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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Arzt in 5-10 Jahren - wie sieht die Zukunft aus?



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Haffi
10.12.2020, 23:15
Klar, alles nur mit Robotik. Kostet halt mindestens 2,1 Mio in der Anschaffung plus Instrumente plus Personalausbildung plus Wartung (allein 100.000 pro Jahr), bei gleicher Fallpauschale wie Lap, kann sich locker jedes Haus leisten.
[...]
Wo werden solche Naivlinge gezüchtet?


[...]manche Abteilungen werden fast nur noch mit Roboter oder laparoskopisch operieren und so gut wie keine offenen Eingriffe mehr durchführen, manche kleinere Kliniken mit eher älterem Führungspersonal werden dagegen teilweise noch sehr viel offen machen. Die Landschaft wird in allen Hinsichten deutlich heterogener werden.


Erst lesen, dann nachdenken, dann ggf. pöbeln.

ehem-user-15-12-2020-1454
10.12.2020, 23:47
Perfekt dann , wie im Gesetz beschrieben.
In sehr großen Häusern gibt es mehrere Ärzte in Weiterbildung, die 24h Dienst in der Inneren machen.
Auch bei Radiologie möglich, wenn sich das in Neurorad und Rad teilt.



zum Lesen:
https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Gefaehrdungsbeurteilung/Expertenwissen/Psychische-Belastung/Arbeitszeitgestaltung/Arbeitszeitgestaltung_dossier.html?pos=2

Ich arbeite nicht in einem der großen Fächer oder der Radiologie. Dass in diesen Fächern die Arbeitsleistung über 50% liegt ist mir klar. Warum ^das anscheinend flächendeckend hingenommen wird, verstehe ich nicht. Zu wenig Einigkeit unter Assistenzärzten?

daCapo
12.12.2020, 10:00
Klar, alles nur mit Robotik. Kostet halt mindestens 2,1 Mio in der Anschaffung plus Instrumente plus Personalausbildung plus Wartung (allein 100.000 pro Jahr), bei gleicher Fallpauschale wie Lap, kann sich locker jedes Haus leisten.
Lap wird gefördert? Weil ökonomisch sinnvoll? Ein Blick in die DRG-Tabelle verrät das Gegenteil: die meisten Lap OPs generieren kleinere DRGs, weil kürzere Liegedauer und bla, ergo weniger Ressourcenverbrauch.
Wo werden solche Naivlinge gezüchtet?

Glaube auch nicht, dass alles oder das meiste robotisch in 10 Jahren gemacht wird.Viel zu teuer.
Da müsste z.B. aus der aufstrebenden Wirtschaftsmacht China ein Gerät für 20.000€, Wartung 1000€ kommen..gibt es aber nicht.


Erst lesen, dann nachdenken, dann ggf. pöbeln.
Im Forum wird gern gepöbelt. Es soll sogar Chirurgen geben, die das bei der Arbeit machen...habe ich gehört.;-)


Ich arbeite nicht in einem der großen Fächer oder der Radiologie. Dass in diesen Fächern die Arbeitsleistung über 50% liegt ist mir klar. Warum ^das anscheinend flächendeckend hingenommen wird, verstehe ich nicht. Zu wenig Einigkeit unter Assistenzärzten?

Glaub mir, es ist überhaupt nicht toll wenn eine nicht passende Arbeitsform für die anfallende Arbeit ausgewählt wird z.B. aus Kostengründen.
Es kommt dann das alte Lied: Wem es nicht gefällt, kann gehen. Alle sind austauschbar. Man brauch nur Hände und Füße.

alex1
12.12.2020, 11:35
In 5 Jahren wird sich nicht massiv viel ändern. Ich kann mir schon vorstellen, dass einige Leistungen, die heute in der Praxis / Ambulanz erbracht werden, eher zuhause dann stattfinden. COVID aber auch die zunehmende Digitalisierung, hat da schon etwas bewegt. Telemedizin kann schon zunehmen.
Man denkt nur an die implantierten Insulinpumpen, die wären gut von der Ferne aus einzustellen.
Digitale Rezepte z.B. wären ein möglicher Schritt (gibt's schon in vielen Ländern heute).

