Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbung erste Stelle
Kampf-Muffin
19.07.2024, 07:28
Hi zusammen, ich hab bei der Forensuche leider nichts so richtig passendes (und aktuelles) gefunden, deswegen jetzt hier:
Ich bin gerade im dritten Tertial PJ und werde in den nächsten Monaten anfangen, mich zu bewerben. Mein aktueller Plan ist, in der Inneren in meinem PJ-Haus anzufangen (Maximalversorger, also gibt mehrere innere Abteilungen), langfristig sehe ich mich aber eher in der Allgemeinmedizin bzw. in der allgemeinen Inneren als in einer Subspezialisierung. Jetzt ein paar Fragen:
- was sind allgemein "musts" in der Bewerbung? (Foto? was muss erwähnt werden, was nicht? bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist...)
- kommt es schlecht an, sich in mehreren inneren Abteilungen im gleichen Haus gleichzeitig zu bewerben?
- sollte man erwähnen, dass man (eher) die Weiterbildung Allgemeinmedizin anstrebt?
Vielleicht gibt es ja hier ein paar Leute, die Erfahrung haben oder sogar selbst schon Bewerbungen entgegengenommen haben :)
Liebe Grüße
"Sehr geehrter Herr Chefarzt,
ich bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist. Gerne würde ich trotzdem in Ihrer Abteilung als Assistenzärztin arbeiten.
Viele Grüsse,
Kampfmuffin."
"Sehr geehrtes Kampfmuffin,
sie erfüllen leider nicht unser gewünschtes Profil. Ich kann ihnen trotzdem drei Stellen anbieten. Können sie heute nachmittag noch anfangen?
Der Chefarzt"
Matzexc1
19.07.2024, 10:30
Hi zusammen, ich hab bei der Forensuche leider nichts so richtig passendes (und aktuelles) gefunden, deswegen jetzt hier:
Ich bin gerade im dritten Tertial PJ und werde in den nächsten Monaten anfangen, mich zu bewerben. Mein aktueller Plan ist, in der Inneren in meinem PJ-Haus anzufangen (Maximalversorger, also gibt mehrere innere Abteilungen), langfristig sehe ich mich aber eher in der Allgemeinmedizin bzw. in der allgemeinen Inneren als in einer Subspezialisierung. Jetzt ein paar Fragen:
- was sind allgemein "musts" in der Bewerbung? (Foto? was muss erwähnt werden, was nicht? bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist...)
- kommt es schlecht an, sich in mehreren inneren Abteilungen im gleichen Haus gleichzeitig zu bewerben?
- sollte man erwähnen, dass man (eher) die Weiterbildung Allgemeinmedizin anstrebt?
Vielleicht gibt es ja hier ein paar Leute, die Erfahrung haben oder sogar selbst schon Bewerbungen entgegengenommen haben :)
Liebe Grüße
Ernst gemeinte Aussagen( Sarkasmus ist echt nicht immer hilfreich):
Nicht angeben das du Allgemeinmedizin machen willst, das müssen die Herrschaften erstmal nicht wissen.
Wenn du eher allgemeine Innere oder Allgemeinmedizin machen willst empfehle ich dir ein kleines Haus für die Grundlagen und um ein breiteres Spektrum zu sehen als es in einer spezialisierten Inneren möglich ist. Und willst du nicht auch chirurgische Erfahrung sammeln? Ein kleines Haus ist hier auch besser, man lernt anders zu arbeiten?
