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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FA Allgemeinm. - Stellen mit möglichst wenig Patientenkontakt



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miked
26.01.2020, 11:34
......
Sowas klingt auch interessant, hat dein bekannter spass dabei bzw. Vermusst er was?

miked
26.01.2020, 11:37
Wie wäre es mit quereinsteigen in die Labormedizin oder MiBi? .
Das wäre trotz der nochmaligen WB-Zeit derzeit einer meiner Favoriten...

miked
26.01.2020, 11:40
Letztendlich wird man in allen Disziplinen Anfragen haben. Labor/Mibi/Transfusionsmedizin/Radiologie sind hier Optionen.

In der Strahlentherapie gibt es viel Kontakt zu anderen Berufsgruppen/Kollegen anderer Fächer und auch Patientenkontakt. Im ambulanten Bereich ist das ein erfüllender Beruf. Daneben beschäftigt man sich mit der Auswertung von CT/MRT/PET Bildern zur zum Teil komplexen Planung der Therapien. Also eine Mischung aus Onkologie und Radiologie. Ich würde den Kontakt/abwechslungsreiche Arbeit vermissen.

Der stationäre Bereich ist vollkommen anders: Patienten und ihre Angehörigen treten (teilweise) aggressiver und fordernder auf, es gibt zahlreiche soziale Probleme, die Berufsgruppe Pflegepersonal kann (je nach Hausstandards/Personenabhängig) ebenso sehr fordernd und unprofessionell werden. Es gibt allerdings besser organisierte Häuser. Die Arbeit auf Station ist nicht abwechslungsreich und repetitiv. Planung macht man dort aus Zeitgründen kaum bis eher garnicht. Auf der Station arbeiten die Kollegen im 1. WB-Jahr oder man rotiert dorthin (für 3-6 Monate) um anderen Kollegen die Rotation in die Ambulanz zu ermöglichen.

Das klingt sehr interessant, wie viele Jahre müsste ich mich denn ( mit evtl anrechenbaren Zeiten durch meinen 1. FA) durch den stationären Bereich quälen, bis ich das ambulant machen könnte?

escitalopram
26.01.2020, 11:45
Oh je, perfekte Voraussetzungen für den FA Strahlentherapie! :-wow ... Und ich muss fragen: Du bist wirklich FA?

miked
26.01.2020, 11:46
@ escitalopram: das frage ich much auch, wie ich das durchgehalten hab; Am Anfang hatte ich ja auch noch Spass am Patientenkontakt, aber mit der Zeit hat mich die immer gleiche leier zunehmend genervt, aber ich dachte immer, dass die Patienten in der Hausarztpraxis weniger nervig wären und konnte mich so zum durchhalten motivieren- Pustekuchen ;-) Jetzt steh ich halt da mit meinem FA und weiss nicht wohin

miked
26.01.2020, 11:48
Oh je, perfekte Voraussetzungen für den FA Strahlentherapie! :-wow ... Und ich muss fragen: Du bist wirklich FA?

Wen meinst du damit? Mich oder da capo?

escitalopram
26.01.2020, 11:53
Dich. Ganz ehrlich, du hast keinerlei Bezug zur Strahlentherapie als FA, hast gerade ein Posting darüber gelesen, sprichst von "quälen" bis du es ambulant machen kannst etc. Lass es bitte, den Patienten zuliebe.

miked
26.01.2020, 12:04
Hä? Und was veranlasst dich dabei dazu, meinen FA anzuzweifeln? Und das mit dem "quälen" bis man es ambulant betreiben kann, war darauf bezogen, dass da capo strahlentherapie im stationären Bereich auch nicht so toll findet; es gibt übrigens sehr viele Fachärzte, die sich durch bestimmte Bereiche der Weiterbildung "gequält" haben, bis sie dann den FA hatten und nun Spaß daran haben; und dass meine Patienten darunter leiden sollten ist auch nur eine Unterstellung, bislang habe ich stets positive Rückmeldungen von Patienten, Kollegen und Vorgesetzten bekommen, weil ich mich eben trotz meiner "Qual" immer sehr bemüht habe... Und gabz ehrlich, fpr jemanden, der gerade am Anfang seiner FA-Ausbildung steht und quasi noch komplett grün hinter den Ohren ist, stellst du hier ganz schön provokante Fragen und Thesen auf; aber bist du nicht der, der auch schon als Student/PJler in anderen Threads den FÄ erzählen wollte, wos lang geht, nur weil er ne gute Examensnote hatte ;-)😂

escitalopram
26.01.2020, 12:08
Genau, dann "quäl" dich durch den nächsten FA, dann kannst du ein neues Thread aufmachen. Scheint sich ja bei deinem ersten FA gelohnt zu haben...

miked
26.01.2020, 12:14
Dann mach halt mal nen konstruktiven Vorschlag, welcher FA oder welches Berufsfeld für mich geeignet sein könnte; und wähne dich mal nicht in allzu grosser Sicherheit, dass du nicht vielleicht selbst mal in ein paar Jahren einen ähnlichen Thread aufmachen wirst... Zu Beginn meiner FA-Ausbildung hatte ich auch noch andere Vorstellungen und hätte nicht gedacht, solche Anfragen in einem Forum zu stellen. 😉

daCapo
26.01.2020, 12:45
Das klingt sehr interessant, wie viele Jahre müsste ich mich denn ( mit evtl anrechenbaren Zeiten durch meinen 1. FA) durch den stationären Bereich quälen, bis ich das ambulant machen könnte?

