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DrGion
31.08.2004, 20:14
@ fallenangel:

Dafür, daß Du angeblich das zweitbeste Abi an Deiner Schule hattest, produzierst Du ganz schön viele Fehler! Ich meine, ein oder zwei Rechtschreibefehler ok, aber in der Menge!? Und vor allem die "daß"-Sätze sind regelmäßig falsch!

Das ist für mich wenigstens ein Indiz dafür, daß gute Noten bundesweit schlecht für einen Leistungsvergleich der Schüler taugen! (siehe PISA!)

IM SCHNITT (behaupte ich einfach mal bzw. es ist meine Erfahrung) ist wohl der 3er-Schüler aus einem guten Bundesland mit einem 1er-Schüler aus einem schlechten vergleichbar! (Das bewiesen auch meine Mitstudenten in den verschiedenen vorklinischen Fächern! Da kommen selbsternannte 1er-Schüler daher und sind für die einfachsten Zusammenhänge in Chemie oder Physik zu blöd und müssen es sich von den 3er-Schülern erklären lassen!! Und das Schlimmste: Es tut Ihrem Gehabe keinen Abbruch! Peinlicher geht's wohl kaum!)

:-(

PS: Und für Leute, die meinen, ein "guter Arzt" wäre nicht viel mehr als theoretisches Wissen und praktisches Können auf sich vereinigen zu können, der irrt gewaltig!
Hierzu empfehle ich die Lektüre (mit der nötigen Fähigkeit zur Selbstreflexion) von Prof. Dr. Jürgen von Troschke "Die Kunst, ein guter Arzt zu werden!"

test
31.08.2004, 20:25
PS: Und für Leute, die meinen, ein "guter Arzt" wäre nicht viel mehr als theoretisches Wissen und praktisches Können auf sich vereinigen zu können, der irrt gewaltig!
Hierzu empfehle ich die Lektüre (mit der nötigen Fähigkeit zur Selbstreflexion) von Prof. Dr. Jürgen von Troschke "Die Kunst, ein guter Arzt zu werden!"


Ob du das Buch noch empfehlen würdest, wenn du den AUtor persönlich kennen würdest :-))

MediHH
31.08.2004, 20:43
Um mal zum Thema zurückzukommen.

ich will Arzt werden, weil man in keinem anderen Beruf so selbstverständlich in weiß vor andeen stehen darf. Und weiß steht mir nun mal. Außderdem bekamen im Fernsehen die Ärzte immer die hübschen Frauen ab.
Das is wenigstens mal ne Motivation ;) :-dance

DrGion
31.08.2004, 22:58
Ob du das Buch noch empfehlen würdest, wenn du den AUtor persönlich kennen würdest :-))


Kennst Du jeden Autor persönlich, der das Buch, welches Du gelesen hast, geschrieben hat?! Wohl kaum! Trotzdem bildest Du Dir ein Urteil über das Buch bzw. bewertest aus Deiner Perspektive Inhalte!
Nichts anderes mache ich!

Mir ist völlig egal, wie dieser Autor im persönlichen Umgang mit mir oder anderen wäre, der aus meiner Sicht anregende Inhalt des Buches, der von der Ideologie von mir hätte sein können, bleibt davon unabhängig und unberührt!

:-meinung

test
31.08.2004, 23:04
Kennst Du jeden Autor persönlich, der das Buch, welches Du gelesen hast, geschrieben hat?! Wohl kaum! Trotzdem bildest Du Dir ein Urteil über das Buch bzw. bewertest aus Deiner Perspektive Inhalte!
Nichts anderes mache ich!

Mir ist völlig egal, wie dieser Autor im persönlichen Umgang mit mir oder anderen wäre, der aus meiner Sicht anregende Inhalt des Buches, der von der Ideologie von mir hätte sein können, bleibt davon unabhängig und unberührt!