In 10 Jahren sieht es dann wieder anders aus. Ich bin der klaren Meinung, dass viele ärztliche "intellektuelle" Leistungen durch KI unterstützt/übernommen werden. Es ist nicht schwierig für KI z.B. das optimale Medikament anhang von Alter, Gewicht, Geschlecht, Niere-, Leberwerte vorzuschlagen. Rezeptieren tut es schon der Arzt, aber die Automatisierung wird zunehmen.
Radiologie und Pathologie werden sicherlich durch KI massiv unterstützt und ein Stellenabbau ist vorstellbar. Teleradiologie hat bereits jetzt zu massiven Einsparungen z.B. bei den Nachtdiensten geführt, gäbe es den strengen Strahlenschutz in Deutschland nicht, hätte das sogar noch mehr sein können.

ehem-user-15-12-2020-1454
12.12.2020, 13:27
Glaub mir, es ist überhaupt nicht toll wenn eine nicht passende Arbeitsform für die anfallende Arbeit ausgewählt wird z.B. aus Kostengründen.
Es kommt dann das alte Lied: Wem es nicht gefällt, kann gehen. Alle sind austauschbar. Man brauch nur Hände und Füße.

Dass das nicht toll ist, ist mir klar. Aber wenn sich die AÄ nicht zusammenschließen und überlegen was gemeinsam erreicht werden kann (Gewerbeaufsichtsamt, geschlossene Kündigung) hat die GF ja alles richtig gemacht. Man muss sich nur im klaren sein, dass das Gesetz die AN auch vor Ausbeutung/Lohnbetrug schützen soll. Wenn alle austauschbar sind, kann es ja keinen relativen Ärztemangel geben. Das ganze ist ja ein Bundesweites Phänomen und nicht nur auf attraktive Großstädte beschränkt. Mich würde mal interessieren, ob sich andere Branchen in der freien Wirtschaft auch ständig flächendeckend verarschen, belügen und betrügen lassen.
Ich bin mir jeden Tag dankbar, dass ich mich nicht für die großen bzw. sehr arbeitsintensiven Fächer entschieden habe. Eigentlich will doch jeder aus dem KH raus, wenn ich hier mitlese

daCapo
12.12.2020, 16:21
Dass das nicht toll ist, ist mir klar. Aber wenn sich die AÄ nicht zusammenschließen und überlegen was gemeinsam erreicht werden kann (Gewerbeaufsichtsamt, geschlossene Kündigung) hat die GF ja alles richtig gemacht. Man muss sich nur im klaren sein, dass das Gesetz die AN auch vor Ausbeutung/Lohnbetrug schützen soll. Wenn alle austauschbar sind, kann es ja keinen relativen Ärztemangel geben. Das ganze ist ja ein Bundesweites Phänomen und nicht nur auf attraktive Großstädte beschränkt. Mich würde mal interessieren, ob sich andere Branchen in der freien Wirtschaft auch ständig flächendeckend verarschen, belügen und betrügen lassen.
Ich bin mir jeden Tag dankbar, dass ich mich nicht für die großen bzw. sehr arbeitsintensiven Fächer entschieden habe. Eigentlich will doch jeder aus dem KH raus, wenn ich hier mitlese

A) manche bzw. viele stört das nicht, wollen ihren Titel geräuschlos haben, ggfs mit nachfolgender Karriere
B) wie gesagt, alles austauschbar, findet man neue leute
C) Ja da gibt es sicher einige Branchen. Gerüchteweise zb die Fleischindustrie.

ehem-user-15-12-2020-1454
12.12.2020, 17:05
Gerüchteweise zb die Fleischindustrie.

