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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kirchenaustritt in Bayern im Jahr 2025 - Nachteile? Reale steuerliche Ersparnisse?



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medcat
26.06.2025, 18:58
Ihr Lieben,

ich überlege vor meinem neuen Stellenantritt aus der Kirche auszutreten und plane langfristig in Bayern, alternativ könnte ich mir Österreich vorstellen, zu leben und zu arbeiten. Da ich die Stellensuche in Bayern als extrem schwierig empfand, vor allem in und um München, wollte ich fragen, ob ihr aus erster Hand wisst, ob ein Kirchenaustritt die Stellenchancen in einem christlichen Haus arg schmälern, wie z.B. Dritter Orden oder Barmherzige Brüder?

Leider ist mein Steuerberater gerade im Urlaub, so dass ich mir gerade die Steuervorteile- und Nachteile bei Kirchenaustritt nicht von ihm erläutern lassen kann. Weiss da jemand mehr, wieviel Geld man als Single wirklich spart pro Jahr bei Austritt? Jetzt bekomme ich was von der Kirchensteuer durch die Einkommenssteuererklärung zurück, das würde dann ja offensichtlich weg fallen weil man ja die Kirchensteuer nicht mehr zahlt aber der Gesamtwert, den man deklarieren kann in der Einkommenssteuererklärung würde dadurch ja auch sinken, richtig? Daher bin ich mir jetzt nicht sicher, ob es sich aus rein steuerlichen Gründen wirklich rentiert, wenn ich mir dadurch evtl. Jobchancen verbaue, auch wenn ich per se kein Fan dieser Institution bin. Wenn man verheiratet ist, dann kann es wohl nervig sein, wenn einer ausgetreten ist und der andere nicht bei gemeinsamer steuerlicher Veranlagung wenn ich mir das richtig zusammen gereimt habe, da dann der ausgetretene trotzdem einen Anteil zahlen muss, wenn ich das richtig verstehe... ist natürlich auch blöd. Also ja, summa summarum ist mir nicht klar, wieviele steuerliche Vorteile man sich bei einem Austritt wirklich verschafft...

Was sind eure Erfahrungen in der jetzigen Zeit? Ich weiss es gibt ältere Threads dazu, aber wenn jemand aus der aktuellen Lage hierzu berichten könnte, nur zu :-)

JAK1
27.06.2025, 06:00
Schmälert nicht aus meiner Erfahrung. Ersparnis sind 100€ pro Monat ungefähr.

Bender B. Rodriguez
27.06.2025, 07:01
Ja, das ist realistisch. 100,- beträgt die monatliche Ersparnis ungefähr. Als Assistent im ersten Jahr wohlgemerkt.

Relaxometrie
27.06.2025, 10:18
Weiss da jemand mehr, wieviel Geld man als Single wirklich spart pro Jahr bei Austritt?
In Baden-Württemberg und Bayern beträgt die Kirchsteuer 8%, in den anderen Bundesländern 9% der Einkommensteuer.
Wieviel Du mit einem Kirchenaustritt ganz genau sparst (weil man meines Wissens nach ja die Kirchensteuer wieder von der Steuer absetzen kann und somit letztlich also nicht wirklich die vollen oben genannten 8/9 % zahlt), kann ich Dir nicht sagen.

Jukka666
27.06.2025, 20:42
Ihr Lieben,

ich überlege vor meinem neuen Stellenantritt aus der Kirche auszutreten und plane langfristig in Bayern, alternativ könnte ich mir Österreich vorstellen, zu leben und zu arbeiten. Da ich die Stellensuche in Bayern als extrem schwierig empfand, vor allem in und um München, wollte ich fragen, ob ihr aus erster Hand wisst, ob ein Kirchenaustritt die Stellenchancen in einem christlichen Haus arg schmälern, wie z.B. Dritter Orden oder Barmherzige Brüder?


Tja, ist ne hochpersönliche Sache...

ich kann selbst berichten: mit dem Examen ausgetreten, weil halt da erstmal auf dem Lohnzettel gemerkt, hoppla...

aber schon lange totaler Atheist, ich verabscheue organisierte Religionen und du kannst ja persönlich weiter gläubig sein.. :-)

AABER:
Ich habe mich als Chirurg in München in einem "religiösen" Haus beworben (Maria Theresia Klinik München). Das Gespräch lief Bombe und ich hätt dort zumindest angefangen, bis der Chef mir die letzte Frage stellte: "Sind Sie in der Kirche? Denn wir respektieren hier unsere Ordensschwestern und nehmen das auch ernst"...

ohm, ich hab dann (jünger wie ich war) gemerkt, dass das jetzt dumm laufen könnte und habe gestammelt: "Ich bin zwar ausgetreten, aber bin katholisch getauft und aufgewachsen und respektiere selbstverständlich alle Menschen"...

