Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich kann nicht mehr, ich verlasse das Gesundheitsystem
Ehem-User-20062022
18.06.2022, 01:32
Nur kann ich es einfach auch nicht mehr aushalten. Ich merke jeden Tag dass ich alles daran hasse. Es interessiert mich nicht, ich will es nicht machen, es macht mein Leben kaputt und ich hasse es. Wäre es ein nine to five Job könnte man phantomartig die Zeit totschlagen, das machen mittlerweile ja viele Menschen in irgendwelchen anderen Tätigkeiten.
Du kannst aber in der Allgemeinmedizin sehr gut nine to five arbeiten, vor allem als Angestellter. Gut, das stationäre Innere-Jahr ist natürlich nicht 9 to 5, aber auch da gibt es gute Abteilungen. Wenn du aber so eine Abneigung dagegen hast, würde ich von der Allgemeinmedizin die Finger lassen. Hört sich nicht gut an, was du schreibst.
cartablanca
18.06.2022, 01:46
Dabei gibt es ja angeblich so viele Quereinsteiger, so viele Leute die irgendwann in ihrem Leben was komplett Neues anfangen. So was muss doch auch für Ärzte möglich sein.
Bist du sicher, dass allein der Job dein Problem ist?
Feuerblick
18.06.2022, 07:24
Weißt du mbs, man kann sich die Dinge auch noch selbst noch schlechter reden. Du hast doch nicht mehr lange bis Facharzt. Dein Gejammer hier im Forum in quasi allen Threads geht doch mindestens schon ein halbes Jahr und schon damals wars deinen Angaben zufolge doch nur noch ein Jahr zum Facharzt. Also um Himmelswillen mach dir einen Kalender, auf dem du die Tage durchstreichst bis dahin, lass dir vom Chef halt bescheinigen, was du nicht wirklich gemacht hast (du willst doch sowieso nicht als FA in dem Fach arbeiten) und mach die verdammte Prüfung, sobald deine Soll-Zeit voll ist. Danach steht dir alles offen. Auch der Quereinstieg z.B. in die Allgemeinmedizin. Ach ja, und hör auf zu jammern oder wenn du das nicht kannst, such dir bitte Hilfe!
Es klingt, als wären nicht die paar Monate bis zum Facharzt dein wirkliches Problem. Und auch nicht das Gesundheitswesen als solches. :-meinung
solarius10
18.06.2022, 07:35
Vielen Dank für eure zahlreiche Beiträge. Ich habe glücklicherweise gerade Urlaub und konnte wieder etwas Kraft tanken. Was ich aus euren Beiträgen rausgehört habe: Zähne zusammenbeißen und den FA machen.
Es wird die nächsten Jahre nicht einfach werden aber zumindest habe ich Hoffnung, dass ich die Arbeitssituation/-belastung als FA selber steuern kann.
roxolana
18.06.2022, 08:46
Mittlerweile gibt es ja durchaus Stellenausschreibungen, in denen das angeblich nicht zwingend vorausgesetzt wird. Hab letztlich aber keine dieser Stellen bekommen. Nachfragen nach den Hintergründen haben keine Reaktion erbracht, so dass ich nie wusste, woran es denn nun lag. Zu häufige Arbeitgeber-und Ortswechsel? Lag es an meiner Person? Teilweise war ich in Vorstellungsgesprächen, entweder online oder in Präsenz. Hab mir lange den Kopf zerbrochen was ich "falsch" gemacht habe, ob es an mir als Person lag. Oder ob es vielleicht doch einen banaleren Grund hatte als ich dachte. Falls der Facharzt eben doch gewünscht wird würden die ja - ungeachtet aller sonstigen Faktoren - den nehmen - oder nicht? Kann es sein, dass man trotz gegenteiliger Behauptungen in den Ausschreibungen implizit eben doch zwingend einen Facharztstatus braucht - vor allem aktuell, wo scheinbar sehr viele Ärzte aus der Patientenversorgung fliehen; und sich vermutlich unter den anderen Bewerbern immer ein Facharzt findet.
