Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arzt-Patienten-Verhältnis
Sinenomine_1
07.08.2023, 18:59
Meinst du nicht, dass du alt genug bist, selbst zu wissen, was du tun sollst? Wenn du sie unbedingt ansprechen möchtest, dann tu es. Aber sei nicht beleidigt, wenn sie dich professionell zurückweist, weil sie kein Interesse hat oder grundsätzlich keine (Ex)Patienten zu ihrem Freundeskreis zählen möchte. Wenn du zuviel Schiss hast, dann lass es. Aber frag um Himmelswillen doch nicht in einem Internetforum nach, ob du es tun sollst! Wir kennen dich nicht, wir kennen sie nicht, wir kennen die Situation nicht. Und wir haben keine Kristallkugel. Also…
Aber ihr könnt mir hier eben eine ärztliche Sicht schildern, das Arzt-Patienten-Verhältnis erklären, Erfahrungswerte teilen. Rechtliches, das mir nicht bewusst ist vielleicht auch...
Sinenomine_1
07.08.2023, 19:01
Meinst du nicht, dass du alt genug bist, selbst zu wissen, was du tun sollst? Wenn du sie unbedingt ansprechen möchtest, dann tu es. Aber sei nicht beleidigt, wenn sie dich professionell zurückweist, weil sie kein Interesse hat oder grundsätzlich keine (Ex)Patienten zu ihrem Freundeskreis zählen möchte. Wenn du zuviel Schiss hast, dann lass es. Aber frag um Himmelswillen doch nicht in einem Internetforum nach, ob du es tun sollst! Wir kennen dich nicht, wir kennen sie nicht, wir kennen die Situation nicht. Und wir haben keine Kristallkugel. Also…
Was es Frauen angeht bin ich immer sehr, sehr zurückhaltend, vorsichtig und auch ein Stück weit schüchtern. Aber in erster Linie geht es, um die fachliche Seite, ob so etwas überhaupt erlaubt ist, möglich ist und vorkommt, was es zu beachten gilt...
Nefazodon
07.08.2023, 19:25
Mein Rat: Lass es.
Aus Erfahrung heraus ist es zu 99,9% so, dass Du im Moment einfaches, professionell freundliches Verhalten deiner Ärztin überinterpretierst.
Mit so einer Frage bringst Du euch beide nur in eine unangenehme Situation.
Ich würde es lassen. Aber es ist deine Entscheidung.
Feuerblick
07.08.2023, 19:33
Was es Frauen angeht bin ich immer sehr, sehr zurückhaltend, vorsichtig und auch ein Stück weit schüchtern. Aber in erster Linie geht es, um die fachliche Seite, ob so etwas überhaupt erlaubt ist, möglich ist und vorkommt, was es zu beachten gilt...
Was es zu beachten gibt, muss SIE wissen, nicht du. Ansonsten schließe ich mich Nefazodon an.
Übrigens würde ich mal wetten, dass die allermeisten Ärztinnen sowas absolut creepy und unangenehm finden würden.
Sinenomine_1
07.08.2023, 19:55
Mein Rat: Lass es.
Aus Erfahrung heraus ist es zu 99,9% so, dass Du im Moment einfaches, professionell freundliches Verhalten deiner Ärztin überinterpretierst.
Mit so einer Frage bringst Du euch beide nur in eine unangenehme Situation.
Ich würde es lassen. Aber es ist deine Entscheidung.
Vielen Dank trotzdem für Ihre Antwort!
Dann habe ich das wohl unterschätzt. Ich hatte gedacht, dass Ärztinnen da bei einem kurzen und einmaligen Arzt-Patienten-Verhältnis offener für Kontakt nach Ende des Verhältnisses wären.
Sinenomine_1
07.08.2023, 19:57
Was es zu beachten gibt, muss SIE wissen, nicht du. Ansonsten schließe ich mich Nefazodon an.
Übrigens würde ich mal wetten, dass die allermeisten Ärztinnen sowas absolut creepy und unangenehm finden würden.
Auf jeden Fall sind die Ärzte hier absolut top, sie einschließlich. Ich werde mal in Ruhe darüber nachdenken, ob ich sie am Ende anspreche. Meine Hoffnung ist auf jeden Fall arg geschrumpft und Mut ist sowieso nicht vorhanden gewesen .
Gut. Andere würden sich keine Gedanken machen und sie einfach ansprechen, aber jeder Mensch ist eben anders.
Sinenomine_1
08.08.2023, 16:55
Ich hätte mir gewünscht, dass man mir hier Genaues zum Arzt-Patienten-Verhältnis sagt, wie es nach Ende der Behandlung rechtlich für eine Ärztin aussieht, allgemein Rechtliches, ob es Folgen für die Patienten hat, ob ein solches Gespräch legitim wäre.
