Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das erste Mal im OP - BLACKOUT!
Also als 2 Assistent bei ner TEP hast du doch anstrengendsen Job von allen 3en. Den Sauger halten ist weniger anstrengend als ein 20 kg Bein
Hast du schon mal erste Assistenz bei einer Hüft TEP gemacht? Das ist nämlich auch anstrengend. Immerhin halten die die meiste Zeit so einen Haken, den sie nach unten ziehen müssen. Wenn der Operateur nett ist, hängt er ein Gewicht dran, aber das machen nicht alle. Und man hat einen echt ungünstigen Winkel für diesen Schei*haken...
Übrigens finde ich das Bein Halten gar nicht so wild. Eher den Haken, den man dann noch in der anderen Hand halten darf - meist mit ausgestrecktem Arm und da lässt bei mir gaaaanz schnell die Kraft nach :-kotz
Och, ich weiß gar nicht, was Ihr alle habt. So ein Schielhaken ist doch völlig ok zu halten :-))
Feuerblick
04.04.2008, 17:17
Haken halten bei der Hüft-TEP samt Bein ist doch total einfach. Wer macht da ein Gewicht dran??
Assistiert mal 3h bei einer gefäßchirurgischen OP... und das nachts um 1, das macht Spass
Haken halten bei der Hüft-TEP samt Bein ist doch total einfach.
Hast du jetzt ne komische Art von Humor entwickelt, die ich nicht verstehe? :-D
Feuerblick
04.04.2008, 18:39
Hast du jetzt ne komische Art von Humor entwickelt, die ich nicht verstehe? :-DNö, mitnichten. Ich finde es wesentlich anstrengender, bei diversen Bauch-OPs Haken halten zu müssen. Einfach weil man da teilweise mit mehr Kraft in einem total ungünstigen Winkel ziehen muss. Dazu kommt, dass diese Haken dann auch noch derart unergonomisch geformt sind, dass man sich leicht mal kleinere Nerven abklemmt (hat mir mal monatelange Kribbelparästhesien in DI und II eingebracht).
TEP ist zwar körperlich anstrengend, aber mit der richtigen Technik überhaupt kein Problem. Gewichte an Haken bei der TEP hab ich nie erlebt und ich hab weiß Gott eine Menge mitgemacht...
Reden wir hier von TEPs in Rücken- oder Seitlage?
Feuerblick
04.04.2008, 18:56
Rückenlage
Hm, ich hab noch nicht bei vielen Bäuchen assistiert (vielleicht 5 bis 10), aber kraftaufwändig war das nie. Im Gegensatz zu den ca. 50 Hüften, von denen vielleicht 10 einfach und 10 sauschwer und der Rest so zwischendrin waren.
*Lava zustimm*
Auch ich kann von mir zwar nicht behaupten, mehr als ein Dutzend großeBauch-OPs assistiert zu haben, aber im Vergleich zur manch einer Hüft-TEP in RL waren die allesamt harmlos, bei letzteren ist pudelnasse OP-Kleidung dann doch die Regel, spätestens wenn das zu haltende Bein mal wieder fast so viel wiegt wie man selbst :-kotz
Aber vielleicht weiß Funkel ja einen Trick, um es bei den TEPs bequemer zu haben? Fuuuuuuuuuuuuuuuuuunkeeeeeeeeeeeeeeeel???
Feuerblick
04.04.2008, 21:50
Äh...Bein auf die eigene Hüfte ablegen, damit man es nur noch im richtigen Winkel halten muss. Das geht ohne großen Kraftaufwand. Und die anderen Haken zieht man doch in der Regel nur zu sich hin (oder wo steht ihr bei der Assistenz?).
Wer bei großen Bauch-OPs (ich hatte leider, leider das große Vergnügen, da eine ganze Menge mitzumachen) den Blasenspatel oder einen der langen, überzogenen Haken in die Hand bekommt, dann muss man nicht nur in eine Richtung Kraft ausüben, sondern den Haken auch noch in seiner Position halten, zum Teil entgegen jeglicher eigener Anatomie ziehen und der Griff prägt sich genüsslich in den Zwischenraum zwischen D I und D II, während der Operateur zwischen "Mehr ziehen" und "Spitze betonen" wechselt und der Arm zittert...
Äh...Bein auf die eigene Hüfte ablegen, damit man es nur noch im richtigen Winkel halten muss. Das geht ohne großen Kraftaufwand. Und die anderen Haken zieht man doch in der Regel nur zu sich hin (oder wo steht ihr bei der Assistenz?).
