Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Honorararzt
Bender B. Rodriguez
22.11.2025, 13:52
Könnt ihr vor eure toxischen Bemerkungen bitte ne Triggerwarnung setzen?
TaraTamm
22.11.2025, 20:01
Könnt ihr vor eure toxischen Bemerkungen bitte ne Triggerwarnung setzen?
Ich bitte dich. Der Mann ist (angeblich) fast Facharzt und gibt sich wie ein 12 Jähriger.
Ich tippe auf Troll oder vielleicht sogar Bot.
Der Ton ist hier wirklich unterstes Niveau. Mir ist schon klar: sich in Kliniken zu sozialisieren ist meist ein Abstieg - je nach dem von wo man kommt ;)
Zurück zum Thema. Folgenden Ratschlag von mir.
Kliniken direkt anschreiben, ist wenig erfolgsversprechend. Der Vorteil für Auftraggeber bei der Personalvermittlung ist gerade der geringere Aufwand für die Verwaltung und das Ausfallrisiko und sonstige Ansprüche abzutreten. Eine Einstellung ist für Unternehmen ein sehr großer Aufwand und Verantwortung. Falls es deine Vorstellung ist, dass da nur in einen Blankovertrag dein Name eingefügt wird und jemand einen Dauerauftrag auf dein Konto erstellt, vergiss es. Die einzige Chance ist, dass du persönliche Beziehungen zu einem Entscheidungsträger in der Klinik hast. Und du wirst keine Direktanstellung zu Honorararztkonditionen bekommen. Ich bin zweimal aus der Arbeitsvermittlung in die Direktanstellung und habe dann ein normales marktgerechtes Gehalt verhandelt. Außerdem ist das Risiko für eine Klinik zu hoch eine „Niete“ zu ziehen, gerade ohne Gebietsbezeichnung. Auf dem Honorararztmarkt tummeln sich wirklich extrem zweifelhafte Gestalten.
Folgendes Vorgehen würde ich dir direkt vorschlagen:
1. Registrierung bei 2-3 oder auch 5 Agenturen. Nicht alle nehmen Nicht-FA.
2. Sondiere die Angebote und dokumentiere wie viele Angebote überhaupt deiner Qualifikation entsprechen und im zweiten Schritt welche du überhaupt annehmen würdest. (Also Angebote pro Woche und pro Monat für beide Kategorien)
3. kündige und lege dir ein finanzielles Polster zur Überbrückung von 3 Monaten zurecht. Das ist nämlich die Sperre für ALG1, wenn du selbst kündigst. Erfahrungsgemäß ist es zu Jahresanfang eher etwas übersichtlicher mit den Angeboten.
4. Good Luck!
!!!! Beachte, dass gerade viele Kliniken sehr restriktiv mit Einstellungen sind. Es gibt aktuell zu viele Unsicherheiten. Mitte nächstes Jahr macht bei mir um die Ecke ein 600 Betten Quasi-Maximalversorger komplett dicht. Da wird Personal frei. In der Zeit war eine Statistik, dass bei Ärzten der Zuwachs an Arbeitssuchenden bei +14% liegt. Der Weg zurück in die Festanstellung, gerade als Nicht-FA, ist nicht so einfach wie vor 2 Jahren. Mag in der Psychatrie anders sein … !!!!
Nefazodon
22.11.2025, 21:54
In der Zeit war eine Statistik, dass bei Ärzten der Zuwachs an Arbeitssuchenden bei +14% liegt. Der Weg zurück in die Festanstellung, gerade als Nicht-FA, ist nicht so einfach wie vor 2 Jahren.
Hast Du da zufällig einen Link zu? Würd mich interessieren, auch wenns gerade OT ist
Ist leider hinter der Paywall. Hast du das Abo?
https://www.zeit.de/arbeit/2025-10/arbeitsmarktstatistik-arbeitslosigkeit-fachkraeftemangel-branche-qualifizierung
Wer kann diese Tabelle im Zeit-Artikel erklären? +14 % seit 2015 oder wie? Leider werden auch keine Quellen angegeben, so dass ich die Tabelle nicht nachvollziehen kann. Die absoluten Zahlen fehlen auch. In dem kleinen Bereich Medizin schlagen sich geringfügige Änderungen natürlich in großen Prozenten nieder.
