Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sammlung Prüfungskommentare - IMPP - Anfechtung
hannahlein97
14.10.2023, 09:13
Die einzelnen Fragen genannt und jeweils entsprechende Quellenangaben.
Schaut eigentlich das Medilearn oder Amboss Team auch die Fragen auf evtl. Unstimmigkeiten durch oder machen das nur die Teilnehmer?
Meiner Meinung, kann auch nur ein Nicht-opioid Analgetikum als richtig gelten
( Unabhängig vom WHO- Schema) denn es wird gesagt, dass das Rettungspersonal nicht den NA nachfordert, das heißt es ist nur Nichtärztliches Personal vor Ort, die so oder so nicht Berechtigt sind Opiate zu verabreichen oder sehe ich das falsch.
PJ-Portalerin
14.10.2023, 09:53
Solltest du vom 2. Tag B29 (pertrochantäre Fraktur) sprechen: wir als Hausärzte sind vor Ort und führen die Analgesie durch.
PJ-Portalerin
14.10.2023, 09:54
Fände es sonst auch witzlos darüber entscheiden zu müssen, welche Kompetenzen der Rettungsdienst hat ohne dass die Situation mich betrifft.
PJ-Portalerin
14.10.2023, 10:19
Würde sich jemand opfern und nen Doc-Link hier reinstellen? Falls ihr nen Nichtmediziner zur Hand habt, kann diese Person ja auch einen erstellen, dann bleibt alles anonym :)
PJ-Portalerin
14.10.2023, 10:22
Würde es eigentlich reichen zu schreiben, dass die Mehrheit X genommen hat, man in der Literatur aber Y gefunden hat oder muss man in einem Kommentar Quellen für beides nennen, also sowohl die eigene Antwort als auch das Meistgewählte (wäre ja schon bisschen Mehrarbeit)?
Kampf-Muffin
14.10.2023, 10:27
Aber WHO-Stufenschema gilt doch nicht bei nem akuten Trauma, oder? Also im OP würde man ja auch nicht mit paracetamol oder so anfangen… und es gibt Rettungsdienstbereiche wo Opiate durch RD Personal komplett selbstständig gegeben werden dürfen…
ExamenM2_2023
14.10.2023, 10:40
Aber WHO-Stufenschema gilt doch nicht bei nem akuten Trauma, oder? Also im OP würde man ja auch nicht mit paracetamol oder so anfangen… und es gibt Rettungsdienstbereiche wo Opiate durch RD Personal komplett selbstständig gegeben werden dürfen…
Würde ich auch so sagen. Das Schema ist eher für chronische Schmerzen gedacht. Außerdem war doch ne Tachypnoe gegeben, oder? Also zur Anxiolyse macht halt dann dabei auch Paracetamol absolut keinen Sinn
Feuerblick
14.10.2023, 10:49
Schaut eigentlich das Medilearn oder Amboss Team auch die Fragen auf evtl. Unstimmigkeiten durch oder machen das nur die Teilnehmer?
Das machen immer nur die Teilnehmer.
Feuerblick
14.10.2023, 10:50
Würde es eigentlich reichen zu schreiben, dass die Mehrheit X genommen hat, man in der Literatur aber Y gefunden hat oder muss man in einem Kommentar Quellen für beides nennen, also sowohl die eigene Antwort als auch das Meistgewählte (wäre ja schon bisschen Mehrarbeit)?
Nein, das reicht nicht. Es muss inhaltlich falsch sein oder ein formaler Fehler vorliegen. Was andere als Lösung genommen haben oder hätten ist irrelevant.
PJ-Portalerin
14.10.2023, 11:32
Danke!
Finde ja schon, dass das IMPP es sich ein bisschen leicht macht, uns nach 100 Tagen lernen und drei Tagen Prüfung nur drei Tage einzuräumen, in denen man rausfinden soll, worauf das IMPP denn eigentlich hinauswollte und dann noch die verschiedenen Interpretationen schlüssig zusammenzulegen.
darkdayzero
14.10.2023, 11:38
WHO-Stufenschema im Notfall… Das glaubt ihr doch selber nicht.
Wenn ihr später zu einem Verkehrsunfall gerufen werdet und euer Pat ist im Auto eingequetscht, fangt ihr dann auch erstmal mit Ibu an?
Edit: steht auch so auf Amboss. Kapitel Schmerztherapie, Arztmodus aktivieren -> Therapieempfehlungen -> Akutschmerztherapie
PJ-Portalerin
14.10.2023, 13:10
Habe nen Link https://docs.google.com/document/d/1-cL55Rx0C_cZeT2f9zIEfh_EldZckExmf4P84u4UZ-o/edit
Würde es eigentlich reichen zu schreiben, dass die Mehrheit X genommen hat, man in der Literatur aber Y gefunden hat oder muss man in einem Kommentar Quellen für beides nennen, also sowohl die eigene Antwort als auch das Meistgewählte (wäre ja schon bisschen Mehrarbeit)?
