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Mucki.11.06.2001
22.08.2024, 17:11
Moin Leute,

Wie siehts aus? Hat schon jemand Fragen angefochten? - wenn ja bitte hier melden <3

FlexySexy
22.08.2024, 18:58
Tag 1 - Nr. 2 (A) bzw. Nr. 18 (B): Ich komme nach genauer Berechnung auf einen relativen Fehler des BMI von 1,41%. Meiner Meinung nach nicht eindeutig Antwort B (0,5%) oder Antwort E (2%) zurechenbar, da mit Kopfrechnen zu ermitteln.

Man kann auch vermuten, dass sich das IMPP bei der genauen Formulierung der Fragestellung vertan hat, da der relative Fehler der Körpergröße 0,5% beträgt.

Meinungen?

ninash
22.08.2024, 19:50
Ich komme auf das gleiche Ergebnis bei Tag 1 Nr. 2(Version A) wie FlexySexy und habe gerade eben einen Prüfungskommentar an das impp abgeschickt.

Blue24
23.08.2024, 20:37
Habe noch zu 2 Fragen Gedanken, weiß aber nicht ob es sinnvoll ist dazu was zu schreiben:

Frage 67 (B) = 145 (A): Dass ein Effekt bei Calcitriol-Mangel "auftritt" beschreibt aus meiner Sicht nicht unbedingt eine Reihenfolge der Kausalität. Vor diesem Hintergrund könnte auch Antwort (B) als Korrekt angesehen werden, da diese ja Ursache für den Calcitriol-Mangel sein kann.

Frage 131 (B) = 84 (A): Hier finde ich uneinheitliche Definitionen der "Latenz". Mir ist auch jetzt noch nicht klar ob damit nun nur die Latenz im geschädigten Abschnitt gemeint sein soll, oder ob diese dann über die gesamte Strecke als verlängert anzusehen ist. Vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

Ozan65
24.08.2024, 08:44
Werden die Ergebnisse nochmal aktualisiert ?

chauque
24.08.2024, 10:03
Tag 1 - Nr. 2 (A) / Nr. 18 (B)


Tag 1 - Nr. 2 (A) bzw. Nr. 18 (B): Ich komme nach genauer Berechnung auf einen relativen Fehler des BMI von 1,41%. Meiner Meinung nach nicht eindeutig Antwort B (0,5%) oder Antwort E (2%) zurechenbar, da mit Kopfrechnen zu ermitteln.

Man kann auch vermuten, dass sich das IMPP bei der genauen Formulierung der Fragestellung vertan hat, da der relative Fehler der Körpergröße 0,5% beträgt.

Meinungen?

Wie hast du denn gerechnet? Ich komme mit allen drei Varianten, die mir einfallen, tatsächlich auf 2 %:

a) Logische Argumentation: Der Gesamtfehler kann nicht kleiner sein als der Fehler einer einzelnen Größe, die in die Ergebnisgröße multipliziert wird. Der kleinste Einzelfehler ist 1 %.
b) Die Abschätzung für den max. und min. BMI liegt ziemlich genau 2 % neben dem Mittelwert: (100+1)/(2-0.01)^2 = 25.504 (+2.02 %) und (100-1)/(2+0.01)^2 = 24.504 (-1.98 %)
c) Gauß'sche Fehlerfortpflanzung ergibt genau 2 %.

Aber: Medi-learn sagt aktuell (22.08. @ 09:21 Uhr) auch wieder, 0.5 % wäre die richtige Lösung. Insofern stehst du bestimmt nicht allein da mit einer Argumentation, warum (auch) 0.5 % richtig sein könnte. Probier's, ich drück die Daumen!

wassimfk_
24.08.2024, 13:23
Tag 1, Verson B, Frage 1.
Keine Antwortmöglichkeit ist korrekt. Bei B sind die Bindungsverhältnisse richtig aber es liegt kein molekularer Sauerstoff vor. Bei D liegt molekularer Sauerstoff vor aber die Oktettregel ist nicht erfüllt.

Mucki.11.06.2001
24.08.2024, 19:31
ja! das habe ich mir auch gedacht. Hast du dem IMPP ein Prüfungskommentar geschrieben?

24.08.2024, 20:44
Habe gestern die Seifenblasenaufgabe eingereicht und heute die zur Mesomerie bei Acetaldehyd. Die Frist ging eigentlich nur bis heute oder? Kann man noch Fragen einreichen, das Tool scheint ja offen zu sein?

