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Jukka666
07.08.2024, 07:45
Also meine Frau war einige Monate beim MD (Bayern) und hat dann wieder Reißaus genommen...(Orthopädie, PhysMed FÄ, vorherige Stelle klassischer Klinikfrust).

Rückblickend hat sie grob berichtet:
- Hat natürlich seine angenehmen Seiten: die Kollegen waren schon alle sehr nett, man hat halt Bildschirmarbeit und es ist weniger stressig.
- In ihrem Fall wurde ihr allerdings die ZB Sozialmedizin in Aussicht gestellt, inkl. sozialmediz. Begehungen bei den patienten daheim, hat dann allerdings nicht gestimmt (Personalmangel, die Pflege hat den praktischen Teil übernommen, die WB-Befugnis war gar nicht da)...

- Teils musste sie sehr wohl fachfremde Dinge wie Gutachten und Anfragen bearbeiten (massiver Bedarf an Psych-Fächern), die konnte sie zwar oft ablehnen, aber erstmal kommen sie rein.
- Sie war teils mit Anträgen bearbeiten um 11 Uhr fertig, sie wurde dann ermahnt, sie solle ruhig bis 16 Uhr machen, weil sonst wäre sie zu schnell und es würde noch mehr auf den Schreibtisch kommen.
- Homeoffice gabs anfangs nicht ("Vertrauenssache"), vielleicht 1 Tag pro Woche nach der Probezeit. Sie musste dann 1h Arbeitsweg mit Zug teilweise nehmen für Online-Einarbeitung...d.h. sie sass beim MD im Büro für eine Zoom-Konferenz mit einem vorgesetzten...

- Und es gab schon manche ärztlichen Kollegen, die "schwierig" waren. Z.B. Allgemeinmediziner, die jahrzehntelang aus der Pat.versorgung raus waren, aber ihr sagen wollten, wie man Knieprothesen macht und entsprechend Anträge oder Gutachten im Stil der 90er jahre abgelehnt und bearbeitet haben (obwohl jene fachlich wohl korrekt waren)..
Nach einigen Jahren ohne Klinikupdates bist du halt auch raus aus deinem Fachgebiet...

- Die Bezahlung ist zwar fair, aber natürlich weit weg von einer OA-Bezahlung. Dafür halt kaum Üst, keine Nachtarbeit, keine WE.
- Es war am Ende einfach zu langweilig. Und sie wohl zu jung..

Feuerblick
07.08.2024, 19:01
Hmmm.. das ist sehr gegen die übliche Erfahrung. Da hatte sie Pech. Wir haben ausreichend Arbeit für viele, viele Überstunden, die SozMed bekommt man bei uns bisher ohne Probleme, Homeoffice ist (Personalmangel) Verhandlungssache und klappt eigentlich immer. In der Probezeit anfangs halt nicht, aber nach einer gewissen Zeit auf jeden Fall. Wieviel ist von Bundesland zu Bundesland allerdings unterschiedlich, das stimmt. Da sind Bayern und Berlin-Brandenburg restriktiver als der Rest, habe ich den Eindruck.
WB-Befugnis für die SozMed ist normalerweise auch im Dienst vorhanden (meistens beim Ärztlichen Leiter des jeweiligen Dienstes). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Bayern nicht der Fall sein soll.
Dass man auch fachfremde Dinge tun muss, ist normal. Aber man hat zu jedem Fach einen Ansprechpartner, mit dem man die Dinge besprechen und von dem man sie lernen kann. Zu fachfremde Dinge kann und darf man natürlich ablehnen. Die Bereitschaft zum Blick über den fachlichen Tellerrand incl. Recherche wird allerdings schlicht erwartet. Sonst wäre der Job aber auch todlangweilig.

