Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Manche Leute .....
Christian
19.08.2001, 15:59
:-meinung
Hallo,
ich kann mich Martin nur anschließend. Kleine Ergänzung: Ihr könnt den Begriff "Unregistered" auch gegen Euren Namen oder einen Nickname austauschen, ohne Euch zu registrieren. Nur bereits registrierte Namen dürfen nicht verwendet werden.
Natürlich wäre eine Registrierung schöner, da Ihr danach noch weitere Funktionen zur Verfügung habt: Smilies einstellen, eigenes Bild hinzufügen etc.
Viel Spass weiterhin
Christian :-)
zufrieden?
weiss ja nicht was das bringen soll aber nun gut wenn euch dadurch mehr argumente einfallen tu ich das :-)
Komme nach dem überstandenen Prüfungsstress und 11 stündigem Nachtdienst nach Hause, schlafe 4 Std, wie so oft wenn ich zur Uni muß, denk mir "wirf mal nen Blick ins Forum "-und was lesen meine entzündeten Augen da??!!!
Na da würd ich mich wohl besser in Scham hüllen, heiraten und mich vermehren!
Auch ich war-jetzt im 2. Versuch- über jeden Punkt den ich fand froh.Schließlich wurden es 178. Jetzt kann ich nur hoffen daß nicht nur so "geistige"-wenn auch nicht unbedingt menschliche Überflieger geschrieben haben der Schnitt müßte dann auf ca 300 liegen!
Lieber "Realist", Deine Äußerungen mögen für Dich vielleicht ehrlich sein, besonders reif aber wohl nicht. Ich weiß nicht was du abgesehen vom Studium sonst noch für Verpflichtungen hast aber hier der Hinweis: NICHT JEDER IST MIT NEM GOLDENEN LÖFFEL IM MUND GEBOREN WORDEN!!Bin seit 14 Jahren in der Pflege tätig, auch während des Studiums,sonst zahlt mir keiner was.Vielleicht machst Du mal die Augen für die echte Realität auf, da wirst du sehen daß vieles für VIELE nicht so einfach ist-die mussen echt kämpfen.Ich find es traurig daß jemand der Arzt wird so wenig Feingefül besitzt und so abgehoben ist. Aber das zeichnet den Berufsstand leider noch zu häufig aus. Ich gönn es Dir daß es für Dich offensichtlich leicht ist und hoffe es kommt nicht mal anders, denn das könnte heikel werden.
Naja ich mach mich dann mal wieder fertig für den nächsten Nachtdienst und hoffe daß das Mündliche in 11/2 Wochen trotzdem klappt.
Denk Du doch vielleicht mal 3 Sekunden nach.
Grüße und weiterhin ALLEN Erfolg,
Kathrin, Köln
Einen schönen guten Tag....
das traurige an dieser ganzen Diskussion ist doch vor allem die Tatsache, daß man als Kollektiv der Medizinstudenten noch nicht einmal in der Lage ist, sich gegenseitig Respekt entgegenzubringen....diese Eigenschaft des Respektentgegenbringens sollte man sich jedoch spätestens bis zum ersten Tag in der Klinik aneigenen, denn egal ob man das Physikum mit 320 Punkten bestanden hat, oder sich nach dem dritten vergeblichen Versuch entscheidet in die Krankenpflege zu gehen...um Respekt kommt man da nicht herum!
Ich finde es immer ein wenig traurig, wenn die Olecranonmentalität :-), die man ja zumindestens auch in den Unikliniken immer mehr beobachtet, sich auch hier im Forum ausbreitet....
Letztenendes ist Medizin, wenn man nicht gerade als einsamer Dorfarzt ohne Praxishilfen im Busch sitzt, immer Teamarbeit....
Und in einem Team sind Ellebogen wohl wahrlich der letzte elegante Charakterzug...
Also, egal ob Phyikum bestanden oder nicht und vor allem egal ob mit 1 oder 4, Respekt ist glaube ich das A und O!
Und trotzdem empfehle ich jedem neben dem theoretischen, auch mal das ein oder andere Mal ein Krankenhaus von Innen anzuschauen...denn auch das Praktische von z.B. Intubation und Reanimation lernt man nicht von heute auf morgen!
Herzliche Grüße und viel Glück fürs Mündliche und denen, bei denen es diesmal nicht geklappt hat...haut rein beim nächsten Mal, Ihr packt das! :-)
MN
Einen schönen guten Tag....
das traurige an dieser ganzen Diskussion ist doch vor allem die Tatsache, daß man als Kollektiv der Medizinstudenten noch nicht einmal in der Lage ist, sich gegenseitig Respekt entgegenzubringen....diese Eigenschaft des Respektentgegenbringens sollte man sich jedoch spätestens bis zum ersten Tag in der Klinik aneigenen, denn egal ob man das Physikum mit 320 Punkten bestanden hat, oder sich nach dem dritten vergeblichen Versuch entscheidet in die Krankenpflege zu gehen...um Respekt kommt man da nicht herum!