Ich weiß es nicht genau, wonach das IMPP Fragen aus der Wertung nimmt, aber es ist wichtig, mit Richtlinien, akzeptierten Lehrbüchern oder andere anerkannte Quellen zu argumentieren; mit korrekter Quellenangabe (also Internetseite mit Uhrzeit, Buch mit Ausgabe und Seite oder, oder) und ob es ein formaler oder inhaltlicher Fehler ist.
Die Frist zum Anfechten der Aufgaben läuft heute am Sonntag den 15. Oktober 2023 ab.
Anbei ein paar alte Beispiele vom F2022
Achtung, kein aktuelles Dokument
https://docs.google.com/document/d/1V1jTiOkS_kcUNW7YfKb9mDILY-f3ARiGCu68tR_3Ukg/edit
WHO-Stufenschema im Notfall… Das glaubt ihr doch selber nicht.
Wenn ihr später zu einem Verkehrsunfall gerufen werdet und euer Pat ist im Auto eingequetscht, fangt ihr dann auch erstmal mit Ibu an?
Edit: steht auch so auf Amboss. Kapitel Schmerztherapie, Arztmodus aktivieren -> Therapieempfehlungen -> Akutschmerztherapie
Wir sind alle etwas angespannt bis wir Gewissheit haben, aber es bringt nichts uns fertig zu machen.
Ich bin Rettungsassistent und fahre seit Jahren in der Rettung, und natürlich ist eine Paracetamol bei einem Trauma nicht ausreichend.
Aber es wichtig ist zu berücksichtigen, welche Medikament bisher in Eigenmedikation oder verordnet eingenommen wurden, da das die weitere Therapie bestimmt.
Das WHO-Schema dient der Orientierung, um grundlegende Fehler zu vermeiden (z.B. welche Analgetika nicht miteinander kombiniert werden sollten)
Was wir glauben, ist auch unwichtig für das Ergebnis. Wir müssen nur nachweisen, dass eine Aufgabe mehr als ein Ergebnis zulässt oder die angebotenen Antwortmöglichkeiten nicht richtig oder logisch sind.
Das ist an Quellen zu belegen und das WHO-Schema ist eine angemessene und anerkannte Quelle und wenn uns das hilft ist es doch egal wie wichtig sie in unserer späteren Arbeit sein wird.
Wlc39 (mein Versuch 1/11)
Nehme ordentliche und zielführende Hinweise entgegen.
Tag 1 A90 / B79
inhaltlicher Fehler
Es gibt drei Antwortmöglichkeiten
Antwort A oder B laut chirurgischer Leitlinie [1]
Es existiert kein klarer Konzens, welche Therapie vorteilhafter ist, nur eine Empfehlung Grad B und eine Evidenz Grad 1 (Seite 14 unter 7.3).
Antwort B oder C laut Msd Manual - Ausgabe für medizinische Fachkreise
„Zur Reposition einer posterioren Ellenbogenluxation wird eine Zug-Gegenzug-Technik empfohlen. In der Regel ist eine prozedurale Sedierung und Analgesie während des Eingriffs (PSA) erforderlich.“
Damit die Reposition gut und ohne möglichen Schaden gelingen kann, braucht eine ausreichende Relaxation. In der Aufgabe wird von einem dreijährigen Jungen ausgegangen, inwieweit dieser ohne Schmerzmittel ausreichend relaxiert ist erklärt sich mir nicht.
Da sowohl die Analgesie als auch die Reposition als therapeutische Maßnahme zu verstehen sind und nicht nach der Reihenfolge gefragt wird, sind beide Antworten gleichwertig.
Quellen
[1] file:///home/desk/012-034l_S2e_Ellbogen-Erstluxation_2019-05_01.pdf
[2] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/verletzungen,-vergiftungen/reposition-von-luxationen-und-subluxationen/reposition-einer-posterioren-ellenbogenluxation
Ohne die Frage zu kennen, aber aus dem Kontext heraus, das WHO Stufenschema ist für Tumorpatienten, man kann es erweitern auf den chronischen Schmerzpatienten, aber nicht auf den traumatischen akuten Schmerz!
PJ-Portalerin
15.10.2023, 15:32
Was wäre eigentlich ein formaler Fehler? Tut mir leid, mir fällt das echt schwer
Feuerblick
15.10.2023, 15:34
Wenn z.B. in der Fragestellung oder in den Antworten ein Wort fehlt. :-nix
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