Es werden 6 Monate von einem stationären Fach angerechnet, Quereinsteiger aus Gyn, Kinderheilkunde, Onko, Radio, Innere gibt es in diesem Fach viele. Quereinsteiger sind gerne gesehen. Von Radiologie-Weiterbildungszeiten kann bis zu einem Jahr angerechnet werden.
Du müsstest mindestens 1/2 Jahr auf der radioonko. Station sein, was auch sinnvoll ist, um erstmal Krankheitsbilder/Nebenwirkungen der Therapie und palliativmed. Aspekte kennenzulernen. Letztendlich unterscheidet sich die radioonko. Station von der hämotologisch-onkologischen Station oder einer internistischen Station. Im Vergleich zur häm-onk. Station sind die Patienten weniger komplex und die Krankheitsbilder wiederholen sich stark/weniger durchmischt als in der Inneren Medizin, kaum Patienten mit unklaren Beschwerden, wo man lange Diagnostik machen muss. Trotzdem ist die radio-onk. Station auch personalintensiv.

Zur Weiterbildung empfiehlt sich eine Klinik mit voller Weiterbildungsberechtigung (60 Monate). Es gibt radioonko. Kliniken mit 24h Anwesenheitbereitschaftsdienst, Rufdienst von zu Hause und ohne Dienste (dann übernehmen die Internisten dies netterweise gegen Entgelt). Bei den Häusern ohne Dienste gibt es einen OA Hintergrund für strahlentherapeutische Notfälle. Es gibt noch einige Kliniken mit >1 Station. Für eine Person, die eher keine Anfragen 24h haben möchte an einigen Tagen im Monat, empfiehlt sich etwas ohne Dienste (gibt dann natürlich weniger Entgelt).


Oh je, perfekte Voraussetzungen für den FA Strahlentherapie! :-wow ... Und ich muss fragen: Du bist wirklich FA?

Bist du selber Strahlentherapeut?


Dich. Ganz ehrlich, du hast keinerlei Bezug zur Strahlentherapie als FA, hast gerade ein Posting darüber gelesen, sprichst von "quälen" bis du es ambulant machen kannst etc. Lass es bitte, den Patienten zuliebe.

Man kann hospitieren, darüber lesen usw. Hier wurde nur eine Möglichkeit aufgezeigt. Er hat hier überspitzt die Arbeit auf der Station beschrieben. Kein Facharzt für Strahlentherapie arbeitet längerfristig als Stationsarzt.


Genau, dann "quäl" dich durch den nächsten FA, dann kannst du ein neues Thread aufmachen. Scheint sich ja bei deinem ersten FA gelohnt zu haben...

Dieser Satz macht einen sehr vorwurfsvollen, beleidigenden und unprofessionellen Eindruck.

miked
26.01.2020, 12:55
@ da capo: vielen Dank für deine ausführliche Antwort, vielleicht werde ich da mal hospitieren!

Relaxometrie
26.01.2020, 13:14
Dieser Satz macht einen sehr vorwurfsvollen, beleidigenden und unprofessionellen Eindruck.
Das ist die Masche von escitalopram und leider gelingt es ihm/ ihr damit immer wieder, Threads zu kapern und/ oder ad absurdum zu führen. Am besten ignorieren.

escitalopram
26.01.2020, 13:24
Okay, vielleicht liegt es an mir. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie man sich nach einem "quälenden" FA, der ja immerhin 5 Jahre dauert, ernsthaft aus Verzweiflung in Erwägung ziehen kann (und das gerade nach einem Posting), in eine neue Disziplin, für die man weder Faszination empfindet noch nicht einmal ansprechend findet (sonst würde man ja kaum über "quälen" sprechen), zu wechseln. Ich mag jung und unerfahren sein (leider kann man Medizin nicht schneller studieren als 13 Semester), naiv, was auch immer. Aber ich finde, es ist essenziell, zufrieden und glücklich zur Arbeit zu gehen und vor allem das sollte die Fachwahl bestimmen. Ist bei mir zumindest der Fall und kann es jedem nur empfehlen.

