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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abi-Note ist das beste Auswahlkriterium...



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wuendrik
17.10.2005, 20:52
word! :-top

Lava
17.10.2005, 20:54
Wie schnell passiert es im Studium, dass Leute mit ner eins im Abi plötzlich nur noch vieren oder fünfen kassieren? Davon gibt es ne Menge.

Zeig mir EINEN! *nichtdranglaub*

Loish
17.10.2005, 20:55
Lara, was du da schreibst macht Sinn.
ABER: der Kerl hat doch schlicht Abinoten und Studiennoten verglichen, hats zusammengezählt und kam zu dem Ergebnis. Warum das Ergebnis so ist, weiß keiner. Aber anscheinend ist es so.
(Übrigens höre ich nicht zum ersten Mal von Studien, die das gleiche besagen, wie diese.)
Wie groß die "Studie" ist, weiß man nicht. Dennoch kann man denke ich immer davon ausgehen, dass sie mindestens so viele, vermutlich viel mehr Leute erfasst hat, als man im eigenen Bekanntenkreis hat.
Demnach zählt Ergebnis der Studie mehr, als die persönlichen Erfahrungen und Überlegungen - man kennt einfach weniger Leute als er erfasst hat.
Was ein einzelner schlechter oder guter Abiturient mit dieser Info anfängt steht natürlich auf einem völlig anderen Blatt, ist klar!

LaraNotsil
17.10.2005, 21:15
@Janine:
Schau dich mal bei denen um, die es gezwungener Maßen machen, nicht mit Freude oder die einfach plötzlich die Lust verlieren oder aber durch die fehlende Kontrolle dem lieben Faul sein frönen.
Nicht immer hat ne sehr gute Abinote etwas mit Intelligenz zu tun. Natürlich trägt diese auch dazu bei, aber so mancher bekommt sie "nur" deswegen, weil er stoisch paukt. Fehlt dann wie gesagt die Kontrolle, dann heißt es *winkewinke*
Und zum Beweis muss man sich wohl nur aushängende Klausurlisten anschauen. Und dass von den Leuten, die einmal so hoch in den Himmel gelobt wurden. Da haste jede Menge 1er Kandidaten, die schrecklich schlecht wurden, waren, sind. Fünfen und Sechsen sind da plötzlich an der Tagesordnung. Und sicherlich hat nicht jeder von denen die Lust am Studium verloren. Es überfordert sie einfach, weil es nicht mehr die Art von Lernstoff ist, auf die sie sich jahrelang eingeschossen haben. So interpretiere ich das und möchte auch sicherlich niemandem zu nahe treten. Und natürlich ist es auch so, dass es mal Profs gibt, die ganze Semester auf dem Kiecker haben. Aber wenn das laufend so ist, ist das verdächtig, kann aber neben der Überforderung auch an den zuerst genannten Punkten liegen.
Außerdem ist es wie gesagt was anderes, ob du Schulwissen lernen musst oder medizinisches Wissen. Die Grundlagen mögen die Selben sein und dennoch sind es zwei verschiedene paar Schuhe.

@Lioness:
Ich bin selbst immer sehr vorsichtig, was solche Artikel angeht. Ich unterstelle dem Spiegel sicherlich nicht, dass er Unwahrheiten verbreitet, aber in wie weit kann man sich sicher sein, dass so ne angeblich seriöse Auszählung stimmt? Wenn man mal alleine überlegt, wie so ziemlich alle die Schiene fahren, dass man schon ne 1, im Abi haben muss, um Arzt zu werden, wer sagt dann, dass das nicht von außerhalb noch unterstützt wird? Hat sich schon mal irgendwer derer erbarmt, die "schlechter" waren und hat sie in ein gutes Licht gerückt, jetzt, wo sie viele Dinge erreichen, an die einmal niemand geglaubt hat? Ich habe zumindest noch nichts davon gehört und betrachte das Ganze dann doch lieber mit Abstand.

HonorisCausa
17.10.2005, 21:16
So, endlich im richtigen Thread angekommen... Danke an Janine, Evil und Lioness!! :-top

Lava
17.10.2005, 21:21
Außerdem ist es wie gesagt was anderes, ob du Schulwissen lernen musst oder medizinisches Wissen. Die Grundlagen mögen die Selben sein und dennoch sind es zwei verschiedene paar Schuhe.