Erstmal bei der spezialisierten Inneren bewerben die dir am besten gefallen hat
Mitte 30 weiblich als nachteil...Blödsinnsgedanke, die Stellensituation ist supergut und du bringst Lebenserfahrung in die Abteilung. Solange 3 Sätze unfallfrei rausbekommst gibt es keine Probleme was in der Inneren zu finden
Etwaige Familienplanungen sind Privatsache, keinesfalls von sich aus im Bewerbungsgespräch was sagen, fragen dürfen sie eigentlich sowieso nicht( falls doch einfach behaupten das dies aus privaten gründen kein Thema ist)
Du kannst auch über ein Allgemeinmedizinprogramm der Ärztekammer gehen und erstmal den ambulanten Teil machen(hat ein Studienfreund gemacht)
Inhalt der Bewerbung:
-Anschreiben (Warum willst du an das Haus/Klinik?) Persönliche Ansprache, frag wer für die bewerbung zuständig ist und gib sie persönlich ab
-Lebenslauf mit Foto
-Auflistung von Vorkenntnissen und Ehrenamtliches
"Sehr geehrter Herr Chefarzt,
ich bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist. Gerne würde ich trotzdem in Ihrer Abteilung als Assistenzärztin arbeiten.
Viele Grüsse,
Kampfmuffin."
:-top
Relaxometrie
19.07.2024, 10:52
was muss erwähnt werden, was nicht?
Ich würde nicht erwähnen, dass Du weiblich bist. Vornamen fälschen und zum Bewerbungsgespräch mit großer Sonnenbrille und Hut gehen. Vorher ein wenig Testosteron einnehmen, damit die Stimme tiefer wird. Oder -soweit ich weiß, bringt Testosteron jenseits der Wachstumsphase nicht mehr viel, was die Stimmlage angeht- logopädischen Rat einholen, ob man an der Stimmlage ggfs. noch etwas ändern kann.
Feuerblick
19.07.2024, 13:18
Warum ist hier eigentlich bis auf eine Person NIEMAND in der Lage, eine sinnvolle Antwort zu geben? Liegt das am Wetter? Hirn geschmolzen?
@Matze: Danke und Zustimmung!
Relaxometrie
19.07.2024, 13:32
Wer in Zeiten von Personalknappheit noch "bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist" schreibt, muss mit Gegenwind rechnen.
Etwas mehr Selbstvertrauen bitte!
Feuerblick
19.07.2024, 13:37
Hätte man ja auch so schreiben können statt irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen. Matze war dazu ja auch in der Lage.
Bonnerin
19.07.2024, 17:31
Wenn Allgemeinmedizin das Ziel ist, kannst du dich auch erkundigen, ob es in eurer Region eine Verbundweiterbildung gibt. Da wird man dann in Partnerkliniken rotiert, um die Klinikabschnitte zu sammeln.
Ansonsten ist Innere in so >90% der Fälle eine solche Katastrophe, dass du als deutschsprechende Person sofort eine Stelle bekommst. Bei der ersten Stelle (und beim ersten Fachwechsel) muss man eh recht wenig begründen. Ein bisschen allgemeines Blabla im Anschreiben und gut ist. Bei den Hospitationen auf Dinge wie elektronische Patientenakte und Dienstbelastung achten.
Aber das wird schon!
StuartProwerFaktor
19.07.2024, 17:34
Gerade in deinem PJ-Haus kannst du ja einfach mal den Chef der jeweiligen Abteilung ansprechen, ob gesucht wird und ob du dich mal vorstellen kannst. Erspart dir vielleicht sogar die formale Bewerbung und andere Umstände.
- Ich war auch > 30 Jahre beim Start - interessiert in der Inneren praktisch keinen.
- Weiblich sind mittlerweile viele in der Medizin, muss de facto jede auch noch so kompetitive Fachabteilung mit leben und ist zu den meisten Chefs auch durchgedrungen.
- Der Verlauf (hinsichtlich Allgemeinmedizin) beim Berufsstart ist meist eh nicht wirklich abzusehen, dass weiß ja auch jeder Chef. Würde es aber auch für mich behalten oder sowas sagen wie "erstmal allgemeiner Internist und dann mal gucken".
Sei ganz entspannt, schlimmstenfalls musst du dich in ein paar Häusern in der näheren Umgebung bewerben aber in der Inneren sollte man wohl immer was bekommen, insbesondere im PJ-Krankenhaus.
