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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was hattet Ihr für Abinoten?



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Pünktchen
24.06.2002, 08:53
....ich finde es toll wie sich nun die Bundesländer untereinander streiten, wo wohl die schlausten Schüler unter den Dummen (im EuropaVergleich) zu finden sind :-(

...und sich dann einige auch noch brüsten an der Spitze zu stehen... :-???
warum kann es da nicht Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft geben unter den Bundesländern?
vielleicht kann man etwas ändern...wenn aber jeder was anderes macht kann Deutschland in der nächsten Pisa Studie doch gleich mit 16 Ländern an den Start gehen...

achja...Thüringen hat ein zentrales Abitur, das halt ich für gut...ein deutschlandzentrales so wie die großen Medizinprüfungen halt ich für noch besser, dann sollte jeder auf dem gleichen Wissensstand sein und jedes Abi gleichwertig und nicht solche Diskussionen aufkommen, von wegen in Bayern ist das ABi ja vieeeeeeeeeeelllllllllll schwerer als in MeckPom...

doch wer will das ändern???

24.06.2002, 09:14
So ganz nachvollziehen kann ich das mit dem angeblich so schweren Abitur in Bayern nicht. Ich denke, es hängt doch sehr von der jeweiligen Schule, den Lehrern und auch den Fächern ab und man sollte kein pauschales Urteil über ein Land abgeben. Mein persönlicher Eindruck ist sogar der genau gegenteilige, wie ihn die PISA-Studie hervorgebracht hat. Ich war bis zur 10. Klasse auf einem Bonner Gymnasium und bin dann bis zum Abitur in München zur Schule gegangen. Und ich kann nur sagen, daß hier das Niveau deutlich leichter war, obwohl es sich angeblich um eine der traditionsreichsten Münchner Schulen handelte, die auch als schwer galt. Dennoch steigerte ich meinen NRW-Schnitt von 2,6 nach der 10. Klasse auf ein Bayern-Abi von 1,1. Und das ohne den plötzlichen großen Motivationsschub oder gesteigerten Lerneifer. Es war einfach leichter. Mir scheint es aber auch generell so zu sein, daß in Bayern die Abi-Noten deutlich höher ausfallen als z.B. in NRW. Sogesehen gibt die PISA-Studie doch etwas zu denken, denn warum sollten bei höherem Anforderungsniveau die Abi-Noten besser sein. Das will mir nicht so recht einleuchten.

Markus

Pünktchen
24.06.2002, 18:08
hmmm...das ist ja mal ein ganz anderer Aspekt, der ja wirklich so gar nicht in die innerdeutsche PisaStudie passt.... :-)

Lava
24.06.2002, 18:48
Dazu sagt man: Knoten geplatzt! Das ist bei Jungs so... die brauchen immer etwas länger :-D

highleif
24.06.2002, 22:49
ich finde es auch wichtig dass in der sek. II, wo es ja auf einen selber ankommt, mehr oprientierung bekommt was man mit dem abi eigentlich machen will. ich nach dem abi nciht was ich damit soll. na klar, ich wollt studieren deshalb hab ich das ding ja gemacht, aber in der schule bei uns hat keiner so richtig was vom leben "draussen" nach der schule erzählt. wir waren zwar mal beim tag der offenen tür an der uni, aber wenn man noch keine richtung weiß hilft einem das auch nicht viel.
ich habe mein abi total orientierungslos gemacht, dementsprechent war auch leider die note. durch meinen zivildienst in der anaestesie habe ich gemert dass das richtig spass macht und will jetyt auch mediyin studieren. toll muss aber wahrscheinlich 150 jahre warten.... :-(

25.06.2002, 09:35
Da meine gymnasilale Laufbahn langsam dem Ende zugeht und ich ein gewisses Interesse an einem Medizinstudium habe dachte ich, ich schaue hier mal rein.
Ich bin zwar erst mit der 12. fertig, aber pessimistisch eingeschätz läuft mein Abi auf 2.6 hinaus.
Doch nachdem ich einige Seiten dieses Forums gelesen habe, habe ich doch einige Zweifel ob Medizin das richtige ist.
Mich würde mal die Meinung der Leute mit einem Abi von 1 interessieren. Meint ihr nicht das ihr mit diesem Studiengang eure Begabung verschenkt. Denn um ein Abi mit eins zu schaffen, reicht es ja nicht aus, nur auswendig zu lernen. d.h. ihr habt ja auch ein logisches Denkvermögen und könnt eingenständig Ideen entwickeln. Sollte man das nicht besser nutzen als das in einem Studium zu verschwenden, bei dem es fast nur aufs auswendig lernen ankommt? (Mal abgesehen von den Leuten, die diesen Beruf als Berufung ansehen.)

Studieren nicht einfach einige Menschen nur Medizin weil sie gerade die Noten dazu haben oder hoffen, damit Ansehen zu gewinnen. Das kann doch nicht der Sinn sein, oder wie seht ihr das?

