PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schweizerdeutsch - ein guter Grund gegen die Schweiz?



Seiten : 1 [2]

Bender B. Rodriguez
31.07.2024, 09:59
Ich glaube es war eher ein "weg von" als ein "hin zu" Aufruf.

Für Fans des blauen Swoosh kann man ja nen anderen Threads eröffnen.

Tramaldol
01.08.2024, 21:06
Ich glaube es war eher ein "weg von" als ein "hin zu" Aufruf.

Für Fans des blauen Swoosh kann man ja nen anderen Threads eröffnen.

Du meinst AFD. Davon halte ich nix...hat auch Null mit dem Thema zu tun.
Die Schweizer möchten jedoch zu Haus zu Recht ihren Dialekt nutzen und hier werden die meisten Leute nicht eine Fremdsprache lernen nur um diesen tollen sozialen Beruf auszuführen.
Es ist ganz normal, dass man sich anpassen sollte wenn man im Ausland lebt und dazu gehört auch die Sprache zumindest auf niedrigem Niveau zu beherrschen. Das ist überall so.

Bender B. Rodriguez
02.08.2024, 06:50
Dann habe ich den dreimaligen Versuch den Thread zu kapern um ein völlig anderes Thema auf den Tisch zu bringen wohl fehlinterpretiert.

Sorry.

Christoph_A
02.08.2024, 09:03
Schwyzerdütsch ist nur ebensowenig eine Sprache wie bayrisch oder tirolerisch oder plattdeutsch. Und ein bisschen flexibel sind die Kameraden da schon, zumal sehr viele Ärzte aus D da beschäftigt sind. Da wird schon auch das eine oder andere auf hochdeutsch erklärt, also keine Sorge. Man kann sich da, denke ich, gut eingrooven.
Denke, die alte Devise, wo ein Wille, da ein Weg, ist hier gut zutreffend. Wenn ich mich nicht auf die Leute einlassen kann oder will, wirds schwierig, sonst eher nicht.

Feuerblick
02.08.2024, 10:04
Sehe ich ähnlich. Entweder man will in der Schweiz (oder wo auch immer) arbeiten, dann muss man sich mit den sprachlichen Gegebenheiten auseinandersetzen - was in den allermeisten Sprachen vermutlich auch ein lösbares Problem ist. Oder man möchte sich nicht mit der Sprache/dem Dialekt auseinandersetzen, dann kann man da nicht arbeiten. Eine klare Frage der Prioriäten.
„Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ funktioniert auch da nicht.

LasseReinböng
03.08.2024, 20:04
Schweizerdeutsch ist schon was anderes als Bayrisch oder österreichische Dialekte, es dauert etwas, bis man da sprachlich mitkommt… aber es sollte doch für jeden deutschsprachigen Akademiker nach ein paar Monaten zu meistern sein ?!

Es geht ja erstmal nur ums Verstehen. Als Deutscher selber Schweizerdeutsch sprechen… kann man machen, ist Ansichtssache, in der Regel hört es sich nur schrecklich an. Meistens läuft es so ab, daß man gewisse Helvetismen ( Velo statt Fahrrad, Tram statt Straßenbahn usw. ) übernimmt aber im Großen und Ganzen doch beim Hochdeutsch bleibt.

Ich sage im Osten auch Pfannkuchen anstatt Berliner beim Bäcker, ohne daß ich anfange zu Sächseln oder zu Berlinern etc.

Christoph_A
05.08.2024, 14:34
Nein, ist es nicht, es ist ein Dialekt wie alle anderen im deutschen Sprachraum auch, eine künstliche Überhöhung sollte da nicht stattfinden.
Für einen Mittel- oder Norddeutschen, mag das mit der längeren Anpassung zutreffen, für Süddeutsche geht das ziemlich zügig. Wie gesagt, in meinem Fall wars nicht mal ne Woche, Alemannen und Schwaben schaffen es wahrscheinlich noch schneller, wenn sie überhaupt eine Anpassungszeit brauchen.
Vom "Nachahmen" von Dialekten halte ich generell nichts, das hört sich in den allermeisten Fällen gruselig an (kennen wir in Bayern ja sehr gut bei unseren nichteinheimischen Gästen).
Generell halt ichs bei Schweizern so, wenn sie mit mir Dialekt sprechen, antworte ich auf bayrisch, wir verstehen uns und alle sind glücklich.
Und, wie gesagt, im Endeffekt kann jeder Deutschsprachige überall auch Hochdeutsch, Angst vor der Verständigung muß man nicht haben. Und das gilt nicht nur für die Schweiz, sondern generell für den ganzen deutschsprachigen Raum. Schriftsprache verbindet :-blush