Ich habe das Gefühl, dass hier der Schwerpunkt der Antworten dort liegt mir zu sagen, dass es nichts werden würde.
Es sieht auch nach Abschluss der Behandlung rechtlich mies für die Ärztin aus, aus dem nichts heraus (sie ist nicht Deine Nachbarin, Sportvereinsfreundin, Freundin des besten Freundes) mit Dir eine Freundschaft oder Beziehung zu haben.
Legitim liegt in den Augen des Betrachters. Alles ist irgendwo legitim, auch das Gestehen der grossen Liebe. Aber sie steht doof da. Abgesehen davon, dass sie ein intaktes und vollständiges Sozialleben haben wird & nicht alle 6 Wochen neue Freunde aus ihrem Patientenstamm rekrutieren wird. Sympathie darf man verspüren, aber das legt sich. Wie sich auch verknalltsein auf der Arbeit rasch legt. Macht nur Probleme. Entsprechend wird sie das nicht drauf ankommen lassen, sollte sie überhaupt noch dran denken. Das wird von nahezu allen professionell distanziert.
Feuerblick
08.08.2023, 17:20
Für den PATIENTEN hat das keine Konsequenzen - außer dass die Ärztin möglicherweise eine erneute Behandlung ablehnen und dich an einen Kollegen verweisen wird.
Legitim wäre ein solches Gespräch vielleicht aus dieser Sicht. Peinlich für alle Beteiligten aber auch.
WENN es Konsequenzen HÄTTE, dann für die Ärztin. Wurde dir aber schon ganz am Anfang geschrieben. Schon alleine deshalb wird sie sich nicht drauf einlassen. Ansonsten: Das was Bille schreibt…
Sinenomine_1
08.08.2023, 17:24
Es sieht auch nach Abschluss der Behandlung rechtlich mies für die Ärztin aus, aus dem nichts heraus (sie ist nicht Deine Nachbarin, Sportvereinsfreundin, Freundin des besten Freundes) mit Dir eine Freundschaft oder Beziehung zu haben.
Legitim liegt in den Augen des Betrachters. Alles ist irgendwo legitim, auch das Gestehen der grossen Liebe. Aber sie steht doof da. Abgesehen davon, dass sie ein intaktes und vollständiges Sozialleben haben wird & nicht alle 6 Wochen neue Freunde aus ihrem Patientenstamm rekrutieren wird. Sympathie darf man verspüren, aber das legt sich. Wie sich auch verknalltsein auf der Arbeit rasch legt. Macht nur Probleme. Entsprechend wird sie das nicht drauf ankommen lassen, sollte sie überhaupt noch dran denken. Das wird von nahezu allen professionell distanziert.
Hallo,
vielen Dank für die sachliche Antwort.
Das ist sehr aussagekräftig.
Schöne Grüße
Sinenomine_1
08.08.2023, 17:27
Für den PATIENTEN hat das keine Konsequenzen - außer dass die Ärztin möglicherweise eine erneute Behandlung ablehnen und dich an einen Kollegen verweisen wird.
Legitim wäre ein solches Gespräch vielleicht aus dieser Sicht. Peinlich für alle Beteiligten aber auch.
WENN es Konsequenzen HÄTTE, dann für die Ärztin. Wurde dir aber schon ganz am Anfang geschrieben. Schon alleine deshalb wird sie sich nicht drauf einlassen. Ansonsten: Das was Bille schreibt…
Danke für die Antwort.
Ich kann ja erstmal schauen wie die nächsten Wochen so verlaufen. So lange ich hier bin sage ich ihr sowieso nichts Privates.
Schöne Grüße
Sinenomine_1
08.08.2023, 17:40
Es sieht auch nach Abschluss der Behandlung rechtlich mies für die Ärztin aus, aus dem nichts heraus (sie ist nicht Deine Nachbarin, Sportvereinsfreundin, Freundin des besten Freundes) mit Dir eine Freundschaft oder Beziehung zu haben.
Legitim liegt in den Augen des Betrachters. Alles ist irgendwo legitim, auch das Gestehen der grossen Liebe. Aber sie steht doof da. Abgesehen davon, dass sie ein intaktes und vollständiges Sozialleben haben wird & nicht alle 6 Wochen neue Freunde aus ihrem Patientenstamm rekrutieren wird. Sympathie darf man verspüren, aber das legt sich. Wie sich auch verknalltsein auf der Arbeit rasch legt. Macht nur Probleme. Entsprechend wird sie das nicht drauf ankommen lassen, sollte sie überhaupt noch dran denken. Das wird von nahezu allen professionell distanziert.
