Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzarzt und Studentin -geht das??
naja, ich verstehe das auch nicht...
a.) als ob alle mediziner scheiss-charaktere, profilneurotiker, machtgeile wären...
b.) als ob es nicht auch tolle arzt-ärztinnen verbindungen gäbe (ich sag nur: meine eltern! nach 30 jahren immer noch so süß zusammen :-) oder die eltern meiner freundin- er urologe, sie anästhesistin, 4 kinder )
c.) mit pauschalisieren ist es so eine sache - es gibt überall solche und solche!
d.) ich persönlich mag generell keine affären, ganz unabhängig davon würde ich auch da kein a... wählen - wieso auch???
e.) lieber leggo-- jedem das seine! ;-) ;-)
in diesem sinne gute nacht;-)
_____
ich hatte mich ja mal zurückhalten und zu diesem imho etwas undifferenzierten beitrag, den du zitierst, nichts sagen wollen ;-)
Doktor_No
03.07.2005, 12:13
wenn es mich einmal am arbeitsplatz amourös ereilen sollte, und zwar nicht affärentechnisch, sondern ernsthaft (was ich nicht hoffen will, aus bereits erwähnten gründen und weil das dann auch sehr teuer werden könnte... :-D ) würde ich die stelle wechseln. kenne auch häuser, in denen das usus ist, tut dem betriebsklima gut und finde ich auch besser.
wenn es mich einmal am arbeitsplatz amourös ereilen sollte, und zwar nicht affärentechnisch, sondern ernsthaft (was ich nicht hoffen will, aus bereits erwähnten gründen und weil das dann auch sehr teuer werden könnte... :-D ) würde ich die stelle wechseln. kenne auch häuser, in denen das usus ist, tut dem betriebsklima gut und finde ich auch besser.
Lass mich mal da auf deine Aussage lieber nicht behaften! Und ab welchem Zeitpunkt würdest du die Stelle wechseln?
Der Zeitfaktor spielt sicher eine wichtige Rolle, ist aber wohl nicht der einzige Grund, zumindest wenn Samuel Shem einigermaßen Recht hat. Außerdem braucht man für diesen Beruf sicher eine leichte mentale Disposition, weil man es anders gar nicht aushalten würde. Das ist zwar in jedem Beruf so, aber der des Mediziners ist nun einmal einer, der sich nur ertragen lässt, wenn man auch irgendwie die psychischen Vorraussetzungen erfüllt, da man mit sehr harten Dingen konfrontiert wird, zumindest in den meisten Fächern. Wenn dann auch noch beide durch diese Mühlen gemahlen werden, wird das ganze noch komplizierter, da man sich dann wohl eher gegenseitig runter zieht als tatsächlich Abstand zu gewinnen. Zumindest wird es wohl fast unmöglich, wenn beide in einer Klinik arbeiten, da dann wohl über gar nichts anderes mehr gesprochen wird. Außerdem könnte ein Wettbewerb zwischen beiden einsetzen, wer denn nun früher Oberarzt wird etc., man steht dann zu allem Übel noch in gegenseitiger Konkurrenz. Mancher mag das belebend empfinden, die meisten aber wohl eher weniger...
Dr. Pschy
03.07.2005, 16:11
Neely:
Du solltest dich nicht so extrem an Shem orientieren. House of God halte ich persoenlich fuer absolut uebertrieben, auch wenn sicherlich einiges an Wahrheit drinsteckt. Zudem darf man das ganze nicht pauschalisieren.
Ich kann zwar von Aerzte-Paaren nichts erzaehlen, allerdings kenne ich diese Konstellation aus dem Rettungsdienst. Dort fahren Mann und Frau gemeinsam als Schichtteam, und das klappt sogar vorzueglich, und das, wo man sich 24h am Tag sieht und im Dienst sogar aufeinander angewiesen ist. Das waere zwar persoenlich nichts fuer mich, spricht aber fuer den Fakt, dass Beziehung (Affaere) am Arbeitsplatz funktionieren kann.
Außerdem sollte man immer ein Auge auf die Zeit in der das Buch geschrieben wurde haben. Nixon is ja nun wirklich seid langem nich mehr aktuell.. ;-)
Doktor_No
03.07.2005, 16:30
ach, arzt in den seventies war bestimmt ne gute nummer :-blush
Feuerblick
03.07.2005, 16:32
Im RD als Paar arbeiten klappt perfekt, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen!
Weiterhin: Shem ist sowas von übertriebener Schwachsinn! Orientiert euch nicht an diesen übertriebenen Schilderungen!
Weiterhin: Shem ist sowas von übertriebener Schwachsinn! Orientiert euch nicht an diesen übertriebenen Schilderungen!
