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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fachrichtung ... - auch Frage an Chirurgen.



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Zaiga
19.12.2021, 02:19
Hallo zusammen,

tut mir leid für einen "ich weiß nicht was ich machen soll Thread".
Ich kann mich überhaupt nicht entscheiden welche Fachrichtung ich einschlagen soll.

Folgende vier Fachrichtunge kommen in Frage (Reihenfolge entspricht keiner Präferenz)
1.) Deram
2.) Plastische
3.) Innere / Allgemein
4.) Gyn

Die Frage geht an die Chirurgen, habt ihr euch für den OP schon immer interessiert?
Hacken halten im OP war nicht meins, ich habe mich davor immer so gut wie möglich gedrückt.
Nun weiß ich nicht, ob dass daran liegt das man selbständig nichts macht und nur dumm zuschaut?
Gibt es jemanden hier, dem das Zuschauen "langweilig" war, aber selber machen nicht?

Das würde die Liste doch deutlich "verkürzen".

Danke Gruß

Cingulum123
19.12.2021, 07:56
Du schaust nicht nur dumm zu, du siehst wie der Operateur Leitstrukturen aufsucht und wie er präpariert. Das ist ein Schritt zum mal selber machen. Ich fand Haken halten immer schon gut, zumindest immer als Toller im Vergleich zum auf Station rumstehen und Verbände wechseln und Labore gucken.

Endoplasmatisches Reticulum
19.12.2021, 09:02
OPs assistieren kommt und fällt mit dem Operateur. Man kann als dritte Person im Off stehen, stundenlang Haken halten, nichts sehen, nichts verstehen, niemand unterhält sich mit einem oder beantwortet Fragen, man kommt um 19 Uhr oder später raus und hört nicht einmal ein Danke. Oder man kann z.B. als zweiter Assi vollen Einblick ins OP-Gebiet haben, große Haken werden apparativ fixiert und man kann nach Herzenslust saugen, schneiden, Teilschritte vlt. sogar selber machen, wird ausgefragt und bekommt Strukturen demonstriert, darf Nähen ...

Ich würde die Antwort davon abhängig machen, ob du ganz allgemein beim Gedanken an das Arbeiten im OP im Strahl kotzen könntest, oder ob deine Unsicherheit auf schlechter Erfahrung mit individuellen Abteilungen/Operateuren basiert. In letzterem Fall würde ich chirurgische Fächer noch nicht abschreiben.

anignu
19.12.2021, 22:51
Die Frage geht an die Chirurgen, habt ihr euch für den OP schon immer interessiert?
Ja. Ich wollte immer "was tun". Und dieses "was tun" war Chirurgie. Das hat sich dann zwar im Laufe der Zeit ein wenig gewandelt und wurde letztlich ein anderes chirurgisches Fach als ich zu Beginn glaubte, aber es blieb Chirurgie.
Und auch jetzt würde ich immer noch nicht in Anästhesie, Innere, Derma, Plastische, Gyn etc. wechseln wollen.

Hacken halten im OP war nicht meins, ich habe mich davor immer so gut wie möglich gedrückt.
Nun weiß ich nicht, ob dass daran liegt das man selbständig nichts macht und nur dumm zuschaut?
Gibt es jemanden hier, dem das Zuschauen "langweilig" war, aber selber machen nicht?
Unbedingt. Zweite bis dritte Assistenz im OP hasse ich. Da stehen und (fast) nichts tun zu können, schlechte Sicht zu haben etc. Dieses "Spitze betonen!" beim siebten Leberhaken. Dieses "ZIEHEN!" wenn der Unfallchirurg am Becken irgendwas tut, was man nicht versteht, aber Hauptsache das Bein mit alleine schon gefühlt 300kg wird dann noch stundenlang in eine Richtung gezogen...
Selbst operieren ist da schon deutlich besser. Also massiv besser. Völlig unvergleichlich mit Assistieren.
Hast du schonmal selbst eine Wunde zugenäht? Was ist toller, jemandem beim Wunde nähen zusehen oder selbst die Wunde zuzunähen? Merkst was?