Ozan65
24.08.2024, 21:39
Kann jemand am Tag 2 die Frage in Psych anfechten im Bezug zur statistischen Norm. Da soll die eine Frage laut MediLearn richtig sein welche gar kein Sinn ergibt !

Ozan65
24.08.2024, 21:41
fechte mal an diggi

lilykatharina2002
24.08.2024, 22:23
Psycho Soz Statistische Norm habe ich auch angefochten

25.08.2024, 08:31
Bei Medilearn ist doch die Antwort bei Frage 2 in Psych Soz falsch? Die Messung des oxygenierten/desoxy Blut. Laut Amboss geht das mit dem Nahinfrarot gedöns (Antwort D). War für mich keine Eingabe, sondern einfach falsch von Medilearn. Habe ne Eingabe probiert zu dem Schnittbild des Gehirns (Amygdala oder Ncl. caudatus) , fand die frage zu spezifisch gestellt, es fehlte die übliche "am ehesten" Formulierung, dafür dass es m.m.n. hier nicht zu 100% eindeutig war, hab 2 quellen dazugepackt wo in dem Bereich je nach Anschnittsebene was anderes richtig ist. Ansonsten das zur statistischen Norm hab ich auch angefochten und die Frage zu den Gesamtpufferbasen kam mir nicht ganz richtig vor, bzw m.M.nach ist Erbrechen richtig, da sind meine Quellen die ich angegeben habe aber eher so semi.

25.08.2024, 08:32
ich denke hier nicht, Medilearn hat da ja keine echten Menschen die das kontrollieren sondern nen Algorithmus , ich denke aber dass das echte Ergebnis ein paar Punkte von dem hier abweichen wird, also bei ein paar Fragen sind die Antworten von Medilearn meiner Meinung nach einfach falsch.

Hokuspokus1234
25.08.2024, 18:52
Ich glaube leider, dass es an der Frage nicht anzufechten gibt🥲

lilykatharina2002
26.08.2024, 07:49
[QUOTE=Vdp98;2283206]Ich glaube leider, dass es an der Frage nicht anzufechten gibt🥲[Doch finde ich schon]

Hokuspokus1234
26.08.2024, 07:56
Was genau hast du als Begründung genannt?
Dass mehrere Antworten richtig sind oder keine?

chauque
26.08.2024, 08:51
Zu insgesamt vier Fragen habe ich Eingaben geschrieben, jeweils Gruppe A: 1/117, 1/118, 1/157, 2/115.
Ich poste sie gleich einzeln hierunter.

chauque
26.08.2024, 08:54
Gruppe A, Tag 1, Nr. 117 = Gruppe B, Tag 1, Nr. 92

Kommentar
Ich möchte argumentieren, dass bei Tag 1, Gruppe A, Frage 117 die richtige Antwort lautet: (a)
der Puls ist 5 s früher zu tasten, als dass das Blut vorbeiströmt, wenn sich der Palpationsort an
der A. radialis 1 m von der Aortenklappe entfernt befindet.

Begründung
Brandes et al. stellen dar, dass der Druckpuls im arteriellen System nicht mehr als ca. 0.25 s
benötigt, um einen Meter zurückzulegen [1, 4]. Im gleichen Zeitraum bewegt sich das zugehörige
ausgeworfene Volumen nur um ca. 20 cm fort [1]. Bliebe dessen Geschwindigkeit unverändert,
erreichte es den einen Meter entfernt liegenden Palpationsort also nach ca. 1.25 s, mithin eine
Sekunde später als die Pulswelle.
Allerdings fällt die Strömungsgeschwindigkeit nach peripher deutlich ab: Die maximale
Strömungsgeschwindigkeit in der A. tibialis ant., die mit der A. brachialis und A. radialis
vergleichbar erscheint, erreicht kaum die Hälfte der max. Strömungsgeschwindigkeit in der Aorta
ascendens [2]. Ferner fällt die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb von weniger als 0.5 s auf
unter ein Zehntel (Aorta ascendens) bis unter ca. ein Fünftel (A. tibialis ant.) ihres Maximums,
wobei zusätzlich kurze Phasen der Rückströmung in der Peripherie auftreten [2]. Die mittlere
Strömungsgeschwindigkeit in der Aorta ascendens beträgt nur 20 cm/s [3].
Es ist insofern von einer deutlichen Verlangsamung der Stromwelle auf ihrem Verlauf nach
peripher auszugehen, sodass die zuvor dargestellte untere Grenze von einer Sekunde
Verzögerung ggü. der Pulswelle nicht erreicht werden kann.
Für eine weitere Abschätzung erscheint anhand der anatomischen Gegebenheiten die
Unterstellung sinnvoll, dass zumindest für die Hälfte des Weges (50 cm) zum Palpationsort ein
der A. tibialis ant. ähnliches Gefäß durchströmt wird. Dort herrscht eine mittlere
Strömungsgeschwindigkeit von ca. 10 cm/s (grafische Integration aus [2]). Die Stromwelle würde
also allein für diese Strecke ca. 5 s benötigen.
In Summe erscheint am Palpationsort eine Verzögerung der Stromwelle ggü. der Pulswelle von
zumindest 5 s als die realistischste der gebotenen Antwortmöglichkeiten.