Mich würde mehr die Frage nach der Verschwendung interessieren.

highleif
25.06.2002, 11:28
was heißt denn begabung verschenken?

man studiert doch niht medizin um einer begabung nachzukommen, sondern weil man spaß an der sache hat.
wenn du nicht weißt ob medizin das richtige ist solltest du mal ein klinikpraktikum oder zivildienst in der klinik mahen. dann weißt du wie der hase läuft und wofür du studierst!

25.06.2002, 13:37
@"unregistered"

Ich habe ein 1er-Abi, weil ich Medizin studieren will und nicht umgekehrt. Ansonsten hätte ich mich nicht so ins Zeug gelegt.:-)

Pünktchen
25.06.2002, 15:44
Ich hab mich auch ins zeug gelegt um ein gutes Abi zu schaffen...dafür hab ich meine lieblingsfächer als Leistungskurse gewählt(Mathe/Latein), denn eins stand fest mit ner 2 kommt man nicht so leicht daran...wie sich später herausstellte reicht auch keine 1,6 :-(

und wie du im Forum schon gesehn hast, zeigt ein 1er abitur genauso wie ein 3er nicht immer das was derjenige kann und für was er sich interessiert schon gar nicht...man versucht doch sich durch ein gutes Abitur mehr Möglichkeiten schaffen, daß richtige im Leben finden, daß was einen spaß macht...mit einem 3er Abitur hat man schlechte Karte einen medizinstudienplatz zu bekommen, daß heißt aber noch lange nicht, das er in medizin versagen wird oder er es schwer haben wird... :-)

Also wer noch die schulbank drücken sollte und hier vorbeischaut, versucht ein gutes abitur zu machen und ihr habt weniger "schwierigkeiten"...

Nico
25.06.2002, 17:26
>>Mich würde mehr die Frage nach der Verschwendung interessieren.<<


Ich sehe da keine Verschwendung.
Logisches Denkvermögen kann man auch ausserhalb des Berufes einsetzen.
Und ich meine sogar, dass es in der Medizin nicht nur um Auswendiglernen geht.
Wenn du eine Anamnese erhebst, musst du auch kombinieren und nicht immer nur nach Standardabläufen vorgehen.
Es gibt auch "Nebenwege" zur richtigen Diagnose und Therapie...

Lava
25.06.2002, 18:09
Ich bin jetzt erst in der Vorklinik, aber zumindest hier verkümmern meine vielseitigen Fähigkeiten, die ich an der Schule erworben habe (ja, ich habe dort etwas gelerntt! :-) ) doch ziemlich. Aber das muss ja nicht so bleiben! Später kommt es sicher wieder mehr auf andere Dinge an, als auf das reine Erwerben von Wissen. Dann muss man es nämlich auch anwenden.

Aber ein 1a Shakespeare Interpreteur werde ich sicher nie wieder! :-D

25.06.2002, 20:10
Hallo

Ich weiß ja nicht aber wer die Medizin als reines Auswendigfach ansieht macht in meinen Augen etwas falsch. Ich finde in der Medizin geht es darum ein Verständnis für den Menschen und seine Krankheiten usw. zu erlangen dazu gehören natürlich viele Fakten und Details aber durch reines Auswendiglernen kommt man damit auch nicht weit. Man muß trotzdem noch Zusammenhänge verstehen und ein verständnis für die Vorgänge bekommen.

Pascal
25.06.2002, 21:50
Stimmt, mit reinem Auswendig lernen kommt man nicht weit. Und ohne auch nicht. nicht mal übers Physikum. Und damit nichtmal zur Anwendung aller anderen wichtigen Fertigkeiten.

Sorry, aber ist so.

KermitFrosch666
06.06.2005, 15:24
Hallo Leute... der Tread ist ja schon n bissel älter, aber ich find ihn interessant.
Ich glaub diese "Wie war dein Abi-Schnitt" - Geschichte interessiert wohl nur mich armen Abiturienten aus HH, der Angst hat keinen Studienplatz zu bekommen und wenn dann das Studium zu verhauen. In HH bin ich nun auch der erste Jahrgang der einem Zentralabitur unterliegt. Die Lehrer haben keinerlei Erfahrungen damit und der Unterricht lief dementsprechend chaotisch .
Wie hier schon öfter diskutiert, Zentral is besser als Dezentral, wollt ich mal wissen, ob ihr Bayern mich HHler mit Zentralabi als Gleichwertig betrachtet (bezogen aufs ABI)... dass kann ich mir nämlich gar nicht vorstellen.
Die einzige Schwierigkeit, die durch das Zentralabi auftaucht (wie ich hier meine herausgelesen zu haben) ist, dass es sein kann dass der Lehrer auf ein bestimmtes Thema nicht vorbereitet. Und da haben wir es doch wieder: Das hat nichts mit der Lernkompetenz der Schüler zu tun. Das ist einfach ein Fehler im System (erinnert mich irgendwie an Matrix :-top )

Naja, wünscht mir Glück für meine mündliche nächste Woche und natürlich brauch ich auch Glück um nen Stud. Platz zu bekommen :-stud

mfg der Frosch

Loish
06.06.2005, 21:22
wollt ich mal wissen, ob ihr Bayern mich HHler mit Zentralabi als Gleichwertig betrachtet (bezogen aufs ABI)... dass kann ich mir nämlich gar nicht vorstellen.