:-meinung

Kein Stress, ich wollte damit nicht dein Urteil über dieses Buch anzweifeln. Ich habe das Buch selber nicht gelesen. Ich war nur in seiner Vorlesung, in der er auch 100 000 mal sein Buch angepriesen hat und kann mir vorstellen, was wohl so drinsteht. :-keks

MrNice
01.09.2004, 00:03
mmh hier gehts ja ab...

@ mrnice...
du hast anscheinend sowieso an allem und jedem rumzumeckern, wenn du mit dem deutschen system so unzufrieden bist dann versteh ich nicht warum du noch hier bist oder wenn du so toll bist danns etz dich doch dafür ein das sich etwas ändert! vom vorm pc rumsitzen & rummotzen wirds sicher auch nicht besser! du musst nicht denken das du vielleicht der einzige bist der irgendwann im leben einmal benachteiligt wurde!
naja indem lg

Du willst mir doch nicht erzählen, dass das deutsche System für dich zufriedenstellend ist? Werden von den Politikern die Kernprobleme gelöst?
Auf jeden Fall nicht.
Nehmen wir das Beispiel Bildungspolitik. Warum herrscht Lehrermangel?
Es werden keine Lehrer eingestellt. Es gibt genügend Lehrer, die theoretisch eingestellt werden könnten. Aber die Länder haben keine Kohle.

Ab nächsten WS gibt es neue Auswahlquoten bei der ZVS. 20% nach ABI; 60% nach Auswahlverfahren der Hochschulen und 20% nach Wartezeit. Wird hierdurch das Kernproblem, dass es zu wenige Studienplätze gibt wie in Medizin", gelöst? Vermutlich nicht. Woran liegt es, dass die Studienplätze abgebaut statt aufgestockt werden. Na klar, es liegt wieder an der Kohle.

Warum hat der Staat keine Kohle? Wenn die Wirtschaftleistung nicht das nötige Wachstum verspricht, dann werden sich Investoren und Anleger ihr Geld in anderen Wachstumsländer wie China oder Indien investieren und der Staat kann weniger Kohle einnehmen. Steuereinnahmen fallen weg und das Beste ist noch, dass man mit den Geldressourcen nicht umgehen kann. Aktuelles Beispiel: Neue Rechtschreibreform. Wer sich diesen Mist ausgedacht hat, mußte anscheinend besoffen gewesen sein.
Jeder weiß doch, dass der Staat das Geld in vielen Fällen zum Fenster rausschmeisst.

Ja klar bin ich der tollste Typ auf Erden, aber der tollste Typ kann bestimmt nicht alleine die Missstände verbessern. :-???
Erst mit einer einflussreichen Lobby ist einiges möglich.

Mir gefällt es hier. Ich bin auch dafür sehr dankbar, dass ich hier meine Wurzeln schlagen durfte. :-top

Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Es findet doch ein ständiges Kämpfen ums Überleben statt. Nur der Stärkere überlebt und vor allem in einer Zweiklassengesellschaft. Entweder hast du die Asche und Vitamin B oder du hast einfach geloost. Ich merke selbst, dass heutzutage ein sozialer Aufstieg fast unmöglich ist. Entweder ist man in einer priviligierten Familie hineingeboren worden oder man hat Pech gehabt und landet im "Ghetto".

questionmark
01.09.2004, 02:10
Hallo!

Ich war ja lange nur ein stiller Geniesser dieser doch sehr erehieternden Diskussion, aber jetzt kann ich mich diesen Kommentars leider enthalten:

MrNice, bist du eigentlich echt so dumm oder tust du nur so, um Stimmung in diesen Thread zu bringen?

