Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tipps von M2lern F23 an H23?
Kathy234
18.04.2023, 00:32
Ich habe was die Menge anging strategisch gelernt. Ich hatte mir die Tage ja gescreenshottet und einzelne PDFs daraus gemacht: was die Lesemenge angeht unterscheiden sich die Tage enorm. Die Innere-Tage waren bis auf die ersten 7 Tage gar nicht so wahnsinnig lang. Hämatologie zB waren im Schnitt 30 Seiten. Die Chirurgietage aber zB teilweise 60 Seiten. Also hab ich mir die Tage so zusammengestellt, dass ich im Schnitt pro Tag 120 Seiten zu lesen hatte. Das hat das ganze etwas entzerrt und das Springen zwischen den einzelnen Fächern gefielt meinem Kopf auch ganz gut. Ich brauch, damit was hängenbleibt, Abwechslung. Aber das sind eben persönliche Vorlieben.
Letztlich hab ich um 8 Uhr angefangen bis 17 Uhr gelesen, ne Stunde Pause gemacht und dann nochmals 3 Std gekreuzt. War natürlich anstrengend, hat aber gepasst.
Aber alleine das alles in pdf zu übertragen dauert ewig😅 es sind ja riesige Stoffmengen in den Lernkarten, hast du das gemacht bevor du angefangen hast zu lernen?
Es stellt sich auch die Frage, warum du nicht vorher angefangen hast mit dem Lernen? In der Regel🙈 fangen die meisten so 100-120 Tage vorher. Hattest du keine Zeit und musstest arbeiten oder einfach keinen Bock gehabt?
Ich glaube dir, wie du deine Geschichte erzählst, aber bestimmt hattest du überdurchschnittliche Leistungen/Vorkenntnisse in den bisherigen Semestern, es ist unmöglich, fast komplett neues Wissen, in der Größenordnung von Amboss, innerhalb von 4-5 Wochen, was man vorher nie gelesen hat, auf einmal zu beherrschen und dann sogar ne solide 3 zu ergattern🙈 vor allem bei den vielen Fällen und Nischenfragen. Du sagst du hattest nicht überall ne eins (war das sarkastisch gemeint?), aber ich denke jedenfalls warst du besser als ich.
SevenSeals
18.04.2023, 05:50
^ und meinst du dass Amboss, vom Inhalt her, noch ausreichend ist für das abgefragte Wissen? Also jetzt bestimmt nicht um jede einzelne Frage korrekt zu beantworten, sonst wäre jeder der den Lernplan durchzog bei 90% und mehr gelegen, aber zB Fragen in der Sozialmedizin/Epi/Reha/Patho/Rechtsmedizin/Auge/Geri und ähnliches, inwiefern ist man hier mit Amboss gut gerüstet? Soll man für diese Fächer irgendwelche Bücher/Skripte anschauen bzw. im Internet recherchieren um halbwegs selbstbewusst zur Prüfung zu gehen? Oder wäre das zu perfektionistisch bzw. einfach ne Zeitverschwendung?
Das musst du doch selbst am besten einschätzen können, wenn du vor ein paar Tagen erst selbst das Examen geschrieben hast. Das ist doch nichts unbekanntes mehr für dich. Du stellst die selben Fragen vor und nach(?) deinem Examen immer wieder. Eigentlich müsstest du sie dir alle jetzt selbst beantworten können oder nicht?
Nivea86,
hoffentlich bist du ehrlich zu dir selbst 😄
Aber alleine das alles in pdf zu übertragen dauert ewig😅 es sind ja riesige Stoffmengen in den Lernkarten, hast du das gemacht bevor du angefangen hast zu lernen?
Es stellt sich auch die Frage, warum du nicht vorher angefangen hast mit dem Lernen? In der Regel🙈 fangen die meisten so 100-120 Tage vorher. Hattest du keine Zeit und musstest arbeiten oder einfach keinen Bock gehabt?
Ich glaube dir, wie du deine Geschichte erzählst, aber bestimmt hattest du überdurchschnittliche Leistungen/Vorkenntnisse in den bisherigen Semestern, es ist unmöglich, fast komplett neues Wissen, in der Größenordnung von Amboss, innerhalb von 4-5 Wochen, was man vorher nie gelesen hat, auf einmal zu beherrschen und dann sogar ne solide 3 zu ergattern🙈 vor allem bei den vielen Fällen und Nischenfragen. Du sagst du hattest nicht überall ne eins (war das sarkastisch gemeint?), aber ich denke jedenfalls warst du besser als ich.