Und wer fachlich raus aus dem eigenen Gebiet ist, der macht was falsch. Ich bin seit 10 Jahren nicht „raus“ und könnte vermutlich relativ schnell auch wieder in Praxis oder Klinik einsteigen - aber man muss sich halt auch fortbilden wollen. Angebote gibts genug und man bekommt auch externe Fobis wie Kongresse zumindest ermöglicht und teilweise gezahlt. Aber gut, gibt immer Kollegoiden, die meinen, sie hätten es nicht nötig. Die gibt es aber auch in der Praxis/Klinik und da ist der angerichtete Schaden wesentlich größer. :-nix

Insgesamt finde ich die Erfahrung SEHR ungewöhnlich. Selbst für Bayern, obwohl da einiges anders läuft als anderswo. :-))
Die meisten anderen Dinge stehen hier schon im Text. Viel mehr habe ich da per PN auch nicht geschrieben.

Jukka666
08.08.2024, 10:29
Hmmm.. das ist sehr gegen die übliche Erfahrung. Da hatte sie Pech.

Das glaube ich auch ein bisschen, und das weiß sie auch. Sie hatte sich für den MD entschieden, weil ein geschätzter Kollege von mir so begeistert war (und immer noch ist!). Der macht allerdings Krankenhausbetreuung und arbeitet anders.

In ihrem Fall war ja vieles auch wirklich gut: gutes Einarbeitunskonzept, nette Leute usw. Als Arbeitsgeber an sich kann man so nix sagen.

Aber Tatsache war, dass die WB-Befugnis nicht geklärt war, weil der entsprechende Mensch in Rente ging und das genau zu ihrer Zeit (und das wussten sie) und meinem Kenntnisstand aktuell auch keiner vom MD Bayern die Befugnis hat (nach neuer WBO). Das war halt anders abgesprochen.

Auch die Patientenkontakte wurden anders versprochen.
Und über den Tellerrand schauen war für sie kein Problem, mag es aber für andere sein.

Auch so Eigenheiten wie einen persönlichen Trolley für das Bürosharing zu haben und nicht mal ein persönliches Bild auf den Schreibtisch stellen zu dürfen, weil das muss ja "neutral" bleiben, war befremdlich... hat aber vielleicht mit MD an sich nix zu tun.

Leider ätzend war auch die Tatsache, dass ihr eigentlicher Arbeitsort in unserer Region war, die Einarbeitung aber in einer entfernten Grosstadt statt finden musste - und das 3 Monate lang - und das fast alles per Zoom!

Das war halt Kafkaesker Behördenkalauer....

Ich möcht auch nicht nur negatives sagen, aber bei ihr war es schon streckenweise so, dass manche Entscheidungen "diskret gepusht" wurden, obwohl sie eigentlich anders entscheiden wollte (und am Ende auch oft hat!)...und der Kenntnisstand mancher Kollegen war eben erschreckend passé und viele waren sogar stolz drauf.

In der Gesamtschau war ihr das eben zu eintönig.

Aber es war sehr gut, dass sie es gemacht hat! Denn man bekommt wirklich einen guten Einblick ins Gesundheitssystem!

Feuerblick
08.08.2024, 11:26
Sehr seltsam. Das mit der Weiterbildungsbefugnis muss ich mal meine bayrischen Kollegen fragen. Das wäre wirklich bekloppt.
Unsere Schreibtische sind bunt mit Fotos, persönlichen Dingen… alles ganz normal. Dafür haben wir nur Tasche/Rucksack und keinen Trolley. :-))
Einarbeitung findet auch da statt, wo man später arbeiten soll. Sprich: Wäre ich hier in der Region angestellt, würde ich auch hier eingearbeitet.
Entscheidungen „pushen“ geht nicht. Wir versuchen zwar alle, in etwa die gleiche Herangehensweise zu haben (oft gibt es da ja auch entsprechende Stellungnahmen), was aufgrund der Vergleichbarkeit (es sollte nicht vom Gutachter abhängen, ob etwas genehmigt wird oder nicht!) auch sehr sinnvoll ist, aber am Ende ist es MEIN Gutachten und MEINE Verantwortung. Das wird bei uns auch gelebt.
Da haben die Zuständigen mal richtig Bockmist gebaut. Höre ich tatsächlich aber zum ersten Mal, obwohl ich eigentlich mit Kollegen aus allen MDen Kontakt habe. Ich hoffe, sie hat das damals auch so kommuniziert? Da wäre ich auch wieder abgehauen!