WackenDoc hatte das irgendwo geschrieben. Sinngemäß: Natürlich kann man Arbeitsmedizin ohne Interesse/Lust etc. machen, weil es entspannt ist/klingt - und dabei kommt ... raus. Ähnlich wird es sich in anderen Fächern auch verhalten.

miked
26.01.2020, 13:37
Wo genau habe ich geschrieben, dass ich Strahlentherapie nicht ansprechend oder faszinierend finde? Ich versuche dir jetzt nochmal zu erklären, dass das "quälen" auf die von da capo beschriebene, scheinbar nicht so schöne zeit, die man in der FA-Ausbildung zum Strahlentherapeuten auf station verbringen muss, bezogen war; und wenn du mal die posts genauer lesen würdest, dann wäre dir auch aufgefallen, dass ich es anfangs keineswegs als so "quälend" empfand; btw. Habe ich auf dem Weg zum FA 2 verschiedene Kliniken (Unfallchirurgie und Innere) sowie 2 verschiedene allgemeinmedzinische Praxen ( 1 x klassisch hausärztlich, 1 x spezialisiert auf einen vestimmten Bereich) durchlaufen; ich finde (fast) jedes Fach interessant und faszinierend, was sich aber leider im Laufe der Zeit herausgestellt hat, ist, dass mir der ZU intensive Patientenkontakt inkl. der bereits in meinem Eingangsposting beschriebenen Schwierigkeiten auf Dauer nicht gut tut...

FuchsiBuchsi
26.01.2020, 13:37
@escitalopram
Nachdem du dir auch in anderen Foren einen zweifelhaften Ruf erarbeitet hast, freut es mich doch zu lesen, dass mittlerweile selbst zu dir die Erkenntnis durchgedrungen ist, dass der kleinste gemeinsame Nenner der wiederkehrenden nervigen Diskussionen DU bist ;-):-winky




On Topic:

Es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob du in der ZNA oder Hausarztpraxis erstmal der Blitzableiter für alle bist oder vorrangig mit Kollegen und sedierten Patienten zu tun hast. Ich kenne mehrere FÄ für Radiologie, Anästhesie, die genau aus diesem Grund sich für ihre Richtung entschieden haben.
Vielleicht mal durch die Weiterbildungsordnung deines Bundeslandes stöbern und schauen, was dir wo gut angerechnet wird.

miked
26.01.2020, 13:41
Aber ich finde, es ist essenziell, zufrieden und glücklich zur Arbeit zu gehen und vor allem das sollte die Fachwahl bestimmen. Ist bei mir zumindest der Fall und kann es jedem nur empfehlen. .

Alter, genau darum geht es doch, ich habe eben noch nicht das richtige Fach für mich gefunden. Wenn es bei dir so ist, herzlichen Glückwunsch. Bei mir eben nicht. Oder meinst du, ich würde hier sonst diese Fragen stellen?

miked
26.01.2020, 13:55
Es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob du in der ZNA oder Hausarztpraxis erstmal der Blitzableiter für alle bist oder vorrangig mit Kollegen und sedierten Patienten zu tun hast. Ich kenne mehrere FÄ für Radiologie, Anästhesie, die genau aus diesem Grund sich für ihre Richtung entschieden haben.
Vielleicht mal durch die Weiterbildungsordnung deines Bundeslandes stöbern und schauen, was dir wo gut angerechnet wird.

Eben, das denke ich nämlich auch. Ich hoffte v.a. auch auf evtl. Erfahrungsberichte von Leuten die als FA für Innere oder Allgemeinmedizin noch in einen patientenfernen Bereich gewechselt haben und darüber berichten können.

daCapo
26.01.2020, 13:58
Okay, vielleicht liegt es an mir. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie man sich nach einem "quälenden" FA (...)

Alles schön und gut, trotzdem sollte man sowas wie Nettikette/Umgangsformen beachten. Bevor man etwas schreibt oder sagt, erstmal nachdenken, wie das auf die andere Person wirkt und ob es sachlich formuliert ist. Im realen Leben geht man auch nicht so mit anderen Personen um.


@escitalopram
Nachdem du dir auch in anderen Foren einen zweifelhaften Ruf erarbeitet hast, freut es mich doch zu lesen, dass mittlerweile selbst zu dir die Erkenntnis durchgedrungen ist, dass der kleinste gemeinsame Nenner der wiederkehrenden nervigen Diskussionen DU bist ;-):-winky

On Topic:

Es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob du in der ZNA oder Hausarztpraxis erstmal der Blitzableiter für alle bist oder vorrangig mit Kollegen und sedierten Patienten zu tun hast. Ich kenne mehrere FÄ für Radiologie, Anästhesie, die genau aus diesem Grund sich für ihre Richtung entschieden haben.
Vielleicht mal durch die Weiterbildungsordnung deines Bundeslandes stöbern und schauen, was dir wo gut angerechnet wird.

So iss es. In der Strahlentherapie (80% der Patienten sind ambulant) hat man etwas mehr Kontakt mit Patienten als in der Radiologie (Geschmackssache) und begleitet diese von Erstvorstellung --> Nachsorge. Neben dem abstrakten radiologischen Teil des Faches, hat man auch den internistischen Teil.

ProximaCentauri
26.01.2020, 16:19
Sowas klingt auch interessant, hat dein bekannter spass dabei bzw. Vermusst er was?

Es macht ihm sehr spass, initial hat er eben einige Jahre in der Codierung gearbeitet, dann ins Controlling gewechselt und (habe gerade auf linkedin nachgeschaut) dann noch einen MPH berufsbegleitend angehängt und arbeitet nun in leitender Funktion in einer Behörde im Gesundheitswesen.