Ach, und mit denen sollen wir uns vergleichen? Und wenn sowieso alle
austauschbar sind, brauchen wir ja gar keine AN-schützenden-Gesetze. Warum drängst der MB auf Erfassung der Arbeitszeit, wenn es doch sowieso nichts bringt?

medicinentia
12.12.2020, 19:41
Ach, und mit denen sollen wir uns vergleichen? Und wenn sowieso alle
austauschbar sind, brauchen wir ja gar keine AN-schützenden-Gesetze. Warum drängst der MB auf Erfassung der Arbeitszeit, wenn es doch sowieso nichts bringt?

Der MB vertritt schon lange KEINE Interessen der Ärzte mehr sondern NUR von der Politk um die Ärzte gerade so bei Laune zu halten .
Dazu werden mal Lohnerhöhungen im Umfang der Inflation „verhandelt“ oder Arbeitszeiterfassung und das als DURCHBRUCH verkauft.
Wer auf den Mb hofft bzgl Interessen der Ärzte hat praktisch schon verloren

ehem-user-15-12-2020-1454
12.12.2020, 21:51
Der MB vertritt schon lange KEINE Interessen der Ärzte mehr sondern NUR von der Politk um die Ärzte gerade so bei Laune zu halten .
Dazu werden mal Lohnerhöhungen im Umfang der Inflation „verhandelt“ oder Arbeitszeiterfassung und das als DURCHBRUCH verkauft.
Wer auf den Mb hofft bzgl Interessen der Ärzte hat praktisch schon verloren

Ich hätte mich vor dem Studium besser informieren sollen, da ich mit so schlimmen Zuständen nicht gerechnet habe, obwohl ich schon wusste, dass es hart wird. Beim MB war ich nie Mitglied, mich wundert sowieso, dass da soviel Klinikärzte organisiert sind. Ich kenne niemanden aus anderen Bereichen, der in einer Gewerkschaft ist. Bin froh, wenn ich diesen Bereich verlassen kann. Komme mir manchmal vor, wie in einer Sekte. Im Nachhinein wäre ich besser in die Wirtschaft gegangen und hätte BWL/VWL studiert

daCapo
12.12.2020, 22:17
Ach, und mit denen sollen wir uns vergleichen? Und wenn sowieso alle
austauschbar sind, brauchen wir ja gar keine AN-schützenden-Gesetze. Warum drängst der MB auf Erfassung der Arbeitszeit, wenn es doch sowieso nichts bringt?

Hier kam jetzt das Beispiel der Bereitschaft, wo >50% der Zeit gearbeitet werde. Da könnte man eine Belastungsanalyse über einen repräsentativen Zeitraum machen (sprich wieviel Zeit wird wirklich im Dienst gearbeitet) und da fängt es an. Das ist natürlich nicht erwünscht. Macht Arbeit und Ärger, verursacht Kosten.


Ich hätte mich vor dem Studium besser informieren sollen, da ich mit so schlimmen Zuständen nicht gerechnet habe, obwohl ich schon wusste, dass es hart wird. Beim MB war ich nie Mitglied, mich wundert sowieso, dass da soviel Klinikärzte organisiert sind. Ich kenne niemanden aus anderen Bereichen, der in einer Gewerkschaft ist. Bin froh, wenn ich diesen Bereich verlassen kann. Komme mir manchmal vor, wie in einer Sekte. Im Nachhinein wäre ich besser in die Wirtschaft gegangen und hätte BWL/VWL studiert

Ja das stimmt, wenn ich jetzt ganz am Anfang stehen würde, noch nix investiert hätte, dann würde ich es auch nicht machen. Andererseits hat man echt viele positive und negative Erfahrungen machen können. Man versteht die Struktur des Krankenhauses, des Gesundheitswesens zunehmend, schon gut.

Arrhythmie
12.12.2020, 22:31
AnneKrone rein Interessehalber - in welchem Fach bist Du beheimatet?

ehem-user-15-12-2020-1454
12.12.2020, 23:15
AnneKrone rein Interessehalber - in welchem Fach bist Du beheimatet?