Jukka666
08.08.2024, 14:43
Sehr seltsam. Das mit der Weiterbildungsbefugnis muss ich mal meine bayrischen Kollegen fragen. Das wäre wirklich bekloppt.
Unsere Schreibtische sind bunt mit Fotos, persönlichen Dingen… alles ganz normal. Dafür haben wir nur Tasche/Rucksack und keinen Trolley. :-))
Einarbeitung findet auch da statt, wo man später arbeiten soll. Sprich: Wäre ich hier in der Region angestellt, würde ich auch hier eingearbeitet.
Entscheidungen „pushen“ geht nicht. Wir versuchen zwar alle, in etwa die gleiche Herangehensweise zu haben (oft gibt es da ja auch entsprechende Stellungnahmen), was aufgrund der Vergleichbarkeit (es sollte nicht vom Gutachter abhängen, ob etwas genehmigt wird oder nicht!) auch sehr sinnvoll ist, aber am Ende ist es MEIN Gutachten und MEINE Verantwortung. Das wird bei uns auch gelebt.
Da haben die Zuständigen mal richtig Bockmist gebaut. Höre ich tatsächlich aber zum ersten Mal, obwohl ich eigentlich mit Kollegen aus allen MDen Kontakt habe. Ich hoffe, sie hat das damals auch so kommuniziert? Da wäre ich auch wieder abgehauen!

https://www.blaek.de/weiterbildung/befugtensuche

Also darunter ist keine Befugnis für ZB Sozialmed. für MD Bayern zu finden (ausserhalb WBO 2004? Aber wahrscheinlich gilt diese ja als Bestandsschutz weiter?). Daran lag es am Ende aber nicht...
So unterschiedlich kann es sein, aber vielleicht ist ja jetzt mit der neuen Geschäftsführung auch wieder alles anders. Ist ja schließlich auch schon über ein Jahr her. :-)

Feuerblick
08.08.2024, 16:48
Ich fürchte eher nicht, dass jetzt alles besser ist. :-))

Relaxometrie
08.08.2024, 16:54
Bei den MD-Gutachten geht es doch immer darum, dass ein Versicherter etwas bezahlt haben möchte, die Krankenkasse es aber eher nicht bezahlen möchte und deswegen den MD um ein Gutachten bittet, oder gibt es noch andere Konstellationen, zu denen der MD Stellung nimmt?
Wieviele Anfragen lehnst Du ab, wieviele kannst Du im Sinne des Versicherten positiv entscheiden, Feuerblick? Und wie schätzt Du die Anfragen der Versicherten ein? Sind da viele dreiste und fordernde Anfragen, oder überwiegend gerechtfertigte? Vermutlich eine 50/50-Mischung?

Feuerblick
08.08.2024, 17:39
Das ist einfach eine gute Mischung. Von ganz normal bis „Will aber“-dreist gibt es alles. Wie in der Praxis und in der Klinik eben auch. Vom Kollegoiden, der einfach alles zu Geld macht (egal, ob es sinnvoll ist oder nicht) bis zum Kollegen, der wirklich nur beantragt und verordnet, was medizinisch sinnvoll ist. Von Kollegen, die sachliche Widersprüche schreiben bis zu Kollegen und Patienten, die einen spätestens im Widerspruch beleidigen oder gar Gewaltdrohungen aussprechen.
Genauso verteilen sich auch Zustimmung oder Nicht-Zustimmung in den Gutachten. Normalverteilt halt. :-))

Es geht eigentlich nie darum, dass die Kasse etwas nicht zahlen möchte sondern es geht in aller Regel um Fragen, bei denen eben nicht klar ist, ob die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind (so etwas wie Off-Label, Hilfsmittel, Cannabis, Heilmittel-Dauerverordnungen, Untersuchungsmethoden außerhalb des EBM uvm.). Das ist für die Mitarbeiter der Krankenkassen, die heute oft nur Quereinsteiger sind, nicht immer ersichtlich.