Wenn du zum Bewerbungsgespräch geladen wurdest, dann hast du die formalen Voraussetzungen erfüllt, sonst wärst du ja schon im Vorfeld aussortiert worden. Ich habe mich z.B. mehrmals beim RKI beworben und wurde trotz passender Berufserfahrung kein einziges Mal eingeladen. Habe nun erfahren, dass bei denen "MPH erwünscht" eher "MPH Pflicht" bedeutet, und den habe ich halt nicht.
Ansonsten bin ich jetzt bei meiner 3. Stelle außerhalb der Patientenversorgung. Bei allen 3 Stellen gab es außer mir auch andere Kollegen ohne FA. Ich würde also aus deinen Schilderungen vermuten, dass bei dir eher was im Bewerbungsgespräch falsch läuft. Ganz wichtig ist bei sog. alternativen Stellen, gut zu verkaufen, warum du ausgerechnet diese Stelle wirklich machen möchtest, und zwar nicht mit "Patientenversorgung ist so schlimm, ich ertrage es nicht mehr", sondern was dich an genau dieser Stelle motiviert. Ich musste mich in den Bewerbungsgesprächen auch richtig fachlich beweisen, Vorträge halten etc. Wenn man zeigen kann, dass man für die Tätigkeit die richtige Motivation und die richtigen Skills hat, wird man eingestellt - auch ohne FA.
Evidence based
18.06.2022, 09:48
Wenn du zum Bewerbungsgespräch geladen wurdest, dann hast du die formalen Voraussetzungen erfüllt, sonst wärst du ja schon im Vorfeld aussortiert worden. Ich habe mich z.B. mehrmals beim RKI beworben und wurde trotz passender Berufserfahrung kein einziges Mal eingeladen. Habe nun erfahren, dass bei denen "MPH erwünscht" eher "MPH Pflicht" bedeutet, und den habe ich halt nicht.
Ansonsten bin ich jetzt bei meiner 3. Stelle außerhalb der Patientenversorgung. Bei allen 3 Stellen gab es außer mir auch andere Kollegen ohne FA. Ich würde also aus deinen Schilderungen vermuten, dass bei dir eher was im Bewerbungsgespräch falsch läuft. Ganz wichtig ist bei sog. alternativen Stellen, gut zu verkaufen, warum du ausgerechnet diese Stelle wirklich machen möchtest, und zwar nicht mit "Patientenversorgung ist so schlimm, ich ertrage es nicht mehr", sondern was dich an genau dieser Stelle motiviert. Ich musste mich in den Bewerbungsgesprächen auch richtig fachlich beweisen, Vorträge halten etc. Wenn man zeigen kann, dass man für die Tätigkeit die richtige Motivation und die richtigen Skills hat, wird man eingestellt - auch ohne FA.
Ja, kann ich 1 zu 1 so bestätigen. Was manche Leute bei uns in den Vorstellungsgesprächen raushauen, ist teilweise so hanebüchen, dass die Nummer nach 5 Minuten gelaufen ist.
Man muss glaubhaft rüberbringen, warum man diese Stelle haben möchte. Dass es bei der alten Stelle nicht passt, ist das denkbar schlechteste Argument.
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 09:53
Und wie begründet man sowas, wenn der Hauptgrund nunmal faktisch die Flucht aus der Klinik ist und die Stelle einen 180°-Umbruch im Lebenslauf ohne frühere Bestrebungen in diese Richtung darstellt?
Evidence based
18.06.2022, 09:59
Und wie begründet man sowas, wenn der Hauptgrund nunmal faktisch die Flucht aus der Klinik ist und die Stelle einen 180°-Umbruch im Lebenslauf ohne frühere Bestrebungen in diese Richtung darstellt?