Tja...ein skeptischer Blick, Schweigen und dann wurde mir höflich die Tür gewiesen...

Heute würde ich selbstbewußt zwei Dinge tun:
- Nie in einem kirchlichen Haus freiwillig arbeiten - auch unfreiwillig nicht, obwohl es ja zu 100% von meinen Steuergeldern und der Allgemeinheit bezahlt wird (wo Kirche draufsteht, ist halt nicht Kirche drin).
- Selbstbewußter reagieren und meinen Unglauben als normal bezeichnen und nicht so unterwürfig rumdrucksen.
Man könnte auch drohen und klagen, aber das ist bei der Bewerbung natürlich nicht gerade zielführend.

Also ja: Bewerbungsnachteile sind möglich. Du bist besser Hinduist als Atheist. Besser irgendeinen Glauben als ausgetreten.

Finanziell ist es definitiv besser: dir bleibt mehr übrig und der Allgemeinheit auch! Denn von den gesparten Kirchensteuern zahlst du mehr Einkommenssteuer, und davon kriegt jeder irgendwie irgendwas zurück (ist nachgewiesen).

anignu
27.06.2025, 22:25
Denn von den gesparten Kirchensteuern zahlst du mehr Einkommenssteuer, und davon kriegt jeder irgendwie irgendwas zurück (ist nachgewiesen).
Kirchensteuer zahlt man ZUSÄTZLICH zur Einkommensteuer.

Und es kann jeder so sehen wie er will.

Bei privaten Häusern ist Geld die Religion. Alles steht und folgt dem Geld und alles wird dem Geld geopfert. Und wenn plötzlich eine Abteilung geschlossen wird weil es sich nicht mehr rentiert, dann ist das auch so.
Bei kirchlichen Häusern ist das anders. Ich schreiben bewusst "anders" und nicht "besser". Man kann die gern aus politischen oder religiösen Gründen ablehnen. Für mich stellt sich dann halt die Frage ob man dafür besser an einem privaten Haus aufgehoben ist wo teilweise die Medizin und der Mensch dem Geld geopfert werden. Da werden halt dann Therapien nicht gemacht oder Patienten blutig entlassen weil es sich nicht rentiert. Und jetzt erzählt mir nicht dass das nicht so sei. Wer glaubt die Privaten würden das nicht machen soll mal die Augen aufmachen.

Persönlich finanziell ist es für dich selbstverständlich besser aus der Kirche auszutreten, vorausgesetzt du bist nicht darauf angewiesen einen Job in einem kirchlichen Haus anzunehmen. Auf der anderen Seite hab ich auch schon mal in einem kirchlichen Haus gearbeitet und meine Religion war kein Thema im Bewerbungsprozess. Du wirst also unterschiedliche Erfahrungen hier hören.

Jukka666
28.06.2025, 06:01
Kirchensteuer zahlt man ZUSÄTZLICH zur Einkommensteuer.

Und es kann jeder so sehen wie er will.

Bei privaten Häusern ist Geld die Religion. Alles steht und folgt dem Geld und alles wird dem Geld geopfert. Und wenn plötzlich eine Abteilung geschlossen wird weil es sich nicht mehr rentiert, dann ist das auch so.
Bei kirchlichen Häusern ist das anders. Ich schreiben bewusst "anders" und nicht "besser". Man kann die gern aus politischen oder religiösen Gründen ablehnen. Für mich stellt sich dann halt die Frage ob man dafür besser an einem privaten Haus aufgehoben ist wo teilweise die Medizin und der Mensch dem Geld geopfert werden. Da werden halt dann Therapien nicht gemacht oder Patienten blutig entlassen weil es sich nicht rentiert. Und jetzt erzählt mir nicht dass das nicht so sei. Wer glaubt die Privaten würden das nicht machen soll mal die Augen aufmachen.

Persönlich finanziell ist es für dich selbstverständlich besser aus der Kirche auszutreten, vorausgesetzt du bist nicht darauf angewiesen einen Job in einem kirchlichen Haus anzunehmen. Auf der anderen Seite hab ich auch schon mal in einem kirchlichen Haus gearbeitet und meine Religion war kein Thema im Bewerbungsprozess. Du wirst also unterschiedliche Erfahrungen hier hören.

Meine Erfahrung ist über 10 Jahre her. Wenn es nun besser ist, liegt es sich am allgemeinen Fortschritt, der meist GEGEN den Willen der Kirchen erfochten wurde (Stichwort Gleichbehandlung etc).

Und selbstverständlich kommt es mehr der Allgemeinheit zu, wenn man austritt. Zumindest finanziell. Das ist im Internet nachlesbar, u.a. Bei Carsten Frerk.
Kirchensteuer ist bei der Steuererklärung absetzbar.
Wenn man austritt, geht das nicht mehr, ergo erhöht sich das steuerpflichtige Einkommen, und man sagt grob ein Drittel kommt der Allgemeinheit zu gute, während von einem Euro Kirchensteuer nur ca 5% irgendwas soziales zur Folge hat. Der Rest geht direkt in die Kirchentasche.