Dann haben wir wohl total unterschiedliche Erfahrungen gemacht. An meiner Schule schätze ich alle 1er Kandidaten als wirklich intelligent ein. Jemanden, der durch stures Pauken einen 1er Schnitt geschafft hat, gab es nicht. Und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es sowas geben kann, weil in der Schule sehr viel mehr Wert auf Kombinationsgabe und Anwendung von Wissen gelegt wurde als auf die Wiedergabe gelernter Fakten.
Ich denke, intelligente Menschen haben eine gewisse Auffassungs- und Kombinationsgabe, die es ihnen ermöglicht, Wissen viel schneller zu begreifen und es sich somit einfacher zu merken. Diese Eigenschaft hilft einem eben auch im Studium, so dass jemand, der schon in der Schule ohne größere Mühen gut war (und das sind meiner Meinung nach nun mal die meisten 1er Kandidaten), auch im Studium wenig Probleme hat, Klausuren zu bestehen.

LaraNotsil
17.10.2005, 21:41
Dann haben wir wohl total unterschiedliche Erfahrungen gemacht. An meiner Schule schätze ich alle 1er Kandidaten als wirklich intelligent ein. Jemanden, der durch stures Pauken einen 1er Schnitt geschafft hat, gab es nicht. Und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es sowas geben kann, weil in der Schule sehr viel mehr Wert auf Kombinationsgabe und Anwendung von Wissen gelegt wurde als auf die Wiedergabe gelernter Fakten.


Ich habe nie gesagt, dass das nur durch stures Pauken geht, sondern dass das der Punkt war, der zusätzlich zur Intelligenz zur eins führte. Denn auch zum stoischen Pauken gehört Intelligenz. Immerhin muss man es ja schaffen, die entsprechenden Sachen zu behalten. Und von solchen Leuten waren an meiner Schule verdammt viele. Ohne das Rumgelerne wären die auch mit nem erheblich schlechteren Schnitt aus der Schule gegangen.
Z.B. ne Mitschülerin. Die fing nach dem Abi mit nem 1,3 Abi an, Medizin zu studieren. Aber mit den vorklinischen Fächern kam sie trotz dem eigenen Willen partout nicht klar. Wer weiß, woran es liegt :-nix Mag mehrere Gründe haben, aber sie hat es letztendlich geschmissen, weil nur noch Mist dabei rumkam.
Spätestens wenn nämlich Ana, Psycho, Physio und Bc dazu kommt, steht man auch als Superas auf einer Stufe mit den Anderen, weil das neue Materie ist.
Und dann kommt noch ein anderer Punkt hinzu. Ein Mensch, der im Abi ne 4 hatte, kann genauso intelligent, wenn nicht intelligenter sein, als einer der im Abi ne 1 hatte. Das kann auch an einem der Punkte liegen, die ich bereits für die enorme Verschlechterung so manchen Students aufgezählt habe.
Das Problem ist, dass man sich bei dem Thema irgendwie immer auf nem schmalen Grat bewegt.



Ich denke, intelligente Menschen haben eine gewisse Auffassungs- und Kombinationsgabe, die es ihnen ermöglicht, Wissen viel schneller zu begreifen und es sich somit einfacher zu merken. Diese Eigenschaft hilft einem eben auch im Studium, so dass jemand, der schon in der Schule ohne größere Mühen gut war (und das sind meiner Meinung nach nun mal die meisten 1er Kandidaten), auch im Studium wenig Probleme hat, Klausuren zu bestehen.

Aber ich muss dir recht geben. Natürlich habe intelligente Menschen ne gewisse Auffassungs- und Kombinationsgabe, aber wo fängt Intelligenz an und ab wann wird sie eingesetzt bzw zurückgehalten?
Ein anderer Mitschüler war bewiesener Maßen hochintelligent. Und was machte er? Ne vier im Abi. Und warum? Er hatte keine Lust. Sprich, er hat letztendlich seine Intelligenz zurückgehalten, wenn man es so nennen kann.
Das, was ich damit sagen wollte, ist mal wieder meine alte Leier. Ne Abi-Note sagt nichts darüber aus, wie man das Studium macht und wie man den Anforderungen gewachsen ist. Das stellt sich erst hinterher raus. Und dabei können sich die beiden Seiten der Medaille verkehren.

netfinder
17.10.2005, 21:54
Dann haben wir wohl total unterschiedliche Erfahrungen gemacht. An meiner Schule schätze ich alle 1er Kandidaten als wirklich intelligent ein. Jemanden, der durch stures Pauken einen 1er Schnitt geschafft hat, gab es nicht. Und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es sowas geben kann, weil in der Schule sehr viel mehr Wert auf Kombinationsgabe und Anwendung von Wissen gelegt wurde als auf die Wiedergabe gelernter Fakten.