Fr.Pelz
20.12.2021, 14:25
Ich habe mich erstmals im PJ für Chirurgie interessiert, tatsächlich hat mir das Haken halten sogar sehr gut gefallen, da man optimalerweise etwas sieht und tut ohne erstmal selbst die große Verantwortung zu haben. Wenn man sich mit einem Operateur etwas einegroovt hat oder man dann fortgeschrittener in der Weiterbildung ist, kann man auch sehr sehr sehr hilfreich sein, in dem man den nächsten Schritt kennt und ggf vorbereitet... was mir ebenfalls an der Chirurgie gefallen hat (das ist aber in den anderen operativen Fächern auch meist so: du hast eine angenehme Abwechslung von "ich arbeite sehr konzentriert genau an einer Sache" (Im Idealfall ruft im OP niemand an und man redet über das, was gerade getan wird) und "ich arbeite auf Station viel Kram ab"- (Im Idealfall geht man pünktlich nach diversen geschriebenen Epikrisen, OP-Berichten, Reha-Anträgen nach Hause). Natürlich trifft der Idealfall oft nicht ein und natürlich muss man sich im Dienst irgendwie um alles gleichzeitig kümmern. Das war auch der Grund, warum ich der Chirurgie jetzt den Rücken gekehrt habe - aber das Gefühl mit den Händen etwas Sinnvolles zu tun, vermisse ich in meiner aktuellen Situation etwas. (Wobei man natürlich auch in der Inneren extrem viel invasiv arbeiten kann)

][truba][
20.12.2021, 15:48
OP fand ich auch immer super. Auch als Assistent. Nicht an jedem Tag gleich motiviert aber insgesamt fand ich es nie schlimm.
Man kann es natürlich mal probieren ohne dieses direkte Interesse, aber insgesamt glaub ich nicht, dass man auf einmal anfängt Chirurgie zu mögen wenn man sich vorher "immer so gut wie möglich gedrückt" hat. Ist ja auch gar nicht schlimm.

"Nun weiß ich nicht, ob dass daran liegt das man selbständig nichts macht und nur dumm zuschaut?". Musst du selber wissen. Hast du mal gedacht "Boar, das will ich auch mal anfassen" oder "kann ich das nicht mal machen?". Wenn nein, dann mach was ohne Chirurgie.

byehaveagoodtime
20.12.2021, 16:09
Meine Meinung zur Liste:
Derma - Fand ich persönlich sehr langweilig. Operativ hält es sich auch in Grenzen und wenn dann machen wenige Kliniken große Operationen und bis man dahin kommt, vergehen einige Jahre.

Plastische - Cooles Fach. Auch sehr kompetitiv. Halt dein ganzes Leben nur Chirurgie. Wenn du dich niederlassen willst, dann hast du mit einem Klientel zu tun und hast sehr viel Konkurrenz.

Allgemein/Innere - Super für die Niederlassung insb. Allgemeinmedizin. Innere, wenn mehr Action gewollt ist. Halt null Chirurgie. Interventionen in der Gastro und Kardio.

Gyn - Finde ich ein sehr cooles Fach. Man hat halt einfach alles von sehr anspruchsvollen OPs bis zur Niederlassung mit viel Präventionsarbeit und Geburtshilfe. Gibt mMn kaum ein so vielseitiges Fach.

Leucovorin
20.12.2021, 16:44
Innere/allgemein oder Gyn

cartablanca
20.12.2021, 16:52
In der Gyn hast du die breitesten Möglichkeiten:
Diagnostik, konservative Therapie, Operationen, Reproduktionsmedizin, Niederlassungsmöglichkeiten.

mbs
21.12.2021, 20:20
Selbst operieren oder auch eine verantwortliche erste Assistenz sind sehr befriedigende Tätigkeiten, da kann ich mich nur anschließen. Man ist nur auf eine Sache konzentriert, was man sonst in der Klinik so gut wie nie hat - sonst wollen gefühlt ja immer mehrere gleichzeitig was von einem. Außer im Dienst, da wird auch im OP ständig angerufen (was aber ein anderes Thema ist).

Man darf nur nicht vergessen, dass Chirurgie aus weitaus mehr als operieren besteht. Das Drumrum kann das Fach zeitweise zur Hölle machen. Und je nachdem welche chirurgische Fachrichtung man gewählt hat sind die Fluchtmöglichkeiten in den ambulanten Bereich deutlich begrenzter als bei konservativer angehauchten Fächern. Wobei Innere Medizin auch immer praktischer wird. Die Bedeutung interventioneller Behandlungsverfahren nimmt immer mehr zu,es ist teilweise beeindruckend was in der Richtung mittlerweile möglich ist (zumindest an High-End-Zentren). Und dennoch ist man flexibler.

Retrospektiv würde ich persönlich kein chirurgisches Fachgebiet mehr wählen. Und sehr viele Kollegen die schon ein paar Jahre dabei sind sehen es genau so, und gefühlt werden es immer mehr. Bin aber auch leider in der VCH gelandet, wo die Möglichkeiten eines "Exits" deutlich begrenzter sind. Mag sein, dass das in Fächern wie Plastischer Chirurgie "besser" ist, das kann ich nicht beurteilen.

