mich hier ohne genau zahlen aus dem fenster, aber wer bekommt krebs? psych. erkrankungen bleiben konstant, das ist ein problem, hier muss jeder entscheiden ob er dieses fenster mit einer bu absichern will.

auch muss man sich fragen: Wenn ich bu werde, ist das ein dauerzustand? krebs haben wir besprochen, bei psych erkrankungen bleibt die hoffnung, durch therapie wieder ein normales leben haben zu können (dann kann ich auch wieder arbeiten). Skelett ist problematisch, unfälle auch, aber da kommt die nächste frage: Will ich nicht mehr arbeiten? Muss jeder für sich persönlich entscheiden, aber ich kann mir auch gut vorstellen, mich umschulen zu lassen, reporte schreiben, etc. Wäre ja auch nur im fall der fälle und es gibt leute, die arebiten gerne weil es auch ein sinn geben kann. anekdotisch hierzu: https://www.krankenkassenzentrale.de/magazin/gerichtsurteil-bu-muss-trotz-weiterer-berufstaetigkeit-zahlen-16938#

Was wir noch garnicht besprochen haben, aber in dem artikel anklingt: die klagerate. das ist ein kompliziertes thema mit eignen indikatoren, hier z.b. mehr dazu: https://beste-berufsunfaehigkeitsversicherungen.de/klagequote/
wichtig hierbei: keiner kann in die zukunft schauen, vllt entwicklet sich die jetzt gute versicherung in 25 jahren zum nr.1 kläger, ist auch ein risiko.

für mich persönlich heißt das bei der BU: ich muss hoffen, dass ich entweder sehr jung diese brauche oder im höheren alter und länger lebe als zwei jahre. und nicht zu berufsunfähig werden, den ab 100% würde auch wieder das versorgungswerk greifen. und das ich bei einem guten versicherer bin, ansonsten darf ich klagen. und darf nichts bekommen, was die Bu ausgeschlossen hat (wie psychische erkankungen, weswegen OP gefragt hat). Und ich muss mein lebensstil nicht vermindern wollen oder mit grundsicherung leben wollen.

Für mich ein paar wenn und aber zu viele.


Um es nochmal ins Verhältnis zu setzen: die Wahrscheinlichkeit, einen Autounfall zu haben (ohne Personenschaden) ist auf den Bestand der Kfz. umgerechnet ca 5%, die Wahrscheinlichkeit, dabei verletzt zu werden, 0,75%, schwer verletzt werden ca. 0,16%. Getötet ca 0,01%.
(gefundene Zahlen sind von 2009).
Somit entspricht bereits die BU-Quote der angestellten Physiker (ich postuliere, daß Ärzte da deutlich darüber liegen) der Quote der pro Jahr registierten Blechschäden am Gesamtbestand der deutschen Kfz.
Streng mathematisch gesehen müßte man also zuerst sämtliche autobezogenen Versicherungen kündigen, bevor man über eine BUV nachdenkt.
Im Gegensatz zum Kfz. wird man ja hier nicht gezwungen, eine Versicherung abzuschließen. Es ist jeder seines Glückes Schmied, die Infos sind auf dem Tisch und frei zugänglich, und wenn jemand sich und seine Familie durch Nichtabschluss einer solchen Versicherung im Schadensfall quasi aus dem normalen Leben "hinausmendelt", ist mir das dann irgendwie auch gleichgültig, zumal ich als potentieller Leistungsbezieher auch ein gerechtfertigtes Interesse hätte, daß nicht allzuviele Auszahlungen erfolgen.

Und:während in 2018 nach meinem Kenntnisstand kein einziger Polizist umgebracht wurde, haben wir mindestens zwei in ihren Diensträumen umgebrachte Ärzte, auch für die Vorjahre übersteigt die Anzahl der toten Ärzte regelmäßig die der Polizisten. Die Anzahl der Polizisten und Anzahl der klinisch tätigen Ärzte in Deutschland ist übrigens annähernd identisch. Das nur zum Thema Gewalt.

der vergleich ist ja interessant. wofür hat man kfz versicherungen? um im schadensfall die schäden des anderen zu begleichen und die am staatseigentum, damit diese nicht auf den kosten sitzen bleiben. deswegen ist die haftpflicht auch verpflichtend, die vollkasko nicht. und viele menschen verzichten auch auf eine, weil sich kosten-nutzen nicht lohnt. das man bei der BU automatisch sagt: "lohnt sich" ist mir ein rätsel, freue mich wenn aber jemand die argumente obern abschwächt oder auf fehler hinweist.

Wurde länger als gedacht, hätte mal auf Groß-/Kleinschreibung achten sollen.
Vllt liege ich aber auch falsch, habe in paar tagen nen termin beinem Honorarberater (d.h. ich gebe ihm geld, nicht er verdient an provision), vllt hat er paar zahlen, die mich umstimmen.