Nivea86,
hoffentlich bist du ehrlich zu dir selbst 😄
Aber alleine das alles in pdf zu übertragen dauert ewig😅 es sind ja riesige Stoffmengen in den Lernkarten, hast du das gemacht bevor du angefangen hast zu lernen?
Es stellt sich auch die Frage, warum du nicht vorher angefangen hast mit dem Lernen? In der Regel🙈 fangen die meisten so 100-120 Tage vorher. Hattest du keine Zeit und musstest arbeiten oder einfach keinen Bock gehabt?
Ich glaube dir, wie du deine Geschichte erzählst, aber bestimmt hattest du überdurchschnittliche Leistungen/Vorkenntnisse in den bisherigen Semestern, es ist unmöglich, fast komplett neues Wissen, in der Größenordnung von Amboss, innerhalb von 4-5 Wochen, was man vorher nie gelesen hat, auf einmal zu beherrschen und dann sogar ne solide 3 zu ergattern🙈 vor allem bei den vielen Fällen und Nischenfragen. Du sagst du hattest nicht überall ne eins (war das sarkastisch gemeint?), aber ich denke jedenfalls warst du besser als ich.
Waren persönliche Gründe, die echt persönlich sind und die ich hier nicht ausführen möchte. Und ja, ich bin wie ich sagte, keine schlechte Studentin, aber auch keine ausgezeichnete. Ich bin def. kein Brain oder hochbegabt. Aber ich kann mir viel Stoff in kurzer Zeit geben und behalte sehr lange meine Nerven. Ich glaube, das ist auch das was mir geholfen hat. Mein Vater meint immer das man solche Examina mit 40% Wissen, 30% Glück und 30% Nerven besteht. Und das würde ich so unterschreiben. Wären zB mehr Fragen zu Lymphomen gekommen, hätte ich verloren. Oder mehr zu diesen ganzen krassen herditären Erkrankungen, die ich mir auch mit 200 Tagen lernen niemals hätte merken können, wäre ich durchgeflogen.
Zu deiner Frage mit der technischen Verarbeitung des Lernstoffs: Ich hatte bevor ich angefangen habe zu lernen noch Blockpraktika. Unter anderem 2 Wochen Psychiatrie. In Frankfurt besteht das nur aus Seminaren, das heisst man arbeitet in dem Sinne nicht. Ich hatte damals meinen Laptop dabei und habe währenddessen die PDFs erstellt. Mit dem Mac und ner Tastenkombi für den Screenshot geht das recht schnell. Danach über Word den kompletten Bildersatz automatisch (der Mac sortiert das ja nach Erstellungsdatum/zeit, so ist auch alles in der richtigen Reihenfolge) einfügen und das PDF daraus generieren.
Zu deiner Aussage, dass es unmöglich ist, das ganze Wissen durchzulesen: natürlich kann man das lesen. 120 Seiten sind viel aber nicht unmöglich. Zudem hatten wir ja alle Fächer schon im Studium. Man geht ja nicht ohne Vorwissen in die Prüfungsvorbereitung. Das ist auch nicht notenabhängig, sondern einfach so. Selbst wenn du jetzt nicht die 1er Studentin bist, bist du wissentechnisch ja kein unbeschriebenes Blatt. Und weiter sind viele der Fragen im M2 auch ohne echtes Wissen beantwortbar/herleitbar. Da reicht oft das Vorwissen, dass man sich die Frage, wenn man gar keine Ahnung hat, mit logischem Denken beantworten kann. Die Frage mit der Aortenklappenstenose zB. Die hatten eigentlich alle richtig, aber das muss man nicht „wissen“. Da reicht es zu überlegen, dass es zB unwahrscheinlicher die Carotiden waren, da man davon 2 hat und dementsprechend bräuchte es da eher eine zweiseitige Stenose, um tatsächlich eine Synkope zu kriegen. Aber ja, die echten Wissensfragen waren für mich natürlich überdurchschnittlich schwerer zu beantworten. Da habe ich auch die meisten Fehler gehabt. Teilweise fast schon peinlich, ich gehöre zB zu denen die nicht wussten, dass es für Influenza nen PCR-Test gibt. 🤣 Dachte das macht man übers Blut, irgendwie/irgendwas klingelte da.
Aber wie gesagt, mir ist schon bewusst, das 5 Wochen eigentlich zu wenig waren und dass ich das so niemandem empfehlen würde. Aber man muss nicht denken, dass man alles automatisch besser kann, nur weil man 100 Tage investiert. Beide Strategien haben Vor- und Nachteile. Beim 100 Tageplan hat man die Wiederholungszeit dabei, die fiel bei mir zB komplett weg. Bei meiner Strategie waren dafür die Tage, die ich gelesen habe maximal 5 Wochen entfernt und dadurch noch etwas präsenter.