Du solltest dir vielleicht nicht nur die Frage nach den fachlichen Inhalten stellen, sondern auch wie du dein sonstiges Leben planst. Ob du dir "lebenslang Klinik" inklusive Dienste/Hintergrunddienste und am nächsten Tag wieder auf der Matte Stehen vorstellen kannst. Was du jenseits des Berufs alles vorhast. Das sieht man am Anfang viel zu wenig, aber alle kommen irgendwann drauf dass das eine ganz entscheidende Frage ist - vielleicht sogar die wichtigste überhaupt.

anignu
21.12.2021, 23:00
@mbs: die Frage ist halt auch ob man sich von komplett gefrusteten Nicht-Facharzt-Chirurgen davon abraten lassen sollte. Das was du an "Drumherum" beschreibst ist Stationsarbeit, Anrufe der Pflege, gefühlt sinnloses Nachtelefonieren von Akten, der Abhängigkeit von der Obrigkeit etc. Das hat man zum größten Teil bis zum Facharzt und danach ist es mMn um Meilen geiler! Und es ist das Gleiche wie in der Inneren. Der ganze Stationskram. Eben bis zum Facharzt. Insofern: kein Unterschied. Oder doch. Als chirurgischer Assistenzarzt kommt man immerhin noch in den OP, der Internist bleibt auf Station... (übertrieben ausgedrückt, bei den Internisten gibts auch "Funktion" und so. Ist aber nicht so geil wie OP).
Und was glaubst du denn wieviel von diesem Mist ich noch machen muss? Ich mach anderen Mist, ganz klar, aber nicht mehr diesen Mist. Und Vordergrunddienste? null. Hintergrunddienste halt. Möglichkeiten sich niederzulassen gibt es auch, vielleicht auch nicht so einfach wie in der Inneren.
Ich würde niemandem Chirurgie empfehlen der nicht auch Chirurgie machen will. Aber wer es mag dem kann man nur sagen: Chirurgie ist toll.

_calendula_
21.12.2021, 23:38
@mbs
Wenn du nicht die eine tolle Alternative hast, mit einer einmaligen Chance ... versuche, dein Fach auf einer erträglichen Stelle abzuschließen. Vielleicht siehst du es dann wieder positiver, auch wenn der weitere Weg nicht klassisch VCH wird.

Zaiga
22.12.2021, 20:31
Vielen Dank für die vielen Interessante Beiträge uns Sichtweisen!
Habe jeden Beitrag gelesen und hat mir viel Input gebracht.

Wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich mir nur OP nicht vorstellen. Und plastische ist eigentlich nur OP.
Ich mag den Kontakt mit dem Patienten und "kleine" OPs.
Aber wenns zu komplex / zu lange wird da bin ich raus.

Bleibt also noch:
Derma
Gyn
Innere

Wobei Innere hier wohl als letzte Wahl übrig bleibt.
Gyn finde ich interessant und abwechslungsreich, jedoch ist es in Deutschland komisch als Mann.
Derma klingt spannend. Jedoch schwierig eine Stelle zu finden.

_calendula_
22.12.2021, 21:31
Was ist komisch an Gyn als Mann?
Gyn ist allerdings ein Fach mit großen, komplexen OPs.

anignu
22.12.2021, 23:01
Gyn ist allerdings ein Fach mit großen, komplexen OPs.
Die ein/zwei Leute in einer mittelgroßen Abteilung machen, der Rest macht Sectios, Mamma und kleinere Sachen untenrum.
Und als niedergelassener Gyn kann man immer noch als Belegarzt kleine Sachen operieren.

mbs
23.12.2021, 22:09
Ich will sicher niemandem davon abraten. Und nicht an jeder Klinik sind Fachärzte davon befreit das "Drumrum" abzudecken - teilweise nichtmal Oberärzte. Wobei es das vielleicht gar nichtmal primär ist. Vielleicht kann man es so formulieren: Man muss schon verdammt heiß aufs Operieren sein dass man bereit ist dafür lebenslang Klinik in Kauf zu nehmen. Es ist nicht das Fach, sondern die Art und Weise wie der Alltag in der Klinik eben ist.
Und wenn man dann in einem Fach ist in dem es zu Klinik keine wirkliche Alternative gibt dann ist das eben schlecht. Das machen nur die, die sich durch die operative Tätigkeit von den Nachteilen entschädigt fühlen hab ich den Eindruck - manche tun das. Und manche eben nicht.
Man muss sich vielleicht auch die Frage stellen ob Briefe und Akten wirklich das Problem für jemanden sind der so ziemlich jeden Bekannten der im Homeoffice sitzt beneidet - und das sogar egal was er macht. Darüber denke ich derzeit tatsächlich sehr viel nach. Vielleicht ist es die ständige Reizüberflutung, der viele Lärm, das Gesamtpaket - ich weiß es nicht.

Naja gut, back to topic, sorry...

Heerestorte
23.12.2021, 22:14
Keine Chirurgie ist "nur" OP. Da gibt es immer noch Station, Ambulanz, Spezialsprechstunde etc.