Wenn es schon daran scheitert, dann ist man für den angestrebten Job ggf. ungeeignet.
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 10:13
Jup.
Ooooder die Story ist doch etwas komplizierter als "Wenn die Klinik so schlimm ist, geh doch einfach woanders hin".
Evidence based
18.06.2022, 10:21
Jup.
Ooooder die Story ist doch etwas komplizierter als "Wenn die Klinik so schlimm ist, geh doch einfach woanders hin".
Wenn dem so wäre, würde man ja nicht zu Gesprächen eingeladen.
Feuerblick
18.06.2022, 10:38
Ich würde doch mal hoffen, dass die Motivation für einen bestimmten Job mehr ist als „ich hab keinen Bock mehr auf Klinik“. Sprich: Es muss ja doch einen Grund geben, warum man sich genau für diese Stelle bewirbt. Okay, manche Leute bewerben sich random auf alles, was „nicht Klinik“ ist. Die sind dann für diesen Job aber in der Tat nicht geeignet. Oder möchtest du einen Mitarbeiter, der sich für die konkrete Tätigkeit gar nicht interessiert und nur aus der Klinik flüchten möchte? Egal wohin? Sicher nicht. Da ist Scheitern vorprogrammiert und auch in Nine-to-five-Jobs sitzt man nicht nur rum und dreht dekorativ Däumchen. Nee, auch da ist Leistung gefordert.
Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn ich mich für einen Job bewerbe, dann sollte ich mir vorher überlegen, was mich daran reizt. Das sollte schon aus dem Anschreiben herauszulesen sein. Im Fall einer Einladung zum Bewerbungsgespräch nimmt man diesen Ansatz und schmückt ihn ein wenig aus, sucht sich Informationen zum Arbeitgeber, zur Tätigkeit etc. heraus und bastelt daraus eine Argumentation. Natürlich VOR dem Gespräch. Sowas muss vorbereitet sein und im Gespräch dann spontan und glaubhaft kommen. Ja, sowas kann man trainieren.
Und wenn mir außer „Ich will raus aus der Klinik, weil da alles so böse ist“ nichts weiter zu diesem Job einfällt, sollte ich das mit der Bewerbung einfach direkt lassen. Das findet ein mittelmäßiger Personaler entweder anhand des Bewerbungsschreibens oder spätestens nach drei Sätzen im Gespräch heraus.
Den Wahrheitsgehalt eurer Aussagen überprüft übrigens niemand. Ihr solltet sie aber so glaubhaft vorbringen können, dass es nicht auffällt, wenn es in Teilen nicht ganz der Wahrheit entspricht. Und ihr solltet euch nicht in Widersprüche verstricken, weil die Geschichte nicht ausgereift ist. :-))
Man ist sowas als Mediziner einfach nicht gewohnt. Da reicht es ja fast, wenn man seine Wahl mit „Hab Bock auf das Fach“ begründet und gar nicht weiter in die Tiefe geht.
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 10:54
Okay, manche Leute bewerben sich random auf alles, was „nicht Klinik“ ist. Die sind dann für diesen Job aber in der Tat nicht geeignet.
So wie das für Absolventen vieler anderer Fächer Alltag ist?
Sagt sich die Mehrheit eurer Bewerber schon als Student: Ich brenne TOTAL auf Gutachtentätigkeit beim MDK, das war schon immer mein größter Traum, das mache ich Abends zum Einschlafen und zur Meditation in meiner Freizeit, und ich gucke mir noch YouTube-Videos dazu an?
Wie argumentiert man für eine Stelle, deren Inhalt man eigentlich nicht abschätzen kann, und für eine Tätigkeit, die man nie ausgeübt hat, wenn man sich aus einer klinischen Laufbahn heraus bewirbt? Negativa mit der Klinik soll man ja nicht anführen, aber Positiva für die angestrebte Stelle sind reine Spekulation.
