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Schimmelschaf
19.06.2005, 19:19
Na, solche Stimmungschwankungen sollten dir aber im Berufsleben nich passieren ;-)
Na, solche Stimmungschwankungen sollten dir aber im Berufsleben nich passieren ;-)
Keine Sorge, hatte ne scheiß Woche....kommt vor, ne? :-)
@Hoppla-Daisy: Oh Mann, ich habe doch überhaupt nichts davon gesagt, dass Ärzte ihren Job nicht gern machen und die Medizinstudenten nur Medizin studieren, um sich als harte Kerle präsentieren zu können, die einen ungeliebten Job freiwillig machen wollen (mal davon abgesehen, dass jemand der es so sieht, wohl nicht von sehnlichstem Wunsch reden würde, diese Sichtweise hab ich nun wirklich nicht gemeint). Was mich nervt ist diese Art von überzogenem Altruismus, den manche Leute zur Studienvorraussetzung machen, diesen Altruismus, der sie selbst absolut für das Studium prädestiniert und manchmal sogar anderen weniger selbstaufopfernden Studenten das Recht Medizin zu studieren abspricht und der einfach nur total scheinheilig ist.
Ist doch letztendlich egal mit welcher Motivation man Medizin studieren will. Verstehe natürlich schon, dass Leute, die sich als Rettungsengel von Gott berufen fühlen oder welche die mit der Tatsache Arzt zu sein angeben wollen, nerven.
Aber solche Leute gibt es überall. Die gabs schon im Kindergarten, die gibts in der Schule und die wirds noch im Altersheim geben.
Außerdem finde ich es relativ schwer hier im Forum seine komplette Einstellung weshalb man Medizin studieren möchte richtig zu beschreiben. Da entstehen schnell Missverständnisse.
Und ich finde nicht, dass man anhand von ein paar Forumsbeiträgen sagen kann, ob die Einstellung von irgendjemand utopisch oder falsch ist.
Natürlich werde ich, wenn ich selbst mal studiere auch von Gott Berufene nicht unbedingt zu meinen besten Freunden zählen... ;-) :-))
*g*
Also zu der Sache mit Hoppla-Daisy und Wombar und Co....
ich kam nun schon so oft in den Genuß an Diskussionen teilzunehemen/mitzuhören über das ewige Thema der Studienmotivation, über
Sinn und Unsinn gewisser Studienmotivationen, über Korrelationen zwischen gewissen Studienmotivationen und Charaktertypen und Berfuserfolg und Berufszufriedenheit.... ihr wisst schon, die ganze Pallette. ;-)
Ich finde das kann man in verschiedene Thesen zusammenfassen:
1. Kann man Studienmotivationen in sinnvolle und weniger sinnvolle unterscheiden?
Ich stehe da oft recht allein da, aber ich bin in der Hinsicht total liberal. Ich beurteile Studienmotivationen nicht und finde den "Wunsch zu helfen" nicht mehr oder weniger sinnvoll als der "Wunsch an Ansehen und Status zu gewinnen", oder das "Interesse am menschlichen Körper" oder das "Ich hatte halt ne gute Note und wollt mal ausprobieren und meine Eltern freuen sich dann doch so" oder das "Praxis von Papa übernehmen"... Ich finde das kann und soll man nicht beurteilen, und ich finde nicht, dass eine gewisse Motivation mehr "Recht" auf das Studium gibt als eine andere.
So weit dazu ;-)
2. Korrelieren bestimmte Motivationen mit a) Studienerfolg, b) Berufserfolg, c) Berufszufriedenheit, d)... ??
Beispielsthesen sind da besonders verbreitet: "Leute, die Med studieren, weil sie der Stoff interessiert oder sonstiges, aber nicht "berufen" oder sonderlich motiviert sind was den Arztberuf angeht werden später schlechtere oder unglücklichere Ärzte"
oder: "Leute, die sich "berufen" fühlen oder Menschen helfen wollen werden später mehr enttäuscht und unglücklichere Ärzte"
oder..... etc :-)
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich hüte mich auf jeden Fall davor so was zu behaupten.... außerdem wechselt oder entwickelt sich Studienmotivation eh im Laufe des Studium zwangsläufig, was die Sache noch verworrener macht.
Wir können gern noch mals darüber reden.... aber ich bezweifle, dass irgendwer mit gutem Gewissen behaupten kann, dass er fundiert mehr sagen kann als ich.
.... Ich finde nach wie vor, dass Wombat recht hat: Medizin ist ein Studium wie jedes andere auch und Arzt ein Beruf wie jeder andere auch. :-)
Ich finde übrigens, dass es unnötig ist Diddy in jedem zweiten Satz vor dem Studium zu warnen.... :-nix
Ich finde übrigens, dass es unnötig ist Diddy in jedem zweiten Satz vor dem Studium zu warnen.... :-nix
*gg* Warum des?
Naja, kann vllt auch sein, dass ich so ein Bild von dem Beruf habe, weil die Ärztin, mit der ich gut befreundet bin, seit Kindergarten Ärztin werden wollte, es nun ist und einfach nur glücklich damit ist... ;-)
Daher auch meine Begeisterung...die vorher ned so extrem war...
Kay, sie hat mir auch die negativen Siten erzählt und so wie ich sie erlebt habe, war sie auch manchmal genervt. Aber im Endefekt is sie total glücklich....hmm...naja ;-)
(morgen sommerkonzert *freu* :-dance )
Liebste Grüße
ich bin leider erst Ende der 9. Klasse. Aber ich weiß ganz ganau, das ich ärztin werden will. Ich habe jetzt auch von der Schule ein praktikum im krankenhaus gemacht und werde jetzt auch noch ein freiwilliges Praktikum machen. :-love
Ich bin jetzt am Anfang der 9. Klasse und werde dieses Jahr ein Schulpraktikum machen.
Kannst du mir sagen, in welchem Bereich du dein Praktikum im Krankenhaus gemacht hast? Konntest du den Bereich wählen?
Schimmelschaf
09.10.2007, 16:26
Bin zwar nicht Diddy, aber da sie eher selten im Forum ist, antworte ich mal ganz dreist auf deine Fragen.
In einigen Klinken kann man sich die Station aussuchen, bei anderen wird man einfach eingeteilt. Es kommt auch darauf an, wie früh du dich bewirbst und welche Plätze schon vergeben sind.
Ich bin mit der Orthopädie/ Chirurgie ganz gut gestartet, aber es kommt immer auf das Personal an. Die Innere Medizin ist auch nicht schlecht, nur gibt es da etwas öfter Todesfälle, würde sie deswegen für den Anfang nicht empfehlen.
Such dir am besten ein Krankenhaus (in deiner Umgebung) aus, erkundige dich, wie dort mit Pflegepraktikanten umgegangen wird, das Pflegepersonal nett ist und die Kommunikation zwischen Pflege und Ärzten gut funktioniert (da kann schonmal sowas wie ein OP-Besuch, etc bei rausspringen ;-) ). Du kannst dann ja dort anrufen und fragen, was sie für eine Bewerbung haben möchten (Kurzbewerbung oder eher eine ausführliche, etc.) und ob du die Station wählen darfst (vielleicht haben sie auch eine Empfehlung für dich).
Hoffe, dir geholfen zu haben.
ja, du hast mir geholfen. Danke !
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