Wie wäre es mit Uro? Bisschen ähnlich zur Gyn, aber vielfältigeres Patientenklientel. Auch kleine OPs, aber ebenso große komplexe Eingriffe. Gute Niederlassungsmöglichkeiten.

Alles o.g. gilt übrigens auch für HNO.

Zaiga
24.12.2021, 02:27
Was ist komisch an Gyn als Mann?
Gyn ist allerdings ein Fach mit großen, komplexen OPs.

Das zb. in der Niederlassung immer eine Frau mit im Raum sein muss während der Untersuchung.
Dann andere Religionen die sich nicht von einem Mann untersuchen lassen wollen, usw.


Keine Chirurgie ist "nur" OP. Da gibt es immer noch Station, Ambulanz, Spezialsprechstunde etc.

Wie wäre es mit Uro? Bisschen ähnlich zur Gyn, aber vielfältigeres Patientenklientel. Auch kleine OPs, aber ebenso große komplexe Eingriffe. Gute Niederlassungsmöglichkeiten.

Alles o.g. gilt übrigens auch für HNO.


Danke für den Input! Ich bin tatsächlich sehr gründlich durch alle Fächer durchgegangen.
URO - sind nur Männer und Penise; das wird mir zu viel
HNO - fand ich ebenfalls nicht so richtig gut

anignu
24.12.2021, 02:36
Ich will sicher niemandem davon abraten. Und nicht an jeder Klinik sind Fachärzte davon befreit das "Drumrum" abzudecken - teilweise nichtmal Oberärzte. Wobei es das vielleicht gar nichtmal primär ist. Vielleicht kann man es so formulieren: Man muss schon verdammt heiß aufs Operieren sein dass man bereit ist dafür lebenslang Klinik in Kauf zu nehmen. Es ist nicht das Fach, sondern die Art und Weise wie der Alltag in der Klinik eben ist.
Und wenn man dann in einem Fach ist in dem es zu Klinik keine wirkliche Alternative gibt dann ist das eben schlecht. Das machen nur die, die sich durch die operative Tätigkeit von den Nachteilen entschädigt fühlen hab ich den Eindruck - manche tun das. Und manche eben nicht.
Man muss sich vielleicht auch die Frage stellen ob Briefe und Akten wirklich das Problem für jemanden sind der so ziemlich jeden Bekannten der im Homeoffice sitzt beneidet - und das sogar egal was er macht. Darüber denke ich derzeit tatsächlich sehr viel nach. Vielleicht ist es die ständige Reizüberflutung, der viele Lärm, das Gesamtpaket - ich weiß es nicht.

Naja gut, back to topic, sorry...
Naja, du kannst nicht einen so langen Text raushauen und dann schreiben "back to topic"...
Klar ist man als OA nicht komplett befreit von Mist, aber schon sehr viel. Vor allem wenn die Riege der Leute unter OA aus vielen Erfahrenen besteht. Dann hat man mit der Station an sich schonmal wirklich nicht viel zu tun.
Und was ist so schlecht am "Alltag in der Klinik"? Ich genieße es grad. Natürlich muss ich auch immer wieder jammern. Nicht dass jemand glaub ich hätte ein geiles Leben. In D wären die Leute ja sonst neidig. Meine Arbeitsbelastung ist echt nicht zu viel und die Freiheiten die ich aktuell hab (bis auf Beginn und Ende der Arbeitszeit) bekomm ich sonst auch nicht.
Und OP an sich ist einfach mega. Dieses "es ist mir egal was draußen passiert, ich operiere"-Gefühl ist super. Und letztlich ist es auch so. Der Patient vor einem hat während der OP die maximale Aufmerksamkeit verdient und bekommt sie auch.
Der "Neid" bzgl. Homeoffice besteht bei mir eigentlich nicht im Homeoffice sondern in den flexiblen Arbeitszeiten. Das gibt es aber auch ohne Homeoffice in anderen Bereichen. Wenn ich zu Hause konzentriert was machen will und meine Kinder sind da, dann kann das die Hölle sein. Da will ich kein Homeoffice. Bissl Flexibilität bei den Arbeitszeiten wär halt cool so dass ich mich z.B. mal mehr beim Kinder zu Kindergarten/Schule bringen oder beim Abholen engagieren könnte. Das geht (meist) außerhalb der Klinik besser weil nicht ganz so starres System. Ansonsten hab ich den Traumjob :-)

_calendula_
24.12.2021, 06:17
Das zb. in der Niederlassung immer eine Frau mit im Raum sein muss während der Untersuchung.
Dann andere Religionen die sich nicht von einem Mann untersuchen lassen wollen, usw.

Ernsthaft? - Frau weiß im Vorhinein, dass sie zu einem männlichen Gynäkologen geht. Die Notwendigkeit einer "Frau mit im Raum" habe ich noch nie erlebt oder aus erster Hand gehört.