Der MD lehnt übrigens nicht ab oder genehmigt. Der MD schlägt der Kasse anhand medizinischer und gesetzlicher Vorgaben vor, wie sie mit dem Antrag umgehen kann. Die Ablehnung oder Genehmigung liegt ausschließlich (!) bei der Krankenkasse und nirgendwo sonst. Und natürlich gibt es Möglichkeiten, bei nicht erfüllten Vorgaben darauf hinzuweisen, dass etwas medizinisch State of the Art oder sinnvoll ist. Dann kann die Kasse, weil sie halt die Hoheit über das Leistungsrecht hat, selbst entscheiden, ob sie etwas zahlt oder ob sie sich auf die rein gesetzlichen Vorgaben zurückzieht.

Außerdem gibt es noch viele andere Konstellationen (z.B. Kodierfragen, reine Abrechnungsfragen, was nur Krankenhäuser oder spezielle Praxen betrifft, aber keinen Versicherten), bei denen MD-Stellungnahmen benötigt werden. Das ist ein riesiges Feld.
Und natürlich die ganzen Pflege-Einstufungen, ambulante Intensivpflege…

Relaxometrie
08.08.2024, 21:05
Danke für die ausführliche Antwort.

Ich hatte vorher nur in die Richtung gedacht, dass Patienten zu viel einfordern würden. Daran, dass man beim MD auch Akten auf den Tisch bekommen, weil Kollegoiden unseriöse Methoden empfehlen, um Gewinne zu generieren, habe ich gar nicht gedacht. Wahrscheinlich, weil ich davon ausgegangen bin, dass komische Außenseitermethoden eh privat abgerechnet werden würden.

Und Gewaltandrohungen in einem Widerspruch??? Wie doof kann man sein? Wenn man im Widerspruchsschreiben unfreundlich wird, ist es ja eine Sache. Aber Gewaltandrohungen auch noch schriftlich kundzutun? Machen diese Leute sich gar keine Gedanken darüber, dass es dann ganz einfach gegen sie zu verwenden ist und sie sich ggfs. sogar strafbar machen?

Feuerblick
09.08.2024, 06:58
Das musst du die Leute fragen… Beleidigungen, Gewaltandrohungen, persönliches Erscheinen/Stalken an Dienststellen. Kommt jetzt nicht ständig vor, aber hat man durchaus. Manchen Menschen ist einfach wurscht, dass sie sich strafbar machen könnten.

Und: Nur weil etwas privat abgerechnet wird, heißt das ja nicht, dass die Versicherten das nicht von ihrer Kasse zurückhaben wollen. Egal, ob seriös oder Blödsinn. Weil Kasse ist für fast jeden All-inclusive (glauben sie).

Choranaptyxis
09.08.2024, 17:44
Ach krass, Gewaltandrohungen schriftlich? Selten doof. Aber gut, die Kinderstube ist ja bei manchen nicht gut gewesen.
Was sind denn die gesetzlichen Vorgaben? Und so etwas wie Untersuchungsmethoden außerhalb des EBM entscheide man dann anhand von Studien oder Leitlinien?
Hilfsmittel sind ja oft individuell. Wonach entscheidet man da?
Wäre privates Interesse, meine AFO-Orthese mit Carbonfeder-Verordnung ist diese Woche zum MD gegangen. Bei der letzten Prüfung hatte ich auf einmal eine OP mehr laut Begründung als ich extra auf einem Zettel notiert hatte und als wesentlichen Grund eine Diagnose, die seit 1,5 Jahren nicht das Problem ist :-oopss

Feuerblick
09.08.2024, 17:56
Für die Hilfsmittel gibt es eine Hilfsmittelrichtlinie und ein Hilfsmittelverzeichnis. So sehr individuell ist das eigentlich nicht.
Für Cannabis, Off-Label und neue Untersuchungs/Behandlungsmethoden gibt es gesetzliche Vorgaben, die erfüllt sein müssen. Stichwort SGB V. Dann gibt es das Arzneimittelgesetz und noch soooo viel mehr.
Ja, man schaut sich natürlich Leitlinien an. Die helfen aber nix, wenn die o.g. gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt sind. Studien braucht man sowieso, weil die auch in den gesetzlichen/untergesetzlichen Vorgaben vorkommen.