Owww.... mach mal das Fass nich auf ;-)
Die leidige Diskussion wo das Abi schwerer is oder was mehr wert is etc wird dir vermutlich noch oft begegnen.
Ich (als Abi-in-Ba-Wü-gemacht-haber) finde dich voll gleichwertig wie jeder Bayer... bzw, im Grunde ist es im Studium dann echt schnurz und die Systeme lassen sich eh nich vergleichen.
:-)

KermitFrosch666
06.06.2005, 21:34
die Systeme lassen sich eh nich vergleichen.

seh ich genau so. Wollte damit nur die Problematik in der Diskussion "Zentralabi - Nichtzentralabi" aufzeigen :-)

][truba][
06.06.2005, 21:55
Hat nicht jetzt jedes Bundesland Zentralabi?

Damit sollte doch diese blödsinnige Diskussion endlich beendet sein.

Neely
06.06.2005, 22:00
Mittlerweile zweifle ich langsam auch, ob Fächer wie Wirtschaft, Geschichte und Religion tatsächlich einfacher sind als Naturwissenschaften und Englisch; in den letzteren beiden habe ich nichts machen müssen, um meine 13 bis 14 zu haben, bei den ersteren hab ich es zwar probiert, aber trotzdem schlechte Noten bekommen (in Geschichte sogar mal nur 3P). Übrigens: Ist es für Medizin hinderlich, sich gerne in komplizierte Theorien und abstruse Details zu verwirren?

Ehrlich gesagt kann ich auch nicht sagen, ob wir hier in Bayern wirklich besser sind, ich kenne die anderen Systeme ja nicht; der höhere NC könnte jedoch auch daran liegen, dass sich hier mehr Leute pro Platz bewerben, das mit den Landesquoten ist halt auch ein bürokratisches Allignment-Problem. Bessere Schnitte haben wir jedoch nicht, ich gehörte zu der oberen Gruppe unseres Jahrgangs und war trotzdem schlecht. Ich hoffe halt, dass ich es trotzdem irgendwie schaffen werde, sowohl Zulassung als auch Studium, und dass eben irgendwann nicht mehr allzu viel über Vergangenes diskutiert wird, man kann doch deswegen nicht sein Leben lang gebrandmarkt sein. Außerdem hoffe ich, bald wieder gesund zu sein, da ich sonst das Studium ohnehin erst recht nicht schaffen würde, so fertig wie ich im Moment aussehe, sollte ich auch in kein Auswahlgespräch gehen...insofern gibt es tatsächlich Dinge, die genau so wichtig sind wie Noten...

flavour
07.06.2005, 10:42
Ich bin zwar erst mit der 12. fertig, aber pessimistisch eingeschätz läuft mein Abi auf 2.6 hinaus.
Doch nachdem ich einige Seiten dieses Forums gelesen habe, habe ich doch einige Zweifel ob Medizin das richtige ist.

Hey, ich hab 2,5 und ähnliche Zweifel wie Du gehabt, aber jetzt fühlt es sich eigentlich ziemlich richtig an.


Meint ihr nicht das ihr mit diesem Studiengang eure Begabung verschenkt. Denn um ein Abi mit eins zu schaffen, reicht es ja nicht aus, nur auswendig zu lernen. d.h. ihr habt ja auch ein logisches Denkvermögen und könnt eingenständig Ideen entwickeln. Sollte man das nicht besser nutzen als das in einem Studium zu verschwenden, bei dem es fast nur aufs auswendig lernen ankommt? (Mal abgesehen von den Leuten, die diesen Beruf als Berufung ansehen.)

Studieren nicht einfach einige Menschen nur Medizin weil sie gerade die Noten dazu haben oder hoffen, damit Ansehen zu gewinnen. Das kann doch nicht der Sinn sein, oder wie seht ihr das?

Menschen, sollte es sie wirklich geben, die das KOMPLETTE Studium nur aus Prestigegründen studieren, werden irgendwann im Beruf total unglücklich und kriegen dann einen Ulkus.

Und ich glaube, bei einem Abi von 1,0 (paar Freundinnen von mir haben das) gleich davon auszugehen, dass Medizin zu schlecht für sie sei, und sie unbedingt geniale Forscher werden sollten, ist etwas übertrieben, wenn man sich deren Lernsystem in der Schule anguckt: rausfinden, was für Antworten der Lehrer hören will, ihm mit guten Antworten schmeicheln, viel lernen.
:-stud

arye
07.06.2005, 11:47
666 punkte in berlin.... :-dance :-stud
das war vor gut 5 jahren eine 1,7