P.s. @palandt3, falls du noch mitliest: Die eigene gesundheit geht immer vor, das würde ich auch nicht am arbeitgeber festmachen. wenn du bu überlegst kannst du dein gesundheitszustand auch jetzt feststellen lassen und danach in therapie gehen, aber ich würde sowas frühzeitig angehen.

WackenDoc
13.08.2019, 17:16
Mal so als Vergleich: Ich bin froh um jeden aus meiner Branche (Bau), den ich in den planmäßigen Ruhestand verabschieden kann. Die Gründe vorzeitig aufhören zu müssen, sind vielfältig. Schwere (Arbeits)unfälle, Rücken- und Knieleiden, Krebserkrankungen (auch da gibt es berufliche Risiken), Folgen eines eher ungesunden Lebenswandels. Und einige können einfach nicht mehr oder sind so durch, dass sie lieber die geringere Rente in Kauf nehmen, aber noch etwas vom Ruhestand haben. Ok, ein Teil rechnet es sich gezielt aus, ob das Geld reicht (oft aber in der Konstellation eigenes Haus vorhanden, Kinder versorgt).
Ein riesiges Problem ist die Alternativlosigkeit: Als Arzt kann man immer eine Nische finden, in der Industrie geht es oft auch noch. Aber wenn jemand 40 Jahre Maurer war- der hat die Alternative durchzuhalten bis die Rente irgendwie reicht.

Als Arzt hast du einfach wesentlich geringere Risiken und mehr Alternativen. Und auch da wird es einige geben die sich sagen: "Ach egal, ich hab genug Geld verdient, ich geb meinen Beruf auf und mach das, was mir Spass macht"

Gesocks
13.08.2019, 18:39
[...] Es gab 2011 342.100 ärzte, davon wurden laut map report 4,1%, also 14026 Ärzte berufsunfähig. Hört sich erstmal viel an, verglichen mit den fast 50% bei manchen Berufsgruppen (siehe oben) eher nicht. [...]
Gern ein bisschen sauberer recherchieren. Das stimmt tarumo weiter oben schonmal angeführt hat, nicht. 4,1 % derjeniger Ärzte, die eine Rente der DRV beziehen.

Federgt
15.08.2019, 13:32
Gern ein bisschen sauberer recherchieren. Das stimmt tarumo weiter oben schonmal angeführt hat, nicht. 4,1 % derjeniger Ärzte, die eine Rente der DRV beziehen.

wie geschrieben, braucht man dafür die originalstatistik. solange der map report nicht da ist, sind das aber bisher die einzih rausgegeben zahlen, mit denen wir arbeiten können als anhaltspunkt.

SineNomine
15.08.2019, 15:20
Der viel verbreitete Trugschluss „Ich werde ja eh nicht ernsthaft krank, das trifft immer nur die anderen“ ist unter Ärzten eben genau so verbreitet wie bei anderen. Das erstaunt mich immer wieder.

Auf der anderen Seite sind alle Versicherungen profitorientierte Unternehmen. In der Gesamtsumme zahlt der Durchschnittsmensch mehr in die BU ein als er rausbekommt, sonst würde die Versicherung nicht überlegen. Geht schlicht um Risiko-Pooling. Von daher muss das letztlich jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Risiko er da tragen will und wie viel er für eine Absicherung zu geben bereit ist.

rocket050601
05.11.2021, 00:02
Die Frage ist jetzt zwar schon etwas älter, aber ich dachte ich schreibe trotzdem mal was dazu.

Ich habe mir Anfang diesen Jahres die selben Überlegungen gemacht und bin zu dem Schluss gekommen das ich meine mentale Gesundheit über den Fall stellen sollte das ich möglicherweise in der Zukunft irgendwelche Nachteile haben könnte, weil ich sonst vielleicht auch gar keine gehabt hätte.
Es hat sehr viel Überwindung gekostet allein die Überweisung zu holen.

Ich denke es ist am Besten ein Gespräch mit psychologischen Psychotherapeut*innen / Psychiater*innen etc. zu vereinbaren.
Bzw. sollte man das einfach schon mal anfragen wenn man das überlegt, da es ja meistens zu langen Wartezeiten kommt.

Das erste Gespräch war mit meinem Psychologen zum Kennenlernen und man kann dort natürlich auch solche sorgen wie mit den zukünftigen Arbeitgebern ansprechen, denn die wissen es genau und von so einem ersten Gespräch bekommt keiner was mit.

Ansonsten gibt es an vielen Unis auch Uni Psycholog*innen oder weitere Beratungsstellen die einen auch anonym bei solchen Entscheidungen helfen können und die auch in der Übergangszeit sehr hilfreich sind.

Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen je früher desto besser.