Der Rest mit dem Idealismus der kirchlichen Häusern kannst du gerne glauben, ist lächerlich. Va wenn schwule Mitarbeiter oder geschiedene nicht beschäftigt werden.

hebdo
28.06.2025, 06:17
…
Bei privaten Häusern ist Geld die Religion. Alles steht und folgt dem Geld und alles wird dem Geld geopfert. Und wenn plötzlich eine Abteilung geschlossen wird weil es sich nicht mehr rentiert, dann ist das auch so.
Bei kirchlichen Häusern ist das anders……

Das meinst du doch nicht wirklich ernst oder? Kennst du die bbt-Gruppe? Du darfst gern mal auf deren Homepage schauen. Da sind alle in Kutten abgebildet. Das sind aber knallharte Businessleute. Da steckt auch bei Erhalt defizitärer Abteilungen Kalkül dahinter.

Jukka666
28.06.2025, 08:58
Das meinst du doch nicht wirklich ernst oder? Kennst du die bbt-Gruppe? Du darfst gern mal auf deren Homepage schauen. Da sind alle in Kutten abgebildet. Das sind aber knallharte Businessleute. Da steckt auch bei Erhalt defizitärer Abteilungen Kalkül dahinter.

Also ich kann schon verstehen, warum anignu das so empfindet: allerortens redet man von den „Heuschrecken-Konzernen“ (H/A/SK etc.), die oft negativ in der Presse sind. Ich habe selbst in 3 verschiedenen privaten Trägern gearbeitet, nicht alles war schlecht, nicht alles war gut. In meinem jetzigen kommunalen Haus ist das Thema „Geld“ jeden Tag präsent - wo aber nicht?

Die Kirchen machen das geschickt: keines der kirchlich firmierten KH läuft sicher superduperprofitabel (wo auch?), die Gehälter sind eher niedriger, finanziert wird alles zu 100% vom Solidarsystem, aber sie laufen bequem vom Image unter dem Deckmäntelchen des sanften Christentums…zumindest in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit.
Auch sind sie einfach auch deutlich seltener, damit ist die Wahrscheinlichkeit niedriger aufzufallen.

Aber ich glaube das wird offtopic: für den TE zählt ja, ob er potentielle Nachteile in der Stellenauswahl hätte ➔ und die Antwort ist ganz klar: möglich. Zumindest höher als wenn man nicht austritt. Aber es ist glaube ich nicht für alle Situationen relevant, zumindest als Arzt besteht die Möglichkeit bei Stellenmangel auch als ausgetretener sich auf die Hinterbeine zu stellen und das direkt in der Bewerbung anzugeben. Wenn man eingeladen wird, ist ja schön.

Auf der BBT-Homepage hab ich jetzt auf Anhieb kaum Leute in Kutte gefunden…aber die sind sicher ein gutes Beispiel: über 1 Mrd. Umsatz, aber niemand empfindet die KH der „Barmherzigen Brüder“ als „Heuschrecken-Kette“, jeder denkt, das sind nette, familiengeführte, regionale und sympathische kirchliche Häuser…geschickt..

Blaulicht86
28.06.2025, 09:17
Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Wie sich das steuerlich genau auswirkt, kann ich gerade nicht sagen. Für Stellen mit kirchlichem Träger war das (meine Erfahrung) bisher aber kein Problem. Man musste nicht Mitglied der Kirche sein und es arbeiteten dort auch Kollegen mit anderer Religion. Habe grad letztens wieder ein Stellenangebot für ein kirchliches Haus bekommen, da sagte man auch das sei so in Ordnung. Ich glaube nicht, dass sich die meisten Häuser dieses Ausschlusskriterium leisten können. Was das Thema angeht, würde ich mir keine großen Sorgen machen.

Jukka666
28.06.2025, 11:27
Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Wie sich das steuerlich genau auswirkt, kann ich gerade nicht sagen. Für Stellen mit kirchlichem Träger war das (meine Erfahrung) bisher aber kein Problem. Man musste nicht Mitglied der Kirche sein und es arbeiteten dort auch Kollegen mit anderer Religion. Habe grad letztens wieder ein Stellenangebot für ein kirchliches Haus bekommen, da sagte man auch das sei so in Ordnung. Ich glaube nicht, dass sich die meisten Häuser dieses Ausschlusskriterium leisten können. Was das Thema angeht, würde ich mir keine großen Sorgen machen.

Das kann sein, dass es nun eben so ist. Aber freiwillig machen die Kirchen das sicher nicht…Personalmangel und gesellschaftlicher Druck (es gibt viele vergangene Urteile und Klagen seitens der Mitarbeiter) haben das erzwungen.

