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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das erste Mal im OP - BLACKOUT!



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Lava
26.03.2008, 19:11
Das stimmt zwar, aber wir haben sehr wenig operiert da. Eigentlich eher gar nicht :-))

Meuli
26.03.2008, 19:11
Wir wollen uns ja auch net vor Chirurgie drücken, sondern nur vorm OP :-)) :-))

Medicus_bonus
26.03.2008, 19:13
Wir wollen uns ja auch net vor Chirurgie drücken, sondern nur vorm OP :-)) :-))


Ehhh ... ja, genau... :-top

Lava
26.03.2008, 19:14
Das gibt's nur im Kombipack! Zur Inneren gehören auch die ewigen Visiten, langweiligen Besprechungen, kilometerlangen Briefe und das literweise Blut abnehmen.

Meuli
26.03.2008, 19:20
Das gibt's nur im Kombipack! Zur Inneren gehören auch die ewigen Visiten, langweiligen Besprechungen, kilometerlangen Briefe und das literweise Blut abnehmen.

Oh bei uns in der Famu waren die Visiten immer ganz interessant und die Besprechungen äußerst spaßig :-))

Lava
26.03.2008, 19:21
Ich hab im OP auch immer sehr viel Spaß :-))

Doctöse
26.03.2008, 19:24
Ich hab im OP auch immer sehr viel Spaß :-))
Ich auch. Wie kann ich die Innere umgehen :-))

Muriel
26.03.2008, 19:25
Ich kenne da einen mir recht vertrauten Menschen, der in seinem kompletten Studium keinen einzigen Haken gehalten hat und den OP bis Studiumsende nur aus Anästhesiefamulaturen kannte... beneidenswert :-)) :-top

Meuli
26.03.2008, 19:38
Ich kenne da einen mir recht vertrauten Menschen, der in seinem kompletten Studium keinen einzigen Haken gehalten hat und den OP bis Studiumsende nur aus Anästhesiefamulaturen kannte... beneidenswert :-)) :-top

Ja so in etwa sieht auch meine Planung aus :-)) :-))

freestyler
26.03.2008, 21:15
Also ich habe gemerkt, dass das alles Gewöhnungssache ist. Konnte das früher auch nicht ab mit dem ganzen Blut und so :-((
Und heute arbeite ich in der Chirurgie. Solange nicht son komischer Eiterfuß mit lecker Geruch kommt bin ich für alles zu haben :)

Im Studium wurde mir mal bei einer Beschneidung richtig komisch. Hab irgendwie bei jedem Schnitt mitgefühlt. Mein Kollege aber auch..lol

hennessy
27.03.2008, 14:23
das erste Mal, als ich ein noch warmes amputiertes Bein unterm Arm runter in die Kühlung brachte, war mir schon etwas mulmig. Aber bald macht es einem nix mehr aus.

Lava
28.03.2008, 16:30
Ich kenne da einen mir recht vertrauten Menschen, der in seinem kompletten Studium keinen einzigen Haken gehalten hat und den OP bis Studiumsende nur aus Anästhesiefamulaturen kannte... beneidenswert :-)) :-top

Dafür hatte er auch Schichtdienst und Nachtschichten - ich nicht :-))

Kackbratze
28.03.2008, 16:49
Geschicktes Taktieren nennt man das.
Wenn man sowas nicht machen will gibts immer einen Weg drumherum. Man muss ihn nur konsequent auch gehen wollen...

dmtec
29.03.2008, 00:29
passiert jedem mal.... 4 Stunden Schlaf, schlechtes Frühstück, 30 Minuten stehen und heisse verbrauchte luft durch die Atemmaske rückatmen haben mich (sonst Hypertoniker) auchschon mal fast in die Knie gezwungen.

Als Mann hat man zumindest danach Vergnügen dass sich dann alle Kommilitoninnen rührend um einen Kümmern und einen bemuttern ;)

Szaf
29.03.2008, 01:58
Als Mann hat man zumindest danach Vergnügen dass sich dann alle Kommilitoninnen rührend um einen Kümmern und einen bemuttern ;)

Hört hört... ;-) ich glaube ich wüsste wie ich dich sofort wieder auf die Füße bekomme. :-keks

Also mich hat es im Op noch nicht von Füßen gehauen, auch wenn ich die Geräusche von diversen Chirurgen Werkzeugen nicht so mag. Aber am Ende steht ja immer der Lohn das man einiges Erklärt bekommt. :-top

Sockenspieler
31.03.2008, 11:44
Die Sache mit dem ausreichend trinken will aber auch kalkuliert sein. Hab morgens zwischen Visite und Op immer brav ne Flasche Wasser getrunken, bei der 1. TEP dann aber jedes Mal geschwitzt wie Sau. Immer ein bißchen peinlich, wenn der Famulus als einziger nach der Op die Klamotten wechseln muss, weil sie "durch" sind. Zumal man das in den grünen oder blauen Scrubs immer so herrlich gut sieht.

