anignu
23.02.2025, 01:31
Nun, bisschen vorschnell geurteilt von beiden Seiten, findet ihr nicht? Davo hat es doch schon richtiggestellt. Ich bin anhand der Schilderung auch von Anrufen in der Freizeit und nicht im Hintergrunddienst ausgegangen.
Also was soll das noch?
Ich weiß nicht. Ist wirklich alles richtig gestellt? Das seh ich noch nicht so...
Je nachdem wie spezialisiert einzelne Personen in der Abteilung sind bzw. wie breit aufgestellt der Diensthabende im Hintergrund ist, ist es auf Oberarztebene durchaus auch möglich, dass man auch außerhalb des Dienstes hinzugezogen wird und dass man andersrum auch darauf angewiesen ist, selbst jemanden anrufen zu können, wenn man einen Eingriff selbst nicht beherrscht. Wenn man dann selbst nie ans Telefon geht, schießt man sich unter Umständen in den eigenen Fuß.
Aufgrund massivst schlechter Erfahrungen in einer Klinik hab ich inzwischen verschiedene Handynummern. Eine private Handynummer und eine Handynummer für Rufdienste. Und wenn ich Rufdienst hab dann kann ich auf der Rufdienstnummer angerufen werden, ansonsten steh ich für die Klinik primär nicht zur Verfügung...
Von Kollegen wiederum könnte ich angerufen werden. Also einige Assistenzärzte und die diensthabenden Oberärzte haben meine private Nummer. Da kann ich zwar nicht garantieren dass ich dran geh, aber ich würde wenn möglich. Auf der anderen Seite braucht es das auch nicht. Die OA-Riege bei uns ist auf einem Niveau dass die Themen selbständig abgearbeitet werden! Und für die seltenen Fälle in denen ich tatsächlich dazugerufen werde (2 in den letzten 5 Jahren) komme ich auch ohne Diskussion. Das waren so spannende Fälle, die könnt ihr euch in den nächsten Kongressen von mir präsentieren lassen ;-)
Zurück zum Thema Zweitstudium:
sollte man es tun? Ja, warum nicht. Die Frage ist immer was das Ziel ist. Wenn man erst 6 Jahre studiert hat und dann 4 Jahre gearbeitet hat , dann startet man 10 Jahre später in die Medizin als andere. Das kann sich hintenraus deutlich bemerkbar machen oder auch Entscheidungen beeinflussen ob man sich eine Praxis kauft oder nicht. Aber ansonsten? Als Arzt mit nur halbwegs Tarifvertrag verdient man nicht schlecht. Wenn einen also ein Fach interessiert und das Spaß macht hab man nach einem Zweitstudium einen Job der Spaß macht und bei dem man echt nicht schlecht verdient.
Also was soll das noch?
Ich weiß nicht. Ist wirklich alles richtig gestellt? Das seh ich noch nicht so...
Je nachdem wie spezialisiert einzelne Personen in der Abteilung sind bzw. wie breit aufgestellt der Diensthabende im Hintergrund ist, ist es auf Oberarztebene durchaus auch möglich, dass man auch außerhalb des Dienstes hinzugezogen wird und dass man andersrum auch darauf angewiesen ist, selbst jemanden anrufen zu können, wenn man einen Eingriff selbst nicht beherrscht. Wenn man dann selbst nie ans Telefon geht, schießt man sich unter Umständen in den eigenen Fuß.
Aufgrund massivst schlechter Erfahrungen in einer Klinik hab ich inzwischen verschiedene Handynummern. Eine private Handynummer und eine Handynummer für Rufdienste. Und wenn ich Rufdienst hab dann kann ich auf der Rufdienstnummer angerufen werden, ansonsten steh ich für die Klinik primär nicht zur Verfügung...
Von Kollegen wiederum könnte ich angerufen werden. Also einige Assistenzärzte und die diensthabenden Oberärzte haben meine private Nummer. Da kann ich zwar nicht garantieren dass ich dran geh, aber ich würde wenn möglich. Auf der anderen Seite braucht es das auch nicht. Die OA-Riege bei uns ist auf einem Niveau dass die Themen selbständig abgearbeitet werden! Und für die seltenen Fälle in denen ich tatsächlich dazugerufen werde (2 in den letzten 5 Jahren) komme ich auch ohne Diskussion. Das waren so spannende Fälle, die könnt ihr euch in den nächsten Kongressen von mir präsentieren lassen ;-)
Zurück zum Thema Zweitstudium:
sollte man es tun? Ja, warum nicht. Die Frage ist immer was das Ziel ist. Wenn man erst 6 Jahre studiert hat und dann 4 Jahre gearbeitet hat , dann startet man 10 Jahre später in die Medizin als andere. Das kann sich hintenraus deutlich bemerkbar machen oder auch Entscheidungen beeinflussen ob man sich eine Praxis kauft oder nicht. Aber ansonsten? Als Arzt mit nur halbwegs Tarifvertrag verdient man nicht schlecht. Wenn einen also ein Fach interessiert und das Spaß macht hab man nach einem Zweitstudium einen Job der Spaß macht und bei dem man echt nicht schlecht verdient.