Markian
06.10.2022, 19:02
Du hast einen Arbeitsvertrag und im Rahmen dessen ist es keinesfalls ein Unding, dass der Arbeitgeber dich nach Bedarf einteilt und mit Aufgaben versiert.
Natürlich ist diese Ansichtsweise rechtlich gesehen absolut korrekt. Ich sehe es trotzdem anders. Jedes Industrieunternehmen hat dieses Recht auch. Das wird aber nicht so durchgezogen. Da bewirbst du dich explizit auf Stellen innerhalb des Unternehmes oder es wird mit dir das Gespräch gesucht wie es in beider Einvernähmlichkeit weitergehen soll. Zumindest hätte es hier vorher ein Gespräch mit dem OA geben müssen um die Sorgen ggf. aus der Welt zu schaffen oder man hätte geschaut ob es eine andere Möglichkeit gibt (vielleicht hat ja ein Kollege auf diese Position Lust etc.) In der Medizin wird es wieder als Selbstverständlichkeit gesehen, dass du wie ein Soldat von A nach B springen sollst. Das große Problem ist ja das folgende: Dein Arbeitgeber wird dich nach Bedarf einteilen. Heute hier und morgen dort. Irgendwann bist du im 4./5. Weiterbildungsjahr da fehlen dir noch Rotation X und Y und du brauchst noch die Zahlen von Eingriff Z. Bei uns würde mein Arbeitgeber NIEMALS und ich denke das gilt für viele Kliniken diese Rotationen einfach so ermöglichen, damit man ohne Zeitverzögerung den Facharzt machen kann. Das ist heuchlerische Doppelmoral, deswegen erkenne ich die Legitimität aus moralischer Sicht auch nicht an, dass man sich als Arzt in Weiterbildung wie ein Stück Fleisch behandeln lassen muss.
Natürlich ist diese Ansichtsweise rechtlich gesehen absolut korrekt. Ich sehe es trotzdem anders. Jedes Industrieunternehmen hat dieses Recht auch. Das wird aber nicht so durchgezogen. Da bewirbst du dich explizit auf Stellen innerhalb des Unternehmes oder es wird mit dir das Gespräch gesucht wie es in beider Einvernähmlichkeit weitergehen soll. Zumindest hätte es hier vorher ein Gespräch mit dem OA geben müssen um die Sorgen ggf. aus der Welt zu schaffen oder man hätte geschaut ob es eine andere Möglichkeit gibt (vielleicht hat ja ein Kollege auf diese Position Lust etc.) In der Medizin wird es wieder als Selbstverständlichkeit gesehen, dass du wie ein Soldat von A nach B springen sollst. Das große Problem ist ja das folgende: Dein Arbeitgeber wird dich nach Bedarf einteilen. Heute hier und morgen dort. Irgendwann bist du im 4./5. Weiterbildungsjahr da fehlen dir noch Rotation X und Y und du brauchst noch die Zahlen von Eingriff Z. Bei uns würde mein Arbeitgeber NIEMALS und ich denke das gilt für viele Kliniken diese Rotationen einfach so ermöglichen, damit man ohne Zeitverzögerung den Facharzt machen kann. Das ist heuchlerische Doppelmoral, deswegen erkenne ich die Legitimität aus moralischer Sicht auch nicht an, dass man sich als Arzt in Weiterbildung wie ein Stück Fleisch behandeln lassen muss.