Aber alleine das alles in pdf zu übertragen dauert ewig😅 es sind ja riesige Stoffmengen in den Lernkarten, hast du das gemacht bevor du angefangen hast zu lernen?
Es stellt sich auch die Frage, warum du nicht vorher angefangen hast mit dem Lernen? In der Regel🙈 fangen die meisten so 100-120 Tage vorher. Hattest du keine Zeit und musstest arbeiten oder einfach keinen Bock gehabt?
Ich glaube dir, wie du deine Geschichte erzählst, aber bestimmt hattest du überdurchschnittliche Leistungen/Vorkenntnisse in den bisherigen Semestern, es ist unmöglich, fast komplett neues Wissen, in der Größenordnung von Amboss, innerhalb von 4-5 Wochen, was man vorher nie gelesen hat, auf einmal zu beherrschen und dann sogar ne solide 3 zu ergattern🙈 vor allem bei den vielen Fällen und Nischenfragen. Du sagst du hattest nicht überall ne eins (war das sarkastisch gemeint?), aber ich denke jedenfalls warst du besser als ich.
Bei mir ist 3 Monate vorm Examen meine Mum gestorben, ich hab letzte PJ-Tertial im Ausland deswegen etwas eher beendet und durfte dann im August noch 3 Wochen nacharbeiten (Einzelfallentscheidung des LPA, dank des tollen Einsatzes meines Studiendekanats), Prüfung war Mitte Oktober. ich hatte auch keine 100 Lerntage bzw. war am Anfang nicht wirklich lern- oder irgendwie aufnahmefähig und zum Ende hin erst recht nicht mehr, weil einem gefühlt alles zu viel wurde. Im Physikum hatte ich übrigens ne 4, MiBi, Pharma hatte ich echte Probleme, als ich Auge gekreutz hab, hab ich mich gefragt, was ich wohl gemacht hatte, als das Praktikum und die damaligen Prüfungen liefen. Und es geht trotzdem ... man prügelt sich den Kram halt irgendwie rein, kreuzt ohne Ende. Einige Kapitel gehen schneller, einige nerven eher und dauern länger im Lehrplan. Der ganze Chirurgie-Kram war für mich dafür total easy. Letzten Endes hab ich das Examen mit ner sehr guten 3 bestanden, aber ja sorry, war natürlich noch zu Zeiten, wo es so viel einfacher war, als jetzt ....
Ja, es ist abhängig vom Vorwissen, aber in erster Linie auch vom Mindset und vom Kreuzen und Verstehen, was das IMPP von einem möchte. Abgesehen davon sollte man zum Ende des Studiums wissen, welcher Lerntyp man ist und was einem am besten hilft, die Sachen irgendwie wenigstens ins Unterbewusstsein zu schieben. Wenn Screenshots und markieren hilft, dann ist das doch gut. Man muss halt seine Strategie finden. Kreuzen geht am Ende tatsächlich fast im Schlaf, wobei das bei den langen Fällen jetzt schwieriger geworden ist. Ich drücke allen, die noch unsicher sind, die Daumen, aber letzten Endes ist die Durchfallquote nach wie vor gering und auch ich erinnere mich an die Diskussion, dass die Examina immer schwerer waren. Kathy234 ... durchatmen, abwarten und Tee trinken und nicht jetzt schon verrückt machen.
Remarque
27.05.2023, 07:01
Ich habe mit Amboss und den erstellten Anki Karten zum M2 und Amboss Lernplan gelernt. Dieser ist zu 85% fertig. Die wichtigsten Infos und IMPP facts sind markiert und man kann sie immer mal wieder schnell wiederholen. Dadurch bleiben auch kleine Randnotizen aus kleinen Themen hängen =)
Könntest du zusammenfassen, wie das so gelaufen ist? Welche/Wie viele Karten hattest du aktiviert? Wie lief das Examen? :)
Kathy234
31.05.2023, 19:36
Eine Frage, beim Lernen im EKG Kapitel im Amboss zum Beispiel, ist mir aufgefallen, dass wenn ich auf “Begriff finden” klicke, wird der Arztmodus von alleine eingeschaltet und es werden viel mehr spezifische Inhalte im Dunkelblau gezeigt, sind diese dann wenig relevant für die M2 Prüfung, bzw. soll ich die kurz durchblättern?
Überleg mal, für wen der Arztmodus gedacht ist, dann weißt du die Antwort.
felicitously
01.06.2023, 20:57
Überleg mal, für wen der Arztmodus gedacht ist, dann weißt du die Antwort.
davo xD
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