Freue mich auf neue Postings. :-))

Vystup
01.09.2004, 03:00
MrNice, bitte bezieh doch einmal klar Stellung. Du sagst "alles doof, weil nicht so wie es meiner Meinung nach sein muesste." So weit kann ich das nachvollziehen, mir gefaellt meine Meinung ja auch am besten. Allerdings machst Du keine Vorschlaege, wie die Studienplaetze denn Deiner Meinung nach besser vergeben werden koennten. 60% den Unis zu ueberlassen erhoeht doch die Chancen fuer alle mit Durchschnittsabi enorm. Dass dann immer noch genauso viele Bewerber auf die gleiche Anzahl von Plaetzen kommen ist natuerlich nicht toll, aber meinst Du wirklich, dass man es den deutschen Unis in der derzeitigen Situation wirklich zumuten kann, noch mehr Studenten aufzunehmen? Sicherlich, die Bildungspolitik ist absolut daneben, bei Regierung wie Opposition, aber mehr Studienplaetze sind sicherlich nicht drin, bevor nicht auch mehr Geld da ist. Und das ist in den naechsten Jahren nicht abzusehen.

Die Rechtschreibreform finde ich uebrigens ueberhaupt nicht so daneben. Ich mag die alte Rechtschreibung auch lieber, einfach weil ich damit aufgewachsen bin, aber ich denke, dass die Idee, die deutsche Sprache zu vereinfachen, nicht unbedingt dumm ist. Dass es Menschen gibt, die sich dagegen wehren ist aber in einem demokratischen Land absolut legitim.

Dass es in Deutschland soziale Ungerechtigkeiten gibt, wird niemand in Abrede stellen. Trotzdem haben wir nach wie vor eines der besten Sozialnetze der Welt, Hartz IV hin oder her. Die Debatte hierzu wird uebrigens auch im Ausland mit grossem Interesse verfolgt, weil die Problematik nicht nur bei uns zu Hause vorhanden ist. Ich bin uebrigens sehr gespannt auf die Ueberraschung, die alle diejenigen, die die Sozialpolitik der Bundesregierung fuer falsch halten und daher ihre Stimme der CDU geben werden gespannt... :-D Aber das fuehrt jetzt irgendwie vom Thema dieses Threads weg.

Was ich noch sagen wollte: mit Deinen Beleidigungen wirst Du hier sicher keine Anhaenger finden. In einem Medizinerforum, in denen doch einige mit gutem Abi vertreten sein duerften, ist es vielleicht nicht das schlauste, alle Leute mit gutem Abi als potentiell schlechtere Aerzte zu bezeichnen. Dass Du da Contra bekommst haettest Du Dir auch denken koennen. Und unabhaengig davon, ob das nun einen guten Arzt ausmacht, ist das Medizinstudium mit enorm viel Lernerei hinter Buechern verbunden. Ohne wirst Du das Studium nicht schaffen, egal was fuer ein guter Arzt Du hinterher sein koenntest. Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, dass man nicht zwangslaeufig fleissig sein muss, um ein gutes Abi zu machen, ist es fuer das Studium (zumindest am Anfang) Grundvoraussetzung. Bei Studienbeginn wird aber nicht die Faehigkeit geprueft, ein guter Arzt zu werden, sondern (soweit das moeglich ist) die Faehigkeit das Studium zu schaffen. Es mag sicherlich Leute geben, die im Studium wesentlich besser sind, als in der Schule, weil die Faecher nicht so breit gestreut sind und mehr im eigenen Interessengebiet liegen. Aber auch im Studium werden Dinge auf Dich zukommen, die Du nicht primaer mit der Eigenschaft 'interessant' belegen wuerdest und die Du trotzdem wissen musst. Ausserdem verlange ich von einem Arzt auch eine gute Allgemeinbildung und die bekommt man nunmal in der Schule. Zum Fachidioten wird man im Studium noch frueh genug.

Doktor_No
01.09.2004, 08:06
@mr.nice: wenn ich deine postings mal retrospektiv betrachte, kommt gerade dir die rechtschreibreform doch enorm entgegen, oder?...
im übrigen: wenn in deutschland die studienplätze so knapp sind (eine durchaus angreifbare behauptung), dann studier doch im ausland. ist doch eine gute möglichkeit, über den tellerrand zu schauen und seinen horizont zu erweitern, gerade wo du vielen ärzten vorwirfst, dies nie getan zu haben. aber dazu hast du ja momentan eh die zeit denke ich...