ABER es ist grundsätzlich so, dass eine Versorgung ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein muss und dass sie das Maß des Notwendigen nicht übersteigen darf. Sprich: Du bekommst ein „Auto“, mit dem du fahren kannst, aber ganz sicher nicht den „Luxuswagen“, der alles kann. Für Luxus muss man draufzahlen.

Choranaptyxis
10.08.2024, 13:02
Danke für die Erklärung. Ich fand die Hilfsmittel-Richtlinie, also den Versorgungsanspruch, sehr wage formuliert, aber gut, wenn man Drinnen ist bzw. die Anträge sieht, ist das schon klarer.
Bekommt man da eine gute Einarbeitung? Weil anfangs ist das vermutlich schon komplett neu bzw. eine ganz andere Sichtweise.

Zum Luxus, das weiß ich (Zuzahlung bei der Kompression nutze ich immer). Bei den Orthesen fangen wir extra "klein" an, ob das ausreicht bevor es teuer wird. Gerade laufen und länger stehen können finde ich nicht Luxus plus Hinauszögern der TEP (oder Versteifung, falls dann die Streckung ausfällt). Alternative ist eben Pech gehabt oder Muskelersatzplastik, wobei da Kraftgewinn nicht garantiert ist. Daher der Orthesenversuch.

rafiki
17.08.2024, 16:15
Bisher dachte ich immer, der MD steht dafür, dass Mindeststandards in der Medizin eingehalten werden.
Kürzlich war eine Abordnung dieses Dienstes in meiner Klinik und anerkannte, dass die Hälfte der Ärzte reguläre Arztstellen ausfüllt, obwohl sie keine Approbation besitzen, auf nicht absehbare Zeit, der deutschen Sprache nicht mächtig sind, kaum medizinische Grundfertigkeiten haben und aus zweifelhaften Nicht-EU-Ländern kommen.
Aber in der Psychomedizin kann man es ja machen, die Pat.deppen merken eh nicht, was Qualität ist....anders, als dass Schmiergelder geflossen sind vom Konzern, der kräftig expandiert auf Kosten von Pat. und MA, kann man sich dass kaum vorstellen.

Feuerblick
17.08.2024, 16:25
Weißt du denn, was man dem MD auf dem Papier präsentiert hat? Papier ist ja geduldig und gerade große Konzerne verstehen sich gut darauf, alles superduper aussehen zu lassen und die Zahlen zu… äh… überarbeiten. Ohne Beweise kann man halt auch nix machen. :-nix
Ich hoffe, du hast die MD-Kollegen zur Seite genommen und ihnen erklärt, wie es wirklich läuft?
An Schmiergelder würde ich aber nicht glauben. An wen auch? Eher daran, dass eure Obersten verdammt gute Blender sind.

rafiki
17.08.2024, 17:13
Natürlich haben die Oberen den MD beschissen mit gefälschten Papieren. Und natürlich in Geheimsitzung, wo die Gäste abgeschirmt werden von normalen MA. Und Blender - ja, vom Feinsten. Einer der CÄ ist vom AA direkt CA geworden mit grauenvollen "Fähigkeiten", permanenter Schädigung von Menschen, der andere empfängt die Pat. seiner Privatpraxis während der Klinikarbeitszeit für horrende Summen (GOÄ-Sätze von "Factoring" von 7 bis 8), allenfalls unteres Mittelmaß.

Feuerblick
17.08.2024, 17:17
Joa… so hatte ich mir das vorgestellt. Aber es gibt ja durchaus Ämter, denen man schräge Verhältnisse mal (oder immer wieder) melden kann und sollte. :-nix

rafiki
17.08.2024, 19:03
Genau das werde ich tun, mich endlich trauen.

Feuerblick
17.08.2024, 21:03
Mach das! Irgendwann muss so mancher Konzern auch mal die Konsequenzen spüren. Dann noch ein bisschen schlechte Presse… alles schon gesehen.

Thomas24
18.08.2024, 22:55
Hm... klingt fast ein bisschen nach dem grünen H...
Nicht, dass die anderen besser wären :D