Soll ich dir das mal aufmalen? :-D
....4 Min bis zur Antwort, nicht schlecht! :-winky
Ok, DIESE Art des viszeralchirurgischen Vergnügens hatte ich noch nicht, habe meist eher die Leber daran gehindert, dem Operateur das Sichtfeld zu versperren und an der darf man ja bekanntlich nicht fest ziehen :-oopss
Hmmm, auf der Hüfte ablegen? Hmmmm......Ich stehe - bei der berühmten "Viererposition" - unter dem "Querstrich" der 4, habe also den Unterschenkel des Patienten am Thorax/Bauch (je nach Tischhöhe.... :-blush ), halte mit der gleichseitigen Hand, also bei OP links mit meiner linken Hand den Fuß/Unterschenkel fest waagrecht. Mein rechter Ellenbogen drückt das Knie nach unten (sonst ist ja nichts mit waagrecht....) und die rechte Hand "darf" einen Hohmann am Femur halten. Alles machbar, aber spaßig ist was anderes. Vom nichts-Sehen mal ganz zu schweigen..... :-((
Feuerblick
04.04.2008, 22:01
Lieber nicht :-)):-)):-))
Hmmm, auf der Hüfte ablegen? Hmmmm......Ich stehe - bei der berühmten "Viererposition" - unter dem "Querstrich" der 4, habe also den Unterschenkel des Patienten am Thorax/Bauch (je nach Tischhöhe.... :-blush ), halte mit der gleichseitigen Hand, also bei OP links mit meiner linken Hand den Fuß/Unterschenkel fest waagrecht. Mein rechter Ellenbogen drückt das Knie nach unten (sonst ist ja nichts mit waagrecht....) und die rechte Hand "darf" einen Hohmann am Femur halten. Alles machbar, aber spaßig ist was anderes. Vom nichts-Sehen mal ganz zu schweigen..... :-((
Ganz genau. Und das Bein hat waaaaaaaaaagerecht zu sein und das Knie bitte 90° gebeugt und kein Grad mehr oder weniger und das Fibulaköpfen hat bitteschön zwischen meinem Zeige- und Mittelfinger zu ruhen, damit der Patient auch ja keinen Druckschaden davon trägt. :-D
Feuerblick
04.04.2008, 22:06
*lol* So in etwa. Ich hab mich immer leicht erhöht gestellt, den Fuß dann im Bereich meiner Hüfte abgestützt (gepriesen sei meine geringe Größe) und somit mit meinem Arm/Ellbogen die Hauptkraft aufbringen müssen. Die andere Hand hatte den Hohmann... aber den muss man ja im Prinzip nur als Hebel benutzen. Insgesamt taten mir selbst nach schweren Hüften nicht so die Knochen weh wie nach jedem bescheuerten Colon/Rektum oder was auch immer.
*Lava mitleidig knuddel*
Das mit dem Fibulaköpfchen hab ich mir noch nicht anhören müssen! Würde aber auch gar nicht gehen, denn da ich kleine Hände (so richtig kleine, komme beim Putzen prima in die Ecken ;-) ) habe, kann ich eine Wade im oberen Bereich einfach nicht festhalten, ich kralle mich daher entweder recht weit unten oder an der "Tüte", in der der Fuß steckt (wie heißt dieses Ding eigentlich auf Hochdeutsch???), fest.
Der Hohmann ist nicht das Problem, das stimmt, Funkel. Außer der Patient ist so groß, dass der Abstand Knie - Hohmann größer ist als der Jannys Ellbogen- Jannys Hand....
Lava, entweder wir sollten mehr Sport machen, oder wir laden uns mal Funkel in den OP ein, die zeigt uns dann mal, wie das in nicht anstrengend geht :-blush
ich find hüfte in rückenlage echt entspannt :-love
(waren meine lieblingshüften und soooo :-love)
(na, wer erinnert sich noch dran...)
Mh, ich hatte ganz tolle Ärzte, die den Kontakt des Beines des Patienten mit anderen Körperteilen meinerseits als meinen Händen und Armen nicht sehen wollten... da war also nix mit Ablegen auf Hüfte... und da konnte ne Hüft-TEP auch durchaus anstrengend sein, vor allem wenn es mehrere hintereinander waren!! Zu Bauch OPs kann ich wenig sagen, dafür könnte ich mich zu Billes hüften äußern, aber auch das lass ich lieber :-))
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