Zitate der Literaturstellen
[3] „Blutfluss Aorta ascendens: Max. Stromstärke 500–600 ml/s, max.
Strömungsgeschwindigkeit 120 cm/s, mittlere Strömungsgeschwindigkeit 20 cm/s.“
[4] „Mit zunehmender Entfernung vom Herzen steigt die Pulswellengeschwindigkeit an. Beim
jugendlichen Menschen liegt sie in der Aorta zwischen 4–6 m/s, in der A. femoralis bei ca. 7 m/s
und in der A. tibialis bei 9–10 m/s.“

Literaturstellen
[1] Brandes R, Lang F, Schmidt RF, Hrsg. Physiologie des Menschen. 32. Auflage. Berlin: Springer,
2019. (Abb. 19.9c, S. 230)
[2] ebenda (Abb. 19.10b, S. 232)
[3] ebenda (S. 231)
[4] ebenda (S. 232)

chauque
26.08.2024, 08:56
Gruppe A, Tag 1, Nr. 118 = Gruppe B, Tag 1, Nr. 93

Kommentar
Ich bin der Meinung, dass bei Tag 1, Gruppe A, Frage 118 keine eindeutige Antwort gegeben
werden kann, ob die relative Blutviskosität typischerweise in (b) Arteriolen oder (c) Kapillaren am
geringsten ist. Ich möchte Sie deshalb bitten, beide Antworten als korrekt zu betrachten.

Begründung
Laut Via medici ist die Viskosität in kleinen Arteriolen am niedrigsten und steigt wieder an, wenn
diese sich in Kapillaren aufzweigen [1]. Dort stützt man sich auf Behrends et al. [2]. Brandes et
al. stellen die niedrigste relative Viskosität in Kapillaren und Arteriolen als im Wesentlichen
gleich niedrig dar, wenn sich auch ein geringfügig kleinerer Wert für die Kapillaren interpretieren
lässt [3]. Es scheint insofern keinesfalls eine klare herrschende Meinung in den etablierten
Lehrbüchern zu bestehen.

Zitate der Literaturstellen
[1] „In sehr kleinen Gefäßen (mit einem Durchmesser von ca. 7–10 μm) ist die scheinbare
Viskosität von Vollblut nur geringfügig höher als die von Plasma. Erst wenn sich die kleinen
Arteriolen in die Kapillaren aufzweigen, deren Durchmesser mit ca. 4 μm unter dem der
Erythrozyten (7 μm) liegt, steigt die scheinbare Viskosität wieder an. Die Kapillaren sind so eng,
dass die Erythrozyten an die Grenze ihrer maximalen Verformbarkeit gelangen, um noch durch
die Kapillaren zu passen.“

Literaturstellen
[1] https://viamedici.thieme.de/lernplaner/11410412-H24/lernmodul/541164/20611474/blutstr%C3%B6mung („Kreislauf: Physikalische
Grundlagen“, Abschnitt "Viskosität, Fahraeus-Lindqvist-Effekt")
[2] Grissmer S. Hämodynamik. In: Behrends J, Bischofberger J, Deutzmann R, Ehmke H, Frings S,
Grissmer S, Hoth M, Kurtz A, Leipziger J et al., Hrsg. Duale Reihe Physiologie. 4., unveränderte
Auflage. Stuttgart: Thieme; 2021. (Abb. 5.10, S. 128)
[3] Brandes R, Lang F, Schmidt RF, Hrsg. Physiologie des Menschen. 32. Auflage. Berlin: Springer,
2019. (Abb. 19.7, S. 228)