Naja, also im Abi und in der Kollegstufe gibt es genug Faecher, in denen man mit reinem Wissen einfach genial punkten kann. In meiner Klasse gab es schon Kandidaten, die ich nicht fuer wahnsinnig intellent halte. Trotzdem haben sie nen 1,3er Schnitt...

Medicus85
17.10.2005, 22:14
Ich werd ja doch nicht müde, in dem Punkt immer mal wieder ein bischen Korinthenka**erei zu betreiben:

Du meinst den Abiturschnitt, der NC ist was anderes, nämlich die Vorgabe für eine Studienplatzzulassung;-)

Gruß,
Der Frosch
Was meinste , wieviele Leute hier im Forum den Unterschied immernoch net wissen ^^

Eva-Marie
17.10.2005, 22:37
Wenn man neben der Abiturnote weitere Aspekte beachten will, dann wäre sicherlich ein wichtiger Faktor auch, ob man eine famliäre Prägung erfahren hat für das spezifische Fach oder zumindest aus einem akademischen Elternhaus stammt. Wenn ein Elterteil Arzt ist darf man auch davon ausgehen, daß derjenige schon weiß wo der Hase langläuft und einiges mitbekommen hat, wie ein Arzt zu agieren hat. Deswegen wäre im Zweifel bei sonst gleicher Qualifikation ein Arztkind ansich bei der Studienplatzvergabe für Medizin vorzuziehen, da aufgrund der Vorprägung die Chance auf den Studienerfolg größer ist.

Tombow
17.10.2005, 22:43
@Eva-Marie:

Ich weiß nicht, woher du das, gesagt hast, nimmst, aber aus eigener Erfahrung kann ich es nur noch als grober Unfug bezeichnen. Du glaubst doch nicht selber, was du da schreibst, oder bist du selbst Arzttochter?

Eva-Marie
17.10.2005, 22:50
Ich spreche jetzt nicht von den Noten im Studium, sondern von der Eignung, praktisch als Arzt tätig zu sein. Es wird wohl nicht ausbleiben, daß jemand, der seine Eltern in ihrem Arztsein beobachten kann, dadurch eine gewisse Prägung mitbekommt, so daß er schon ein gewisses Gefühl dafür hat, wie man als Arzt agiert.

Pünktchen
17.10.2005, 22:54
Ob das so gut ist andere zu kopieren?

Miramis
17.10.2005, 23:03
Wenn ein Elterteil Arzt ist darf man auch davon ausgehen, daß derjenige schon weiß wo der Hase langläuft und einiges mitbekommen hat, wie ein Arzt zu agieren hat.

Findest Du nicht, dass man als Medizinstudent während 6 Jahren Studium, Pflegepraktikum, Famulaturen und PJ nicht genug Möglichkeiten hat, mitzubekommen wie ein Arzt zu agieren hat? ;-)

netfinder
17.10.2005, 23:09
Wenn man neben der Abiturnote weitere Aspekte beachten will, dann wäre sicherlich ein wichtiger Faktor auch, ob man eine famliäre Prägung erfahren hat für das spezifische Fach oder zumindest aus einem akademischen Elternhaus stammt. Wenn ein Elterteil Arzt ist darf man auch davon ausgehen, daß derjenige schon weiß wo der Hase langläuft und einiges mitbekommen hat, wie ein Arzt zu agieren hat. Deswegen wäre im Zweifel bei sonst gleicher Qualifikation ein Arztkind ansich bei der Studienplatzvergabe für Medizin vorzuziehen, da aufgrund der Vorprägung die Chance auf den Studienerfolg größer ist.

war das jetzt nen witz????

boarding_girl
17.10.2005, 23:12
@netfinder
Du musst in Kasten denken! Nur wenn du in der richtigen Kaste geboren wirst, dann darfst du Arzt werden!

wuendrik
17.10.2005, 23:20
Hoffentlich gibt es ein "Arzt-Gen". Wenn das endlich gefunden ist dürfen nur diese Genotypen Medizin studieren. Das wäre doch mal was! Dann muss man eine Speichelprobe mit zur ZVS schicken :-dafür

Notdoc
17.10.2005, 23:52
Deswegen wäre im Zweifel bei sonst gleicher Qualifikation ein Arztkind ansich bei der Studienplatzvergabe für Medizin vorzuziehen, da aufgrund der Vorprägung die Chance auf den Studienerfolg größer ist.Damit hast du dich in meinen Augen endgültig disqualifiziert.