Zum Thema ist die Statistik von der BA ist auch veröffentlicht, die kurz zusammengefasst sagt, dass die Quote steigt, nach wie vor niedrig ist und die Arbeitslosigkeit in der Medizin kurz ist. https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/AkademikerInnen/Berufsgruppen/Generische-Publikationen/2-6-Medizin-und-Pharmazie.pdf?__blob=publicationFile&v=14
und hier auch noch mal die Übersicht zu anderen akademischen Berufen, wie im Zeit Artikel.
https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Akademikerinnen/Allgemeiner-Teil-Nav.html#faq_1560716
https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/AkademikerInnen/Generische-Publikationen/Gesamt-PDF-AkademikerInnen.pdf?__blob=publicationFile&v=10
Dennoch wirkt es so, als ob die Freiheit der Jobwahl (Fach, Region, Haus usw.) immer weniger wird. Wir alten Glückspilze …
Nefazodon
23.11.2025, 11:32
Ist leider hinter der Paywall. Hast du das Abo?
Leider nein. Trotzdem danke!
Zum Thema ist die Statistik von der BA ist auch veröffentlicht, die kurz zusammengefasst sagt, dass die Quote steigt, nach wie vor niedrig ist und die Arbeitslosigkeit in der Medizin kurz ist.
und hier auch noch mal die Übersicht zu anderen akademischen Berufen, wie im Zeit Artikel.
Danke auch dir, Dooly!
Ich finde, dass Thema sehr interessant. Man merkt, u.a. an den Diskussion hier im Forum, dass das Klima härter und die Jobsuche schwieriger geworden ist....
Leider nein.Du findest den Artikel in den Webarchiven.
Ich finde, dass Thema sehr interessant. Man merkt, u.a. an den Diskussion hier im Forum, dass das Klima härter und die Jobsuche schwieriger geworden ist....Regionale Fehlverteilung, unsichere Finanzierung und vielleicht auch ein Mismatch der Spezialisierung / Wunschgebiet zum Bedarf. Im Zeit-Artikel wird eine Zunahme von 2 % an ausgeschriebenen Stellen genannt (gleiche Tabelle wie o. g., ohne Quelle) und bei der BA wird ebenfalls von einer Steigung der gemeldeten Stellen berichtet. Ich finds auch ganz interessant …
Als Quelle wird die Bundesagentur für Arbeit genannt, leider nicht genauer. Die Quote ist +14% mehr Arbeitslose seit 2024. Da es sich um einen relativen Wert handelt, ist meiner Meinung nach die Gesamtzahl der Beschäftigten zweitrangig.
Im Artikel wird aber auch gesagt, dass Akademiker schneller neue Stellen finden als Personen mit niedrigerem Bildungsstand.
Als Quelle wird die Bundesagentur für Arbeit genannt, leider nicht genauer. Die Quote ist +14% mehr Arbeitslose seit 2024. Da es sich um einen relativen Wert handelt, ist meiner Meinung nach die Gesamtzahl der Beschäftigten zweitrangig.Okay aber auf Basis der Daten von der BA kann ich die Angabe nicht nachvollziehen. Schade, dass sie die ursprünglichen Daten von 2025 dann nicht teilen. Die absolute Zahl ist sehr wichtig, vor allem bei kleinen Zahlen. Wenn 2024 eine Person arbeitslos war und 2025 eine weitere hat man eine Steigung von 100 %, die dennoch keine Rolle spielt.
LasseReinböng
23.11.2025, 19:21
Es kling ein wenig so, als hätte der TE, noch nicht FA, bereits bei Porsche im Autohaus probegesessen und sich Gedanken über das Muster der Polster bzw. die Ledersorte der Sitze gemacht, insofern kann ich manch sarkastischen Kommentar nachvollziehen.
So easy ist es aber nicht und war es auch in vielen Fachrichtungen noch nie. Wenn es läuft und sich ein langfristiger Einsatz mit Diensten ergibt, kann es natürlich sehr lukrativ sein...solche Angebote sehe ich aber schon seit vielen Monaten immer seltener bzw. manche Agenturen sind komplett auf Tauchstation gegangen und vermitteln vielleicht mal einen Tageseinsatz bzw. versuchen sich dabei, jetzt feste Stellen zu vermitteln, aber natürlich zu Tarifgehältern. Wer die Entwicklungen aktuell im Gesundheitswesen mit Klinikspleiten und Personalabbau nicht mitbekommt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
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