"Abgesehen davon, dass sie ein intaktes und vollständiges Sozialleben haben wird & nicht alle 6 Wochen neue Freunde aus ihrem Patientenstamm rekrutieren wird"
Als Kind hat man ganz frei andere angesprochen, die man mochte. Egal woher sie kamen und welchen Status sie gehabt haben 😊
Auch die Respektpersonen? Lehrerin? Apothekerin? Arzthelferin? Kitamitarbeiterin? Busfahrerin?
Sie ist für Dich eine ganz andere Ebene. Das Triangel hängt schief! Und das wirst Du nie richten können. Bestenfalls wird sie nett lächeln und Dich dann ignorieren. Im worst case mit gleichgestellten drüber lästern.
Sinenomine_1
08.08.2023, 18:00
Auch die Respektpersonen? Lehrerin? Apothekerin? Arzthelferin? Kitamitarbeiterin? Busfahrerin?
Sie ist für Dich eine ganz andere Ebene. Das Triangel hängt schief! Und das wirst Du nie richten können. Bestenfalls wird sie nett lächeln und Dich dann ignorieren. Im worst case mit gleichgestellten drüber lästern.
Wenn ich hier kein Patient mehr bin? Warum ist sie eine ganz andere Ebene, wenn ich kein Patient mehr bin. In meinem Beruf arbeiten Ärzte unterstützend für mich, nicht anders herum.
Wenn sie lästern möchte, ist das ihre Entscheidung. Ich würde ihr das persönlich nicht zutrauen, aber in Falle dessen kann sie das gern auch offen machen. Ich würde mich nicht beschweren und bin dann ja nicht mehr hier. Das würde mir nichts ausmachen.
Feuerblick
08.08.2023, 18:41
Himmel! Du hast deine Entscheidung doch schon getroffen. Was willst du denn noch? Vor uns musst du dich doch nicht rechtfertigen. Versuchs halt. Für DICH hat es sowieso keine Konsequenzen. Und SIE wird wissen, was sie darf und will.
Ende…
Welcher Berufsgruppe arbeiten denn Ärzte unterstützend zu? Dem Kodierungsbeauftragten? :-D
Sinenomine_1
08.08.2023, 19:08
Welcher Berufsgruppe arbeiten denn Ärzte unterstützend zu? Dem Kodierungsbeauftragten? :-D
Sie haben ein gesundes Selbstbewusstsein. 😊😁
Espressa
08.08.2023, 19:13
Ich finde den Thread unterhaltsam!
Und frage mich, welcher Art die sozialen Probleme des TE sein mögen, dass er so Mühe hat Freunde zu finden. Und wie er darauf kommt, eine Ärztin könnte seine neue platonische Freundin werden. Wieso er das überhaupt will (wo doch Verliebtheit anscheinend keine Rolle spielt, oder doch?), und wieso er denkt, dass sie mit ihm befreundet werden wollte? Wieso sollte überhaupt eine Frau sich mit einem Mann anfreunden wollen? Sind doch spannende philosophische Fragen…
Sinenomine_1
08.08.2023, 19:20
Ich finde den Thread unterhaltsam!
Und frage mich, welcher Art die sozialen Probleme des TE sein mögen, dass er so Mühe hat Freunde zu finden. Und wie er darauf kommt, eine Ärztin könnte seine neue platonische Freundin werden. Wieso er das überhaupt will (wo doch Verliebtheit anscheinend keine Rolle spielt, oder doch?), und wieso er denkt, dass sie mit ihm befreundet werden wollte? Wieso sollte überhaupt eine Frau sich mit einem Mann anfreunden wollen? Sind doch spannende philosophische Fragen…
Also so viel verrate ich. Ich gehe nicht davon aus, dass sie mit mir befreundet sein möchte. Ich glaube auch nicht, dass ich mich trauen werde sie zu fragen. Ich möchte nur gerne die minimale Chance nutzen, falls sie doch für eine Freundschaft offen sein sollte. Wie gesagt gehe ich davon aber nicht aus.
Warum habe ich wenig Freunde? Standortwechsel im Beruf, Schicksalsschläge und vor allem meine Erkrankung. Ich habe ein paar Bekannte, bin aber im Alltag sehr eingeschränkt und daher besteht mein Leben fast nur noch aus Beruf und dem Überstehen des Alltags.
GENTLEsilence
08.08.2023, 23:06
Mich würde einmal interessieren, welche Ausbildung du hast , was du momentan studierst und wie alt du bist , wenn du dir sogar nochmals überlegst Medizin zu studieren und das obwohl der Alltag für dich eine Qual zu sein scheint. Darf ich fragen aufgrund welcher Erkrankung du auf Kur bist ?
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