Pünktchen
01.09.2004, 09:13
Den Studienplatzabbau um 10% hatten sich doch die Spitzenleute um Ulla Schmidt ausgedacht, wenn ich mich nicht irre und zwar aus dem Grund, daß es in Deutschland genug Ärzte gibt, diese angeblich nur nicht dort arbeiten (wollen) wo sie gebraucht werden. Und da Deutschland selbst mehr Ärzte ausbildet als nötig werden die Plätze gestrichen. Weiterer Gedankengang: von den ausgebildeten Ärzten, die derzeit ins Ausland abwandern oder nicht in primär-medizinischen Bereichen arbeiten, bleiben nach den "tollen" Verbesserungen (AiPAbschaffung + Arbeitszeitgesetz) mehr im Lande, also warum sollte man bei solchen Zuständen mehr Ärzte ausbilden? Warum mehr Studienplätze anbieten?

fallenangel
01.09.2004, 11:48
@ fallenangel:

Dafür, daß Du angeblich das zweitbeste Abi an Deiner Schule hattest, produzierst Du ganz schön viele Fehler! Ich meine, ein oder zwei Rechtschreibefehler ok, aber in der Menge!? Und vor allem die "daß"-Sätze sind regelmäßig falsch!

Das ist für mich wenigstens ein Indiz dafür, daß gute Noten bundesweit schlecht für einen Leistungsvergleich der Schüler taugen! (siehe PISA!)

IM SCHNITT (behaupte ich einfach mal bzw. es ist meine Erfahrung) ist wohl der 3er-Schüler aus einem guten Bundesland mit einem 1er-Schüler aus einem schlechten vergleichbar! (Das bewiesen auch meine Mitstudenten in den verschiedenen vorklinischen Fächern! Da kommen selbsternannte 1er-Schüler daher und sind für die einfachsten Zusammenhänge in Chemie oder Physik zu blöd und müssen es sich von den 3er-Schülern erklären lassen!! Und das Schlimmste: Es tut Ihrem Gehabe keinen Abbruch! Peinlicher geht's wohl kaum!)

:-(

PS: Und für Leute, die meinen, ein "guter Arzt" wäre nicht viel mehr als theoretisches Wissen und praktisches Können auf sich vereinigen zu können, der irrt gewaltig!
Hierzu empfehle ich die Lektüre (mit der nötigen Fähigkeit zur Selbstreflexion) von Prof. Dr. Jürgen von Troschke "Die Kunst, ein guter Arzt zu werden!"