Ich mache Psychiatrie, was mir von der Arbeit her super gut gefällt. Aber ich lege schon Wert auf eine gewisse Work-Life-Balance. Jedesmal 100 Prozent arbeiten im Dienst würden mich stören. Ich bereue aber schon meine Studienwahl, weil ich mit dem flächendeckenden Betrug und den Verhältnissen nicht klarkomme. Man hat unzählige Pflichten, seine zustehenden Rechte soll man aber total vernachlässigen.Ich bin ziemlich frustriert, obwohl mir die Arbeit gefällt. KJP finde ich auch interessant

ehem-user-15-12-2020-1454
12.12.2020, 23:19
Das ist natürlich nicht erwünscht. Macht Arbeit und Ärger, verursacht Kosten.


Ob das erwünscht ist, ist egal. Es gibt in Deutschland Gesetze. Dadurch, das die meisten so denken wie du und sich um viel Geld betrügen lassen, wird sich nichts ändern. Den Bonus bekommst du sicherlich nicht, sondern der Geschäftsführer oder dein Chef. Gerade private KH machen mehr als genug Gewinn.Das es Mut erfordert, sich dagegen aufzulehnen verstehe ich auch. Bin froh, wenn ich aus dem System raus bin. Könnte mir vorstellen, bei einer Behörde zu arbeiten oder evtl. Ausland. Aber Pflichten ohne Ende und keine Rechte sehe ich nicht mehr ein. Habe ganz gute Noten und werde sicherlich anderswo unterkommen.

medicinentia
13.12.2020, 00:31
Kopf hoch , kann ich dich aber vollstens verstehen.
Was ich aus dem Forum gelernt habe : Man muss das beste (für sich !) aus der Situation machen und ebenso clever werden wie manche „oben“.

Sprich man sucht sich dann exakt diese eine Nische , schaut ob es passt und baut dann gezielt dort drauf auf und quetscht sozusagen das Maximum dort heraus mit der Zeit ( in allen Belangen Work Life Balance etc)

Die Suche ist nicht so ganz einfach , kann durchaus sein dass man einen Fehltritt hat aber viel zu verlieren hat man nichts :)

———
Denkt ihr in der Zukunft wird es eventuell mehr AT Verträge gebe um die zuspitzende Situationen in manchen Fächern zu lösen ?

anignu
13.12.2020, 00:50
Denkt ihr in der Zukunft wird es eventuell mehr AT Verträge gebe um die zuspitzende Situationen in manchen Fächern zu lösen ?
Ich würde sagen: ja. Oder ähnliche Dinge wie zügige Hochbeförderung oder Stufenaufstiege...
Beispiele: Internisten kannst du in kleineren Häusern oft nicht mehr halten wenn sie Facharzt sind. Die machst du entweder zügig zum OA oder sie gehen in die Niederlassung. Bzgl. Radiologen in kleineren Häusern wurde das auch schon im Forum hier angedeutet.
An der Uni kannst Leute immer noch klein halten mit "sei brav dann bekommst vielleicht deine Habil", an anderen Häusern fordern die Leute andere Dinge.
Die meisten solcher Sachen betreffen jedoch Ärzte erst ab Facharzt. Für drunter versteht die Geschäftsführung oft nicht dass es auch dort unterschiedlich gute (und schlechte) Assistenzärzte gibt und meint das in Mangelbereichen mit grenzwertig sprachlich oder fachlich adäquaten Personen auffüllen zu können.

MissUmbrella
13.12.2020, 08:13
Ich denke, in 5- 10 Jahren wird sich wenig ändern..es wird weiterhin 24 h -Dienste geben bzw. Bereitschaftsdienste, weil keiner Lust hat auf Schichtdienst ( das wäre ja dann die Alternative).

Der Ärztemangel wird aber eklatanter, auch in Großstädten, und ich könnte mir vorstellen, dass immer mehr Kliniken auf Honorarärzte zurückgreifen müssen für Dienste, weil die Assis auf ihre Arbeitnehmerrechte pochen werden (ausser vielleicht Uniklinik, aber wer da arbeiten will:-nix ).