Es gibt aber immer noch genug Beispiele von Mitarbeitern, die aufgrund von Scheidung gerade auf dem Land keinen Platz im Kindergarten oder in der Klinik finden oder gar entlassen werden. Aber es wird seltener.
Wer weiss nur, ob es wieder häufiger werden wird…;-)
Die Dunkelziffer wird hoch sein.
Der dritte Weg kennt nun mal kein wirkliches AGG…;-)

Jukka666
28.06.2025, 11:30
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kirche-arbeitsrecht-diskriminierung-austritt?

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_der_Kirchen

Blaulicht86
28.06.2025, 13:31
Es kommt schon auf die eigene Situation drauf an, Ich verstehe schon was du meinst. Wenn man seine Wurzeln geschlagen hat und eben mit dem einen Haus liebäugelt, kann man das in seine Entscheidung einbeziehen.
Aber in der Regel schauen am Ende alle Kaufmännischen Direktoren zuerst in den Geldbeutel und haben keine große Lust teuer Geld für Honorarärzte oder irgendwelche Nebenabreden auszugeben. Da nimmt man den, der es für weniger macht, ob Kirchenmitglied oder nicht.
Wie es bei Geschiedenen aussieht weiß ich nicht. Und die sexuelle Ausrichtung geht keinen was an, egal um welchen Arbeitgeber es sich handelt.

Blaulicht86
28.06.2025, 13:44
Beim Amt sagte man uns übrigens, dass ein Wiedereintritt möglich ist und man sogar kirchlich heiraten kann, wenn nur der Partner in der Kirche ist. Das kommt aber vielleicht auch auf die Gemeinde drauf an.
Für mich spielt das keine Rolle, ich möchte keine kirchliche Trauung nur um an dem Tag eine spezielle Stimmung zu haben. Das fühlt sich für mich nicht richtig an.
@medcat: Du kannst auch mal bei dem Standesamt bei euch nachfragen, falls dir das wichtig ist. Für manche spielt das Thema Trauung schon eine große Rolle.

medcat
30.06.2025, 13:38
Danke für euren input - habe es gewagt!

@Blaulicht - danke! Ne, eine kirchliche Trauung wäre für mich nicht in Frage gekommen!

hcooh
30.06.2025, 20:46
Wichtig ist wohl auch, dass man sich die Bestätigung des Austritts quasi mit der Geburtsurkunde aufbewahrt.

Es gibt immer Mal Berichte, dass die Kirche nach einem Jahrzehnt vorbeiguckt und die Steuer nachgezahlt haben will, weil sie ja selbst den Austritt nicht vermerkt haben.

Jukka666
01.07.2025, 06:08
Wichtig ist wohl auch, dass man sich die Bestätigung des Austritts quasi mit der Geburtsurkunde aufbewahrt.

Es gibt immer Mal Berichte, dass die Kirche nach einem Jahrzehnt vorbeiguckt und die Steuer nachgezahlt haben will, weil sie ja selbst den Austritt nicht vermerkt haben.

Ist bei mir so passiert! Allerdings wie gesagt lange her: ca 2,5 Jahre nach Austritt kam auf einmal ein Bescheid des Amtes Kirchen Finanzen, mit einer Nachforderung von mehreren 1000 €.
Ich habe dann meine Austrittsbestätigung geschickt und seitdem nie wieder was davon gehört.

Man kann im Internet nachlesen, über ausländische Mitbürger, die im Ausland nie ausgetreten sind und hier keine Kirchensteuer Mitgliedschaft angeben, aber zum Beispiel in Frankreich katholisch getauft wurden. Die werden dann mit einer Nachzahlung von ich glaube bis zu fünf Jahren beglückt. Auch Bürger aus der ehemaligen DDR haben oft niemals eine Austrittsbescheinigung beantragt oder erhalten.
man sollte das auf jeden Fall gut aufbewahren, um Nachzahlungen von einigen Jahren zu vermeiden. Die Kirche probiert es auf jeden Fall.

Tweety8008
01.07.2025, 10:52
Kirche ist Schmutz. Bitte austreten. Hat auf deine Karriere keinen Einfluss.

Relaxometrie
01.07.2025, 12:45
Die Kirche probiert es auf jeden Fall.
Genau so ist es!
Oder wie ein Onkel von mir auf der Beerdigung eines Vollblut-Atheisten sagte, als der für die Trauerrede von der Familie beauftragte Pfarrer (der mit dem Toten befreundet war und um dessen Atheismus wusste) trotz Anweisung, die Rede neutral zu gestalten, das Missionieren anfing: "Die Katze lässt das Mausen nicht."

medcat
02.07.2025, 15:27
Jap, danke, hatte ich eh aufm Schirm mit der Bescheinigung... dachte ich mir ja schon...