Naja wenn du meinst, es ist mir eigentlich ziemlich egal ob du mir nun glaubst, dass ich das zweitbeste Abi hatte oder nicht! Ich muss mich vor dir sicherlich nicht rechtfertigen! Desweiteren hab ich Deutsch- LK gemacht & hatte eine überaus strenge Lehrerin, ich hab keine Lust wenn ich am PC schreib mir darüber Gedanken zu machen, ob da irgendwelche Fehler drin sind! Ist mir auch egal! Wenns drauf ankommt, kann ich richtig schreiben! ...ist mir die Mühe hier aber nicht wert! Du kennst mich nicht & meinst über mich in dieser Weise urteilen zu müssen! Das ist meiner Meinung nach das aller Letzte! Ich urteile nicht über Menschen die ich nicht kenne, aber das hast du anscheinend in deinem so tollen Bundesland, wo das Abi ja soviel besser ist, nicht gelernt! Wenn du mich kennen würdest, wüsstest du, dass mein Abi verdient ist & wir nicht nur geschlafen haben bzw. uns das Abi nicht hinterher geworfen wurde! Wir haben in der Schule durchaus Abiaufgaben aus anderen Bundesländern gelöst & haben das auch auf die Reihe gekriegt! Ich glaube nicht, dass du alle Schulen eines Bundeslandes über einen Kamm scheren kannst! Selbst die einzelnen Klassen innerhalb einer Schule sind kaum miteinander vergleichbar! Ich finde es unfair zu sagen, dass ein 1er Abi mit einem 3er Abi vergleichbar ist, wenn man sich noch nicht mit der Bildung in dem jeweiligen Bundesland auseinander gesetzt hat, sondern sich nur auf das bezieht, was man vielleicht irgendwo mal gehört & gelesen hat! Aber naja, wenn das deine Meinung ist! Wenn ich z.B. vergleiche, was wir in der Schule gelernt haben & z.B. die in Hessen.... Meine Erfahrungen beziehen sich sowohl auf Regelschüler, als auch auf Gymnasiasten & da waren wir Thüringer weit vorn, aber wie gesagt das läuft wohl auch an jeder Schule anders!
Außerdem, wenn du meinen Eintrag mit Verstand gelesen hättest, wär dir wohl klar geworden das ich durchaus NICHT der Meinung bin, dass sich ein guter Arzt ausschließlich durch theoretisches Wissen auszeichnet! meiner meinung nach gibt es DEN perfekten Arzt nicht, da kein Mensch perfekt ist!
Mir ist auch klar, dass es in jeglichen Bereichen unserer Politik Probleme & Missstände gibt, aber darüber zu meckern hilft nichts, denn das bringt uns nicht weiter! Und wenn dir die Lobby fehlt, du aber wirklich Interesse hast etwas zu verändern, dann musst du dir diese schaffen! Sicher bin auch ich nicht mit der Bildungspolitik zufrieden, aber um in diesen Bereichen etwas zu verändern muss sich erstmal auf anderen Ebenen etwas tun, doch diese Veränderung wird wohl in den nächsten Jahren kaum zu verwirklichen sein!
Achja, was Naturwissenschaftliche Fächer angeht, brauch ich mir wohl keine Sorgen zu machen, aber du kennst mich anscheinend ja sowieso viel besser, als ich mich selbst! Dir dürfte außerdem klar sein, dass jeder Schüler, egal wie gut oder schlecht, in manchen Bereichen seine Schwächen hat & ein 3er Schüler hat die wohl genauso wie ein 1er Schüler, es liegt aber wohl viel daran, was man daraus macht! Ich habe nie behauptet das 3er Schüler dumm sind, nur leider oft viel zu faul & ihnen fällt oft zu spät auf, dass sie eher etwas hätten tun sollen,wenn die nämlich anfangen rum zu motzen ist es meist schon zu spät! Aber der mit einem guten Schnitt muss sich dafür wohl nicht rechtfertigen! Der mit einem schlechten sollte lieber darüber nachdenken woran es gelegen hat, als Argumente zu suchen, um den Guten schlecht zu machen, denn das tust du! Du versuchst eine Begründung zu finden, warum andere einen besseren Schnitt haben (blabla in dem Bundesland ist das Abi viiiiiel leichter) statt drüber nachzudenken, warum der eigene vielleicht schlecht ist! Man sollte sich vielleicht erstmal an die eigene Nase fassen, ehe man über andere herzieht! bye

Doktor_No
01.09.2004, 11:56
"Naja wenn du meinst, es ist mir eigentlich ziemlich egal ob du mir nun glaubst, dass ich das zweitbeste Abi hatte oder nicht! Ich muss mich vor dir sicherlich nicht rechtfertigen!"

warum tust du es dann?

fallenangel
01.09.2004, 12:15
"Naja wenn du meinst, es ist mir eigentlich ziemlich egal ob du mir nun glaubst, dass ich das zweitbeste Abi hatte oder nicht! Ich muss mich vor dir sicherlich nicht rechtfertigen!"

warum tust du es dann?

weil mich solche Leute wahnsinnig aufregen..... solche sollten mal drüber nachdenken was sie schreiben.... seine meinung ist mir eigentlich egal, aber ich fühl mich jetzt besser ;-)

Melon_Man
01.09.2004, 12:23
Leute, die Diskussion ist sinnlos

tonexxx
01.09.2004, 12:43
Alle jammern, dass das Studium hart sei und Einige bis Viele brechen ihr Studium ab. Ohhh mann, was für Heulsusen. Da merkt man, dass einige Superabiturienten eigentlich eingebildetete I..... sind.
Um das ganze hier mal auf fruchtbaren Grund und Boden runterzuholen: heute stand in meiner Tageszeitung, dass in unserem Studiengang die wenigsten vor dem Examen abbrechen (nur 9%). Die Tendenz, unbedingt studieren zu wollen, ist meiner Ansicht nach alles andere als medizintypisch.

