Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Treffpunkt für gestresste Assistenzärztinnen und -ärzte
escitalopram
02.11.2024, 19:04
davo - falls die Frage an mich gerichtet war - mich beschäftigt die Problematik mit den Titeln gar nicht, ich habe das bisher immer mit Humor genommen. :) Aber ich kann auch verstehen, wenn man sich dagegen einsetzen möchte, da es weder rechtens noch fair ist. Und wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass "Ärzte" ohne Approbation noch Titelbetrug betreiben, gehört sowas auch gemeldet.
Citratzyklus_92
10.11.2024, 17:01
Wo werde ich eigentlich gehaltsmäßig eingestuft, wenn ich vorher fast 2 Jahre fachfremd gearbeitet habe und dann kurz vor meinem 3. Weiterbildungsjahr das Fach wechsle? Bin ich dann wieder in Stufe 1, obwohl ich kurz davor war in Stufe III aufzusteigen?
Man wird eigentlich nicht umgestuft.
Bender B. Rodriguez
10.11.2024, 17:04
Laut Tarifvertrag gelten "Jahre ärztlicher Tätigkeit" unabhängig von der Fachrichtung.
Tweety8008
12.11.2024, 20:15
Mal ne blöde Frage, die ich hier mein reinstelle, weil ich keinen Thread aufmachen will:
Seht ihr für euch einen Nutzen, der (extrem) hohen Gebühren, die man jährlich an die Landesärztekammer abdrückt? Gibt es dort versteckte Angebote, Rabatte oder Insights, die man mitnehmen kann?
Hintergrund ist, dass ich gerade meine Steuererklärung 2024 mit WISO vorbereite und gesehen habe, dass ich Anfang dieses Jahres wieder fast 500€ an die LÄK Bayern und deren Regionalverband München abgedrückt habe. Und das, obwohl ich als Pharma/Medizintechnik-Mitarbeiter eh schon einen reduzierten Satz zahle. Und wofür? Die Zeitschriften sind alle Müll und in den Artikeln dort wird nur rumgejammert ("E-Rezept ist böse"....). Nie gibt es positive, neue, informative Artikel. Also 500€/Jahr, nur damit ich einen Arztausweis haben kann, ggf. ein BTM Rezept daheim und in die BÄV meine Rente abdrücken darf?
Insbesondere als aktuell nicht-klinisch tätiger Arzt ist die LÄK m.E. umso nutzloser.
Oder kriegt man über die LÄK irgendwelche Goodies, von denen ich nichts weiß?
Aktuell erscheint mir das, wie damals in den USA während meiner Residency, dass sich diese ganzen Organisationen mit Gebühren und Abgaben ihre Taschen voll machen.... warum? Weil sie es können und ein Monopol haben.
Mal ne blöde Frage, die ich hier mein reinstelle, weil ich keinen Thread aufmachen will:
Seht ihr für euch einen Nutzen, der (extrem) hohen Gebühren, die man jährlich an die Landesärztekammer abdrückt? Gibt es dort versteckte Angebote, Rabatte oder Insights, die man mitnehmen kann?
Hintergrund ist, dass ich gerade meine Steuererklärung 2024 mit WISO vorbereite und gesehen habe, dass ich Anfang dieses Jahres wieder fast 500€ an die LÄK Bayern und deren Regionalverband München abgedrückt habe. Und das, obwohl ich als Pharma/Medizintechnik-Mitarbeiter eh schon einen reduzierten Satz zahle. Und wofür? Die Zeitschriften sind alle Müll und in den Artikeln dort wird nur rumgejammert ("E-Rezept ist böse"....). Nie gibt es positive, neue, informative Artikel. Also 500€/Jahr, nur damit ich einen Arztausweis haben kann, ggf. ein BTM Rezept daheim und in die BÄV meine Rente abdrücken darf?
Insbesondere als aktuell nicht-klinisch tätiger Arzt ist die LÄK m.E. umso nutzloser.
Oder kriegt man über die LÄK irgendwelche Goodies, von denen ich nichts weiß?
Aktuell erscheint mir das, wie damals in den USA während meiner Residency, dass sich diese ganzen Organisationen mit Gebühren und Abgaben ihre Taschen voll machen.... warum? Weil sie es können und ein Monopol haben.
Naja du darfst gegen eine weitere kleine Gebühr noch zusätzlich einen biometrischen Arztausweis haben... ;)
Unsere standesherrliche Verwaltung ist halt einfach überbläht. Das ist ja das große Problem in den meisten westlichen Gesellschaften generell: Die Verwaltung wird immer aufgeblähter und diejenigen, die das finanzieren durch eigene Arbeit, werden immer weniger. Folglich steigen die Beiträge. Das ist aber überall so, fängt quasi bei den Gebühren der Ärztekammer an und hört beim staatlich organisierten Raub aka Steuern auf.
Ganz praktisch sind manchmal tatsächlich die FoBis, aber die sind überwiegend nochmal kostenpflichtig, i.d.R nur für Kliniker interessant und die Qualität sehr "wechselhaft". Inklusive ist da höchstens der Kaffeeklatsch für Senior-Ärzte (Speisen und Getränke exkl.)