Das Grundgesetz ist dir aber schon ein Begriff oder? *Kopfschüttel*

LaraNotsil
18.10.2005, 06:13
Wenn man neben der Abiturnote weitere Aspekte beachten will, dann wäre sicherlich ein wichtiger Faktor auch, ob man eine famliäre Prägung erfahren hat für das spezifische Fach oder zumindest aus einem akademischen Elternhaus stammt. Wenn ein Elterteil Arzt ist darf man auch davon ausgehen, daß derjenige schon weiß wo der Hase langläuft und einiges mitbekommen hat, wie ein Arzt zu agieren hat. Deswegen wäre im Zweifel bei sonst gleicher Qualifikation ein Arztkind ansich bei der Studienplatzvergabe für Medizin vorzuziehen, da aufgrund der Vorprägung die Chance auf den Studienerfolg größer ist.

Öhm... dir ist aber klar, dass gerade unter den Ärztekindern des häufigeren Leute dabei sind, die nur Medizin studieren, weil ihre Eltern es wollen? Sowas kommt in der Tat vor. Wohl auch häufiger als man denkt. Der Job wurde den armen Leuten sozusagen in die Wiege gelegt und die quälen sich ohne Ende damit. Von der Sorte kenne ich auch ein paar Leute. Die sollten Praxen übernehmen, koste es, was es wolle, und ihren Eltern war es egal, ob sie Medizin studieren wollten oder nicht. Frei nach dem Motto: Wir sind Ärzte und wollen keinen Biologen in der Familie (genau mit dem dazu passenden Typen war ich mal befreundet).
Deswegen: Arztkind ist nicht immer gleich Medizin studier willig!
Und nur, weil man in ne Familie geboren wurde, die von Ärzten beherrscht wird, weiß man nicht, wie das alles so abläuft. Natürlich werden die Eltern wohl hin und wieder mal plaudern. Aber zumindest von meinem Arzt kann ich behaupten, dass sein Sohn nie mit in der Praxis war. Und nur durch Erzählungen lernt man sicherlich nicht den Umgang mit Menschen (klappt auch in der Anamnese-Vorlesung nicht). Dazu gehört viel mehr. Und dass die Geburt in die Medizinerschiene erfolgte, dreht nichts an der eigenen Intelligenz, den Genen und noch viel weniger an der Befähigung mit dem abverlangten Stoff oder den Menschen umzugehen.
Das Einzige, was vllt zur Haltung zum Studium im Bezug auf die Familie zurückzuführen ist, ist das Ding, wie die Eltern einem vermitteln, dass man für seine Ziele kämpfen sollte. Egal, was sich einem in den Weg stellt. Und dann ist beim familiären Aspekt noch wichtig, wie groß der Rückhalt während des Studiums ist. Denn wie oft treibt man die Familie und sich selbst in Verzweiflung?

Und nun mal zu meinem Lieblingssatz... Ich möchte mal dein fiktives ZVS-Paper sehen. Ich stelle mir schon das Kästchen vor. "Medizinerkind? Ja? Hier ankreuzen, dann kriegen sie direkt nen Studienplatz."
Ich mag Indien, aber das Kastensystem hinkt meiner Meinung nach. So ziemlich überall. Und wenn es tatsächlich so ablaufen würde, wären dann so ziemlich alle anderen Paria?

NETTL
18.10.2005, 08:53
Lasst Euch nicht provozieren!

Wir wissen doch alle, dass das, was Evchen da schreibt, der ausgemachte Blödsinn ist. Und vielleicht merkt sie das auch irgendwann in ihrem Leben. Und wenn nicht: Die meisten von uns werden ihr wohl soundso nie über den Weg laufen!