Stimmt.. Feuer kennt sich ja mit den 70ern aus.. :-D
ohmeingott.. wie sollen die leute um mich nur die nächsten 3 Wochen aushalten..
Naja, das demografische Problem ist aber eher dringlicher geworden als in den 70ern und heruntergekommene Riesenkliniken gibt es sicher auch in Deutschland. Eine Satire funktioniert zwar nur in übespitzter Form, aber wenn ich mir ansehe, womit ein Arzt konfrontiert wird, frage ich mich teilweise schon, ob man da so unbeschadet herauskommt. Falls ich es tatsächlich schaffen sollte, wird mich das sicher unglaublich stark ändern, ich werde ganz anders sein, da bin ich mir fast sicher.
Die Frage ist nicht nur, ob das funktioniert, das wird es wohl, da man sich ja gegenseitig fast nie sieht und somit auch nicht streiten kann, aber ich bin doch der Meinung, dass eine gesunde Mischung am besten ist, es soll ja nicht nur an der Oberfläche irgendwie weiterlaufen, ohne dass man miteinander offiziell bricht.
Also ich geb's zu: Ich würde mich auf jeden Fall mit einem Arzt einlassen, egal welchen Status er oder ich haben :-blush ... allerdings nur wenn ich mir sicher wäre, dass es für mehr als eine Nacht wäre (und auch mehr als 2 Nächte!!!! :-D )
In jeder anderen Firma passiert das doch auch. Ob es dann gut geht ist wiederum eine andere Sache.
Doktor_No
03.07.2005, 23:41
macht es doch wie ich: verliebt euch in eine fachfremde frau, seht zu dass ihr papa werdet und dann stellt sich diese frage erstmal eh nicht mehr :-D
macht es doch wie ich: verliebt euch in eine fachfremde frau, seht zu dass ihr papa werdetErsteres ist schon geschehen, aber 2. Nee, nee das lass ich erstmal.
Naja, das demografische Problem ist aber eher dringlicher geworden als in den 70ern und heruntergekommene Riesenkliniken gibt es sicher auch in Deutschland. Aber die Grundeinstellung der Medizin hat sich doch seither schon massiv geändert. Das Problem an den Gomers war ja nicht, daß es sie gab, sondern, daß man sie nicht in Ruhe gelassen hat. Wenn heute ein seit 10 Jahren dementer 85-jähriger exsikkiert ins KH aufgenommen wird, dann kriegt er eben keine Demenzabklärung mehr, sondern bloß ein bisserl Flüssigkeit reingekippt und dann geht's wieder heim ins Heim.
Von der "wir müssen ALLES versuchen"-Einstellung ist man ja heute weit weg - in DRG-Zeiten sowieso.....
Zumindest wird es wohl fast unmöglich, wenn beide in einer Klinik arbeiten, da dann wohl über gar nichts anderes mehr gesprochen wird.Also ich kann aus eigener Erfahrung berichten, daß gerade wenn BEIDE aus der Klinik kommen, dann haben in der Regel auch BEIDE das Bedürfnis mal über was anderes zu reden.
Andererseits hat ein Mediziner als Partener den Vorteil, daß wenn mal was lustiges bei der Arbeit passiert ist, man es fix erzählen kann, ohne daß man vorher anatomisch-physiologisch-pharmakologische Grundlagen legen muß, damit der Gegenüber den Witz auch versteht.
:-meinung
thrombos
10.07.2005, 16:35
ich (studentin) war 1 1/2 jahren mit nem assiarzt zusammen - an den ich mich nie rangeschmissen hab und nie versucht hat mich mit wissen oder so zu beeidrucken .... wir haben uns über 5 Ecken in ner Kneipe kennengelernt und es hatte halt gefunkt (und ich hatte große Probleme, dass er eben älter ist und entwickelete gerandezu ne Paranoia, dass alle denken, dass ich mit ihm zusammenwar, weil ich prestige wollte oder hilfe bei meiner Doktorarbeit oder hilfe im Studium oder nen reichen knacker der alles bezahlt......................
die Beziehung ging vorüber und nix davon ist passiert, aber alle schauen mich komisch an, wenn man davon berichtet- also wären wir nicht alle bald assiärzte
meistens stimmen die Vorurteile - aber manchmal auch nicht...