Evidence based
18.06.2022, 11:01
Wie argumentiert man für eine Stelle, deren Inhalt man eigentlich nicht abschätzen kann, und für eine Tätigkeit, die man nie ausgeübt hat, wenn man sich aus einer klinischen Laufbahn heraus bewirbt? Negativa mit der Klinik soll man ja nicht anführen, aber Positiva für die angestrebte Stelle sind reine Spekulation.
Man kann sich im Vorfeld über den Job und die Firma / das Institut etc. informieren und den Sinn und Nutzen der dortigen Arbeit eruieren. Ggf. kann man sich damit sogar identifizieren und hat Interesse daran zu partizipieren. Wie die Arbeit letztlich aussieht, kann man im Gespräch erfragen: z.B wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Was sind meine Kernaufgaben und Verantwortlichkeiten?
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 11:11
Aber damit impliziert man doch, dass man eigentlich gar nicht weiß, ob diese Tätigkeit das Richtige für einen ist? Wenn man weder den Arbeitsalltag kennt noch die zu erwartenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten, wie kann man dann glaubhaftes Interesse an dieser Tätigkeit vermitteln, das über eine Spekulationsbewerbung hinaus geht?
Evidence based
18.06.2022, 11:13
Aber damit impliziert man doch, dass man eigentlich gar nicht weiß, ob diese Tätigkeit das Richtige für einen ist? Wenn man weder den Arbeitsalltag kennt noch die zu erwartenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten, wie kann man dann glaubhaftes Interesse an dieser Tätigkeit vermitteln, das über eine Spekulationsbewerbung hinaus geht?
Diese Einschätzung liegt dann letztlich beim Arbeitgeber. Der weiß, nach welchen Leuten er sucht und ob es passt. Da muss man dann als Arbeitnehmer auch mal mutig sein und es ausprobieren, wenn man ein gutes Gefühl hat. Dafür gibt es ja auch die Probezeit.
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 11:21
Dann wäre der Ansatz, mehr oder weniger zuzugeben, dass es ein Blindschuss ist, und im Wesentlichen auf Risikoaffinität und/oder Vertrauensvorschuss durch den Arbeitgeber zu hoffen? Hmm. Irgendwie auch wenig befriedigend. :/
Feuerblick
18.06.2022, 11:38
Naja, also bitte… du würdest dich also random für irgendwas bewerben? Egal was? Ohne vorher zu schauen, was das überhaupt ist? Ernsthaft? Also ich nicht… Ich würde mich niemals für irgendeinen Pharmajob bewerben, würde niemals Arbeitsmedizin machen, ich hätte mich niemals für irgendeinen Wirtschaftsjob beworben, wäre nie „in die Industrie“ gegangen und so weiter. Kurz: Man hat doch eigentlich schon eine gewisse Ahnung, ob man etwas will oder nicht. Ob es dann am Ende auch passt, steht auf einem anderen Blatt.
Zwischen „ich bewerbe mich bei allen und allem, weil es nicht Klinik ist“ und „ich weiß, dass ich für XXX brenne“ liegt eine breite Grauzone. Bevor ich mich bewerbe, informiere ich mich doch über das, welche Tätigkeit mich erwartet. Und entscheide, ob das grundsätzlich für mich in Frage kommt.
Da kann man schon ein bisschen differenziertes Denken erwarten, oder?
Im übrigen halte ich die Aussage, dass man für irgendeinen Job „brennt“ für komplett verzichtbar. Ein Job ist ein Job ist ein Job ist ein Job… ich muss nicht brennen, um meinen Job gut zu machen. Nirgends!
