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Diddy
15.06.2005, 13:06
Heeey,

jaja, das höre ich auch immer, das würde sich noch ändern. Aber bei einer Ärztin die ich kenne, die wollte das schonm seit dem kindergarten wereen und es es nun auch....und ich denke echt, dass es sich bei mia auch ned mehr ändern wird...ich mein Malteser, Schülersaitäter und mein ganzes Interesse....Ich liebe diesen beruf einfach und habe ein Ziel!!!

Und das mir mir der Spaß ned zu kurz kommt...KEINE SORGE...ich bin fast immer nua unterwegs, von daher ;)

Liebste Grüße :-love

][truba][
15.06.2005, 13:19
Naja, ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg :)
Auch wenn sich die Fachrichtung sicher noch ändern wird :)

Diddy
15.06.2005, 13:23
Hey,

danke :-winky

Ja, Ärztin auf jeden Fall, fragt sich halt nur noch in welchem Gebiet.
Ich denke so an Innere Med., Notfallmed. oder Allgemeinmed.....aber das ändert sich sicha noch, denk ich.... ;-)

abi07
15.06.2005, 13:36
Hallo zusammen,

mir ist es ähnlich wie bei ein paar von euch, ich bin jetzt in der 11. und will auch unbedingt Medizin studieren. Wie ich da drauf gekommen bin, ist ein bisschen ne längere Geschichte...
Also hier die Kurzfassung: Letztes Jahr war ich für drei Monate in Australien, Schüleraustausch. Alles während der Schulzeit, deswegen ist dann die ganze Arbeit über mich hereingebrochen, als ich wieder nach Deutschland gekommen bin. Alles nachlernen, Schulaufgaben nachschreiben, Referate machen, ständig ausgefragt werden...jedenfalls bin ich echt vor Arbeit und Stress fast verzweifelt, v.a., weil ich mir irgendwann dachte: "Wozu das Ganze???" Und dann kam natürlich wieder der ganze Gedankengang, der einem von den Lehrern von Anfang an eingetrichtert wird: "Wenn du Abi hast, dann kannst du auch studieren und wenn du studieren kannst, hast du mehr berufliche Möglichkeiten..." usw. Und da dachte ich mir eben: "Will ich überhaupt studieren? Und wenn nicht, warum hör ich dann nicht einfach nach der 10. auf?" Deswegen hab ich dann angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, was ich später eigentlich mal machen will. Ich bin ins BIZ gefahren, hab Tests gemacht, mit Leuten geredet und irgendwann, nach langen Recherchen usw. stand dann fest: Medizin ist genau des, was ich machen will. Des Gesamtpaket spricht mich einfach total an, aber keine Angst, ich hab ja noch Zeit bis zum Abi und mach auch noch verschiedene Praktika, rede mit Leuten usw. Also, ich will mich ja auch nicht in was verrennen, weil man ja in der Regel mit dem Beruf dann sein ganzes Leben "geschlagen" ist. Aber trotzdem finde ich des absolut positiv, wenn man schon früh weiß, was man später mal machen will, weil einen des unglaublich motiviert. Oft, wenn ich echt viel zu tun hab, denk ich einfach: "Des muss halt jetzt sein, weil ich schließlich ein gutes Abi will, damit ich Medizin studieren kann". Eigentlich ist des doch (fast) immer positiv, wenn man bestimmte Ziele hat und sich dafür einsetzt, oder nicht? Naja, ich muss dann wieder...

Monty
15.06.2005, 13:46
Was ich eigentlich fragen wollte, ich habe mich zwar schon viel übers Studium erkunigt, aber was ich noch wissen wollte. wie genau läuft so ein Studium ab?
Also wann was gelernt wird und wwie das mit prüfungen und semesterferien ist und alles!?