Ich finde es immer ein wenig traurig, wenn die Olecranonmentalität :-), die man ja zumindestens auch in den Unikliniken immer mehr beobachtet, sich auch hier im Forum ausbreitet....
Letztenendes ist Medizin, wenn man nicht gerade als einsamer Dorfarzt ohne Praxishilfen im Busch sitzt, immer Teamarbeit....
Und in einem Team sind Ellebogen wohl wahrlich der letzte elegante Charakterzug...
Also, egal ob Phyikum bestanden oder nicht und vor allem egal ob mit 1 oder 4, Respekt ist glaube ich das A und O!
Und trotzdem empfehle ich jedem neben dem theoretischen, auch mal das ein oder andere Mal ein Krankenhaus von Innen anzuschauen...denn auch das Praktische von z.B. Intubation und Reanimation lernt man nicht von heute auf morgen!
Herzliche Grüße und viel Glück fürs Mündliche und denen, bei denen es diesmal nicht geklappt hat...haut rein beim nächsten Mal, Ihr packt das! :-)
MN
Cartilago
19.08.2001, 16:14
Der Realist hat gerade Menschen, die noch nebenbei ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht einbezogen in seinen Text.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück beim Mündlichen und einen nicht allzu anstrengenden Nachtdienst.
Grüße..
Daniel Thomas
19.08.2001, 16:32
Wenn die ganzen Leute, die hier schreiben, nicht vorhaetten, spaeter mal mit Nadel und Skalpell auf die Menschheit loszulegen, waere dass ganze ja schon fast komisch. Es bestaetigt mal wieder, dass getroffene Hunde bellen.
Da es in diesem Gewirr von anonymen Beitraegen (bei der Agression, die hier aus manchen Beitraegen menschlich so geeigneter Studenten spricht, muss man sich ja auch vorsehen) kaum moeglich ist, auf einzelne Beitraege gezielt zu antworten, soll jeder selbere sehen, ob er sich angesprochen fuehlt.
Ist es eigentlich zuviel verlangt, von einem zukuenftigen Arzt zu verlangen, dass er sowohl mit Menschen umgehen kann als auch das noetige Mass an Fleiss, Beharrungsvermoegen und ein kleines bisschen Intelligenz mitbringt, um zumindest im zweiten Anlauf das Physikum zu bestehen.
Soll die Konsequenz daraus, dass menschliche Qualitaeten im Studium kaum gefoerdert und gefordert werden, etwa sein, dass auch sonst nichts mehr verlangt gelehrt und geprueft wird.
Jeder, der sich selbst fuer geignet haelt, erhaelt nach sechs Jahren, die er alleinig der Pflege zwischenmenschlicher Kontakte gewidmet hat, die Approbation?
Wer Freundschaften und Studium nicht vereinbaren kann, der sollte sich mal fragen, wie er spaeter im Beruf geregelt kriegen will.
Echte Freunde wuerden einem beim zweiten Versuch sowieso kraeftig in den Hintern treten, damit man was macht, statt einen die ganze Woche vom nun einmal noetigen lernen abzuhalten. Den Spass kann man nachholen, wenn man es geschaft hat.
Jedem, der sich berufen fuehlt, mit Menschen zu arbeiten und ihnen so gut er kann zu helfen, aber mit dem Stoff des Medizinstudiums nichts anfangen kann, kann doch auch in einem anderen Beruf, zum Beispiel als Sozialarbeiter (ich kenne ein paar sehr gute) arbeiten. Er oder Sie muss dann halt auf den schicken weissen Kittel verzichten. Aber wer sozial hochbegabt dreimal durchfaellt, wird den doch zum aufpolstern seines Selbsbewusstseins brauchen.
Sehr schoen finde ich auch, wie manche Leute so tun, als hisse Toleranz, dass man alles akzeptiert und auch noch gut findet. Das ist wohl eher als Gleichgueltigkeit und Charackterlosigkeit zu bezeichnen.
Bevor ihr euch hier alle zerfleischt: Die Frage ist doch, ob jemand, der gut im Physikum war, auch ein guter Arzt ist. Laut Psycho: Wie hoch ist die Vorhersagevalidität dieses Tests?
Ich persönlich halte das Physikum nur bedingt geeignet, zwischen "guten" und "schlechten" Studenten zu unterscheiden und da bin ich nicht der einzige. Einige meiner Kommilitonen haben sich bereits nach einer Promotion umgesehen - unseren künftigen Doktorvätern ist die Physikumsnote meist ziemlich egal, wahrscheinlich nicht ohne Grund ...