Ich habe NOCH NIE für irgendeinen meiner vielen Jobs gebrannt und glaube dennoch, dass ich meine Arbeit immer gut gemacht habe. :-meinung
Evidence based
18.06.2022, 11:45
Dann wäre der Ansatz, mehr oder weniger zuzugeben, dass es ein Blindschuss ist, und im Wesentlichen auf Risikoaffinität und/oder Vertrauensvorschuss durch den Arbeitgeber zu hoffen? Hmm. Irgendwie auch wenig befriedigend. :/
Ist es in der Klinik ja zum Glück nie.
Endoplasmatisches Reticulum
18.06.2022, 11:54
Ich denke schon, dass es für viele Menschen die Norm ist, sich breit auf viele verschiedene Stellen zu bewerben, die nicht unbedingt direkt dem größten Interesse, Studienfach oder den bisherigen Jobs entsprechen, für die man a priori wenig Leidenschaft mitbringt und bei denen die Hauptmotivation das Bestreiten des Lebensunterhaltes zu fairen Begleitumständen ist. Dafür geht uns in der Medizin gerne mal die Empathie ab, weil uns das anders suggeriert wird.
Von einer Bewerbung auf einen Job, der „grundsätzlich in Frage kommt“, hin zu einer stichhaltigen Begründung im Bewerbungsgespräch, warum man genau diese Stelle gerne hätte, ist es auch nochmal ein guter Sprung.
Und ob das wirklich nur etwas mit Eignung zu tun hat? Unsere Uniklinik bietet Pflegern in ihrer Stellenausschreibung an, mit Ihnen gemeinsam die passende Tätigkeit im passenden Fach zu finden, wenn Sie sich noch unsicher sind. Kein Genöle à la „Wenn Sie nicht ganz genau wissen, wo und was sie bei uns machen wollen und warum, dann bewerben Sie sich gar nicht erst, weil sie dann eh nicht geeignet sind!“ Vielleicht doch auch ein wenig (empfundener) Luxus von Angebot und Nachfrage?
Bonnerin
18.06.2022, 12:13
Mal abgesehen von ICU oder vielleicht auch ZNA unterscheiden sich die Kerngebiete für Pflegende in den verschiedenen Fachrichtungen halt sehr am Rande. Mal ein bisschen mehr Medis, woanders etwas mehr waschen, aber im Groben und Ganzen ähneln sich die Fächer doch durchaus.
Dazu kommt, dass man in der Medizin ja aus Sicht der CÄ 6 Jahre Zeit hatte, sich für ein Fach zu entscheiden. In jedem einzelnen Block bekommt man in Stunde 1 gesagt, warum nur Fach XYZ das Wahre ist und dass der Rest Käse ist.
Das Skillset, mit dem man in der Radio glücklich werden kann, ist völlig anders von den Anforderungen her als in der Chirurgie oder in der Psych oder in der Anästhesie.
Die Leute aus anderen, nicht-medizinischen Fächern haben sich im Studium teilweise die eigenen Schwerpunkte für die künftige Nische selbst gesucht. Da kann man dann punkten mit den Südkoreanisch-Sprschkenntnissen oder den 2 Semestern an einer Ivy League Uni.
Sowas fehlt in der Medizin halt. Ist völlig egal, ob du in Berlin studiert hast, in München oder in Bad Homburg. Das wissen eben auch die Arbeitgeber. Allerhöchstens die Diss kann mal so einen Akzent setzen, muss aber nicht.
Man kann sich aber auch als Mediziner:in durchaus recht problemlos in andere Bereiche bewerben. Dafür sollte man sich aber eine Strategie zurechtlegen, auf der man dann sowohl das Motivationsschreiben als auch das Bewerbungsgespräch aufbaut. Auch das ist aber ein skillset, das sich viele Kolleg:innen einfach nie angeeignet haben. In der Regel reicht bei uns ja eine formlose Mail mit der bitte, 1 Monat unbezahlt (KPP oder Famulatur) arbeiten zu wollen und auch beim PJ nimmt das PJ-Portal ja immer größere Ausmaße an. Eventuell sollten viele wirklich mal ein Bewerbungstraining absolvieren....
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