Mal zu deiner eigentlichen Frage: In Leipzig läuft's so, dass du im ersten Semester allgemeine Anatomie, also Skelett, ein paar Gelenke, ein bisschen Kreislauf und Nervensystem, dann noch Chemie, Physik und Bio hast, letztere beiden mit Praktikum. Chemiepraktikum ist dann im 2. Semester, genauso wie spezielle Anatomie (also Vorlesung und Präpkurs). Und zugegebenermaßen kotzt mich Anatomie momentan ziemlich an, weil man nur am lernen für die Testate ist und das Wetter langsam zu schön wird. (Du hast gesagt, dich interessiert der Bau des Menschen, ich kann dir leider fast garantieren, dass dich der irgendwann nur noch nervt. :-( )
Im 3. Semester wird's dann bei uns mit Biochemie, Physiologie und ZNS weitergehen, also zumindest mit dem Praktikum, die Vorlesungen starten nächste Woche. Zwischendurch ist dann noch irgendwie Psychologie, aber die nehme ich noch nicht ganz so für voll... :-blush

Wombat
15.06.2005, 14:00
Der Ablauf des Medistudiums ist auch hier gut beschrieben:
http://www.thieme.de/viamedici/schueler/medizinstudium/uebersicht.html

Schimmelschaf
15.06.2005, 15:14
Hey,

danke :-winky

Ja, Ärztin auf jeden Fall, fragt sich halt nur noch in welchem Gebiet.
Ich denke so an Innere Med., Notfallmed. oder Allgemeinmed.....aber das ändert sich sicha noch, denk ich.... ;-)


Soweit ich weiss macht man Notfallmedizin berufsbegleitend zu der Fachausbildung (hab mich gaaaaaaaanz genau nach erkundigt^^). Dafür kann man sich ein Jahr anrechnen lassen, weil die Ausbildung zum Notarzt/zur Notärztin selber nur 2 Jahre geht.
Wenns nich stimmt korrigiert mich, will ja keinen Schwachsinn erzählen ;-)

Und Diddy, mir ist aufgefallen das du sehr von den positiven Seiten des Berufes erzählst. Hast du dir schon mal überlegt wie die negativen aussehen? Sind nich immer so schön....

Diddy
15.06.2005, 16:47
Und Diddy, mir ist aufgefallen das du sehr von den positiven Seiten des Berufes erzählst. Hast du dir schon mal überlegt wie die negativen aussehen? Sind nich immer so schön....

Hey, klaaa kenn ich die negativen Seiten dieses Berufes.... :-nix
Aber ich mein....andernseits kann ich aber auch viel gutes tun und helfen und solange man damit klar kommt....

Schimmelschaf
15.06.2005, 17:02
Ja, aber was machst du wenn man mal nicht mehr helfen kann?

Ui, meine Sätze kommen mir irgendwie provokativ vor, soll allerdings nich so sein. ;-)

Diddy
15.06.2005, 17:06
Ja, aber was machst du wenn man mal nicht mehr helfen kann?

Ui, meine Sätze kommen mir irgendwie provokativ vor, soll allerdings nich so sein. ;-)


Wie meinst du das, wenn ich irgendwann nicht mehr helfen kann?
Ich sage mia nua: ICH GEB MEIN BESTES und wenn man nichts mehr tun kann, dann weiß ich eínfach ICH habe ALLES versucht!!!

:-nix

Notdoc
15.06.2005, 20:50
Ich sage mia nua: ICH GEB MEIN BESTES und wenn man nichts mehr tun kann, dann weiß ich eínfach ICH habe ALLES versucht!!!So lässt das sich einfach sagen. Warte mal, bis da ein realer Fall dahinter steht, der dir nahe geht.

Diddy
15.06.2005, 21:07
*lol* Sag mal, wollt ihr mich alle von diesem Beruf abbringen oder wie? macht euch mal keine Sorgen, ich habe genug Erfahrungen und ich weiß auch was alles hinter diesem Beruf steckt!
Es ist einfach mein Traum und das hat auch seine Gründe und alles...aber naja... ;-)

Liebste Grüße

Notdoc
15.06.2005, 21:09
*lol* Sag mal, wollt ihr mich alle von diesem Beruf abbringen oder wie? Nee, aber nur davon zu schwärmen ist vielleicht leicht Realitätsfern.

Diddy
15.06.2005, 21:36
Hallo, ich schwäme nich nur davon, ich WEIß was es heißt!!!