Ich finde, daß Physikum nützt denen, die gut im Lernen sind. Aber ist Lerneifer gleich Intelligenz? Vielleicht ist es für eine Arzt später auch wichtig, gelerntes Wissen anwenden und kombinieren zu können, neue Hypothesen aufzustellen und Bekanntes anzuzweifeln? Bei meiner praktischen Arbeit im Krankenhaus habe ich oft genug erlebt, wie auch Stationsärzte noch im Buch Details nachgeschlagen haben.
Die Basics sollte allerdings jeder beherrschen.
Ohne jemandem nahe treten zu wollen: Wer gut ist, soll sich freuen, aber nicht über andere urteilen. Wer schlecht ist, hat keinen Grund an sich zu zweifeln, sollte aber vielleicht dennoch ein wenig in sich gehen und sich fragen, woran's gelegen hat.
Und um's gleich vorweg zu nehmen: ich rede dabei nicht von Härtefällen wie Krankheit usw.. Arbeiten muß ich selbst auch neben dem Studium - und trotzdem habe ich das Schriftliche bestanden.
Allen viel Erfolg im Mündlichen!
Ich kann Dir nach 2 klinischen Semestern und in der Vorbereitung fürs 1. Stex sagen, dass der Physikumsstoff vedammt wichtig ist und das meiste Dich im nächsten Jahr und im Stex wiedertreffen wird. Du kannst ohne fundierte Anatomiekenntisse keine Anamnesefragen beantworten. Und mit einer guten Note im Physikum wirst du schon mal einiges fürs 1. Stex beantworten können. Ich find der Kollege realist hat Recht, so schwer ist das Zeugs nicht, und im Gegensatz zu der vorschnellen Meinung von vielen dies halt nich so arg draufhaben, verdammt wichtig fürs weitere Studium und den Beruf. Es seidenn man denkt der Beruf besteht nur aus Händchenhalten in der Aufnahme.
die Freundin
20.08.2001, 00:34
Ich finde, mein Freund beschreibt in seiner Kritik an der externalen Attribuierung mancher Leute die Zustände recht treffend. Wer sich nicht zum Physikum-Lernen aufraffen kann, der kriegt dann halt die entsprechende Quittung! Und wer einigermaßen ordentlich gelernt hat, der hats auch geschafft! Wie auch schon jemand anderes meinte: es gibt ja auch genug Leute, die aureichend viele Punkte haben!
Ich werde aus dem Herzen aller magdeburger Medis sprechen wenn ich sage, daß wir hier so übelst gedrillt wurden die letzten 2 Jahre, daß uns gar nichts anderes übrigblieb als das schriftliche zu bestehen!
Mein Freund ist auch kein böser Mensch, das kann ich euch nach über 1,5 Jahren Beziehung versichern, seine Arroganz hält sich auch in Grenzen, ich hab auch keine goldenen Löffel in seinem Mund gefunden (und ich habe oft gesucht!), und er gibt einfach sein bestes für das Studium um später Menschen zu helfen!
Wow, hier gehts ja echt heiß her. Also nun möchte ich meinen Senf auch mal dazu geben. Denn ich denke hier wird eins übersehen. Es geht eigentlich nicht darum ob jemand der nur lernt ein guter Arzt wird, oder ob jemand der nix lernt einer wird. Das ist glaube ich keine Frage. Ich sehe beim Physikum und auch bei den anderen MC Examen ein eklatantes Problem.
Wenn man 50% gekreuzt hat, dann hatt man nicht nur 50% des Wissens gehabt. Hört sich Paradox an? Ich erklär mal was ich meine.
Das Problem ist Erwartung des IMPPs. Diese ist nicht, das man mit ausreichender den Großteil der Fragen definitiv beantworten kann. Das Gro der Fragen ist explizit so gestellt, das man mit durchschnittlichem Wissensstand 3 der Antworten ausschließen kann. Ob, man diese Zielsetzung auch erreicht hat, wird aber leider nicht überprüft, sondern nur, ob man auch wirklich die Erwünschte Antwort hat. Das Der Grosteil der Kandidaten die sagen wir 50% richtig hatten aber von den übrigen 50% im Durchschnitt auch noch 50% zuordnen konnte, also eigentlich ca 70 -75% des in der Prüfung angesprochenen Stoffes konnte, wird nicht in die Rechnung mit einbezogen.
Das Problem ist, das System an sich. Nicht die Leute die wirklich zu faul sind. Die gibt es sicher auch. keine Frage. Und natürlich helfen Gute Grundkenntnisse später. Aber das nicht Bestehen des Physikums, auch mehrmals sagt nicht zwangsweise, daß man zu faul, zu dumm oder anderweitig nicht für den Beruf geeignet ist. Ich kenne leute die ihr Physikum erst im dritten anlauf gemacht haben und denen ich ohne zu zögern mein Kind anvertrauen würde (so ich eins hätte). Auf der anderen Seite kenne ich auch solche, die nur knapp oder nicht bstanden haben, denen würde ich nichtmal ein Käsebrötchen anvertrauen.
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