Und zu deinen Superabiturienten: dummerweise muss ich mich da wohl auch angesprochen fühlen (obwohl ich gar net mehr weiß, wie's dazu kommen konnte). Aber dass die Abinote weder etwas über die Fähigkeit, ein guter Arzt zu werden, noch darüber, ob man das Studium schafft, aussagt, weiß doch hier jeder, oder?

Und ein bisschen Heulen find ich ganz OK.

:-meinung

HonorisCausa
01.09.2004, 13:13
weil mich solche Leute wahnsinnig aufregen..... solche sollten mal drüber nachdenken was sie schreiben.... seine meinung ist mir eigentlich egal, aber ich fühl mich jetzt besser ;-)


Das schreit ja förmlich nach verletztem (Frauen-)Stolz?! :-D

Impulse
01.09.2004, 13:51
Also ich hab mir jetzt alle Beiträge durchgelesen und muss sagen, dass von "beiden Seiten" recht gute Argumente gekommen sind- Hut ab :-)

Aber neben diesem ganzen Rechtfertigen mal von guten und mal von schlechten Abiturienten (ich darf das doch sicher jetzt einfach mal so sagen) fällt mir nur auf, dass sich dieser ganze Threat nur ums Thema Schule dreht. Das find ich eigentlich ziemlich schade, weil danach fängt ein neuer Abschnitt an und wieso konzentriert man sich nicht einfach nur auf das was kommt, statt auf das was zurück liegt?

Ich denke es ist grundsätzlich falsch, alle Menschen über einen Kamm zu scheren und zu sagen gute Abiturienten sind weltfremde Streber, genauso wie ich es sehr anmaßend finde, zu "schlechteren" Abiturienten zu sagen, sie seien faul gewesen. Man weiß doch nie, was im Leben eines anderen so vorgefallen ist. Okay, vielleicht hat das was damit zu tun, wie man mit Problemen klar kommt
1.gibt's ja auch Leute die das Glück haben, mit geringen Problemen konfrontiert zu werden
2.eventuell kommt man mit dem Problem nur in dem Sinne nicht klar, dass man den Stoff nicht mitbekommt aber das bedeutet nicht, dass man schlecht mit dem Problem klar gekommen ist. Das ist eine Wertung die sich wohl keiner erlauben darf. Den Stoff hat man vielleicht nicht gelernt aber ganz sicher viele andere Dinge, die jemand der sich weiter nur auf den Stoff konzentriert hat, gar nicht lernen konnte. Was zu lernen wichtiger ist: Ob Erfahrung, Problembewältigung auf welche Weise auch immer oder Abiturstoff oder sonstwas muss jeder selbst entscheiden oder falls man nichts entscheiden konnte hinnehmen.

So. Abitur also beendet und nicht so doll gewesen. Warum noch lange drüber nachdenken wie ungerecht das war: Lehrer Schuld, Mitschüler Schuld, Selber Schuld ;-), Umstände Schuld?.... Total egal!
(Übrigens finde ich es genauso unwichtig hinterher noch Jahre lang zu prahlen, wie toll man gelernt hat und wie fleißig man war).
Ich kann das sehr gut verstehen, wenn man zwischendurch einfach so wütend wird darüber wie das gelaufen ist und meinetwegen auch auf das System oder sonstwas aber Aufregen raubt einem nur die Energie und verhindert, dass man einen klaren Kopf behält. Beides brauch man aber noch um zu überlegen wie's weitergeht. natürlich will man das Studium so schnell wie möglich über die Bühne bringen und in seinem Traumberuf arbeiten aber "so schnell wie möglich" richtet sich halt nach den Gegebenheiten und kann auch bedeutet, dass man erst mal ne Ausbildung macht. Der schnellste Weg bedeutet für jeden etwas anderes.