Bzgl. Robotik wird es noch laaaaange dauern, bis es hier sowas flächendeckend gibt.. Hier zählt doch nur der schnöde Mammon , medizinische Innovation ist da nachrangig.


@annekrone

sei froh, dass du so eine geringe Dienstbelastung hast. Bei mir im Haus ( bin auch in der Ausbildung zur Psychiaterin) waren die Dienste immer mindestens 100 % , dafür waren es aber wenige -sonst hätten viele auch gekündigt. Dank Psychotherapieausbildung nebenbei ist die Work-Life-Balance eher mittelmäßig *gefaelltmirnicht* Trotzdessen will ich in der Psychiatrie bleiben, ist ein tolles und breit gefächertes Fach.

hebdo
13.12.2020, 08:24
Auch in der Niederlassung wird man als Angestellter Arzt über den Tisch gezogen. Gerade durch die Entwicklung zu MVZ und großen BAG/GP stehen da ähnliche wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Immer mehr Kliniken gründen MVZ um den ambulanten Markt abzuschöpfen.

Als Facharzt hat man schon mehr Verhandlungsspielraum und findet eine angenehme Nische.

Bonnerin
13.12.2020, 09:31
Naja, die Frage ist, was in den möglichen AT-Verträgen drinsteht. Mit mehr Geld werden die Kliniken kaum jemanden locken können, da müsste es schon „volle Vergütung des Bereitschaftsdienstes als reguläre Arbeitszeit“ sein. Oder eine Klausel, dass man nur 1x im Monat einen Wochenenddienst und einen weiteren 24h-Dienst hat. Damit könnte man wirklich Leute ködern, aber das würde sicher als zu teuer + personalaufwändig nicht durchgesetzt werden.

Verstehe aber immer noch nicht, was das Problem daran ist, die Nachtdienste (und nur die) in 12h Diensten durchzuführen. Machen einige Abteilungen an der Klinik so, Dienst ist von 19 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen. Dazu kommt ein Spätdienst, der von 12 bis 20 Uhr da ist. Zu Spätdiensten ist man in unserer Abteilung ohne Schichtsystem auch gezwungen, und ich glaube, die keisten machen lieber 12h Dienste als diese Pseudo-Bereitschaftsdienste mit >80% Arbeitsbelastung.

ehem-user-15-12-2020-1454
13.12.2020, 09:37
dafür waren es aber wenige -sonst hätten viele auch gekündigt. Dank Psychotherapieausbildung nebenbei ist die Work-Life-Balance eher mittelmäßig *gefaelltmirnicht* Trotzdessen will ich in der Psychiatrie bleiben, ist ein tolles und breit gefächertes Fach.

Wieviel Dienste machst du ca. pro Monat? Wie würdest du deine work-life-Balance bewerten, wenn du nicht nebenbei die Psychotherapie-Ausbildung machen würdest?

Ich kenne keine Leute von anderen Kliniken die Psychiatrie machen. Daher habe ich keinen Vergleich und frage.
Aber ich sage auch: Es ist ein tolles Fach.

davo
13.12.2020, 09:53
Nein, ich will solche 12,5h-Nachtdienste ganz eindeutig NICHT machen!

Bei uns sind die Dienste auch relativ anstrengend, meist kann man zwischen 1 Stunde und 2x 2 Stunden schlafen. Es gibt bei uns auch grundsätzlich die Möglichkeit, die 25h-Dienste zu teilen, und dann halt entweder eben die ersten oder die zweiten 12,5h zu machen. Aber es gibt nur vereinzelt Kollegen, die das so machen wollen. Die große Mehrheit bevorzugt das traditionelle Dienstmodell - so auch ich. Ist in Sachen Tag-Nacht-Rhythmus IMHO deutlich besser, man hat den Vorteil, dass man eine ordentliche Übergabe hatte, dass man zumindest die eigene Station kennt, usw. usf.