Tweety8008
13.11.2024, 12:17
Hm Danke,
also nicht mal irgendwas in der Art "als Mitglied der bay LÄK kriegen sie hier 30% Rabatt etc. etc."?
Die 500€ jedes Jahr (ca 280€ netto) tun schon weh, dafür, dass ich nichts an Gegenleistung bekomme. Selbst als ich noch klinisch tätig war.
LG
lailasara
13.11.2024, 23:49
Hallo,
Vielleicht kann jemand mir helfen ,braucht man die strahlenschutz urkunde für den facharztprüfung , kann die erst kurz vor der Prüfung machen, habe echr Bedenken, habe bis jetzt nich nie eine gemacht, musste den Kurs immer wieder abmelden , weil ich kurz eas dazwischen kam.
Wäre für jeglichen hilfe sehr dankbar
Kackbratze
14.11.2024, 06:05
Das steht in der jeweiligen Weiterbildungsordnung für deinen Fachbereich.
lailasara
14.11.2024, 06:46
Habe irgendwie nichts gefunden , ich mach Kardiologie nach Alte WHO, wissen das zufällig was ? Danke
Frag deine zuständige Kammer.
https://www.drg.de/de-DE/9895/fachkunden-strahlenschutz/
Sagt: einige verlangen (in der neuen WBO) nur Kurse, andere die komplette Sachkunde.
Komplett ohne Kurs ist aber eh Schmu, wie willst du Kathetern, SM einbauen oder ähnliche Späße, wenn du den C-Bogen nicht bedienen darfst?
lailasara
14.11.2024, 21:27
Danke für den Antwort.
Habe mittlerweile bei der Ärztekammer angerufen . Nach WBO 2006 braucht man die Urkunde nicht , wer es nach der neur WBO 2020 braucht man zumindest den grundkurs .
Viele Sachen in unserem altags als ärtze ,lernen wir ohne einen speziellen Kurs zu besuchen .Ich werde trotzdem versuchen den Kurs zu machen
Das klingt doch gut.:)
Naja, klar lernt man das, ich glaube aber, man darf keine Strahlung einsetzen, wenn man die Kurse nicht hat. Wenn du selber den Knopf drückst, kann man schlecht sagen "Ah, der Radiologe hat ja die rechtfertigende Indikation gestellt"...
lailasara
14.11.2024, 21:53
Ja da hast du schon recht . Ich bemühe mich den Kurs demnächst zu machen , alles ist ausgebucht bej uns .
Ich hatte bedenken , dass ich die Prüfung demnächst nicht machen kann wegen die fehlende Urkunde.
Gibt’s hier Notärzte, die keine Anästhesisten sind? Wer hat euch das Logbuch unterschrieben? Euer Chef? Chef der ITS?
Ich arbeite in der Inneren und mein Chef hat an sich mit Notfallmedizin nicht zu tun, ist auch selbst kein Notarzt oder Intensivmediziner.Ich war sowohl
in der ZNA als auch auf ITS als Rotantin unter anderen Chefärzten tätig und frage mich gerade, wer nun die Unterschrift ins Logbuch schreibt. Einen klassischen Weiterbildner gibt’s bei Notfallmedizin ja nicht. Habe auch keine anderen Kollegen in meiner Abteilung, die Notarzt fahren. Ist bei uns eher traditionell den Anästhesisten und Unfallchirurgen vorbehalten, die Internisten sind da etwas außen vor.
Philip_MHH
18.11.2024, 12:15
Sprich den Verantwortlichen für den Notarzt Standort an. Du musst ja vermutlich ( je nach WBO?) mit einem ermächtigten Arzt fahren, damit das zählt ( so in Niedersachsen) der wird dir ja auch sagen können, wie das formal geregelt ist. Ich kenne das so : Logbuch / Zeugnis der Standort Verantwortliche Arzt und Unterschrift aller ermächtigten Ärzte mit denen du gefahren bist.
In Hamburg hat mein Chef unterschrieben, zusätzlich der WBE für Intensivmedizin (das Zeugnis müsste von Seiten der ÄK einen Eignungsvermerk enthalten).
Außerhalb von Niedersachsen gibt es diesen Blödsinn mit weiterbildungsermächtigten Notärzten ja zum Glück nicht, die Fahrten hat mir einfach der standortverantwortliche OA der Anästhesie formlos bescheinigt.
War bei mir auch so: Standort-Leiter der Notärzte vor Ort. Der weiß ja auch wie oft du ungefähr mitgefahren bist denn idealerweise gibt es eine Liste in der man sich eingetragen hat als Mitfahrer.
xenopus laevis
08.02.2025, 13:20
Kurze Frage:
Kündigung nach 3 Monaten, Zahlen wurden im eLogbuch bestätigt. Ich kann mir diesen Zeitabschnitt nicht anrechnen lassen (zu kurz). Benötige ich trotzdem ein WB-Zeugnis für die bestätigten Zahlen im eLogbuch?
Bei der ÄK habe ich nachgefragt, aber ihre Antwort ging am Thema vorbei. Auf Nachfrage reagieren sie nicht.
Immer ein Zeugnis geben lassen vielleicht wechselst du ja mal die Ärztekammer
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