Hat jemand nen Tip?

*TRIEF*

look3
31.03.2008, 12:52
Also, ich studiere leider noch keine Medizin, aber ich habe ein dreimonatiges Pflegepraktikum gemacht und dort durfte ich auch bei einer Carotis-OP zuschauen. Als der OP-Bruder hörte, dass ich komplett nüchtern sei (ich esse früh einfach nichts, das würde vollkommen gegen meine Bedürfnisse gehen), lachte er und meinte "Du kippst auf jeden Fall um." Aber nicht die Bohne. Hatte keine Sekunde lang Ekel oder so, ich fand's einfach wahnsinnig interessant. Ich glaube, die Sache mit dem Umfallen spielt auch nur so eine große Rolle, weil davon immer erzählt wird. Würden alle erzählen, man fällt um, wenn man das erste Mal Bus fährt, würden prozentual auch viel mehr Leute beim Busfahren schlappmachen.
So. Stay tuned :P

Doctöse
31.03.2008, 13:14
Hatte keine Sekunde lang Ekel oder so, ich fand's einfach wahnsinnig interessant. Ich glaube, die Sache mit dem Umfallen spielt auch nur so eine große Rolle, weil davon immer erzählt wird.
Das hat nichts mit Ekel zu tun. Und auch nichts mit den Erzählungen. Selbst Leute, die schon hunderte Male im OP waren, kippen um. Wenn du noch nen OP-Mantel drüber hast, direkt unter der Lampe stehst, der OP vielleicht sogar extra beheizt ist (Kinder-OPs, Sectio,etc.), dann kann man auch als alter OP-Hase mal aus den Latschen kippen. Besonders eine Sorte Mäntel ist so ziemlich null luftdurchlässig, so dass man schön im eigenen Saft gegart wird.
Ich stand auch mal in so einem Mantel direkt unter der OP-Lampe im kleinsten OP der Klinik, mit ner kratzenden Schutzbrille, extra Stulpen und weiteren Schutzmaßnahmen (Patientin mit Hep C) und musste auch irgendwann die Segel streichen, weil ich mich irgendwie halb tod geschwitzt habe. Die Docs haben übrigens auch nach 4 Stunden eine Pause gemacht ;-)

test
31.03.2008, 14:17
Hm, also ich hab bevor ich das erste Mal im OP war, ziemlich viel vom umfallen im OP gehört und dachte dann immer,dass das irgendwie voll hart sein muß am Tisch zu stehen und da nich umzukippen. :-nix
Hab auch die ersten Male im OP immer gedacht, wieso mir nie mulmig wird oder darauf gewartet, dass irgendwas passiert, aber irgendwie mußte ich nie in meinem Leben abtreten oder wäre gar umgekippt, was sicher nicht heißt, dass mir das nich passieren könnte. Glaube aber, dass vieles dabei psychologisch ist, in der Realität ist es dann nicht so wild, wie man vorher dachte.
Habe allerdings auch vorher oft stundenlang im stehen gearbeitet, hätte mich da zwar auch zwischendrin sicher einfacher setzen können als im OP, aber vielleicht war ich auch daher etwas geübter darin. :-nix

Ist natürlich keine mal Schande abzutreten, aber wenn ner PJ Kollegin nach 20 Minuten permanent schlecht wird und sie abtreten muß, stößt das natürlich nicht unbedingt auf viel Liebe seitens der Kollegen, wenn man eh schon genug OPs am Tag hat. ;-)

Lava
31.03.2008, 15:59
Die Sache mit dem ausreichend trinken will aber auch kalkuliert sein. Hab morgens zwischen Visite und Op immer brav ne Flasche Wasser getrunken, bei der 1. TEP dann aber jedes Mal geschwitzt wie Sau. Immer ein bißchen peinlich, wenn der Famulus als einziger nach der Op die Klamotten wechseln muss, weil sie "durch" sind. Zumal man das in den grünen oder blauen Scrubs immer so herrlich gut sieht.

Hat jemand nen Tip?

*TRIEF*

Also ne ganze flasche ist eh zu viel. Da würd meine Blase nach einer halben Stunde rebellieren :-D
Ist das Schwitzen denn so schlimm? Wenn es anstrengend ist - und das ist es als 2. Assistenz bei einer TEP - schwitzt man eben :-nix