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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kündigung in der Probezeit



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Miss_H
21.08.2020, 14:08
An Unikliniken macht der jüngste zum Beispiel den Schmerzdienst. Das heißt PDK auffüllen oder den Alarm abstellen oder Laufrate erhöhen. Im Zweifelsfall kann man noch jemanden anrufen. Oder noch die fehlenden Prämeds für den nächsten Tag machen. Gibt doch Möglichkeit jemanden mit wenig Erfahrung sinnvoll einzuteilen.

Kackbratze
21.08.2020, 15:39
Wenn das an der Uniklinik zu anstrengend ist, vielleicht einen Job im öffentlichen Dienst? Es gibt mehrere Gesundheitsämter die gerade suchen.

GelbeKlamotten
21.08.2020, 16:45
An Unikliniken macht der jüngste zum Beispiel den Schmerzdienst. Das heißt PDK auffüllen oder den Alarm abstellen oder Laufrate erhöhen. Im Zweifelsfall kann man noch jemanden anrufen. Oder noch die fehlenden Prämeds für den nächsten Tag machen. Gibt doch Möglichkeit jemanden mit wenig Erfahrung sinnvoll einzuteilen.

Wenn ich daran denke, wie meine Dienste so aussehen und dass ich dafür weniger Geld bekomme als eine Uni-Assistentin, klingt das nach einem ziemlich attraktiven Modell. Ein bisschen an den Schmerzpümpchen rumdrücken und zwischendrin ein paar Bücher lesen. Klingt nett. Scheint mir jetzt kein Grund zum Flüchten zu sein.

pineapple
21.08.2020, 17:56
dann solltest du unbedingt später in die schmerzmedizin gehen.

für mich klingt das sehr langweilig. als angehender anästhesist habe ich eigentlich etwas mehr Lust auf Action, nur bitte mit jemandem erfahrenen im Hintergrund.

Bonnerin
21.08.2020, 17:57
10-12 Dienste finde ich für Uni Anästhesie sehr unwahrscheinlich, es sei denn, die Person schließt mit Dienste auch Spätdienste mit ein.
Schmerzdienste macht man bei uns i.d.R. nach 4-6 Monaten, denke nicht, dass das woanders so viel krass früher ist, finde ich also auch nicht so glaubwürdig.
Und 2 Überstunden in der Anästhesie jeden Tag...wtf. Klar, man macht mal ne Überstunde, aber das Programm sollte so geplant sein, dass mal 30-60 Minuten mehr die Ausnahme sind, aber keinesfalls die Regel. Klingt so, als wäre da einiges im Argen.

Shizr
21.08.2020, 20:45
10-12 Dienste finde ich für Uni Anästhesie sehr unwahrscheinlich, es sei denn, die Person schließt mit Dienste auch Spätdienste mit ein.
Schmerzdienste macht man bei uns i.d.R. nach 4-6 Monaten, denke nicht, dass das woanders so viel krass früher ist, finde ich also auch nicht so glaubwürdig.
Und 2 Überstunden in der Anästhesie jeden Tag...wtf. Klar, man macht mal ne Überstunde, aber das Programm sollte so geplant sein, dass mal 30-60 Minuten mehr die Ausnahme sind, aber keinesfalls die Regel. Klingt so, als wäre da einiges im Argen.
Sehe ich ähnlich.

10-12 Bereitschaftsdienste finde ich ehrlich gesagt unabhängig vom Fach exzessiv viel.

Schmerzdienst bei uns i.d.R. nach 3-4 Monaten, undankbarste Dienstgruppe wo gibt, aber das ist wohl normal. Vorteil, man lernt schnell das Haus kennen. Nachteil, man kriegt keine Bonusmeilen für die ganze Laufarbeit. Nachteil 2, man kennt die ganzen Verfahren, für die man troubleshooting machen soll, gar nicht wirklich. Was die Arbeit irgendwie etwas erschweren kann.

Und täglich 2 Überstunden wären für mich selbst dann ein Kündigungsgrund, wenn die adäquat dokumentiert würden.
Eine Klinik, die ihr OP-Programm (oder die Organisation der Prämedikationen) so wenig unter Kontrolle hat, dass sogar schon die Anfänger regelhaft so viel Überstunden kloppen, würde ich keinesfalls hinnehmen.

Moni Ka
22.08.2020, 15:14
Eben
Hinzu kommt noch, dass die Überstunden nicht gerne gesehen werden.
Ihr Problem ist nur, dass Sie wie gesagt noch in der Probezeit das heißt : kommt mit 0 raus. Die 4 Monaten werden wohl nicht angerechnet, der neue Arbeitgeber wird der alten kontaktieren, oder Sie fragen hä Warum in der Probezeit und das ist an der Uni Klinik.

Bei uns im Bundesland werden nur 6 Monaten im Stück angerechnet.
Zufrieden ist Sie auf der Arbeit garnicht, auch die Beziehung zu X Schwester ist kaputt.

Feuerblick
22.08.2020, 15:16
Wen interessieren die vier Monate? Und wenn sie nichts ernsthaft Schlimmes angestellt hat, können die Chefs auch miteinander telefonieren. So selten ist das ja nun nicht, dass jemand in der Probezeit die Stelle wechselt.
Sie soll nicht so ein Drama draus machen und einfach kündigen.