Bille11
15.06.2005, 21:58
und den fehler haben einige von uns auch gemacht..

aber das studium ist leider eine ziemliche huäreschinderei zeitweise & im moment mit dem ganzen umbruch der AO noch viel besch... von daher versuchen wir, das etwas abzuschwächen was als reine begeisterung für den TOLLEN JOB da steht. der nicht so toll ist, weils ebenfalls oft huäreschinderei ist.. nachtdienste, ausbeuterei & assistentenzeit. das schlimmste: du sagst (fast) nichts dagegen, weils die hierarchie untersagt.

wenn man davor steht ists einer der geilsten jobs überhaupt, wenn man drin steckt ists eine hölle & man fragt sich, weswegen man es tut, aber man kann das ganze auch nicht mehr aufgeben... das hiesse ja, seine ziele aufzugeben.

von daher, keine angst: ausreden wollen wir es dir nicht, aber wir wollen deine hehren ziele etwas relativieren...

ps: ich mache im moment nur weiter, weil ich ein ganz bestimmtes ziel (unfallchirurgie) habe. ansonsten... aber altruismus ist da keiner mehr dabei. es ist eher ein beruf wie jeder andere und ich verfluche mich, dass ichs machen will (warum einfach, wenns auch kompliziert geht)..

DjBonsai
15.06.2005, 22:31
Ja, aber was machst du wenn man mal nicht mehr helfen kann?

Ui, meine Sätze kommen mir irgendwie provokativ vor, soll allerdings nich so sein. ;-)

Steht nicht irgendwann (fast) jeder Arzt mal vor diesem Problem? Natürlich gehen einem manche Todesfälle näher als andere. Wenn man einer jungen Frau sagen muss, dass sie wohl auf Grund des Krebs nicht mehr lange zu leben hat, weil man da nur noch palliativ was machen kann, wird das wohl jedem etwas nahe gehen. Da muss man nicht erst auf Personen aus dem Freundes-, Bekannten-, oder Verwandtschaftskreis warten.

Ich denke mal, wenn man sich so sehr mit dem Beruf beschäftigt hat, wie Diddy, dann weiß man schon recht gut, was auf einen zukommt. "Beruf" kommt von "Berufung" und die braucht man, denke ich mal, für Medizin. Entweder man ist Arzt, oder man ist ausgebildeter Mediziner, finde ich. Ein Arzt lebt für den Beruf und nimmt auch in Kauf, dass es viel Aufopferung kostet den Beruf mit ruhigem Wissen zu erfüllen. Man kann aber als ausgebildeter Mediziner sich auch die ganze Zeit darüber beschweren, wie dumm die Arbeitszeiten sind und wie anstrengend alles ist und immer schauen, das man so wenig Arbeit, wie möglich hat, was aber natürlich auf den Zustand der Patienten schlagen wird, wodurch dann mehr Arbeit entsteht und man wiederrum frustriert ist...wo sich sozusagen der Frustrationskreislauf schließt.
Ich denke mal, dass man einen solchen Beruf, wie Arzt, nicht einfach mal eben so aussuchen sollte, weil man dann einfach nicht damit glücklich wird.

flavour
15.06.2005, 23:10
ich habe genug Erfahrungen

Das ist einfach mal nicht richtig.

Von dem Beruf abbringen will dich keiner, ist das natürliche Dilemma der Ärzte, dass alle (zu Recht) darüber weinen.

Dieses "das ist mein Traumberuf"-Gebilde da würde ich aber mal wirklich relativieren, auch ein Traumberuf muss nicht dauernd das Tollste sein.

@Bille11: Unfallchirurgie ist wegen der grausamen und schwer einschätzbaren Arbeitszeiten nicht unbedingt seeeehr beliebt, insofern solltest du da nicht so riesige Konkurrenz fürchten? Oder hab ich das jetzt falsch verstanden?