belladonna
12.07.2005, 10:06
Ich denke auch das es funktioniert, eine *GUTE* Beziehung (Stud-Assi) zu fuehren. ob die auf dauer ist kann man bei keiner Beziehung sagen... Ich persoenlich wuerde, glaube ich, keine Beziehung mit einem Mediziner (egal ob human oder tier, die sind oft genauso gestresst und haben kaum Zeit) eingehen... Wobei ich mich da nicht festlege. Wie schon erwaehnt wurde bleibt einem kaum Zeit in der Freizeit andere Maennern kennenzulernen. Also, so what, nimm es so wie es kommt"schulterzuck"
Goldbeere
12.07.2005, 20:20
Ich hätte mal ne andere Frage:
Und zwar was haltet ihr von Ärzten, die Beziehungen mit ihren Patienten anfangen? Ist doch oft im Fernsehen zu sehen (z.B. Nip Tuc, meine aber nicht nur one night stands, sondern auch richtige, ernste Beziehungen). Passiert sowas im Alltag auch? Oder ist das nur ein Fernsehmärchen? Wie würdet Ihr euch als Arzt verhalten wenn ihr einen sehr atraktivien Patienten zu behandeln hättet (Frage geht an Frauen und Männer).
Bin echt mal neugierig auf eure antworten.
Viele Grüße
Goldbeere
eine beziehung zwischen arzt und patient geht meiner meinung nach erstmal gar nicht. :-dagegen
als arzt hat man der arzt zu sein und nichts weiter. man hat das privileg, aus behandlungsgründen in die intimsphäre von anderen leuten einzugreifen, hat einen vertrauensvorschuss bekommen- und sollte das nun keinesfalls missbrauchen. ich finde das ethisch a b s o l u t daneben. und außerdem verliebt man sich zt wahrscheinlich in die rolle des anderen (arzt als hero, schutzengel, wasweissich)
wenn ich (w) einen sehr attraktiven männlichen patienten hätte wäre mir das erstmal egal, denn
a.) im einen fall kriegt sehr schnell mit dass es abgesehen von der optik auch nur durchschnitt ist
b.) wenn dieser patient auch noch charakterlich und menschlich überdurchschnittlich attraktiv ist, wäre das letzte, was er tun würde, was mit seiner ärztin anzufangen
c.) ich bin glücklich vergeben ;-) und selbst wenn nicht, wärs das letzte, auf was ich verfallen würde, mich unter patienten umzuschauen
bei einer weiblichen patientin wäre :-meinung
a.) s.o.
b.) das gleiche, nur dass das angebandel eh nicht mit mir (hetero) passieren würde ;-)
in den fällen b.) wäre sicher bewunderung für diese persönlichkeiten dabei.
meine meinung dazu...
belladonna
13.07.2005, 07:30
ich habe es noch nie mitbekommen... und halte es fuer ein "fernsehgeruecht" wer bitte wuerde sich im fernsehen jeden tag den "echten" klinikalltag ansehen?! also brauchen die etwas spannung und was, was die leute bei laune haelt. damit denen die quoten nicht weglaufen... was leage da naeher als liebesbeziehungen: arzt-patient, patient-schwester, schwester-arzt... ist doch immer das selbe schema... ich denke das es in den seltesten faellen dazu kommt und mehr zur utopie als zu irgendetwas anderem gehoert... doch leider ist es genau das *heititei* getue was so viele glauben laesst das die einzige huerde, fuer ein lockeres-, reiches- dahingelebe mit massenweise willigen patient-innen ,dass studium ist... :-meinung
thrombos
13.07.2005, 07:42
also Arzt-Schwester ist sicher nicht nur nen Schema, das kommt jeden Tag vor und ich hab den Eindruck dass es der häufigste Beruf von "Arzt-Frauen" ist!
Ich hab auch schon mal mitbekommen, dass eine Ärztin einen Patienten in der Klinik kennengelernt hat und die haben sich so gut verstanden, dass sie dann nach dem Klinikaufensthalt nen Date hatten und heute sind sie verheiratet - alles nur wegen seinem Blinddarm!
Und ich hatte nicht den Eindruck als wäre da irgendein Beschützer-Opfer-Komplex oder sowas im Spiel ... man muss sich halt irgendwie kennenlernen.
und von Patienten angebaggert werd ich dauernd und ich hab den Eindruck, das geht alle weiblichen Personen so, ob jetzt Schwester, Studentin oder Ärztin ... warum sollten sich die Herren auch nicht interessieren?
Man muss halt solang das offizielle Arzt-Patienten-Verhältnis besteht sich auch proffezionell benehmen (und das solltn wir eigentlich alle schaffen oder?)
PS: kleiner Nachtrag - ich kenne einen jung assi, der jetzt eine facharztausbildung zum Gynäkologen angefangen hat - warum? weil er noch nie mit ner Frau im bett war (und offenbar nen kleiner spanner ist) und möglichst viele "frauen" sehen will!!! und das sagt der ganz offen!
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.