Ich muss denjenigen, die sofort einen Studienplatz bekommen haben und freundlich anderen leer ausgegangenen raten, erst eine Ausbildung zu machen, jedoch zu bedenken geben, dass besonders in Punkto Zahnmedizin eine Ausbildung trotz allem nur eine Überbrückung bis zum Studiumbeginn ist, denn was Hilfreiches lernen wird man nicht. es wäre schon schön, wenn ihr versucht zu verstehen, wie frustrierend sowas sein kann, dann kann man so manchen Agressionsausbruch vielleicht besser nachvollziehen. Emphatie einsetzen, ne? Gute Übung fürs spätere Arzt-sein *g*!

Also lasst mal diesen ganzen Schulkram hinter Euch und versucht aus der Zukunft mit Euren Möglichkeiten das Beste zu machen!

Viel Glück!

fallenangel
01.09.2004, 13:55
Das schreit ja förmlich nach verletztem (Frauen-)Stolz?! :-D
:-D vielleicht ist es ja so *gg* hast du was gegen Frauen (-stolz) ;-)

Evil
01.09.2004, 14:23
Tach Leute, ist ja wirklich was los hier!

Ich geb mal einfach meinen Senf dazu:


Ja eine Note sagt etwas aus: es ist ein Meßwert darüber, wie gut oder schlecht man ein bestimmtes Problem gelöst hat, oder eben nicht.
Entscheidend hierbei ist, warum man ggf. eine Aufgabe (und auch der Klinikalltag besteht aus eine Aneinanderreihung von Aufgaben!) schlecht gelöst hat:

weil man es nicht besser konnte, obwohl man wollte?
weil es einen nicht interessiert hat?
weil man andere Prioritäten hatte?
weil man mit bestimmten Situationen oder Umständen nicht zurecht kam?
...

Zuerst zählt das Ergebnis... und nur, wer ein Schlechtes hat, muß dieses begründen können, nicht der Gute sich dafür entschuldigen!

"Mary" airmaria

EINSPRUCH!
Leider habe ich an unserer Schule die Erfahrung gemacht, das Noten zu oft willkuelich vergeben werden und daher nicht wirklich aussagekraeftig sind.

Insgesamt sehe ich das eher so, wer Abi UND Studium UND Dr-Arbeit hinter sich hat, hat einiges an Durchsetzungsvermoegen und Zaehigkeit bewiesen;
unter widrigen Umstaenden umso bewundernswerter.

Und natuerlich gibt es unfaehige und charakterlose Leute unter den Aerzten, allerdings hab ich noch nicht mehr getroffen als in anderen Berufen.

Was das Gemecker von MrNice soll, ist mir auch nicht ganz klar...

Ach, und @Frosch: Was den Medizinertest angeht, hast Du vollkommen recht!!! :-D

Doktor_No
01.09.2004, 14:55
Ich muss denjenigen, die sofort einen Studienplatz bekommen haben und freundlich anderen leer ausgegangenen raten, erst eine Ausbildung zu machen, jedoch zu bedenken geben, dass besonders in Punkto Zahnmedizin eine Ausbildung trotz allem nur eine Überbrückung bis zum Studiumbeginn ist, denn was Hilfreiches lernen wird man nicht.

das hat zwar nix mehr mit dem thema zu tun, aber diese behauptung ist für mich nicht nachvollziehbar. warum lernen zahntechniker in ihrer ausbildung nichts für ein zahnmed.-studium??? und warum erzählen mir die zahntechniker die zahnmed. studieren, ihre ausbildung hätte sie super auf die phantomkurse vorbereitet?

gruß vom ratlosen doc_no