Bille11
15.06.2005, 23:13
das kann ich nicht ganz so unterschreiben.. beliebt ist es in gewisser weise schon.. aber ab einem gewissen "alter" wollen die ärzte dann doch lieber allgemeinmediziner werden.. oder so.. ich würde die aussagen der neuen viamedici jedenfalls nicht ganz so glauben. :-))

ehec
15.06.2005, 23:34
Zu dem Punkt mit dem WIssen: Ich denke schon, dass ich als Arzt erher geeignet bin, als Pfleger eben deshalb, weil ich schon 10 Monate als Pfleger auf der Onkologie gearbeitet habe und es ziemlich oft einfach nur frustrierend fand, wie stumpf die Arbeit war. Ich habe Infusomaten mit ner Zahnbürste geputzt und sowas lustiges, obwohl ich viel mehr hätte machen können. Erst, als ich mich mit den Stationsärzten angefreundet hatte durfte ich dann ein paar ärztliche Tätigkeiten übernehmen und fand es dann recht anspruchsvoll und hat mir auf jedenfall mehr Spaß gemacht.


dahinter steckt der weitverbreitete irrtum, dass der pflegerische beruf eine art "handlangertaetigkeit" der aerzte darstellt - so ist das ja nun mal nicht. wenn dir die arbeit auf deiner station erst spass gemacht hat, als du ein paar "aerztliche" sachen *huestel* machen durftest, gerne, nur zu... deshalb willst du oder wirst du oder studierst du ja medizin. aber wer sich auf einer onkologischen station unterfordert fuehlt, hat wesentliche teilaspekte der pflege eigentlich so ganz und gar nicht begriffen, stichwort psychosoziale betreuung. von daher haettest du in der tat mehr machen koennen, aber um dinge tun zu koennen und zu duerfen, dazu gehoert ein wenig mehr als der fromme wille, naemlich ausbildung, wissen um die eigenen faehigkeiten, erworbene handlungskompetenzen.

patric-f
16.06.2005, 00:34
1. man hat ein größeres Wissen
3. ich finde es halt auch besser, dass man selber entscheiden kann (auch wenn man eine große verantwortung übernimmt)
4. Man kann als Ärztin einfach mehr helfen, da man mehr weiß

Hallo Diddy!
Also, da muß ich jetzt doch auch einmal meinen Kommentar zu Deiner Meinung abgeben. Als Arzt hat man sicher ein großes Wissen, aber ob es mehr ist als beim Pflegepersonal - das kann man so nicht sagen. Ich bin selbst Krankenschwester und wollte auch einmal Medizin studieren. Während meinem Praktikum und der Ausbildung mußte ich feststellen, daß Ärzte auch nur Menschen sind und deshalb nicht alles wissen können! Ich erinnere mich noch sehr gut an Situationen, in denen Ärzte die Pflegekräfte um Rat fragten. Ärzte bekommen in ihrer Ausbildung sicher ungeheuer viel Wissen mit, spezialisieren sich dann aber - und so ist es auch bei den Schwestern. Jeder hat seinen Bereich und somit auch sein spezielles Wissen. Und daß man als Arzt selbst entscheiden kann - in geringem Umfang wahrscheinlich, aber als Assistenzarzt bist Du auch nicht so frei in Deinen Entscheidungen, schließlich bist Du den OA und Chefärzten Rechenschaft schuldig. Und auf die genannten Stufen mußt Du erst einmal kommen. Deine Meinung, daß man als Arzt mehr helfen kann - hm. Du darfst mehr machen wie eine Pflegekraft, das ist richtig, aber ob ein Arzt mehr helfen kann wie eine Schwester - das hat so den Anschein, als wären wir nur Hilfspersonal, was wir nicht sind!! Ohne uns könnten die Ärzte ihre Arbeit nur schwer verrichten, wer versorgt denn die Patienten nach OPs etc? :-meinung
Dein Idialismus in allen Ehren, aber ich würde Dir raten, die rosarote Brille abzulegen - damit Du Dir eine Enttäuschung ersparst. Arzt ist ein wundervoller Beruf, aber auch kein Zuckerschlecken. Je eher Du auch die "negativen" Seiten (hat jeder Beruf) siehst, desto besser. Klingt jetzt blöd, aber ich weiß, wovon ich spreche, da ich 5 Jahre im KH gearbeitet habe und mit Ärzten befreundet bin. Mach doch erst einmal Deine Schule fertig und dann sieh weiter. Bist Du Dein Abi hast, kann sich noch so viel ändern - schließlich ist es eine lange Zeit. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg!!