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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unfähig länger im OP zu stehen



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ehem-user-04-01-2024-1151
20.11.2023, 18:08
Das war nicht vorwurfsvoll gemeint :-keks .

Nein, nein, so habe ich das auch nicht verstanden :)

runningMan18
21.11.2023, 10:55
PS: Einfach nett fragen, dass man nur auf Stationen arbeiten will und dann ist alles gut.

Feuerblick
21.11.2023, 12:15
Klar, statt mit den Leuten zu reden einfach mal am ersten Tag Konfrontation… SUPER Idee!

skalpellbitte
21.11.2023, 13:29
Soll durchaus Häuser geben, die ihre PJler nicht nur als Hakenhalter sehen, sondern auch ein bisschen Lehre am Tisch betreiben…

Nähen und Knoten braucht man durchaus auch in OP-fernen Fächern, wenn’s nicht gerade die Psychiatrie ist.

Feuerblick
21.11.2023, 14:24
Und selbst wenn es keins dieser guten Häuser wäre - man kann sein Verhalten ja durchaus auch noch im Verlauf eskalieren statt sich gleich als Querulant unbeliebt zu machen.

ehem-user-04-01-2024-1151
21.11.2023, 19:09
Ich werde „den Teufel tun“ mich da mit irgendwelchen Leuten anzulegen oder sofort zu verweigern. Ich will ja gar nicht verweigern, sondern habe ja Interesse auch im PJ was zu lernen. Die PJ-Bewertungen haben mich allerdings wirklich schockiert. Ich erwarte schon, dass ich, wenn ich wirklich nicht mehr kann abtreten darf. Schon allein deshalb, um die Patienten-Sicherheit zu gewähren. Wenn ich wirklich ins OP Gebiet kippen würde, wäre das ja fatal für die Patienten. Und natürlich möchte ich nicht neben dem C Bogen stehen, während geröntgt wird. Da würde ich auch Konsequenzen ziehen. Habe das schon in PJ-Bewertungen gelesen, dass das einfach gemacht wurde. Ich denke, das ist eine Sache, die sich niemand gefallen lassen sollte. Jeder sollte körperlich unversehrt aus dem PJ gehen. Mehr verlange ich ja gar nicht. Ich möchte nur den Ärzten von vornherein sagen, dass ich Die körperlichen Voraussetzungen für den OP nur bedingt erfülle. Und dass ich durchaus schon mehrfach kollabiert bin. Sie sollten also wissen, worauf sie sich einlassen, da ich gegebenenfalls während der OP „ersetzt“ werden müsste. Mir ist auch klar, dass es im BJ meist nicht fair zugeht. Die Streiks für ein faires Budget kommen ja auch nicht von ungefähr. Trotzdem sehe ich das PJ noch als letzte Möglichkeit zum üben an.

Feuerblick
21.11.2023, 20:14
Glaub mir, wenn du sagst, dass dir schwummrig wird, darfst du SOFORT abtreten und bekommst sogar noch ganz viel Zuwendung vom OP-Personal. Kein Operateur will dich in seinem OP-Situs liegen sehen. Mach dir da keine Gedanken. Passiert übrigens auch chirurgischen Assistenzärzten mal. Und kein Operateur der Welt lässt dich im Röntgenfeld rumstehen. Warum auch? Und schon mal gar nicht ohne wundervoll schwere Schürze um dich herum. Ich glaube, du hast wirklich einfach zu viele Horrorgeschichten gehört und gelesen.

Kampf-Muffin
23.11.2023, 17:22
Ich weiß nicht, ob dir das hilft Baby Fatso, aber ich habe auch schon erlebt, dass mir schummerig wurde im OP (bin dann natürlich abgetreten), danach hatte ich logischerweise erstmal große Angst, dass das wieder passiert. Tat es nicht, ich habe eine Gyn Famulatur und Blockpraktikum mit jeweils relativ viel OP-Zeit (gut, in der Gyn sind viele Punkte nicht so wahnsinnig lang, aber trotzdem) auch teilweise lange Punkte wie DIEP-Flap, gut überstanden ohne, dass mir nochmal schwindlig wurde. (Ich bin grundsätzlich körperlich relativ fit und kräftig, also idk wie das auf deine Situation übertrgabar ist, nur um den Punkt zu bekräftigen, dass einmal Schwindel im OP nicht heißen muss, dass einem dann immer wieder schwindlig wird)

ehem-user-04-01-2024-1151
24.11.2023, 16:21
Das wird bei mir leider nichts bringen, da ich immer diese Probleme habe und es ist ja nicht nur der Schwindel sondern auch die Schweißausbrüche und die Fehlhaltung. Da kommt leider ziemlich viel zusammen. Aber trotzdem danke für den Tipp

Tramaldol
27.11.2023, 19:11
So ganz ernst nimmt niemand Studenten. Die dürfen gerne fragen, mithelfen, Praxis erleben, etwas Lernen. Komplett eigenverantwortlich behandeln die keine Patienten.
Bei uns gab's einige Kommilitonen, die das auf die Spitze getrieben haben mit langen Pausen in der Cafeteria, nach dem Mittag nach Hause, oder vor OP gedrückt wegen orthostatischen Problemen, nur in kleine OPs gegangen (Handchirurgie) oder direkt angekündigt. Als Student hat man nicht unbedingt ein DECT und ist erreichbar. Hauptsache man zeigt ab und zu Anwesenheit. Es gab da sicher einige, die es übertrieben haben und es gab Null Konsequenzen in letzter Instanz, weil keiner für solche "Strafmaßnahmen" noch Zeit im klinischen Alltag hatte. Das sind Studenten, die eh bald wieder weg sind und netterweise morgens immer die Blutabnahmen machen. Sollen sie etwa nachsitzen wie in der Schule? Oder man treibt den Konflikt auf die Spitze und schaut sich zwei Wochen länger grimmig an, streitet womöglich auf Station, wer wo was machen soll. Bei Studenten? Das PJ ist quasi nicht bezahlt, der Schaden hält sich gering für die Klinik.

Kein Chirurg will, dass du ihm in sein OP-Gebiet reinfällst. Mach dir keine Sorgen.

ehem-user-04-01-2024-1151
28.11.2023, 19:31
Wie gesagt, ich will mich nicht davor drücken oder irgendwelche Pausen überziehen. Ich möchte nur, dass die Chirurgen der Abteilung wissen, dass ich körperlich eingeschränkt bin und es nicht nur die orthostatischen Dinge sind. Dass man als Student nicht unbedingt ernst genommen wird weiß ich. Aber ich hoffe der schon auf Verständnis, dass manche Dinge einfach nicht so laufen können, wie sie sollen, weil die Studenten körperlich eben auch nicht alles können. Und die Gefahr in den Situs zu kippen, ist wirklich groß bei mir. Ich will da auch nicht „den Helden spielen“ und um jeden Preis durchhalten bis ich umfalle, sondern sage das natürlich rechtzeitig vorher. Alles andere wäre wirklich verantwortungslos

][truba][
02.12.2023, 18:07
Das interessiert doch zunehmend wirklich niemanden. Sicher, es gibt bestimmt ein paar Abteilungen und/oder frustrierte Kollegen, die einem mal n Spruch drücken. Aber wenn der Student engagiert ist, ist es super und es macht Spaß ihm was beizubringen. Will er nicht in den OP auch gut. Will er viel in den OP, auch gut. Nur offenes Desinteresse ist halt nervig, aber das scheint bei dir ja nicht vorzuliegen.