Wenn ich Allgemeinmedizin machen würde, würde ich entweder wie oben beschrieben eine Verbundweiterbildung machen oder mir das selbst basteln. Ich denke 1/2 HNO könnte interessant sein, 2 Jahre Innere bestehend aus Diabetologie und Kardiologie, vielleicht etwas Chirurgie, je nach Wohnort/Praxiswunsch vielleicht auch etwas Pädiatrie.
Matzexc1
19.07.2024, 17:48
Warum ist hier eigentlich bis auf eine Person NIEMAND in der Lage, eine sinnvolle Antwort zu geben? Liegt das am Wetter? Hirn geschmolzen?
@Matze: Danke und Zustimmung!
Gern geschehen, ich merke bei den Studis die ich in letzter Zeit betreue ein ziemliches Unwissen über Dinge die wir halt schon gelernt haben
Matzexc1
19.07.2024, 17:50
Wer in Zeiten von Personalknappheit noch "bin leider schon Mitte 30 und weiblich, was ja eh schon ein Nachteil ist" schreibt, muss mit Gegenwind rechnen.
Etwas mehr Selbstvertrauen bitte!
Letzteres muss man haben nachdem es sich entwickelt hat, außerdem wissen wir nicht an welcher Uni studiert wird oder was die Kollegin alles im Leben mitgemacht.
Etwas mehr Empathie wäre manchmal ganz gut
Tramaldol
21.07.2024, 22:13
Mitte 30, weiblich....egal
Viele nehmen einfach (fast) jeden.
Es gibt dann noch Probezeit und wenn's net (egal von welcher Seite) passt, dann ist es so.
Ich hab mich einmal mit und einmal ohne Foto beworben, wurde beides Mal zeitnah eingeladen. Ich habe mittlerweile auch mehrere Bewerbungen gesehen und für mich spielen Fotos im Bewerbungsschreiben auch keine Rolle, weil ich finde, dass die Leute dabei immer alle gleich aussehen, profillos. :-oopss
Die beiden anderen Dinge muss man situativ entscheiden und für die eigene Situation abwägen. Ich tendiere, im Gegensatz zu den meisten hier, eher zu transparent. Das macht meiner Meinung nach das Leben einfacher und ist zielführend.
Relaxometrie
03.08.2024, 19:49
Letzteres muss man haben nachdem es sich entwickelt hat, außerdem wissen wir nicht an welcher Uni studiert wird oder was die Kollegin alles im Leben mitgemacht.
Etwas mehr Empathie wäre manchmal ganz gut
Tja, auch mit Deiner Empathie scheint Kampf-Muffin sich nicht für die Antworten, die wir ihr gegeben haben, zu interessieren.
Es scheint eher trotz Empathie mit sinnlosen Kommentaren ein Thread hingerichtet worden zu sein.
Matzexc1
04.08.2024, 06:48
Tja, auch mit Deiner Empathie scheint Kampf-Muffin sich nicht für die Antworten, die wir ihr gegeben haben, zu interessieren.
Dieses süffisante Grinsen was durch diese Aussage scheint......das kenne ich von so vielen Mobbern.
Kannst sehr stolz auf dich sein
Relaxometrie
04.08.2024, 12:16
Ihr dürft gerne Verständnis für Leute haben, die hier Fragen stellen, Antworten erhalten (es gab ja auch nicht-provokative Antworten, die das Eingangsposting ernst genommen haben) und sich dann nicht mehr an der Diskussion beteiligen. Ich habe es nicht. Ich sehe ein solches Verhalten als dreist an. Erst die Leute/ User der Forums in Anspruch nehmen, in dem man eine Frage stellt und dann nicht mehr reagieren. Unfair. Aber wenn Ihr dieses Verhalten gut findet...bitte sehr.
S.Pearce
04.08.2024, 12:25
Ja, die frage war etwas realitätsfern. Aber man hätte auch direkt sagen können "du bist in der guten Situation das ü30 und weiblich keine Rolle mehr spielt, sei selbstbewusst. Geh doch so und so vor" statt sich über Sorgen lustig zu machen.
Und dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn der TE nicht mehr reagiert.
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